Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Lemgo? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Lemgo

Historischer Stadtkern

In der Stadtmitte des Ortes Lemgo befindet sich ein Gebäude mit dem seltsamen Namen Hexenbürgermeisterhaus. Dieses Haus ist eines der schönsten und eindruckvollsten der gesamten Altstadt. Das Zentrum von Lemgo ist wirklich sehenswert. Die Innenstadt von Lemgo wurde von Bombenangriffen des 2. Weltkrieges weitestgehend verschont. Daher sind die Häuser der Altstadt sehr gut erhalten und haben zahlreiche verzierte Fassaden. Das Hexenbürgermeisterhaus ist auch so ein Gebäude. Der Name ist auf die Hexenjagd zurück zu führen. Der ehemalige Bürgermeister Hermann Cothmann war zu seiner Amtszeit als Hexenjäger ohne Gnade bekannt. Heute ist in diesem Gebäude ein Museum untergebracht. Hier werden Folterinstrumente gezeigt. Weitere sehr sehenswerte Gebäude sind das Zeughaus. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert. Auch die Nicolaikirche sollte besichtigt werden. Sie ist sehr auffallend durch ihre markanten Türme. Wer genug von den Besichtigungen hat, kann in der Altstadt in den unterschiedlichsten Cafes und Restaurants sich erholen. In Boutiquen und Geschäften ist für jeden etwas zu finden. Die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Mehrmals im Jahr finden Feste und Veranstaltungen statt. In der mittelalterlichen Kulisse sind diese Events etwas Besonderes. Anfang Dezember wird der Kläschenmarkt veranstaltet. Er hat eine lange Tradition. Im Sommer findet der Sommertreff statt. Hier zeigen Künstler und Musiker ihr Können. Daneben finden unterschiedliche Theateraufführungen statt. Wer auf Handball steht, kann in der Lipperlandhalle beim TBV Lembo ein Spiel beobachten. Der TBV Lemgo gehört zur Elite des deutschen Handballs und zieht zahlreiche Fans aus der gesamten Umgebung an. Ein Tipp vor dem Besuch ist der im Internet vorhandene Kinderstadtplan von Lemgo. Er zeigt die Freizeitangebote und die Kinderspielplätze.

Junkerhaus

Fährt man von Lemgo in Richtung Hameln, so befindet sich kurz vor dem Ortsausgang ein nicht zu verfehlender auffälliger, zweistöckiger Fachwerkbau des 19. Jahrhunderts. Das seltsame Haus mit Bruchsteinsockel bietet seinem Betrachter eine eigenartig Atmosphäre, wurde es doch von außen und innen mit zahlreichen Filigranschnitzereien verziert. Kein Quadratzentimeter des Hauses blieb unbeschnitzt. Von Fabelwesen über Ornamente bis hin zu Abbildungen von glücklichen Menschen, mit viel Liebe zum Detail findet man alles in und an dem Haus. Dabei gibt es nur ein Material – Holz. Fast zwanzig Jahre hat sein Konstrukteur und Erbauer Karl Junker an seinem Wohnhaus gearbeitet. Der gelernte Tischler schloss 1875 ein Studium an der Münchener Akademie der Bildenden Künste ab und verbrachte anschließen mehrere Jahr in Italien. Um 1881 kehrte er in seine ostwestfälische Heimatstadt Lemgo zurück und stellte 1889 den Bauantrag für ein Wohnhaus. Schon 1891 war das Haus weitgehend fertig gestellt. Anschließend begab sich Junker an den „Innenausbau“. Besucher empfinden die Besichtigung der „Inneneinrichtung“ als Höhepunkt ihres Besuches. Junker hatte augenscheinlich Freude an der Fertigung alltäglicher Gegenstände aus Holz, so sind sogar Herd, Kindergrippe oder Toilette aus diesem Material. Zahlreiche lokale Legenden ranken sich um die Geschichte des Junkerhauses. So war Karl Junker für seine Mitmenschen in Lemgo immer ein Sonderling und Spinner gewesen. Dabei ist sein Gesamtkunstwerk der Ausdruck eines eigenwilligen Menschen mit unbändigem Schaffensdrang. Karl Junker starb im Jahr 1912, sein Haus übernahm 1962 die Stadt Lemgo und überführte es in eine Dauerausstellung. Das an der Rückseite vorhandene Junkerhaus Museum informiert über das Leben und Schaffen eines unermüdlichen Künstlers.

Hexenbürgermeisterhaus

In der kleinen ostwestfälischen Stadt Lemgo befindet sich mitten im Stadtkern auf der Breiten Straße eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Weserrenaissance. Gleichsam ist das Haus Nummer 19 ein Symbol der dunkelsten Epochen deutscher Geschichtsschreibung – der Hexenprozesse – und wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Volksmund als das „Hexenbürgermeisterhaus“ bezeichnet. Erbaut wurde das Haus in den Jahren 1568-1571 durch den Kaufmann Hermann Kruwel und seine Frau Lisbeth Fürstenau. Der Grundriss zeigt ein für damalige Zwecke durchgehendes Kaufmannshaus mit hoher Diele mit Stubenaufbau auf der rechten und linken Seite. Die aufwendig gestaltete Fassade zeugt von dem hohen Status seiner Besitzer und wurde zu damaliger Zeit seinem Repräsentationsanspruch gerecht. Hermann Wulff, einer der bedeutenden Baumeister der Weserrenaissance gestaltete die Fassade mit Unterbau und auf die Straße vorgeschobenen Vorbauten, den so genannten „Utluchten“. Darstellungen der Tugenden, des Sündenfalls sowie der Christuserlösung findet man an den Wänden. Gegen 1625 erwarb der Kaufmann Dietrich Cothmann das Haus. Sein Sohn Hermann Cothmann (1629-1683), Jurist und Bürgermeister, lebte in dem Haus bis zu seinem Tode. Zu trauriger Berühmtheit gelangte sein Wohnhaus, da Bürgermeister Cothmann während der dritten und größten Hexenprozesswelle um 1665 regierte und als grausamer und unnachgiebiger Hexenjäger galt. Allein in seinem ersten Amtsjahr als Bürgermeister soll er 37 Todesurteile gefällt haben. Heute hat das städtische Museum Lemgo in dem Gebäude seinen Sitz, das in den Jahren 1998 – 2004 aufwendig saniert wurde. Seit 2007 wird in einer Dauerausstellung nicht nur die Zeit der Hexenverfolgung in Lemgo dargestellt, sondern auch das Leben und Wirken des Japanforschers Engelbert Kämpfer. Das Museum ist behindertengerecht ausgebaut.

Wissenswertes

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist die Stadt Lemgo im Kreis Lippe beheimatet.

Neben der Kernstadt machen noch die Ortsteile Brake, Brüntorf, Entrup, Hörstmar, Leese, Lieme, Rhiene, Lüerdissen, Matorf-Kirchheide, Trophagen, Voßheide, Wahmbeck, Welstorf und Wiembeck das Stadtgebiet aus.

Bernhard II. gründete im Jahr 1190 den Ort Lemgo. Am Knotenpunkt von zwei bedeutenden Handelsstraßen entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zur größten und wichtigsten Stadt im Gebiet von Lippe. Finanziell war Lemgo durch seine Mitgliedschaft bei der Hanse abgesichert. Der Fürst bekannte sich im Jahr 1527 zum evangelisch-reformierten Glauben, was die Einführung der Reformation im Gebiet Lippe nach sich zog. Ab dem Jahr 1584 residierten die Grafen zu Lippe im Schloss, das sich unweit von Lemgo befand. Als Hochburg der Hexenverfolgung wurde Lemgo bald auch als "Hexennest" benannt. Im Jahr 1681 wurde hier die letzte Frau als Hexe angeklagt. In den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Stadt brauchte bis ins 19. Jahrhundert hinein, um sich von diesen Rückschlägen zu erholen. Erneut aufblühen konnte Lemgo durch den starken Anstieg der Einwohnerzahl nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Die Renaissance prägt bis heute das Stadtbild von Lemgo.

So geht das Hexenbürgermeisterhaus im Baustil der Weserrenaissance bis in das Jahr 1571 zurück. Im "Städtischen Museum Hexenbürgermeisterhaus" kann sich der Besucher mit der weit zurückreichenden Geschichte des Gebäudes auseinandersetzen.

Wer sich für Kunst und Kultur, sowie dem Leben in der Zeit der Weserrenaissance interessiert, der ist im "Weserrenaissance-Museum Schloss Brake" genau richtig.

Absolut sehenswert ist das Rathaus von Lemgo, das auch in der UNESCO-Liste der Kunstwerke von europäischem Rang, beinhaltet ist.

Im Jahr 1210 begann die Entstehung der Nicolaikirche als Basilika. Im Jahr 1300 sollte der Umbau zur Halle erfolgen.

Außerdem sind noch kleine Teile der früheren Stadtbefestigung bis heute erhalten geblieben.

Die siegreiche Handballmannschaft TBV Lemgo hat der Stadt Lemgo auch international einen Namen gemacht.

Verkaufsoffener Sonntag in Lemgo

Folgende Termine in Lemgo und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Lemgo gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Lemgo sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Bruchmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag (17.10.2010)
Adventsshopping in Entrup (05.12.2010)
Kläschen-Kirmes rund um den Markt (05.12.2010)
verkaufsoffener Sonntag 13:00 - 18:00 (Fußgängerzone) (19.12.2010)
In 32657 Lemgo ist Ostermarkt von 13.00 - 18.00 Uhr (17.03.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (30.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (15.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-32657 Lemgo von 13-18 Uhr Grund: Bruchmarkt (18.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 32657 Lemgo 13-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 32657 Lemgo 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Ostermarkt (13.03.2016)


Städte in der Nähe von Lemgo:
kalletal (11.3km), detmold (11.6km), vlotho (15km), lage (15.7km), horn-bad-meinberg (17.9km), bad-salzuflen (18.7km), blomberg (19.7km), bad-oeynhausen (21km), porta-westfalica (21.2km),



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