Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Kempen? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Kempen

Historischer Stadtkern Kempen

Die Altstadt von Kempen ist sehr sehenswert. Viele Besucher nutzen ihn für ihre ganz besonderen Fotomotive. Die vielen kleinen Gassen und Strassen laden zum Bummeln ein und es macht einfach Spaß dort spazieren zu gehen. Genau wie in der polnischen Königsstadt Krakau ist um die Altstadt in Kempen herum ein Grünstreifen angelegt worden. Hier findet man Ruhe und Gemütlichkeit. Der Besucher kann hier Erholung finden. Hier sind nicht viele laute Menschen und es herrscht kein Einkaufsstress. Die Stadt besitzt eine angenehme Atmosphäre, die jeden Besucher in ihrenn Bann zieht. Allerdings ändert sich dies im Sommer. Vor der Altstadtkulisse werden dann klassische Konzerte gegeben und das Altstadtfest gefeiert. Im Herbst findet der historische Altstadtmarkt statt und natürlich im Winter der ganz besondere, romantische Weihnachtsmarkt. Er lockt viele Gäste aus der gesamten Umgebung und auch von weiter entfernten Orten in die kleine Stadt. In der Altstadt sind zahlreiche hübsche und architektonisch wertvolle Gebäude. Die Alte Schulstraße mit vielen Fachwerkhäusern und das Haus Pielen in der Neustrasse müssen dabei besonders erwähnt werden. Der Peterturm, das Kuhtor und die Turmwindmühle dürfen jedoch auch nicht außeracht gelassen werden. Diese Bauwerke sind alle schon über 500 Jahre alt. Aber den Glanz der früheren Jahre haben sie nicht eingebüßt. Für die aktiveren Besucher bietet Kempen ein sehr schönes Schwimmbad. Im Aqua sol können Kleine und Große ausgiebig baden und plantschen. Ob nun ein Tag mit der Familie hier verbracht wird oder sportliche Bewegung im Vordergrund stehen, jeder der Wasser mag und sich gern darin aufhält, wird hier seinen Spaß haben. Ein kleiner Spaziergang zum Franziskanerkloster lohnt sich immer. Auch die zahlreichen Bürgerhäuser in der Altstadt sind einen Besuch wert. Hier befinden sich auch viele Feinschmeckerlokale. Damit kann dann der Tag wunderbar bei einem guten Essen ausklingen.

Haus Püllen

Das Haus Püllen zählt zu den ältesten, aber auch schönsten Häuser des Ortes. Heute beherbergt es das Naturparkzentrum des deutsch-niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette. Hier erfährt der Besucher alles von der Eiszeit bis in die Zukunft, wie zum Beispiel Naturgewalten und der Mensch die Landschaft prägten. Die geschwungenen Giebel und die Farbgestaltung der Fassade sind sehr beeindruckend. Es wurde schon vor 1634 erbaut. Das Haus Püllen hat eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Zuletzt war es ein Gasthaus mit Tanzsaal und Kegelbahn. Nach aufwendigen Umbauarbeiten wurde es im Jahre 1995 zu einem touristischen Informations- und Bildungszentrum von dem Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Der Naturpark wurde 1965 gegründet. Der Park ist ein großes Gebiet. Es steht unter Naturschutz. Wegen seiner Eigenart und Schönheit ist es besonders gut zur Erholung geeignet. In Haus Püllen vermittelt eine kostenlose Ton-Bild-Schau viele Informationen über die Geschichte der Landschaft und ihre Vielfalt. Die Entwicklung einer Naturlandschaft zu einer Kulturlandschaft von der vorletzten Eiszeit bis heute wird in einer Ausstellung des Naturparkzentrums gezeigt. Modelle zeigen, wie vor mehr als 240.000 Jahren Gletscher bis hierher vordrangen. Es wurden kleine Erhebungen und Terrassen in der Naturlandschaft gebildet. Sie bestimmen heute das Landschaftsbild. Aus dem Eiszeitalter sind die unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten zu bewundern. Geologische Veränderungen ließen eine sumpfige Landschaft entstehen. Es entstanden Moore. Der Fluss suchte sich den Weg durch die Süchtelner Höhen zur Niers. Im 19. Jahrhundert wollte Napoleon eine Wasserstraße vom Rhein zur Maas und weiter zur Nordsee bauen. Teil des nicht vollendeten Nordkanals sind am Wanderparkplatz hinter Wankum zu sehen. Im Jahre 1992 entstand ein Riss durch die Landschaft durch ein Beben. Fotos dokumentieren dieses Ereignis. Donken sind aus der Eiszeit stammende, natürliche Erhebungen. Auch Wachtendonk entstand im 12. Jahrhundert auf einer solchen Donk im sumpfigen Gelände zwischen Nette und Niers.

Kurkölnische Landesburg Kempen, Kreisarchiv

Kempen erhielt 1294 die Stadtrechte vom Kölner Erzbischof. Der Ort war für das Erzstift wichtig nach der Schlacht von Worringen im Jahre 1288. Die Burg in Kempen wurde Ende des 14 Jahrhunderts auf den Resten des Vorgängers aufgebaut. Beauftragt wurde der Baumeister Johannes Hundt von dem Erzbischof Friedrich von Saarweden. Er erweiterte die Backsteinanlage mit einer größeren Befestigung. Für seine Vögte wurde die Burg ein Zeichen seiner Macht. Dabei entstand auch die Stadtbefestigung. Heute ist nur noch eins der vier Stadttore erhalten. Es ist das Kuhtor. Es ist ein viergeschossiges Turmtor und ragt über die Stadt hinaus. Die Stadtmühle gehört ebenfalls zur Stadtbefestigung. Auf einem runden Befestigungsturm wurde sie 1581 errichtet. Der runde Flankierturm des äußeren Peterstores war auch ein Teil der Stadtbefestigung. Er wurde 1522 erbaut. Im Stil der Renaissance wurde die Burg 1634 erneuert. Dadurch hat die Burg ein schlossartiges Aussehen erhalten. Heute ist die Burg im neugotischen Stil. Sie ist ein zweigeschossiger Winkelbau mit drei Ecktürmen. Ein mächtiger Portalturm mit erneuertem Staffelgiebel springt im Hauptflügel vor. Nach einem Brand im Jahre 1851 wurde der Hauptflügel wieder aufgebaut. Danach wurde die Hauptburg als Gymnasium genutzt. Einige Jahre später wurde die Vorburg abgerissen. Im Krieg wurde die Burg beschädigt. Durch eine große Restauration wurden die Schäden behoben. Heute ist die Burg der Hauptsitz des Kreis- und Stadtarchivs. Zu empfehlen ist ein Stadtrundgang durch Kempen. Hierbei werden die Burg, das von-Loe-Denkmal, das Franziskanerkloster, die Paterskirche, das Kuhtor, das Haus Witthoff, das Rathaus, der Mühlen- und der Peterturm und natürlich die historische Altstadt besichtigt. Verbinden kann man diesen Rundgang mit einem wunderschönen Einkaufsbummel. Das Franziskanerkloster ist eine barocke Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden unterschiedliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte, Lesungen, Theater und so weiter, statt. Außerdem befindet sich das städtische Kramer-Museum in den Räumen des Klosters. In der Paterskirche im Kulturforum Franziskanerkloster ist das Museum für Niederrheinische Sakralkunst. Die Paterskirche ist die größte spätgotische Hallenkirche am Niederrhein. Ihre Ausstattung ist im Barock-Stil.

Wissenswertes

Mit rund 37.000 Einwohnern zählt Kempen zu den Mittelzentren im Landkreis Viersen. Kempen liegt im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, nahe dem Grenzgebiet von Deutschland und den Niederlanden. Die Landschaft rund um Kempen ist dem entsprechend auch eine typische, niederrheinische Landschaft mit flachem Profil und weiten Ebenen ohne größere Erhebungen, aber mit fruchtbarem Boden, der von einer dicken Lösschicht bedeckt ist. Kempen liegt, geographisch gesehen, auf der Kempener Platte, einer Terrasse der Niederrheinebene. Der höchste Punkt des Stadtgebiets liegt mit 68 Metern nur etwa 38 höher als der tiefste. Höchste Erhebung ist der Wartsberg, der Bach Schwarze Rahm schneidet etwas tiefer in das Gelände ein. In der Kernstadt Kempen leben mit rund 23.000 Einwohnern die meisten Bürger, danach folgt der Stadtteil St. Hubert mit etwa 9000 Einwohnern. Tönisberg, ein etwas hügeliger Ort nahe dem Wartsberg, gibt etwa 3500 Kempenern ein Zuhause. Kleinster Stadtteil ist Schmalbroich, ein Zusammenschluss der kleinen Bauernschaften rund um die Kernstadt. Auch der Ursprung der Gemeinde liegt in bäuerlichen Gemeinschaften, die um 890, dem Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung als "Campunni", bis 1000 nach Christus um einen Herrenhof herum gebaut wurden, Der Herrenhof gehörte zu den Besitztümern des Erzbischofs von Köln. 1186 war erstmals von einem Ort die Rede, der später zu Kempen wurde. Etwas mehr als 100 Jahre später, 1294, bekam Kempen das Stadtrecht verliehen, denn es gewann als Grenzstadt des Kurfürstentums zunehmend militärische Bedeutung. Etwa 20 Jahre nach der Verleihung der Marktrechte wurde 1396 mit dem Bau der kurkölnischen Burg begonnen. Die wachsende und aufblühende Stadt hatte unter ihren etwa 2000 Einwohner während des Spätmittelsalters auch einen sehr berühmten Bürger: den Mystiker Thomas von Kempen. Kempen gilt als ein gelungenes Beispiel für durchdachte Altstadtsanierung und birgt eine große Anzahl liebevoll restaurierter Fachwerkhäuser und historischer Bauten wie Mühlen und Kirchen. Die kurkölnische Burg ist heute unter anderem Sitz des Stadtarchivs.

Verkaufsoffener Sonntag in Kempen

Folgende Termine in Kempen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Kempen gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Kempen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Handwerkermarkt (10.10.2010)
Weihnachtsmarkt (12.12.2010)
Schokoladenfestival "Schoko, Kunst und vieles mehr" (03.04.2011)
In 47906 Kempen ist ein verkaufsoffener Sonntag (Altstadtfest) von 13 bis 18 Uhr (11.05.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-47906 Kempen von 12-17 Uhr Grund: Handwerkermarkt (11.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 47906 Kempen 12-17 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)


Städte in der Nähe von Kempen:
toenisvorst (5.1km), kerken (10.2km), grefrath (10.6km), viersen (14.1km), willich (15.1km), krefeld (15.4km), neukirchen-vluyn (16.2km), nettetal (18km), issum (18.5km),



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