Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wadern? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Wadern

Schloss Münchweiler

Das Barockschloss Münchweiler liegt in der idyllischen Umgebung von Wadern Nunkirchen. Versteckt hinter einer mächtigen Baumallee, taucht die Residenz hervor, welche zu den bedeutendsten Barockbauten im Südwesten zählt. Franz Georg Zandt von Merl errichtete das Schloss im Jahre 1752. Die imposante Schlossanlage wurde in mehreren Bauperioden vollendet und befindet sich seit acht Generationen durchweg in Familienbesitz. 1997 erfolgte eine umfangreiche Sanierung, um den Prachtbau der Barockzeit wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die wechselvolle Geschichte, geprägt durch die Wirren der französischen Revolution und des zweiten Weltkrieges, wird durch mehrere Bauphasen, mit zum Teil sehr langen Pausen zwischen den Erweiterungen, belegt. Starke Frauen, die um den Besitz kämpfen und tragische Momente, aber auch unbeschwerte, glückliche Zeiten – all das vereint Schloss Münchweiler in seinen ehrwürdigen Gemächern. Durch das prächtige Hofportal, gesäumt von einer 250 Meter langen Kastanienallee, gelangt der Besucher in den Schlosshof mit den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Anstelle des südlichen Wirtschaftstraktes wurde ein verträumtes Hotel geschaffen. Im ehemaligen Teesalon der Baronin von Zandt lädt das Café, mit der historischen Einrichtung, zu feinen Kaffeespezialitäten und leckerem Kuchen ein. Nach dieser Stärkung lässt es sich im großen Barockgarten wunderbar lustwandeln.

Öttinger Schlösschen mit Heimatmuseum

Das Öttinger Schlösschen liegt zentral in der Stadt Wadern und zeigt die geschichtliche Entwicklung der Stadt und des Hochwaldraumes. Graf Anton von Öttingen-Sötern erbaute das Kleinod 1759 als Lustschlösschen für seine Ehefrau Christiane von Schwarzburg-Sondershausen. Nachdem die Herrschaft des Adelsgeschlechtes zu Ende ging, wurde das Gebäude ab 1794 privat genutzt. 1978, als Wadern zur Stadt wurde, fand dort das Heimatmuseum seinen gebührenden Platz, um die Geschichte Revue passieren zu lassen. Verschiedene Zeitepochen sind durch beeindruckende Exponate belegt. Der vollständige Urneninhalt eines Frauengrabes, um 70 vor Christus, weist auf die Spuren der Kelten hin. Die Geschichte der Burg Dagstuhl und insbesondere die Freilegungsarbeiten werden durch spannende Funde rekonstruiert. Eine wichtige historische Rolle spielt der ehemalige Kurfürst der Region, Philipp Christoph von Sötern, Bischof von Speyer und Erzbischof von Trier. Schriften, Bilder und Dokumente belegen seine Zeit. Auch die ehemaligen Eigentümer Graf Anton und seine Frau sind auf Gemälden zu sehen. Eine umfangreiche Mineraliensammlung der Karbon-Perm-Zeit wartet mit Stücken, wie Achat oder Jaspis auf. Die berühmte Malergräfin Octavie de Lasalle von Louisenthal nimmt einen großen Platz in der Kunstgeschichte der Stadt ein. Ihre bedeutende Nazarenerkunst ist in 60 Gemälden zu bestaunen. Ganze Kreuzwegstationen hat sie gemalt. Vom Altarbild bis zum kleinen Miniaturbild zeugen ihre Werke von kirchlicher Malerkunst und religiöser Ausdruckskraft.

Gallo-Römische Monumentalgrabhügel

In Wadern-Oberlöstern haben die Römer ihre Spuren hinterlassen. Zwei Gallo-Römische Monumentalgrabhügel belegen eine römische Besiedelung der Waderner Region. Die rekonstruierten Grabhügel stehen auf einem ehemaligen römischen Friedhof für Asche- und Urnengräber und wurden im 2. Jh. n. Chr. angelegt. Die Grabhügel sind mit riesigen, quadratischen Sandsteinquadern und halbwalzenförmigen Abdecksteinen umfasst und mit einer Pinienspitze auf der Mitte des Hügels bestückt. Der Pinienzapfen steht als Symbol für die Unvergänglichkeit und entspricht dem traditionellen Glauben der Römer an ein Leben nach dem Tod. Von 1991 bis 1995 wurden die bereits in der Antike zerstörten Hügel ausgegraben und umfangreiche Untersuchungen brachten wertvolle Erkenntnisse ans Licht. Beeindruckende Funde, wie Sandsteinfragmente der Grabeinfassung, Urnengräber und Grabbeigaben kamen zum Vorschein. Vermutlich führte ein separater Zugang von der Talseite in das Innere der Hügel, in dem sich Reste von beraubten Grabkammern befanden. Genau zwischen den beiden Hügeln stand ein Grabpfeiler mit Götterskulpturen, von denen zahlreiche Reste von drei Statuen sowie zwei lebensgroße Kopfskulpturen mit so genannten phrygischen Mützen bei der Grabung zu Tage gefördert wurden. Weiterhin lagen auch etliche Architektur- und Inschriftenteile jahrhundertelang unter der Erde. Durch die Funde und die aufwendige Konstruktion konnte darauf geschlossen werden, dass es sich bei den Grabhügeln um eine Bestattungsform handelte, die bedeutenden Persönlichkeiten vorbehalten war. Hierbei orientierten sich die Römer wohl an der keltischen Bestattungsmethode aus dem 4. und 5. Jh. v. Chr., da in der Römerzeit das Flachgrab üblich war. Die Grabhügel wurden originalgetreu rekonstruiert und sind seit 2001 für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Eine Besichtigung ist ganzjährig möglich. Etwa 400 m nordöstlich des Gräberfeldes liegt der zugehörige, römische Siedlungsplatz, in der Flur „Honigsack“.

Burgruine_dagstuhl

Burgen tragen in ihren Gemäuern viele Geschichten, Geheimnisse und ziehen den Besucher in einen magischen Bann. Auch die Burgruine Dagstuhl in Wadern hat interessante Geschichten zu erzählen. So spielt das Thema Burgenromantik eine große Rolle. Die ebenso schöne, wie talentierte Malergräfin Octavie von Lasalle, die einst bei dem bayerischen König Ludwig I. die Malkunst studierte, verlegte 1840 ihr Atelier in die Burg Dagstuhl, um hier, in beschaulicher Ruhe und inspiriert von der imposanten Anlage, ihrer Leidenschaft zu frönen. Zu diesem Zweck ließ sie die Burgkapelle samt Zisterne und Saal instand setzen. Die Burg Dagstuhl wurde 1270 durch den Ritter Boemund von Saarbrücken als Höhenburg mit Vorburg erbaut. Zusammen mit südlicher Verteidigungsanlage, Wallgraben, Wall und zwei Bastionen misst die Anlage sagenhafte 300 Meter Länge. Die Burgalage diente als Vorposten der Herrschaft des Kurfürsten von Trier. In den 1980er Jahren wurden weite Teile der Burganlage freigelegt, so dass Grundrisse wieder zu erkennen sind. In aufwendigen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie in alten Zeiten erreicht der Besucher über eine Spannbrücke die Anlage zur Besichtigung der Burgruine. Ausführliche Informationstafeln über Geschichte, Bauweise und Hintergründe vermitteln dem Besucher, beim Rundgang durch die Burgruinen, ein Gesamtbild, wie die Burg einst ausgesehen hat. Das Burgleben wird mit vielen Veranstaltungen wieder belebt. Kostümführungen, Ritterspiele, Knappenausbildung und mittelalterliches Spektakulum entführen in eine mystische Zeit mit viel Historie.

Schloss Dagstuhl

Das Schloss diente einst als Familiensitz des Grafen Anton Joseph von Öttingen-Sötern. 1760 erbaute er das Haupthaus und eine Schlosskapelle. Die Bauten sind durch einen neugotischen Turmeckbau miteinander verbunden. Nach einem halben Jahrhundert Residenz wurde die Familie von französischen Revolutionstruppen verjagt und die Ländereien an die lothringische Eisenindustrie verpachtet. Wilhelm von Lasalle de Louisenthal erwarb das Schloss und ließ es zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Region erblühen. Seine Tochter Octavie wurde 1811 geboren und ist heute als die „Malergräfin“ für ihre biblische Malerei, weit über die Grenzen hinaus, bekannt. Sie studierte am Hofe des Königs Ludwig I. von Bayern. Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts bewohnten die Nachkommen der Familie das Schloss. Danach errichteten die Franziskusschwestern in den Räumen ein Altersheim. Mit der Übernahme durch die Regierung des Saarlandes im Jahr 1989 erhielt das Schloss einen neuen Bestimmungszweck. Das Leibniz-Zentrum für Informatik, das weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießt, hat hier seinen Sitz gefunden. Das Schloss ist daher nur von außen zu besichtigen. Die Schlosskapelle, mit den beeindruckenden Kreuzwegmalereien der Malergräfin Octavie, kann, nach vorheriger Absprache, an Sonn- und Feiertagen besichtigt werden. Auch heute noch werden in der Kapelle kleine Gottesdienste und Trauungen abgehalten. Der anmutige Schlossgarten, der nach den Gartengemälden der Malergräfin entworfen wurde, bietet auf 2000 Quadratmetern Gesamtfläche barocke Gartengestaltung in seiner schönsten Form. 3700 Pflanzen zählt das grüne Areal, das durch ein herrschaftliches Tor betreten wird.

Mechanischer Musiksalon Weiskirchen

Nur wenige Kilometer von Wadern entfernt, liegt die Gemeinde Weiskirchen. In der Ortsmitte von Weiskirchen wird, in einem repräsentativen Bauernhaus, ein Stück Nostalgie der besonderen Art lebendig. Im Museum für mechanische Musik und Kuriosa finden sich Musikspielgeräte, die viele nur noch aus ganz alten Filmen oder von historischen Fotos kennen. Drehorgeln, deren Technik auch heute immer wieder begeistert, reizende Musikspieldosen, in Form von Pferdchen, Karussells oder mit abendländischen Motiven, sind zu bestaunen. Musik erklingt, die einst auf Papierrollen oder Blech (bei den Polyphonen) eingestanzt wurde. Eine wunderbare Entdeckung für Groß und Klein und Aha-Effekte bei den Besuchern sind keine Seltenheit. Die filigrane Technik, mit der die Papierrollen durch Druck-oder Saugluft abgetastet und in Musikklänge verwandelt werden, zeigt die beeindruckende Funktionsweise einer Drehorgel. Alle Gäste sind zudem herzlich eingeladen, selbst einmal eine Drehorgel zu bedienen. Auch kleine Musikgegenstände sind in zwei Vitrinen ausgestellt. Hier wurde schon das ein oder andere Stück entdeckt, das man selbst zu Hause stehen hat, als Erinnerung aus vergangenen Tagen. Neben den antiken Musikgeräten bietet das Museum auch allerlei Gebrauchsgegenstände und Kuriositäten aus der guten alten Zeit. Gegenstände, wie Teppichklopfer, Schlüssel, Schilder und was das Leben sonst noch ausmachte, werden oftmals in mehreren, unterschiedlichen Ausführungen gezeigt. Auch den Vorläufer des heutigen Kunststoffes dürfen die Besucher unter die Lupe nehmen. Bakelite und Pressstoffteile, aus den Vorkriegsjahren bis in die 50er Jahre hinein, zeigen die Entwicklung in der Industrie. Das Museum ist weitestgehend barrierefrei, auch Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen sind vorhanden. Bei einer einstündigen Führung, können sich die Besucher in die Welt der Musikraritäten und der Kuriositäten entführen lassen.

Wissenswertes

Die Stadt Wadern liegt im nördlichen Saarland am Fuße des Schwarzwälder Hochwaldes, gut 50 km südöstlich von Trier und 60 km nördlich von Saarbrücken.

Wadern ist trotz der geringen Einwohnerzahl von 17.000 Einwohnern flächenmäßig die drittgrößte Stadt des Saarlandes. Die Stadt Wadern erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 111,17 qkm, wovon 96,7 qkm (also knapp 90 %) Wald- und landwirtschaftliche Flächen darstellen.

950 n. Chr. wurde Wadern das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1974 wurden die vorher selbständigen Gemeinden Bardenbach, Büschfeld, Dagstuhl, Gehweiler, Krettnich, Lockweiler, Löstertal, Morscholz, Noswendel, Nunkirchen, Steinberg, Wadrill, Wedern mit Wadern zusammengelegt. Wadern wurde Amtssitz dieser Gemeinden. Im Jahre 1978 wurden Wadern Stadtrechte verliehen.

Neben einer freundschaftlichen Verbindung zu Siklos in Ungarn und verschiedenen Schulpartnerschaften pflegt die Stadt Wadern Städtepartnerschaften mit Montmorillon in Frankreich (seit 1968), Jeumont in Frankreich (seit 1973), Sobotka in Tschechien (seit 1993), Toma - Burkina Faso in Afrika (seit 1994, seit 2003 offiziell) und Wahrenbrück in Brandenburg (seti 1991).

Wadern hat für seine Besucher viel zu bieten, egal ob man sich lieber in der Natur bewegt oder für Kultur interessiert. Naturliebhaber sollten sich die vielen Wälder und Täler sowie die Naturschutzgebiete Bardenbacher Fels und Noswendeler Bruch nicht entgehen lassen. Kulturfreunde empfehlen wir einen Besuch der Schlösser Dagstuhl und Münchweiler oder des Öttinger Schlößchen. Ganz aktive Besucher der Stadt können ihre Interessen an der Indoor-Kletter-Anlage, auf der Skate-Anlage (am Freibad) und im Hallen- oder Freibad verfolgen.

Durch das Interesse des Grafen Joseph Anton von Oettingen-Soetern an der wirtschaftlichen Entwicklung seines Ortes Wadern entstand das Recht Märkte auszurichten. Bis heute finden daher in Wadern auf dem Marktplatz regelmäßig ein großer Krammarkt (am letzten Mittwoch im Monat), ein Frischmarkt (jeden Freitagvormittag) und ein Flohmarkt (am zweiten Donnerstag im Monat) statt. Einmal jährlich (Anfang Juni) wird das Stadtfest "Waderner Maad" gefeiert.

Verkaufsoffener Sonntag in Wadern

Folgende Termine in Wadern und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Wadern gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Wadern sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Stadtfest Wadern Maad (06.06.2010)
Waderner Herbst (17.10.2010)
Waderner Herbstmarkt (17.10.2010)
Zum Start in den Frühling präsentiert der Verein für Handel, Gewerbe und freie Berufe Wadern in Zusammenarbeit mit der Stadt Wadern einen verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto „Waderner Autofrühling“. Am Sonntag, 17.April, haben die Waderner Fachgeschäfte und das Haco Einkaufszentrum von 13 bis 18 Uhr geöffnet (17.04.2011)
verkaufsoffener Sonntag (02.10.2013)
verkaufsoffener Sonntag (13.10.2013)
verkaufsoffener Sonntag (02.11.2013)
verkaufsoffener Sonntag. Weihnachtsmarkt (01.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in Wadern: Waderner Maad 13 - 18 Uhr (07.06.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in D-66687 Wadern von 13-18 Uhr Grund: Oktoberfest/ Waderner Herbst (11.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 66687 Wadern 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Waderner Frühling (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Wadern:
schmelz (12.9km), lebach (14.7km), tholey (15.2km), losheim (16.6km), beckingen (19.1km), eppelborn (19.2km), marpingen (21.4km), saarwellingen (21.6km), heusweiler (23km),



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