Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Alfter? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Alfter

St. Jakobus - Kirche

Im Stadtteil Gielsdorf des Örtchens Alfter liegt die St. Jakobus Kirche. Der Pfalzgraf Ehrenfried Ezzo baute die Gielsdorfer Höhenburg. Er war ein Enkel des Pfalzgrafen Otbers und Schwiegersohn des Kaiser Ottos II. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts wurde Gielsdorf Eigentum des Pfalzgrafen - Geschlechts der Ezzonen. Im Jahre 856 übergab König Lothar II. von Lotharingien die Grafschaft Bonn seinem Pfalzgrafen. Von der Höhenburg ist heute nur noch der Wehrturm vorhanden. Der Turm hat eine Mauerstärke von 1,30 m. Bis 1490 diente er sogar als Gefängnis. Das Oberschoss beinhaltete Urkunden der Schöffen. Innerhalb der Burganlage wurde eine Kapelle errichtet. Sie ist der Vorgänger der heutigen Kirche. Sie war ursprünglich nicht mit dem Turm verbunden. Die Kapelle ist das älteste Zeugnis des Christentums in Gielsdorf. 1063 fiel die Herrschaft Gielsdorf an das Erzbistum Köln. Die letzte Herrin war Richezza. Sie war die Tochter des Pfalzgrafen Ehrenfried Ezzo. Das Gelände blieb über 700 Jahre im Besitz der Kölner Kirche. 1283 ist der Besitz durch den Tod der Gräfin Mechtild von Sayn Eigentum der Zivilgemeinde geworden. Der Besitz war auch kurzzeitig unter französischer Verwaltung. Im Jahre 1815 ist die Kirche zu Preußen gekommen. Seit 2002 steht auf dem Kirchplatz eine Stele des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). An den Seiten befinden sich die Wappen der Gemeinde Alfter, der Deutschen Jakobus Gesellschaft, des LVR und der Sternenkranz des Europarats. Auf der Oberfläche des pultartigen Podests befinden sich Texte über den neuen Jakobus Pilgerweg und die Geschichte der romanischen Jakobuskapelle. 1880 wurde die Kirche neu gebaut, weil die alte Kapelle zu klein geworden war. Der Hauptaltar ist im neugotischen Stil. Auf schlichten Podesten stehen die Pfarrpatronen der Kirche. Links steht Jakobus und rechts steht Margaretha.

Schloss Alfter (Alanus Hochschule)

Seit 1991 zeigt das Schloss Alfter die restaurierten Temperabilder des Wandermalers Renier Roidkin und Bildstrukturen von Franz-Rüdiger Hildebrandt. Zwei Bilder sind von dem Professor Hubert Berke. Er ist der Initiator der -Donnerstagsgesellschaft-. 1947 / 48 kamen auf Einladung der gräflichen Familie Künstler, unter anderem Hubert Berke, J. Faßbender, H. Trier und der Dichter R. Hagelstange, auf das Schloss. Dort wurde die erste -Performance- nach dem Krieg abgehalten. Dies wurde beibehalten und so war immer donnerstags das Schloss überfüllt mit Kunstfreunden. Sie nannten sich die -Donnerstagsgesellschaft-. Im Salon hängen noch die Erinnerungen an diese Gesellschaft. Seit 1973 sind hier die Studierende der bildenden Künste, Schauspieler und Architekten zu Hause. Der Namensgeber ist der Scholastiker Alanus. Seine wissenschaftliche Denkweise wird hier praktiziert. Das Wort Scholastiker wird abgeleitet vom lateinischen Adjektiv -scholasticus- und bedeutet -schulisch, zum Studium gehörend-. Das Gebäude stammt aus der Staufferzeit. Den Barock-Stil erhielt es im Jahre 1721. Bis jetzt ist das Aussehen in diesem Stil geblieben. Es wurde oft zerstört und notdürftig wieder aufgebaut. 1445 waren die Besitzer die Altgrafen und späteren Fürsten Salm-Reifferscheidt-Dyck. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss umgebaut. Die drei-flügelige Vorburg wurde angebaut. Das Herrenhaus besteht aus 2 Geschossen mit seitlichen Türmen. In dem Schlosspark werden die Abschlussarbeiten der Studierenden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das ist in der Zeit Mai bis Juli eines Jahres. Die Fachbereiche der Schule sind die Bildende Kunst, die darstellende Kunst, künstlerische Therapien, Architektur, Wirtschaft und Bildungswissenschaften. Zu den Bildungswissenschaften gehören die Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, empirische Sozialforschung, Heilpädagogik und philosophische Bildung. Seit 2009 werden Schauspiel- und Sprechkunst-Absolventen in die ZAV Künstlervermittlung aufgenommen. Das ist eine staatliche Agentur, die darstellende Künstler an Bühnen-, Fernseh- und Filmprojekte vermittelt.

Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Bereits im 1. Jahrhundert nach Christi Geburt lebten hier Menschen. Die Hänge der Vorgebirge waren besiedelt. Die Menschen lebten hier vorwiegend vom Ackerbau und von dem Weinanbau. Über der Kirche St. Mariä Himmelfahrt ist die kleine Kapelle Mariä Vermählung. Die Kirche ist nur zu Fuss über einen kleinen Weg erreichbar. PKWs und dergleichen müssen am Weganfang stehen gelassen werden. Über den Weg erreichen die Kirchenbesucher den Vorhof mit seinen Grenzmauern, dem Pfarrhaus und der Kirche mit Sakristeianbau. Das Mauerwerk der Kirche ist aus Grauwackebruchstein. Es wird von Strebepfeiler verstärkt. Die Kirche hat nur ein Kirchenschiff. Der Innenraum ist in schlichtem Weiß gehalten. Der Haupteingang befindet sich unter der Orgelempore. Direkt gegenüber ist der Hauptaltar. Die Kirche wurde von dem Architekten Emil Steffann gebaut und auch entworfen. Die Klinken des Hauptportals sind kleine Eichhörnchen. Die Nebenforte hat Hasen als Türklinke. Wer die Kirche durch den Seiteneingang betritt, sieht sofort das Edelsteinfenster. Die Kirche besitzt viele große Rundbögenfenster. Sie stellen die unterschiedlichsten Szenerien dar. Der Künstler Hans Lünenborg hat die Fenster entworfen. Da er aber nicht schriftlich festgehalten hat, welche Szenen er auf den Fenster verewigt hat, kann der Besucher nur schätzen. Die Kapelle über der Kirche wurde 1756 erbaut. Früher wurde hier die Messe abgehalten. Aber mit der Zeit wurde sie zu klein. Sie ist nur ca. 6 Meter lang und ca. 4 Meter breit. 1968 bis 1971 und 1981 wurde sie renoviert. Im Innenraum befinden sich zwei Heiligenfiguren. Die Rechte stellt den Heiligen Franziskus dar und die Linke den Heiligen Johannes von Capestrano.

Kirche Maria Heimsuchung

Die Kirche Maria Heimsuchung ist eine katholische Kirche. Sie ist in ihrer heutigen Form im Jahr 1968 erbaut worden. Der Kirchenbaumeister Professor Gottfried Böhm hat sie erschaffen. Sie ist ein moderner Zentralbau. Der Osthang des Vorgebirges war schon zur Römerzeit besiedelt. Die Bevölkerung der Gegend hat sich früh dem Christentum angenommen. Das komplette Umfeld lebte vom Ackerbau. Die Hanglagen wurden für den Weinanbau genutzt. Der Grund war der bessere Ertrag. 83 Jahre lang stand an dem Ort der Kirche eine neugotische Kapelle. Diese wurde 1884 erbaut. 1926 wurde diese erweitert und 1967 abgerissen. Sie war zu klein geworden und eine Erweiterung mit der notwendigen Renovierung wäre zu teuer gekommen. Also baute man die heutige Kirche neu. Erstmalig wurde hier eine Fachwerkkapelle 1826 urkundlich erwähnt. Der Gedanke der neuen Kirche war, einen Baukörper aus einem Stück zu erschaffen. Im Volksmund heißt sie wegen ihres Aussehens auch -Betonkirche- oder -Burg Gottes-. 1969 war die erste Messe die Christmesse. Der Pfarrer war Wilhelm Werner. Das einzige Relikt, das noch an die Vorkirche erinnert, ist das Altarkreuz. Der Korpus ist von dem alten Altarkreuz. Der Altartisch und das Sakramentshäuschen sind aus rotem Sandstein, der aus Würzburg stammt. Die Madonnenfigur im Inneren der Kirche ist eine Stiftung. 2006 erhielt die Kirche einen neuen Ambo. Das ist das Stehpult in der Nähe des Altars, wo das Wort Gottes verkündet wird. Die Kirche gehört mit St. Mariä Himmelfahrt und St. Jakobus zur Pfarreiengemeinschaft Alfter und dem Dekanat Bornheim. Alfter grenzt an die Stadt Bonn. Es liegt im Süden des Vorgebirges.Die Kirche St. Maria Heimsuchung liegt in dem Stadtteil Impekoven.

Wissenswertes

Im Rhein-Sieg-Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen liegt der Ort Alfter. Der Ort liegt nicht weit der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Mit knapp 23.000 Einwohnern ist Alfter eine nicht zu unterschätzende Gemeinde. Die Gemeinde ist in die Ortsteile Alfter, Birrekoven, Olsdorf, Gielsdorf, Oedekoven, Impekoven, Ramelshoven, Nettekoven, Witterschlick, Volmershoven und Heidgen untergliedert.

Seit der Jungsteinzeit soll die Gegend um Alfter bewohnt sein. Als wichtiges Weinanbaugebiet galten die Orte nahe des Gebirgshanges seit der Römerzeit. Besonders Spätburgunder brachten die Reben bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hervor. Erstmals aufgeschrieben wurde der Ort Alfter im Jahr 1067. 1969 entstand dann die Gemeinde im Zuge einer örtlichen Gebietsreform.

Die Bürgermeisterin Dr. Bärbel Steinkemper vertritt als Mitglied der CDU die Gemeinde Alfter politisch. Nach de Kommunalwahlen von 2004 ist die CDU mit 16 von 38 Sitzen im Gemeinderat weit an der Spitze. Die Bürgermeisterin hat schon eine langjährige Erfahrung. Seit 1989 bekleidet Dr. Bärbel Steinkemper ihr Amt. Was am Anfang nur ein Ehrenamt war, betreibt sie seit 1997 hauptamtlich.

Dem einen oder anderen ist Alfter durch das sehr bekannte ansässige Unternehmen Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG bekannt, dem größten deutschen Hersteller von Fliesen. Die Firma hält im Ortsteil Alfter-Witterschlick ihren Hauptsitz.

Alfter ist auch sportlich sehr vielseitig. Beim örtlichen Sport-Club, dem ASC, wird für jeden Geschmack etwas geboten. Die Angebotspalette reicht von Volleyball über Leichtatlethik, bis hin zur Turn- und Tennisabteilung. Seit 1970 kann sogar noch dem Alfterer Judo Club beigetreten werden. Auf den Fußballverein "VfL Alfter", sind alle Einwohner zurecht stolz. Denn seit einigen Jahren ist die Elf in der Landesliga 1 vertreten.

Es ist auch interessant zu wissen, dass sich die Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter befindet.

Auch in Alfter werden auch Städtepartnerschaften gepflegt. Mit den Städten Chateauneuf sur Charente in Frankreich und Beelitz in Brandenburg wird enger Kontakt gehalten.

Verkaufsoffener Sonntag in Alfter

Folgende Termine in Alfter und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Alfter nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Alfter:
bornheim (8.2km), swisttal (9.3km), meckenheim (9.9km), bonn (11.4km), wesseling (12.1km), rheinbach (12.5km), niederkassel (12.6km), wachtberg (13.4km), grafschaft (15km),





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