Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Straubing? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Straubing

Gäubodenmuseum

Im Zentrum der kleinen beschaulichen Stadt Straubing findet man ein sehr interessantes Museum – das Gebäudenmuseum. Die Exponate erzählen nicht nur von der Geschichte des Gäubodens und Straubings aus Zeiten der Jungstein- und Keltenzeit, dem Mittelalter bis hin zur Zeit der Bayerischen Könige. Das Herzstück der Ausstellung ist ohne Zweifel der Straubinger Römerschatz, der weltweit bekannt ist und als einer der wichtigsten Funde Deutschlands gilt.

Entdeckt wurden das ersten Teil – ein Kupferkessel - bei Bauarbeiten im Jahr 1950. Bei den weiteren Ausgrabungen konnten beachtliche Funde wie Gesichtshelme und -masken aus Bronze verzeichnet werden. Es wird vermutet, dass die Gegenstände im 3. Jahrhundert nach Plünderungen deponiert wurden.

Die Geschichte des Museums reicht zurück ins Jahr 1845 als nicht mehr benötigte Gegenstände im sogenannten Pulverturm gesammelt wurden. Erst 1880 gelang es Eduard Wimmer den Stadtturm als, wie er sagte, „Historische Sammlung der Stadt Straubing“ zu nutzen. Nachdem die Bestände immer größere Ausmaße annahmen war 1908 ein Umzug in neue Räumlichkeiten nötig. Dreißig Jahre später erhielt das Gebäudenmuseum seinen Namen. Nach weiteren Vergrößerungen und Gebäudeerweiterungen konnte erreichte das Museum im Jahr 1982 seine jetzige Größe und Darstellung.

Ursulinenkirche

Die kleine beschauliche Stadt Straubing, im Herzen von Niederbayern hat für interessierte Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Kirchtürme der Stadt grüßen bereits von Weitem und laden dazu ein, einen Blick in ihr Inneres zu werfen.

Erwähnenswert ist dabei die Klosterkirche der Ursulinen mit dem Beinamen „Unbefleckte Empfängnis Maria.

Der Oden der Ursulien ließ sich offiziell 1691 in Straubing nieder. Vorerst nur mit fünf Schwester, abgesandt vom Kloster in Landshut, wollte sich der Orden vorrangig um die Ausbildung der Mädchen bemühen. Daher war es auch deren Anliegen eine Mädchenschule zu gründen, was bereits im Gründungsjahr genehmigt wurde. Diese Schule gibt es übrigens bis in die heute Zeit. Jedoch musste man sich vorerst mit einer kleinen Kapelle begnügen, bis schließlich im Jahr 1736 mit dem Bau der Kirche begonnen werden konnte. Erst 1741 wurde die Kirche eingeweiht. Für die Planung und Gestaltung waren vor allem der Münchner Architekt und Stuckateur Egid Quirin Asam sowie der ebenfalls aus München stammende Hofmaler Cosman Damian Asam verantwortlich. Beauftragt wurden sie von der neu gewählten Oberin Maria Magdalena von Empan, die als Bürgermeistertocher aus München auf die entsprechenden Beziehungen zum Hof zurückgreifen konnte. Interessant ist, dass diesbezüglich ein reger Schriftverkehr geführt wurde, der zum Teil noch vorhanden ist und als wichtige Quelle genutzt wurde. Zuletzt wurde die Kirche in der Zeit zwischen 1979 und 1983 umfangreich restauriert. Dabei wurde versucht ein Erscheinungsbild wieder herzustellen, das dem ursprünglichen Bau entsprach. In diesem Zusammenhang entwarf der Würzburger Wolfgang Lenz ein Altarbild das das aus dem Jahr 1900 stammende stilfremde Hochaltarblatt ersetzte.

Burg Neurandsberg

Im niederbayerischen Neurandsberg, in der Gemeinde Rattenberg, nahe der Stadt Viechtach befindet sich eine Burgruine, deren Entstehung ins Jahr 1330 zurückgeht.. Es handelt sich um die Burg Neurandsberg. Sie befindet sich etwas außerhalb des gleichnamigen Ortes und wurde von den Herren von Rampsberger als Höhenburg erbaut. Die Rampsberger wurden erstmals Mitte des 12.Jahrhundert urkundlich erwähnt und dienten als Ministeriale den Grafen von Bogen. Neurandsberg sollte für die zuvor in der Burg Altrandsberg wohnenden Familie als neuer Stammsitz gelten.

Der Überlieferung nach wurden die Rampsberger allerdings von dem damals regierenden Herzog Albrecht III. im Jahr 1436 von der Burg vertrieben. Danach wechselte die Burg mehrere Male den Besitzer und wurde unter anderem auch als Gefängnis genutzt.

Der Dreißigjährige Krieg bedeutete das Aus für die Burganlage, als Sie von schwedischen Truppen im Jahr 1633 zerstört wurde. Da sie nicht wieder aufgebaut wurde, kann man die mittelalterliche Burg heute nur als Burgruine besichtigen. Erhalten blieben Teile aus der Umfassungsmauer und der Zingermauer mit den Halbschalentürmen.

In der nähe der Burg stand einst die Burgkapelle, an deren Stelle zwischen 1698 und 1700 die Wallfahrtskirche „zu Unserer Lieben Frau“ erbaut wurde. An die ursprüngliche Kapelle erinnert noch die Marienfigur aus den Jahren um 1460, die sich heute in der Kirche befindet. Ansonsten ist die Kirche im Barock gehalten.

Synagoge

Die Synagoge in Straubing ist die einzige ihrer Art in Niederbayern. Sie wurde im Jahr 1907 nach nur fünf Monaten Bauzeit eingeweiht, als die jüdische Gemeinschaft in Straubing 112 Personen umfasst.

Die Geschichte der Juden in Straubing reicht zurück bis ins Jahr 1218, als sich kurz nach der Stadtgründung in der damaligen Judengasse – heute Rosengasse – die ersten Juden niederließen. Bereits 1338 kam es zu größeren Übergriffen, bevor 1442 Herzog Albrecht III alle Juden aus Straubing verbannen ließ. Erst 1897, also zehn Jahr vor der Fertigstellung der Synagoge siedelten sich wieder Juden in Straubing an. Der Nationalsozialismus ging auch an Straubing nicht vorbei. So verloren in jener Zeit 50 Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft beim Holocoust ihr Leben. Eine Gedenktafel erinnert an diese grausame Zeit. Die Synagoge überstand die Verwüstungen und Plünderungen im Dritten Reich, so dass 1946 eine neue Gemeinde von Überlebenden gegründet wurde. Ein Rätsel blieb bis heute, wie die Kerzenhalter und Kultgegenstände, die nach Kriegsende der Polizei übergeben wurden, vor der Zerstörungswut gerettet werden konnten.

Die Syngoge wurde einst von dem straubinger Bauunternehmen Dendl im neoromanischen Stil erbaut. Vor allem die Gestaltung der Westfassade und die beiden achteckigen Türme sind erwähnenswert. 1989 erfolgte eine umfassende Renovierung des Gebäudes. Die Synagoge ist heute allerdings nicht frei zugängig, sondern kann mit einer Führung besichtigt werden.

Schloss Bärnstein

In der Ortschaft Bärnstein, inmitten des Bayerischen Waldes, in der Nähe der Stadt Grafenau, befindet sich die Ruine des ehemaligen Schlosses Bärnstein.

Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von den Edlen von Bärnstein, die den damaligen Grafen von Formbach dienten, erbaut. Nachdem die Bärnsteiner keine weiteren Nachkommen hatten, fiel die Burg im Jahr 1207 den Grafen von Hals zu. Dieser bewohnte das Schloss allerdings nicht selbst sondern ließ es von Pflegern verwalten. Die Grafschaft Hals, und somit auch das Schloss, ging 1375 an Landgraf von Leuchtenberg über, der 1389 eine Schlosskapelle errichten ließ. Bereits wenige Jahre später im Jahr 1417 fiel das Schloss dem Graf Etzel I. von Ortenburg, der diese allerdings im Jahr 1438 an Herzog Heinrich überließ. Danach wurden die Wittelsbacher Eigentümer des Schlosses, unter denen es als Sitz eines Pflegers weitergeführt wurde.

Vier Jahrhunderte später wurde Bärnstein von Franz Freiherr von Trenck besetzt. Er war im österreichischen Erbfolgekrieg 1740 bis 1748 von Kaiserin Maria Theresa eingesetzt, und für seine Grausamkeiten auch gegenüber der Zivilbevölkerung bekannt. Schloss Bärnstein wurde als Stützpunkt für seine Panduren genutzt, die von dort auch die Gegend plünderten. Im Jahr 1742 ließ von Trenck die Burg niederbrennen, nachdem ein von ihm eingesetzter Hauptmann von hinten erschossen wurde. Die Schlosskapelle wurde gesprengt. Das Schloss wurde nicht wieder aufgebaut. Als Pfleggericht wurde stattdessen ein anderes Gebäude erbaut, das allerdings ebenfalls abbrannte.

Heute zeugen noch die Schlosswirtschaft, die etwas später erbaut wurde, sowie einige Mauerreste von dem einstigen mittelalterlichen Schloss.

Straubinger Herzogschloss

In der niederbayerischen Stadt Straubing befindet sich ein interessantes und mittlerweile vielseitig genutztes Bauwerk – das Straubinger Herzogschloss.

Erbaut wurde das Schloss 1356 von Herzog Albrecht I. und diente lange Jahre als Resistenz der bayerischen Herzöge. Der Komplex besteht aus verschiedenen Gebäudeteilen. Unter dem „Fürstenbauten im Palas“ versteht man einen großen Saalbau, der der Donau entlang errichtet wurde. Der Bau wurde 1422 aufgestockt und später von Johann III, dem Sohn von Albrecht I. Mit einem Rittersaal ausgestattet. In diesem Gebäude befanden sich in einem Seitenteil auch die Wohnräume der Herzoge.

Zum Komplex gehören auch zwei Kapellen – die St. Georg-Kapelle und die St. Sigismund-Kapelle, die 1373 entstanden sind. Weiterhin gehört der Vizthumspalast – der Palast des Statthalters-, der Nordflügel, sowie mehrere Türme und kleinere Gebäude im gotischen Stil zum gesamten Bauwerk. Leider sind von letzteren nicht mehr alle vorhanden. Ein weiterer wichtiger Teil ist der Torturm. Er wurde als Teil der Stadtmauer in den Gebäudekomplex mit einbezogen.

Nachdem das Schloss in den Jahren um 1990 renoviert wurde, beherbergt es heute öffentliche Ämter, sowie das Stadtarchiv und die Bibliothek. Des weiteren werden im Innenhof die Agnes-Bernauer-Festspiele aufgeführt, die alle vier Jahre stattfinden. Die Räumlichkeiten werden auch ost und gerne für Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen genutzt.

Kirche St. Peter

Die Kirche St. Peter in der kleinen niederbayerischen Stadt Straubing wurde im Jahr 1180 erbaut. Bei Ausgrabungen wurden entdeckt, dass die dreischiffige Pfeilerbasilika auf Überresten römischer Bauten steht. Der barocke Stil ist zurückzuführen auf eine umfangreichen Restaurierung um 1696, wobei auch der damals Südturm umgestaltet wurde. Die angebrachte Zwiebelkuppe wurde etwa 200 Jahr später wieder entfernt und der etwas niedrigere Nordturm wurde im Jahr 1885 an den Südturm angeglichen, so dass das heute Erscheinungsbild entstand.

Im Inneren sind vor allem eine romanische Christusfigur, entstanden um 1200, sowie eine Pietá, aus dem Jahr 1340, erwähnenswert.

Die Kirche ist zusammen mit dem beeindruckend angelegten Friedhof und drei Kapellen von einer Mauer eingerahmt.

Bei den Kapellen handelt es sich um die „Kapelle Unserer Lieben Frau“, die um 1425 erbaut wurde, die um 1436 erbaute Agnes-Bernauer-Kapelle und die aus dem Jahre 1486 stammende Totenkapelle. Es wird vermutet, dass die Agnes-Bernauer-Kapelle als Grabstätte für den Herzog Albrecht III. dienen sollte. In der Totenkapelle sind vor allem die Fresken, die der Straubinger Felix Hözl im Jahr 1763 im Rokokostil angebracht hat, zu bewundern.

Wissenswertes

Die Stadt Straubing liegt in den Ostbayern und ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern. Dabei ist die Stadt Straubing an der Einmündung der Großen Laber in die Donau im Zentrum des fruchtbaren Gäubodens gelegen. In der Stadt Straubing ist eine Jüdische Gemeinde beheimatet, die nach der Münchner Jüdischen Gemeinde die zweitgrößte Jüdische Gemeinde in Bayern darstellt. Im Jahr 2002 zählte die Jüdische Gemeinde Straubing circa 1700 Mitglieder. 68,1% der Bevölkerung Straubings sind laut eines statistischen Berichts aus dem Jahr 2005 Römisch-katholisch. 13,8 Prozent sind evangelisch, während 18,1% einer anderen oder keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Erstmals wurde Straubing im Jahr 897 urkundlich erwähnt. Denn in dieser Zeit schenkte Kaiser Heinrich sein Gut Straubing seinem Bruder Bruno. Dieser war damals Bischof von Augsburg. Als Bruder Bruno 1029 das Zeitliche segnete, fiel die Grundherrschaft über das alte Straubing an das Augsburger Domkapitel. Sitz eines Viztums war seit 1255 und entwickelte sich rasch zu einem Zentrum wittelsbachischer Herrschaft. Zentrum der Reformation in Niederbayern war Straubing im 16. Jahrhundert. Schließlich musste sich die Stadt Straubing aber der ausschließlichen Katholizität des Herzogtums Bayern beugen. Im Dreißigjährigen Krieg fielen rund 1800 der 4000 Einwohner der schwedischen Besatzung zum Opfer. Einige starben auch an der Pest, welche die schwedischen Besatzer mit eingeschleppten. Davon hatte sich die Stadt Straubing erst Ende des 17. Jahrhunderts erholt. Im Rahmen dessen wurde Straubing während der Barockisierung zu einer wichtigen Wirkungsstätte der Maler-und Bildhauerfamilie Asam. Diese waren die Erschaffer der Ursulinen Klosterkirche. Während des spanischen Erbfolgekrieges wurde Straubing im Jahr 1704 von den Österreichern besetzt. 1709 und 1742 wappnete sich Straubing gegen Belagerungen Österreicher Truppen. Die politische Bedeutung als Verwaltungs- und Regierungssitz verlor Straubing nach der Säkularisation. Einer der größten bayerischen Justizvollzugsanstalten, in der Straftäter einsitzen, die Strafen von mehr als fünf Jahren abbüßen müssen, ist seit Ende des 19. Jahrhunderts in Straubing beheimatet. Hinzu kamen Ende des 20. Jahrhunderts eine Anstalt für forensische Psychiatrie und die bayerische Justizvollzugsschule. Die bayerische Landesgartenschau fand in Straubing 1988 statt. Außerdem im im Jahre 1992 die Landesausstellung "Bauern in Bayern". Die 1100-Jahr-Feier wurde 1997 im Hinblick auf die erste urkundliche Erwähnung zelebriert. Es gab ein großes Bürgerfest am Stadtplatz.

Verkaufsoffener Sonntag in Straubing

Folgende Termine in Straubing und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Straubing gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Straubing sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Geöffnet zum Herbstdult. Im gesamten Stadtgebiet dürfen jeweils am Dultsonntag im Oktober die Verkaufsstellen von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein (02.10.2011)
Herbstdult - Verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr (04.10.2015)


Städte in der Nähe von Straubing:
bogen (12.9km), landau-an-der-isar (28.7km), dingolfing (29.4km), roding (35.9km), cham (38.3km), plattling (39.7km), regensburg (42.5km), neutraubling (42.6km), deggendorf (44.7km),



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