Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Altensteig? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Altensteig

Altes Schloss

Das Alte Schloss in Altensteig ist Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Es liegt im Nagoldtal. Um 1230 wurde es in seiner heutigen Gestalt als Wehranlage erbaut. Die an den Seiten liegenden Türme heißen Himmel und Hölle. Die Vögte der Pfalzgrafen von Thüringen wohnten und arbeiteten hier bis 1285. Danach regierte eine Nebenlinie des angesehenen Geschlechts der Hohenberger bis zu den Jahren 1397 / 1398. Das Haus Baden-Lichtental kaufte den Besitz. In einer Fensternische des Rittersaales haben die badischen Vögte von 1482 bis 1577 ihre Namen verewigt. Der Markgraf von Baden tauschte im Jahre 1604 die Stadt und das Amt mit dem Herzogtum Württemberg. Infolgedessen wurde das Neue Schloss für die Vögte gebaut. Der Architekt war Heinrich Schickhardt. Im Alten Schloss wohnte der Untervogt, damit es nicht ungenutzt und dadurch dem Verfall ausgesetzt war. Dieser war davon aber nicht sonderlich angetan. Im Jahre 1918 ging das Eigentum an das damalige Land Württemberg. Seit 1985 ist das Museum der Stadt Altensteig hier untergebracht. Der Heimat- und Geschichtsverein betreut die Anlage. Auf 5 Etagen, wovon 4 für Ausstellungszwecke genutzt werden, werden hier archäologische Funde aus der Region, die Stadtgeschichte, Modelle der Altstadt und der Bahnhofsanlage, die Geschichte der Vögte, eine Schindelmacherwerkstatt, eine rekonstruierte Küche, die Nachbildung der Monhardter Wasserstube sowie etliche Berufe der damaligen Zeit gezeigt. Dazu gehören unter anderem eine Gerberei, eine Schuhmacherei, eine Sattlerei, eine Besteckherstellungsfirma und Holzverarbeitungsfirmen. Das Museum ist mittwochs und sonntags geöffnet. Kinder, Schüler und Behinderte haben freien Eintritt. Nach vorheriger Anmeldung sind Gruppenführungen möglich. Neben der Dauerausstellung werden auch wechselnde Ausstellungen geboten. Dazu gehören seit Jahren schon die Osterausstellung, die Weihnachtsausstellung, das Altensteiger Gauklertreffen und der Handwerkerhof. Die Osterausstellung beginnt ca. 4 Wochen vor Ostern. Am Samstag vor dem 1. Advent startet die Weihnachtsausstellung und der Handwerkerhof wird alle 2 Jahre organisiert.

Wildberg – Historischer Stadtkern

Wildberg liegt in der Nähe des Naturparks Schwarzwald. Das kleine Städtchen kann auf eine über 750 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Erstmalig wurde Wildberg im Jahre 1237 in der Zeit des Staufenkaisers Friedrich II. urkundlich erwähnt. Der Ortskern liegt an einem von der Nagold umflos-senen Berghang. Die Stadt hat für Geschichtsinteressierte viel zu bieten. Die anderen Besucher kommen hier aber auf ihre Kosten. In den kleinen Gassen und auf den wunderbaren Plätzen in der Innenstadt kann der Besucher sich wunderbar erholen und entspannen. Für das leibliche Wohl sorgen viele kleine gemütliche Restaurants und Cafes und zahlreiche Hotels und Ferienwohnen werden an-geboten. Die freundlichen Bewohner von Wildberg heißen ihre Gäste herzlich Willkommen. Im Hei-matmuseum kann sich der Interessierte über die Geschichte und Gegenwart des kleinen romantischen Örtchens informieren. Die kulturellen Veranstaltungen, die hier zahlreich stattfinden, lassen keine Wünsche offen. Hier finden kleine und große Feste statt. Besonders interessant ist der Wildberger Schäferlauf. Es ist das älteste Brauchtums- und Heimatfest im Nordschwarzwald. Seinen Ursprung hat es im Jahre 1723. Herzog Eberhard III. von Württemberg führte in Wildberg, Urach, Markgröningen und Heidenheim Schäfertreffen ein. Die Schäferzunft wurde im Jahre 1828 aufgelöst. Das Fest aber wurde von der Stadt übernommen und findet seitdem alle 2 Jahre statt. Jeweils am dritten Juliwochenende in den geraden Jahren wird dieses Fest organisiert. In Wildberg besteht ein gut aus-gebautes und beschildertes Wanderwegenetz. Auch in den Stadtteilen Effringen, Gültlingen, Schön-bronn und Sulz am Eck kommen die Naturfreunde nicht zu kurz. Die wunderbare Landschaft und in-takte Natur in der Region ist sehr einladend.

Wanderwege

Altensteig ist eine kleine Gemeinde im Schwarzwald mit 8 Ortsteilen. Die wunderschöne Altstadt lädt zum Bummeln ein und hat viele schöne Fachwerkhäuser zu bieten. Schmale Gassen, steile Treppen und Torbögen kann man in der Stadt entdecken. Gemütliche Gasthäuser und urige Kneipen laden zum Verweilen ein. Die Altstadt wurde als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt. In Altensteig sind Natur und Kultur vorhanden. Man erfährt viel über die Geschichte und Tradition der Menschen und kann dabei auch die Kultur und die Landschaft des Schwarzwaldes genießen. Altensteig gehört zu der Deutschen Fachwerk Straße und zu der Kulturstraße des Europarats. Die Deutsche Fachwerk Straße führt durch ganz Deutschland und mittlerweile haben sich über 100 Fachwerkstätten zu einer Themenstraße zusammen gefasst. Die Kulturstraße Heinrich Schickhardt ist eine von 7 Kulturstraßen. Sie soll an den Architekten und seine Arbeiten erinnern. Verschiedene Wanderwege befinden sich in und um Altensteig. Erwähnenswert wäre der Rundwanderweg Berneck â€- Altensteig Stadt â€- Berneck. Sie startet von dem Marktplatz und führt auf dem Ostweg nach Altensteigdorf. Vorbei an der Markgrafenschule wandert man bis zur Stadtkirche. Von hier aus sind zahlreiche Stationen mit historischen Gebäuden vorhanden. Von der Egenhauser Straße lohnt sich ein Blick zurück auf die Altstadt. An der Bundesstraße wird das Tal über eine Holzbrücke überquert und gelangt wieder zurück nach Berneck. Ein kleiner Spaziergang kann von Altensteig nach Überberg unternommen werden. Von dem Wasserturm führt ein schöner, gut ausgebauter Weg nach Überberg. Vom Marktplatz in Berneck ist auch ein Spaziergang zum Bernecker Schloss ausgeschildert. Rechts geht es dann zum Bruderhaus und wieder zurück nach Berneck. Der Rundweg ist ca. 4 Kilometer lang. Der Streuobstpfad Altensteig-Walddorf liegt in einer Gegend mit vielen Baumgärten. Ein Informationspavillon zeigt den Streuobstbau aus verschiedenen Sichten. Entlang des Pfades stehen Tafeln, die die Obstsorten, Tiere und Pflanzen beschreiben. Ein weiterer Wanderweg führt von Altensteig zur Kohlmühle und nach Spielberg. Von Berneck führt auch ein Wanderweg zur Burg Hornberg. Ein anderer Weg führt durch das Zinsbachtal. In Wart befinden sich ebenfalls mehrere Wanderwege von 7 bis 13 Kilometern Länge. Altensteig hat Wanderwege von 2,7 bis 13 Kilometern und Berneck von 2,5 bis 9 Kilometern Länge. In Altensteig und Berneck beginnen die meisten Wanderwege am jeweiligen Marktplatz.

Museum im Alten Schloss

Das Museum der Stadt Altensteig wurde im Jahre 1985 gegründet. Betreut wird es vom Heimat- und Geschichtsverein. In den Jahren 1987 bis 1988 wurde eine denkmalpflegerische Maßnahme durchgeführt. Vier Geschosse sind für die Ausstellungen. Im ersten Geschoss sind die Verwaltungsräume, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Ebenfalls ist hier der Raum Dürnitz / Tirnitz. Hier findet man Informationen zu dem Gebiet und archäologische Funde aus dem Nagoldtal. Hier beginnt die Stadtgeschichte. Im 2. Geschoss steht das Modell der Altstadt um 1740. Ebenfalls ist hier das Modell der ehemaligen Bahnhofsanlage Altensteig mit den Strecken bis zum Bahnhof Berneck und Ebhausen. Der Rittersaal beschäftigt sich mit den Herrschaften Altensteigs und der Burg. Einst tätigten die Vögte hier ihre Amtsgeschäfte. Eine Schindelmacherwerkstatt ist unter der Treppe eingerichtet, die in das 3. Geschoß führt. Viele Menschen in der Umgebung übten diesen Beruf aus. Dann gibt es ein Geschoss zwischen der 2. und 3. Etage. Früher wurden hier Lebensmittel für Notzeiten gelagert. Im 3. Geschoß wurde eine Küche rekonstruiert. Des Weiteren befinden sich hier Örn, Herrenkammer und Kemenate. Der Holzeinbau mit seinen Schnitzereien wird als Seltenheit gewertet. Ebenfalls wird hier das Thema -Baumbestand des Schwarzwaldes- gezeigt. Eine maßstabgetreue Nachbildung der Monhardter Wasserstube zeigt die Arbeit eines Flößers. Seine Werkzeuge sind ebenfalls hier ausgestellt. In der Kemenate wird die Lederherstellung und –verarbeitung vorgestellt. Unter anderem kann der Besucher eine Gerberei, Schuhmacherei und Sattlerei sehen. Im Gesindegeschoss steht die ehemalige Rathausuhr. Links daneben wird der Brauch des Fackelns erklärt. Rechts neben der Uhr ist ein Raum, indem die Besteckherstellung der Firma Auerhahn gezeigt wird. Werkbänke, Werkzeuge und Besteckteile geben einen Einblick in den Arbeitsablauf. Hier befinden sich auch etliche Dokumente und Texte. Einige Exponate zeigen die landwirtschaftliche Arbeit und das Leben der Menschen in früheren Zeiten. Die Holzverarbeitung hatte in dieser Gegend einen sehr hohen Stellenwert. Daher werden hier auch Werkzeuge des Zimmermanns und des Wagners ausgestellt. Aber auch Frauen und Mädchen mussten in der Vergangenheit hart arbeiten. Einblicke erhält der Besucher in dem Stübchen. In dem Turm -Himmel- befinden sich etliche Sachen aus Bürgerstuben des 19. Jahrhunderts. In der Stube kann auf Anfrage auch geheiratet werden. Im Vorraum ist eine Küche, die bis 1952 noch benutzt wurde. Der Turm -Hölle- wurde als ein Gefängnis genutzt. Im Hof ist der Pranger für die Verurteilten zu sehen. Im Schlossgarten kann der Besucher nach so viel Kultur Erholung und Ruhe finden.

Historische Meile, Stationen 11 – 22

Durch die Altstadt von Altensteig führt die Historische Meile. Sie hat 22 Stationen. Die 11. Station ist das Haus Metzgerpost. Es ist ein Handwerkerhaus aus dem Jahre 1566. Um 1800 war es im Besitz von mehreren Metzgern. Beim Viehverkauf auf dem Land stellten sie gleichzeitig die Post zu. Daher stammt der Name des Hauses. Die 12. Station ist das Alte Rathaus, das von 1463 bis 1464 erbaut wurde. Unter dem Pfandherr Wilhelm von Urbach wurde es als Amts- und Kaufhaus genutzt. Es hatte einen Gefängniskeller. Es ist das höchste Gebäude der Oberstadt. Die Höhe beträgt 28 Meter. Vom Oberamt Nagold wurde es von der Stadt im Jahre 1825 gekauft und als Rathaus genutzt. Der Rathausbrunnen ist die 13. Station. Von Jakob und Christoph Reich wurde er im Jahr 1747 erbaut. Die Stützmauer stürzte ein und zerstörte den Vorgänger des Brunnens. Der neue Brunnen ist im Rokoko-Stil gehalten und trägt das württembergische Herzogwappen und dass Stadtwappen. Die 14. Station ist die Blume. Es ist eine Kaplanei aus dem Jahre 1483. Sie wurde zum Diakonat seit der badischen Reformation im Jahre 1556. In den Jahren 1743 bis 1822 war das Gebäude eine Schule. Danach bis 1904 ein Gasthaus. Zuerst hieß es -Mohren- und später -Blume-. Seit 1920 ist die Stadt die Eigentümerin. Das Gasthaus -Ochsen- ist von ca. 1650 bis 1963 eines von 10 Gasthäusern der Oberstadt gewesen. Die 16. Station ist das Hegel Haus. Es war von 1558 bis 1743 ein Schulhaus. Danach gelangte es in den Besitz des Vogts Georg Ludwig Hegel. Er war der Opa des Philosophen Georg Friedrich Hegel. Der Wehrgang der Stadtmauer ist innerhalb des Hauses noch erhalten. Das Gebäude -Hausname Glaser-Lutz- ist die 17. Station. Es wurde 1655 erbaut. Es war ein Gasthaus, ein Handwerkerhaus und Hausname -Glaser-Lutz- bis 1989 die Stadtkasse dort einzog. Sie war hier bis 2006. Das Evangelische Pfarrhaus ist die 18. Station und 1664 erbaut. Vorher stand hier ein Handwerkerhaus. Bei der Alten Stadtkirche, Station 19, ist die Zeit der Erbauung nicht bekannt. Sie war bis 1556 die katholische Nikolaus-Kapelle, danach bis 1570 eine evangelische Kapelle. Im Jahre 1868 wurde sie ganz abgerissen. Die evangelische Stadtkirche wurde in den Jahren 1772 bis 1775 im Rokokostil erbaut. Geplant wurde sie von Wilhelm Friedrich Göz und gebaut von Georg Christoph Reich. Das Obere Schulhaus ist die 21. Station. Bis 1609 war es wahrscheinlich der Wohnsitz der Untervögte. Danach diente es als Diakonat und Lateinschule. Heute ist es eine Schule und wird auch von der Stadt und der Kirche genutzt. Die letzte Station ist das Alte und das Neue Schloss. Im Alten Schloss befindet sich heute das Heimat- und Geschichtsmuseum. Das Neuen Schloss wird heute als Wohnungen genutzt.

Historische Altstadt

Das kleine Städtchen Altensteig hat einen ganz besonderen Charme. Es liegt idyllisch in einer wild-romantischen Landschaft. Die Ansicht des mittelalterlichen Städtchens wurde sogar von der Lufthansa in ihrer Auslandswerbung eingesetzt. Die Burg wurde zum Schutz im 13. Jahrhundert erbaut. Heute befindet sich hier das Heimat- und Geschichtsmuseum. Die Sonderausstellungen, Oster- und Weihnachtsausstellung, ziehen viele Besucher in den kleinen Ort. Im Wechsel finden jährlich der historische Handwerkerhof und das Altensteiger Gauklertreffen statt. Ein Klassik-Festival ist die Altensteiger Sommermusik, das jährlich am Anfang der Sommerferien stattfindet. Im Schlossgarten finden unterschiedliche Konzerte, Theaterspiele und Veranstaltungen statt. Viele beschilderte Wanderwege führen durch die Region. Um 1850 wurden Holzstämme auf der Nagold transportiert. Flößerführungen geben Informationen über diese Arbeit. Flößereien waren ein gutes Geschäft im Schwarzwald. Auf großen, mit Wieden verknüpften Flößen wurde Holz bis nach Holland transportiert. Der Verein Flößerzunft Oberes Nagoldtal wurde 1987 gegründet. Alle 2 Jahre findet ein Flößerfest statt, bei dem der Stauwehr geöffnet wird. Flößer fahren mit der Flutwelle flussabwärts. Die Monhardter Wasserstube ist ein Baudenkmal. Es wurde nach Originalplänen eine historische Staustufe und einen funktionsfähigen Wiedofen aufgebaut. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Flößer weiter zu erforschen und alles darüber zu dokumentieren. Viele Stadt- und Schlossführungen zeigen das Leben und Arbeiten der Menschen in Altensteig von früher bis heute. Altensteig gehört zu der Deutschen Fachwerk Straße. Aufgrund der 1776 eingeführten Gebäudebrandversicherung wurden viele Fachwerkhäuser verputzt und vertäfelt. Die historische Meile führt durch die Altstadt, vorbei an allen Sehenswürdigkeiten. Die Silbermühle wurde in den Jahren um 1640 gebaut. Sehenswert sind auch das Bürgerspital, die Kupfer- und Messerschmiede, die Alte Apotheke, das älteste Haus der Stadt, das alte Rathaus mit seinem Brunnen, das Hegel-Haus, die alte Stadtkirche, das obere Schulhaus und das Rotgerberhaus.

Naturpark Schwarzwald

Altensteig ist ein kleines historisches Städtchen am Rande des Naturparks Schwarzwald. In dem Naturpark findet man Ruhe und Erholung. Hier wird für den Naturliebhaber einiges geboten, was sein Herz höher schlagen lässt. Die Umgebung hat wunderbare Wälder, grüne Wiesen mit herrlichen Obstbäumen, romantische Talauen und dazwischen fließen die kleinen Bäche. Die kleinen Ortschaften sind von Wald und Wiesen eingezäunt und haben historische Vergangenheiten. Daher hat jeder Ort etwas Besonderes zu bieten. Altensteig gehört mit seinen 8 Ortsteilen, Altensteigdorf, Berneck, Garrweiler, Hornberg, Spielberg, Überberg, Walddorf/Monhardt und Wart zu den Portalgemeinden in die wundervolle Landschaft des Naturparks Schwarzwald. Viele Märchen und Sagen werden hier von den romantischen Burgen erzählt, die sich in dem Bereich des Naturparks befinden. Ausgeschilderte Wander- und Radwege führen durch den Schwarzwald. Viele Gaststätten und Cafes laden zum Erholen und Stärken ein. Auf den Bergen und Hügeln kommen Mountainbiker auf ihre Kosten. Hier geht es bergauf und bergab durch die idyllische Landschaft. Einheimische Tiere können hier auf den Wanderwegen gesichtet werden. Erwähnenswert wäre hier der Ostweg des Schwarzwaldvereins. Er erstreckt sich von Pforzheim, durch Altensteig bis nach Schaffhausen. Der Stausee Erzgrube ist für alle Wassersportler interessant. Hier kann man schwimmen, surfen, tauchen, segeln oder sich sonnen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, auf dem Rücken eines Pferdes die Gegend des Naturparks zu erkunden. Die Stadt Altensteig bietet aber noch weitere Freizeitmöglichkeiten, wie zum Beispiel Minigolf, Tennis oder Skaten. Das Freibad besitzt eine Kinderbadelandschaft und bietet ein umfangreiches Sommerprogramm. Im Angelpark besteht die Möglichkeit, seine Angelfähigkeit zu testen. In der gesamten Region besteht auch auf mehreren Campingplätze seinen Urlaub zu einem wunderbaren Erlebnis zu machen. Im Winter können Gäste auf Loipen und Schlittenbahnen die Natur genießen.

Neues Schloss

Altensteig ist eine Art -Tür- zum Naturpark Schwarzwald. Es gehört auch zur Deutschen Fachwerkstraße. Mehr als 100 Fachwerkstätte haben sich zusammengeschlossen zu einer Themenstraße durch ganz Deutschland. Altensteig hat eine wundervolle Altstadt mit kleinen Gassen, Kopfsteinpflaster und vielen interessanten Fachwerkhäusern. Sehenswert ist auch das historische Rathaus. Altensteig ist eine mittelalterliche, jedoch jung gebliebene Stadt. Die Altstadt steht komplett unter Denkmalschutz. Das Alte Schloss wurde um 1050 von den Pfalzgrafen von Tübingen erbaut. Um 1200 wurde es vermutlich erweitert. Von der Ringmauer ist noch ein Teil mit den beiden Türmen -Himmel- und -Hölle- übrig. Nach dem Staatswechsel 1604 wurde das neue Schloss gebaut. Durch einen Orkan wurde es im Jahre 1739 beschädigt. Es wurde wieder aufgebaut. Ursprünglich war es der Sitz von Ministerialen der Pflanzgrafen von Tübingen. Ab 1285 besaßen solche der Grafen von Hohenberg das Schloss und ab 1355 eine Linie der Grafen von Hohenberg selbst. 1397 wurde es an die Markgrafen von Baden verkauf. Danach war es Sitz der badischen und später der württembergischen Vögte. 1608 zogen auch die Untervögte dort ein. Mit dem Bau des Neuen Schlosses wurde der Architekt Heinrich Schickhardt beauftragt. Die Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt ist eine von sieben europäischen Kultur-Straßen und soll an den Architekten und seine Werke erinnern. Er lebte von 1558 bis 1635. Die Route geht von Württemberg nach Frankreich. An ihr stehen viele Arbeiten des Baumeisters. Der berühmte Stadtgrundriss von Freudenstadt gehört zu seinen Entwürfen. Aber er plante auch Maschinen, hydraulische Anlagen wie Pumpen und Brunnen. 1598 arbeitete er mit an der Schiffbarmachung des Neckars. Im Stuttgarter Kriegsberg errichtete er ein Steinkohlewerk. Er hat ca. 50 Schlösser und Herrenhäuser um- oder neugebaut im Laufe seines Lebens. Das Amphitheater des Schlossparks wird heute für viele kulturelle Veranstaltungen genutzt. Hier finden Konzerte, Theater- und Filmvorführungen statt. Das ist mit der historischen Kulisse der Burg ein wunderbares Ereignis.

Nagold – Historischer Ortskern

Nagold ist ein kleines Örtchen im Schwarzwald. Viele Freizeitmöglichkeiten werden hier geboten. In der wundervollen Umgebung des Naturparks Schwarzwald können ausgiebige Wanderungen, Radtouren oder Reitausflüge unternommen werden. Gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege führen durch die ganze Region. Für Jung und Alt ist hier das Richtige dabei. Es werden themenbezogene Wanderungen und Führungen angeboten. Nagold bietet seinen Besuchern einen wunderschönen Ortskern mit malerischen Fachwerkhäusern, vielen Geschäfte, wunderbaren verwinkelten Gassen und schöne Plätze. Die Innenstadt wurde neu gestaltet und lädt zum Bummeln ein. Schon seit jeher kehr-ten in den gemütlichen Gasthöfen und Cafes Kaiser, Könige und Kaufleute ein. Die unterschiedlichs-ten Hotels und Gasthöfe heißen die Besucher der Stadt Willkommen. Viele Ferienwohnungen werden angeboten. Die Preise sind hier sehr human. Bereits aus der Ferne ist der Schlossberg zu sehen. Hier steht die Burgruine Hohennagold. Es gibt viele Sagen und Geschichten um den Berg und die Ruine. Bei Ausgrabungen wurden hier Spuren einer Besiedlung der Kelten gefunden. Von hier oben hat der Besucher einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Das ganze Jahr über finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Ob Konzerte, Theater oder andere Veranstaltun-gen, in Nagold ist immer etwas los. Für Freunde der Kleinkunst gibt es einen Geheimtipp. Die Alte Seminarturnhalle hat ein gutes Programm. Regelmäßig finden hier Kabarett-, Theater oder Konzert-veranstaltungen statt. Der Wohnmobilhafen liegt am Nagoldtal-Radweg. Er ist ruhig gelegen in Fluss- und Waldnähe. Zur Innenstadt ist es ca. 1 Kilometer. Hier sind 6 befestigte Stellplätze, ein Stromau-tomat und eine Ver- und Entsorgungsstation. Es ist keine Anmeldung nötig und es werden keine Parkgebühren erhoben.

Historische Meile, Stationen 1 - 10

Die Historische Meile führt durch die Altstadt von Altensteig. Altensteig liegt am Rande des Schwarzwaldes und zählt mit Nagold als Protalgemeinde zum Naturpark Schwarzwald. Am Marktplatz befindet sich das Rathaus und von hier aus starten viele Rundwanderwege. Hierbei sind von 2,7 Kilometer- bis 13 Kilometer-Routen vorhanden. Die Historische Meile hat 22 Stationen, angefangen von der Mühlenstraße über den Saumarkt bis zur Kirchstraße. Die erste Station ist die Silbermühle. Sie wurde um 1640 erbaut. Hier verlief zu dieser Zeit der Mühlkanal, der aber 1960 / 62 zugeschüttet wurde. Sie ist nach dem Besitzer Carl Silber benannt. Seit 1993 ist hier die Stadtbücherei zu Hause und sie wird auch teilweise als Wohnhaus genutzt. Die 2. Station ist die Gerberei Louis Beck. Sie steht am Saumarkt und wurde 1799 von Rotgerber Maier erbaut. Der Beginn dieses Handwerks war um 1800 und im Jahre 1890 waren 40 Gerbereien vorhanden. Die letzte Gerberei schloss 1995. Das Alte Bürgerspital ist die 3. Station. Es wurde 1527 von der Stadt gestiftet. Seit 1697 ist es in Privatbesitz und ein Handwerkerhaus. Nach dem Umbau in den Jahren 1994/95 ist es Wohnhaus und Arztpraxis. Der Gasthof Waldhorn ist die 4. Station. Es ist geschlossen. Es wurde vom herzoglichen Jäger Hägele in den Jahren 1750 bis 1760 erbaut. Die ehemalige Leonhards-Kapelle gehört ebenfalls zur Historischen Meile. Zur Kapelle gehört ein großes Grundstück, auf dem das Bürgerspital und der Gasthof Waldhorn erbaut wurden. Die Kupfer- und Messerschiede ist die 6. Station. Sie wurde von dem Kupferschmied Johann Georg Henßler im Jahr 1844 erbaut. Er wohnte seit 1817 im Nachbarhaus. Dass Mittlere Schulhaus wurde von der Stadt im Jahre 1822 erbaut. Direkt daneben befindet sich das Untere Tor. Ca. 2 Hektar sind von der Altstadt ummauert. Das Untere Tor gehört zu dieser Stadtmauer. Das Haus Bäck-Schwarz ist die 9. Station. Es ist das älteste Haus in der Altstadt und stammt aus dem Jahre 1459. Der Name stammt von dem Bäcker Jakob Schwarz. Er starb 1893. Heute ist es eine Gaststätte. Die Alte Apotheke ist die 10. Station. Sie wurde 1786 erbaut. Beeindruckend ist der Rokoko-Eingang. Der Türsturz ist mit einer Rose und dem Buchstaben -R- versehen. Er steht für den Bauherrn Roesler. Bereits 1762 gab es eine Apotheke in dem Ort, jedoch an einer anderen Stelle.

Weihnachtsausstellung 2010 im Museum Altensteig

Das Museum in Altensteig befindet sich im Alten Schloss. Neben der Dauerausstellung zu unterschiedlichen Themen werden seit Jahren Sonderausstellungen organisiert. Dazu gehören die Osterausstellung, die Weihnachtsausstellung, das Altensteiger Gauklertreffen und der Handwerkerhof. Die Weihnachtsausstellung beginnt an dem Samstag vor dem 1. Advent. Im Jahre 2010 läuft sie unter dem Motto: Trachten – getragene Identität. Bis zum 09. Januar 2011 sind auf 4 Etagen im Alten Schloss Trachten aus 2 Jahrhunderten und aus den unterschiedlichen Regionen zu bewundern. Darüber hinaus findet ein buntes Begleitprogramm statt. Auch die unterschiedlichsten Kunsthandwerker beteiligen sich daran. Es wird gezeigt, wie Naturkränze gebunden werden, wie Porzellan bemalt wird, wie aus kleinen Perlen schöner Schmuck gebastelt wird, Klöppelarbeiten werden vorgestellt und das Handwerk Keramik und Bären und Puppen wird gezeigt. Weiter erfahren die Besucher alles über Honig, selbstgemachte Seifen, Patchwork, Papierarbeiten, weihnachtliche Dekorationen und Näh-, Strick- und Häkelarbeiten. Auf dem Programm unter anderem die Schwarzwälder Strohschuhe. Kinder und Jugendliche dürfen Hüte herstellen. Es wird erklärt, wie ein Schäppel entsteht. Das ist ein Kopfschmuck. Perlenschmuck, Strohsterne und Filzarbeiten stehen ebenfalls auf dem Programm. An einem Tag fährt das Altensteigerle auf der Modellbahn im Alten Rathaus. Im Neuen Schloss findet eine Zinnfiguren-Ausstellung statt. Für das leibliche Wohl sorgt das Schloss Café. Trachten sind Kleidungsstücke einer regionalen, epochalen oder konfessionellen Gruppe. In Mitteldeutschland waren die Trachten sehr unterschiedlich. Das hing mit dem Brauchtum und dem kirchlichen Leben zusammen. Sie waren Ausdruck für die gemeinsame Lebensordnung. Das Wort Tracht kommt aus dem Althochdeutschen. Es leitet sich von dem Wort drahta, also tragen, ab. In katholischen Gebieten waren die Trachten meist bunt und üppig. Die evangelischen Trachten spiegelten eher die reformatorische Haltung wider. Sie zeigte aber auch den Wohlstand des Trägers. Je mehr Stoff und Knöpfe verwendet wurden, umso reicher war der Träger. Wie die Frauen ihre Schleife der Schürze trugen, konnte man erkennen, ob sie verheiratet, verwitwet oder ledig war. Heute werden die Trachten meist zu Volksfesten oder Trachtenveranstaltungen getragen.

Wissenswertes

Wen es einmal ins süddeutsche Baden-Württembeg zieht, dem begegenet im Landkreis Calw die Stadt Altensteig. Die Stadt gilt als Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Am Oberlauf der Nagold ist Altensteig zu finden.

Neben der Kernstadt Altensteig selbst gibt es noch die Ortsteile Altensteigdorf, Berneck, Garrweiler, Hornberg, Spielberg, Überberg, Wart und Walddorf mit Monhardt.

Die Stadt wurde im Jahre 1085 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1280 an unterlag Altensteig der Grafschaft Hohenberg. Nachdem im Jahre 1398 der Markgraf Bernhard von Baden den Ort erworben hatte, folgte 1603 die Herschaft durch das Herzogtum Württemberg.

Im Jahre 1556 holte die Reformation die Stadt ein. Daher ist Altensteig auch heute noch evangelisch geprägt. Die Kirchengemeinde Altensteig zählt heute 2450 Mitglieder. Die evangelische Kirche hat ihren Sitz auf dem Schlossberg und stammt aus dem Jahr 1773/75.

Auch in der USA ist die Stadt Altensteig bekannt. Denn es besteht dort eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Butte im Bundesstaat Montana. Auch zur Stadt Boug-St.-Maurice in Savoyen, Frankreich plegt Altensteig eine partnerschaftliche Beziehung.

1967 wurde das Altensteigerle stillgelegt, das seinen Dienst seit 1891 ausführte. Hierbei handelte es sich um eine Schmalspurban mit 15,1 km Länge. Schmalspurbahn deshalb, da die Spurweite nur einen Meter breit war. Das Altensteigerle verband Nagold mit Altensteig.

Die Umgebung der Stadt ist ein Paradies für Wanderer. Es lohnt sich den Ostweg zu begehen, einen Fernwanderweg der von Pforzheim nach Schaffhausen führt. Viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Altensteiger Schloss, begleiten die Route. Altensteig hat eine sehr sehenswerte Altstadt zu bieten. Hier findet sich eines der ältesten Häuser der Stadt. Im Jahr 1459 ist die Wirtschaft "Bäck-Schwarz" erbaut worden. Das Altensteiger Weihnachsfackeln ist ein besonders schöner historischer Brauch der Stadt. Mehrere riesige Holzstöße werden jährlich am Heiligen Abend entzündet. Einheimische wie Gäste sind zu diesem Anlass mit Handfackeln oder selbst gearbeiteten Riesen-Fackeln ausgestattet.



Verkaufsoffener Sonntag in Altensteig

Folgende Termine in Altensteig und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




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Städte in der Nähe von Altensteig:
bad-wildbad (14.8km), nagold (15.7km), horb (16.4km), calw (19.5km), wildberg (19.6km), gernsbach (24.8km), freudenstadt (25.2km), straubenhardt (27.9km), baiersbronn (28.5km),





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