Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Salem (Baden)?










Sehenswürdigkeiten in Salem (Baden)

Kloster Salem

Zwischen den Nachbarstädten Überlingen und Meersburg liegt ca. 6 km vom Bodensee entfernt die ehemalige Klosteranlage des Zisterzienserordens Salem. Die Gründung des Klosters geht auf eine Schenkung des Freiherrn und Ritters Guntram vom Adelsreute im Jahr 1134 zurück. Das von ihm abgetretene Landstück lag im Linzer Aach nahe bei der fränkischen Siedlung Salemanneswilare oder - wie es später genannt wurde - Salemannsweiler. Der Klostername jedoch geht nicht auf den Siedlungsnamen zurück, sondern bezeichnet im biblischen Sinne einen „Ort des Friedens“. Trotzdem wurden beide Bezeichnungen bis zum 17. Jahrhundert parallel benutzt, danach setzte sich ausschließlich der geistliche Name des Klosters im täglichen Gebrauch durch. Durch geschickte politische Verhandlungen und gute geschäftliche, grenzübergreifende Verbindungen wurde das 1137/1138 gegründete Kloster Salem schnell zu einem der reichsten und bedeutendsten Klöster im Bodenseeraum. Bekanntestes Bauwerk des Klosterkomplexes ist zweifelsohne das Salemer Münster. Die heutige Kirche basiert auf mehreren Vorgängerbauten. Salems erste Klosterkirche wurde um die Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um eine dreischiffige Basilika, welche in sechs Kapellen aufgeteilt war. Die heutige Kirche entspricht einem hochgotischen Münster. Baubeginn war um 1285 und konnte aufgrund finanzieller Engpässe der Abtei erst um 1425 abgeschlossen werden. Die Außenkörper des heutigen Münsters entsprechen noch immer ihrer damaligen Form. Der Innenraum wurde im Stile des Rokokos zwischen den Jahren 1720 bis 1765 ausgestattet, allerdings bereits 1765 in einen klassizistische Stilrichtung umgestaltet. Salem wurde im frühen 18. Jahrhundert zum südwestdeutschen Zentrum des Rokokos. An vielen Außenfassaden der Klostergebäude erkennt man die Handschrift bekannter Meister, die mit ihrer Arbeit eine höfische Atmosphäre schafften. Mit der Säkularisation fiel das Kloster im Jahr 1804 an die Markgrafen von Baden, in deren Besitz es bis zum Jahr 2006 befand.

Die Gemeinde Salem ist ungefähr 9 km östlich von Überlingen und 10 km von Meersburg entfernt im Bodensee Hinterland gelegen. Aufgrund des großen Erholungswertes, wurde der Gemeinde das Prädikat Erholungsort verliehen. Mit den Gemeinden Frickingen und Heiligenberg ist Salem zu einem Gemeindeverwaltungsverband fusioniert. Kleinere Handwerksbetriebe und Unternehmen bestimmen die Wirtschaft in Salem. Die Sparkasse Salem-Heiligenberg, die in Salem ansässig ist, ist die älteste Sparkasse Deutschlands. Gegründet wurde diese älteste Sparkasse Deutschlands im Jahr 1749 von Abt Anselm II. Am 1.8.1975 schlossen sich die damalige Bezirkssparkasse Salem und die Bezirkssparkasse Heiligenberg zur heutigen Sparkasse Salem-Heiligenberg zusammen. Salem wurde im Jahr 1901 an das Eisenbahnnetz (Bodenseegürtelbahn) angeschlossen. Stündlich verkehren Züge nach Markdorf und Friedrichshafen sowie Überlingen und Radolfzell. Für die Gemeinde Salem ist der Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben zuständig. Bekannt wurde Salem auch durch die populäre Privatschule. Am 14.4.1920 Uhr wurde das Internat Schule Schloss Salem durch den Reformpädagogen Kurt Hahn und Prinz Max von Baden ins Leben gerufen. Außerdem steht es unter der ständigen Schirmherrschaft des jeweiligen Kultusministers des Landes Baden-Württemberg. 1976 wurde direkt am Schloss Salem das Bildungszentrum Salem gegründet. Hier ist eine Realschule und eine Hauptschule mit Werkrealschule ansässig. Die Gemeinde Salem ist in 11 Teilorte gegliedert: Mimmenhausen, Neufrach, Buggensegel, Mittelstenweiler, Tüfingen (hierzu gehört auch der Teilort Baufnang), Rickenbach, Weildorf, Grasbeuren, Oberstenweiler und Beuren. Bekannte Söhne und Töchter der Gemeinde Salem sind: Joseph Anton Feuchtmayer (1696–1770), Stukkateur und Bildhauer des Rokoko; Johann Baptist von Keller (1774–1845), Bischof von Rottenburg; Arthur Raither (1911–1988), Landwirt und Agrarpolitiker; Monika Müller (*18. Februar 1959), Malerin und Künstlerin; Georg Freundorfner (* 1. April 1964), Künstler und Bildhauer; Markus Baur (* 22. Januar 1971), Handball-Nationalspieler. Eine bekannte und populäre Attraktion der Gemeinde Salem ist der Affenberg. Er ist ein für Besucher zugängliches circa 20 großes Waldstück. Hier laufen sogar zweimal der Waffen frei herum. Außerdem ist in dem Gelände ein großer Karpfenweiher, ein Freigeben für Damwild und eine Aufzucht-und Rettungsaktion für Weißstörche angesiedelt. Folgende Termine in Salem (Baden) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




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