✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Borken? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Borken

Stadtbefestigung mit Stadttürmen

Noch heute kann man Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung sehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde diese 1391. Insgesamt sind 5 Türme und einige Mauerreste erhalten geblieben. Stadttürme finden sich auch schon im ältesten Stadtwappen, sie waren früher in die Stadtmauer integriert. Der mächtigste der Türme mit einer Wanddicke bis zu 2,20 m ist der 16 m hohe Diebesturm. Er wurde im 2. Weltkrieg durch Bomben beinahe zerstört, aber originalgetreu wieder aufgebaut. In der Zeit von 1815 – 1908 diente er als offizielles Gefängnis der Stadt, heute dagegen sind dort auf den 4 Etagen das Stadtarchiv und das Trauzimmer des Standesamtes untergebracht. Deshalb wird er oft auch als „Liebesturm“ bezeichnet. Der Kuhmturm steht nicht mehr ganz gerade, schon seit langem neigt er sich bis zu 60 cm. Seine Höhe beträgt bis zur Traufe 16 m. Er wurde 1913 mit einem neuen Kegeldach ausgestattet, seine Errichtung geht auf das 16. Jahrhundert zurück. 1978/79 wurde er saniert und wird heute als Versammlungsraum genutzt. Ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammt der 15 m hohe Wedenhoveturm. Allgemein bekannt ist er als „Künstlerturm“. Er wurde 1908 um einen Treppenturm ergänzt.Kleine Kunstausstellen finden hier statt, außerdem dient er als Treffpunkt des Natur- und Vogelschutzvereins. Der 15 m hohe Windmühlenturm, der früher samt Dach eine Gesamthöhe von 18 m aufwies, wurde Anfang des 17. Jahrhunderts zu einer städtischen Windmühle ausgebaut. Nachdem 1869 bei einem Wirbelsturm der Windmühlenflügel zerstört wurde, endete diese Nutzung. 1979/80 erfolgte eine Restaurierung. Dieser Turm befindet sich in Privatbesitz. Der 12 m hohe Holkensturm wurde ebenfalls im Krieg stark zerstört, seine neugotischen Aufbauten wurden nicht wiederhergestellt. Er wurde 1834 von der Stadt verkauft, ist aber seit 1988 wieder in deren Besitz und erfährt eine Nutzung als Tagungszentrum der SPD-Fraktion sowie als Kommunikationszentrum.

Wasserburg Gemen

Von außen wirkt die Wasserburg Gemen wie eine mittelalterlich Festung. Sie liegt in Borken, umgeben von Gräben. Im Ball- und Efeuturm weist es noch Reste des ehemaligen Bergfrieds auf. Der Wohn- und Wehrturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Herren von Gemen waren mächtige Politiker. In mehreren Kämpfen im 12. bis 14. Jahrhundert vermehrten sie ihre Besitztümer immer mehr. Die Siedlung der Handwerker und Kaufleute an der Burg war schon 1273 als eigener Rechtsbezirk urkundlich erwähnt. Heinrich III. Baute die Wehranlage bis 1411 auf den zwei Inseln zu einer Mantelmauerburg weiter aus. Sie sollte ein Zeichen seiner Macht dastehen. Die von ihm errichteten Gebäude der Hauptburg sind noch heute vorhanden und vermitteln auch heute noch den Eindruck einer mittelalterlichen Wehrburg. Um 1700 modernisierte Otto II., Graf von Limburg Styrum, das Anwesen im barocken Stil. Mit Einführung der Reformation und dem Ziel, wieder katholische Gottesdienste zuzulassen, entstand Anfang des 18. Jahrhunderts eine kleine Kapelle in der Siedlung an der Burg. Sie wurde später zu einer Franziskaner-Residenz ausgebaut. 1756 wurde die Marienkirche des Klosters fertiggestellt. Die Fassade ist im Stil des münsterländischen Barocks. Sie ist aus rotem Backstein mit gelben Sandstein gestaltet. Heute ist die Wasserburg Gemen eine Jugendburg. Die Jugendburg und Jugendbildungsstätte der Diözese Münster ist eine überregionale Begegnungsstätte. Hier finden Tagungen, Seminare, Meditationstage der verschiedensten Vereinigungen statt. Bischof Clemens August, Graf von Galen hat sich dafür eingesetzt, das Wasserschloss vom Grafen von Landsberg-Velen zu pachten. Das war nach dem Zusammenbruch im Jahre 1946. Er wollte der Jugend alternative christliche Anhaltspunkte geben. Die historische Stadt Borken hat aber noch mehr zu bieten. Sehenswert sind hier die alte Stadtbefestigung mit ihren 5 Wehrtürmen und die Propsteikirche St. Remigius. Sie besitzt wertvolle Kunstwerke aus den 13. bis 15. Jahrhundert. Die Orgel in der Kirche ist aus der berühmten Orgelbauer-Werkstatt Sauer. Der Stadtpark in Borken hat einen Lehrpfad und Vogelgehege. Dort ist ein wunderbarer Spaziergang möglich. Das Herrenhaus Pröbsting ist ein Freizeitpark mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

Wissenswertes

Im nordwestlichen Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ist die Stadt Borken zu finden. Im westlichen Münsterland hat sich Borken im Landkreis Borken, der zum Regierungsbezirk Münster gehört, niedergelassen. In Borken ist auch der Sitz des Landkreises beheimatet.

Der nordwestliche Abschlus des Naturparks Hohe Mark umrahmt Borken. Mit den Orten Raesfeld, Heiden, Südlohn, Rhede und Velen ist Borken benachbart.

Die Stadtteile Borken, Borkenwirthe/Bulo, Gemen, Grütlohn, Gemenwirte, Gemenkrückling, Hoxfeld, Hovesatz, Marbeck, Rhedebrügge, Weseke und Westenborken komplettieren die Stadt.

Karl der Grosse nutzte in der Zeit um 800 nach Christus die damalige Ansammlung von Höfen als Zwischenstation auf seinen Reisen. Die Stadtrechte erhielt Borken erstmals im Jahr 1226. Im Jahr 1391 wurde die Stadtbefestigung erstmals erwähnt. Türme waren damals in die Stadtmauer integriert. Das Fürstentum Salm nutzte den Ort ab 1803 als Regierungssitz. Sieben Jahre später wurde Borken jedoch dem französischen Kaiserreich zugesprochen. Zu den Preußen gehörte die Stadt ab dem Jahr 1816 und wurde in diesem Zuge der Provinz Westfalen angeschlossen. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt um den Anschluss an das Eisenbahnnetz bereichert. Der alte Stadtkern wurde im Zweiten Weltkrieg sehr in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Erneuerung der südlichen Altstadt wurde im Jahr 1975 begonnen. Die Sanierung dauerte über drei Jahre. Im Jahr 2001 durfte Borken sein 775jähriges Bestehen feiern.

Die fünf Borkener Stadttürme sind auch heute noch bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch die St. Remigius-Kirche, die aus dem Jahr 1160 stammt, freut sich jederzeit über Besucher. Ebenso darf hier die Johanneskirche mit ihrer barocken Ausstattung nicht unerwähnt bleiben. In Weseke stösst man auf das Heimathaus und den Apothekergarten. Hinter dem Haus Döring findet sich ein barockes zweigeschossiges Herrenhaus, das bis aus dem Jahr 1727 zu erzählen weiss.

Viele Gäste werden heute von der Borkener Innenstadt angelockt. Hier finden sich zwei umfassende Einkaufszentren, die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben.





Verkaufsoffener Sonntag in Borken

Folgende Termine in Borken und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Borken gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Borken sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Borkener Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag (13-18 Uhr) (12.09.2010)
Sippel-Markt - Einkaufssonntag - mit Trödelmarkt und verkaufsoffenem Sonntag in Weseke (19.09.2010)
Remigiussonntag - Einkaufssonntag mit Bauernmarkt (13-18 Uhr) (31.10.2010)
Kappesmarkt in Borken-Raesfeld (07.11.2010)
Adventssonntag - Einkaufssonntag (28.11.2010)
3. Borkener Ostermarkt - EINKAUFSSONNTAG (10.04.2011)
Weseker Frühling - verkaufsoffener Sonntag mit Trödelmarkt (22.05.2011)
Borkener Stadtfest - mit verkaufsoffenem Sonntag (09.09.2011)
Sippel-Markt - Einkaufssonntag - mit Trödelmarkt und verkaufsoffenem Sonntag in Weseke (18.09.2011)
Remigiussonntag - Einkaufssonntag mit Bauernmarkt (30.10.2011)
Adventssonntag - Einkaufssonntag (27.11.2011)
Adventssonntag - Einkaufssonntag (02.12.2012)
In 46325 Borken ist Ostermarkt von 13.00 - 18.00 Uhr (17.03.2013)
Weseke (15.09.2013)
Weihnachtsmarkt (01.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Borkener Weihnachtsmarkt (30.11.2014)
Ostermarkt (zwei Wochen vor Ostersonntag, 13 - 18 Uhr) ...ab 11.00 Uhr mit österlichem Markt auf dem Marktplatz (02.04.2017)
Weseker Frühling (Stadtteil Weseke) (am letzten Sonntag im April, 13 - 18 Uhr) ...mit Trödelmarkt ab 11.00 Uhr ...buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie (30.04.2017)
Einkaufssonntag anlässlich des Stadtfestes (immer am Stadtfest-Sonntag im September, 13 - 18 Uhr) (10.09.2017)
Sippelmarkt im Stadtteil Weseke 13 - 18 Uhr ...mit Antik- und Trödelmarkt ab 10.00 Uhr (17.09.2017)
Remigius-Sonntag (letzter Sonntag im Oktober, 13 - 18 Uhr) ...mit Bauernmarkt von 11.00 - 18.00 Uhr (29.10.2017)
Adventssonntag (1. Advent, 13 - 18 Uhr) ...mit Weihnachtsmarkt (03.12.2017)
22.04. in Borken-Weseke mit Gewerbeschau (22.04.2018)


Städte in der Nähe von Borken:
raesfeld (8.7km), rhede (13.6km), velen (13.6km), schermbeck (15.3km), stadtlohn (20.6km), vreden (23.5km), reken (23.8km), huenxe (23.8km), hamminkeln (24.7km),



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