Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Aue (Sachsen)? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Aue (Sachsen)

Galerie-Art

Die schöne Kreisstadt Aue im sächsischen Erzgebirge wurde anno 1173 mit der Gründung einer Probstei zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bekannt ist diese Stadt als eine Bergbau- und Industriestadt mit großer Bedeutung. Schließlich stammt von hier unter anderem ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung des Porzellans an die Meißner Porzellanmanufaktur. Die im Talkessel der Zwickauer Mulde liegende Stadt Aue hat für seine kunst- und kulturinteressierten Einwohner wie auch Besucher sehr viel Abwechslung zu bieten. Wer sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen möchte und diese begreifbar erleben will, der kann sich im Stadtmuseum von den Ausstellungsstücken vergangener Zeiten verzaubern lassen. Ebenfalls sehr angenehm ist hierzu der Bergbaulehrpfad zu nutzen. Ausstellungen Bildender Kunst, also von körperlich räumlichen Gebilden, die ohne einen Interpreten auskommen, findet man unter anderem im Kulturhaus oder auch in der Galerie-Art Aue. Die Galerie ist nicht beschränkt auf bestimmte Kunstformen. Sie zeigt Fotografien, Plastiken, Malereien und Grafiken unterschiedlichster Epochen. Die Konzepte sind immer wieder höchst interessant und abwechslungsreich. Die Galeristen setzen viel darauf, dass die Kunst nicht nur einfach ausgestellt wird, sondern sie soll den Menschen näher gebracht werden. Eine Ausstellung soll ein kleines Erlebnis sein, soll ein Genuss sein, der die Inhalte erfassbar und begreifbar werden lässt. Sobald die Bildende Kunst verknüpft wird mit musikalischer Performance erhält man ein Erlebnis der besonderen Art. Auch solche künstlerischen Experimente führt die Galerie durch und gibt so den Kunstkennern wie auch den Kunstliebhabern neue Impulse und führt sie in neue Erlebniswelten. Die in der Goethestraße 5 liegende Galerie – Art Aue ist werktags geöffnet.

Weiße Erdenzeche

Er könne Gold herstellen aus verschiedenen Stoffen, hatte der Alchemist Johann Friedrich Böttger behauptet und wurde vom sächsischen Kurfürst sofort dazu verhaftet, dieses auch zu tun. Zur gleichen Zeit experimentierte der berühmte Ehrenfried Walther von Tschirnhaus auf unterschiedlichste Weise Porzellan herzustellen. Böttger arbeitete als Gehilfe von Tschirnhaus. Böttger experimentierte mit weißer Erde und ihm gelang es hartes Porzellan herzustellen. Er leitete später die Porzellanmanufaktur Meißen. Die weiße Erde stammte aus der Weiße Erdenzeche. 1698 stießen Bergleute in dem Hoffnung zu Gott Stolln auf eine große Kuppel Kaolin (weiße Erde). Der Besitzer des Stollns mutete sofort ein neues Grubenfeld mit dem Namen Weiße St. Andreas Fundgrube. Im Jahre 1711 wurde damit begonnen, die Meißener Porzellanmanufaktur zu beliefern. 1728 erkannte man die Einmaligkeit des Kaolins und bestimmte, dass sie ausschließlich nach Meißen zu transportieren ist und somit für nichts anderes als Porzellan verwendet werden darf. Die ausgesprochenen Strafen waren sehr hoch. 1752 nahm das Bergamt Schneeberg Untersuchungen vor und bescheinigte gute Anbrüche. 1790 gingen Anteile der Grube an den Staat über. Im Jahre 1805 wurde dir Grube begutachtet, um die Rentabilität zu ermitteln. Das Gutachten zeigte, dass die Qualität nachließ und die Rentabilität am Sinken war. Zwischen 1813 und 1816 wurde die Grube stillgelegt. Anschließend wurde weiter gefördert, während Stück für Stück das Eigentum der Grube an die Porzellanmanufaktur überging. 1855 endlich wurde die Einstellung der Grube beantragt und verfügt. Sachsen hatte zwischenzeitlich weitere Kaolinvorkommen mit gleicher Qualität zu bieten. Insgesamt war die Zeche 150 Jahre in Betrieb und lieferte ca. 8000 Tonnen weiße Erde an die Meißner Porzellanmanufaktur. In der Grube selbst waren nie mehr als 30 Menschen beschäftigt.

St. Nicolai

Das erste erwähnte Kirchengebäude befand sich um 1286 am früheren Kirchplatz, das dem heutigen Neumarkt entspricht. Im Jahre 1633 wurde diese Kirche neben großen Teilen der Stadt der Stadt durch kaiserliche Soldaten zerstört. Nach dem Wiederaufbau um 1639 erfolgte die feierliche Einweihung der Kanzel. Neue Glocken kam im Laufe des Jahres 1643 hinzu, sowie ein neuer Taufstein im Jahr 1648. Die erste Orgel wurde 1654 gebaut und in Betrieb genommen. Dem Ansturm der stetig wachsenden Bevölkerung war die baufällige Kirche zu Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr gewachsen. Aus diesem Grund beschloss der Gemeindevorstand einen kompletten Neubau und ließ 1895 das alte Gemäuer abreißen. Die Grundsteinlegung für das neue Kichengebäude erfolgte am 27. Juli 1891. Bereits am 04.12.1892 konnte man die Einweihung von drei von G.A. Jacik in Leipzig gegossenen Glocken feiern. Die Einweihungsfeier des neuen Kirchengebäudes fand am 2. September 1893. Währen des zweiten Weltkrieges wurden die alten Glocken eingeschmolzen, aber bei der Restaurierung der Kirche zwischen 1951 und 1955 durch neu gegossene ersetzt. Seit 1961 ist die Kirche ausgestattet mit einer 36-regstrigen Orgel, die von den Brüdern Otto und Rudolf Jehmlich gebaut wurde. Die Kirche St. Nikolai, die von der Glaubensrichtung her der ev.-luth. Landeskirche Sachsens zugeordnet ist, ist einheitlich im neugotischen Stil erbaut und ausgestattet. Aufgrund ihres Ziegelmauerwerks ist sie auch über die Stadtgrenzen bekannt als die ‚Rote Kirche‘. Der imposante Turm hat eine Höhe von 75 m und ist zu einem Wahrzeichen der Stadt Aue geworden. Die Kirchengemeinde hält für Menschen jeglicher Altergruppe interessante Angebote bereit und ist zudem auch Träger des Nikolauskindergartens.

Stadtmuseum

Das ehemalige zentrale Verwaltungsgebäude des Bergbaus, auch Huthaus genannt, wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieses Gebäude in ein Museum, in eine Heimatstube und schließlich in das nun bestehende Stadtmuseum umgewandelt. Die im Museum vorhandene Dauerausstellung zeigt auf verschiedenen Stockwerken eindrucksvoll den historischen Verlauf der Stadt, des Auer Tals und des historischen Bergbaus. Spürbar berührend zeigt der Ausstellungsraum im Untergeschoss die Wohnkulturen verschiedener Jahrhunderte. Man kann sich gut in diese Zeit hineinversetzen. Das Obergeschoss stellt chronologisch Werkzeuge und andere Gegenstände dar, die von der Steinzeit an bis in die jüngste Zeit eine Besiedelung der Aue nachweisen. Ebenfalls werden Gegenstände und Schautafeln dargelegt, die einem vermitteln, wie und unter welchen Umständen der Bergbau in der Region durchgeführt wurde. Es sind ebenfalls Gegenstände ausgestellt, die nach weiterer Bearbeitung dann hergestellt wurden. Das erste weiße Porzellan Europas wurde z.B. mit dem aus Aue stammenden Kaolin hergestellt. Ein interessanter Bereich ist der Schaustollen. Er wurde 1973 hergerichtet, um den interessierten Besuchern zu vermitteln, wie gefährlich und körperlich anstrengend die Arbeit des Bergmanns war und ist. Anhand von Originalen und nachgestellten Modellen kann man erleben, wie sich der Bergbau in den Zeitabschnitten entwickelt hat. Im Stadtmuseum gibt es unterschiedliche Sonderausstellungen, Bildungsvorträge, Exkursionen etc.. Thematisch ranken sie sich alle um die nähere und weitere Region, um den Bergbau und die Lebensweise der Menschen zu jenen Zeiten. Das Stadtmuseum bietet nicht nur die Gelegenheit, verschiedene Gegenstände zu betrachten und Vorträge zu genießen, sondern bietet auch die Möglichkeit, Räumlichkeiten anzumieten, um die Atmosphäre in die jeweiligen Veranstaltungen mit einfließen zu lassen.

Ev. luth. Gemeinde Aue Zelle

Die Industriealisierung im 12. Jahrhundert führte dazu, dass sich die Menschen Richtung Erzgebirge und darüber hinaus ausdehnten und die Gegend um das heutige Aue besiedelten. Um die Siedler zu unterstützen, folgte ihnen die Kirche und baute im Jahre 1173 die erste Kirche der Gegend (Klösterlein Zelle). Zwischen 1517 und 1648 fand die Reformation statt, die dazu führte, dass sich das Christentum in verschiedene Konfessionen aufteilte. Die Reformation machte auch vor dem Erzgebirge und vor dem Klösterlein nicht Halt und so wurden im Jahre 1525 die Mönche vertrieben, die Gebäude weitestgehend zerstört und das Klosterleben endete. Im 19. Jahrhundert gab es einen erneuten Aufschwung, der zu einem starken Zuwachs der Bevölkerung führte. Das Klösterlein war dem Menschenandrang nicht mehr gewachsen, so dass eine moderne Friedenskirche auf dem Zeller Berg im Jahre 1912 begonnen wurde zu bauen und 1914 eingeweiht werden konnte. Das im Jugendstil gehaltene Bauwerk ist 56 Meter hoch und gibt im Innenraum 850 Menschen Platz zum Sitzen. Der Altar ist mit weißem Marmor verblendet und stellt das Zentrum dar, denn dort wird das Abendmahl eingesetzt. Er symbolisiert ebenfalls den Punkt, an dem sich Himmel und Erde berühren. Der Innenraum der Kirche umfasst viele verschiedene Kunstwerke wie z.B. Ölgemälde, Figuren oder auch einen erwähnenswerten Deckenstuck. Die Gottesdienste sind derart gestaltet, dass Kinder an der ersten Lesung teilnehmen können und sich dann in ihren Kindergottesdienst zurückziehen. Die Gemeinde hat verschiedene Kreise, in denen sich unterschiedliche Menschen zusammenfinden, um gemeinsam zu musizieren, zu beten oder um einfach nur gesellig zu sein. Eine Besonderheit ist, dass die Predigten mitgeschnitten werden und über das Internet abrufbar sind.

Freie ev. Gemeinde

Der Eintritt in das Christentum erfolgt durch einen Ritus, in dem der Mensch von seinen Sünden gereinigt wird. Dieser Ritus ist die Taufe. Sie ist in fast allen christlichen Konfessionen üblich. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Aue-Lauter vertritt die feste Auffassung, dass ein Mensch sich bewusst für die Taufe entscheiden soll. Diese Entscheidung soll nicht von den Verwandten bzw. Eltern für die Säuglinge und Kinder getroffen werden. Geglaubt wird daran, dass der Mensch aus Gnade und durch seinen Glauben gerettet wird. Basis des Glaubens ist alleine die Bibel. In Deutschland sind die Baptistengemeinden, die Brüdergemeinden und einige Elimgemeinden zum Bund der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden zusammengeschlossen. Es handelt sich um eine Freikirche, die besonderen Wert darauf legt, dass die Finanzierung nicht über die abgeführte Kirchensteuer erfolgt, sondern durch Spenden und Abgaben der Kirchenmitglieder und Kirchenfreunde. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind die Basis für den Erhalt der Gemeinden und des Gemeindelebens. Auf Basis der ersten schon 1834 in Deutschland gebildeten Baptistengemeinde entstand in den 20. Jahren des 20. Jahrhundert in Aue die Baptistengemeinde. Zu dieser Zeit die erstem Elimgemeinden in Deutschland bildeten. 1938 ist der politische Druck auf die so groß, dass sich die Gemeinden zu der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Aue zusammenschließen. Die Gemeinde feiert sonntäglich jeweils einen Gottesdienst in Aue und in Lauter. Die Sozialarbeit wird in der Gemeinde sehr groß geschrieben. Seit dem Jahre 2004 ist sie im Besitz eines Grundstücks, auf dem in zwei Wohngemeinschaften geholfen wird, ihr Suchtproblem zu lösen. Daneben betreibt die Gemeinde ebenfalls eine Kleiderkammer und eine Möbelbörse. Den Bedürftigen steht beides viele Stunden die Woche offen.

Blema Chor Gerhard Hirsch Aue e. V.

Mit knapp 18 Jahren hat Gerhard Hirsch 1945 12 Mädchen dazu begeistern können, aus der Freude am Singen heraus einen FDJ Chor zu gründen. Schon in dem darauf folgenden Jahr wurde der Chor als „Gerhard Hirsch" Aue e.V. betitelt und somit sein Gründungsjahr auf 1946 festgelegt. Schnell wurde der Chor über seine Grenzen hinaus bekannt und hatte z.B. 1952 mehr als 100 Auftritte mit insgesamt ca. 65000 Zuhörern. Der Chor, der großen Wert darauf legt, dass er die Freude am gemeinschaftlichen Singen vermittelt. Das wird sehr gut mit anspruchsvoller klassischer Musik, jedoch ebenso mit moderner Musik oder aber auch mit einfacher wohlbekannter Volksmusik erreicht. Das Repertoire des Chores ist hier weit gefächert. Der Chor ist ein Verein, mit knapp 60 aktiven und etwa 40 passiven Mitgliedern besteht aus jeweils etwa 20 Sopranistinnen und Altistinnen, 8 Tenören und 7 Bassisten. Montags trifft man sich, um in Freude zu üben und sich auf kommende Auftritte vorzubereiten. Die Auftritte beschränken sich seit je her nicht nur auf die unmittelbare Umgebung wie z.B. auf Weihnachtsmärkte in Aue und Lößnitz oder Alten- und Pflegeheime. Auch international konnte der Chor bleibende Eindrücke hinterlassen z.B. bei sehr schönen Auftritten 1994 in Italien, im Jahre 2000 in Österreich oder auch bei der Teilnahme an den Chorfestivals und –olympiaden in Limburg. Zu dem Verein gehört auch ein Kinder- und Jugendchor. Knapp 20 Kinder und Jugendliche, häufig sogar Kinder und Enkel des Blema-Chores, erfreuen sich am Gesang und haben schon andere Menschen mit ihren Auftritten erfreuen können. 2004 entstand der Kammerchor, der seinen ersten Soloauftritt schon 2005 hatte.

Landeskirchl. Gemeinschaft

Seit 1875 entstand in ganz Deutschland eine Glaubensrichtung, die geprägt wurde durch die persönliche Glaubensentscheidung für Jesus Christus. Im Jahre 1880 lud ein Tischlermeister aus Auerhammer seine Mitarbeiter und Kollegen zu Predigten und Andachten nicht nur in seine Fabrik, sondern auch in sein Zuhause ein. Evangelisationsversammlungen für jedermann erhielten regen Zulauf, so dass sie bald 200 Besucher zählen konnten. Der Sohn des Tischlermeisters gründete 1898 den Jugendbund ‚Entschieden für Christus‘ in Aue. Für Kinder wurde zeitgleich eine Sonntagsschule eingerichtet. So etablierte sich diese neue Bewegung auch in Aue. Bemerkenswert ist, dass dieser Bund auch in der heutigen Zeit noch organisatorisch und geistlich eng mit der Gemeinschaft verbunden ist. Offiziell gegründet wurde die Auer Gemeinschaft im Jahre 1903. Der Schwerpunkt dieser Glaubensrichtung beruht auf der Gemeinschaftspflege und der Evangelisation. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass das Gemeinschaftshaus der landeskirchlichen Gemeinschaft Aue, welches 1908 erbaut wurde, gleichzeitig als Gemeinde- wie auch als Wohnhaus errichtet und genutzt wurde. Die Gemeinschaft ist ein selbständiges freies Werk innerhalb der ev. Luth. Landeskirche Sachsens. Ihre Wurzeln hat sie in der Reformation von Luther im 16. Jahrhundert, dem Pietismus des 17. und 18. Jahrhunderts und der Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhundert. Der zentrale Punkt ist die Versammlung von Mitglieder und Freunden jeden Sonntag zur Gemeinschaftsstunde. Das biblische Wort Gottes steht hierbei im Mittelpunkt. Es soll die Menschen zum Glauben an Gott einladen und eine Orientierung für das Leben geben. Angeboten werden auch Kinderstunden, ein Jugenbilbelkreis, sowie Gebetsstunden, Hauskreise und vieles mehr. Auch im musikalischen Bereich ist die Gemeinschaft durch einen gemischten Chor, einem Posaunen-, Saiten- und Lobpreischor vertreten.

Diakonissenhaus Zion

Die Diakonie ist eine der Wesensmerkmale der Kirche. Das bedeutet soviel wie “Dienen am Menschen”. Diakonissenhäuser sind Einrichtungen, die im 19. Jahrhundert entstanden. Seit dem Mittelalter wurde in diesen Einrichtungen jungen Mädchen zum ersten mal wieder die Möglichkeit eingeräumt, eine Ausbildung zu erlangen. Mit dem Einsegnungsgottesdienst begann häufig dieser Schritt. Diakonissenhäuser sind häufig Altersheime, Krankenhäuser oder Kinderheime. Das Diakonissenhaus Zion wurde 1919 gegründet und zog 1924 in das Mutterhaus Aue um. Es beinhaltet heute ein Altersheim und nimmt ebenso Menschen auf, die Erholung, Stille, Stärkung ihres Glaubens und Gemeinschaft suchen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftshaus, dass in die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens eingebettet ist und Teil des Bund Deutscher Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhäuser ist. Die Menschen, die für einen Moment Erholung und Stille suchen, werden neben sehr guter leiblicher auch angenehme und nachhaltig geistliche Nahrung geboten. Die Ein- und Zweibettzimmer sind meisten mit Dusche und WC ausgestattet und haben fließend kaltes und warmes Wasser. Die Gäste zeigen sich immer wieder beeindruckt und kehren gerne an diesen Ort zurück. Auch die Lage des Hauses mit seiner direkten Nähe zum Park ist herrlich. Das Altenpflegeheim “Abendfrieden” ist Ende der 90. Jahre restauriert und modernisiert worden und bietet seinen 50 Bewohnern eine aktive Pflege an. Die Zahl berufstätiger Diakonissinnen hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Auf der einen Seite mussten verschiedene Angebote eingeschränkt werden und auf der anderen Seite wurden statt dessen Mitarbeiter/Innen angestellt. Das Diakonissenhaus „Zion“ e.V. bietet nicht nur aus diesem Grund eine dreijährige Ausbildung, sondern auch die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren.

Röm. Kath. Gemeinde

Die Katholischen Pfarrei „Mater dolorosa” hat ihren Namen aus der Übersetzung von “schmerzensreiche Mutter” in die lateinische Sprache. 1173 schon, mit der Besiedelung des Erzgebirges wurde die erste Kirche in diesem Landstrich gebaut. Wegen der Reformation im 16. und 17. Jahrhundert fanden dann keine katholischen Gottesdienste mehr statt bis sich durch den Zuzug von Katholiken verschiedenster Herkünfte wie Italien, Böhmen oder Schlesien der Bedarf nach katholischen Gottesdiensten so anstieg, dass in den Jahren 1914/15 endlich die Pfarrkirche gebaut wurde. Interessant ist die Parallele zu 1173. Beide Kirchen wurden wegen des starken Zuwachses durch die Industrialisierung erbaut. Das Klösterlein Zelle sollte und wollte im 12. Jahrhundert den Umsiedlern eine geistliche Heimat geben und ebenso dabei helfen, mit den neuen industriellen Errungenschaften einher gehen zu können. Die Katholische Pfarrei wurde nach dem 2. Weltkrieg erbaut, um in einer Zeit der wachsenden Industriealisierung den Menschen den katholischen Glauben näher zu bringen.10 Jahre lang, nämlich zwischen 1994 und 2004, ist die Kirche „Mater dolorosa” im Inneraum umgestaltet und äußerlich restauriert worden. Zur Pfarrei Aue darf man seit 1988 die Kapelle „St. Joseph” in Eibenstock und die Kapelle „Kostbares Blut” in Schönheide zählen. Im Jahre 2001 kam noch die Kirche „Pius X.” in Schneeberg hinzu. Die Pfarrei Aue umfasst auf 600 qkm seine Gemeinschaft der Gläubigen. Regelmäßig finden in den drei Kirchen Gottesdienste statt. Große Aktivitäten findet man auch in den unterschiedlichen Kreisen wie Kirchenchor, Kreativkreis, Jugendgruppe und Familienkreis, Seniorenkreis etc.. 1970 wurde der erste ökumenische Gottesdienst in der evangelischen St. –Nicolaikirche abgehalten. Seit dieser Zeit findet er zweimal pro Jahr statt. Wichtig ist, dass die die katholische Kirche sehr aktiv war während der Massenproteste 1989 und in der Kirche Friedensgottesdienste hielt.

Silberstraße

Von Zwickau bis nach Dresden, in der wunderschönen Mittelgebirgslandschaft im Süden des Freistaat Sachsen erstreckt sich die Silberstraße. Die Frage wieso sich dort eine Silberstraße befindet und warum diese so heißt führt ca. 800 Jahre zurück in der Geschichte, ins 12. Jahrhundert, als das sächsische Erzgebirge zu einer der bedeutendsten Bergbauregionen Deutschlands wurde, deren Blütezeit um 1475 lag. Natürlich ist der über 500 Jahre alte traditionelle Bergbau längst erloschen, dennoch befinden sich entlang der Silberstraße beeindruckende Zeugnisse bergmännischer Tradition, so war doch die Silberstraße die wichtigste Verkehrsader seinerzeit. Das Brauchtum der Hauer und Steiger, der Bergleute und der Erzgebirger ist bis in die heutige Zeit lebendig geblieben und die alten Traditionen werden liebevoll gepflegt. Nicht allein diese Tatsache lockt zahlreiche Touristen an. Auch die sehenswerten, altehrwürdigen Bergstädte, die liebevoll restauriert wurden, sowie viele interessante Museen bieten einen eindrucksvollen Einblick in das Leben und Arbeiten von damals. Der aktive Bergbau ist längst beendet, und viele frühere Gruben wurden zu Besucherbergwerken umgebaut. Ebenfalls sehenswert sind die historischen Gebäude und Sakralbauten entlang der Silberstraße. Im Jahre 1993 beschlossen verschiedene Interessengruppen aus der Region, die Traditionen und Sehenswürdigkeiten für Touristen noch interessanter zu gestalten und schlossen sich zusammen zum Verein ‚Ferienstraße Silberstraße e.V.‘. Die idyllische Stadt Aue, deren reiche Bergbaugeschichte ebenfalls Jahrhunderte zurückreicht, war eines der Gründungsmitglieder. Seit 2001 stellt der Bürgermeister von Aue den Vorsitz des Vereines. Die Stadt Aue liegt an der Mündung des Schwarzwassers in der Zwickauer Mulde. Zahlreiche Brücken aus unterschiedlichsten Epochen und mit unterschiedlichster Bauweise sind charakteristisch für dieses Gebiet. Aufgrunddessen wird Aue auch als die Brückenstadt im Erzgebirge genannt.

Erzgebirgische Philharmonika

In dem Jahr, in dem Kaiser Wilhelm I. stirbt und 3 Monate später der letzte Kaiser Wilhelm II. gekrönt wird, die erste Luftfahrt mit dem Gasballon stattfand und Vincent van Gogh sich am rechten Ohr verletzt, im Jahre 1888 wird das Städtische Musikcorps gegründet. Anton Zien gründete und leitete den Corps. Bekannte Künstler wie Dieter Gerhard Worm, Hans- Dieter Frank, Igor Oistrach oder René Kollo waren zu Gast. Mit dem Jahre 1990 begann die engere Zusammenarbeit mit dem Orchester des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg. So wurde es möglich, anspruchsvolle sinfonische Werke dem Publikum zu präsentieren. Beide Orchester fusionierten schließlich im Juni 1997 mit der Gründung der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH. Seit dieser Zeit werden sind hier alle Musiktheateraufführungen aufgeführt worden. Richard Vardigans war 1997 der Chefdirigent in dieser Zeit. Ihm gelang es, die beiden unterschiedlichen Musikgruppen zu harmonisieren und den Wirkungskreis zu erweitern auf Serenaden, Chorkonzerte, Opern und Operetten bis hin zu Kammermusik und sogar Schülerkonzerten. Naoshi Takahashi ist der Nachfolger von Richard Vardigans und seit 2006 Generalmusikdirektor. Im Jahre 2007 wurde das Orchester in „Philharmonie“ umbenannt. Der Grund hierfür liegt in der nicht nur besonderen sondern außergewöhnlichen künstlerischen Leistung. Diese sind Basis dafür, dass hervorragende Gastsolisten, zu denen die Pianisten Joseph Moog, Alexander und Eugéne Mursky und Christian Meinel oder auch der Dirigent Koji Kawamoto gehören. Zu den Auftritten, die außerhalb der Landesgrenze für Aufsehen sorgten, gehört sicherlich das mit den Regensburger Domspatzen im Jahre 2007 durchgeführte Konzert. Wer sich diesen Musikgenuss nicht entgehen lassen möchte, finet sicherlich Gelegenheit, an einem der Open Air Aufführungen teilzunehmen oder offiziell erhältliche CD`s zu besorgen.

Kulturhaus

In der Zeit von 1953 bis 1958 ist das Kulturhaus mit seinem wunderschönen Blick auf den Carola Teich durch die SDAG Wismut gebaut worden. Von dieser Zeit an wuchs der kulturelle Einfluss über die Jahre von der Nutzung als Betriebskulturhaus der Sowjetisch –deutsche- Aktiengesellschaft bis zum Kulturzentrum des Erzgebirges heute. Nach der Wende musste zuerst damit begonnen werden, neue Konzepte zur Nutzung des Kulturhauses zu finden und anschließend umzusetzen. Noch während dieser Konzeptphase wurde mit dem Umbau und der Rekonstruktion des Gebäudes begonnen. Das großzügig angelegte Kulturhaus begann im Jahre 2000 mit der Entwicklung der Kreativabteilung mit dem Kunstbereich und dem mobilen Bereich. Heute gehören das Zeiss-Planetarium und die Sternwarte Schneeberg, das Schloss Schwarzenberg und das Kulturhaus selbst zu dem Kulturzentrum. Das Kulturhaus bietet mit seinen unterschiedlichen Räumlichkeiten für Veranstaltungen unterschiedlichster Art die passende Umgebung. Menschen verschiedenster Altersgruppen werden regelmäßig Keramik/Töpferkurse, Kurse zu Bildender Kunst sowie zur Fotografie angeboten. Daneben gibt es musikalische Veranstaltungen jeglicher Art. Die technische Ausstattung lässt hier so gut wie keine Wünsche offen. Auch Beratungen, Konferenzen und Tagungen bietet das Kulturhaus gerne seine Dienste an. Daneben beherbergt das Kulturhaus die Musik- und Kunstschule des Landkreises Aue – Schwarzenberg und das Erzgebirgsensembles Aue. Während sich die Musik- und Kunstschule auf die Ausbildung konzentriert, so will das Erzgebirgsensembles Aue seine Besucher unterhalten. Das Ensemble ist nicht nur aus Rundfunk- und Fernsehauftritten bekannt, sondern präsentiert auch die traditionell gekleideten Künstler ihre volkstümlichen Lieder und Musikinstrumente in dem Kulturhaus, dass man getrost zu den Hauptanziehungspunkten der Stadt Aue zählen muss und kann.

Bergbaulehrpfad am Heidelsberg

Es ist egal bei welchem Wetter oder zu welcher Jahreszeit diesen Lehrpfad begeht, man genießt nicht nur die herrliche Gegend mit seinem wunderschönen Blick auf das Auer Tal und einen Großteil der Stadt, sondern wird auch zur gleichen Zeit von einer großen Anzahl von Erläuterungstafeln unterrichtet. Der Pfad ist etwa 2,5 km lang und verläuft am Fuße des Heidelbergs. Wer möchte kann die lehrreiche Tour mit einem Besuch des Ausflugslokals am Gipfel des Heidelbergs in 511 Meter Höhe verbinden. Der Bergbaulehrpfad verbindet auf der ehemaligen Bergbauflur am einen Ende das Stadtmuseum mit dem Huthaus am anderen Ende. Eher durch einen Zufall wurde im Jahre 1661 am Fuße des Heidelberges auf verwitterten Granit, auch Kaolin genannt. Kurze Zeit später stellte der Alchimist Johann Friedrich Böttcher fest, dass dieses Material sehr gut für die Herstellung von Porzellan geeignet ist. Von nun an wurde nur noch mit der „Weißen Erde“ aus Aue Porzellan produziert. Mehr als 200 Gruben sind am Heidelberg vorhanden gewesen und lieferten den Bergarbeitern bis ins 19. Jahrhundert hinein Zinn. Der Bergbaulehrpfad führt entlang an zahlreiche Gesteinen, Erzen und Mineralien, an dem Vesterberger Stollen und zeigt somit nicht nur spezielle Informationen, sondern auch weiterreichendes Material zum Bergbau allgemein. Beenden kann man seinen Spaziergang mit dem Besuch des Huthauses. Es handelt sich hierbei um ein 1828 errichtetes Gebäude, dass unweit vom Zentrum der Stadt zu besichtigen ist. Das ehemalige zentrale Verwaltungsgebäude des Bergbaus untergliedert sich in die Bereiche Stadtgeschichte Aue und Historischer Bergbau. Es gibt hier ebenfalls verschiedene Sonderausstellungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu angrenzenden Themen.

Klösterlein Zelle

Während des Hochmittelalters, das in Europa auf das 11. Bis 13. Jahrhundert datiert wird, fand ein großer Umbruch statt. Die Bevölkerungszahl wuchs und in Folge mussten neue Gebiete erschlossen werden. Das Erzgebirge wurde besiedelt. Dringend benötigt wurde die Hilfe der Kirche, die mit ihrem Wissen und ihrer geistlichen Unterstützung Gutes tun konnte. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde aus diesem Grund die Augustiner-Chorherren-Probstei auf etwa 12 km2 gegründet. In der Folge entstanden erst Häuser in der Umgebung, aus denen sich dann die Siedlungen Zelle und Aue entwickelten. Das Kloster kümmerte sich intensiv um die Bauern der Region. Die Mönche gaben nicht nur geistliche Unterstützung, sondern sie halfen auch aktiv dabei, die neu erschlossene Gegend zu kultivieren. Trotzdem kam es im Jahre 1525 zu Bauernaufständen in dieser Gegend. Grund hierfür war im Wesentlichen die wirtschaftliche Not, die durch zu hohe Abgaben und auch durch die allgemeinen Missstände entstanden. Das Kloster wurde geplündert und die zugehörigen Gebäude wurden alle bis auf die Kirche abgerissen. Die Kirche wurde von nun an bis 1914 von Zelle als Gemeindekirche genutzt. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der heutige Altar. In Form von Gemälden wird die Leidensgeschichte Christi dargestellt. Leider wurde das Altarretabel entwendet. Das bedeutendste und Kunstwerk von Klösterlein Zelle ist das Putzritzgemälde. Es handelt sich hierbei um ein Bild, dass im Jahre 1236 außen am Ostgiebel der Kirche in den feuchten Putz geritzt wurde. Später wurde es dann mit Naturfarben verschönert. Dargestellt werden wahrscheinlich links ein geistlicher Würdenträger, mittig die Jungfrau Maria mit Jesuskind auf dem linken Arm und rechts Kaiser Friedrich I.

Vestenburger / Irrgänger Stolln

In der Mitte des 15. Jahrhundert wurde am Fuße des Heidelbergs durch einen Zufall eine Zinnlagerstätte entdeckt. Der kursächsische Oberförster und Leibjäger Georg Friedrich Rachals wollte für sein edles Bier einen Stolln errichten lassen, um das kostbare Getränk dort bei gleichbleibender Temperatur lagern zu lassen. Die Menschen, die diesen Stollen errichteten, staunten nicht schlecht, als sie bei ihrer Tätigkeit plötzlich auf eine Zinnlagerstätte stießen. Es dauerte nicht lange und im ganzen Land hatte sich herumgesprochen, dass fleißige Bergleute am Heidelberg gesucht werden, um die vielversprechenden Schätze zu bergen. Kurze Zeit später existierten viele Gruben in der mittelbaren und unmittelbaren Umgebung. Über die gesamte Zeit betrachtet waren es etwa 200 Stück. Die Ausbeute stieg immer weiter an, so dass 1662 mehr als 25 Gruben vorhanden waren. Mit ihren Verzweigungen und Verwerfungen entstanden unklare Grenzverläufe, so dass Streitereien nicht ausblieben. Diese endeten schließlich mit der detaillierten Vermessung des Bergmanns und Vermessungsingenieurs Baltasar Rösler. Doch schon wenige Jahre später wurde deutlich, dass die Erträge nicht den Hoffnungen entsprachen. Im Jahre 1810 dann sind die Tätigkeiten am Heidelberg vollständig eingestellt worden. Der Historischer Bergbauverein Aue e.V. wurde 1994 gegründet und machte sich zur Aufgabe, die Berggeschichte von Aue zu erforschen. Er hat den Oberen Vestenburger Stolln ausgeräumt und erneut abgesichert, so dass man dieses Denkmal jener Zeit begutachten kann. Deutlich werden bei der Begehung des Stollns die geologischen Eigenschaften des Heidelbergs mit seinen Zinnlagerstätten sowie in die Bergbaugeschichte Aues. Der Vestenburger oder Irrgänger Stolln liegt am 2,5 km langen Bergbaulehrpfad und kann seit 2003 als Besucherbergwerk zu besonderen Gelegenheiten besichtigt werden.

Ev. meth. Gemeinde

Dieser Zweig der evangelischen Kirchenfamilie wurde im 18. Jahrhundert von John Wesley ins Leben gerufen. Ein Mann, der einen Glauben suchte, der nach außen sichtbar war. So begann John Wesley sozial tätig zu werden, indem er Kinder unterrichtete, Kranken half und Gefangene besuchte. Die evangelisch Methodistische Kirche ist Teil der evangelischen Kirchengemeinde, jedoch ein Freikirche. Neben Baden-Württemberg gehört Sachsen zu den Bundesländern mit den meisten EMK Gemeinden. Eine der größten Gemeindebezirke in Sachen ist der Gemeindebezirk Aue. Die Gemeinde hat einen Gemeindesaal in Neudörfel und die Auer Christuskirche zur Verfügung. Die Auer Christuskirche ist ein Bauwerk aus dem Jahre 1903. Das Kreuz steht im Zentrum, des sonst einfach gehalten Gotteshauses. Sonntags finden die Gottesdienste jeweils in der Christuskirche und im Gemeindesaal, der Andreaskapelle genannt wird, statt. Zu Beginn können die Kinder am Gottesdienst teilnehmen, erhalten auch separate Ansprache. Anschließend ist es für sie möglich, in die Kinderbetreuung zu gehen, während die Predigt für die Jugendlichen und Erwachsenen fortgeführt wird. Der Kindergottesdienst findet darauf folgend statt. Den EMK Gemeinden ist es sehr wichtig, neben dem Gottesdienst weitere Aktivitäten durchzuführen. Es gibt und zwar nicht nur für Gemeindemitglieder die Möglichkeit, an Bibelstunden und Hauskreisen teilzunehmen, um das Wort Gottes zu lesen und zu besprechen. Das ist eine schöne Möglichkeit, mit Gott und den Menschen ins Gespräch zu kommen. Basteln, singen, biblische Geschichten hören und spielen können Kinder aus der 1. bis 5 Klasse in dem Kindertreff der Gemeinde. Der Kirchliche Unterricht ist auf die Kinder der 6. bis zur 8. Klasse ausgerichtet. Glaubensthemen stehen hier im Vordergrund. Die Jugendschar ist ein Kreis, in dem sich Jugendliche alle zwei Wochen samstags treffen können. Nicht nur die Kinder werden von der Gemeinde angesprochen, es gibt ebenfalls einen Jugendkreis, einen Mutter-Kind-Kreise, einen Frauenkreis und einen „Treff 60+“. Für Musikfreunde stehen verschiedene Chöre zur Auswahl bereit.

Wissenswertes

Mit rund 18.000 Einwohnern gehört die Kleinstadt Aue dem Landkreis Aue-Schwarzenberg an. Im Erzgebirge eingebettet liegt die Stadt an der Mündung des Schwarzwassers in die Zwickauer Mulde. Aue ist dem Städtebund Silberberg angeschlossen.

Während die Stadt zur Zeit des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik als Mittelpunkt des Maschinenbaus und der Besteckherstellung fungiert hat, steht heute aufgrund der Silberstrasse der Tourismus im Vordergrund.

Überregional bekannt ist Aue auch durch seine erfolgreiche Fußball-Elf. Seit 2003 ist der FC Erzgebirge Aue in der Zweiten Bundesliga präsent.

In der unmittelbaren Nachbarschaft zu Aue liegen die Gemeinden Bad Schlema, Bernsbach, Bockau und Zschorlau, sowie die Städte Lauter, Lößnitz, Schneeberg und Hartenstein. Letztere gehört bereits zum Landkreis Zwickauer Land.

Erstmals niedergeschrieben wurde der Ort mit dem Namen Awe im Jahr 1173. Als Awe wurde damals die Wiese an der Mündung des Schwarzwassers in die Zwickauer Mulde bezeichnet. Noch erhalten ist die Kirche, die zum kleinen Kloster Zelle gehörte. Das Kloster fand in dieser Zeit seinen Ursprung. Diesem Kloster hat Sachsen eines seiner ältesten Kunstwerke zu verdanken. Das Putzritzgemälde war Bestandteil der Ostwand des Klosters und hat heute seinen Platz in der St.-Annen-Kapelle in Freiburg gefunden. In der Friedenskirche Aue-Zelle kann gegenwärtig eine Kopie des Gemäldes besichtigt werden. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde die Stadt Aue zunächst nicht besetzt. So war hin und wieder von der "Freien Republik Schwarzenberg" die Rede. Auch das bekannte Buch "Schwarzenberg" von Stefan Heym entstand aufgrund dieser Ereignisse. Seit 1990 wird von der Stadt Aue eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Solingen erhalten. Zur tschechischen Stadt Kadan besteht seit dem 30.11.2003 noch eine weitere Partnerschaft.

Fürst Otto von Bismarck, der von 1815 bis 1898 als Reichskanzler fungierte, ist seit 1895 Ehrenbürger der Stadt.

Als namhafte Persönlichkeit geht der Maler und Grafiker Kurt Teubner aus der Stadt Aue hervor. Er lebte von 1903 bis 1990.

Verkaufsoffener Sonntag in Aue (Sachsen)

Folgende Termine in Aue (Sachsen) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Aue (Sachsen) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Aue sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in 08280 Aue 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Aue (Sachsen):
loessnitz (5.6km), schneeberg (9.2km), schwarzenberg (10km), stollberg (13.9km), zwoenitz (14.6km), oelsnitz (14.8km), lichtenstein (19.6km), muelsen (21.3km), wilkau-hasslau (21.9km),



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