✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Ochtrup? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Ochtrup

Innenstadt und Umgebung

Ochtrup kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurück blicken. Sehenswert ist das Töpfereimuseum, die Wallanlagen, die Bergwindmühle, die Villa Winkel, das Stift Langenhorst, die Alte Kirche Welbergen, das Haus Welbergen, die St. Lamberti-Kirche, die St. Marien-Kirche, das Textilunternehmen der Gebrüder Laurenz und viele weitere historische Gebäude. Heute ist Ochtrup eine beeindruckende Einkaufsstadt. Die Innenstadt lädt mit ihren Geschäften, Restaurants, Cafes und Hotels viele Besucher zu einem Einkaufsbummel ein. Das Euregio Outlet Center ist nicht nur für Schnäppchenjäger interessant. Es bietet auch mit dem denkmalgeschützten Böhmischen Rundbau und einem modernen Hallenanbau viel Sehenswertes. Das Töpfereimuseum ist im ehemaligen Wohnhaus der Familie Elling untergebracht. Es gibt Auskunft über das Leben und Arbeiten der Töpfer. Als Augustinerinnenkloster ist das Stift Langenhorst im Jahre 1178 gegründet worden. Es ist ein mittelalterliches Gebäude, eine zweischiffige Hallenkirche mit 2 Türmen. Haus Welbergen ist eine der ältesten westfälischen Wasserburgen. Sie ist umgeben von einem Burggraben und Burgmauern. Das Wohnhaus steht auf einer Insel mitten im Wasser. Aber auch die Kultur kommt in Ochtrup nicht zu kurz. Zahlreiche Veranstaltungen finden hier statt. Tradition hat bereits der Ochtruper Pottbäckermarkt. Ochtrup wird erstmalig 1134 urkundlich erwähnt. Seit dem 17. Jahrhundert liefern die Töpfereien einen großen Bekanntheitsgrad in der gesamten Region. Als wichtige Einnahmequelle kam die Leinenweberei im 18. Jahrhundert dazu. Im 19. Jahrhundert sorgten die Baumwollweberei und das Textilunternehmen für weiteren wirtschaftlichen Aufschwung und verschaffte so den Bewohnern der Stadt relativen Wohlstand. Mit der Textilunternehmerfamilie Laurenz sind der imposante Verwaltungsbau, das Marienheim und der Werkskomplex unzertrennlich verbunden und zeugen noch heute von der Größe und der Macht der Familie. Das Münsterland bietet eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten, so dass für Jeden etwas dabei sein dürfte.

Haus Welbergen

Umgeben von einer Gräfte liegt das kleine Kastell Haus Welbergen in Ochtrup. Es war ein Rittersitz von mittlerer Größe. Solche Häuser gibt es viele im Münsterland. Erstmalig wurden die Herren von Welbergen im Jahre 1282 erwähnt. Die Besitzer wechselten mehrfach. Christian von Oldenhues baute zwischen 1560 und 1570 die Anlage zu dem heutigen Kastell aus. Das Haupthaus ist ganz von der Gräfte umgeben. Es kann nur über eine Brücke von der Vorburg aus erreicht werden. Das Gebäude ist mehrfach erweitert worden und erhielt einen für diese Zeit typischen Dreistaffelgiebel. Auf der vorderen Insten befinden sich an der Ostseite die Wirtschaftsgebäude und die Ställe. Gegenüber befindet sich der Garten. Eine Mauer zur Gräfte hin schließt ihn ab. Die Mauer ist markiert von Ecktürmen und der Hauskapelle. Das Haupthaus ist auf den ersten Blick ein Barockgebäude. In mehreren Bauabschnitten ist es zur heutigen Form gewachsen. Der letzte grundlegende Umbau wurde von Heinrich Franz Bucholtz durchgeführt. Ab 1730 passte er das Gebäude den modernen Ansprüchen an mehr Wohnkomfort und stilvolle Einrichtung an. Zum Freundeskreis um die Fürstin Gallitzin und dem Minister Franz von Fürstenberg gehörte auch die Familie Bucholtz. Der Freundeskreis ist als famila sacra bekannt. Sie pflegten auch Kontakte u dem Königsberger Philosophen Johann Georg Hamann und Goethe. Ein Teil der Korrespondenz des intellektuellen Zirkels wird noch heute in der umfangreichen Bibliothek und dem Archiv aufbewahrt. Der niederländische Bankier Jan Jordaan und seine Frau Bertha kauften 1929 das Anwesen. Es gehört heute zur Bertha-Jordaan-Heek-Stiftung. Die Stiftung setzt sich für den Erhalt des Anwesens ein und fördert den Austausch von Kultur und Wissenschaft zwischen Deutschland und Niederlande. Der Welbergener Kreis, ein Zusammenschluss bildender Künstler, trifft sich regelmäßig hier zum Gedankenaustausch.

Wissenswertes

Die Töpfer- und Textilstadt Ochtrup liegt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Sie gehört zum Regierungsbezirk Münster. Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 105,54 km² auf denen 19.400 Einwohner leben. Die Stadt gliedert sich in die Ortsteile Ochtrup, Langenhorst und Welbergen, in denen jeweils moderne Wohngebiete errichtet wurden. Ochtrup liegt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden. Sie ist als Mittelzentrum zu den Oberzentren Münster und Osnabrück in Deutschland sowie Enschede in den Niederlanden ausgewiesen. Aus diesem Grunde existiert hier ein Branchenmix aus kleineren bis mittelständischen Unternehmen sowie größeren Firmen aus der Bekleidungsindustrie und der Kunststoff- oder Metallverarbeitung in den neu erschlossenen Gewerbegebieten. Die A 31 hat ihren eigenen Anschluss in der Stadt und die A 30 ist sofort über die A 31 zu erreichen. Der Flughafen Münster-Osnabrück ist in 45 Autominuten und der International Airport Düsseldorf in 75 Autominuten erreichbar. Die Stadt Münster, wirtschaftliches Zentrum, ist gerade mal 40 km entfernt. Bürgermeister von Ochtrup ist Franz-Josef Melis von der CDU.

Die erste Erwähnung Ochtrups erfolgte in einer Urkunde des Klosters Klarholz. Lange Jahre litt die Stadt unter Kriegen und Herrschaftswechseln. Besonders schwere Kriege für die Stadt waren der Spanisch-Niederländische Erbfolgekrieg und der Dreißigjährige Krieg. Die erste Stadtbefestigung konnte zwischen 1593 und 1595 gebaut werden. Zudem wurde Ochtrup das Stadt- und das Marktrecht gewährt. Allerdings brachten die Rechte durch die folgenden Kriege nicht den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung. Bis ins 18. Jahrhundert war die Landwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle, ab 1700 entwickelte sich dann die Hochkonjunktur des Töpfereiwesens. Die Textilbranche kam ab 1854 ins Rollen, als die Gebrüder Laurenz die erste Handweberei hier gründeten. Mit dieser Branche kam auch endlich der lang erhoffte wirtschaftliche Aufschwung. Über die Jahrhunderte gerieten die bereits erteilten Stadtrechte in Vergessenheit, wurden allerdings 1949 dann erneut verliehen. Die heutigen Stadtteile Langenhorst und Welbergen wurden 1969 im Zuge der kommunalen Umstellung zu Ochtrup eingemeindet.

Verkaufsoffener Sonntag in Ochtrup

Folgende Termine in Ochtrup und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Ochtrup gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Ochtrup sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Ochtruper Frühlingsspaß mit verkaufsoffenem Sonntag in der Innenstadt (25.04.2010)
Oktoberfest in Ochtrup (26.09.2010)
Pottbäckermarkt in Ochtrup (31.10.2010)
Frühlingsfest 13.00 - 18.00 Uhr (13.03.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (27.10.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (09.03.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-48607 Ochtrup von 13-18 Uhr Grund: Pöttbäckersonntag (25.10.2015)


Städte in der Nähe von Ochtrup:
schuettorf (12.6km), bad-bentheim (13.8km), gronau (16.7km), neuenkirchen (20.3km), rosendahl (22.9km), steinfurt (23.5km), billerbeck (28.9km), ahaus (30.8km), rheine (31.3km),



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