✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Celle? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Celle

Das Deutsche Stickmuster-Museum in Celle

Was früher noch jedes Mädchen lernte, ist heute ein wahre Kunst geworden. Die Rede ist vom Sticken. Freunde dieser Handarbeit werden im Deutschen Stickmuster-Museum Celle ihre wahre Freude haben. Hier wird Stickerei zur Kunst und zum Erlebnis. Die Palette des Gezeigten ist groß und so finden sich bestickte Tücher aus allen Bevölkerungsschichten - von der Bauernstickerei, über bürgerliche Stickmuster, bis hin zu höfischen Exklusivitäten. Prachtvolle Brautkissen und Aussteuer laden zum Staunen ein. Sticken war in früheren Zeiten mehr Passion denn Handarbeit. So wurde alles was bestickt werden konnte, mit Motiven aus Bereichen des Lebens, der Natur und Kunst verziert. Davon zeugen in diesem wunderbaren Haus mehr als 2000 Exponate aus vier Jahrhunderten. In der Sammlung, die im Jahr 1600 beginnt und sich bis in das Jahr 1940 ausdehnt, sind auch wertvolle Stickvorlagen und Bücher zu finden. Die wunderbaren Exponate, die Elfi und Hans-Joachim Connemann gesammelt und als Museum aufgebaut haben, zeigen eine Ausstellung mit zwei Gesichtern. Zum einen wird der Besucher in eine Handarbeitskunst geführt, die Frauen in allen Epochen begleitet hat und zu einer Möglichkeit der eigenen Verwirklichung gehörte. Gleichzeitig wird erkennbar, dass Sticken aber keineswegs nur eine gesellschaftliche Rolle in punkto Zeitvertreib darstellte. Vielmehr war es auch eine Ausdrucksform der Erziehung von Mädchen und Frauen, unter den herrschenden Bedingungen der jeweiligen Zeitepoche. So erkennt der Besucher vielleicht erst auf den zweiten Blick, dass er es hier sowohl mit hoher Handarbeitskunst als auch mit einem Stück Kulturgeschichte zu tun hat. Denn oft sind es die kleinen Dinge, die großes bewirken oder wie der Leitspruch des Museums lautet: „Man sieht nur, was man weiߓ. Das Rokoko Lustschlösschen Palais im Prinzengarten bildet eine hervorragende Kulisse für die kleinen Kostbarkeiten.

Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

Tag und Nacht Kunst erleben – das ist möglich im 24-Stunden-Kunstmuseum in Celle. Die Idee ist nicht nur genial sondern auch patentiert. Einzigartig in diesem Konzept, kann der Besucher tagsüber ein breites Spektrum der zeitgenössischen Kunst, im Inneren des aufwendig gestalteten Museumsgebäudes entdecken und sich in der Nacht von den berauschen Lichtinstallationen und Skulpturen, vor den Türen des Museums, verzaubern lassen. Somit wird Kunstgenuss unabhängig von Zeit- und Raum. Die Sammlung des Kunstsammlers und künstlerischen Leiters des Hauses, Robert Simon, bildet dabei das Herzstück der Ausstellung. Das 20. Jahrhundert ist kunsttechnisch in allen Facetten vertreten - mit Grafiken, Malerei, Skulpturen und Installationen. Auch wenn die Zusammenstellung nach den persönlichen Interessen des Sammlers erfolgt ist, so zeigt sie, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, eine repräsentative Zeitreise des individuellen Empfindens. Namen wie Joseph Beuys, Niki de Saint Phalle und Christo begegnen dem Besucher ebenso, wie Peter Baaseler oder Otto Piene. Dabei bildet ein, extra für das Museum gestalteter, Lichtraum von Otto Piene ein besonderes Highlight. Auch die Schaukästen von Peter Baaseler oder die Bilder der Moderne, mit Werken der hannoverschen Künstler Grethe Jürgens und Erich Wegner, sind Glanzpunkte in der Ausstellung. Wenn sich abends die Türen schließen und es dunkel wird, beginnt der Museumsrundgang außen. Dann erleuchtet der imposante Glaskubus in allen Farben und lässt faszinierende Einblicke in das Innere des Hauses zu. Wie aus dem Nichts tauchen Installationen und Skulpturen, auch um das Haus herum auf und verlocken zu Aha-Erlebnissen. So wird das historische Stadtzentrum von Celle in der Nacht zu einem ganz besonderen Highlight.

Haesler-Museum

Wie lebten Arbeiter in der Zeit von 1930 bis 1950? Dazu noch im Bauhaus-Stil? Diese Frage beantwortet eindrucksvoll das Otto Haesler Museum in Celle. Otto Haesler, von Beruf Architekt, war einer der bedeutenden Vertreter des Neuen Bauens und schuf in Celle eine einmalige Anlage von Arbeiterhäusern. In einem ehemaligen Waschhaus ist das Dokumentationszentrum entstanden, in dem Wohnungen und Räume, mit viel Liebe, nach alten Vorlagen wieder bis ins Detail eingerichtet und renoviert wurden. Im Wasch- und Badehaus aus dem Jahr 1931 wird schnell klar, wie wichtig das Miteinander der Menschen damals war. Hier wurde nach der Stechuhr geduscht oder gebadet. Alte Leitungen und eingelassene Waschzuber zeigen die damalige Architektur. Eine Arbeiter-Bauhaus-Wohnung aus dem Jahr 1930/31 öffnet die Tür in eine andere Zeit und offenbart, wie 46 Quadratmeter bewohnt und ausgestattet waren. Von der Farbe an der Wand, über die Gebrauchsgegenstände, ja sogar die Türklinken - jedes Detail wurde berücksichtigt, entweder als Original oder liebevoll restauriert und nachgearbeitet. Eine Etage höher wird der Zeitgeist der 50er Jahre, mit seinen bunten Farben und den visionären Möbeln, lebendig. In der Arbeiterwohnung der 50er Jahre und dem originalen Treppenhaus klingt Musik aus der Zeit des Rock´n Roll und Petticoat und Erinnerungen werden durch Originalutensilien geweckt. Aber auch die Zeit zwischen den 1930er und 1950er Jahren ist belegt. In der Kriegsheimkehrerwohnung und der Flüchtlingsunterkunft aus dem Jahr 1945 werden die spartanischen Lebensverhältnisse in einer düsteren Zeit bewusst. Das Haesler-Kabinett mit der Haesler Küche sowie die Architektenkammer bilden weitere interessante Anschauungsobjekte für den Baustil des Architekten. Historische Fotos zeigen auch die Originaleinrichtungen und lassen oftmals erkennen, mit wie viel Detailtreue hier gearbeitet wurde, um ein authentisches Erscheinungsbild zu schaffen. Das Museum ist in jedem 1. Sonntag im Monat und nach Vereinbarung zu besichtigen. Auskunft gibt die Otto Haesler Stiftung.

Herzogschloss Celle

Das Herzogschloss, im Stadtzentrum, als Wahrzeichen von Celle, trägt in seinen Mauern die Geschichte von höfischem Leben und wechselvollen Ereignissen. Wie viele Schlösser, entstand auch das Herzogschloss aus einer mittelalterlichen Burganlage. Im 14. Jahrhundert diente die Burg als Fürstensitz. 1530 fand der Umbau zu einem Renaissanceschloss statt. Als Regierungssitz und Lebensmittelpunkt diente das Schloss in der Zeit von 1665-1705 für Herzog Georg Wilhelm und seine Frau Eléonore d´Olbreuse. Während dieser Zeit fanden die abschließenden Bauten im Barockstil statt. Nachdem der Herzog verstorben war, wurde das prachtvolle Gemäuer bis 1772 kaum zu Wohnzwecken genutzt. Bis 1775 bewohnte die dänische Königin Caroline Mathilde den Ostflügel. Um es als Sommerresidenz für den hannoverschen Königshof einzurichten, wurde das Schloss letztmalig 1840 ausgebaut. Angegliedert ist die malerische Schlosskapelle mit herrlichen Bögen, die farbig in Blau und Weiß gehalten und mit filigranen Blütenornamenten verziert sind. Die Wappen der herzoglichen Familie sind in die Emporen eingearbeitet und der prächtige, dreiflügelige Altar zeigt den Kalvarienberg sowie die Abbilder von Herzog Wilhelm dem Jüngeren und Herzogin Dorothea. Die Staatsgemächer gewähren dem Besucher einen Einblick in das herzogliche Leben und sind mit Möbeln und Gemälden aus dem 18. Jahrhundert bestückt. Das prunkvolle, ganz in rot ausgekleidete, Schlosstheater dient heute wieder für künstlerische Aufführungen in einem unvergesslichen Ambiente. Das Residenzmuseum, eine Abteilung des Bomann Museums, ist im Ostflügel des Schlosses eingerichtet. Die Geschichte des hannoverschen Königreichs wird hier in lebendiger Weise nacherzählt. Vom Mittelalter bis zum Barock werden alle wichtigen Stationen des Schlosslebens berücksichtigt. Die gotische Halle ist den Wechselausstellungen gewidmet. Nach einem ausgedehnten Schlossbesuch lädt der großzügige, von Pappeln gesäumte Schlossgarten, zu einem entspannten Verweilen ein.

Bomann Museum Celle

Jede große Stadt besitzt ein Museum, in dem speziell die Geschichte der Stadt und der Region erzählt wird. So auch Celle. Im Stadtkern lädt das Bomann Museum zu einer Reise in die spannende Historie der Stadt sowie der Landesgeschichte Hannovers ein und gibt darüber hinaus auch wertvolle Einblicke in die niedersächsische Volkskunde. Das bereits 1892 gegründete Museum erhielt seinen Namen nach dem ersten Direktor Wilhelm Bomann. Und damit Tradition erlebbar wird, wurden in diesem Museum ganze Räume zu authentischen Lebensräumen des 19. Jahrhunderts umfunktioniert. Ein niedersächsisches Bauernhaus, nach Wohnbereichen aufgeteilt, mit originaler Einrichtung oder eine Küche aus der Zeit des Großbürgertums lassen die Augen der Besucher groß werden. Themen, wie die Celler Industriegeschichte und die Kinderwelten sind ebenfalls zu erforschen. Eine umfangreiche Textilsammlung sowie Zeitdokumente in jeglicher Form ergänzen die heimatkundliche Ausstellung. Seit 2003 wurde die Dauerausstellung mit Exponaten aus der Ur- und Frühgeschichte der Region erweitert. Doch es gibt noch mehr zu sehen. Die restaurierte Ehrenhalle der hannoverschen Armee wartet mit einer geschichtlichen Exkursion zum Thema Militär und Land auf. Ebenfalls zum Bomann Museum gehört das Residenzmuseum im Celler Schloss. Dort erfährt der Besucher alles über die Geschichte des Königreichs Hannover, über das letzte Herrscherehepaar in Celle oder aber die dänische Königin Caroline, die einst im Celler Schloss lebte. Die Eberhard-Schlotter-Stiftung und die Miniaturensammlung Tansey mit herrlichen Medaillons runden das Angebot des Bomann Museum ab.

Wissenswertes

Als Kreisstadt des Landkreises Celle im Bundesland Niedersachsen hat sich die Stadt Celle an der Aller einen Namen gemacht. Gerne wird die Stadt auch als südliches Tor zur Lüneburger Heide bezeichnet. Im Jahr 2006 belebten 71.371 Menschen das Stadtbild.

Celle wurde im Jahr 986 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Im 11. Jahrhundert wurde dem Ort dann das Münzrecht verliehen. Nach einer Verlegung von Celle durch Herzog Otto II. wurde Celle im Jahr 1301 um die Stadtrechte bereichert. Sieben Jahre später wurde mit dem Bau der Stadtkirche begonnen. Herzog Friedrich der Fromme gründete im Jahr 1452 ein Franziskaner-Kloster in der Stadt. 1464 sorgte das Kornschifffahrtsmonopol für einen Aufschwung der Wirtschaft. Im Jahr 1524 wurde Celle reformiert. Die Schlosskapelle entstand im Jahr 1570. Mit dem Tod des letzten Celler Herzogs begann Celle sich ab dem Jahr 1705 zu einer Beamten- und Juristenstadt zu entwickeln. 1842 wurde Celle der Standort der britischen Kavalleriekaserne Cambridge-Dragoner-Kaserne. Seit 1996 findet sich hier eines der grössten Jugendzentren Niedersachsens. Die Geschichte des gegenwärtigen Bomann-Museums geht bis ins Jahr 1892 zurück. Hier stehen den Besuchern bedeutende volkskundliche und stadtgeschichtliche Sammlungen zur Besichtigung zur Verfügung. Der Glockenturm der Stadtkirche, der 74 Meter in die Höhe ragt, wurde 1913 errichtet. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Celle von Zerstörungen verschont, in dem die Stadt kampflos an die alliierten Truppen übergeben wurde.

Die Stadt Celle unterhält eine Vielzahl von Städtepartnerschaften mit Orten in Italien, Finnland, Dänemark, Polen, Frankreich, der Ukraine, England, Russland und den USA. In Deutschland ist Celle mit der Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt partnerschaftlich verbunden.

Das Schlosstheater wird seit dem Jahr 1671 mit Aufführungen belebt und ist somit das älteste noch bespielte Theater Deutschlands.

Die weitreichende Altstadt ist ein grossen Aushängeschild der Stadt. Hauptsächlich in der Zöllnerstrasse und der Neuen Strasse finden sich zahlreiche originalgetreu restaurierte Fachwerkhäuser.







Verkaufsoffener Sonntag in Celle

Folgende Termine in Celle und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Celle gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Celle sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag mit einer 20 Meter langen Festtafel (03.10.2010)
Martinsmarkt in Celle (07.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag bei Möbel Wallach von 11.30 bis 17.30 Uhr, Verkauf ab 12.30 Uhr (30.01.2011)
In 29221 Celle ist Fest. 13.00 - 18.00 Uhr (07.04.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (29.09.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (03.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (30.03.2014)
In 29221 Celle ist Blumen- und Bauernmarkt (Zum verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte geöffnet 13 - 18 Uhr) (04.05.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-29221 Celle (nur Roller-Möbel) von 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Fest (27.09.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 29221 Celle 13-18 Uhr Grund: Fest (27.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag (06.11.2016)
Verkaufsoffener Sonntag *Geschäfte haben nur zum Teil geöffnet (08.01.2017)


Städte in der Nähe von Celle:
hambuehren (16km), burgdorf (17.2km), uetze (19.5km), winsen-aller (24.2km), bergen-landkreis-celle (24.4km), lehrte (26.7km), burgwedel (30.4km), isernhagen (31.6km), edemissen (35km),



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