✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Clausthal-Zellerfeld? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Clausthal-Zellerfeld

Kunsthandwerkerhof Alte Münze

Clausthal wird wohl vor allem mit der gleichnamigen Biersorte in Verbindung gebracht. Darüber hinaus gibt es eine lange Tradition von Bergbau und Kunsthandwerk. Der Kunsthandwerkerhof Alte Münze hat auf seinem großzügigen Gelände einiges zu bieten. Hier befinden sich eine Glashütte, eine Seidenmalerei, eine Goldschmiede, die Holz- und Glasspielerei und das Café Sti(e)lbruch. Im Gebäude des Cafés befand sich früher das Goldscheidelaboratorium. Hier wurden Gold und Silber aus dem Harz und dem Goslarer Rammelsberg verarbeitet und Münzen geprägt. Hier finden auch Kulturveranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte statt. Clausthal und Zellerfeld waren zwei Städte, die jeweils eine eigene Münze hatten. Die Münze Zellerfeld stammt aus dem Jahr 1601. Die Gebäude des Kunsthandwerkerhofes wurden nach einem Stadtbrand 1672 erbaut. Hier wurden bis 1788 Münzen geprägt. 1789 bekam das Kurfürstentum Hannover die unter anderem Stadt Zellerfeld vom Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel. Damit wurden auch die beiden Münzen zusammengelegt und die Bergverwaltung nach Clausthal verlegt. Bis 1912 wurden die Gebäude als Bergfaktorei genutzt, also als Werkstätten und Lagerräume für die im Bergbau notwendigen Werkzeuge und Materialien. Der Kunsthandwerkerhof in seiner heutigen Form wurde 1978 eingerichtet und die Gebäude von Grund auf saniert. Heute sind hier Kunsthandwerker eingezogen. So können Besucher etwa den Glasbläsern bei ihrem traditionsreichen Handwerk zusehen. Im ehemaligen Goldscheidelaboratorium kann man eine kleine thematische Ausstellung besuchen. Die Geschichte der Münze und des Bergbaus wird im Oberharzer Bergbaumuseum dargestellt.

Oberharzer Wasserregal

Die Umgebung rund um die Oberharzer Bergwerksstadt Clausthal-Zellerfeld wird durch einen ganz besonderen Schatz industrieller Landschaftsplanung geprägt. Jüngst in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen, ist das Oberharzer Wasserregal eine in 500 Jahren gewachsene Ansammlung von Stauteichen, Gräben und Wasserläufen zur Speicherung von Wasser als Energieträger für den Bergbau. Hinter der Bezeichnung „Wasserregal“ steht das königliche Recht, das zur Verfügung stehende Wasser für den Bergbau zu nutzen. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wird die natürliche Energiequelle Wasser genutzt, um die Wasserräder anzutreiben, die das Grund- und Sickerwasser durch Kolbenpumpen aus den Silber-, Kupfer- und Eisenbergwerken befördern sollten. Durch ein ausgeklügeltes System von parallel zu den Hängen verlaufenden Gräben wird das Wasser in Stauteichen gesammelt und möglichst in Kaskadenform als Aufschlagswasser an die Wasserräder abzugeben. So wurden die Wasserräder meist hintereinander angeordnet, um möglichst eine optimale und effiziente Nutzung des zu Verfügung stehenden Wassers zu gewährleisten. Es entstand ein dichtes Netz von ursprünglich 143 Staudämmen, die mit bis zu 15 Meter hohen Erdwällen errichtet wurden. Als um 1930 der Bergbau im Harz drohte unwirtschaftlich zu werden, nutzte man das Wasserregal zur Stromerzeugung. Bis 1980 erzeugte die Preussag mit Hilfe der Harzer Wasserläufe Elektrizität. Die heute noch funktionstüchtigen 65 Teiche und 70 km Wassergräben dienen dem Hochwasserschutz und der Trinkwassergewinnung. Ähnliche Netzsysteme zur Nutzung der Wasserkraft existieren in Sachsen, Norwegen und Schweden. Das System des Oberharzer Wasserregals ist dabei allerdings gemessen an der Gesamtgröße das größte und umfangreichste der Welt. Heutzutage hat der Harz Tourismus die Bauwerke des Wasserregals für sich entdeckt. Auf zahlreichen Wanderwegen entlang der Gräben und Stauteiche kann man viele der technischen Denkmale besichtigen.

Wissenswertes

Im Landkreis Goslar im Bundesland Niedersachsen hat sich der Ort Clausthal-Zellerfeld als Bergstadt einen Namen gemacht. Von den 15.000 Einwohnern, die hier im Oberharz auf einer Höhe zwischen 535 und 600 Metern leben, widmen sich rund 3.070 Bewohner dem Studium. Die Technische Universität Clausthal hat ihren Platz in der Stadt gefunden. Daneben ist Clausthal-Zellerfeld auch als heilklimatischer Kurort bekannt.

Clausthal-Zellerfeld besteht aus den Stadtteilen Clausthal, Zellerfeld und Buntenbock. Letzterer vervollständigt seit 1972 das Stadtbild.

Auf dem heutigen Stadtgebiet erbaute Bonifatius im 07. Jahrhundert eine Kapelle. In der Mitte des 12. Jahrhunderts kam es hier dann zur Erstellung des Benediktinerklosters Cella, das jedoch in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wieder aufgehoben wurde. Erst zu Anfang des 16. Jahrhunderts kam es aufgrund des gestiegenen Interesses am Bergbau zu einer weiteren Besiedlung des heutigen Stadtgebietes. Der Bergbau trug erheblich zu einer positiven Entwicklung des Oberharzes bei. Im Jahr 1672 wurde Zellerfest durch ein grosses Feuer fast ganz in Schutt und Asche gelegt. Die meisten Einwohner des Ortes waren im Jahr 1885 entweder im Hütten- und Bergbau beschäftigt, oder hatten ihren Arbeitsplatz in der Strick- und Häkelwarenfabrikation. 1924 wurden die beiden Orte Clausthal und Zellerfeld zur Stadt Clausthal-Zellerfeld zusammengeschlossen. Bis ins Jahr 1930 war die Stadt vom Bergbau geprägt.

Es ist naheliegend, dass das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld seinen Platz gefunden hat. Im Hauptgebäude der TU Clausthal ist das GeoMuseum zu finden. Auch die Calvörsche Bibliothek darf hier nicht unerwähnt bleiben.

Neben vielen anderen bedeutenden Bauwerken und Plätzen, die die Stadt zu bieten hat, ist die Marktkirche zum Heiligen Geist besonders erwähnenswert. Das aus Eichen- und Fichtenholz gefertigte Gebäude wurde mit einem Bleidach versehen und im Jahr 1642 eingeweiht. Das Gotteshaus ist die größte Holzkirche Europas, die noch erhalten ist.

Mit dem Schacht Kaiser Wilhelm II verfügt Clausthal-Zellerfeld auch über ein Technikdenkmal.





Verkaufsoffener Sonntag in Clausthal-Zellerfeld

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