Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Bad Dürkheim? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





Zuletzt aktualisiert: 03.08.2019 | Durch die gesamte, herbstlich dekorierte Innenstadt werden rund 90 Verkaufsstände aufgebaut, die alles rund um das Thema Herbst und Bauernmarkt anbieten. Die Dürkheimer Einzelhändler bieten besondere Artikel aus ihrem Sortiment und die neuen Herbst- und Winterkollektionen an. Im Mittelpunkt des Bauernmarktes stehen neben regionalen Bauernmarktprodukten herbstliche Dekorations- und Geschenkartikel aus unterschiedlichsten Materialien. Wer Keramik, Schmuck, Korbwaren oder Sandsteinarbeiten sucht, wird beim Bauernmarkt also ebenso fündig wie der, der den verkaufsoffenen Sonntag nutzen möchte, um sich vom hochwertigen Marken- und Warenangebot sowie der fachkundigen Beratung des Bad Dürkheimer Einzelhandels zu überzeugen. Für das leibliche Wohl sorgen neben den ansässigen Gastronomen Bauernmarktstände mit jahreszeitlich typischen Speisen. Wie es sich für Bad Dürkheim gehört, werden einheimische Weine und Sekte angeboten.

 

Sehenswürdigkeiten in Bad Dürkheim

Jagdschloesser

In der Waldgemarkung der Stadt wurden einst Jagdschlösser errichtet. Sie tragen die Namen Kehrdichannichts, Murrmirnichtviel und Schaudichnichtum. Das erste dient heute als Forsthaus, die beiden anderen sind leider nur noch Ruinen. Schloss Kehrdichannichts hat seinen besonderen Namen durch eine Sage erhalten. 1588 wurde das Gebäude an Stelle eines alten Gebäudes errichtet, welches dem Adel als Stützpunkt bei der Jagd diente. Für die Hochebene auf der das Schloss steht, wurde der Name erstmals 1651 erwähnt, und dann für das Gebäude übernommen. Zunächst entstand 1707 eine hölzerne Jagdhütte, 1717 wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen. Das Relief des Bauherrn Graf Johann Friedrich ziert noch heute das Gebäude. Das Jagdschloss wurde 1793 niedergebrannt. Das einst zweistöckige Gebäude wurde dann einstöckig wiedererrichtet und wurde bis 1891 als Forsthaus genutzt. Danach sollte es abgerissen werden, was aber durch eine Initiative von Bewohnern der Stadt verhindert werden konnte. Der Staat ist seit 1917 Eigentümer des Hauses. Seit 1927 dient es wieder als Forsthaus, bis zum Ende des 20.Jahrhunderts wurde hier eine Gaststätte betrieben. Ein Laubbrunnen befindet sich am Schloss und zwei Skulpturen von Löwen. Das zweite Schloss, Murrmirnichtviel ist nur noch als Ruine zu sehen. Es war einst ein Jagdschloss mit Wachturm, der 1534 erstmals erwähnt wurde. Im 17.Jahrhundert wurde es als barockes Jagdschlösschen ausgebaut. Es liegt auf dem Dreispitz. Bereits 1781 wurde es bereits als Ruine bezeichnet, was auf einen alsbaldigen Verfall hindeutet. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Mauerreste freigelegt und gesichert. Das dritte der Schlösser war ebenfalls eine Unterkunft für die Jagd. Es war 1730 erbaut worden, die Zerstörung erfolgte wohl schon 1793. Leider sind davon heute nur noch ein paar Grundmauerreste und ein Gedenkstein erhalten.

Hardenburg

Die Hardenburg in Bad Dürkheim zählt zu den mächtigsten Burgen in der Pfalz. Sie wurde im Jahre 1205 von den Grafen von Leiningen auf einem Gelände erbaut, dass sich die Grafen unrechtmäßig aneigneten und das ursprünglich dem Kloster Limburg gehörte. Im Jahre 1237 fand die erste Erbteilung der Burg statt und sie ging in den Besitz von Graf Friedrich III. über. Nur 80 Jahre später kam die nächste Erbteilung und der Besitz fiel an die Linie Leiningen-Hardenburg unter Graf Jofried. Nach dessen Tod im Jahre 1345 wiederum entstand die Linie Leiningen-Rixingen und die Burg blieb fortan in deren Besitz. Im Jahre 1512 wurde die Burg erstmalig bedroht – der Kurfürst von der Pfalz, Ludwig der V., belagerte sie. Die Leininger übergaben ihm ihre Festung friedvoll, um einen unnötigen Beschuss der Burg zu vermeiden. Ihr Plan ging auf, sie erhielten ihr Zuhause schon sieben Jahre später unbeschadet zurück. Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts bauten die Leininger ihre Burg aus, um feindlichen Angriffen noch besser gegenüber stehen zu können. So gestärkt, trotzte sie vielen Kriegen und Gefechten und wurde zwischenzeitlich von den Leiningern zum Residenzschloss ausgebaut. Erst im Jahre 1794 hielt die Burg den Angriffen der Gegner nicht mehr stand und fiel den französischen Revolutionstruppen zum Opfer, die sie anzündeten und somit die Burg dem Verfall preisgaben. Auch die wertvolle Inneneinrichtung wurde bei diesem großen Brand zerstört. Heute befindet sich die imposante Burgruine mit einer Grundfläche von 180 mal 90 Metern im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und ist immer einen Besuch wert.

Kirchen

Die katholische St. Ludwig Kirche ist im Jahre 1829 klassizistisch erbaut worden. 1970 und 2008 wurde sie renoviert. Seit 2010 kann man hier eine neue Orgel hören. Die 1959 erbaute Walcker Orgel wurde wegen ihres schlechten Zustandes abgebaut und nach Polen verkauft. Die Kirche hat 4 Glocken, die 1954 gegossen wurden. Sie heißen Christ König, St. Josef, St. Maria und St. Michael. Die evangelische Schlosskirche, ehemals Kirche St. Johannis, wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Der Turm ist 70 Meter hoch. Sie ist ein bedeutsames Bauwerk der Frühgotik in der Pfalz. Anstelle der ersten Kirche, die schon 946 erwähnt worden war, wurde ca. 1200 eine dreischiffige Basilika errichtet. Diese hat drei quadratische Gewölbejochen im Langhaus und sechs solche in den Seitenschiffen. Um 1300 wurde anstelle des romanischen Kirchenbaus ein Neubau errichtet, der von der vorherigen Kirche Fundamente und das Untergeschoss des Kirchturms übernahm. Die Stufenhalle wurde 1335 erbaut. In ihrem Inneren tragen auf jeder Seite fünf Rundpfeiler die Arkaden zwischen Mittel- und Seitenschiff. Im 19.Jahrhundert wurden die oberen Geschosse des Westturmes erneuert. Die Fenster sind seit dieser Baumaßnahme spätgotisch. Die dritte der Kirchen ist die Burgkirche, welche im 18. Jahrhundert erbaut wurde. 1945 wurde diese zerstört, jedoch wieder aufgebaut. Sie ist heute das protestantische Gemeindezentrum. Die Glocke im Turm wurde 1758 gegossen und wiegt 137 kg. Sie ist im Jahr 2006 saniert worden. Sie erklingt in jedem Jahr am 18.März um 14.00 Uhr zur Erinnerung an den Bombenangriff auf Bad Dürkheim im Jahre 1945 sowie am 1. Adventssonntag zusammen mit den anderen Kirchen der Stadt.

Kloster limburg

Bad Dürkheim liegt am Rande des Pfälzerwaldes in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Kloster Limburg ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Ruinen des ehemaligen Benedektinerabtei Limburg sind hier zu sehen. Im 9. Jahrhundert wurde diese Festung errichtet, und später zu einem Kloster mit einer dreischiffigen Basilika umgebaut. Es hatte bis Mitte des 16.Jahrhunderts Bestand. Es war im romanischen Baustil errichtet worden. In der Nähe liegen die mittelalterliche Hardenburg, die keltische Heidenmauer, der römische Steinbruch Kriemhildstuhl und der Teufelsstein. Die Basilika des Klosters wurde der Gottesmutter Maria geweiht. Zeitgleich entstand der Dom zu Speyer. Im Kloster wurde die Königin Gunhild von Dänemark beerdigt. Noch heute hat ihr Grab im Kirchenschiff bestand. 1449 erließ der Abt des Klosters eine Marktordnung, aus der später der Dürkheimer Wurstmarkt als größtes Weinfest der Welt wurde. 1504 wurde das Kloster niedergebrannt und nicht wieder aufgebaut. Danach wurde es als Steinbruch benutzt. 1843 wurde die Ruine von der Stadt erworben, und ab 1925 folgten Sicherungsmaßnahmen. Um die Bewahrung der Reste des Bauwerkes machte sich die Aktion Limburg e.V. verdient. Die Anlage ist außerhalb von Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich und ohne Eintritt anzusehen. In der Sakristei ist eine Restauration eingebaut. Diese trägt den Namen Klosterschänke Limburg. Freilichtveranstaltungen wie Opernaufführungen und Konzerte lassen das Gebäude in jedem Sommer lebendig werden. In der Krypta führt das Standesamt auf Wunsch Trauungen durch. Die größte Winzergenossenschaft der Pflanz hat sich danach benannt – die Winzergenossenschaft Vier Jahreszeiten Kloster Limburg. Die Ruine ist Motiv für Bildhauer und Maler, und fasziniert jeden Besucher.

Kriemhildenstuhl

Der Kriemhildenstuhl ist ein ehemaliger römischer Steinbruch, der etwas außerhalb der Stadt liegt und nur zu Fuß, über die Kastaniendelle oder über die Schäferwarte, zu erreichen ist. Der Bruch wurde ca. im Jahre 200 n. Chr. von der römischen Armee aus Mainz betrieben. Doch woher dann der gänzlich unrömische Name? Der Steinbruch wurde im Mittelalter gefunden und dann fälschlicherweise mit den Nibelungen und den Burgunden sowie der damit verbundenen Sagengeschichte in Verbindung gebracht. Ausgrabungen fanden in den Jahren 1884, 1893/94, 1916/17, 1934/35 und von 1937 bis 1939 statt. Dabei wurden einige Beweisstücke gefunden, die den Steinbruch eindeutig der Zeit um 200 n. Chr. zuordneten, wie zum Beispiel Arbeitsinschriften, Legionsinschriften und Zeichnungen. Einige Pferdedarstellungen sind zu finden, die vermutlich die Zeichen der hier tätigen Einheiten waren. Außerdem sind Bilder von Menschen, Vulven und Phalli zu sehen, bei denen nicht ganz klar ist, ob sie eine religiöse Bedeutung haben oder einfach ein Zeitvertreib der Arbeiter waren. Auch bei den Hakenkreuzen und Raddarstellungen ist die Bedeutung unklar. Die Wissenschaftler fanden bei den Ausgrabungen auch mehrere Schrothämmer und Setzkellen, die erklären, wie der Abbau vonstatten ging. Der Steinbruch wurde zur Freilegung von quarzitischem Sandstein genutzt, der zu damaliger Zeit von nur wenig Erde bedeckt war. Die gefundenen Schrotrillen zeigen an, dass die abgebauten Blöcke zwischen 1,30 und 2 m lang, 0,6 bis 1,4 m breit und ca. 0,6 m hoch waren. Viele informative Schautafeln am Steinbruch führen den Besucher durch die Anlage, liefern wissenswerte Einzelheiten, rund um den Sandsteinabbau und erklären anschaulich die Inschriften und Zeichnungen.

Drachenfels

Eine Besichtigung Wert ist der Drachenfels in der Waldgemarkung von Bad Dürkheim. Mit 571 Metern ist er die höchste Erhebung des Pfälzerwaldes innerhalb eines bestimmten Gebietes. Das Drachenfels-Areal ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In der Nähe liegt das Lambertskreuz, das älteste Wegkreuz der Pfalz sowie der Freizeit- und Wildpark Kurzpfalz-Park. Das Gipfelplateau besteht aus Buntsandstein. Der Drachenfels ist von allen Seiten zu erreichen, allerdings nur zu Fuß. Der Aufstieg ist steil, und führt über unbefestigte Wege und Pfade. Der Drachenfels-Club pflegt das Areal. Die Hofruine Weilach liegt ebenfalls in der Nähe von Bad Dürkheim. Die Ruine hat im Volksmund den Namen -Altes Haus-. In der Nähe gibt es Laufstrecken, die ausgeschildert sind. In der Mitte des 1381 errichteten Hofes stand ein Brunnen und gegenüber des Wohnhauses ein Hirtenhaus. Ein Gedenkstein steht heute an der Ruine. Der Teufelsstein ist ein 317 Meter hoher Berg. Auf seinem höchsten Punkt trägt er einen Findling. Bis zum Jahr 1981 führte eine Gondelbahn auf den Teufelsstein, was danach leider untersagt wurde. Der Heidenfels gehört ebenfalls zu den Naturdenkmälern der Stadt. Das ehemalige Forsthaus Lindemannsruhe hat seinen Namen durch den ehemaligen Oberförster der Gegend. Hier ist der Ausgangspunkt für viele Wanderer und Spaziergänger. Das 1927 gegründete Forsthaus und ein Parkplatz befinden sich auf der Anhöhe des gleichnamigen Berges. In der Nähe ist das Bismarckdenkmal mit dem Bismarckturm. Der alljährliche Wurstmarkt, das größte Weinfest der Welt, das Riesenroulette und das Stadtgeläute locken viele Besucher in die Stadt. Der Literaturpreis der Stadt wird in dreijährigem Turnus ausgeschrieben und ist nach dem Kloster Limburg benannt.

Heidenmauer

Am Nordwestrand der Stadt Bad Dürkheim, auf dem Kästenberg, liegt die Heidenmauer. Diese Mauer ist ein mächtiger Ringwall etwa aus dem Jahre 500 v. Chr. und wurde von einer keltischen Völkergruppe errichtet. Dieses Geschichtszeugnis besteht aus einer wallartigen Mauer, erstreckt sich ungefähr über 2,5 km und umschließt ein Gebiet von gut 26 ha. Aus der Vogelperspektive hat die Heidenmauer einen Grundriss in Form eines Bogens mit gespannter Sehne. Im Osten des Gebiets stoßen Bogen und Sehne zusammen, dort befindet sich der tiefste Punkt des Areals. An dieser Stelle sind die Reste eines Tors zu erkennen, das etwa 7 m breit war und eine 9 m lange Torgasse hatte. Oberhalb des Kriemhildenstuhls, der direkt an die Heidenmauer angrenzt, wurde von den Archäologen eine Bastion gefunden. Viele Anzeichen deuten daraufhin, dass dort ein hölzerner Wachturm stand. Am nordwestlichen Rand verläuft ein Graben, der gut 500 m lang und 15 m tief ist. Die Wissenschaftler vermuten, dass er gegraben wurde, um Wasser ablaufen zu lassen und so einer Unterspülung des Walls vorzubeugen. Die Bad Dürkheimer Bürger allerdings erdachten daraus eine Sage, nach welcher der Raubritter Hans Trotha (1450 – 1503) in dem Graben einen riesigen Wurstvorrat anlegte und nennen den Graben heutzutage nur noch -Wurstgraben-. In dem inneren Gebiet, das von der Mauer umschlossen wird, sind viele Hügel zu finden. Laut den Forschern und Archäologen, deutet dies darauf hin, dass der Wall einst eine kleine Wohnsiedlung einschloss. Einige Fundstücke, wie zum Beispiel Tonkrüge und Keramikfunde, bestätigen diese Theorie.

Riesenfass

Das Dürkheimer Riesenfass ist mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Millionen Litern das größte Fass der Welt und auch im Guiness Buch der Rekorde verzeichnet. Jedoch ist es kein Weinfass im herkömmlichen Sinne – noch nie war es mit Wein befüllt. Viel mehr ist der -Inhalt- ein Lokal, das pfälzischen Wein ausschenkt und regionale Köstlichkeiten serviert. Seinen Sitz hat es nördlich der Altstadt, an den großen Brühlwiesen, auf denen jedes Jahr im September, seit dem Jahre 1417 (damals noch unter anderem Namen), das größte Weinfest der Welt, der -Dürkheimer Wurstmarkt-, stattfindet. Erbaut wurde das riesige Fass im Jahre 1934 von Fritz Keller, einem örtlichen Weingutbesitzer, um dem pfälzischen Wein ein Denkmal zu setzen. Der Bau ging erstaunlich schnell vonstatten, schon nach wenigen Wochen war das -Därgemer Fass-, wie es im Volksmund genannt wird, fertig gestellt. Und das, obwohl der Transport der Tannenstämme nur in der Nacht und mit einer Sondergenehmigung erfolgen konnte. Eine Meisterleistung der damaligen Zeit. Der Erschaffer ließ für den Bau um die 200 Tannen fällen, von denen jede mindestens 40 Meter hoch sein musste. Pro Tanne wurde eine 15 m lange und 15 cm starke Fassdaube gefertigt, insgesamt waren für den Bau 200 m³ Holz von Nöten. Somit wurde das Fass mit 13,5 Meter Durchmesser erschaffen und der Weltrekord gebrochen. Auf zwei Etagen fanden ca. 430 Besucher auf einmal Platz, doch dies war augenscheinlich nicht genug. Im Jahre 1958 wurde angebaut, die -hölzerne Bütt- wurde konstruiert. Diese Bütte, die selbstverständlich auch überdimensionale Maße hat, bietet nun Platz für 120 Gäste und dient vorrangig als Gaststube.

Gradierwerk

Ein Part der bekannten Kuranlagen in Bad Dürkheim ist das Gradierwerk, auch Saline genannt, das ein Wahrzeichen der Stadt ist und eine beeindruckende Geschichte vorweisen kann. Es dient sozusagen als überdimensionaler Freiluftinhalator. Durch das Gradieren, das natürliche Verdunsten bei Sonne und Wind, wird der Salzgehalt der Sole erhöht. Über 250.000 Reisigbündel und tropfendes Wasser der Heilquelle sind dafür verantwortlich. Das Werk wurde im Jahre 1847 errichtet und war ursprünglich eines von fünf Gradierwerken, die zum Salzabbau aus den Quellen der Stadt dienten. Heute jedoch ist nur noch dieses eine Werk erhalten, das, mit einer Länge von 333 Metern, zu den größten seiner Art in Deutschland gehört. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beinahe komplett zerstört, der Wiederaufbau dauerte bis ins Jahr 1950. Nach den Aufbauarbeiten wurde das ehemalige Werk wieder in Betrieb genommen – allerdings nicht mehr als Salzgewinnungsanstalt, sondern nun mit seiner heutigen Aufgabe als Kureinrichtung. Am 1. Juli 1992 folgte der nächste Schicksalsschlag für die Saline. Durch Brandstiftung wurde ein etwa 80 Meter langer Part des Gebäudes zerstört. Der Wiederaufbau des Gradierwerkes dauerte 5 Jahre, bevor es im Jahr 1997 erneut eröffnet wurde. Der nächste tragische Teil der Geschichte des Gradierwerkes folgte nur 10 Jahre später, als es am 7. April 2007 abermals Opfer eines Brandstifters wurde. Diesmal brannte die komplette Saline. Besonders der Dachstuhl hatte stark gelitten und das ganze Gebäude musste abgerissen werden. Wie ein Stehaufmännchen, wurde die Saline erneut errichtet und am 09. Oktober 2010 wieder eingeweiht. Nun erstrahlt das mächtige Gebäude in schönstem Glanz und wartet auf Besucher und Touristen.

Wissenswertes

Als Kur- und Kreisstadt ist in der Metropolregion Rhein-Neckar der Ort Bad Dürkheim bekannt. Die Stadt liegt genau an der Weinstrasse am Rand des Pfälzerwaldes. Der Fluß Isenach durchquert auf seinem Weg das Stadtgebiet.

Der Bau eines keltischen Ringwalls, der sogenannten Heidenmauer, geht auf die Besiedelung des Gebietes von den Kelten auf die Jahre 1200 bis 500 vor Christus zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 778 nach Christus. Das Jahr 1689 war ein schwarzes Jahr für Bad Dürkheim. Der Ort fiel dem damaligen Pfälzischen Erbfolgekrieg zum Opfer und wurde fast ganz dem Erdboden gleich gemacht. Mit dem Zusatz "Solbad" durfte sich der Name der heutigen Kreisstadt ab dem Jahr 1847 aufgrund seiner sieben Heilquellen schmücken. 1904 wurde die Stadt in Bad Dürkheim umbenannt.

Eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt ist Kloster Limburg. Es handelt sich hierbei um eine Ruine, deren Geschichte bis ins neunte Jahrhundert zurückzuführen ist. Das Kloster zeigte bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts leben. Endgültig zerstört wurde dieser Bau im 18. Jahrhundert.

Im Rahmen des Klassizismus wurde in den Jahren 1828/29 die Katholische Pfarrkirche St. Ludwig errichtet. Finanziert wurden die Bauarbeiten durch den damaligen König von Bayern, Ludwig I.

Auch die Protestanische Schlosskirche ist es absolut wert, sie zu besuchen. Es handelt sich hierbei um die frühere St. Johannis Kirche, die am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet worden war.

Das größte Fass der Welt hat in Bad Dürkheim seinen Ursprung. Man findet das Riesenfass beim Wurstmarkt. Es hat ein Fassungsvermögen von 1.700.000 Litern. Kaum vorstellbar, dass so viel Wein darin gelagert wird, daher ist in dem Fass auch ein Restaurant eingerichtet worden.

Im Kurhaus von Bad Dürkheim ist die Spielbank der Stadt zu finden. Ursprünglich war das Gebäude am Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut worden, um als Rathaus und Schulgebäude zu dienen.

Auch das Pfalzmuseum für Naturkunde freut sich immer wieder auf interessierte Besucher.









Verkaufsoffener Sonntag in Bad Dürkheim

Folgende Termine in Bad Dürkheim und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:


Verkaufsoffene Sonntage im Oktober 2019

Hier werden nur verkaufsoffene Sonntage in Bad Dürkheim für den Monat Oktober 2019 aufgelistet. Für andere Städte wählen Sie bitte in der Navigation das Bundesland oder die Stadt aus.

2019, Sonntag 27. Oktober


Datum: 27.10.2019
Ort: Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz)
Verkaufsoffener Sonntag





Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bad Dürkheim sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (16.05.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (30.05.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (10.10.2010)
Bauernmarkt (17.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (30.12.2012)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
In 67098 Bad Dürkheim ist ein verkaufsoffener Sonntag (Stadtfest) von 13 - 18 Uhr (01.06.2014)
Bauernmarkt/ Drehorgelfestival - Verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 67098 Bad Dürkheim 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Osterglockenmarkt (13.03.2016)
Verkaufsoffener Sonntag (06.10.2019)


Städte in der Nähe von Bad Dürkheim:
neustadt (11.1km), gruenstadt (15.5km), hassloch (22.4km), landau (24.9km), boehl-iggelheim (27.4km), mutterstadt (28.7km), frankenthal (31.9km), schifferstadt (33km), alzey (33.6km),



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