Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Altdorf bei Nürnberg? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Altdorf bei Nürnberg

Stadtmauer mit den 3 Türmen, Unterer und Oberer Turm und Feilturm

Die Stadtbefestigung in Altdorf ist so um 1400 errichtet worden. Stadtmauern sind die Weiterentwicklung von Holzpalisaden und Wallanlagen. Sie wurden zum Schutz der Städte gegen Feinde errichtet. Die erste ummauerte Stadt war Jericho. Durch den Einbau von Türmen und Bastionen werden sie zu festungsartige Stadtbefestigungen. Sie sind mindestens mannshoch, meistens jedoch wesentlich höher. Die Stadttore sind meist der einzige Eingang. Die Tortürme wurden errichtet zur Verteidigung der Tore. Hier konnten Wachposten, Kanonen und Munition untergebracht werden. An dem unteren Turm in Altdorf sind die Beschädigungen des Krieges deutlich zu sehen. Diese wurden bewusst dort gelassen. Bei näherem Hinsehen sind die Giebelansätze des ehemaligen Torhauses zu sehen. Links oben am Turm hängt noch das ehemalige Toilettenhäuschen. Es sind nur noch die drei Türme der ehemaligen Stadtbefestigung übrig geblieben. Heute ist der untere Turm der Gästeturm. Der Obere Turm ist der Westeingang zur Stadt. Hier war früher eine Zugbrücke. Der Torraum ist durch ein schweres, sehr massives Eichentor versperrt. Dieses befindet sich noch heute an dieser Stelle. In 5 Meter Höhe sieht der Betrachter einen sehr markanten Kopf. Das Besondere daran ist das geteilte Kinn. Das ist ein sogenannter Neidkopf. Im Mittelalter wurde er an weltlichen, nicht kirchlichen Gebäuden angebracht. Der obere Turm ist von Stadtweihern umgeben. Der Rossweiher hat seinen Namen davon, dass hier Pferde gebadet und gesäubert wurden. Der Waschweiher, auch "Steffeleinsweiher" genannt, hat seinen Namen von den Frauen, die ihn nutzten, um hier ihre Wäsche zu waschen. Es führen ein paar Stufen zu dem Weiher. Der Feilturm ist der ehemalige Landsknechtturm. Anfänglich war er ein Verteidungsturm mit einer Kanone oben drauf. Er wurde auch als Lager für Pulver und Munition genutzt. Im Jahre 1743 zerstörte ihn ein Feuer. Nach dem Wiederaufbau wurde er als Gefängnis genutzt.

Altdorfer Altstadt

Altdorf wird bereits um 800 erwähnt. Zu dieser Zeit ist der Ort ein fränkischer Königshof. Es befindet sich eine Kapelle in dem Ort, die dem Heiligen Martin geweiht ist. In einer Urkunde wird die Stadt erstmalig 1129 erwähnt. Im Jahre 1281 werden die Bewohner durch Rudolf von Habsburg vom Zoll befreit. Im Jahre 1299 wird Altdorf an die Grafen von Nassau verpfändet. Im Jahre 1368 erhält der Ort Marktrechte. Die Nürnberger erobern im Landshuter Erbfolgekrieg im Jahre 1504 die Stadt und der Sitz eines nürnbergischen Pflegeamts wird in Altdorf eingerichtet. Das nürnbergische Gymnasium wird im Jahre 1575 nach Altdorf verlagert. 3 Jahre später bekommt das Gymnasium den Rang einer Akademie. Im Jahre 1622 erteilt Kaiser Ferdinand II. der Hochschule das Universitätsprivileg. Die Universität besteht bis 1809. Hier promovierten viele bekannte Personen, wie zum Beispiel der Philosoph Leibniz. Im Jahre 1806 kommt Altdorf zu Bayern. Die Uraufführung des Schauspiels -Wallenstein in Altdorf- fand im Jahre 1894 statt. Von 1945 bis 1965 hat das Landratsamt Nürnberg seinen Sitz in Altdorf. In den Jahren 1972 und 1978 schließen sich etliche Gemeinden an Altdorf an. Die Altstadt von Altdorf lädt zum Bummeln ein. Der Mittelpunkt ist das Rathaus, die evangelische Stadtpfarrkirche St. Laurentius, der Obere Markt und der Untere Markt. Viele Sehenswürdigkeiten locken Besucher in die Stadt. Das ehemalige Universitätsgebäude wurde 1571 bis 1583 erbaut. Das Schloss ist 1558 erbaut worden. Heute ist es der Sitz der Landespolizei. Die Fachwerkhäuser in der Innenstadt sind sehr beeindruckend. In der Hesselgasse, der Kiliansgasse und der Silbergasse sind etliche sehenswerte Häuser. Am Oberen Tor sind Reste der Stadtbefestigung aus dem 15 Jahrhundert zu bewundern. Da Universitätsmuseum mit seinem Fossilienkabinett und dem Doktorsgarten befindet sich in der Nähe des Schlosses.

Universitäts-Museum

Es gibt keine Universitätsgebäude in dem Alter in Deutschland, die so gut erhalten ist. Die Einweihung fand im Jahre 1575 statt. Drei Jahre später wird sie zur Akademie und 1623 zur Universität. Dies geschieht auf Anordnung des Kaisers Ferdinand II. 1809 wird die Universität aufgelöst. Hier studierten zahlreiche bekannte Persönlichkeiten. Albrecht von Waldstein (Wallenstein), Gottfried Wilhelm Leibniz, Georg Philipp Harsdörffer, Georg Andreas Will, Christoph Jakob Trew und Leonard Christoph Sturm sind nur einige von ihnen. Heute erzählen Urkunden, Dokumente und Medaillen die Geschichte der Stadt. Hier sind Buchveröffentlichungen der damaligen Professoren, Disputationsschriften und Doktorarbeiten zur Einsicht aufgestellt. Wunderschöne Versteinerungen befinden sich im Fossilienkabinett. Diese runden das Bild des besonderen Museums ab. Zur Zeit der Universität war ein botanischer Garten vorhanden. Hier wurden mit den angepflanzten Kräuter Naturheilverfahren angewendet. Es befanden sich seltene Pflanzen in dem Garten. Heute sind in dem -Doktorgärtlein- noch über 300 Pflanzen vorhanden. Er wurde 1998 angelegt und befindet sich hinter dem Museum. Der Garten ist ein Ort der Ruhe und Erholung und steht auch für diverse Veranstaltungen im Mittelpunkt. Er soll an den ehemaligen medizinisch-akademischen Garten der Universität erinnern. Aber auch Bildhauer und Künstler stellen hier ihre Werke aus. Vor dem Museum sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Parkplatz. In den Räumen der Universitätsdruckerei, der -Aldorfina- ist der Aufbau und die Organisation der Universität zu bewundern. Auch wird hier von dem Studentenleben erzählt. Hier kann sich der Besucher über die Universitätsgesetze und Mandaten des Senats, aber auch zu Lebenskosten und geselligen Vergnügungen der Studenten informieren.

St. Laurentius Kirche

St. Laurentius ist eine evangelische Stadtkirche in Altdorf. 1387 wurde sie umfangreich neugestaltet. 1407 war sie dann eine dreischichtige Basilika. In den Jahren 1752 bis 1755 bekam sie ein neues Langhaus. Sie ist die Universitätskirche. Nur der gotische Chor und das Untergeschoß des Turmes sind erhalten geblieben. Damit sind dies die ältesten Teile der Kirche. Besonders erwähnenswert ist der Taufstein aus "Bauderschem" Marmor. Johann Friedrich Bauder stiftete im Jahre 1754 den Taufstein. Er war Bürgermeister der Stadt. Bauder ließ Juragestein in der Altdorfer Gegend abbauen. Dieses Gestein ist sehr fossilienreich. So entstand der baudersche Marmor. Er wird auch Altdorfer Marmor genannt. Der Laurentiusbrunnen ist aus dem Jahre 1820. Er erinnert an den Kirchenpatron, der auf glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde. Der Gedenktag ist der 10.08. Laurentius bedeutet "der Lorbeergeschmückte oder auch der Mann aus Laurentum (lateinisch)". Laurentius war Diakon und Märtyrer. Gestorben ist er am 10.08.258 in Rom. Er war einer von sieben Diakonen der Christen. Zuständig war er für die Finanzen und die Sozialarbeit. Der römische Bischof Sixtus II. wurde von Valerian festgenommen und enthauptet. Vor seinem Tod beauftragte Sixtus Laurentius damit, die Schätze der Kirche unter den Armen zu verteilen. Laurentius war der Meinung, er sei nicht erachtenswert, den Tod mit seinem Bischof zu teilen. Darüber war er sehr unglücklich. Sixtus verkündete ihm, dass er ihm in 3 Tagen folgen werde. Kaiser Valerian wollte unbedingt die Schätze der Kirche. Um Laurentius zur Herausgabe zu zwingen, folterte er ihn. Laurentius erbat sich 3 Tage Bedenkzeit. In dieser Zeit verschenkte er die Güter an die Armen und präsentierte die Armen dem Kaiser als die "Schätze der Kirche". Valerian war sehr wütend und darüber ließ Laurentius zwischen glühenden Platten legen. Als er auf einem glühenden Rost langsam zu Tode gefoltert wurde, spottete er noch, der Folterer solle ihn umdrehen. Von der einen Seite sei er schon gar.

Wallensteins Quartier und Wallensteins Brunnen

In Altdorf bei Nürnberg steht das ehemalige Professorenhaus. Hier wohne Albrecht von Wallenstein während seiner Studienzeit, die nur 7 Monate dauerte. Im Jahre 1599 zog er als 15 Jähriger hier ein. Er erlebte hier seine turbulente Studienzeit. Der Brunnen zur Erinnerung an Albrecht von Wallenstein ist von dem Bildhauer Ludwig Manz erschaffen worden. Er ist aus dem Jahre 1985 und zeigt den jungen Wallenstein. Albrecht von Wallenstein ist am 24.09.1583 auf Schloss Hermmitz geboren worden. Er trat in den Hofdienst der Habsburger und konvertierte zum Katholizismus. Durch die reiche Heirat im Jahre 1609 mit Lukrezia von Witschkow und geschickte Erwerbungen wurde er zum größten Grundbesitzer Böhmens. Im Jahre 1618 schlug er sich auf die Seite des Königs und 1625 stelle er seine eigene Armee auf. Vom Fürsten im Jahre 1630 abgesetzt wurde er im Jahre 1631 noch einmal zur Hilfe gerufen gegen Gustav Adolf. Am 25.02.1934 wurde er ermordet. Er besuchte eine lutherische Lateinschule und danach die Universität in Altdorf. Die Universität gehörte zum lutherischem Nürnberg. Von dort wurde er verwiesen, weil er in blutige Raufereien verstrickt war. Er ging dann nach Italien. Die Kultur und die Gesellschaft beeindruckten ihn und aus diesem Grund wechselte er zum Katholizismus. 1623 heiratete der schon lange verwitwete Wallenstein die 21 jährige Isabelle von Harrach. Durch diese Heirat ist er zum Fürsten avanciert. Er förderte die Leinenerzeugung, Tuchmacherei, Papiermühlen, Brauereien, Eisenhämmer, Pulvermühlen und die Seidenindustrie. Außerdem organisierte er das Schul- und Erziehungswesen und die Armee- und Krankenpflege. Er errichtete große Getreidespeicher für Hungersnöte. Am 24.01.1634 wurde er vom Kaiser heimlich abgesetzt. Er zog mit seinen verbliebenen Getreuen nach Eger. Aber leider waren viele der Gefährten auf der Seite des Kaisers. Am 25.021634 wurden die letzten Anhänger beim Bankett auf der Burg Eder nieder gemacht. Albrecht von Wallenstein selbst wurde im Schlafzimmer im Pachhelbelhaus erstochen.

Schloß Grünsberg

Das Schloß Grünsberg liegt in Mittelfranken, in der schönen Stadt Altdorf bei Nürnberg. Früher, im Mittelalter, stand hier eine Burganlage. Sie entstand wahrscheinlich beim Krieg gegen Ungarn im Jahre 985. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. 1717 bis 1723 wurde es erweitert. Im Jahre 2000 wurde die Stromersche Kulturgut Denkmal und Natur Stiftung gegründet, die sich um den Erhalt des Schlosses Grünsberg kümmert.. Zu dem Grundstück gehört auch die barocke Zehntscheune (Lagerhaus) mit Garten. Hier waren ursprünglich sieben Terrassen. Heute ist hier der Tierfriedhof Anubis. Schloss Grünsberg ist eine sogenannte Versteckburg. Das bedeutet, dass sie erst zu sehen ist, wenn man direkt davor steht. Schloss Grünsberg hat an drei Seiten tiefe Schluchten und an der vierten Seite wurde ein künstlicher Graben gebaut. Hier befand sich bis 1740 eine Zugbrücke. Anstelle der Zugbrücke wurde später ein steinerner Damm errichtet. Dieser ist bis 1960 erhalten geblieben. Seit langer Zeit gehört das Schloss der Familie Stromer. Die Freifrau Rotraut von Stromer-Baumbauer gehört zu der angesehensten Adelfamilie in Nürnberg. Seit dem Tod ihres Vaters, Dr. Wolfgang Stromer von Reichenbach, ist sie als Administratorin der Stromerschen Kulturgut Denkmal und Natur Stiftung tätig. Diese hat sich zur Aufgabe gemacht, das Schloss als Denkmal zu erhalten. Seit 1754 ist das Schloss im Besitz der Familie. Es liegt an einer Seitenschlucht des Schwarzachtales. Ursprünglich wurde es auf Felsen gebaut, die aber mittlerweile zu circa 10 Meter Sand geworden sind. Bei Sprengungen im Krieg ist der Berg ins Rutschen gekommen. Also waren zahlreiche Renovierungen nötig. Das Fundament musste erneuert werden. Das Heizungssystem wurde im Jahre 1974 eingebaut. Mittlerweile ist es auch renovierungsbedürftig. Die Dächer müssen erneuert werden. An den Nebengebäuden sind die Aussenecken abgerissen. Durch die LKWs, die durch den Ort mit fast 70 km/h fahren, erschüttern den Berg immer wieder aufs Neue. Die älteste Urkunde ist von 1231, in der das Schloss erwähnt wird. Hier wird über eine Reparatur des Schlosses geschrieben. Das beweist, dass das Schloss zu diesem Zeitpunkt schon dort stand. Um die nötigen Reparaturen und Renovierungen durchführen zu können, finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen im und um das Schloss herum statt. Der Erlös kommt komplett dem Schloss zu Gute. Besonders sehenswert sind die Mondscheibenfenster aus dem Jahre 1720 und der Stuck. Er wurde von Donato Polli erschaffen. Erwähnenswert sind auch die Wendeltreppe aus dem Jahre 1720. Sie hat eine handgeschnitzte Wendel in der Mitte. 1622 wurden viele Linden gepflanzt zur Erinnerung an die Schlacht von Mühlberg und Amfing.

Rathaus

Das alte Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Im 2. Markgrafenkrieg wurde er zerstört. Das war im Jahre 1553. Zwölf Jahre später, im Jahre 1565, wurde er neugebaut. Im Erdgeschoss waren Fleisch- und Brotbänke, die Waage und weitere Kämmereien. Die Verwaltung tagte im Obergeschoß. An der rechten Hausecke war der Pranger mit Halseisen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Zwerchgiebel und Dacherker errichtet. Bis heute ist hier die Stadtverwaltung zu Hause. Das Gebäude ist im Renaissance-Stil. Eine Straße weiter befindet sich das neue Rathaus. Hier ist das Einwohnermeldeamt, das Passamt, Das Fundamt, das Amt für öffentliche Ordnung, das Sozialamt, das Standesamt, die Kämmerei, die Stadtkasse und die Bücherei. Das Gebäude befindet sich auf der Röderstraße 10. Am Oberen Markt 2 ist das Kultur und Sportamt, das Fremdenverkehrsamt. Der Neubau an der Röderstraße ist ebenfalls das Büro des Bürgermeisters. Hier befindet sich die Hauptverwaltung der Stadt und das Stadtbauamt. Seit 2007 ist Erich Odörfer der erste Bürgermeister. Er wurde direkt für 6 Jahre gewählt. Er hat die Aufgabe, die Stadtverwaltung zu leiten und die Stadt nach Außen hin zu repräsentieren. Er ist verantwortlich für den Vollzug der Stadtratsbeschlüsse. Er leitet die innere Organisation. Aus Baden-Württemberg hat er die Idee der Notinsel mitgebracht. Der Weg zur Schule, zu dem Spielplatz oder nach Hause kann für Kinder zum Gefahrenweg werden durch Gleichaltrige, kriminelle Jugendliche oder andere Personen. Hier bieten meistens Geschäfte und dergleichen Zufluchtsorte für diese Kinder. In jedem Gebäude finden Kinder Hilfe, in deren Schaufenster oder Türen die Plakate der Notinsel hängen. Das Projekt ist von der Stiftung Hänsel und Gretel ins Leben gerufen worden. Das war bereits im Jahre 2002. Der Bürgermeister von Altdorf hat die Schirmherrschaft übernommen. Der erste Unternehmer, der an dieser Aktion teilnahm, war der Apotheker der Wallenstein Apotheke. Bisher sind ca. 26 Unternehmen dabei. Die Stadt Altdorf kann auf vier Wappen zurückblicken. Das erste Wappen stammt aus dem Jahre 1374. Es zeigt das Hohenzollernschild der Burggrafen von Nürnberg und die hennebergische Henne, die eigentlich mehr wie ein Hahn aussieht. 1478 zeigte das Wappen den pfälzischen Löwen mit dem Wappen der Reichsstadt in seinen Pranken. Im Jahre 1836 befand sich dann der bayerische Löwe auf dem Wappen. Er stützt sich auf das Nürnberger Wappen oder unterdrückt es. Heute ist der bayerische Löwe ebenfalls im Wappen vorhanden. Doch nun hält er das Nürnberger Wappen hoch.

Wissenswertes

Im romantischen Mittelfranken hat sich die Stadt Altdorf bei Nürnberg im Landkreis Nürnberg-Land niedergelassen.

Die außergewöhnliche fränkische Landschaft bietet vor allem im Sommer viele Alternativen für die Freizeit. Besucher und Bewohner der Stadt machen sich dann auf zu Radtouren und Wanderungen.

Wer die Stadt Altdorf im Panoramablick genießen möchte, der begibt sich nach Hegnenberg. Bei sonnigem Wetter hat man hier einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf die Stadt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt Altdorf im Jahre 1129. Im Jahr 1387 wurde erstmals von Altdorf als Stadt geschrieben. Der Bau der Stadtmauer und eines Grabens wurde begonnen. Altdorf ist eine ehemalige Universitätsstadt. Bis 1809 wurde der Betrieb der Universität von Altdorf aufrecht erhalten. Als einer der berühmtesten Schüler geht Albrecht von Wallenstein aus dieser Lehranstalt hervor.

Die CSU führt den Stadtrat an, der aus 24 Mitgliedern und dem ersten Bürgermeister besteht.

Besonders sehenswert ist die St.-Laurentius-Kirche mit seiner außergewöhnlichen Barock-Orgel. Im Renaissance-Stil wurde das Rathaus im 16. Jahrhundert erbaut. Der typisch fränkische Sandsteinbau befindet sich gleich neben der Kirche. Als Lehranstalt für die Kinder der Nürnberger Aristokratenfamilien wurde 1575 das Wichernhaus erbaut. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Schule zur Universität. Die an den beiden Enden des Marktplatzes platzierten Stadttore waren Bestandteil der ehemaligen Stadtbefestigung. Auch die Prethalmühle und Schloss Grünsberg dürfen bei einer Stadtbesichtigung auf keinem Fall unbeachtet bleiben. Im Mittelalter war in der Prethalmühle eine Station für Postkutschen untergebracht. Heute leben in dem Gebäude insgesamt fünf Familien.

Erwähnenswert ist auch, dass sich die Nürnberger Schule für Baumpflege in Altdorf befindet.

Die Stadt Altdorf pflegt vier Städtepartnerschaften. Eine Verbindung besteht mit einer gleichnamigen Stadt in der Schweiz. Desweiteren bestehen Partnerschaften mit der Stadt Colbitz in Sachsen-Anhalt und Sehma in Sachsen. Auch mit der Stadt Dunaharaszti in Ungarn ist Altdorf freundschaftlich verbunden.

Verkaufsoffener Sonntag in Altdorf bei Nürnberg

Folgende Termine in Altdorf bei Nürnberg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Altdorf bei Nürnberg nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Altdorf bei Nürnberg:
burgthann (8.3km), hersbruck (14.8km), neumarkt (15.8km), roethenbach (17.8km), feucht (17.9km), lauf (20.2km), wendelstein (23.5km), eckental (26.6km), hilpoltstein (27.9km),





Umfrage: Bist du mit unserer Auflistung für Altdorf bei Nürnberg zufrieden? Bitte vote (1 - unzufrieden, 5 - sehr zufrieden):