Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Achim (Weser)? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Achim (Weser)

Fussgängerzone mit ihren Sehenswürdigkeiten

Die Fussgängerzone von Achim ist besonders sehenswert. Neben den zahlreichen Geschäften, Cafes und Restaurants läßt sich hier auch viel Sehenswertes entdecken. In der Mitte steht der Wasserspielbrunnen. Er ist von dem Künstler Andreas Rimkus entworfen. Er ziert die Obernstraße / Langenstraße. 1997 wurde der Brunnen eingeweiht. Eine kleine Wassertreppe ist besonders beliebt bei den Kindern. Sie lädt zum Klettern ein. Wenn das Wasserrad am Brunnen gedreht wird, erkennt man ein Gesicht, das einmal lacht und einmal böse guckt. Daher stammt auch der Name des Brunnens „Optimist Pessimist“. Etwas weiter trifft man auf die Skulptur „Komm“. Sie steht am Rande des Bibliothekenplatzes. Sie weist auf das Betreten und Benutzen der Stadtbibliothek hin. Die beiden Figuren sind aus Kupferblech. Beide Figuren stellen Vogelmenschen dar, die eine Brille tragen. Diese Brille soll ein Zeichen der Gelehrsamkeit sein. Die Skulptur wurde 1989 eingeweiht. Früher stand sie direkt in der Mitte des Platzes. Als der Platz saniert wurde, stellte man sie am Rande des Platzes. Der Künstler war Dr. Heinz-Jürgen Maisenbacher. Im Gymnasium steht eine weitere Figur des Künstlers mit dem Namen „Hallo“. Die Bibliothek und das Pforthaus befinden sich direkt in der Fußgängerzone in der Nähe des Rathauses. Die Bibliothek wurde aus Stallungen erbaut, die früher zu dem abgerissenen Amtshaus gehörten. Seit 1989 ist hier die Stadtbibliothek untergebracht. Das Pforthaus wurde 1789 errichtet und liegt direkt gegenüber der Bibliothek. Früher diente es als Gefängnis und als Wohnung des Gefangenenaufsehers und Pförtner des Gerichts. 1835 wurde das Gebäude aufgestockt. Im Lesegarten steht die Skulptur „Der Vorleser“. Sie ist 2,5 Meter hoch. Der Turm besteht aus Terrakotta und die Figuren aus Bronze. Vorleser waren Personen, die ihren Kollegen in der Zigarrenfabrik während des Zigarrendrehens aus politischen und belleristischen Büchern vorlasen. Die Künstlerin ist Helma Poschpiech. Auf dem Bibliotheksplatz steht das Glockenspiel. Es besteht aus 24 Glocken. Es ist eines der größten in Norddeutschland. Das Dach soll einen Baum Darstellen. Seit 1997 ertönen mehrmals täglich bekannte Lieder. Weiter unten befindet sich das neue Rathaus. Vor dem Rathaus steht die Skulptur des Künstlers Christian Huber „Zigarrenmacher“. Sie ist eine Erinnerung an das Zigarrenhandwerk. Kurz vor dem Amtsgericht ist der Brunnen, der im Jahre 1994 freigelegt wurde. Er stammt aus dem Jahre 1789. Im Volksmund heißt er „Hungerbrunnen“. Gegenüber des Amtsgerichts befindet sich die Honigkuchenfabrik. Leider ist nur noch die Fassade übrig geblieben. Das Unternehmen war bis zur Schließung 1978 sehr bekannt. In der gesamten Fußgängerzone findet seit über 100 Jahren der Wochenmarkt statt. Hierher kommen Leute aus der ganzen Umgebung um das vielfältige Angebot und die typischen saisonalen Produkte einzukaufen.

Haus Clüver und St. Laurentius Kirche

Die Stadt Achim kaufte das verfallene Haus Clüver aufgrund der anstehenden Stadtsanierung. Im Jahre 1976 wurde es mit Zuschüssen von Bund und Land restaurieren. Die Umbauarbeiten kosteten 600.000 DM. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz. Hier ist ein Stückchen des einstigen Bauerndorfes erhalten geblieben. Früher wurden hier 14 Bauhöfe bewirtschaftet. Das Haus Clüver ist einer dieser großen Bauernhöfe gewesen. Alle Bauernhöfe waren damals in der nähe der Kirche angesiedelt. Das Haus Clüver wurde im Jahre 1824 erbaut und gehört damit wohl zu der ältesten Siedlung der Stadt. Das ursprüngliche Gebäude wurde im Jahre 1823 bei einem Brand zerstört. Die Tochter des Baumanns Franz Clüver ist in den Flammen gestorben. Sie war erst 3 Jahre alt. Die Familie Clüver war über mehrere Jahrhunderte Besitzer des Grundstücks. Heute befindet sich hier ein Cafe. Die St. Laurentius Kirche, die sich in der Nähe befindet, gehört ebenfalls zu dem Achimer Bauernviertel. Sie ist wahrscheinlich auf einer heidnischen Kultstätte errichtet worden. Die Kirche wurde 1257 erstmalig urkundlich erwähnt. Der romanische Feldsteinbau wurde im 14. Jahrhundert im Gotik-Stil mit neuen Fenstern ausgestattet. Die Erweiterung und zwei Kapellen sind ebenfalls aus dieser Zeit. Sarkophage und Grabdenkmäler alteingesessener Familien befinden sich in der Mandelsloh- und in der Clüverkapelle. Die Uhr im Turm wird heute elektronisch gesteuert. Das noch betriebsfähige Furtwängler Uhrwerk befindet sich aber immer noch in der Uhrkammer. Es stammt aus dem Jahre 1864. Die vier Evangelisten sind an der Kanzel in der Kirche dargestellt. Die Kanzel stammt aus dem Jahre 1631. An den Seiten des Altars befinden sich goldene und elfenbeinfarbene Valuten. Der Altar stammt aus dem Jahre 1750. Der Taufstein ist in der Kirche der älteste Gegenstand. Der Schutzpatron der Achimer Kirche, der Heilige Laurentius, befindet sich in einer Wandnische. Es ist eine rotgoldene Figur. Der Heilige Laurentius ist im Jahre 258 für seinen Glauben gestorben. Er wurde lebendig auf einem Rost verbrannt. Die Skulptur steht in der Nähe des Ausgangs der Kirche.

Neues Rathaus

Das neue Rathaus liegt an der Obernstraße. Es ist mitten in der Fußgängerzone. 1991 wurde es gebaut. Zwei Jahre betrug die Bauzeit. Es hat 80 Büroräume. Insgesamt hat das Rathaus eine Fläche von 6.600 qm. In der Bürgerhalle befindet sich eine Kunstausstellung. Hier finden Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Das Gebäude hat ein gewölbtes Glasdach. In der Kunstausstellung ist das Werk von Harry Volz „Der erste Streit“ zu sehen. 1988 stand die Skulptur im Park der Kreismusikschule. Durch die Witterung ist die Skulptur stark beschädigt worden. Daher ist sie provisorisch im Rathaus untergebracht, bis ein neuer Standort gefunden ist. Sie zeigt zwei weibliche Figuren, die „Streiterinnen“. Vom Glasdach des Rathauses hängt ein buntes Mobile herab. Es stammt vom dem Künstler Kalle Dütschke. Im Treppenaufgang des Rathauses befindet sich eine Skulptur der Künstlerin Elgard Schmidt. 1987 wurde sie mit dem Kunstpreis ausgezeichnet. Früher stand sie in der Stadtbibliothek. Sie heißt „knirschende Beziehung“. Die Künstlerin kam auf die Idee, weil abends ihre Tochter und deren Freund immer eng umschlungen vor dem Haus standen. Die Künstlerin überlegte, ob nicht ein zu enge Beziehung zu Reibereien führt, also zu einer „knirschenden Beziehung“. In der zweiten Etage des Rathauses befindet sich Skulptur „Der Patriarch Fijodor Karamasow“. Der Vater Fijodor ist Teil einer Gruppe „Brüder Karamasow. Die Künstler sind Reinhold Osiander und Frank Effern. Sie ist aus Holz gefertigt. In der dritten Etage befinden sich 3 Plastiken. Der Künstler ist Professor Bernd Altenstein. Sie sollen ein Mahnmal für die Juden sein. Früher standen sie im Rathausgarten.

Alter Markt

Am Ende der Fußgängerzone steht der Speicher Scherf. 1987 wurde das Gebäude originalgetreu nachgebaut. Das alte Gebäude war wegen starken Verfall nicht mehr zu retten. In dem Speicher lagerten jahrelang Dünger, Saatgut und Brennstoffe. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der alte Marktplatz der tradionelle Viehmarkt durchgeführt. Es konnten hier die verschiedensten Tiere verkauft und gekauft werden. Gleichzeitig fand in den umliegenden Straßen ein Trödelmarkt statt. Hier befanden sich bis zu 100 Stände, Karussells und Schießbuden. Die Skulptur „Animus-Anima“ steht heute in der Mitte des Marktplatzes. Sie ist ein Werk des Künstlers Wolf E. Schultz. Die Skulptur ist dort seit 1989. Die Bronzeplastik steht in einem Brunnen, der früher von den Marktbesuchern und deren Tiere genutzt wurde. Sie stellt ein eng umschlungenes Paar dar. 1988 wurde der Brunnen neu erbaut, als Erinnerung an die vergangene Zeit. Seit 2007 befindet sich auch ein Granitstein am Marktplatz. Die Skulptur wurde anlässlich des 15 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Achim und Cesis / Lettland gefertigt. Der Künstler ist Matiass Jansons. Der Stein ist 4,5 Tonnen schwer und aufgrund des Aussehens wird er auch „Fisch“ genannt. Am Marktplatz befindet sich auch das Lindemannsche Schloss. Der Entwurf stammt von dem Kirchenbaumeister Haase im Jahre 1873. Es ist ein für die dörflichen Verhältnisse ungewöhnliches Gebäude. Durch einen Brand im Jahre 1900 wurde das Schloss stark beschädigt und im Laufe der Zeit wieder hergestellt. Heute befindet sich die Kreismusikschule in den Räumen. Das Schloss hat ein riesiges Gartengelände. Es ist schon fast ein eigener Park. Hier am Marktplatz beginnt die Fussgängerzone der Stadt Achim.

Altes Rathaus

Das alte Rathaus steht auch auf der Obernstraße, wie das neue Rathaus. Jedoch ist es nicht in der Fußgängerzone, sondern kurz davor. Es ist eine schöne Villa, die einen rosafarbenen Anstrich hat. Sie wurde 1829 erbaut. Hier war von 1930 bis 1993 das Rathaus untergebracht. Jetzt ist hier ein Teil des Amtsgerichts angesiedelt. Der schöne Garten lädt zu Spaziergängen ein. Direkt am Eingang steht ein Findling. Er ist 1927 bei Strassenarbeiten gefunden worden. Der Stein wurde mit dem Stadtwappen zur Erinnerung an den 01.05.1949 geschmückt. Er erinnert an die Stadtwerdung. Im Rathauspark befindet sich das Ehrenmal. Er ist zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten aus dem deutsch-französischen Krieg im Jahre 1870 / 1871 aufgestellt worden. Früher befand es sich an der Bahnhofstraße. Am unteren Teil befinden sich die Namen der gefallenen Soldaten. In der Nähe des Kriegerdenkmals befinden sich das Langensalza Denkmal. Es ist das älteste Ehrenmal der Stadt und stammt aus dem Jahre 1877. Dieses Denkmal erinnert an die Soldaten, die bei der Schlacht bei Langensalza am 27.06.1866 gefallen sind. Durch den Garten hindurch steht auf der anderen Seite das Ehrendenkmal an die Opfer des 1. Weltkrieges. 1931 ist es eingeweiht worden. Daneben ist das Ehrenmal von 1955. Es erinnert an die Soldaten, die im 2. Weltkrieg gefallen sind. Zu dem Denkmal gehört das Ehrenbuch. Hier sind 460 Namen der Soldaten eingetragen. In der ganzen Stadt sind „Stolpersteine“ verteilt. So ist auch in der Nähe des Rathauses auf der Obernstraße so ein Stein. Es ist ein Kunstprojekt, das an die Vertreibung und Vernichtung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Der Künstler ist der Kölner Gunter Demnig. Die goldenen Quadrate sind in den Boden eingelassen. An der Obernstraße 93, gegenüber des Kindergartens, ist der Stein von Emma Baumgarten. Sie wohnte dort bis 1938. Als das Stallgebäude renoviert wurde und das Gemeinschaftshaus der NSDAP dort entstand, wollte man dort bestimmt keine Jüdin wohnen haben. 1942 wurde sie auf staatliche Anordnung nach Theresienstadt geschickt. In Auschwitz verstirbt sie. Auf dem Stein steht: „Hier wohnte Emma Baumgarten, JG 1981, Deportiert 1942, Theresienstadt, ermordet in Auschwitz.“ Der Stein wurde im Jahre 2006 hier eingelassen.

Wissenswertes

Die Stadt Achim ist südöstlich von Bremen in Niedersachsen am Rande einer Geestlandschaft zu finden. Naturbelassene Moore sind in Stadtnähe gelegen.

Schriftlich taucht Achim erstmals im Jahr 1091 auf. Achim diente früher als Treffpunkt eines sächsischen Hundertschaftsgerichts. Dreimal jährlich fand eine Tagung statt. 1381 fiel Achim aufgrund eines Gefechts zwischen dem damaligen Erzbischof und dem Herzog einem großen Brand zum Opfer. In späteren Kriegen wurde die Stadt immer wieder von Dänen, Schweden und später von französischen Truppen besetzt.

Eine einzigartige Landschaft bilden die Badener Berge. Sie befinden sich in einem Ortsteil von Achim, in Baden. An der Weser gelegen, ist das Gebiet von Marschland gezeichnet. Der Spaziergänger sieht bis zu 40 Meter hohe Dünenerhebungen und kann das Badenermoor inspizieren. Rund 130 Bienenarten, dass ist über die Hälfte der in Deutschland bekannten, leben heute in den Badener Bergen.

Ein weiterer sehr interessanter Aspekt der Stadt Achim ist das Badener Öllager. Hier wurde ein Überbleibsel aus dem ersten Weltkrieg mit einbezogen, ein Teil einer Bunkeranlage, die 1917 errichtet worden war. Das bis dahin immer wieder erweiterte und ausgebaute Öllager hat den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden. Die 36 Tanks wurden jedoch 1956 von Englischen Besatzungsgruppen mit Sprengstoff zerstört. Nach dieser Zeit blieb das betroffene Gebiet weiterhin dem Militär vorbehalten und diente als Truppenübungsplatz. Dieser Aspekt und die zunehmende Besiedelung um das betroffene Gebiet hatte leider einen erheblichen Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt in diesem Areal. Auch wenn es aufgrund dieser Tatsachen unglaublich klingt, aber die betroffene Landschaft ist immer noch einmalig.

Die Stadt Achim pflegt zwei Städtepartnerschaften. 1989 wurde der Bund mit der Stadt Nowa Sól in Polen geschlossen und seit 1992 besteht eine Verbindung zur Stadt Cesis in Lettland. Auch die Realschule in Achim ist sehr angagiert und pflegt eine Freundschaft mit der französischen Stadt Nantes. Diese Verbindung beinhaltet auch einen Schüleraustausch.

Verkaufsoffener Sonntag in Achim (Weser)

Folgende Termine in Achim (Weser) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Achim (Weser) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Achim sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (10.04.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (03.07.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (28.08.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (02.10.2011)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (05.05.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (23.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (29.09.2013)
In 28832 Achim ist ein verkaufsoffener Sonntag (Frühlingsmarkt) von 13 bis 18 Uhr (11.05.2014)
Boxenstopp - Verkaufsoffener Sonntag von 13.00 - 18.00 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag (28.08.2016)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (18.06.2017)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (27.08.2017)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (24.09.2017)
Am Sonntag, 29.04.2018, wird anlässlich des Achimer Maibaumfestes ein verkaufsoffener Sonntag in der Stadt Achim stattfinden (29.04.2018)
Von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffener Sonntag (17.06.2018)


Städte in der Nähe von Achim (Weser):
oyten (6.8km), langwedel (10.9km), ottersberg (11.5km), verden (20.3km), lilienthal (24.4km), weyhe (26km), syke (26.7km), bremen (30.6km), rotenburg (35.6km),



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