Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Hünxe? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Hünxe

Fränkische Wallanlage, Burgstätte Berge

Am Fockenberg, südöstlich vom Ortskern Hünxe, liegt die zweiteilige Wehranlage inmitten eines hohen Buchenwaldes des Naturschutzgebietes Hünxer Bachtal. Es ist eine Erdburg aus Wällen und Gräben, die früher sehr schwer zugänglich war. Die Fränkische Wallburg bei Hünxe ist 1200 Jahre alt. Sie stammt aus der Karolinger Zeit im 6. / 7. Jahrhundert. Sie ist die eindruckvollste Anlage am Niederrhein. Die imposanten Wälle und Gräben wurden schützend um die Burg angelegt. Die Baumeister haben dabei geschickt den Bach ausgenutzt. Die Wallburg ist die größte und auch am besten erhaltene Burg am Niederrhein. Sie hat eine Länge von 310 Meter und eine Breit von 260 Metern. Der Haupthügel ist 7 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 40 Metern. Es handelt sich vermutlich um eine frühmittelalterliche Fliehburg. Aber es gibt auch Andere, die vermuten, das hier der Sitz der Herren von dem Berge war. Es spricht aber dagegen, dass bisher keine Mauerreste gefunden wurden. Die Dorfbewohner haben sich hierher zurückgezogen, wenn Angriffe zu befürchten waren. Zu dieser Zeit führte der Frankenkaiser Karl der Große über 30 Jahre lang Krieg gegen die Sachsen. Nordöstlich des Ortes ist eine weitere Wallburg. Der Burgwart ist in der Nähe der Lippe. Der Haupthügel mit einer Höhe von 3 Metern ist noch erhalten. Er ist umgeben von einem Graben. In der näheren Umgebung sind längere Waldwanderungen möglich. Empfehlenswert ist hier der Gartroper Busch. Er liegt südlich vom Wesel-Datteln-Kanal. Das Otto Pankok-Museum in Hünxe ist ebenfalls einen Besuch wert. Es liegt im Ortsteil Drevenack im Haus Esselt. Das Wirtschaftsgebäude des Herrenhauses beinhaltet heute Werke aus dem Nachlass des Künstlers Otto Pankok. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Maler Otto Pankok wurde nach 1933 als entarteter Künstler verfolgt. In der Nähe der Wallburg befindet sich die Zeche Lohberg, Schacht IV und ca. 5 Kilometer nach Westen ist das ehemalige Treidelschifferdorf Krudenburg. Hier befinden sich die Reste der Burg aus dem Jahre 1664. Der historische Ortskern ist sehr hübsch und sehenswert.

Schloß Gartrop

Schloß Gartrop liegt in Hünxe, direkt zwischen der Lippe und dem Wesel-Datteln-Kanal. Es ist ein Wasserschloss. Neben dem Eingangstor befinden sich zwei Gartenhäuser. Die Pfeiler mit den beinahe lebensgroßen Sandstein-Figuren fallen dem Besucher direkt auf. Sie wurden von J. W. Gröninger geschaffen. Es sind Athene, die Göttin des Handwerks und der Künste und Concordia, die Göttin der Eintracht und des Friedens. Beide sollen über die Bewohner, aber auch über die Besucher des Schlosses wachen. Die Anlage besteht aus vier Flügeln. Sie gehört zu den schönsten Schlössern des Niederrheins aus dem 17. Jahrhundert. Alte Dokumente befinden sich im Schlossarchiv. Unter anderem sind die alten Pläne, Verträge und Kostenrechnungen aus der Zeit 1653 bis 1660 noch vorhanden. Das Wappen weist auf das Jahr 1675 hin. Das ist vermutlich das Vollendungsjahr des Baues. Der Bau geschah auf Anordnung von Albert Georg. Er war ein Herr und Patriarch. Sein Vater war Gisbert. Gisbert und Albert Georg wurden mit dem klevischen Erbkämmereramt belehnt. Albert Georg war zudem auch Gerichtsherr für Gahlen, Hünxe und Gartrop in allen Zivil- und Kriminalsachen. Die Hauptburg besteht aus dem Herrenhaus, die Kapelle und die Wirtschaftsgebäude. Auf die Herren von Gardapen gibt es bereits im 14. Jahrhundert hinweise. Der Name des Schlosses leitet sich von den Adelsherren ab. Das Schloß wurde vermutlich auf den Grundmauern mittelalterlicher Fundamente errichtet. Das Gebäude hat 2 Stockwerke. Die Gartenfassade hat einen Mittelturm mit Eingangsportal aus Sandstein. Der Ehrenhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts überbaut. Es entstand eine Halle. Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1698. Heute ist sie im neugotischen Stil. In der Nähe des Schlosses befindet sich das Otto-Pankok-Museum. Es beinhaltet eine Sammlung des Künstlers und Malers. Es ist im Haus Esselt im Stadtteil Drevenack. Der Landschaftspark ist ca. 3 Hektar groß und wurde nach englischem Vorbild in den Jahre 1836 - 1845 angelegt. Er hat einen wertvollen Baumbestand mit 300jährigen Eichen. 1901 entstand hier ein neuromanisches Mausoleum.

Haus Esselt, Haus Schwarzenstein

Im Norden des Orte Hünxe, oberhalb des Forstreviers Steinberge, liegt das Haus Esselt. An der Anlage liegt das Flüsschen Issel. Daher leitet sich der Name Haus Esselt ab. Der Fluss versorgte die Gräben der Anlage mit Wasser. Erstmalig wurde das Haus im Jahre 1482 in einem Dokument erwähnt. Besitzer des Hauses waren unter anderem Christoph von Loeben und Freiherr von Wylich zu Diersfordt. Der Ursprung des Anwesens liegt im 15. Jahrhundert. Der Ziegelbau wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Er wurde auf den Grundmauern des spätmittelalterlichen Gebäudes errichtet. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Maler und Grafiker Otto Pankok von den Nazis geächtet. Otto Pankok wurde 1893 geboren und starb 1966. Er erwarb 1958 das Haus Esselt. Hier verbrachte er seinen Lebensabend. Seine Familie, seine Frau und seine Tochter, haben dort ein Museum für die Werke des Künstlers eingerichtet. Das Museum ist im Wirtschaftsgebäude des Herrenhauses. Es ist für Jedermann offen. Eintritt verlangt die Familie nicht. Es finden auch zahlreiche Sonderausstellungen statt. Unterhalb von Drevenack liegt da Haus Schwarzenstein. Es ist ein alter Herrensitz. Ursprünglich war es von einem doppeltem Wassergraben zur Lippe hin umgeben. Fast 200 Jahre bewohnte das Haus die Familie Mumm. Heute ist das Gebäude das Sportzentrum des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins. Im Krieg wurde das Haus schwer beschädigt. Nur der hohe viergeschossige Turm aus dem Jahre 1517 mit geschweifter Haube ist erhalten geblieben. Der Eingang ist mit Efeu umwuchert und das Wappen der Familie Amelung und Mumm ist hier zu finden. Der Türsturz wird von 2 Sandsteinfiguren getragen. Das Forstrevier Steinberge liegt unterhalb des Hauses. Es hat einen alten Baumbestand. Hier sind 100jährige Rotbuchen, Buchen, Eichen, Hecken mit sehr altem Holunder und ein Obstgarten mit Hochstammbäumen zu finden. Etwa 5 Kilometer entfernt liegt das ehemalige Treidelschifferdorf Krudenburg. Hier sind noch Reste der Burg von 1664 zu finden. In Hünxe sind die Fränkische Wallanlage und das Schloss Gartrop ebenfalls sehr sehenswert.

Wissenswertes

Wald, Wiesen und Wasser - was man im Nordwesten des Ruhrgebietes als sonst sehr industriell geprägten Region kaum erwarten würde, findet man in der Gemeinde Hünxe im Überfluss. Der überwiegende Teil des 107 Quadratmeter großen Gemeindeareals befindet sich im Naturpark Hohe Mark und dem Naturschutzgebiet Kaninchenberge. Kurzurlauber, Radfahrer und Wanderer finden hier an der "Brücke zum Niederrhein" eine idyllische Landschaft mit gut ausgeprägter Infrastruktur und zugleich in der Nähe der Städte Dinslaken und Wesel. Seit der kommunalen Neugliederung 1975 haben sich die Ortsteile Bruckhausen, Bucholtwelmen, Drevenack, Gartrop-Bühl, Krudenburg und Hünxe zum heutigen Verwaltungsgebiet verbunden. Bis auf Drevenack und Krudenburg liegen alle Ortsteile südlich der Lippe. Die lange Siedlungsgeschichte kann zum Teil in den historischen Ortskernen von Hünxe, Drevenack und Krudenburg erlebt werden, die die vergangenen 900 Jahre der Historie des Ortes dokumentieren. Unterschiedliche Funde belegen allerdings, dass die Region im unteren Lippetal schon wesentlich früher besiedelt wurde. So wurden unter anderem vorgeschichtliche Gräbern sowohl aus der jüngeren Steinzeit um 2000 vor Christus freigelegt, als auch aus der Bronzezeit, etwa 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Aber nicht nur Grabstätten, auch etwa 2500 Jahre alte Häuser wurden als Relikte in Bruckhausen und Bucholtwelmen entdeckt. Zu den sehenswerten Gebäuden, die aus früheren Zeiten erhalten blieben, gehört zweifelsohne das Wasserschloss Gartrop in Gartrop-Bühl, das nach vielen Jahren im Dornröschenschlaf vor einigen Jahren grundlegend restauriert und als Landgasthof umgebaut wurde. Es wurde 1675 auf den verbliebenen Resten einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Ebenfalls in Gartrop-Bühl steht eine Wassermühle, die nahezu im Original aus dem 15. Jahrhundert erhalten ist. Krudendorf ist ebenfalls ein Ort, für den sich als historisch begeisterter Mensch ein Besuch lohnt. Das Treidelschifferdorf zeigt sich in liebevoll restaurierte Weise und wurde für seine Einzigartigkeit bereits mit vielen Prämierungen beim bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" belohnt. Im Ortsteil Hünxe wird die Ortsgeschichte in einem Heimatmuseum aufgearbeitet.

Verkaufsoffener Sonntag in Hünxe

Folgende Termine in Hünxe und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Hünxe gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Hünxe sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
11-16 Uhr Drevenacker Kirmes (14.10.2018)
11-16 Uhr Hünxer Honigkirmes (21.10.2018)


Städte in der Nähe von Hünxe:
dinslaken (9.5km), voerde (10km), schermbeck (10.1km), raesfeld (16.8km), wesel (17.8km), hamminkeln (18.5km), duisburg (20.6km), rheinberg (20.9km), bottrop (21km),



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