Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Raesfeld? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Hinweis: Aufgrund der aktuellen COVID-19 pandemie kommt es auch in Raesfeld zu erheblichen Einschränkungen. In Raesfeld haben nur wenige Geschäfte geöffnet. Ab Mai werden in Raesfeld weitere Läden öffnen. Wir halten Sie über die Corono-Situation in Raesfeld auf dem Laufenden. Inhaltsverzeichnis





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Sehenswürdigkeiten in Raesfeld

Tiergarten und Kloster Marienthal

Auf einer Nebenroute der 100-Schlösser-Route gelangt man in den Tiergarten. Hier wurden zur Zeit Alexanders II. von Velen Tiere in Gehegen gehalten, Das damalige Sumpf- und Ödland zu einem riesigen park umgestaltet. Es wurden fünf Teiche unter drei Wassermühlen gebaut. Ein wunderbarer natur- und heimatkundlicher Lehrpfad angelegt. Hier werden über 74 Baum- und Straucharten erklärt. Es werden Angaben gemacht über die Blüten, Blätter und Früchte sowie die Standortansprüche. Die Tafeln an den Teichen vermitteln interessante heimatkundliche Information. Am Lehmbrockweg befindet sich eine Mühlenruine. Das sind die Reste einer Wassermühle, die im 18. Jahrhundert von Graf Alexander Otto von Velen erbaut wurde. Hier befindet sich ein Picknickplatz mit einer Schutzhütte und zwei alten Mühlensteinen. Mit etwas Glück kann hier der Eisvogel beobachtet werden. In westlicher Richtung sieht man ein Windkraftwerk. Es versorgt die daneben liegende Kläranlage mit Strom. Ein Wanderweg an führt durch einen Kiefernwald zur Issel. Dieser Fluss ist nach dem holländischen Ijsselmeer benannt. Er entspringt 3 km nördlich von Raesfeld. Die Issel fließt 50 km bis zum Haus Hardenberg und dann weiter bis zum Ijsselmeer. Über Feldwegen gelangt man zu dem kleinen Örtchen Marienthal. Das Besondere an dem Ort ist das Kloster. Die Ritter Sueder stifteten dem Orden der Augustinereremiten das Kloster Beylar. Das Kloster wurde 1345 an die Issel verlegt. Es enthielt den Namen Marienthal nach seiner Patronin. Hinter einem Hotel liegt die kleine einschiffige Saalkirche aus dunkelrotem Backstein. Am Eingangstor befindet sich ein Engel des Bildhauers Eugen Senge-Platten. Das Bronzeportal ist ein Meisterwerk von Edwin Scharff. Das christliche Glaubensbekenntnis ist hier in 20 Szenen dargestellt. Der Innenraum des Klosters hat eine Menge moderner christlicher Kunstwerke unseres Jahrhunderts. Auch die angrenzende Friedhof ist sehr sehenswert. Die Kunstwerke wurden aufgrund einer Initiative des Pfarrers Augustinus Winkelmann hierher gebracht.

Schloß Raesfeld

Das Schloss Raesfeld ist eine Wasserburg. Sie steht imposant und unübersehbar in der Gegend. Schon von Weitem ragt der Turm von Schloss Raesfeld in den Himmel. Ein Kunsthistoriker sagte zu dem Schloß: Es ist ein zu Stein gewordener Trompetenstoss. Der Erbauer dieser prachtvollen Residenz war Reichsgraf Alexander II. von Velen. Er war im 0-jährigen Krieg ein erfolgreicher Heerführer. Mit diplomatischen Geschick und Gespür für Macht und Geld erlangte er ungeheure Reichtümer und Ehrentitel. Er hatte eine Vorliebe für Astrologie. Daher gibt es auf dem Schloss einen Sterndeuterturm. Alexander wurde auch der westfälische Wallenstein genannt. Er hatte das Schloss von seinem Vater Alexander I. geerbt. Dieser war ebenfalls sehr geschäftstüchtig. Der Schlossherr Rabodo von dem Berge wurde in den Jahren 1166 bis 1173 erwähnt. Aber es wohnten auch Johann von Raesfeld hier. Er ist als berüchtigter Raubritter aus dem 16. Jahrhundert bekannt und sein Leben hat ein unrühmliches Ende genommen. Alexander II. ließ das mittelalterliche Gebäude in 15-jähriger Arbeit in ein prächtiges Wasserschloss umbauen. Die Arbeiten begannen im Jahre 1643. Hier verkehrten hochrangige Gäste. Seine Pläne waren es, ein Fürstentum zu gründen und das Schloss sollte der glanzvolle Mittelpunkt sein. Ehe der barocke Garten vollendet war, starb Alexander II. Seine Nachkommen verprassten das Vermögen durch ihren aufwendigen Lebensstil innerhalb weniger Generationen. 1822 kaufte der Freiherr von Landsbergen-Velen das Anwesen und richtete eine Landwirtschaft ein. Während des Krieges, im Jahre 1942, erwarb der Handwerkerverein von Raesfeld die Gebäude. Zu dieser Zeit waren sie völlig herunter gekommen und zerstört. Von der alten Vierflügelanlage steht heute nur noch der Westflügel mit seinem Turm. Dieser wurde restauriert. Heute befindet sich eine Fortbildungseinrichtung für Handwerker in den Gebäuden. Alte Techniken können Handwerker hier in historischen Gemäuern erlernen und anwenden. Das Museum am Schloss zeigt Heimatgeschichte. Das Thema der Schausammlung ist Raesfeld zwischen 1939 und 1945. Der Schlosspark ist heute ein waldreicher Park mit einem Forstlehrpfad. Die Ruine einer alten Wassermühle befindet sich im Park und mehrere reizvoll gelegene Teiche.

Schloß Raesfeld(11150)

Das Schloss Raesfeld ist eine Wasserburg. Sie steht imposant und unübersehbar in der Gegend. Schon von Weitem ragt der Turm von Schloss Raesfeld in den Himmel. Ein Kunsthistoriker sagte zu dem Schloß: Es ist ein zu Stein gewordener Trompetenstoss. Der Erbauer dieser prachtvollen Residenz war Reichsgraf Alexander II. von Velen. Er war im 0-jährigen Krieg ein erfolgreicher Heerführer. Mit diplomatischen Geschick und Gespür für Macht und Geld erlangte er ungeheure Reichtümer und Ehrentitel. Er hatte eine Vorliebe für Astrologie. Daher gibt es auf dem Schloss einen Sterndeuterturm. Alexander wurde auch der westfälische Wallenstein genannt. Er hatte das Schloss von seinem Vater Alexander I. geerbt. Dieser war ebenfalls sehr geschäftstüchtig. Der Schlossherr Rabodo von dem Berge wurde in den Jahren 1166 bis 1173 erwähnt. Aber es wohnten auch Johann von Raesfeld hier. Er ist als berüchtigter Raubritter aus dem 16. Jahrhundert bekannt und sein Leben hat ein unrühmliches Ende genommen. Alexander II. ließ das mittelalterliche Gebäude in 15-jähriger Arbeit in ein prächtiges Wasserschloss umbauen. Die Arbeiten begannen im Jahre 1643. Hier verkehrten hochrangige Gäste. Seine Pläne waren es, ein Fürstentum zu gründen und das Schloss sollte der glanzvolle Mittelpunkt sein. Ehe der barocke Garten vollendet war, starb Alexander II. Seine Nachkommen verprassten das Vermögen durch ihren aufwendigen Lebensstil innerhalb weniger Generationen. 1822 kaufte der Freiherr von Landsbergen-Velen das Anwesen und richtete eine Landwirtschaft ein. Während des Krieges, im Jahre 1942, erwarb der Handwerkerverein von Raesfeld die Gebäude. Zu dieser Zeit waren sie völlig herunter gekommen und zerstört. Von der alten Vierflügelanlage steht heute nur noch der Westflügel mit seinem Turm. Dieser wurde restauriert. Heute befindet sich eine Fortbildungseinrichtung für Handwerker in den Gebäuden. Alte Techniken können Handwerker hier in historischen Gemäuern erlernen und anwenden. Das Museum am Schloss zeigt Heimatgeschichte. Das Thema der Schausammlung ist Raesfeld zwischen 1939 und 1945. Der Schlosspark ist heute ein waldreicher Park mit einem Forstlehrpfad. Die Ruine einer alten Wassermühle befindet sich im Park und mehrere reizvoll gelegene Teiche.

Wissenswertes

Die Gemeinde Raesfeld ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Borken im Regierungsbezirk Münster und liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen im westlichen Münsterland. Dabei ist Raesfeld im Südwesten des Münsterlandes im Naturpark Hohe Mark gelegen. Die Issel entspringt im nördlichen Gemeindegebiet Raesfelds. In den Jahren 1969 bis 1975 entstand die heutige Gemeinde Raesfeld. Und zwar fusionierten die vorher selbstständigen Gemeinden Raesfeld, Erle, Homer und der nördliche Teil von Overbeck zu der Einheitsgemeinde Raesfeld. Außerdem noch die Ortschaften Freiheit, Winkelschulte Westrich, Homer, Brink, Möllmann, Femeiche, Östrich und Löchte so Raesfeld. Dabei grenzt die Gemeinde Raesfeld an Hamminkeln im Kreis Weser, an Dorsten im Kreis Recklinghausen, an Borken, Rhede und Heiden im Kreis Borken. Erstmals fand Raesfeld in dem Jahr 889 urkundliche Erwähnung. Dies geschah im Heberegister der Abtei Werden. Nördlich des kleinen Ortes wurde inmitten einer unzugänglichen Sumpffläche im Jahr 1170 die so genannte Burg Kretier als Turmhügelburg erbaut. Um 1170 war Rabodo von dem Berge der erste bekannte Burgherr. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Burg an die Herren von Velen. Zu großem Ansehen brachte es während des Dreißigjährigen Krieges Alexander II. von Velen (westfälischer Wallenstein), der die alte Burg zwischen 1643 und 1658 zum Residenzschloss ausbaute. Raesfeld hatte unter dem Dreißigjährigen Krieg ebenso zu leiden wie 100 Jahre später unter dem Siebenjährigen Krieg. Mehrmals musste sich das Dorf gegen Einquartierungen durch Soldaten, Plünderungen und Besetzungen wappnen. Der Katastrophenalarm wurde in Raesfeld am 26.11.2005 ausgelöst. Es waren überirdische Massen von Stromleitungen abgeknickt. Dies geschah in Folge der starken Schneefälle und eines Neuschneefalls von etwa 50 cm. Der nasse Schnee legte sich wie ein Mantel bis zu 5 cm dick um die Stromleitungen. Hinzu kam noch ein starker Wind, so dass viele Leitungen rissen. So fiel der Strom für fünf Stunden in Raesfeld aus. Außerdem wütete im April und Mai 2006 die klassische Schweinepest in Raesfeld. Sämtliche Schweine innerhalb des Sperrbezirks mussten getötet werden, da innerhalb von rund 40 Tagen drei Fälle der Schweinepest aufgetaucht waren. Ein absolutes Transportverbot innerhalb Nordrhein-Westfalens wurde von der Europäischen Union angeordnet.

Verkaufsoffener Sonntag in Raesfeld

Folgende Termine in Raesfeld und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Raesfeld nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Raesfeld sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:

2010, Sonntag 07. November


Datum: 07.11.
Ort: Raesfeld (Nordrhein-Westfalen)
Historischer Kappesmarkt





Städte in der Nähe von Raesfeld:
schermbeck (7.1km), borken (8.7km), velen (16.2km), huenxe (16.8km), rhede (17.9km), dorsten (19.2km), reken (22.4km), hamminkeln (24km), voerde (25.6km),





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