Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wardenburg?





 

Sehenswürdigkeiten in Wardenburg

Tillyhügel

Die kleine Gemeinde Wardenburg hat im Verlaufe ihres 700-jahrigen Bestehens so manche kriegerische Auseinandersetzung erlebt. Einen für immer in den Geschichtsbüchern verewigten Eintrag, hat sie sich jedoch während des Dreißigjährigen Krieges verdient. 1623 zog der in allen deutschen Geschichtsbüchern verehrte Kriegs-und Feldherr Graf Tilly mit seinem Heer in Wardenburg ein. Auf seinen Feldzug zur weiteren Eroberung Norddeutschlands hatte er die Absicht über Wardenburg nach Oldenburg vorzudringen. Sein 25.000 Mann starkes Söldnerheer besetzte eine Anhöhe nahe der heutigen Gemeinde Wardenburg, die Wardenburger Esch. Diese rund von Moorgebiet umgebene Stellung Tillys sollte der Ausgangspunkt für die weiteren Plünderungen und Eroberungen des kaiserlich katholischen Heeres werden. Tilly gelang es jedoch nicht die von den Bürgern Oldenburgs verteidigte Stadt einzunehmen und zu plündern, so daß er von Wardenburg weiter nach Ostfriesland zog und dort Raubend und Mordent den ganzen Landstrich zum wirtschaftlichen Ruin führte. Zum Gedenke an das kaiserliche Heerlager Tilly’s, ernannten die Bürger der Gemeinde Wardenburg den sich in ihrer Nähe befindlichen Teepen-Berg zum Tilly-Hügel und stellten dort im Jahre 1925 einen Gedenkstein für alle Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen in Deutschland auf.

Marienkirche

Wardenburg ist eine kleine Gemeinde im Norden Deutschlands. Sie befindet sich im südwestlichen Teil Niedersachsen in der Nähe von Oldenburg mitten im Naturpark Wildeshauser Geest. Die mehr als 700-jährige Geschichte der Gemeinde Wardenburg wurde maßgeblich im Mittelalter durch die sie tangierende „Alte Bronzestrasse“ bestimmt. Diese führte dereinst aus Süddeutschland Komment nach den Hansestädten an der Ost-und Nordsee. Profitierend vom Handel entlang dieser alten mittelalterlichen Handelsstraße, entstand in Wardenburg im frühen Mittelalter auch die erste Burganlage auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde. Mit dem Beginn der deutschen Reformationsbewegung fand auch in diesem Gebiet im Norden Deutschlands ein erstarkendes Christentum der lutherisch-evangelischen Kirche den entsprechenden Zuwachs. Ausdruck dieser Reformationsbewegung sind die uns noch heute erhaltenen Kirchenbauten aus dieser Zeit. Die Marienkirche der Gemeinde Wardenburg wurde nach der vorliegenden unvollständigen Überlieferung zum Ende des 14. Jahrhunderts erbaut. Erste Aufzeichnungen belegen aus dem Jahre 1517 die Existenz „einer großen mit Kupfer Dach besäumten“ Kirche in Wardenberg. Leider wurde der Originalbau der Marienkirche in den kriegerischen Auseinandersetzungen während der Münsterschen Fehde stark zerstört und erst zum Ende des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die uns heute im Stile der Neugotik erfreuende Kirche mit ihrem sich steil zum Himmel streckenden Kirchturm, besitzt in Ihrem Inneren eine einfache aber kulturhistorisch wertvolle Ausstattung mit kirchlicher Reliquien. Die Marienkirche wird noch heute als Wallfahrtskirche der Gläubigen aus Nah und Fern genutzt. Hier zum kirchlichen Fest Maria Himmelfahrt, erklingt auch die über 250 Jahre alte Orgel der Kirche und verzaubert alle Gläubigen und Besucher der Kirche mit ihrem imposanten Klangvolumen.

Wardenburg, eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg, findet man in Niedersachsen. Der Ort liegt im Naturpark Wildeshauser Geest. Die beiden Flüsse Hunte und Lethe fließen durch das Gemeindegebiet. Bereits vor über 1000 Jahren lebten hier Menschen in Eschsiedlungen. Wardenburg selbst wurde vor über 700 Jahren gegründet. In alten Zeiten war der Handelsweg "die Bronzestraße" ein Begriff. Er führte von Süden kommend entlang des Hunteufers zur Nordsee. An diesem Weg wurde im so genannten "Winkel" des Lerigaus das Dorf Wardenberge gegründet. Im Jahr 1270 ließ der Westerholtsche Ritterbund im Gebiet um Wardenberge eine Burg und die Marienkirche erbauen. So wurde aus Wardenberge schließlich Wardenburg. Wardenburg entwickelte sich im Laufe der Zeit zum anerkannten Mittelpunkt dieses "Winkels". Die Marienkirche, die eine Wallfahrtskirche wurde, war Ziel unzähliger Pilgerer. Sie wurde weit über die Grenzen des Landes hinaus berühmt. Heute leben in Wardenburg 15.929 Einwohner. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist der Glockenturm. Beeindruckend stellt sich die Marienkirche dar. Sie brannte im Jahr 1538 nieder. Doch im Jahr 1578 wurde die Wallfahrtskirche durch Graf Johan VII. aus den Ruinen wieder aufgebaut. Einen Besuch lohnen auch die Wassermühle an der Lethe und das Schmiedemuseum, das mit Exponaten zur traditionellen Schmiedekunst besticht. Naturliebhaber werden sich verlieben in die Landschaft rund um Wardenburg. Empfehlenswert ist der Wardenburger Tillysee. Die Wardenburger Marsch und die Staatsforste Tüdick und Fuhrenkamp laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Imposant sind die Naturdenkmäler Griesenmoor und Benthullener Moor. Ein weiteres Naturdenkmal ist das Landschaftsschutzgebiet Hunte. Wardenburg ist gut zu erreichen über die A 29. Zwei Landstraßen und mehrere Kreisstraßen runden die gute Infrastruktur ab..... Folgende Termine in Wardenburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Wardenburg gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Wardenburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Wardenburger Markt in Wardenburg (24.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (26.05.2013)


Städte in der Nähe von Wardenburg:
garrel (12.7km), oldenburg (13.4km), grossenkneten (14.1km), hatten (18.9km), edewecht (20km), bad-zwischenahn (21.2km), rastede (22.5km), wiefelstede (23.4km), emstek (24.8km),



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