Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Altena? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Altena

Museen Burg Altena

Die malerische Burg Altena ist das Wahrzeichen und zugleich Touristenmagnet der Stadt. Dort werden nicht nur Burgenromantik und Ritterleben wieder lebendig, sondern es gilt auch jede Menge Geschichte zu entdecken. Die Burg beherbergt das Museum der Grafschaft Mark sowie die Weltjugendherberge. Erbaut wurde die Burg im 12. Jahrhundert und diente als Wohnsitz der Grafen von der Mark. Allerdings verfiel sie zunehmend, da die Familie die Burg im Laufe der Jahrhunderte nur noch selten nutze. Ab 1771 kam dann wieder Leben in die historischen Gemäuer. Ein Armen- und Arbeitshaus, das Kriminalgericht mit Gefängnis und ein Krankenhaus des Johanniter Ordens waren hier bis 1906 untergebracht. In diesem Jahr wurde der märkische Burgverein gegründet, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Burg wieder aufzubauen. Bis 1918 wurde aufwendig renoviert und restauriert. Der Kreis Altena erwarb die Burg im Jahre 1943. Hier haben die Geschichte der Grafschaft Mark sowie das Museum Weltjugendherberge ihren Platz gefunden. Zur Weltjugendherberge wurde die Burg 1935 ernannt, nachdem ein Lehrer im Jahre 1912 mit seinen Schülern eine Unterkunft suchte, da ein plötzliches Unwetter die geplante Wanderung störte. So begaben sie sich zur nahe gelegenen Burg und wurden dort aufgenommen. So ist die erste Jugendherberge entstanden. Im Museum können die Besucher die Originalstätte besichtigen. Im Museum der Grafschaft Mark werden alle geschichtlichen Aspekte, von der Frühzeit über das Mittelalter, bis in die Neuzeit und Gegenwart ausführlich dargestellt. Der, nach Themenbereichen gestaltete, Rundgang durch die ganze Burg gibt Aufschluss über geologische Besonderheiten der Region, die Eisenverhüttung, bedeutende Epochen des Mittelalters und der Neuzeit, Leben, Jagd, Waffen, Turniere, Feste, Handwerk und Industrie. Die Geschichte der Burg wird ebenso ausführlich erklärt. Alle Facetten des Burglebens werden dargelegt. Inszenierungen, wie Tafelfreuden im Mittelalter, Kämpfe und Jagd, entführen hautnah in diese atemberaubende Zeit. Ergänzend werden Dauerausstellungen gezeigt, die sich mit kulturhistorischen Aspekten im Wandel der Zeit befassen.

Die Innenstadt, Teil 1

Im Jahre 1108 errichtet Adolf von Altena die Burg Altena zum Schutz. Im Jahr 1367 erhält die Stadt die Freiheitsrechte. Später ist die Burg Sitz der Grafen von Altena und von der Mark. Die erste Jugendherberge der Welt wird auf der Burg von Richard Schirrmann im Jahre 1912 eröffnet. Im Rahmen der Kommunalreform kommen die Orte Dahle, Evingsen und Teile des Rahmedetals zur Stadt Altena. Im Jahre 2009 wurde die Lennepromenade umgebaut. Es wohnen etwa 20.000 Menschen in Altena. Der höchste Punkt ist das Ehrenmal auf dem Kohlberg. Er ist 511 Meter über NN. In der Umgebung besteht ein über 250 Kilometer großes Wandernetz. Sie führen zum Beispiel um die Fuelbecke Talsperre. Besonderer Höhepunkt ist der Wanderweg -Sauerland Hohenflug- direkt an der Burg Altena. Viele Museen zeigen die Zeit vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Der Verkehrsknotenpunkt ist der Busbahnhof. Von hier aus erreicht man das Splenterrölleken. Es erinnert an die alten Wasserräder der Drahtziehereien und der ehemaligen Kornmühle am Burgweg. Die Lennestraße ist die Einkaufszone. Hier stehen viele Häuser mit wunderschönen Fassaden aus der Zeit um 1900. Das Hochwasserdenkmal befindet sich zwischen den Häusern 40 und 44. Bevor die Biggetalsperre und die Anlage der Lenneuferstraße gebaut wurden, wurde die Stadt oft überschwemmt. Ein paar Meter weiter führt ein Weg hinauf zur Burg. Die Stadtgalerie und die Volkshochschule befindet sich in einem schlichten Reidemeisterhaus aus dem Jahre 1707. Viele wunderbare Stuckarbeiten sind hier zu bewundern. Wer ein wenig Ruhe und Erholung benötigt, kann in dem kleinen Park Pause machen. Direkt am Haus befindet sich ein Glockenspiel. -Kein schöner Land- von Anton W. F. Zuccalmaglio erklingt hier. Anton W. F. Zuccalmaglio, Dichter und Komponist, war in dem Nachbarort Nachrodt einst Hauslehrer.

Wandernadel

Der historische Drahthandelsweg verläuft vom Bahnhof Altena zum Bahnhof Iserlohn. Er ist ca. 15 Kilometer lang. Auf dem Weg wurde der in Altena hergestellte Draht nach Iserlohn transportiert, um dort weiter verarbeitet und weiter verkauft zu werden. Damals wurde der Draht mit Hilfe von Pferde-fuhrwerken befördert. Wer heute auf den Spuren des Drahtes den Weg entlang wandert, kann eine kleine Erinnerung erhalten: die Wandernadel. An der Strecke befinden sich 14 Hinweisschilder. Als Nachweis, dass der historische Drahthandelsweg wirklich bewandert wurde, sind insgesamt 7 Statio-nen am Wegesrand, an denen man einen Stempel erhält. Es müssen mindestens 4 Stempel vorhanden sein, dann erhält der Wanderer die Nadel. Die Nadel ist erhältlich in der Stadtinformation Iserlohn und im Tourismus- und Verkehrsverein Altena. Von Altena aus ist die erste Station das Cafe Merz. Montags ist hier Ruhetag, ansonsten hat das Cafe tagsüber geöffnet. Es liegt direkt am Bahnhof Altena. Hier können Kuchen, Torten, Trüffel und Gebäck gekauft werden. Morgens kann hier gefrühstückt werden und mittags gibt es herzhafte Speisen. Die 2. Station ist dann das Restaurant Zum Windsack. Hier ist donnerstags Ruhetag. Es werden aus frischen Zutaten zubereitete Speisen angeboten. Nachmittags gibt es selbstgebackene Waffeln und Apfelstrudel. Die Gaststätte liegt am Flugplatz Hegenscheid. Das Restaurant Zur Mühle ist die nächste Station. Hier werden regionale Speisen und internationale Gerichte angeboten. Fangfrische Forellen aus der eigenen Zucht sind hier die Besonderheit. Es besteht hier auch die Möglichkeit im Hotel zu übernachten oder auf der Kegelbahn und dem Minigolfplatz sich sportlich zu betätigen. Montags ist das Restaurant geschlossen. Die 4. Station ist das Restaurant Daute. Hier ist dienstags Ruhetag. Westfälische Gerichte und Ritterspeisen stehen hier auf dem Speiseplan. Auch hier besteht die Möglichkeit der Übernachtung. Die 5. Station ist das Forsthaus Löhen. Es liegt mitten im Wald und hat eine gutbürgerliche Küche. Montags ist hier geschlossen. Das Waldhaus Sapina ist die 6. Station. Es hat jeden Tag geöffnet und liegt im Iserlohner Stadtwald. Bis zum Zentrum von Iserlohn sind es ca. 2 Kilometer. Die letzte Station ist das Restaurant Danzturm. Es ist täglich geöffnet. Jeden Sonntag im Monat wird ein Brunch angeboten. Der Weg zurück nach Altena kann per Bus oder per Bahn erfolgen.

Wanderwege

Altena hat sehr viel zu bieten. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Burg Altena ist die Landschaft mit ihren Wäldern und Bergen, dem Fluss Lenne, den Kulturdenkmälern und den Höhlen schon eine Reise wert. Altena liegt in Westfalen und ist der geographische und kulturelle Mittelpunkt des Märkischen Kreises. Ausgeschilderte Wanderwege für Jung und Alt führen durch die Umgebung vorbei an den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten und bieten Ruhe und Entspannung. Im 15. und 16. Jahrhundert siedelten sich immer mehr Unternehmen an der Lenne und ihren Zuflüssen an. In Altena waren die meisten Unternehmen im Bereich der Drahtindustrie tätig. Das ist auch heute noch so geblieben. Sie nutzen die Kraft des Wassers in den Tälern für ihren Drahtzug. Viele Industriedenkmäler erinnern an die ursprünglichen Arbeitsweisen. Es gibt im gesamten Stadtgebiet keinen Punkt, von dem der Wald aus nicht innerhalb von fünf Minuten erreichbar ist. Das Wanderwegenetz beträgt über 240 km. Nach einem langen Spaziergang hat man die Möglichkeit eine kleinere Rast in einem der Cafés oder Restaurants zu machen. Auf den Drahthandelsweg kann der Wanderer bis nach Iserlohn wandern. Hier führt auch die Sauerland Waldroute entlang. Der historische Drahthandelsweg ist 15 km lang. Er beginnt am Bahnhof Altena. Hier kann nicht nur die Landschaft genossen werden, sondern man erfährt auch sehr viele über die Geschichte der Städte. Es sind 14 Hinweistafeln ausgestellt. Die Saarland Waldroute beginnt in Marsberg und geht nach Arnsberg und weiter bis nach Iserlohn. Sie ist 110 km lang und führt durch den Naturpark Arnsberger Wald. Die einzigartige Wälder- und Pflanzenwelt passiert kleine Bäche und Seen. Der aufmerksame Wanderer wird Vögel, Amphibien, Insekten und Fische zu sehen bekommen. Verschiedene Farben markieren die Wanderwege. Sie sind von 5 km bis 23 km lang. Das bedeutet, hier ist für jeden das richtige dabei.

Stadtgalerie Haus Köster-Emden

Zeitgenössische Kunst in historischen Mauern. Das ist immer eine ganz besondere Kombination. Dass Gegensätze sich anziehen, wird in der Stadtgalerie schnell deutlich. In der Lennestraße 93 ist die Stadtgalerie zu finden, unter dem Dach des 1707 erbauten Reidemeisterhaus Köster-Emden. Seit Ende der 70er Jahre werden hier Kunstobjekte ausgestellt. Das Traufenhaus ging 1755 in den Besitz des Reidemeisters Carl Wilhelm Selkinghaus über. Der Fuhrunternehmer Carl Gustav Klincke kaufte das Haus im Jahr 1884. Dieser ließ die Dachfläche verbreitern, damit der Schnee nicht auf seine Pferde fallen konnte. Der Schwiegersohn von Klincke, Paul Köster, war der letzte Besitzer. Nach ihm wurde auch das Haus benannt. Den Beinamen Emden durfte Paul Köster tragen, weil er den Untergang des 1914 versenkten Kreuzers Emden, überlebt hatte. Durch das hohe Ansehen, welches die Familie Köster-Emden in Altena genoss, wurde der Name im alltäglichen Sprachgebrauch, auch auf das Haus übertragen. Seit 1975 gehört das altehrwürdige Haus der Stadt Altena. Dort wurde im Erdgeschoss die Stadtgalerie eingerichtet. Ein eigens 2004 gegründeter Förderverein ist für die Erhaltung des Hauses und die Organisation der Ausstellungen verantwortlich. So kann der Besucher in historischem Ambiente moderne Kunst, in Form von Skulpturen, Gemälden und Grafiken, bewundern. Mit vielfältigen Wechselausstellungen wird eine facettenreiche Palette zeitgenössischer Kunst geboten.

Führungen und Rundgänge

In Altena besteht die Möglichkeit, von Burg zu Burg zu wandern. Dabei startet der Stadtrundgang von der Burg Altena auf der Wulfsegge zur Burg Holtzbrinck im Tal. Es kann gewählt werden, ob man auf der Fritz-Thomée-Straße, durch den Nalshof oder über den Burgweg zum Tal wandert. Viel Wissenswertes und Interessantes über die Stadt, die Geschichte und die Gebäude erfährt der Besucher auf diesem Weg. Als Abschluss wird die Altenaer Bürgerburg besichtigt. Das ist ein kleines Barockschloss mit historischem Treppenhaus und einer äußerst interessanten Geschichte. Informationen bekommt der Interessierte bei dem Verein Altena Stadtmarketing. Das ist aber nicht der einzige Rundgang, der durchgeführt wird. Themenbezogen finden viele Veranstaltungen statt. Es kann eine Reise durch die Zeit, vorbei an historischen Häusern und Plätzen unternommen werden. Auch hierbei erfährt der Besucher viele Geschichten, die sich um das frühere Leben, Wohnen und Arbeiten drehen. Unter anderem werden auch Stadtführungen bei Nacht organisiert. Fach- und sachkundiges Personal begleiten die Führungen. Wer sich für die Brauereien in Altena interessiert, wird bei der Themenführung -Branntwein, Bier und Kegelbahn- gut aufgehoben sein. Es werden alte Brauereien, deren Küchen und Kegelbahnen, gezeigt. Hier erfährt der Besucher, was an den Theken früher so erzählt wurde. Über alte Zeiten wird bei Bier oder Schnaps in Traditionskneipen diskutiert. Bei einer anderen Führung ist das Thema -Starke Frauen in Altena-. Hier wird verdeutlicht, wie und welche Frauen das Leben in Altena geprägt haben. Frauen in Altena haben sich schon früher aktiv an der Politik beteiligt. Viele bedeutende Frauen, wie zum Beispiel Herta Trappe, Marie Luise Kaempffe, Ursula Justin, Margarete Köster-Emden und weitere werden vorgestellt. Die sachkundigen Mitarbeiter haben sich mit den Biografien der Frauen beschäftigt und können viel Neues berichten. Auch das jüdische Leben in der Stadt wird bei einer Führung aufgegriffen. Es werden besondere Orte besichtigt, so zum Beispiel der Tallenbrink, die Synagoge und der jüdische Friedhof.

Deutsches Drahtmuseum

Auch wenn wir es im Alltag gar nicht so recht wahrnehmen – der Draht ist überall. Mit ihm sind alle möglichen, elektronischen Geräte ausgestattet. Es wird verkabelt, verbunden, er ist ein Universalmittel, ohne das vieles nicht funktionieren würde. Daher ist ein Besuch im Deutschen Drahtmuseum eine spannende Endeckungsreise mit besonderen Aha-Effekten. 300 Meter unterhalb der Burg Altena, in dem ehemaligen Mädchen-Gymnasium, befinden sich etliche Abteilungen, die erkennen lassen, welche große Rolle der Draht seit jeher spielt. Altena ist seit dem Mittelalter Zentrum des Drahtgewerbes und darum steht das Museum hier auch an der richtigen Stelle. Das Wort -Drahtzieher-, das wir umgangssprachlich gerne gebrauchen, erhält hier seinen ursprünglichen Charakter zurück. Dass dieses Handwerk keine leichte Arbeit war, zeigen viele interessante Exponate. Das Drahtziehen von Hand, mit Maschinen oder mit wassergetriebenen Ziehbänken, wird durch originale Exponate erläutert. Schriften, Dokumentationen und Multimediastationen geben weiteren Einblick in diesen Prozess. Der Besucher erfährt alles über die Herstellung und die Verwendung von Draht. Das Staunen wird groß sein, wenn man weiß, dass Draht in viel mehr Dingen steckt, als oft vermutet. Unterschiedliche Lichtspiele in den Räumen geben diesem Exkurs in die Welt des Drahtes eine unverwechselbare Stimmung und Atmosphäre. Arbeit und Handel werden ebenso beleuchtet, wie die frühen Anfänge der Schmuckherstellung aus Draht. Ja, die Ägypter wussten damals schon um die Technik zur Herstellung von Golddrähten und fertigten daraus wertvollen Schmuck an. Auch die ersten Kettenhemden für mutige Krieger wurden aus Drahtringen hergestellt. Ein Prunkexemplar aus dem 14. Jahrhundert ist im Deutschen Drahtmuseum zu bewundern. Doch die Geschichte des Drahtes ist damit noch nicht erschöpft. Weiter geht es zu den Themenbereichen Bauen und Konstruieren und dem wichtigen Aspekt der Kommunikation und Elektrizität. Draht im Bezug auf Sprache und Kunst runden diesen lehrreichen Pfad ab.

Die Innenstadt, Teil 2

Eine Fußgängerbrücke führt über die Lenne. Hier am Zögerplatz befindet sich eine Plastik von Peter Klassen. Sie behandelt das Thema: -Das schwere Handwerk der Drahtzieher-. An der Kirchstraße liegt das historische Postgebäude. Es ist ein Jugendstilbau aus dem Jahre 1913. Zwei Kirchen liegen in der Innenstadt. Die älteste Kirche ist die Lutherkirche. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Seit 1738 hat die Kirche ihr heutiges Aussehen. Wertvolle Schätze sind der Barockaltar, die Kanzel und die Orgel. Die 2. Kirche ist nur ein paar Schritte entfernt. Es ist die Reformierte Kirche im neuromanischen Bruchsteinbau. Sie stammt aus dem Jahr 1908. In der Kirchstraße befindet sich auch die Burg Holtzbrinck. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist im schlichten Barock-Stil erbaut worden. Seit 1976 ist hier das Kultur- und Bürgerzentrum untergebracht. Der wundervolle Garten lädt zur Rast ein. An der Ecke Marktstraße befindet sich in die ehemalige Schnapsbrennerei mit Gastwirtschaft aus dem Jahre 1755. Daneben befindet sich die Stadtbücherei. Sie hat ein umfangreiches Medienangebot. Bis über dem Eingang des Stapel Centers ist das Drahtzieher Relief aus dem Jahre 1980. Ein großer Ziehstein erinnert an die Tradition der Stadt als Drahtzieherstadt. Gegenüber ist ein Denkmal, das an den Altenaer Lehrer Richard Schirrmann erinnert. Auf der Freiheitsstraße befindet sich ein eindrucksvolles Geschäftshaus. Bis 1989 befand sich hier die Stadtbücherei. Heute ist die Agentur für Arbeit hier untergebracht. In dieser Straße sind aber noch weitere Häuser sehr sehenswert. Das schönste Gebäude der Stadt ist vermutlich die Mückenburg. Sehr sehenswert ist auch das Drahtmuseum. Es zeigt alles rund um den Draht. Rund um die Burg Altena kann der Besucher wunderbare Aussichten auf die Stadt erleben und den Naturgarten von Maximilian Weyhe und Klangskulpturen des Künstlers Lutz Bernsau bewundern.

Burg Holtzbrinck

Die Burg Holtzbrinck, als ältestes Bürgerhaus der Stadt Altena, ist, neben der Burg Altena, ein weiterer, kulturhistorisch wichtiger Profanbau. Der Baustil ist dem Barock zu zuordnen, allerdings, historisch gesehen, in der strengeren Bauform des westfälischen Raumes. Benannt wurde sie nach dem Eigentümer Georg Holtzbrinck, seines Zeichens Rentmeister, der die Burg im Jahre 1643 erwarb. Doch die Anfänge dieser Burg sollen bis in das 16. Jahrhundert zurückreichen. Darauf deutet der älteste Teil in dieser Anlage hin. Obwohl man sie nicht gleich als typische Burg erkennen würde, so wurden doch wesentliche Aspekte des Burgbaues bei der Architektur berücksichtigt. Das heutige Erscheinungsbild prägte der Sohn von Georg Holtzbrinck, der die Burg nach dem Tod seines Vaters übernahm und das Gemäuer baulich veränderte. Diese Umbauten erfolgten in der Zeit von 1673 bis 1689. Ein weiterer Anbau ist 1937 entstanden. Darin sind heute Garderoben, Toiletten und die Küche untergebracht. Bis 1878 war die Burg Sitz des Landratsamtes Holtzbrinck. Hier wurden auch Gottesdienste für die reformierte Gemeinde durchgeführt. Besondere Architektur-Meilensteine sind die beiden Portale und das imposante Einfahrtstor zum Hof. Das Hausportal erinnert an das 18. Jahrhundert, mit wertvoll eingearbeiteten Jahrszahlen und einer stilisierten Muschel. 1972 erwarb die Stadt Altena die Anlage und richtete alles in einer vierjährigen Restaurierungsphase wieder her. Die Burg ist heute eine Stätte der Begegnung und Kultur. Hier finden Veranstaltungen statt, die Räume können auch für verschiedene Anlässe, wie z.B. Tagungen und Feste, angemietet werden. Das Gebäude ist in vier wesentliche Räume eingeteilt: die Begegnungsstätte, das Blaue Zimmer, das Kaminzimmer und dem Georg-von-Holtzbrinck-Saal. Im Blauen Zimmer finden Trauungen statt. Hierher kommen auch gerne viele Bürger der Stadt Altena und Umgebung, einfach zum Entspannen. Der großzügig angelegte Park, im Stil des Rokoko, bietet hervorragende Erholungsmöglichkeiten. Direkt im Stadtkern von Altena gelegen, ist die Burg Holtzbrinck ein Anziehungspunkt für Touristen und Besucher.

Historischer Drahthandelsweg

Der historische Drahthandelsweg führt durch eine reizvolle Landschaft. Er schlängelt sich ca. 15 Ki-lometer vom Bahnhof Altena bis zum Bahnhof Iserlohn. Markiert ist der Weg mit einem -D-. An der Strecke befinden sich Hinweisschilder, die an die Tradition des Weges als Transportstraße erinnern. Der Weg war der Weg des Drahtes in der vorindustriellen Zeit. Beide Städte, Iserlohn und auch Alte-na, lebten jahrhundertelang von der Drahtindustrie. Weil die Landschaft zu viele rauhe Berge besitzt, war es hier nicht möglich von der Landwirtschaft oder dem Ackerbau zu leben. Naturschätze gab es hier jedoch, vor allem Holz, Eisenerz und Wasser. Das Eisen wurde in schwerer Arbeit gewonnen. Hieraus formten die Arbeiter Gegenstände. Das waren Werkzeuge und Waffen. Später kamen Nägel, Nadeln, Haken und Ketten dazu. Etwa im 14. Jahrhundert nutzten die Drahtzieher die Kraft des Was-sers. Kleine Firmen kamen in die Städte. Es entstand zum Beispiel die Altenaer Industrietäler Nette und Rahmede. Es wurden Teiche angelegt, in denen sich das Regenwasser staute. So waren die Arbeiter wetterunabhängig. Es konnte nach Bedarf das Wasser aus den Teichen abgelassen werden. Damit wurden die Wasserräder angetrieben. Um 1600 stellte ein Altenaer erstmalig den Stahldraht her. Er ist viel schwieriger herzustellen. Dadurch erhielt die Stadt das Recht, Stahldraht zu ziehen. Die Handelsbeziehungen der Altenaer Drahtziehereien waren zunächst die umliegenden Städte und Regionen. In Iserlohn wurde der Draht weiter verarbeitet. Der Vertrieb über den wichtigsten West-Ost-Handelsweg, dem Hellweg, wurde von hier aus getätigt. Der Draht wurde mit Pferdefuhrwerken aus-geliefert. Bei schlechtem Wetter waren die Wege von Altena nach Iserlohn öfter nicht befahrbar. Noch heute sind Iserlohn und Altena wichtige Standorte der Drahtindustrie. Altenaer Unternehmen beliefern heute vorwiegend die Autoindustrie. Das Iserlohner Stadtmuseum befasst sich mit der Geschichte des Drahtes. Wer hierüber mehr erfahren möchte, sollte auch das Deutsche Drahtmuseum in Altena besu-chen.

Wissenswertes

Im sehr reizvollen Nordrhein-Westfalen befindet sich die schöne Stadt Altena. Altena liegt im Sauerland im Tal der Lenne und kann von sich behaupten, eine sehr grüne Stadt zu sein. Denn Tatsache ist, dass 61 Prozent des rund 44 qm großen Stadtgebietes von Wald bedeckt ist.

Die Bertelsmann-Stiftung hat die Stadt Altena für das Projekt "NAIS", Neues Altern in der Stadt, ausgewählt. Das Projekt hat zum Ziel, Städte und Gemeinden bei der Verbesserung der Lebensqualität zu unterstützen. Altena wurde hierbei zur Pilotkommune ernannt. Das Projekt hat 2006 begonnen und ist auf zwei Jahre ausgelegt. So findet sich Zeit, um Fragen der Wohnsituation und der Förderung der Gesundheit zu klären. Auch die Erweiterung des Engagements der Bürger wird in diesem Rahmen erörtert.

Das Deutsche Drahtmuseum hat in Altena seinen Platz gefunden und öffnet gerne seine Pforten für interessierte Besucher und Einheimische. Im Neugotischen Stil wurde die Pfarrkirche St. Matthäus errichtet. Es handelt sich hier noch um ein recht junges Gebäude. Im Jahre 1896 begannen die Bauarbeiten, die drei Jahre lang andauerten. Ein sehr interessanter Aspekt dieser Kirche ist die Link-Orgel mit ihrem süddeutsch-französischem Klangbild. Seit 1996 erfreut das imposante Instrument die Zuhörer nicht nur bei den Gottesdiensten, sondern auch auf vielen Konzerten.

Wer die Stadt Altena im Oktober besucht, kommt vielleicht in den Genuss des jährlichen Flohmarktes, der durch die ganze Stadt geht. Das alle zwei Jahre stattfindende "Castle goes Celtic" zieht als Folkfestival nicht nur die Altenaer, sondern auch viele Gäste an. Einen Besuch wert sind natürlich auch die Altenaer Handballtage, das alle drei Jahre an Fronleichnam stattfindende Schützenfest, sowie, nicht zu vergessen, der attraktive Weihnachtsmarkt.

Ein überregional bekannter Sportverein ist der VFB Altena mit seinen erfolgreichen Fußball- und Handballabteilungen. Über die Tischtennisabteilung sind die Altenaer besonders erfreut, wurde sie doch gleich zweimal deutscher Mannschaftsmeister.

Verkaufsoffener Sonntag in Altena

Folgende Termine in Altena und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Altena gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Altena sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag (03.04.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (09.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (27.04.2014)
Kartoffelfest - Verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 58762 Altena 13-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)


Städte in der Nähe von Altena:
luedenscheid (6.6km), schalksmuehle (9.6km), werdohl (11.6km), iserlohn (13.7km), hemer (16.2km), meinerzhagen (18.6km), kierspe (18.7km), schwerte (19.9km), halver (20.7km),



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