Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Lübbenau/Spreewald? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Lübbenau/Spreewald

Torhaus

Das Torhaus in Lübbenau ist heute ein Museum. Es ist ein altertümliches Torbogenhaus. Das Gebäude wurde aber bereits als Rathaus, königliches Amtsgericht, Gefängnis und auch Polizeiwache genutzt. Seit 1999 ist das Spreewald Museum dort ansässig. Verschiedene Ausstellungen erzählen hier die Geschichte der Region. So ist die Leinenweberei dort zu besichtigen. Ein Raum befasst sich mit der Nachkriegszeit. Vereinswesen, Tourismus, Gerichtswesen und Gefängnis sind nur einige Themen, die das Museum bietet. Über dem Torbogen des Hauses befindet sich auch ein Konzertsaal. Unter anderem wird hier die Geschichte der berühmten Spreewald - Gurke erklärt. Für den besonderen Geschmack der Spreewaldgurken ist auch der feuchte humusreiche Boden und das Klima des Spreewaldes verantwortlich. Aber die besondere Verarbeitung der Gurke ist der ausschlaggebende Punkt. Es gibt sie als Senf-, Gewürz- oder saure Gurke. Früher dauerte der Gärungsprozess mehrere Wochen. Sie wurden dabei in großen Fässern gelagert. Heute kommen die Gurken bereits nach einem Tag in den Handel. Das gelingt durch die Erhitzung auf 70 Grad. Natronlauge wird dabei hinzugegeben. Die genaue Zusammensetzung der Gewürze bleibt aber ein Geheimnis. Zwanzig Betriebe stellen die Gurken her. Es werden Basilikum, Zitronenmelisse, aber auch Wein-, Kirsch- oder Nußblätter zugegeben. Berühmt wurde die Gurke unter anderem durch den Film „Good bye, Lenin“. Hier hatte der Sohn große Schwierigkeiten, die Gurken für seine Mutter aufzutreiben. Er benötigte sie aber unbedingt, um seiner kranken Mutter das Fortbestehen der DDR vorheucheln zu können. 1999 wurde der Markenname EU-weit geschützt. Das Spreewaldmuseum in Lübbenau ist ein Ort, an dem man Spezielles zur Gurke und auch die Gurken selbst erwerben kann. Die Gurke ist auch die Namensgeberin für den Gurken Radweg. Das ist eine ca 250 km lange Rundtour in Brandenburg und Spreewald. Das Logo des Gurken Radweges ist eine grüne Gurke auf einem Fahrrad. Der Hintergrund ist gelb. Bei dem alljährlichen Spreewald Marathon lautet das Motto: Auf die Gurke, fertig, los. Jeder, der im Ziel ankommt, erhält eine Medaille einer gründen Gurke. Der Marathon beinhaltet laufen, Walken, Skaten, Radfahren und Paddeln.

Postmeilensäule

Eine Postmeilensäule ist in regelmäßigen Abständen aufgestellte Säulen, die die Entfernung anzeigen. Heutzutage ist der Begriff „Meilenstein“ wohl ehr bekannt. Die Säule hat vier Seiten. Sie wurden damals an grossen Strassen aufgestellt. Adam Friedrich Zürner wurde damit vom Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen beauftragt, das Land kartografisch zu erfassen. Er baute einen Messwagen. Das Hinterrad des Wagens trieb ein Zählwerk an. Somit konnte er eine genaue Vermessung der Strassen vornehmen. Die Entfernungsangaben auf der Säule sind in Stunden. Eine Nachbau der Messkarre ist im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein zu sehen. Ein anderes Problem war die benutzten Maßeinheiten. In der damaligen Zeit existierten verschiedene Maße. Am 17. März 1722 wurde die Kursächsische Postmeile eingeführt. Eine Meile entsprach dabei zwei Wegstunden. Die Postmeilensäule in Lübbenau wurde 1740 errichtet und besteht aus Elbsandstein. Sie stammt wahrscheinlich aus den Steinmetzwerkstätten in Dresden. Solche Säulen wurden an fast allen Strassen des Kurfürstentums Sachsen aufgestellt. Das Kurfürstentum Sachsen war damals wesentlich größer als das heutige Bundesland und daher findet man die Säulen auch in Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Polen. Nicht nur Deutschland errichtete damals die Säulen, sondern auch viel andere Länder. In Sachsen gab es vor den Säulen sogenannte Armsäulen als Wegweiser. Diese Säulen waren aber aus Holz und hatten am oberen Ende menschliche Arme mit Händen als Wegweiser. Leider hielten diese Wegweiser nicht lange. Durch Regen faulten sie und fielen um. Am 19. September befahl der Kurfürst Dresden, Meißen und Großhain steinerne Postmeilensäulen aufzustellen. Am 01. November 1721 wurde der Befehl auf das gesamt Land ausgebreitet. Von den insgesamt 1500 Säulen (Postmeilensäulen, Ganz-, Halbmeilensäulen und Viertelmeilensteinen) sind heute etwa nur noch 200 erhalten oder originalgetreu nachgebaut.

Nikolai Kirche

Die Nikolai-Kirche ist eine Barock-Kirche und ein bedeutendes Denkmal der Stadt. Sie ist eine evangelische Kirche. Es stand dort ursprünglich eine andere Kirche, die aber wegen Baufälligkeit im Jahre 1736 gesperrt und dann abgerissen wurde. Aufgrund des sumpfigen Untergrundes war die alte Kirche baufällig geworden. Auch die neue Kirche hatte damit zu kämpfen. Die Bauzeit der neuen Kirche betrug von 1738 bis 1741. Sie wurde auf das Fundament der alten Kirche aufgebaut Der Architekt war Gottfried Findeisen aus Dresden. Der Turm auf der westlichen Seite ist aus dem Jahr 1660 und somit der älteste Teil der Kirche. Er ist auf Erlenstämmen gebaut. Die obere Spitze ist eine Doppelkreuzspitze. Die Fenster des Turms sind Rundbögen. Der Haupteingang der Kirche befindet sich auf der westlichen Seite, direkt unten am Turm. 1778 wurde der Turm auf 60 Meter erhöht. Mit der Ausführung beauftragte man Christian Friedrich Renner. Eine neue Orgel bekam die Kirche erst im Jahre 1984. Jedoch im selben Jahr brach im Turm ein Feuer aus und er fiel zusammen. Dabei wurde aber die Kirche nicht beschädigt. Der Turm wurde aber sofort wieder repariert und die neue Turmspitze konnte noch im Jahre 1984 wieder aufgesetzt werden. 1992 bekam die Kirche ein neues Dach. 1996 wurden erneut Risse festgestellt. Diese Risse sind aber auf den sumpfigen Untergrund zurück zu führen, mit dem die Kirche schon immer zu kämpfen hatte. Der Untergrund ist typisch für den Spreewald. Die Kirche wurde im Jahre 1998 von Innen gestrichen. Der Altar ist fast so hoch wie das Kirchenschiff, indem er steht. Architekt des Altars war Herr Schreiber. Das Altarbild wurde von Christian Wilhelm Ernst Dietrich geschaffen. Es zeigt ein österliches Motiv. Der Altar und das Bild stammen beide aus dem Jahre 1741. Die Kanzel befindet sich rechts vom Altar. Sie wird von einer Christus Figur geschmückt. Ebenfalls befindet sich in der Kirche eine Skulptur aus Bronze, der Taufengel. Sie ist eine Skulptur nach dem Abguss des dänischen Originals von Bertel Thorvaldsen. Die Bronzefigur hatte die Gräfin zu Lynar gestiftet, da ihr Kind von einer schweren Krankheit befreit wurde.

Wissenswertes

Südöstlich von Berlin in der Niederlausitz hat die Stadt Lübbenau ihren Platz gefunden. An der Grenze zwischen Unter- und Oberspreewald gelegen, wird die Stadt auch gerne als "Tor zum Spreewald" bezeichnet.

In einer Verkaufsurkunde aus dem Jahr 1315 wurde Lübbenau zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Funde in der Nähe des Schlosses beweisen jedoch, dass hier bereits im 8./9. Jahrhundert eine Siedlung bestand.

Eine Legende besagt, dass Soldaten des Markgrafen Gero von der Lausitz, die vom Lager Kleeden aus auf Bärenjagd waren, den Ort Lübbenau entdeckt haben. Wegen des Krieges gegen die Wenden, der von 940 bis 965 andauerte, waren die Söldner hier stationiert und stießen bei ihrer Jagd auf eine Lichtung mit Hütten. In diesem Zuge wird auch erwähnt, dass Lübbenau und Lübben einst eine Ortschaft bildeten, denn die beiden Orte waren durch Hütten entlang der Spree miteinander verbunden.

Von 1364 bis 1635 gehörte Lübbenau dem Königreich Böhmen an. Danach war der Ort bis 1815 Bestandteil des Kurfürstentums Sachsen, bis die heutige Stadt dann in Preußen eingegliedert wurde.

Politisch vertreten ist Lübbenau durch einen Stadtrat. Neben dem hauptamtlichen Bürgermeister treffen hier 28 Ratsfrauen und Ratsherren politische Entscheidungen.

Lübbenau ist partnerschaftlich Verbunden mit den Orten Pniewy und Nowogrod Bobrzanski in Polen. Des Weiteren besteht eine Städtepartnerschaft mit dem Ort Halluin in Frankreich. In Deutschland ist Lübbenau mit dem Ort Oer-Erkenschick, der in Nordrhein-Westfalen beheimatet ist, partnerschaftlich verbunden.

Neben der Besichtigung des Spreewaldmuseums, das in Lübbenau beheimatet ist, lohnt sich auch ein Besuch des Torhauses, das auf das Jahr 1850 zurückzuführen ist. Hier können die Kieferknochen eines Grönlandwals begutachtet werden.

Schloss Lübbenau mit seiner angeschlossenen Orangerie und dem Schlosspark ist immer wieder ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen.

Absolut sehenswert sind auch die evangelische St. Nikolaikirche, die Kirche Lübbenau-Neustadt sowie die katholische St.-Maria-Verkündigungs-Kirche.

Neben den klassizistischen Bürgerhäusern, die die Stadt zu bieten hat, ist auch die Dorfkirche Hindenberg sehr bemerkenswert.

Verkaufsoffener Sonntag in Lübbenau/Spreewald

Folgende Termine in Lübbenau/Spreewald und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Lübbenau/Spreewald gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Lübbenau sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Adventsshopping zum Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Weihnachtsmarkt (19.12.2010)
Lübbenau eröffnet die Spreewaldsaison 2011 (27.03.2011)
Verkaufsoffener Sonntag in Lübbenau: Ostereiermesse 13 - 20 Uhr (08.03.2015)
700 Jahre Lübbenau - Verkaufsoffener Sonntag von 13.00 - 20.00 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 03222 Lübbenau-Innenstadt 13-20 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 03222 Lübbenau-Innenstadt 13-20 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 3222 Lübbenau-Innenstadt 13.00 - 20.00 Uhr Grund: Ostermarkt (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Lübbenau/Spreewald:
luebben (13.4km), luckau (27.7km), kolkwitz (28.7km), grossraeschen (28.9km), finsterwalde (36.2km), senftenberg (37.2km), halbe (38.9km), lauchhammer (45.1km), cottbus (50.3km),



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