Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in München? Alle Termine & Daten.

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Die Weltstadt München in Oberbayern vereint Modernität und bayerische Traditionalität auf eine charmante Art und Weise. Ein Muss ist natürlich die historische Stadtmitte, zwischen Karlsplatz/Stachus und Isator, wo sich auch die zentrale Fußgängerzone befindet. Da fast alle S- und U-Bahn Linien der Stadt am Stachus und Marienplatz halten, ist diese Gegend leicht zu erreichen, ohne in Parkplatznot zu geraten. Die allgemeinen Öffnungszeiten in der Fußgängerzone sind Montag bis Samstag von 8:30 bis 20:00 Uhr. Wer Wert legt auf hohe Qualität und hierfür auch etwas mehr ausgeben möchte, der beginnt seine Shopping-Tour am Besten ausgehend von der Neuhauser Straße am Stachus hin zur Kaufinger Straße am Marienplatz. Die dort ansässigen modernen und luxuriösen Einkaufspassagen wie das Kaufingertor, der Luitpoldblock oder das Traditionskaufhaus Oberpollinger bieten hauptsächlich hochwertige Markenprodukte nahezu aller Labels und Hersteller an. Vom Stachus aus direkt erreichbar ist das Münchner Feinkost Kaffeehaus Dallmayr, genau richtig für eine kleine Stärkung zwischendurch. Ob Modeboutiquen für Jung und Alt, oder Trend- und Musikläden: auf dieser Einkaufsmeile ist für jeden etwas dabei. Auf dem Weg zum Marienplatz (Kaufingerstraße) findet man Läden wie den WOM- World of music, H&M, Kaufhof (Nr.1-5), Wormland Männer Mode (Marienplatz 28) oder für Kinder das Obletter Spielwarenhaus (Karlsplatz 11-12). Für Sportfans findet sich das Sport Schuster Stammhaus in der Rosenstraße 1-5, gegenüber dem neuem Rathaus. Direkt erreichbar vom Marienplatz über die Dienerstraße, bietet die Maximilianstraße Einkaufen auf edelstem Niveau. Sie reicht vom Max-Joseph-Platz bis zum Maximilianeum. Dort sind sämtliche Edelmarken, bekannte Juweliere und Designer mit Boutiquen vertreten. Manchmal begegnet man hier dem einen oder anderen Prominenten beim Shopping. Im angrenzenden Hackenviertel, welches sich vom Karlsplatz/Stachus bis zur Sendlinger Straße erstreckt, findet man ein typisch münchnerisches Viertel. Es setzt sich vor Allem aus traditionellen und alteingesessenen Geschäften zusammen. , wie dem extravaganten Innengestalter „Freiraum“ dem traditionellen Modehaus Urban (Altheimer Eck 15) und der Kunsthandlung Hecht (Herzogspitalstr.7). Dort angelangt, sollte man einen Blick in „Wörner´s Caféhaus“ in der Herzogspitalstraße wagen – ein echtes Wiener Kaffeehaus mit hauseigenen Torten und Krapfen, welches bereits in der 6. Generation geführt wird. Vom Marienplatz aus auch direkt zu erreichen ist der täglich geöffnete Viktualienmarkt. Dieser weltbekannte Markt besticht durch seine exotische Vielfalt an Lebensmitteln, bei gleichzeitiger gemütlicher bayerischer Atmosphäre, inmitten einer Millionenstadt. Speziell für die Suche nach Schuhen ist die Hohenzollernstraße in West-Schwabing zu empfehlen. Dort finden sich neben vielen kleinen Boutiquen auch Filialen größerer Ketten wie Tretter (Nr.5), Bartu (Nr.14) oder Thomas Schuhe (Nr.26). Fashion Victims finden dort auch unzählige kleine und große Modeboutiquen. Doch nicht nur in der Innenstadt lässt sich fantastisch shoppen. Große Einkaufszentren haben in München eine lange Tradition. So entstand 1971 das (OEZ) Olympia Einkaufszentrum (Hanauerstraße 68). Es ist mit dem Auto über den A99 Autobahnring zu erreichen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss man die U-Bahnlinien U1 und U3, an der Station Olympia Einkaufszentrum (OEZ) verlassen. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das Olympia Einkaufszentrum (OEZ) in der Hanauerstraße. Dieses Center ist das größte seiner Art in Bayern. Es beherbergt 135 Geschäfte, drei Warenhäuser sowie vielfältige Gastronomie Betriebe. C&A, Deichmann, Douglas, H&M, Fielmann, sowie viele andere Ketten sind vor Ort vertreten. Alle denkbaren Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfes sind hier erhältlich, von Montag bis Samstag von 9:30 bis 20:00 Uhr. Die Perlacher Einkaufspassage (pep) liegt im Münchner Osten in der Ollenhauerstraße und hält ein ähnlich umfangreiches Angebot parat wie das Olympiazentrum. Das ist „pep“ ist zu erreichen mit der U-Bahnlinie 5 an der Station Neuperlach-Zentrum. Mit dem Auto fährt man über die Autobahn A8 und verlässt diese bei der Abfahrt Perlach Zentrum. Das Einkaufszentrum liegt direkt bei der Autobahnabfahrt und ist gut zu sehen. Ebenso ist im münchner Osten etwas ganz Besonderes zu finden, das Life-Park & Shop Einkaufszentrum in Neuperlach, in der Albert-Schweitzer-Straße. Es wurde vollständig nach Feng-Shui-Regeln errichtet, und bietet ca. 35 Geschäften aus verschiedenen Branchen Platz. So gut wie alle Produkte des täglichen Bedarfs lassen sich hier in einer einmaligen Atmosphäre erwerben. Ebenfalls zu erreichen mit der U-Bahnlinie U5 an der Station Neuperlach-Zentrum. Dieses einzigartige Erlebniseinkaufszentrum ist Montag bis Samstag von 9:30 bis 20:00 Uhr für Sie geöffnet. Ein etwas bunteres und exklusiveres Angebot bieten die Riem Arcaden in der Messestadt (Willy-Brandt-Platz 5). Die Einkaufsfläche erstreckt sich auf einen Außen-und mehrere Innenbereiche. Natürlich finden sich auch hier neben einigen exotischen Läden und regelmäßig stattfindenden Flohmärkten die klassischen Filialen der großen Handelsketten. Zu erreichen mit den U-Bahnlinien U2 und U7 an der Station Messestadt-West austeigen oder mit dem Auto über die Autobahn A94 kommend von München die Abfahrt Riem/Messe/ICM nehmen. Das große Angebot an Waren bekommen Sie von Montag bis Freitag von 7:45 bis 20:30. Die einzelnen Flohmärkte sind meist erst ab 10 Uhr geöffnet.






Sehenswürdigkeiten in München

Nymphenburg

Die Nymphenburg liegt im Westen von München. Es ist ein Barockschloß. Früher war es die Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten. Um das Schloss herum befindet sich ein weiträumiger Park. Heute sind in dem Schloss Kunstwerke und Sammlungen und einige Museen. 1664 bis 1674 wurde es erbaut. Der Architekt Augustino Barelli wurde mit dem Bau beauftragt. Früher bestand es nur aus dem Mitteltrakt. Es war ein Geschenk des Kurfürsten Ferdinand Maria an seine Gemahlin Henriette Adelaide zur Geburt des Sohnes Max Emanuel. Es ist im Laufe der Zeit immer mehr erweitert. Max Emanuel hat über 50 Jahre an dem Schloss gebaut. 1704 bis 1758 erhielt es durch die Baumeister Joseph Effner, Enrico Zucalli und Antoni Viscardi neue Galerien und Pavillons. Weitere neue Gebäude sind: Marstall, Orangerie, Kloster und 10 Kavaliershäuser. Diese sind halbkreisförmig angeordnet und empfangen heute die Besucher. Seit 1761 ist die Porzellanmanufaktur dort. Im Mittelpavillon,der aus der Rokoko Zeit stammt, befindet sich der steinerne Saal. Hier findet man auch vergoldeten Stuckdekor, alte Freskenmalerei, edle Wandteppiche und Holzvertäfelungen. Das Hauptfresco ist „Nymphen huldigen der Göttin Flora“. In dem Gebäude hängen 36 Porträtmalereien. Das Geburtszimmer von König Ludwig I, das chinesische Lackkabinett, der blaue Salon und das Drechselkabinett können besichtigt werden. Im Park sieht man den alten Baumbestand. Der Park ist 1,5 km breit und 2 km lang. In ihm stehen viele Marmorstatuen. Ein grosser und ein kleiner See wurden in dem Park angelegt. Ebenfalls ist dort der Apollotempel und der Botanische Garten. Der Park eignet sich für lange Spaziergänge, die schon mal über mehrere Stunden dauern können. Er ist aber auch eine Oase der Ruhe.

Maximilianeum

Das Maximilianeum ist im vorigen Jahrhundert von König Maximilian II errichtet. Der Architekt war Friedrich Bürklein. Ursprünglich war es als Wohn- und Unterrichtsräume geplant. König Maximilian II wollte es für besonders begabte Studenten bauen. 1949 zog der bayerische Landtag und Senat des Freistaats dort ein. Es ist eine Mischung aus Gotik und Renaissance. Das Hotel Vierjahreszeiten ist ganz in der Nähe. Der Vater König Ludwig I von Bayern hat die Bauwerke auf der Ludwigstraße gebaut. Auf der Maximilianstrasse sind verschiedene Grünanlagen, Hotels, Restaurants und Geschäfte. Im östliche Teil der Maximilianstrasse steht das Völkermuseum und das Maximilianeum. Im westlichen Teil sind das Hotel Vierjahreszeiten, die Kammerspiele, Designershops, und teure Boutiquen. Die Kammerspiele befinden sich dort seit 1926. Die beiden Strassenteile werden durch den Altstadtring geteilt. Die Stiftung Maximilianeum wurde 1852 gegründet. Sie ist für hochbegabte Studenten vorgesehen. Sie haben freie Kost und Logis. Ebenfalls beinhaltet das Stipendium einen einjährigen Auslandsaufenthalt und die Teilnahme an Sprachkursen. Maximilian II galt als unermüdlicher Förderer der Wissenschaften. Ursprünglich wollte er Gerichtsprofessor werden. Er holte viele bekannte Gelehrte an die Universität. Ebenfalls gründete er das Nationalmuseum und reformierte das Schulwesen. 1848 bestieg er den Thron. Er hatte das Ziel, 26 der besten Abiturienten ohne Ansehen ihres Standes und Einkommen der Eltern für den höheren Staatsdienst zu gewinnen. Die Wirtschaftskrise in den 20er Jahren hat das ganze Vermögen der Stiftung verschlungen. Von den Eintrittsgelder allein konnte die Stiftung nicht überleben. Daher wurde eine Gebühr für das Wohnen der Stipendiaten im Maximilianeum gefordert. Der 2. Weltkrieg brachte schwere Schäden an dem Gebäude. 1949 zog dann der Landtag und der Senat dort ein, was der Stiftung wiederum Einnahmen einbrachte. Das alte Parlament des Landtages und Senats wurde im Krieg zerstört und so war beiden Seiten geholfen.

Münchener Freiheit

Die Münchener Freiheit ist eine bekannte Straße in München. Sie wurde zum Gedenken an die Mitglieder des Widerstandes gegen Hitler benannt. Früher hieß sie Feilitzschplatz. Nach dem Krieg wurde sie dann umbenannt. Sie ist der Verkehrsknotenpunkt von Schwabing. Etliche Cafes laden hier zum Verweilen ein. Nachts ist es allerdings sehr laut. Der Englische Garten befindet sich in der Nähe. Die Münchener Freiheit geht von der Leopoldstraße bis zum Siegestor. Hier findet man auch etliche fliegende Händler, die ihre Waren anpreisen. In Schwabing befindet sich auch der Elisabethmarkt. Er ist klein und es verlaufen sich wenig Touristen hierher. Der Markt bietet Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Fleisch, Geflügel und Blumen an. Auf der Leopoldstraße befindet sich das bekannte Hotel Leopold. Die Zimmer gehen hier zum Innenhof. Ebenfalls befindet sich in der Nähe das Hotel König Ludwig. Aber auch die Kunst und Kultur kommt an der Münchener Freiheit nicht zu kurz. So befindet sich das Theater Heppen und Ettlich in der Nähe. Hier wird Kleinkunst geboten. Doch leider werden die Vorstellungen durch Kneipenlärm gestört. Trotzallem bleibt die Spannung aber erhalten. Das Theater bietet auch Kinderkino. Das renommierte Kabarett Lach- und Schießgesellschaft befindet sich ebenfalls hier. Das eigene Ensemble wurde zwar aufgelöst, jedoch ist jede Vorstellung sehenswert. Leider sind die Sitzplätze sehr eng. Eine kleine Kellerbühne, das Rationaltheater, ist noch erwähnenswert. Kabarett und Konzerte bietet das Münchener Lustspielhaus. Wer aber eine der letzten echten Schwabinger Dixiekneipen erleben möchte, sollte im Podium vorbeischauen. Eine alte Privatbühne ist das Theater 44. Somit ist auf der Münchener Freiheit für jeden Geschmack etwas dabei.

Marienplatz

Auf dem Marienplatz standen früher einmal Markthallen. Später fuhren hier Strassenbahnen und er ist seitdem Stadtmittelpunkt. Er liegt direkt in der Fussgängerzone von München, also direkt in der Innenstadt. 1638 wurden hier die Mariensäulen aufgestellt. Damit hat der Kurfürst Maximilian I ein Versprechen eingelöst, falls München den Schwedenkrieg unbeschadet übersteht. Jeden Tag um 11 Uhr erklingt das Glockenspiel am neuen Rathaus. Auf dem Platz findet man Strassenmusikanten, Gaugler und Pantomimen, die hier mit amtlicher Genehmigung ihre Kunststücke zum Besten geben. Der Verdienst der Künstler ist sehr gut. Das neue Rathaus steht direkt an dem Platz. Es wirkt sehr dominant. Der Architekt Georg von Hauberrisser aus Graz hat das Rathaus entworfen und gebaut. Es ist im Gotik-Stil. Dagegen ist das Gebäude vom Kaufhof dafür bekannt, das hier die Architektur schlecht ist. Das Rathaus wurde von 1867 bis 1998 erbaut. Es hat einen 80 m hohen Turm. Das Glockenspiel ist Europas Viertgrößtes. Alle 7 Jahre zu Fasching findet hier der Schäfflertanz statt. Er wird wegen der fürchterlichen Pest im Jahre 1517 aufgeführt. Aber auch das alte Rathaus befindet sich hier. Im Keller des alten Rathauses war früher das Gefängnis. Das Gebäude wurde aber leider im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört. Nach dem Wiederaufbau in den 50er Jahren zog das Spielzeugmuseum in den Turm ein. Heute finden auf dem Marktplatz noch verschiedene Veranstaltungen statt. So werden hier Persönlichkeiten aus München empfangen oder aber auch der FC Bayern München nach einem wichtigen Spiel. Ebenfalls findet hier jährlich auch ein Weihnachtsmarkt statt. In den umliegenden Strassen sind viele Restaurants und Cafes. Die Fussgängerzone lädt zu einem Einkaufsbummel geradezu ein. Im Mittelalter wurden hier etliche Turniere ausgetragen. So zum Beispiel das Turnier anlässlich der Hochzeit von Herzog Wilhelm V von Bayern mit Renata von Lothringen, die sich im Jahre 1568 das Ja-Wort gaben. In der Mitte des Marienplatzes befindet sich die Mariensäule. Sie ist ca. 11 Meter hoch. Die Marienfigur auf der Spitze stellt die Patronin Bayerns dar.

KZ Dachau

Nordwestlich der Stadt München liegt das Konzentrationslager Dachau. Das Gelände gilt als eines der ersten Konzentrationslager der SS und wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik errichtet. Nur drei Wochen nach dem Reichstagsbrand in Berlin entstand das Lager. Die Eröffnung wurde durch Heinrich Himmler, damals Münchener Polizeipräsident, in einer Pressekonferenz öffentlich kund getan. Es dauerte nicht lange und man schaffte 150 politische Häftlinge aus den umliegenden Gefängnissen nach Dachau. Im Laufe der Zeit schottete man das Lager von der Öffentlichkeit vollkommen ab. Nicht einmal die Feuerwehr durfte auf das Gelände um ihre hoheitlichen Aufgaben wahrzunehmen. In propagandistischen Schriften präsentierte man Häftlinge denen es augenscheinlich gut ginge. Dies war jedoch nicht der Fall. Das Konzentrationslager war für ca. 5.000 Personen geplant. 1933 waren 4.821 Häftlinge dokumentiert von denen die Hälfte wieder entlassen wurden. Die entlassenen Häftlinge berichteten über die Vorgänge im Konzentrationslager, sodass sich Dachau zum Begriff des Schreckens entwickelte. 1934 begann man die wilden Konzentrationslager aufzulösen, um die Terrorherrschaft der SA und der SS einzudämmen. Vor allem Göring und Frick standen dafür die Willkür einzuschränken. Ab 1935 lieferte man vereinzelt Sinti, Roma, Juden, Zeugen Jehovas und Homosexuelle ein. Durch die Nürnberger Rassengesetze erhielten die Verantwortlichen eine rechtliche Legitimation zur Verfolgung und Inhaftierung. Somit nahm das Grauen seinen furchtbaren Lauf. Heute ist das KZ eine Gedenkstätte und Mahnmal. Im deutsch-französischen Freundschaftsvertrag verpflichtete sich die BRD die Grabstätten der Häftlinge zu erhalten. 1965 nahm man den Betrieb der Stätte auf. Die ehemaligen Gebäude der SS war lange Zeit ein Stützpunkt der US-Armee und wird heute von der bayerischen Bereitschaftspolizei genutzt. Somit ist dieser Teil des Areals nicht öffentlich.

St. Peter Kirche

Die St. Peter Kirche ist eines der ältesten Bauwerke in München. Sie wird auch „der alte Peter“ genannt. Auf dem Petersberg stand früher eine Kapelle. Daraus wurde im Laufe der Zeit eine richtige Kirche. Sie ist eine Kombination aus Romantik, Gotik, Frühbarock und Rokoko. An allen Feiertagen finden hier Mozart- und Heydn-Messen statt. Der Hochaltar ist von Nikolaus Gottfried Stuber erbaut worden. Der Dreisitz neben dem Altar und der Altar Mariahilf im Südschiff sind von Ignaz Günter. Die St. Peter Kirche liegt direkt in der Innenstadt. Das Neue Rathaus befindet sich in der Nähe. Die Kirche steht auf dem Marienplatz. Sie hat einen 92 m hohen Turm, der mit 300 Stufen erreichbar ist. Aber wer die Stufen einmal geschafft hat, hat von hier oben eine wunderbare Aussicht über ganz München. Im 8. Jahrhundert war die Kapelle aus Holz. Im 11. Jahrhundert wurde sie zu einer Klosterkirche umgebaut. Der Bischof Otto von Wittelsbach baute sie im Jahre 1181 aus. Im Jahre 13. Jahrhundert wurde sie abgerissen, als sie nach einem Brand im Jahre 1327 stark beschädigt wurde. Der Wiederaufbau erfolgte im Jahre 1386. Aus den 2 Türmen wurde ein Mittelturm. Im 2. Weltkrieg wurde sie wiederum sehr stark beschädigt. Bis 1954 dauerte der Wiederaufbau. Der Innenraum wurde sogar erst im Jahre 2000 fertiggestellt. Die Glocke im Turm wiegt 7 Tonnen. Sie ist die tontiefste Glocke Bayerns. Die Besonderheit an der Kirche ist, das jede Seite des Turms 2 Uhren hat. Karl Valentin sagte dazu: „Damit zwei Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen können.“

Neue Pinakothek München

Die Neue Pinakothek in der Münchener Barerstraße, ganz in der Nähe der Schwestermuseen Alte Pinakothek und Pinakothek der Moderne, zeigt Kunst von der Aufklärung bis zur Moderne, also die Meister des späten 18. und 19. Jahrhunderts. Die Sammlung geht auf eine Privatsammlung König Ludwigs I. zurück und ist umfangreicher als vergleichbare Sammlungen. Zu den wichtigsten gezeigten Künstlern gehören Caspar David Friedrich, Wilhelm von Kaulbach, Hans von Marées oder auch Tischbein oder Goya. Neben den deutschen Künstlern ist ein zweiter Schwerpunkt auf Porträt- und Landschaftsmaler aus England, Frankreich und Spanien gelegt. König Ludwig I. gründete 1853 die Pinakothek, um seine Sammlung der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bereits zu dieser Zeit umfasste die Sammlung rund 300 Gemälde. In der Anfangszeit lag der Schwerpunkt noch auf die Romantik, König Ludwig I. lag das besonders. Später kam noch eine bemerkenswerte Impressionistensammlung dazu. Sie geht unter anderem auf den Generaldirektor Tschudi hervor, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts Werke von Monet, Manet, Cezanne und van Gogh für das Haus erwirbt. 1915 geht die Pinakothek in den Besitz des bayerischen Staates über. Erst im Jahr 1981 wurde die Pinakothek nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg im neuen Gebäude vom Architekten Alexander von Brancas wieder eröffnet. Zuvor wurden die Gemälde im Haus der Kunst gezeigt. Der Vorgängerbau entstand nach Plänen von Friedrich von Gärtner und August von Voits. Heute gehört die Neue Pinakothek im Münchner Kunstareal zu den bedeutendsten Kunstmuseen seiner Art weltweit.

Nationaltheater

Das Nationaltheater beherbergt die bayerische Staatsoper und das bayerische Staatsballett. Im Jahr 2004 hatte das Haus die höchsten Karteneinnahmen in seiner Geschichte. Bayerns 1. König Max I Joseph ließ es nach dem Vorbild des Pariser Odeon erschaffen. Architekt war Karl von Fischer. 1818 wurde das Gebäude von einem Großfeuer zerstört. Leo von Klenze restaurierte es. Im 2. Weltkrieg wurde es durch Bomben wieder zerstört und nochmals aufgebaut. Das haben die Stadtväter aber erst in der letzten Minute entschieden. Es hat nur Platz für 2100 Besucher. Daher sind die Karten sehr teuer. In dem Haus dirigierte Richard Strauss mehrere Uraufführungen. Viele bekannte Dirigenten starteten hier ihre Karriere. Darunter sind zum Beispiel Clemens Krauss, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Georg Solti, Ferenc Fricsay und Joseph Keilberth. Es finden jährlich die Opernfestspiele hier statt. Hauptsponsor sind dabei die Bayerischen Motorenwerke. Viele andere Projekte werden unter anderem von der Linde AG, der Siemens AG und der Audi AG gesponsert. Der Eingang zum Theater ist von 8 Säulen verziert. Führungen werden durchgeführt. Dabei kann man den Königsaal, die Ionischen Säle und den Zuschauerraum besichtigen. Man erfährt Wissenswertes über die Geschichte des Nationaltheaters und den personellen und organisatorischen Aufwand, der für eine Inszenierung notwendig ist. Das Bayerische Staatsballett wurde 1988 gegründet. Früher hieß es „Ballett der Bayerischen Staatsoper“. Die erste Direktorin war Konstanze Vernon und seit 1998 ist es Ivan Liska. Die zweite Spielstätte des Bayerischen Staatsballett ist das Prinzregententheater. Das Bayerische Staatsorchester lässt sich bis 1523 zurückverfolgen. 1762 wurde aber erst der Begriff Orchester eingeführt. Es ist das einzige Orchester in München, das Opern und Konzerte durchführt. Zum Anlass der Opernfestspiele 2010 wurde eine neue Spielstätte eingeführt. Der Pavillon 21 Mini Opera Space steht auf dem Marstallplatz. Der Pavillon wurde von dem Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfen. Das Büro wurde 1968 von Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer in Wien gegründet.

Pinakothek der Moderne München

Die Pinakothek der Moderne in der Münchener Barerstraße, ganz in der Nähe der Schwestermuseen Alte Pinakothek und Neue Pinakothek, zeigt zeitgenössische Kunst sowie internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Sammlung des Museums umfasst vier Bereiche aus Kunst, Graphik, Design und Architektur. So finden Besucher hier die Sammlung Moderner Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, Die Neue Sammlung des Staatlichen Museums für angewandte Kunst, das Architekturmuseum der Technischen Universität München sowie die Staatliche Graphische Sammlung. Die Pinakothek gehört wie die beiden Schwestern Alte und Neue Pinakothek zum Münchener Kunstareal. Gezeigt werden Werke aus den Stilrichtungen Expressionismus, Pop Art, Klassische Moderne, Bauhaus und Surrealismus. Zu den gezeigten Künstlern zählen Andy Warhol, Franz Marc, Henri Matisse, Joan Miró oder Salvador Dalí, aber auch Kandinsky oder Paul Klee. Erst nach 1945 entstand diese eindrucksvolle Sammlung durch Stiftungen und Erwerbungen, die Anfänge waren bescheiden, aber exklusiv. Zuvor fanden sich die Werke im Haus der Kunst. Im Jahr 2006 wurde der Bestand um die Eleonore und Michael Stoffel – Sammlung mit deutscher und amerikanischer Kunst der 1960er bis 1990er Jahre. Die Staatliche Graphische Sammlung zeigt Zeichenkunst und Druckgraphik vom 15. bis in die Moderne. Sie geht auf die Wittelsbacher Sammlung zurück und beinhaltet auch das Kupferstichkabinett von Kurfürst Karl Theodor. Mit Dresden und Berlin ist die Münchner Sammlung die wichtigste in Deutschland. Schwerpunkte sind deutsche und niederländische Zeichnungen und Drucke, aber auch italienische Zeichnungen. Das Architekturmuseum zeigt vor allem Wechselausstellungen zu den Werken großer Architekten wie etwa Balthasar Neumann oder Gottfried Semper. In den Pinakotheken des Münchner Kunstareals können Besucher und Interessierte Privatführungen anmelden oder Räumlichkeiten der Museen für Veranstaltungen und Feierlichkeiten mieten.

Englischer Garten

Der Englische Garten ist 5 km lang und bis zu 1 km breit. 1788 hatte Sir Benjamin Thompson, Graf von Rumfort die Idee für den Garten. Er war Physiker und Generalleutnant der kurfürstlich-bayerischen Armee. Aber erst ein Jahr später, also 1789, wurde der Garten von Karl Theodor angelegt. Im Garten befindet sich der chinesische Turm oberhalb des Eisbachs. 1790 wurde er eingeweiht. Er ist 1944 abgebrannt, aber 1951 wieder aufgebaut. Heute ist er einer der berühmtesten Biergärten. Hier finden sich alle ein, ob arm, ob reich, aber auch der Mittelstand ist hier vor Ort. Jeden Sonntag findet hier eine Blasmusik-Veranstaltung statt. Ungefähr einen Kilometer nördlich findet man den Kleinhesseloher See. 1883 wurde hier von Gabriel von Seidl das Seehaus erbaut. Es ist heute eine Nobelgaststätte mit angrenzenden Biergarten. Vom Biergarten aus hat man einen wunderbaren Ausblick über das Wasser. Wenn man eine halbe Stunde in Richtung Freimann wandert, gelangt man zum Aumeister. Es ist ein altes Jägerwirtshaus. Der schöne Garten mit seinen grossen Bäumen schützt gerade im Sommer vor der Sonne. Spaziert man weiter durch den Englischen Garten, verändert dieser immer wieder seinen Charakter. Einmal wild, mal einsam, aber auch schön bewachsen erscheint er immer von einer anderen Seite. Im Süden des Parks befindet sich der Monopteros. Hier ist der höchste Punkt des Parks. Der Monopteros ist ein griechischer Rundtempel. Der Architekt war Leo von Klenze. Hier trifft sich die Jugend zum Musizieren oder einfach nur klönen. Die Wiese vor dem Tempel wird von Hunden und deren Haltern genutzt. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Haus der Kunst. Hier finden unterschiedliche Kunstausstellungen statt.

Frauenkirche

Die Frauenkirche heißt eigentlich „Dom zu unserer lieben Frau“. Sie ist 109 m lang und 40 m breit. Der südliche Turm ist 99 m hoch, also 1 m weniger als der andere Turm. Die Kirche hat Platz für 20.000 Gläubige. Sie ist vom Stadtrand aus sichtbar. Das ist aufgrund eines alten Rechts möglich, das besagt, das der Blick nicht zugebaut werden darf. Die Kirche ist ein spätgotischer Bau. Sie hat eine klare Gliederung. Die drei Schiffe wurden in den 70er Jahren restauriert. 1994 wurden die Innenräume wiederhergestellt. Die kirchenhistorischen Kunstwerke und das Prunkgrabdenkmal von Kaiser Ludwig kann hier besichtigt werden. Die Kirche liegt zentral in der Fußgängerzone zwischen Karlsplatz und Marienplatz. Als die erste Kirche St. Peter zu klein wurde, baute 1468 Herzog Sigismund die Frauenkirche. Er beauftragte Jörg von Halspach mit der Leitung der Bauarbeiten. 1488 war der Bau abgeschlossen und 1494 wurde die Kirche eingeweiht. Im 2. Weltkrieg erlitt sie schwere Schäden. Die Einrichtung wurde zerstört und geplündert. Von der früheren Ausstattung sind nur noch mittelalterliche Skulpturen und die Glasgemälde der Chorfenster übrig. Das Kirchenschiff ist im spätgotischen Stil. Die zwei Zwiebelförmigen Kuppeln der Türme wurden 1525 aufgesetzt und sind im Renaissance-Stil. Die Kirche besteht aus einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen. Sie ist einer der größten Hallenkirchen in Süddeutschland. Im Innenbereich findet man helle Farben, weiße Pfeiler und viel Licht, das durch die farbigen Glasfenster scheint. Nach einer alten Legende zufolge, soll der Baumeister den Bau der Kirche für unmöglich gehalten haben. Er schloss daher einen Pakt mit dem Teufel. Der Teufel hatte aber eine Bedingung. Die Kirche sollte eine Kirche ohne Fenster sein. Der Baumeister stimmte zu, überlistete aber den Teufel, indem er die Sicht auf die Fenster im Seitenflügel durch Säulen im Mittelschiff versperrte. Als der Teufel dies bemerkte, stampfte er wütend auf und hinterließ im Eingangsbereich einen Fussabdruck. Den „Teufelstritt“ kann man noch heute erkennen.

Allianz Arena

Von oben gesehen, kommt man nicht gleich auf die Idee, dass es sich hierbei um ein Fussballstadion handelt. Der Spitzname „Schlauchboot“ wird hier deutlich. Die Allianz Arena wurde im Frühjahr 2005 eingeweiht. Das Eröffnungsspiel fand am 09. Juni 2006 statt. Es wurde von fast 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt verfolgt. 67.000 waren live dabei. Das Eröffnungsspiel der Fussballweltmeisterschaft fand zwischen Deutschland und Costa Rica statt. Bereits in der 6. Minute schoss der Münchner Philipp Lahm mit einem herrlichen Bogenschuss das 1:0. Die deutsche Nationalmannschaft gewann das Spiel mit 4:2. Hunderttausend Fussballfans feierten danach auf Straßen und Plätzen. Diese waren kurzfristig in Fanmeilen umfunktioniert worden. Hier feierten Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion miteinander. Damals hieß das Stadion allerdings noch nicht Allianz Arena, sondern FIFA WM-Stadion München. Die Arena ist die Heimstätte des FC Bayern und des TSV 1860. Die Bauzeit betrug 3 Jahre. Durch einen Bürgerentscheid wurde der Bau der Arena entschieden. Es waren der größte Teil der Bürger dafür, dass die Arena gebaut wird. Die Grundsteinlegung war am 21.10.2002. Seit 27.04.2006 ist der FC Bayern der Eigentümer des Fussballstadions. Es gibt 69.901 überdachte Plätze. Davon sind 66.000 Sitzplätze. Der Rest sind Stehplätze. Von den Sitzplätzen sind 2.200 Businessplätze und ca. 400 Plätze sind für die Presse. Es gibt 106 Logen und 165 Plätze für behinderte Menschen. Im Stadion sind 6.000 Quadratmeter für die Gastronomie, wie Kioske, Restaurants, Lego-Kinderclub und Mixed Zone. Außerdem sind etliche Büros und Konferenzräume vorhanden. Es gibt Ticketschalter und Megastores. Für die Spieler, Trainer und Schiedsrichter sind Kabinen vorhanden. Es gibt eine Aufwärmhalle. Im Stadion befinden sich 190 Monitore und 550 WC´s.

Hofbräuhaus

Das Münchener Hofbräuhaus ist nicht nur bei Biertrinkern bekannt. Es ist der weltberühmteste Bierpalast und ein absoluter Touristenmagnet. Die ausländischen Touristen glauben hier wahre deutsche Kultur zu erleben. Das Hofbräuhaus ist in der Münchener Altstadt am Platzl zu finden. Am 27. September 1589 gab Herzog Wilhelm V. zur Versorgung des Wittelsbacher Hofs den Bau in Auftrag. Er wollte mit dem Bau die Ausgaben des Hofes durch eigene Produktion von Braunbier senken, denn das bis dato bezogene Bier war zu kostspielig. Das Bier wurde zuvor eigens aus der niedersächsischen Hansestadt Einbeck importiert oder von privaten Brauereien gekauft. Die neue Brauerei war ein ehemaliges Hühnerhaus. Fortan wurde das Bier dort gebraut. Aber die Kapazitäten reichten nicht lange aus, sodass man 1607 eine neue Brauerei bauen musste. So entstand das heutige Hofbräuhaus. Damit wurde das neue Gebäude Sudstätte für braunes und weißes Bier. Die Schwemme, eine große Bierhalle, ist der bekannteste Teil des Hofbräuhauses mit einer Kapazität für rund 1.000 Personen. Stammgäste können hier sogar ihre Bierkrüge in Regalen einschließen. Im Obergeschoss ist der Festsaal mit einem 9 Meter hohen Gewölbe mit einem Fassungsvermögen von 1.500 Personen sowie dem Wappensaal, dem Münchener Zimmer, dem Erkerzimmer, dem Bräustüberl und der ehemaligen Trinkstube. Der Innenhof dient im Sommer als Biergarten. Im Hofbräuhaus wurde vor rund 2.000 Personen die NSDAP gegründet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Haus durch die Alliierten bombardiert und bis auf die Schwemme vollständig zerstört. 1958 wurde die Rekonstruktion abgeschlossen und nach einem Pächterwechsel 2004 mit einem Millionenaufwand umgebaut und 2005 wiedereröffnet.

Asamkirche

Die Kirche steht ca 1 km entfernt von der Isar und trotzdem hat der Märtyrer Johannes von Nepomuk hier eine gewisse Aufgabe. Der heilige Nepomuk ist Schutzpatron der Brücken und die Asamkirche ist für München eine ideelle und architektonische Brücke zwischen zwei Welten. Lebenslust und Konsumrausch liegen hier gegenüber von Tradition und verwurzelten Katholizismus. Die Asamkirche liegt auf der Sendlinger Strasse und ist von Boutiquen und teuren Geschäften umgeben. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Sendlinger Tor. Es ist eines von drei noch erhaltenen mittelalterlichen Stadttore. Es ist Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, wie auch das Karlstor und das Isartor. An der Sendlinger Strasse sind moderne Bauten, aber auch überbordende Rokokoarchitektur zu bewundern. Über dem Eingang der Asamkirche kniet eine Statue von Johannes von Nepumuk. Die Stufen vor dem Portal sind ein beliebter Aufenthaltsort der Bettler. Das ist auch kein Wunder, denn wer die Kirche betritt, hat meistens viel Geld und gleichzeitig aber auch die christliche Nächstenliebe. Das malerische Dämmerlicht im Inneren der Kirche ist eine fotografische Herausforderung. Der Hochaltar ist von vier gewundenen Säulen umrahmt und auch der Schrein des heiligen Johannes ist hier zu finden. Aber auch die plastische Dreifaltigkeitsgruppe über dem Altar ist sehenswert. Das Leben von Johannes von Nepomuk ist auf dem Deckenfresco dargestellt. Besonders sehenswert sind die geschnitzten Beichtstühle. Von 1975 bis 1982 wurde die Kirche restauriert. Der Umbau hat eine Menge Geld gekostet. 1733 bis 1746 wurde die Kirche von den Brüdern Asam errichtet. Eigentlich heißt sie St. Johann Nepomuk Kirche. Sie ist aber nur unter Asamkirche, nach dem Namen ihres Erbauers, in München bekannt. Ursprünglich wurde sie als Privatkirche mit einen Priesterhaus und einem Wohnhaus errichtet.

Bavaria Filmgelände

Auf dem Bavaria Filmgelände wird schon seit 1919 gedreht, hauptsächlich für das Fernsehen. Aber auch einige Kinofilme sind hier gedreht worden. Das Gelände ist 3,5 qkm gross. Es liegt im Südosten von München, zwischen der Stadt und Grünwald. Auf dem Gelände haben schon die Grossen des Filmgeschäftes gedreht: Alfred Hitchcock, Billy Wilder oder auch Orson Welles. Viele berühmte Schauspieler standen hier vor der Kamera. Rommy Schneider, Sophia Loren, Gina Lollabrigida, Kirk Douglas, Elisabeth Tayler, um nur einige zu nennen, haben hier ihre Filme gedreht. Alfred Hitchcock drehte 1925 seinen ersten Film „Irrgarten der Leidenschaft“ hier. Regelmäßige Führungen finden hier statt. Das U-Boot-Modell aus dem Film „Das Boot“, Trickfiguren aus der „Unendlichen Geschichte“ oder auch „E.T.“ können hier besichtigt werden. Zu Fuss oder mit der Elektrobahn kann das Bavaria Gelände besichtigt werden. Hier sind die Originalkulisssen aufgebaut. Besonderer Höhepunkt ist auch der selbst gedrehte Film. Hier sind vier Kulissen von (T)Raumschiff Surprise aufgebaut und man kann im Raumschiff Anzügen sein Talent testen. Der gedrehte Teil wird dann in das Original eingeschnitten und nach Abschluss der ca. 90 minütigen Tour kann der Kinofilm mit eigener Beteiligung angesehen werden. Ebenfalls kann man in einem Übertragungswagen zusehen, wie eine Live-Sendung produziert wird. In den Studios wird auch der „Marienhof“ seit Jahren gedreht. Die 20 Häuserfassaden des „Marienhofs“ erstrecken sich auf ca. 4,5 qm. Ein New Yorker Stadtviertel ist auf dem Gelände auch aufgebaut. Hier werden Stunts und Verfolgungsjagden gezeigt. Höhepunkt ist ein Sturz aus 28 Meter Höhe. Auf speziellen VIP Touren werden spezielle Einblicke ins Cineasten-Dasein mit Stunts, Effekte und eventuell einem Empfang mit lokalen Filmgrössen ermöglicht. Die Termine erfährt man auf Anfrage.

Olympiapark

Der Olympiapark liegt im Norden von München. In der Nähe befinden sich die BMW Zentrale mit dem Museum. Das Architekturbüro Behnisch und Partner aus Stuttgart wurden mit der Planung und dem Bau beauftragt, als die Stadt den Zuschlag für die Olympischen Spiele im Jahr 1972 erhalten hat. Das Gelände ist ca. 3 qkm gross. Es war der ehemalige königlich bayerische Exerzierplatz. 1912 war dort der erste Flughafen. Als er 1939 nach Riem verlegt wurde, war das Gelände ungenutzt. Der Olympiapark hat insgesamt 90.000 Plätze. Neben dem Stadion befinden sich noch die Olympiahalle, die Olympia-Schwimmhalle und das Olympia-Eissport-Zentrum auf dem Gelände. Hier finden also nicht nur sportliche, sondern auch kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Darunter sind auch viele Musikevents. Im Jahr finden hier mehrere 100 Darbietungen statt. Der Park ist großzügig angelegt und lädt zum joggen oder zum Spazieren gehen ein. Im Park befindet sich auch der Fernsehturm mit dem Drehrestaurant. Es ist am 22.02.1968 eröffnet worden und liegt in 182 Meter höhe. Es dreht sich in einer Stunde einmal herum. Der Turm war 290 Meter hoch, bis er im Jahre 2005 um 2 Meter erhöht wurde. Die damalige Spitze wurde durch eine neue Antenne ersetzt. Das Olympiastadion hat Platz für 70.000 Besucher. Es ist der Heimspielort des FC Bayern und des TSV 1860. Auf dem Gelände wurde der Olympiaberg aus Schutt des 2. Weltkrieges aufgeschüttet. Er ist 60 Meter hoch. Hier kommen Trimmer, Inline Skater und Modellflieger auf ihre Kosten. Die Aussicht über die Stadt München ist wunderbar. Am See in dem Park findet man den Walk of Stars. Seit 2003 verewigen sich hier Sportler, Musiker und andere bekannte Grössen. mit Hand- und Fußabdrücken. Der erste Prominente, der sich hier verewigt hat, war Howard Carpendale. Darauf folgten Udo Jürgens, Lionel Richie, die Kastelruther Spatzen, Jon Bon Jovi, Tom Jones und viele andere. Am 01.06.2003 verkündete Dalai Lama in der Olympiahalle seine Friedensbotschaft.

Alte Pinakothek München

Die Alte Pinakothek in der Münchener Barer Straße, ganz in der Nähe der Schwesternmuseen Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne, zeigt Kunst des Mittelalters bis zur Aufklärung, also die Meister des 14. bis 18. Jahrhunderts.

Die Sammlung geht auf die Wittelsbacher und besonders auf Ludwig I. zurück. Zu den wichtigsten gezeigten Künstler gehören Albrecht Dürer, Rubens und Van Dyck. Wie in den anderen Pinakotheken liegt der Schwerpunkt auf deutscher Kunst, aber auch niederländische, flämische, französische und spanische Malerei haben ihren Platz. Die stolze Sammlung umfasst über 700 Gemälde, wobei einige Werke an andere Museen oder Gotteshäuser ausgeliehen sind. Die Sammlung spiegelt auch die Vorlieben der jeweiligen Sammler des Hauses Wittelsbach wieder.

Wieder war es Ludwig I., der System in die Sammlung brachte und dem Volk die Besichtigung ermöglichte. Grundstock der Sammlung waren Historienbilder des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern, die er 1528 in Auftrag gab. Viele regionale Künstler waren daran beteiligt. Als 1777 die bayerische Linie der Wittelsbacher ausstirbt, wird Karl Theodor von der Pfalz Nachfolger und Herrscher über Bayern und die Pfalz. Die Sammlung wird um flämische Künstler erweitert, unter anderem kommen Werke von Rembrandt dazu. Durch die Säkularisation ab 1802 gehen über Tausend Gemälde in Staatseigentum über. Gleichzeitig werden erste Filialgalerien in Bamberg, Augsburg oder Würzburg und Nürnberg eröffnet, die zum Teil bis heute noch existieren. Nun werden auch italienische Meister in die Sammlung integriert. 1826 wird der Grundstein zur Pinakothek nach Plänen des Architekten Leo von Klenze gelegt. Zuvor waren die Gemälde auf zahlreiche Schlösser verteilt und damit der Öffentlichkeit unzugänglich. 1836 erscheint zur Einweihung auch der erste Sammlungskatalog. Während des Zweiten Weltkrieges wird die Pinakothek geschlossen und die Kunstwerke in Sicherheit gebracht. Zwischen 1952 und 1957 wird die Alte Pinakothek wieder aufgebaut. Ab den 1960er Jahren wird die Sammlung durch Leihgaben der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank um Werke aus dem 18. Jahrhundert erweitert. Nach einer Generalsanierung wird die Pinakothek 1998 wieder eröffnet worden.

Wissenswertes

München ist die kreisfreie Landeshauptstadt Bayerns. In München sind 25 Stadtteile registriert. Mit 1,33 Millionen Einwohnern ist München die drittgrößte Deutschland, mit einer Bevölkerungsdichte von 4.344 Einwohnern pro km² die meistbesiedelte Stadt Deutschland und mit einer Fläche von 310,43 km² die sechstgrößte Stadt.

Im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands ist Münchens Geschichte eher jung. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Stadt in einem Streitgespräch um eine Brücke. Der Stadtname lässt sich von dem Wortstamm Mönch ableiten, weswegen auch heute noch als Stadtwappen ein Mönch zu sehen ist. Bis ins Jahr 1255 galt München nur als Handels- und Bürgerstadt, wurde dann allerdings zum Amtssitz mit eigener Residenz weiter ausgebaut. 1468 beginnt der Bau der bekannten Frauenkirche und 1487 wird das noch heute gültige Reinheitsgebot für Bier eingeführt. Nachdem München im 13. Jahrhundert in vier Teilherzogtümer unterteilt wurde, werden diese 1505 wiedervereint, so dass ein großes Herzogtum bestehen bleibt. München, das in früheren Jahren als erzkatholisch galt, startete 1522 eine Gegenreformation zu Luthers Reform, angeführt von Herzog Wilhelm IV. 37 Jahre später, 1559, werden neue Orden nach München berufen, um den katholischen Glauben stärker zu propagieren. Im Jahre 1602 wird dann das auch heute noch beliebte Hofbräuhaus eröffnet. 1664 wird mit dem Bau des Schlosses Nymphenburg begonnen, allerdings dauert es fast 100 Jahre, bis es mit allen Gärten und Anbauten fertiggestellt wird. Das nächste noch heute beliebte Ausflugsziel, der Englische Garten, wird ab 1789 angelegt. Allerdings wird dieser nicht, wie andere Gärten, nur für höhere Herrschaften, sondern auch für den normalen Bürger angelegt. 1810 wird der Grundstein für das Oktoberfest, welches 1819 das erste Mal zelebriert wurde, gelegt, anlässlich der Hochzeit von König Ludwig I. mit Therese von Sachsen-Hildburghausen. Zwischen 1825 und 1848 erlebte München seine Blütezeit unter der Regierung König Ludwig I. Erst im 19. Jahrhundert, genauer 1827, wurde die erste evangelische Kirche gegründet.

Verkaufsoffener Sonntag in München

Folgende Termine in München und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:



München ist bei verkaufsoffenen Sonntagen eine absolute Ausnahme in Deutschland. Bisher gab es erst einen verkaufsoffenen Sonntag in München in den letzten Jahren und das war während der Weltmeisterschaft 2006. Leider ist München dahingehend etwas unmodern und genehmigt deshalb auch nicht einmal in Ausnahmefällen einen verkaufsoffenen Sonntag. Die Münchener Bürger müssen sich also im Umland umschauen um einen verkaufsoffenen Sonntag in der Umgebung von München zu finden.



Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in München gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob München sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag bei Modevetrieb Peter Rall im MTC München (14.03.2010)
Verkaufsoffener Sonntag im IKEA München-Eching von 12 bis 17 Uhr (12.09.2010)
Verkaufsoffener Sonntag bei Modevetrieb Peter Rall im MTC München (16.01.2011)
Am 8. Mai 2011 ist bei deinem IKEA München-Eching wieder Verkaufsoffener Sonntag! Von 12-17 Uhr könnt ihr in entspannter Wochenendlaune durchs Einrichtungshaus schlendern und einkaufen! (08.05.2011)


Städte in der Nähe von München:
unterhaching (9.1km), neubiberg (9.3km), gruenwald (11.8km), taufkirchen (12.1km), ottobrunn (12.1km), oberschleissheim (12.2km), oberhaching (14.2km), garching (14.3km), unterschleissheim (15.7km),



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