Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Homburg (Saar)?










Sehenswürdigkeiten in Homburg (Saar)

Schlossberghöhlen

Das mystische Höhlenlabyrinth der Schlossberghöhlen Homburg lädt zu spannenden Momenten ein. Die größten Buntsandsteinhöhlen Europas gehörten zur ehemaligen Festung Hohenburg auf dem Schlossberg und wurden als Verteidigungsarenal genutzt. Das Farbenspiel des bunten Sandes, der vor ca. 250 Millionen Jahren entstanden ist, bietet ein einmaliges Erlebnis für das Auge. Künstlerische Lichtinstallationen lassen den Sandstein in Blau und Grün erstrahlen. Ein rotes Lichtspiel wird von Wagnermusik untermalt. Auch die Rippelmarken zeugen von der Vergangenheit. Diese Besonderheit der Schlossberghöhlen sind Wellenspuren des bewegten Wassers. Durch diese Rippelmarken wird die Flächenbedeckung mit Wasser in der Region, vor vielen Millionen Jahren, belegt. Ursprünglich handelte es sich bei den Schlossberghöhlen um einen Bergwerksstollen aus dem 17. Jahrhundert, in dem Quarzsand für die Glasherstellung abgebaut wurde. In späteren Zeitepochen diente der Stollen unter anderem zur Gewinnung von Formsand für die Eisenindustrie. Im zweiten Weltkrieg suchten viele Menschen Schutz vor den Fliegerangriffen in dem weiträumigen Höhlengelände. Um die Sicherheit in Kriegszeiten für die saarländische Regierung zu gewährleisten, wurde in den 50er Jahren an die Sandsteinhöhlen ein Bunkerbereich angebaut. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten der Höhlen, sind die Stahl- und Betonkonstruktionen, die dem Schutz vor Einstürzen dienen, ebenfalls zu sehenswerten Objekten geworden. Die Schlossberghöhlen können unter fachkundiger Führung besichtigt werden. Daher ist eine Voranmeldung unbedingt erforderlich. Zu erreichen sind die Höhlen vom Parkplatz auf dem Schlossberg oder von der Altstadt in Homburg über einen Treppenzugang.

Schloss Karlsberg

Das Schloss Karlsberg wurde um 1780 herum in der Nähe von Homburg erbaut. Damals nannte man den rund 360 Meter hohen Berg auf dem das Schloss errichtet wurde Buchenberg. Bereits wenige Jahre nach der Vollendung wurde es bei der Französischen Revolution zerstört. Das Schloss wurde damals mittels 100, extra herbei gezogenen, Heuwägen angezündet. Von der gesamten Anlage, die unter Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken entworfen wurde, ist heut nicht mehr viel übrig geblieben. Nachdem Napoleon das Schloss an die Witwe des einstigen Herzogs zurückgegeben hatte, befahl er, die Ruine dem Erdboden gleich zu machen. Die Einrichtungsgegenstände der Gebäude finden sich nach der Plünderung in ganz Süddeutschland wieder. So haben unter anderem die Residenzen Würzburg, Bamberg und München große Teile des Mobiliars an sich genommen. Das Historische Museum der Pfalz und das Deutsche Jagdmuseum wiederum nahmen die Waffen an sich. Die Gemälde, die Münzen und die Reste des Tafelsilbers wurden anderweitig an Museen weitergegeben. Gerade wegen den Resten des Schlosses und der Umgebung lohnt sich hier ein Besuch, besonders für Liebhaber von Burgen und Ruinen. Noch heut begehbar ist der Garten, der sich im Wesentlichen in 3 Teile teilt. Der wohl bekannteste Teil ist die Karlslust. Hier standen bis zum Orkan 1990 die Karlskastanien, Esskastanien, die im ganzen Homburger Kreis bekannt und beliebt waren. Auch stand hier der Tschifflik Pavillon und eine große Kaskade. Von dem Pavillon, der im türkischen Baustil erbaut wurde, sind heut noch die Fundamente zu sehen. Einen Rundgang auf dem Karlsberg kann man nur empfehlen, allerdings ist von der Begehung mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen eher abzuraten.

Römermuseum Homburg-Schwarzenacker

Rom fasziniert die Menschen auch noch Jahrtausende nach dem Untergang des gigantischen Weltreiches. So finden sich im Saarland viele Spuren der Römer - in Form von Fundstücken und Siedlungen, wie in Schwarzenacker, einem Stadtteil der Kreis- und Universitätsstadt Homburg. Schwarzenacker, einst von Kaiser Augustus als römische Handelsstadt gegründet, ging im Jahre 275/276 n. Christus in Flammen auf. Zurück blieben einige Häuser und Kellergewölbe und der Grundriss einer römischen Siedlung war zu erkennen. Diese 25-30 ha große Siedlung, die einst um die 2000 Einwohner zählte, wurde als Freilichtmuseum in Teilen rekonstruiert. Durch wieder aufgebaute Häuserfassaden, Abwasserkanäle und Straßenzüge wird der römische Alltag anschaulich vermittelt. Das „Haus des Augenarztes“, das den vornehmen Wohnraum zeigt und das „Säulenkellerhaus“, das seinen Namen den imposanten Säulen des Kellers verdankt, zeugen von der damaligen Baukunst. Bäckerei, Herberge und Gastwirtschaft dürfen natürlich in einer römischen Siedlung nicht fehlen. So manche römische Spezialität kann sich der Gast hier munden lassen. Durch den prachtvollen Park, vorbei am gallorömischen Umgangstempel für den Gott Merkur, macht der Besucher einen Zeitsprung in den Barock. Im rosafarbenen Edelhaus harmonieren römische Fundstücke und eine Gemäldesammlung aus dem 18. Jahrhundert. Die ehemaligen Auftragwerke des Zweibrücker und Karlsberger Herzogshof sind Dauerleihgaben der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München und zeigen Landschafts- und Tiermotive.

Die drittgrößte Stadt des Saarlandes ist mit etwa 46.000 Einwohnern die Stadt Homburg, die zugleich Sitz des Saarpfalz-Landkreises ist. Sie befindet sich in einem sehr baumreichen Gebiet am Rand des Pfälzer Waldes. Die Geschichte der Stadt reicht viele tausend Jahre zurück. Zur Zeit der Römer soll es im Stadtteil Schwarzenacker römisch-keltische Siedlungen gegeben haben, die die günstige Lage an der Kreuzung zweier Fernstraßen nutzen. Durch Homburg führten zum einen die Handels- und Fernreiserouten von Metz nach Mainz und zum anderen der Weg von Trier nach Straßburg. Erst vor wenigen Jahren wurde eine weitere Entdeckung gemacht, die die ersten Besiedelung auf einen weit früheren Zeitraum datiert: eine bronzezeitliche Siedlung, die sich in Schwarzenacker befunden haben muss. Mindestens 13 Hügelgräber, wie sie unter anderem im Jägersburger Forst zu finden sind, sind aus dieser Zeit bekannt. Die schriftlich dokumentierte Geschichte der Stadt beginnt mit der Merburg in Kirrberg. Die Adelsfamilie, die die Burg auf einem Sandsteinfelsen errichtete, verließ sie wahrscheinlich schon Ende des 12. Jahrhunderts wieder, vermutlich, weil die Hohenburg einen strategisch besseren Schutz bot. Die Merburg verfiel, die Hohenburg wurde im 16. Jahrhundert in ein Renaissanceschloss umgebaut und später durch König Ludwig XIV. von seinem Festungsbaumeister Sebastien de Vauban wiederum verändert. Vauban ließ Schloss und Stadt Ende des 17. Jahrhunderts zu einer wehrhaften Festung ausbauen und ist daher den Bürgern noch heute im Gedächtnis geblieben. Das Wappen Homburgs zeigt seit der Verleihung der Stadtrechte einen grünen Lindenbaum, der auf einem ebenso grünen Hügel vor silbernem Hintergrund steht. Der Baum trägt 21 der typischen herzförmigen Blätter. Warum es allerdings genau dieser Baum und diese Blätteranzahl ist, können Historiker bisher nur vermuten. Unter den grünen Hügel und mächtigen Wäldern Homburgs verbergen sich die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas. Die Schlossberghöhlen sind als Bergwerk zwischen dem 11. und 17. jahrhundert in den Fels getrieben worden, um den Sandstein abzubauen und zugleich Lagerräume zu schaffen. Folgende Termine in Homburg (Saar) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:


Verkaufsoffene Sonntage im April 2019

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2019, Sonntag 07. April


Datum: 07.04.2019
Ort: Homburg (Saar) (Saarland)
Verkaufsoffener Sonntag mit Keramikmarkt





Verkaufsoffene Sonntage im August 2019

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2019, Sonntag 15. August


Datum: 15.08.2019
Ort: Homburg (Saar) (Saarland)
Verkaufsoffener Feiertag (Mariä Himmelfahrt)





Verkaufsoffene Sonntage im Oktober 2019

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2019, Sonntag 13. Oktober


Datum: 13.10.2019
Ort: Homburg (Saar) (Saarland)
Einkaufssonntag





Verkaufsoffene Sonntage im Dezember 2019

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2019, Sonntag 01. Dezember


Datum: 01.12.2019
Ort: Homburg (Saar) (Saarland)
1. Advent: Verkaufsoffener Sonntag mit Nikolausmarkt







Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Homburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (16.05.2010)
Oktoberfest (12.09.2010)
Oktoberfest (17.10.2010)
1. Advent (28.11.2010)
Adventsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag anlässlich des Maifestes (29.05.2011)
Verkaufsoffener Sonntag anlässlich des Stadtfestes (11.09.2011)
Verkaufsoffener Sonntag anlässlich des Nikolausmarktes (27.11.2011)
verkaufsoffener Sonntag (20.10.2013)
verkaufsoffener Sonntag. 1. Advent (01.12.2013)
In 66424 Homburg ist ein verkaufsoffener Sonntag (Einkaufssonntag) von 13 - 18 Uhr (01.06.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (30.11.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 66424 Homburg-Einöd 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Weck, Wurst und Wein (13.03.2016)


Städte in der Nähe von Homburg (Saar):
zweibruecken (9.7km), kirkel (10.5km), bexbach (11.1km), blieskastel (13.4km), ottweiler (17.4km), neunkirchen (18.6km), spiesen-elversberg (22.1km), sankt-ingbert (24.3km), sankt-wendel (24.5km),



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