Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Alfeld (Leine)? Alle Termine & Daten.

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Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Alfeld (Leine)

Altstadt mit Rathaus, Stadtmauer und Lateinschule

Das Rathaus der Gemeinde Alfeld ist sehr sehenswert. Es ist im Stil der Weserrenaissance gebaut. Erbaut wurde es im gotischen Stil und 1586 umgebaut. Spuren des früheren Stils sind noch teilweise vorhanden. Der Treppengiebel im Westen ist noch im gotischen Stil. Der Blaue Stein liegt vor dem Rathaus. Er ziert das Wappen der Stadt. Die volkstümliche Erzählung -Der Räuber Lippold- erklärt die Herkunft des Blauen Steines. Die Tochter des Bürgermeisters wurde entführt. Der Entführer war ein Raubritter. Eines Tages wurde er krank. Die Tochter des Bürgermeisters sollte Medizin aus Alfeld holen. Weil die Tochter mit niemanden über ihr Leid sprechen durfte, erzählte sie dem Stein alles. Ihre Tränen färbten den Stein blau. Der Bürgermeister hatte sie gehört und rettete sie. Die Alfelder erhängten den Räuber. Alfeld erhielt im 13. Jahrhundert eine Stadtbefestigung. Diese bestand zunächst aus einer Stadtmauer mit vier Stadttoren. An der Sedanstraße ist das -Perkdor-. Das Holzerdor liegt an der Holzer Straße. Das Hörserdor befindet sich an der Seminarstraße und das Leyndor ist an der Leinstraße. Später wurde vor der Mauer ein Wall errichtet. Nur ein Stadtturm ist bis heute erhalten geblieben. Es ist der Fillerturm. Er wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Der Name des Turms stammt von dem Abdecker, dem -Filler-. Heute sind von der Stadtbefestigung nur noch Teile übrig. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der größte Teil abgerissen. Erwähnenswert ist in der Umgebung auch die Lateinschule. Sie ist 1610 erbaut worden. Das Gebäude ist im Renaissance-Stil. Sie ist mit Schnitztafel geschmückt. Die Tafeln zeigen den Pansophischen Zeithintergrund des 17. Jahrhunderts dar. Unter anderem wird die chymische Hochzeit dargestellt. Die Rosenkreuzer waren Mitglieder eines geheimen mystischen Ordens im 17. Jahrhundert. Begründer war Christian Rosenkreutz. Dieser wurde zu einer königlichen Hochzeit eingeladen, der chymischen Hochzeit. Der Roman ist 1616 anonym erschienen. Vermutet wird aber, dass der Autor der Theologe Johann Valentin Andreae ist. Kurz nach der Herausgabe der Bücher erklärte Andreae, er habe die Figur Rosenkreutz erfunden. Ebenfalls sind Symbole der sieben freien Künste, der Grammatik, Dialektik, Rhetorik, Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie dargestellt.

Fillerturm

Der Fillerturm ist der einzige Turm, der von der Stadtbefestigung noch erhalten ist. Er ist aus Kalkstein und Rölllinghauser Buntsandstein gebaut. 22,32 Meter ist er hoch. Der Wehrturm der Stadtbefestigung hat einen quadratischen Grundriss. Jede Seite ist 7,10 Meter lang. Er hat drei Geschosse. Rund herum ist er mit Efeu bewachsen. Dieser Efeubewuchs wurde im Jahre 1907 unter Naturschutz gestellt. Er ist Eigentum des Landkreises Hildesheim. Der Landkreis hat der Stadt Alfeld den Turm überlassen und diese richtete ein Museum dort ein. 1995 bis 1997 hat der Alfelder Verein für Heimatkunde und die Leitung des Alfelder Museums die Ausstattung der Räumlichkeiten übernommen. Hier ist das Heimatmuseum zu Hause. Das Treppenhaus beinhaltet die Geschichte von Alfeld. Verschiedene Exponate sind hier ausgestellt. Den Namen verdankt der Turm der nahegelegenen Abdeckerei - der sogenannten Fillerei. Im 15. Jahrhundert wurde er erbaut. 1996 wurde das Museum des Fillerturm eröffnet, sogar mit Flaggenhissung. Von oben haben die Besucher einen wundervollen Ausblick über die Stadt und die Umgebung. Ein Teil des Linnetals kann von hier oben aus überblickt werden. Besonders deutlich zu sehen sind die St. Nicolai Kirche mit ihren beiden Zwillingstürmen und das Rathaus. Im Inneren des Turms befinden sich auch Modelle des Rathauses und der St. Nicolai Kirche. Die Turmbesteigung und Besichtigung ist nur an besonderen Tagen möglich. Gruppen können jedoch Termine vereinbaren. Es sind 88 Stufen bis zur Spitze des Turms. Der Turm liegt an der Ständehausstraße 1. Direkt daneben, mit derselben Adresse ist das Gesundheitsamt. Das Kreishaus wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet.

Schnarchmuseum und Schlafinstitut

Im Ortsteil Langenholzen in Alfeld befindet sich das einzige Schnarchmuseum der Welt. Es beinhaltet ca 400 Ausstellungsstücke. Sie reichen vom 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit. Es ist eine private Ausstellung eines Arztes und Sammlers aus Alfeld. Seit vielen Jahren kann der Besucher die unterschiedlichsten Exponate bewundern. Darunter sind zum Beispiel Anti-Schnarch-Masken, Anti-Schnarch Medikamente, Cremes, Öle, Tabletten, Pflaster und Strips. Aber auch elektronische Hilfsmittel sind hier zu bestaunen. Die älteste Selbsthilfegruppe für gefährliches Schnarchen in Deutschland befindet sich in Alfeld. Die ASG, Alfelder Schlafapnoe Gesellschaft, wurde im Jahre 1993 gegründet. Sie betreibt auch das Schnarch-Museum. Ebenfalls ist das Institut für Schlafdiagnostik und Therapie in Alfeld eng mit dem Museum verbunden. Der Leiter des Instituts ist Josef A. Wirth. Hier werden Schlafkrankheiten diagnostiziert und behandelt. Zu den üblichen Erkrankungen gehören Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Schnarchen, nächtliche Atemstörungen, unruhige Beine, Schlafwandeln und noch einiges mehr. Das Schlaflabor befindet sich im Leinebergland Klinik. Es ist das ehemalige Alfelder Krankenhaus. Schlafapnoe ist ein lautes Schnarchen, das sehr unregelmäßig ist. Es finden Atemstillstände von mehr als 10 Sekunden statt und das mehrmals in der Stunde. Das kann bis zu 600 mal pro Nacht passieren. Ebenfalls kann die Narkolepsie behandelt werden. Das ist die Schlafkrankheit oder auch unter Schlummersucht bekannt. Es kommt zu Schlafattacken zu jeder Tageszeit und in den ungewöhnlichsten Situationen. Beides sind sehr gefährliche Erkrankungen und können sogar zum Tode führen, wenn sie nicht behandelt werden. Auch bei schnarchenden Kindern gibt es Auswirkungen. Sie sind oft schlechter in der Schule. Wahrscheinlich liegt die Erklärung in dem gestörten Schlaf des Kindes. Die Kinder sind dann müde und dadurch weniger konzentriert.

St. Nicolai Kirche

Die St. Nicolai Kirche liegt in der Innenstadt von Alfeld. Sie hat Zwillingstürme, die von weitem zu sehen sind. Die St. Nicolai Kirche ist eine gotische Hallenkirche. 1542 wurde sie evangelisch. Sie ist die Stadtkirche von Alfeld. Der ehemalige Hauptaltar befindet sich heute in Köln in der Mioritenkirche. Der Hauptaltar ist den Stadtpatronen, dem heiligen Nikolaus und der heiligen Jungfrau Maria geweiht. Der frühere Superindendant soll ihn eigenmächtig nach Köln verkauft haben. Die Alfelder Kirchen haben zahlreiche Altäre und Epitaphe (Denkmäler in einer Kirche oder in der Umgebung) abgegeben. Es sind nur noch wenige Rest übrig. So sind noch das frühgotische Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert, das Sakramentenhäuschen und der Taufstein da. Triumphkreuze gehören zur inneren Ausstattung großer christlicher Kirchen im Mittelalter. es sind monumentale Kruzifixe. In der Alfelder St. Nicolai Kirche ist eins von 15 Triumphkreuze in Deutschland. Die Nicolai Kirche war ursprünglich eine romanische Basilika. Im 14. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil neu erbaut. Es ist noch das Querhaus der Vorgänger-Kirche vorhanden. 1409 bis 1423 entstand im südlichen Teil die Steinbergsche Kapelle. In der Kapelle befindet sich der Grabstein von Chatarina von Steinberg und ein Bild der Betenden. 1576 wurde eine Grabplatte für Margarethe von Veltem hinzugefügt. Durch den Westeingang auf der linken Seite befindet sich die St. Bartholomäus Kapelle. Dort wurde bei Renovierungsarbeiten 1977 bis 1978 ein mächtiger Sandsteinblock mit Metalltür gefunden. Im südlichen Turmteil zur Treppenspindel wurde ein kleiner Gang entdeckt. Unter der Orgelempore kamen Gruftanlagen zum Vorschein. Die Gruften waren bis 1,40 m hoch, 1,20 m breit und fast 2,40 m lang. Im Chorraum wurde eine Fülle von Knochen und Schäden entdeckt. Hier wurden viele Geistliche und Adelige bestattet. Die Kirche war auch mit einigen Priechen ausgestattet. Priechen sind sogenannte -Stühle-. Früher gab es in Kirchen nur feste Stühle für hohe Würdenträger. Diese Stühle gebührten dem, -der da zur Rechten der Majestät im Himmel auf dem Stuhl saß-. Das Anrecht auf einen Platz in der Kirche wurde später auch kostenpflichtig. Je näher er an der Kanzel und dem Altar war, umso teurer wurde er.

Planetenhaus

Alfeld gehört zur Deutschen Fachwerkstraße. Sie wurde 1990 ins Leben gerufen. -Von der Elbe bis zum Weserbergland- heißt die Regionalstrecke, zu der Alfeld zählt. 100 Fachwerkstädte haben sich hier zusammen geschlossen, um die wunderschönen, größtenteils restaurierten, Fachwerkbauten zu präsentieren. Eines der bemerkenswertesten Häuser ist wohl das Planetenhaus. Laut einer früheren Inschrift wurde es im Jahre 1608 erbaut. An der Fassade befinden sich zwei Schnitzplattenreihen. Die oberste Reihe zeigt die 7 Planeten Mars, Saturn, Venus, Sonne, Jupiter, Merkur und Mond. Sie werden von Götter und Göttinnen dargestellt. Die untere Reihe zeigt die 5 Sinne. Erkennbar sind die Sinne Geschmack und Gehör. Es befinden sich noch Schnitzfliese darunter. Sie zeigen 2 Fabelwesen, ein Pferd mit einem Schnecken-Schanz und einen Ziegenbock mit einem Schnecken-Schwanz. In deren Mitte ist ein Einhorn zu erkennen. Dies weist eventuell auf ein Apothekersymbol hin. Es ist aber nicht urkundlich nachgewiesen, dass eine Apotheke in dem Planetenhaus untergebracht war. Es gab zwar eine Einhorn-Apotheke in Alfeld, aber einen Bezug zum Planetenhaus ist nicht beweisbar. 1880 erhielt das Haus einen Schieferbehang, der die Schnitzplatten abdeckte. Erst 1905 wurden die Platten wieder freigelegt. Alfeld erhielt seine Stadtrechte im Jahre 1221 bis 1258.1523 gehört die Stadt zum Herzogtum Braunschweig - Wolfenbüttel. 1643 fällt sie an das Hochstift Hildesheim. Die Stadtbefestigung wird 1770 abgerissen. 1815 wird sie dem Königreich Hannover unterstellt. Im Jahre 1846 wird die Stadt bei einem Brand zu 1/3 vernichtet. Die Preußen eignen sich Alfeld mit Gewalt im Jahre 1866 an. 1860 bis 1914 erfolgt die Industrialisierung und 1911 findet die Gründung der Fagnus Werke statt.

Wissenswertes

Wer den Landkreis Hildesheim durchquert, begegnet unter umständen der Stadt Alfeld. Die Mittelstadt liegt an der Leine im südlichen Niedersachsen und darf sich die zweitgrößte Stadt des Landkreises nennen. Alfeld darf den Vorteil genießen, inmitten der Metropolregion Hannover-Braunscheig-Göttingen zu verweilen. Das Leinebergland, in dem die Stadt liegt, ist ein landschaftlich sehr attraktives Gebiet. So manch einer hat vielleicht schon einmal von den Sieben Bergen gehört, auf die man trifft, wenn man die Stadt nordöstlich verlässt. Alfeld ist in fünfzehn Ortsteile aufgegliedert.

Heute weiß man, dass die Jahre 1523 bis 1643 hinsichtlich Wirtschaft und Kultur das sogenannte goldene Zeitalter der Stadt waren. Unter dem Braunschweig-Wolfenbütteler Fürstentum fand eine rasante Entwicklung nach vorne statt. Am 13. Oktober 1625 waren in Alfeld namhafte Feldherren präsent. Der Dreißigjährige Krieg wütete und Tilly und Wallenstein, beide der katholischen Liga angehörig, trafen sich in Alfeld zu einer Unterredung. Alfeld gehört zu einer der Städte, die im Zweiten Weltkrieg veschont blieben.

Ein Spaziergang durch die Stadt Alfeld lohnt sich auf jeden Fall. Interessante Fachwerkbauten zeichnen die Stadt aus. Da jedoch auch Alfeld, wie auch viele andere Städte, nicht von verheerenden Stadtbränden veschont geblieben ist, stammen die heutigen Gebäude vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert. Besonders erwähnenswert ist die Lateinschule von 1610. Hier kann der Betrachter sich nicht nur von der Bauweise beeindrucken lassen, auch die zahlreichen Schnitztafeln lohnen es, sich damit auseinanderzusetzen. Die Schnitzplatten, die auch noch an verschiedenen anderen Häusern, wie zum Beispiel dem Planetenhaus, zu sehen sind, verraten sehr viel über die geschichtlichen Vorgänge. Einer der Stadttürme ist noch bis heute erhalten, vom Rest der Stadtbefestigung ist heute jedoch kaum mehr etwas sichtbar. Freundliche Parkanlagen locken hier nun Einheimische und Gäste an. Auch die gotische Hallenkirche St. Nicolai sollte man bei einer Besichtigung von Alfeld nicht missen.

Besonders interessant ist auch Deutschlands erstes Schnarchmuseum, dass sich in Alfeld befindet.

Verkaufsoffener Sonntag in Alfeld (Leine)

Folgende Termine in Alfeld (Leine) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Alfeld (Leine) nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Alfeld (Leine):
nordstemmen (18.7km), einbeck (21.1km), hildesheim (21.8km), bad-salzdetfurth (23.9km), dassel (24.7km), salzhemmendorf (26km), sarstedt (27.5km), bad-gandersheim (28.2km), harsum (29.6km),





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