Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Jever? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Jever

Brauerei

Es gibt wohl kaum jemand, der den Namen Jever nicht gleich mit dem Bier aus der dortigen Brauerei assoziiert, begegnet es einem doch ständig in der Werbung über die Medien mit seinem bekannten Slogan „Wie das Land, so das Jever“. Und tatsächlich prägen die 32 m hohen Türme des Friesischen Brauhauses zu Jever mit ihrer glänzenden, verspiegelten Fassade das Stadtbild und sind längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Gegründet wurde das Unternehmen 1848 als kleine Privatbrauerei, die unbekannt und eine von vielen war. Nach dem Tod des Firmengründers verkaufte dessen Sohn die Brauerei an Theodor Fetköter. Mit ihm begann der Wandel, denn er fing damit an, den Familienbetrieb umzugestalten und daraus eine große Brauerei aufzubauen. Nachdem der Sohn Fetköters, der die Brauerei nach ihm leitete, im 1. Weltkrieg gefallen war, kam es 1922 wieder zum Verkauf des Unternehmens, dieses Mal an die Hamburger Bavaria-St.-Pauli-Brauerei. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Bier aus Jever bereits einen Bekanntheitsgrad über die Region hinaus erreicht, ab 1934 wurde es unter dem Namen „Jever Pilsener“, den es auch heute noch trägt, vermarktet. Auch nach dem 2. Weltkrieg war die Lage gar nicht rosig. Aber nach der direkten Nachkriegszeit besserte sich die Situation für die Brauerei wieder. Bis 1990 wurde das „Jever Export“ gebraut, das zunächst das meistverkaufte Produkt war. Nachdem in den 60er Jahren Pils immer beliebter wurde, erhöhten sich die Verkaufszahlen für „Jever Pilsener“ stetig. In dieser Zeit konnte die Brauerei erheblich ausgebaut und erweitert werden. Seit 1994 gehört das Unternehmen zur Dortmunder Brau + Brunnen Gruppe, die wiederum seit 2005 ein Teil der Radeberger Gruppe im Oetker-Konzern ist. Das Friesische Brauhaus zu Jever hält bis heute am klassischen Brauverfahren nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516, nachdem nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden, fest, auch wenn es zwischenzeitlich zu einer der modernsten Brauereien Deutschlands geworden ist. Nach Voranmeldung kann der Produktionsbetrieb der Brauerei besichtigt werden, wozu auch ein Besuch des historischen Brauerei-Museums gehört.

Blaudruckerei

Viele Sprichwörter wie „Sein Blaues Wunder erleben“ oder „Grün und Blau schlagen“ haben ihren Ursprung in diesem historischen Handwerk. Noch heute gibt es einzelne Drucker, die dieses Handwerk beherrschen, so wie die Blaudruckerei in Jever. Die Blaudruckerei ist eine alte norddeutsche Tradition. Dabei wird der Stoff mehrfach gefärbt, erscheint zunächst gelb-grün, bevor das Muster im schönen Indigo erscheint. Zunächst wird mit Modeln, eine Art Stempel aus Holz, wird das Muster mit einer klebrigen Masse auf den Stoff aufgetragen. Anschließend wird der Stoff in der Indigo-Küpe, einem Gefäß, gefärbt und schließlich an der Luft getrocknet. So entstehen weiße Muster auf blauem Grund. Hier in Jever werden Stoffe, Muster und Rezepturen erhalten, die zweihundert Jahre alt sind und aus Ostfriesland, dem Oldenburger Land, Norddeutschland, den Niederlanden, Ungarn und der Schweiz erhalten. Das Handwerk war in Europa weit verbreitet. Seit etwa 400 Jahren sind das Färben mit Indigo und der Reservedruck hier durch den Handel mit Indien in Europa bekannt. Traditionelle Blaudruckereien wurden im Laufe der Zeit von der Industrie verdrängt. Besucher können dem Drucker bei der Arbeit zusehen und in Gruppenführungen – hier ist eine vorherige Anmeldung notwendig- mehr über dieses historische Handwerk erfahren. Die Werkstatt liegt in der Altstadt in der Nähe der Fußgängerzone in einem Speicher aus dem Jahr 1822. Die eingangs erwähnten Sprichwörter gehen auf den überraschenden Farbeffekt und den zunächst wenig bekannten Vorgang des Reservedrucks zurück. So vermuten Experten und Historiker, dass der blaue Montag, darauf zurückgeht, dass die Drucker an diesem Tag nicht zu arbeiten brauchten, weil die Stoffe in der Küpe lag und die Farbe lange einwirken musste oder weil der Stoff an der Luft oxidierte. Eine Erklärung ist auch, dass blau als Farbe der Treu galt, und Handwerksgesellen im Mittelalter gleiche, oft blaue Kleidung trugen.

Wissenswertes

Hoch im Norden Deutschlands liegt Jever, die friesische Kreisstadt Niedersachsens, die durch die ortsansässige Brauerei zu einer Marke wurde. Jever selbst ist eine eher kleine Stadt mit 14.000 Einwohnern, verteilt auf die Kernstadt Jever und die Ortsteile Moorwarfen, Rahrdum, Cleverns, Sandel und Sandelermöns. Die Stadt gründet auf eine vermutlich schon zu Christi Geburt bestandenen Siedlung des Chauken-Stammes. Römische Münzen und archäologische Funde, die im späten 19. Jahrhundert gemacht wurden, lassen darauf schließen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Jever 1158. Jever war bedeutender Handelsplatz und wurde im 10. und 11. Jahrhundert als Seehafen genutzt. Der Zugang zur See versandete allerdings später, was Jever in seiner Bedeutung als Marktstadt und Endpunkt eines bedeutenden Heerweges nicht sonderlich schmälerte. Im 13. Jahrhundert wurde die Friesische Freiheit festgelegt, eine Bestimmung, die besagte, dass die Bewohner des Östringer Landes, zu dem auch Jever zählte, ihre Richter und Häuptlinge selbst wählen dürfen und keinem Fürsten untertan sind. Der letzte Häuptling des Jeverlandes starb Anfang des 16. Jahrhunderts: Edo Wiemken der Jüngere. Unter seiner Leitung wurden 1505 die letzten Bauarbeiten am Schloss Jever abgeschlossen. Das Schloss steht an der gleichen Stelle, an der sich spätestens seit dem Mittelalter eine Wehrburg ostfriesischer Häuptlinge befand. Die ursprüngliche Burg wurde 1427 bei Streitigkeiten zwischen den Häuptlingen zerstört. Nach dem Neubau bestand das Schloss Jever aus einem mächtigen Bergfried, umgeben von der Schlossanlage im Schutz von Wassergräben und Wällen. Das Schloss wurde zum Wahrzeichen der Stadt. Im 16. Jahrhundert regierte hier das "Fräulein Maria" von Jever, nach dem sich die Stadt heute noch „Marienstadt“ nennt. Sie rückte nach dem Tod ihres Vaters, dem Ostfriesenhäuptling Edo Wiemken der Jüngere, und ihres älteren Bruders in der Erbfolge nach oben und wurde so die Regentin über Jever. Seit vielen Jahrzehnten befindet sich im Schloss Jever ein Museum, das die Geschichte der Stadt und des Schlosses aufarbeitet und wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen zeigt.

Verkaufsoffener Sonntag in Jever

Folgende Termine in Jever und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Jever gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Jever sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Kiewittmarkt (28.03.2010)
Altstadtfest (15.08.2010)
Brüllmarkt (10.10.2010)
Weihnachtsmarkt (19.12.2010)
Kiewittmarkt (17.04.2011)
Brüllmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag (13.10.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in D-26441 Jever von 12.30 - 17.30 Uhr Grund: Brüllmarkt (11.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 26441 Jever 12.00 - 18.00 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 26441 Jever 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Kiewittmarkt (20.03.2016)
Kiewittmarkt (09.04.2017)
Altstadtfest (13.08.2017)
Brüllmarkt (08.10.2017)


Städte in der Nähe von Jever:
friedeburg (11km), schortens (12.7km), wangerland (13.8km), wittmund (14km), zetel (20.7km), wiesmoor (21.3km), wilhelmshaven (29.1km), uplengen (31km), westerstede (31.8km),



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