Heute! Alle verkaufsoffenen Sonntage in ganz Deutschland

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Webseite zu den aktuellen verkaufsoffenen Sonntagen in ganz Deutschland. Hat heute in Shoppingcenter in Ihrer Stadt geöffnet oder wird heute ein besonderes Fest gefeiert? Sagen Sie es uns! Mit Hilfe der Städte sowie der Citymarketing-Verbände präsentieren wir Ihnen hier ständig aktuell eine größtmögliche Anzahl an Terminen in Ihrer Umgebung. Über das Buchstabenfeld am rechten Rand können Sie zu Ihrer Stadt navigieren. Falls Sie es wünschen, können Sie auch alle verkaufsoffenen Sonntage eines Bundeslandes anzeigen, denn oft lohnt es sich auch, für einen Besuch in die Nachbarstadt zu fahren. Falls Sie in Ihrer Stadt einen Termin für einen verkaufsoffenen Sonntag entdecken, der bei uns noch nicht eingetragen ist, würde es uns (und unseren zahlreichen Besuchern) freuen, wenn Sie uns diesen Termin kurz über unser Eintragungsformular mitteilen würden. Nur so werden alle verkaufsoffenen Sonntage zu einem schönen Erlebnis für die ganze Familie. Wir wünschen Ihnen viel Spass und Shopping-Freude beim shoppen in Ihrer Stadt!

Zum Einkaufen in die Nachbarstadt?

Wer noch nicht genau weiß, in welcher Stadt er shoppen möchte, kann sich auch von unseren Terminen inspirieren lassen. Ein Klick auf den nächsten Sonntag zeigt alle Orte an, die am nächsten Sonntag verkaufsoffen haben. So findet man schnell Orte in der Umgebung, die geöffnet haben und entdeckt so vielleicht auch Städte, in denen man bisher noch nicht shoppen war.

Am nächsten Sonntag ist Shoppen angesagt! Vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in anderen Regionen werden die Städte hier ihre Tore öffnen. Seit gespannt. Alle Termin erfahrt ihr natürlich bei uns, DER Webseite für Termine im ganzen Bundesgebiet. Viel Spaß beim Einkaufen!

Die nächsten verkaufsoffenen Sonntage

Sind verkaufsoffene Sonntage noch zeitgemäß?

Wir sind der Meinung, dass verkaufsoffene Sonntage nach wie vor zeitgemäß sind. Kritiker bemängeln, dass der Mensch mindestens einen Tag pro Woche frei haben sollte. Diese Kritik ist jedoch nicht nachvollziehbar, da Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dafür meistens einen anderen Tag in der Woche frei nehmen können. Auch die Kirche ist großer Gegner von verkaufsoffenen Sonntagen. Die Kirche möchte den Sonntag nutzen, um Menschen zum christlichen Denken zu bringen. Aber gerade nicht-religiöse, aufgeklärte Menschen möchten sich nicht von einer Institution wie der Kirche vorschreiben, wann sie einkaufen gehen können.

In vielen anderen Ländern ist es ebenfalls ganz normal, sonntags shoppen zu gehen. In Portugal beispielsweise, sind Shoppingcenter an jedem Tag der Woche geöffnet. Auch in den USA sind die Ladenöffnungszeiten viel verbraucherfreundlicher als in Deutschland. Hier gibt es kein Ladenöffnungsgesetz und deshalb bestimmt nur der Kunde mit seiner Nachfrage die Öffnungszeiten. Sonntags haben deshalb fast alle Geschäfte geöffnet, schließen jedoch etwas eher als in der Woche. In Großstädten wie New York haben Supermärkte oft auch rund um die Uhr geöffnet.

Genug vom offline-Einkauf? Dann besuchen Sie gerne unseren Partner vom Teilestore. Wir bedanken uns bei dem Partner www.teilestore.de für die Unterstützung mit neuen Terminen.

Ist heute verkaufsoffener Sonntag?

Übrigens: Da auch verdi in einigen Städten gegen Sonntagsöffnungen vorgeht, gibt es in einigen Städten mittlerweile keine Sonntagsöffnungen mehr. Diese Informationen finden Sie dann ebenfalls auf unsererm Portal auf der jeweiligen Unterseite der Stadt.

Viel Spaß beim Sonntagsshoppen wünscht Ihr Team von
verkaufsoffene-Sonntage.de











Streitfall verkaufsoffene Sonntage?

Streitfall verkaufsoffener Sonntag - Welche Perspektiven haben die Kommunen? Die Stadt Velbert war im Juni 2016 die erste Kommune in Nordrhein-Westfalen, in der das Oberverwaltungsgericht Münster in Folge einer Klage der Gewerkschaft ver.di den verkaufsoffenen Sonntag (VOS) in einem Eilantrag verhindert hat. Viele weitere Kommunen sollten folgen. So wurden u. a. auch in Münster und Essen die geplanten verkaufsoffenen Sonntage gestoppt. Begründet wurde dies mit einem zu geringen Anlass bzw. wegen unzureichender Prognosen zu den Besucherzahlen. Die Durchführung von Festen und Märkten ist eine Voraussetzung dafür, um überhaupt einen verkaufsoffenen Sonntag anbieten zu können. Der Einkauf an Sonntagen entwickelt sich seither immer mehr zu einem Streitfall zwischen Gewerkschaften, Kirchen, Handel und Kommunen. Dies war der Anlass für das Netzwerk Innenstadt NRW, zu dem Thema ein Innenstadt-Gespräch durchzuführen. Ziel war es, die verschiedenen Akteure an einen Tisch zu bringen und gemeinsammit Politikern und Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Das Innenstadt-Gespräch mit ca. 55 Personen fand am 10. Mai 2017 im historischen Bürgerhaus Velbert-Langenberg statt. Nach der Begrüßung durch den stellv. Vorsitzenden des Netzwerk Innenstadt NRW, Hartmut Hoferichter und dem Bürgermeister der Stadt Velbert, Dirk Lukrafka, blickte Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH sowie Bundesvorstandsmitglied der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) auch über NRW hinaus und erläuterte in seinem Impulsvortrag die Entwicklung und die aktuelle Lage zu dem Thema Ladenöffnungszeiten und verkaufsoffene Sonntage. Ab 2003 folgte die Verlängerung der Öffnungszeiten am Samstag bis 20 Uhr und die Regel, an vier verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage pro Jahr anlässlich von Märkten, Messen und ähnlichen Veranstaltungen zu öffnen. Ab 2006 fällt die Regelung der Ladenöffnungszeiten dann in die Zuständigkeit der Länder. Herr Leppa erläuterte in seinem Vortrag die aktuelle Rechtsprechung in NRW und fasste anschließend die unterschiedlichen Positionen von Kommunen, Einzelhandel, Gewerkschaften und Kirchen zusammen. Er zeigte anhand von Beispielen aktuelle Gerichtsurteile auf und verwies auf Möglichkeiten des Umgangs mit der jetzigen Situation. Städte und Gemeinden dürfen einen verkaufsoffenen Sonntag nur durchführen, wenn zu dem jeweiligen Anlass mehr Besucher erwartet werden als Menschen, die aufgrund der geöffneten Geschäfte kommen würden. Herr Leppa fasst zusammen, dass diese Rechtsauffassung in der kommunalen Praxis zu Abgrenzungsschwierigkeiten führt und durch die ab Juni 2016 folgenden Klagen von ver.di die Kommunen in einem Dilemma stecken. Seine Empfehlungen für die Kommunen fasst er wie folgt zusammen: „qualifizierte Anlässe im Hinblick auf Qualität und Ortsbezug sicherstellen, belastbare Besucherprognosen erstellen, statistische Maßnahmenergreifen, Basisdaten erheben, etwa über Zählungen und Befragungen, schlagkräftige Kommunikation zum Anlass des VOS, langfristigen Dialog in der Kommune suchen und konsensfähiges Maß halten.“Nicht in allen Kommunen hat die Klage bzw. die Kritik von ver.di zu einem Verbot der geplanten verkaufsoffenen Sonntage geführt, so u. a. in Duisburg, Witten und Mönchengladbach. Herr Leppa erläuterte, dass im Falle des verkaufsoffenen Sonntags in Duisburg das Verwaltungsgericht Düsseldorf erstmalig eine Methodik für eine Besucherprognose richterlich bestätigt hat. Zur Abschätzung der jeweiligen Besucherströme könne z. B. auf Befragungen zurückgegriffen werden und bei einer erstmaligen Veranstaltung könne die Prognose pauschaler ausfallen (etwa Erfahrungswerte der Ladeninhaber oder Zählwerte aus Vorjahren).