Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Alzenau? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Alzenau

Stadtteil Hörstein

Hörstein ist der südlichste Stadtteil von Alzenau. Er hat eine direkte Anbindung an die A 45. Alzenau liegt in den Ausläufen des Spessarts. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Alzenauer Burg. Erbaut wur-de im 14. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder umgebaut. In Alzenau gibt es den einzigartigen Solarparcours. Hier hat man an mehr als 27 Stationen die Möglichkeit, die Nutzung der Sonnenenergie kennen zu lernen. Hörstein ist neben Wasserlos und Michelbach ebenfalls für seine Weine bekannt. Die Geschichte des Weinbaus geht in Hörstein zurück bis in das Jahr um 1000. Zu dieser Zeit soll der Seligenstädter Abt Beringer hier Weinberge erworben haben. Das organisatorische Zentrum für den Weinbau des Klosters Seligenstadt war der Abtshof. Er wurde im Jahre 1783 neu gebaut. Der Vorgängerbau war wesentlich kleiner. Nach 1803 gingen die Weinberge des Klosters an Hessen-Darmstadt. 1816 wurden sie bayerisch-königlicher Wingert. Wingert ist eine für den Weinbau landwirtschaftlich genutzte Fläche. Unter Leitung des staatlichen Hofkellers Würzburg werden heute noch edle Weine hier angebaut. Der Turm der Hörsteiner Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut. In der Kirche befindet sich eine bemerkenswerte Anna-Selbtritt-Gruppe aus der frühen Renaissance. Die Kapelle der Wilgefortis befindet sich am Ortsrand. Sie wird aufgrund ihrer Legende stets mit Bart dar-gestellt. Der jüdische Friedhof liegt etwas außerhalb. Insgesamt sind 6 Friedhöfe in dem Ort Hörstein bekannt. In der Dorfmitte lag der älteste Friedhof an der Kirche. Im 17. Jahrhundert gab es starke Epidemien und so wurde dieser Friedhof von einem Pestgrab ergänzt.1825 wurde am Rande des Dorfes der neue Friedhof geschaffen. Seit 1962 wurde dieser aufgelassen und vom neuen Friedhof abgelöst. Die Kelten bestatten schon vor Jahrtausenden ihre Toten in Gartengräbern. Der jüdische Friedhof wurde 1810 angelegt und bis 1938 genutzt. Der Hörsteiner Lehrer Isaak Wahlers ist hier auch begraben.

Wanderroute Am Sülzert

Alzenau ist ein kleiner Ort am Rande des Spessarts. Er besteht aus 5 Stadtteilen: Albstadt, Michel-bach, Kälberau, Wasserlos und Hörstein. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Alzenauer Burg. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Wanderroute Am Sülzert führt durch Michelbach und Albstadt. Die Weglänge ist ca. 9 Kilometer. Sie startet in Michelbach. Hier kann das Schlösschen Michelbach besichtigt werden. Im 30-jährigen Krieg wurde das Schloss zerstört und wieder aufgebaut. Heute ist hier das Museum der Stadt Alzenau untergebracht. Weiter führt die Route zu der Herrnmühle. Sie ist eine typische Mühle, die um 1900 herum für den Tourismus umgebaut wurde. Heute befindet sich hier ein Restaurant. Vorbei an den Michelbacher Weinbergen führt der Weg zu dem Drosthöfe. Er wurde erstmalig 1469 erwähnt. Im 30-jährigen Krieg waren hier 6 Familien angesiedelt. Heute bestehen davon nur noch 2 Höfe, die noch bewirtschaftet werden. Der Stadtteil Michelbach ist am weitesten von München entfernte bayerische Weinlage. Die Abtei Seligenstadt besaß im Mittelalter hier Weinberge. Über den Schanzenkopf führt der Weg weiter zur Schwedenschanze. So nennt sich der Ringwall, der sich auf dem Schanzenkopf befindet. Heute ist noch ein ca. 100 Meter langer Wall zu sehen. Durch das Waldgebiet für die Wanderroute weiter nach Albstadt. Hier befand sich bereits im Mittelalter eine Siedlung. Im Jahre 1816 kam Albstadt zu Bayern. Von Albstadt aus führt die Route wieder nach Mi-chelbach. Auf diesem Abschnitt befindet sich das Hofgut Maisenhausen. Über seine Geschichte ist nur wenig bekannt. Im 18. Jahrhundert gehörte Maisenhausen unter anderem dem Seligenstädter Abt Bonifazius II. Heute ist es in Privatbesitz. Der Wanderweg Am Sülzert wurde im Rahmen des Projektes Pathways to cultural Landscapes verwirklicht. Gefördert wurde das Projekt von der Stadt Alzenau und der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau.

Historischer Stadtkern

Alzenau liegt in Bayern am Rande des Spessarts. Es ist eine Stadt im Grünen. Hier wird Gastlichkeit und Erholung groß geschrieben. Zu den 5 Stadtteilen gehören auch die Weinorte Hörstein, Wasserlos und Michelbach. Sie sind bekannt für ihre hervorragenden Weine. Im Jahr 1902 wurde der Weinbau-verein Michelbach gegründet und ein Jähr später die Hörsteiner Winzergenossenschaft. Zu jeder Jah-reszeit können die Gäste hier ausspannen und sich vom Alltag erholen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Großstadt Frankfurt am Main. 1816 übernimmt das Königreich Bayern die Stadt. Zuvor gehör-te sie zu Hessen. Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Alzenau. Sie war einst der Verwaltungssitz der Kurfürsten von Mainz. Heute ist sie ein Kultur-Zentrum, in dem viele Veranstaltungen der unterschied-lichsten Art stattfinden. Die Freizeitmöglichkeiten sind hier vielfältig. Gegenüber der barocken Pfarrkir-che befindet sich die moderne Stadtbibliothek. Die modernen Sportstätten bieten viele Wettbewerbe und Veranstaltungen an. Im Sommer kann das Waldschwimmbad genutzt werden. Auch der Meer-hofsee ist ein beliebtes Ausflugsziel. In der Innenstadt sind viele Fachgeschäfte. Hier gibt es viele kostenlose Parkmöglichkeiten. Vor der Stadtpfarrkirche findet der Wochenmarkt statt. Er lockt auch Besucher aus der Umgebung in die Stadt. Die hervorragende Anbindung der Stadt an den Autobah-nen und Bahnnetz hat viele Unternehmen dazu gebracht, sich hier niederzulassen. Die beiden Indust-riegebiete Alzenau Nord und Süd beinhalten viele Firmen aus den Bereichen Umwelttechnik, Kommu-nikation, Solartechnologe, Dienstleistungen, Logistik, High-Tech-Produktion und viele mehr. An der Landesgrenze nach Hessen findet man eines der ältesten Bildstöcke von Unterfranken. In der Bevöl-kerung wird es -Schwedenkreuz- genannt. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der Marktplatz. Hier stehen die Pfarrkirche St. Justinus und das Rathaus. Der Solarparcours ist eine Besonderheit deutschlandweit. Er hat über 25 Stationen, die über die unterschiedlichen Solaranwendungen infor-mieren. In der Stadt wird gerne gefeiert. Daher ist der Terminkalender voll. Der Höhepunkt ist das große Stadtfest im August.

Wanderroute Hahnenkamm – Kälberau

Der Wanderweg Hahnenkamm – Kälberau ist der 2. Von 3 Alzenauer Kulturwegen. Er hat eine Länge von ca. 8 km. Er führt zu dem höchsten Punkt der Stadt auf den Hahnenkamm. Er ist 437 Meter hoch. Bei den Bewohnern der Stadt und Menschen aus der ganzen Region ist er ein beliebtes Wandergebiet. Da die Natur hier fast unberührt ist, ist sie ein Rückzugsgebiet für verschiedene Tiere. Naturbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Landschaft hat eine ausgeprägte Tier- und Pflanzenvielfalt. Der Bergrücken ist für den Spessart sehr schmal. Hier oben hat Ludwig I. im Jahre 1840 seinen Geburtstag gefeiert. Der Ludwigsturm, der hier oben auf dem Gipfel steht, hat seinen Namen von dem bayerischen König erhalten. Er ist ein Aussichtsturm. Die Klimageschichte kann an der Lehmgrube Zeller erfahren werden. Die Route beginnt am Burgparkplatz in Alzenau. Nachdem die Burg besichtigt wurde, ist ein Abstecher zur Justinus Kirche empfehlenswert. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbau. Schön anzusehen ist die Justinus-Statue in der Kirche. Weiter geht er über die Lehmgrube am Krebsbach vorbei bis auf den Hahnenkamm. Die nächste Station ist Kälberau. Hier sollte unbedingt die Wallfahrtskirche Maria zum Rauhen Wind besichtigt werden. Verehrt wird hier das Gnadenbild der Maria zum Rauhen Wind. Im Jahr 1955 wurde die Kirche neugebaut und die Seelsorge der Kirche den Patres des Pallottiner-Ordens übertragen. Der Rückweg führt über den 7-Schmerzen-Weg. Er entstand im 18. Jahrhundert. An der Station Wandel in der Kulturlandschaft auf einer historischen Tafel, wie sich der untere Kahlgrund in einem Zeitraum von 400 Jahren verändert hat. Der erste Wanderführer der Region erschien im Jahre 1886. Er wurde von dem Mitbegründer des Spessartbundes Karl Kihn aus Michelbach erstellt. Er lebte von 1854 bis 1934. Karl Kihn gründete den ältesten Wanderverein der Region.

Stadtteil Michelbach

Michelbach ist durch seinen Wein weit über die Grenzen hinaus bekannt. Sie ist der nördlichste fränki-sche Weinort. Das Anbaugebiet Apostelgarten ist Jahrhunderte alt. Hier bestimmt der Weinberg das Bild der Landschaft. Der Weinbauverein Michelbach wurde im Jahr 1902 gegründet. Neben Michelbach sind die Stadtteile Wasserlos und Hörstein ebenfalls für die guten Weine bekannt. Die Hörsteiner Winzergenossenschaft wurde im Jahre 1903 gegründet. In der Dorfmitte ist die St. Laurentiuskirche sehr auffällig. Das Schloss Maisenhausen steht zwischen den Stadtteilen Albstadt und Michelbach inmitten von Feldern. Es ist heute in Privatbesitz. Das Schlösschen Michelbach wurde restauriert und beheimatet heute das Stadtmuseum. Urkundlich werden derer von Michelbach erstmalig 1234 erwähnt. Die Familie soll hier gelebt haben, wo heute das Schloss steht. Es war früher eine Wasserburg. Wahrscheinlich wurde die Burg im 30-jährigen Krieg zerstört. Der europäische Kulturweg Am Sülzert verläuft am Schlösschen entlang. Einer der ältesten deutschen Heimat- und Wandervereine ist der Freigerichter Bund. Er wurde im Jahr 1876 von Karl Kihn in Michelbach gegründet. Dr. Karl Kihn lebte von 1854 bis 1934. Er ist mit der Erschließung der Kulturlandschaft Spessart unzertrennlich verbun-den. In Michelbach geboren, arbeitete er als Arzt in Aschaffenburg und er schrieb die älteste Liste der Naturdenkmäler im Spessart. Den ersten Reiseführer vom Freigericht verfasste er 1886. 1904 gründete er den Aschaffenburger Geschichtsverein mit und 1906 war er an der Veröffentlichung der Zeitschrift -Spessart- beteiligt. Die Weinlese wurde bis ins 20. Jahrhundert von Lesekräften erledigt. Heute wird die Arbeit von Traktoren und Maschinen in wesentlich kürzerer Zeit erledigt. Die Abtei Seligenstadt besaß im Mittelalter Weinberge in Michelbach. Durch Klimaveränderung, Schädlingsbefall und Import von Billig-Weinen war um 1900 der Weinanbau fast ganz verschwunden. David Domer zog ins Mi-chelbacher Schlösschen und pflanzte neue Rebsorten. Dadurch wurde der Weinbau wiederbelebt. Er ließ auch das steinerne Häuschen, eine Schutzhütte für Weinbergshüter, errichten.

Stadtteil Kälberau

Kälberau ist einer der 5 Stadtteile von Alzenau. Alzenau liegt in Bayern am Rande des Spessarts. Für die lokalen Handelsgeschäfte war die Kälberauer Elle von 1763 eine Maßeinheit. In Kälberau ist die Wallfahrtskirche Maria zum Rauhen Wind besonders sehenswert. 1372 wird erstmals eine Kapelle in Kälberau erwähnt. Im Jahre 1603 wird die Kirche als Wallfahrtskirche bezeichnet. Hier wird das Gnadenbild der Maria zum Rauhen Wind verehrt. Das ist eine ca. 50 cm große geschnitzte Figur der Maria. Sie entstand um das Jahr 1380. Im Jahre 1955 wurde die Seelsorge der Kirche den Patres des Pallottiner-Ordens übertragen. Die Kirche wurde neu gebaut. Über dem Eingang der kleinen Kirche ist ein Kopf abgebildet. Dieser konnte bisher keiner bekannten Gestalt zugewiesen werden. An Kälberau liegt die Lehmgrube Zeller. Sie befindet sich seit fast 200 Jahren in Familienbesitz. Hier wird aus Lehm Ziegel hergestellt. Die Wände der Grube zeigen die Klimageschichte von Jahrtausenden. Die Ausbrüche der Eifelvulkane vor ca. 700.000 Jahren sind hier besonders sichtbar. Zu dieser Zeit war über ganz Deutschland eine zentimeterdicke Ascheschicht. Außerhalb der Eifel ist die Grube die einzige Stelle, wo diese Schichten nachgewiesen wurden. Der Hahnenkamm ist ein beliebtes Wandergebiet. Hier unternehmen Bewohner von Alzenau, wie auch Gäste der Stadt, Ausflüge um die vielen Tier- und Pflanzenarten zu bewundern. Die Landschaft ist hier nahezu unberührt. Der Hahnenkamm ist ein Rückzugsgebiet für die unterschiedlichsten Tiere. Er ist 437 Meter hoch und somit der Höchste im Vorspessart. Der Ludwigsturm steht auf seinem Gipfel. Er wurde 1880 erbaut. Den Namen hat er von dem bayerischen König Ludwig I. Dieser feierte im Jahr 1840 hier seinen Geburtstag. Im Jahre 2004 wurde der Turm saniert und modernisiert. Auf dem Hahnenkamm ist der typische Quarzit an der Oberfläche sichtbar. Elias Hoffmann zeichnete eine Karte des Spessarts im Jahre 1582. Hier ist der Hahnenkamm als Hanbergk verzeichnet.

Weine

Alzenau ist eine Kleinstadt im bayrischen Rhein Main gebiet. Sie besteht aus den Stadtteilen Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelsbach und Wasserlos. Rund um die Stadt sind viele Wälder und Weingär-ten. Frankfurt am Main ist nicht weit entfernt. Die Wein-Tradition des Ortes ist 1.000 Jahre alt. Gerade die Weine aus den Teilen Hörstein, Michelbach und Wasserlos haben schon viele Auszeichnungen erhalten. Sie wurde auch ausgewählt als Gastgeberstadt der Bayerischen Gartenschau im Jahre 2015. Es gibt hier fast 100 Gaststätten und Lokale, aber auch einige Hotels und ein vielfältiges Kultur-programm. In Alzenau wird immer gerne gefeiert. Die unterschiedlichsten Veranstaltungen von Theater, Burgenfestspiele, Konzerten, mehreren Inszenierungen, Kindertheater, Klassik- und Rock-Konzerte und vieles mehr finden hier statt. In Hörstein gibt es Weingute, die Weinproben im Aschaffenburger Schloss, Weinbergsführungen und viele Veranstaltungen anbieten. Das Hofgut Hörstein hat einen Weingutsladen und verkauft seine Weine in Aschaffenburg. Der Staatliche Hofkeller Würzburg hat eine Rebfläche von ca. 10 Hektar. Die Winzergenossenschaft Hörstein ist die kleinste noch selbständige Winzergenossenschaft in Franken. Sie wurde 1903 gegründet. 8 verschiedene Rebsorten werden von ihr angebaut. In Wasserlos liegen die Weinberge um den Wasserloser Schlossberg herum. Das Weingut Jürgen Simon bietet unter anderem den bekannten Wein Müller-Thurgau an. Das Weingut Klaus Simon ist eine moderne Vinothek. Hier können die Weine probiert werden und an Wein-Führungen teilgenommen werden. Ende Juli organisiert das Weingut das Weinfest. Das Luhmännchen Weingut ist Gaststätte und Metzgerei zugleich. Das Wenzel Weingut Wasserlos bietet in der Weinscheune Speisen im rustikalen Ambiente und dazu köstliche Frankenweine. In Michelbach ist das Weingut Gündlin organisiert das Sektfest im Juli. Das Weingut Armin Heilmann bietet seine Weine im Weinstudio Apostelgarten und auf dem Weingut selbst an. Seit 1707 bewirtschaftet die Familie das Weingut – Feinbrennerei Simon´s ihren Hof. Seit über 110 Jahren wird das Gasthaus Zum Hahnen-kamm von den Familien Wegstein / Ulrich bewirtschaftet.

Wanderweg Wasserlos-Hörstein

Wasserlos und Hörstein sind Stadtteile von Alzenau. Am Rande des Spessarts kann auf unterschiedli-chen Wanderwegen die einzigartige Natur genossen werden. Der Wanderweg Wasserlos – Hörstein ist ca. 7 km und 5 km lang. Gestartet wird am Bahnhof von Alzenau, Hier kann das Alzenauer Schloss aus dem 14. Jahrhundert bewundert werden. In der bayerischen Zeit war das Schloss ab 1816 Sitz des königlichen Amtsgerichts. Von hier aus geht die Route weiter zur Rannenburg. Sie ist heute eine Ruine. Der Weg führt nun zum Zentrum von Wasserlos. Von Wasserlos geht der Wanderweg zurück nach Alzenau. Wer noch Lust zum Wandern hat, der kann den 2. Teil der Route in Angriff nehmen. Die erste Station hier ist das Wasserloser Schloss. Es wurde 1767/68 auf eine mittelalterliche Burg erbaut. Die Reste der Burg sind heute noch im Park zu sehen. Das Schloss hatte die unterschiedlichsten Besitzer. Der Pavillon auf der anderen Straßenseite gehört ebenfalls zum Schloss. Er war ein Teil des Parks um das Schloss herum. Im Park befindet sich ein Mammutbaum, der sehr sehenswert ist. Heute wird das Schloss als Kreiskrankenhaus genutzt. Der weitere Weg führt durch die Weinberge von Hörstein. Hier wird schon seit ca. dem Jahr 1000 Wein angebaut. Nach der Säkularisation gingen die Weinberge in den Besitz von Hessen-Darmstadt. Danach wurden sie die Fläche des Weinbaus der bayerischen Könige. Die Hörsteiner Kirche ist durch die Anna-Selbdritt-Gruppe aus der frühen Re-naissance sehr sehenswert. Am Ortsrand steht die Kapelle der Wilgefortis. Die Heilige wird in der Legende immer mit Bart dargestellt. An dem jüdischen Friedhof vorbei, geht die Tour zurück nach Wasserlos. Auf der linken Seite befinden sich die Alzenauer Sande. Das ist ein Gebiet, das eine ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt hat. In der Eiszeit fanden hier Sandverwehungen statt. Dadurch entstanden die Sanddünen mit dem Sandmagerrasen. Hier findet man den Bauernsenf und die Kreiselwespe ist hier beheimatet.

Museum der Stadt Alzenau

Alzenau ist eine kleine Stadt in Bayern. Es besteht aus den Stadtteilen Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelbach und Wasserlos. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Alzenau. Der Stadtteil Michelbach hat aber auch ein Schlösschen. Dieses nutzt die Stadt Alzenau als Kultur-Zentrum und bietet neben dem Museum auch ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm an. Ein Raum im Erdgeschoss steht für Sonderausstellungen zur Verfügung. Im Obergeschoss ist der Festsaal für Konzerte, Aufführungen und Vorträge reserviert. Früher war das Schloss ein Wasserschloss. Es wurde im Jahre 1592 erbaut. Der heutige Landsitz besteht seit ca. 1730. Seit 2006 ist das Museum der Stadt Alzenau hier unterge-bracht. Der erste Besitzer der Barockanlage war im Jahre 1735 Rupertus de Willemin. Im Jahre 1862 erwirbt David Domer das Anwesen und benutzt es als Sommersitz für seine Familie. Im Jahre 1930 kauft die Stadt Alzenau das Schlösschen von den Erben David Dommers. Das Museum befasst sich mit der Geschichte der Stadt Alzenau und seinen Stadtteilen. Es hat 8 Ausstellungsräume. Am Anfang ist die geologische Entstehung der Region und am Ende die Gegenwart das Thema. Vom Hauptein-gang gelangt man über den Flur rechts in den ersten Raum. Hier sind die früheren Grenzverläufe dar-gestellt. Dahinter befindet sich der 2. Raum mit dem Thema Kampf ums Freigericht. Im 3. Raum geht es um die lokale Geschichte und lokalen Geschichten. Der 4. Raum ist der Kleinste und befasst sich mit religiösen Themen. Zum 3. Raum zurück gelangt man in den 5. und 6. Raum, die zusammen sich mit Politischen Landschaften und Umbrüchen beschäftigen. Der 7. Raum hat das Thema neue Mög-lichkeiten und der 8. Raum behandelt moderne Entwicklungen und Sonderausstellungen. Die Kasse und der Museums-Shop befinden sich in der Mitte im Foyer. Alzenau liegt in dem Grenzgebiet von Rhein-Main und dem Spessart. Das Museum befasst sich mit dem Werdegang und dem Wandel der Region und berichtet von den Schwierigkeiten, aber auch von den Chancen.

Schlösschen Michelsbach

Michelsbach ist ein Stadtteil der Stadt Alzenau. Sie liegt in Bayern an der Grenze zum Spessart. Das Schlösschen Michelsbach war früher ein Wasserschloss. Dieses wurde im 30 – jährigen Krieg zerstört und als Landschlösschen im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Der erste Besitzer der Barockanlage war 1735 Rupertus de Willemin. Im Jahre 1862 kaufte der Frankfurter David Domer das Schloss. Er war Tuchhändler und Ratsherr und belebte wieder den Weinbau in dieser Region. Von seinen Erben erwirbt die Stadt Alzenau im Jahre 1930 das Anwesen und eröffnet im Jahre 2006 das Museum. Es befasst sich mit der Geschichte der Stadt Alzenau, seinen Stadtteilen und der Region. Alzenau war schon immer ein Grenzgebiet und hatte mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das Schlösschen Michelsbach und die Umgebung wurden in den Jahren 2001 bis 2006 umfassend renoviert. Neue Pflanzenbereiche entstanden und der Schwerpunkt verlagerte sich auf Rosen. Das Aussehen und der historische Bezug der Pflanzen spielten eine Rolle. Denn das Schlösschen hat eine bewegte Vergan-genheit. In dem Rosengarten befinden sich heute fast 110 Rosen in 55 Arten. Der Bezug zum Wein darf hier natürlich nicht fehlen. Er findet sich in dem Weinreben Spalier und entlang der alten Mauer wieder. Hier wurden Weinrosen und deren moderne Abkömmlinge angepflanzt. Die alte Mauer befindet sich links neben dem Eingang. An beiden Seiten der Treppe, die ins Schlösschen führt wurden auch Rosen angepflanzt. Links neben dem Schlösschen führen die Rosenalleen in den Gartenbereich. Hier befinden sich auch der Kräutergarten, die historische Ecke und das Weinreben-Spalier. Direkt am Weiberbach gibt es eine Sitzecke. Hier stehen Duftrosen und in den Ecken Kletterrosen und Rankrosen, sogenannte Rambler. In der Mitte befindet sich die Englische Rose. Sie wurden von David Austin gezüchtet. Die linke Seite der Rosenallee ist den historischen Strauchrosen vorbehalten und die rechte Seite hat französische Züchtungen. Im Kräutergarten steht eine Wildrose. Sie ist normalerweise in den Gebirgsländern Europas und Vorderasiens, im Kaukasus und in Persien beheimatet. Im frühen Mittelalter wurde sie hierher geholt.

Burg Alzenau

Die Burg Alzenau ist das Wahrzeichen der Stadt Alzenau. Sie steht auf einem Hügel im Westen. Ehemalig war sie eine kurfürstlich-mainzische Burg. Sie ist im spätgotischen Stil und liegt zwischen Aschaffenburg und Hanau. Früher haben die Kurfürsten zu Mainz und die Grafen Hanau über Jahr-hunderte gemeinsam über die Orte um die Burg regiert. Erstmals wird die Burg in einer Urkunde im Jahre 1399 erwähnt. Sie wurde als Verwaltungssitz der Kurfürsten von Mainz genutzt. Der Ort unterhalb der Burg wurde Wilmundsheim genannt. Erstmalig erwähnt wird Wilmundsheim im 10. Jahrhundert. König Ruprecht erlaubte im Jahr 1401 die Burg mit Mauern und Graben zu umgeben und verlieh dem Ort die Stadtrechte. Wilmundsheim wurde einige Jahre später zerstört. Aber bald entwickelte sich wieder eine kleine Siedlung. In den Jahren 1974 bis 1975 wurde der Palas restauriert. Er wird heute für die unterschiedlichen Veranstaltungen genutzt. Hier finden Ausstellungen und Konzerte statt. Die Anlage gehört heute dem Freistaat Bayern. Verwaltet wird die Burg von der Stadt Alzenau. In den jüngeren Gebäuden am unteren Burghof befindet sich heute eine Zweigstelle des Amtsgerichts Aschaffenburg. Rechts am Südwest-Eingang ist das ehemalige Gefängnis. Es ist ein spätklassizisti-sches Steinhaus aus dem Jahre 1836. Die älteste grafische Darstellung der Burganlage ist aus Meiß-ners Politisches Schatzkästlein, welches um 1630 erschienen ist. Es gab des Öfteren Überfälle auf die Burg. Am Silvestertag 1634 feierten die kaiserlichen Söldner auf der Burg, als die Schweden angriffen. Es gab mehrere Tote. Die anderen flüchteten. Die Burg wurde geplündert und danach verließen die Angreifer Alzenau wieder. Im Vorhof der Burg steht eine Presse. Sie wurde erst vor einigen Jahren dort aufgebaut. Sie kommt aus dem Stadtteil Albstadt. Zur Herstellung von Apfelwein und Wein wurde sie benutzt. Im Erdgeschoss sind heute vorwiegend sanitäre Anlagen. Im ersten Obergeschoß ist ein großer Saal. Bei der Renovierung 1974 bis 1975 wurden die Wandmalereien entdeckt. Im Saal befindet sich ein Korkmodell der Burganlage. Es ist eine Leihgabe der Stadt Aschaffenburg. Das 2. Obergeschoß hat an den vier Ecken Turm- und Erkerbauten. Es ist der Rittersaal.

Stadtteil Albstadt

Albstadt ist der nördlichste Stadtteil von Alzenau. Bereits im Mittelalter befand sich hier eine Siedlung. Durch den 30-jährigen Krieg wurde sie jedoch schwer beschädigt. Der Krieg dauerte von 1618 bis 1648. Nur langsam erholte sich der Ort von den Beschädigungen. Fast 100 Jahre später sind noch Beschädigungen des Krieges vorhanden. Noch heute wird das Ortsbild von den Gebäuden aus dem 17. Und 18. Jahrhundert geprägt. Bei der Teilung des Freigerichts im Jahre 1748 kam Albstadt zum Erzbistum Mainz. Der damalige Grenzverlauf ist fast so wie die heutige hessisch-bayerische Grenze. Im Jahre 1816 kam Albstadt mit Alzenau zur Region Bayern. Das Hofgut Maisenhausen steht inmitten von Feldern zwischen den Stadtteilen Albstadt und Michelsbach. Über seine Geschichte ist nur wenig bekannt. Im Jahr 1323 wird ein Hof Maisenhausen erstmalig erwähnt. Im 16. Jahrhundert ist Maisen-hausen in den Landkarten zu finden, aber es ist nichts über die Besitzer bekannt. Im 18. Jahrhundert gehörte das Schloss dem Seligenstädter Abt Bonifazius II. Heute befindet es sich in Privatbesitz. In diesem Jahrhundert wurden viele Landsitze in der Region gebaut. Durch die Nähe zu Frankfurt bot sich dies an. Es entstanden viele Neubauten, aber auch alte Schlösser wurden umgebaut und neu gestaltet. Neben dem Hofgut Maisenhausen gibt es in Alzenau noch den Abtshof in Hörstein, das Wasserloser Schloss, die Burg Alzenau und das Schlösschen Michelsbach. Anhand zahlreicher Funde aus dem Ort kann der Wohlstand der Albstädter Gehöfte belegt werden. Aufgrund der fruchtbaren Ackerböden waren die Bewohner von Albstadt zu Wohlstand gekommen. Östlich des Ortskerns befin-det sich der Schanzenkopf. Er hat einen Ringwall, die sogenannte Schwedenschanze. Die Nordseite war von einer Mauer umgeben. Hier sind heute noch Überreste zu erkennen. Heute ist noch ein 100 Meter langer Wall mit einer Höhe von 2 bis 4 Metern und einer Dicke von 12 Metern vorhanden. In der Albstädter Kirche ist der Hochaltar besonders sehenswert. Er stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Solarparcours Alzenau

Der Solarparcours Alzenau ist ein Pilotprojekt. Hier werden über 27 unterschiedliche Anwendungs-möglichkeiten von Solar gezeigt. Sie befinden sich an städtische, industrielle und private Einrichtun-gen und Gebäuden. Die Solaranlagen wandeln das Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Zur Mitte des Jahres konnten die Stationen des Parcours fast 30 Haushalte komplett mit Strom versorgen. Jede Station hat eine Tafel, auf der interessante Informationen der Anlagen aufgeführt sind. Allgemeine Informationen zum Thema Sonne, Energie, Photovoltaik und vieles mehr steht ebenfalls darauf. Der Solarparcours ist für jeden gedacht, der sich dafür interessiert. Er soll einen Denkanstoß liefern. Er wurde im Rahmen einer Technologieförderung vom bayerischen Wirtschaftsministerium mit 50 % von der Stadt Alzenau und der Herstellerfirma RWE Schott Salar gefördert. RWE Schott ist der grö0te Hersteller von Solarzellen in Europa. Der Parcours ist Teil des Projektes Solarstadt Alzenau. Der Solarverein Alzenau und die Stadt führen dieses Projekt gemeinsam. Die größte Anlage befindet sich auf dem städtischen Bauhaus. Auf 348,5 qm befinden sich 144 Module. Sie wurden im Dezember 1998 in Betrieb genommen. Bis zum Jahr 2003, also in 5 Jahren hatten sie schon über 202.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Es können pro Jahr fast 30 Tonnen Kohlendioxyd mit dieser Anlage eingespart werden. Durch den Besuch der Stationen erhält man auch die Möglichkeit, die Stadt kennen zu lernen. Im Stadtkern von Alzenau beginnen beide Rundwege. Die Burg, die Kirche und der Marktplatz können besichtigt werden. Unterhalt der Burg ist ein großer Parkplatz und eine Tiefgarage. Auf dem Parkplatz und am Marktplatz sind große Tafeln mit weiteren Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und zu dem Solarparcours. Weiterführende Informationen erhält man bei dem Solarverein e. V. und bei dem Umweltamt der Stadt Alzenau.

Stadtteil Wasserlos

Wasserlos ist einer der 5 Stadtteile von Alzenau. Daneben gibt es noch die Ortsteile Michelbach, Albstadt, Kälberau und Hörstein. Alzenau liegt am Rande des Spessarts. Michelbach, Hörstein und Wasserlos sind bekannt für ihre Weingebiete. Dies wussten auch schon die Abtei Seligenstadt, die Mainzer Kurfürsten und die Adelsfamilien zu schätzen. Die Ruine Rannenburg liegt etwas außerhalb von Wasserlos. Im Mittelalter übertrugen die Landesherren die Verwaltung den Ministern. Sie agierten im Namen ihrer Herren. Viele kamen in die Versuchung, ihren eigenen Machtbereich aufzubauen. Leider scheiterten die meisten von ihnen. Mehrere solcher Burgruinen sind im Spessart. Neben der Rannenburg gehörend die Burg Kugelnberg bei Goldbach, die Ketzelburg bei Haibach oder die Waldenburg bei Kleinwallstadt dazu. Das Wasserloser Schloss wurde auf den Resten einer mittelalter-lichen Burg erbaut. Es hatte immer wieder neue Besitzer. Unter anderem wohnte auch die Schwester des Schriftstellers Clemens von Brentano hier. Ludovica Freifrau von Bordes de la Roche ermöglichte auch mit ihrer Stiftung den Bau der Kirche in Wasserlos. Im Park des Schlosses befindet sich ein sehr sehenswerter Mammutbaum. Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ein Pavillon, der eben-falls zum Schloss gehört. Das Gebäude wurde an die NSDAP verkauft. Nach dem Krieg ging es an die Militärregierung. Danach wurde es dem Landkreis Alzenau übertragen und dient seither, bis heute, als Kreiskrankenhaus. Nach Westen hin erstrecken sich die Alzenauer Sand. Zur Eiszeit gab es hier Sandverwehungen. Hier gedeiht eine ganz besondere Tier- und Pflanzenwelt. Der Sandmagerrasen darf nur mit Schafen beweidet werden, damit der Sandmagerrasen nicht verbuscht. Hier sind seltene Wespenarten, wie zum Beispiel die Kreiselwespe, anzutreffen. Außerdem gedeihen hier Kräuter, wie zum Beispiel der Bauernsenf.

Naturschutzgebiet Alzenauer Sande

Das Naturschutzgebiet Alzenauer Sande befindet sich direkt an der Stadt Alzenau. Sie liegt im bayri-schen Rhein Main Gebiet. Die Kleinstadt gehört zu der europäischen Zentralregion Frankfurt /Rhein Main. Am Rande des Spessarts ist sie umgeben von Wäldern und Weingärten. Sie besteht aus den Stadtteilen Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelbach und Wasserlos. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Alzenau. Sie war einst der Verwaltungssitz der Kurfürsten von Mainz. Das Naturschutzgebiet Alzenauer Sande besteht aus den Teilgebieten Haide mit der Alten Weide und der Langen Tanne, dem Gerichtsplatz und Neufeld. Die 3 Teilgebiete wurden im März 1993 als Naturschutzgebiet erklärt. Es hat eine Gesamtgröße von ca. 95 Hektar. Die offenen Flugsandflächen und die alten Schwemm-sandgebiete sind sehr selten und mussten daher geschützt werden. Aber auch die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt ist hier selten. Das Naturschutzgebiet ist ein Teil des europaweiten Netzes NATURA 2000. Die Sanddünen in dem Gebiet entstanden während der letzten Eiszeit, also ca. 10.000 Jahren. Große Sandbänke wurden von dem Fluss Main an seinem Ufer abgeladen. Der Wind beförderte den Sand nach Osten. Die Menschen im Mittelalter benutzten die Sandwälle für den Ackerbau. Dadurch wurden die sandigen Böden, die vorher von den Bäumen gehalten wurden, zu hohen Sanddünen aufgeweht. Nur durch Aufforstung konnten diese Wanderdünen wieder dazu gebracht werden, dass der Sand nicht wieder wegwehte. Der Sand der Wanderdünen wurde als Bedrohung empfunden. Es wurden hier Waldkiefern oder Föhren angepflanzt. Diese Baumarten gedeihen auch auf sehr trockenen Boden. Der Rasen auf den Dünen ist der ideale Lebensraum für Insekten. Es gibt unter anderem die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Kreiselwespe und den Buntgrabläufer. Die Pflanzen in dem Gebiet haben sich an die Trockenheit der Böden angepasst. Hier findet man Sandstrohblumen, Sand-grasnelken Sandstrohblumen, Feldmannstreu und Sandthymian. Neben dem Sandmagerrasen findet man hier auch einige Kräuter, wie zum Beispiel den Bauernsenf oder die Mäusewicke. Im Jahre 2000 wurde eine Bestandserhebung durchgeführt und 746 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen.

Wissenswertes

Im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg trifft man auf die Stadt Alzenau. Bis Mitte 1972 durfte Alzenau sich als Kreisstadt bezeichnen. Das Stadtbild von Alzenau wird durch eine große Fläche an Streuobstwiesen ausgezeichnet. Selten gewordene Tierarten sind für diesen Lebensraum mit einzeln stehenden hochstämmigen Bäumen sehr dankbar. Auch auf den Sandmagerrasenflächen, die sich im Naturschutzgebiet "Alzenauer Sande" befinden, sind einige ums Überleben kämpfende Tierarten beheimatet. Zwischen den Hängen der westlichen Ausläufe des Spessarts ist Alzenau in einer sehr schön anzusehenden Landschaft gelegen. Nicht nur die Streuobstwiesen lassen die Stadt, sowie Ihre Umgebung ergrünen. Auch die rund 2.600 ha Wald und eine große Fläche an Weingärten tragen ihr Übriges dazu bei. Trotzdem liegt die Autobahn gleich in der Nachbarschaft und auch über die Kahlgrundbahn gelangt man auf kurzem Wege nach Aschaffenburg, Hanau oder Frankfurt am Main.

Die Stadt Alzenau ist in sechs Stadtteile gegliedert. Das sind Alzenau, Michelbach, Kälberau, Albstadt, Hörstein und Wasserlos.

Die Alzenauer Burgfestspiele sind jeden Sommer ein Höhepunkt für Einheimische und Gäste. Auch im Herbst wird einiges geboten. Die Fränkischen Musiktage, die der Bayerische Rundfunk veranstaltet bieten jährlich unter dem Motto "Musikzaubers Franken" ein anspruchsvolles Programm, von dem immer alle begeistert sind.

Neben der Burg Alzenau sollte auf jeden Fall auch noch ein Abstecher zu der barocken Pfarkirche St. Justinus gemacht werden. Die Geschichte dieses Gotteshauses geht bis ins Jahr 834 zurück. Die Vergangenheit des ältesten Gasthauses der Stadt reicht bis ins Jahr 1744 zurück. Damals gehörte das "Wirtshaus" dem Kloster Seligenstadt und wurde im gleichen Zuge an einen Alzenauer Wirt verkauft. Heute geht aus dem Haus ein Hotel mit einer kleinen Brauerei hervor. In einem Park mit historischem Baumbestand gelegen befindet sich heute eine Gaststätte in der Villa Meßmer. Auch der Solarparcours ist sehr informativ. Der Besucher erhält anhand von 20 Beispielen im Innenstadtbereich Informationen zur Photovoltaik.

Verkaufsoffener Sonntag in Alzenau

Folgende Termine in Alzenau und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Alzenau nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Alzenau:
rodenbach (6.4km), moembris (8.5km), freigericht (10.1km), langenselbold (11.8km), erlensee (13.4km), hainburg (14.7km), seligenstadt (14.9km), aschaffenburg (16.2km), gelnhausen (16.4km),





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