Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Altenberge? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Altenberge

Rad- und Wanderwege

Altenberge ist ein kleiner Ort im Münsterland. Nicht weit entfernt befindet sich die Stadt Münster. Die gesamte Region ist als Radregion sehr bekannt. Es ist ein Paradies für Radfahrer, die das Münster-land mit per Rad erkunden wollen, aber auch für Radurlauber. Dazu trägt auch das gut ausgebaute und beschilderte Radwegenetz bei. Über 4.500 Kilometer Radwege abseits der Hauptverkehrsstraßen schlängeln sich durch die wunderbare Landschaft des Münsterlandes. Es werden außergewöhnliche Themenrouten im gesamten Umfeld angeboten. Es gibt über 200 Rundwege, die unterschiedlich lang sind. Hier kann der Radfahrer zwischen 10 und 40 Kilometer langen Strecken wählen. Aufgrund der guten Beschilderung und der Einteilung in Waben ist es kein Problem, den Wegweisern zu folgen. Eine kostenlose Rad-Planungskarte ist erhältlich. Das ist eine Übersichtskarte mit den gesamten Radwegen des Münsterlandes. Hier werden auch die Adressen der Fahrradvermietung und von Ser-vicestationen genannt. Die Bett & Bike-Betriebe haben sich auf die Bedürfnisse der Radfahrer einge-stellt. Sie bieten neben einer Unterkunft auch speziellen Service an. Trockene Plätze für das Fahrrad und die Ausrüstung, Reparaturwerkzeuge und Informationen zu Radrouten und Reisemöglichkeiten sind die zusätzlichen Angebote. Die 18 Themenrouten im Münsterland sind sehr vielfältig. Die 100 Schlösser Route ist insgesamt 960 km lang. Die kleinste ist die Burg- und Schloss-Tour mit 120 km. Dazwischen sind die verschiedenen Routen, wie der Ems Radweg, die Friedensroute, die Römerroute, der Europaweg, die Sagenroute, die Baumberger Sandsteinroute, der Kultur-Parcours, der Radweg Historische Stadtkerne, der Werse Rad Weg, die Rad-Route Dortmund-Ems-Kanal, die Aa-Vechte-Tour, die Vechtetalroute, die Randwanderroute Westmünsterland, die agri-cultura Route die Naturpark Hohe Mark Route und die LandesGartenSchauRoute. Im Münsterland ist ein Schild mit der Linkbox an vielen Schlössern und Burgen entlang der 100 Schlösser Route angebracht worden. Die Grafik muss einfach mit einem Fotohandy fotografiert werden und man erhält dann umfangreiche Informationen zu der Sehenswürdigkeit, vor der man gerade steht.

Heimathues Kittken

Der Heimatverein Altenberge e.V. hat das Ackerbürgerhaus am 04.10.1994 von der Gemeinde ge-pachtet. Es ist ein eingeschossiges Wohnhaus. Das Gebäude ist in Fachwerk mit Backsteinausfa-chung vor 1840 erbaut worden. Früher wohnte hier ein Tagelöhner. Die ursprüngliche Einfahrt befindet sich links und führte zur Tenne und zum Stall. Rechts ist der Wohnteil mit Küche. Dahinter befindet sich die Upkammer. 1885 kaufte die Gemeinde das Ackerbürgerhaus. Ein kleiner massiver Anbau am Wirtschaftsteil wird im Jahre 1889 angebaut. Er diente bis ca. 1945 als Arrestlokal. Hier wurden Trun-kenbolde, Landstreicher und Bettler verwahrt. Diebe und andere Straftäter wurden für 1 bis 4 Tage untergebracht. Ab 1906 wurde ein Insassenbuch geführt. Der Gemeindepolizist, der für die Verpfle-gung der Gefangenen zuständig war, wohnte von 1889 bis 1950 in dem Wohnteil. Danach war der Wohnteil eine Privatwohnung. Der Heimatverein begann im Jahre 1994 mit der Restaurierung. Die 4 Wohnräume wurden zu einem großen Versammlungsraum umgestaltet. Es wurde ein offener Kamin eingebaut. Der Umbau war durch Spenden der Altenberger Bürger, der Banken, der NRW-Stiftung, dem Denkmalamt und des Heimatvereines selber möglich. Das Heimathues Kittken wurde am 10. Mai 1997 eingeweiht. Durch die Nutzung des Heimathauses bemühte sich der Heimatverein intensiv um einen geeigneten alten Speicher. Einen Kornspeicher von 1810 konnte der Verein dann vom Hof Schmerling in Hohenhorst erwerben. Der Speicher wurde fachgerecht abgebaut und am 27. Juni 2002 begann der Wiederaufbau. Marode Balken und Bretter wurden ersetzt. Hohlziegen wurden von einem alten Haus genommen. Im Kornspeicher ist ein Heimatmuseum mit vielen religiösen und weltlichen Exponaten, alten Werkzeugen und landwirtschaftlichen Geräten eingerichtet worden. Das Backhues wurde im Jahre 2005 errichtet. Vom Hof Elbert entstand aus dem Obergeschoss des Speichers von 1898 das Fachwerkhaus. Im Jahre 2006 wurde es eingeweiht. Es wird für Veranstaltungen der unter-schiedlichsten Art genutzt. Auch standesamtliche Trauungen werden hier vorgenommen. Bei den Bauarbeiten des Kornspeichers kam die Idee eines Bauerngartens auf. 2003 wurde diese Idee umge-setzt.

Nordwalde und Umgebung

Nordwalde ist ein kleines Örtchen im Münsterland. Erstmalig wird die Gemeinde in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster aus dem Jahre 1151 erwähnt. Vorgeschichtliche Funde beweisen eine viel frühere Besiedlung in diesem Gebiet. Die alten Herrensitze, wie der Bispinghof, der Pröbstinghof, das Althaus und das Herzhaus, waren meist Einzelhöfe. Einige von ihnen sind heute noch erhalten. Nordwalde kann auf eine lange, traditionsreiche Geschichte zurück blicken. Die Spanier lagerten in Nordwalde um 1590 und der 30-jährige Krieg hatte auch Elend und Hungersnöte zur Folge. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt sich Nordwalde zu einer modernen Stadt. Früher lebten die Menschen hier meist von der Landwirtschaft und der Textilindustrie. Die alten, noch erhaltenen Herrensitze sind sehr sehenswert. Der Bispinghof besitzt einen historischen Speicher. Er war der Hof des Bischofs. Er ist einer von drei erhaltenen Gräftenhöfen. In der St.-Dionysius-Pfarrkirche steht eine Barockorgel. Sie ist eine Rarität. Die Kirche wurde modernisiert. Der Seitenflügel wurde zu Seminar- und Veranstaltungsräume und ein Medienzentrum. In den Sommermonaten finden diverse Schützenfeste statt. Die Nordwalder Herbstkirmes ist ein besonderer Höhepunkt. Viele Vereine organisieren zahlreiche Veranstaltungen. Unzählige Bewohner engagieren sich ehrenamtlich in den Vereinen. Das größte Völkerballturnier der Welt wird hier alle 4 Jahre mit 4.000 Spielern durchgeführt. Ende September dreht sich bei den Nordwalder Biografietage alles um diverse Lebensgeschichten. 2009 wurde die Bürgerstiftung Bispinghof gegründet. Ziel der Stiftung ist es zum Beispiel, den Bispinghof der Nachwelt zu erhalten oder unterschiedliche Events organisieren. Im Zusammenhang mit der Verlegung des Heimatmuseums wollen die Mitglieder der Stiftung den Ortskern modernisieren und umgestalten.

Historischer Ortskern Laer

Die kleine Stadt Laer liegt in dem wunderschönen Gebiet des Münsterlandes. 1969 schlossen sich die Ortsteile Laer und Holthausen zusammen. Partnerstädte sind Badersleben in Sachsen-Anhalt und Guénange in Frankreich. Ein schwarzer Falke mit silbernen Akzenten auf goldenem Grund ist das Wappen der Stadt. Sehenswert ist das Holskenmuseum. Es wird vom örtlichen Heimatverein betreut. Das alte Handwerk des Holzschuhmachers ist das Thema des Museums. Hier kann der Besucher einem echten Holzschuhmachermeister bei der Arbeit zusehen. Die alte Kaffeerösterei hat eine ganz besondere Bedeutung für die Stadt. Reisende bekamen bei einer Rast auf Bauernhöfen selbst gerösteten Kaffee serviert. Daher wurde das Münsterland auch das Land der Kaffeekannen genannt. Auch heute noch kann der Besucher des Münsterlandes dieses besondere Erlebnis genießen. Entlang am Rolevinckhof, über den Ewaldibach-Weg, an wunderschönen Häusern vorbei bis zum Dorfteich am Rathaus ist ein lohnenswerter Spaziergang. Die Oldenborg, die Klappwindmühle und das Naturdenkmal Heidenbaum sind ebenfalls sehr empfehlenswerte Ausflugsziele. Im September wechselt das Kulturprogramm und wird in einer 8-seitigen Broschüre vorgestellt. Die Events sind sehr vielfältig und umfangreich. In der Stadt befinden sich viele Gaststätten, Restaurants und Cafes. Nach einem Bummel durch die Stadt ist es erholsam, hier zu verweilen. Der Radelpark des Münsterlandes hat ca. 4.500 Kilometer ausgeschilderte Radwege. Münster ist nur 25 Kilometer entfernt. Seit 2009 führt ein Nachtwächter die Besucher der Stadt durch das nächtliche Laer. Die Wanderung beginnt am Rathausplatz, vorbei am Ewaldibach, dem Ackerbürgerhaus und endet im historischen Ratssaal. Der Nachtwächter erzählt dabei wunderbare und interessante Geschichten und Anekdoten über Laer. Eine Geschichte ist die über den Kartäusermönch Werner Rolevinck. Er wurde 1425 in Laer geboren. Durch seinen Geschichtsabriss Fasciculum Temporum ist er berühmt geworden. Das ist ein Wiegendruck aus dem Jahre 1500. Er galt als der erste Bestseller der Weltgeschichte. 100.000 Exemplare sind von dem Buch erschienen. Bei der Regionalen 2004 wurde der Schulzenhof Welling modernisiert und kinderfreundlich umgestaltet. Viele Veranstaltungen, wie zum Beispiel Rock am Rathaus oder Teich in Flammen finden hier statt.

Innenstadt

Die Gemeinde Altenberge liegt in der Parklandschaft des Münsterlandes. Sie hat ca. 11.000 Einwohner und eine gute Infrastruktur. Daher ist es als Wohn- und Ausflugsgebiet sehr beliebt. Urkunden über den Ursprung und die Gründung von Altenberge sind nicht vorhanden. Gerade für Touren mit dem Fahrrad eignet sich die Gegend ganz besonders. Es befinden sich hier zahlreiche Radwege. Jede Radtour ist ausgeschildert und von 10 bis 30 Kilometer Touren können hier gebucht, aber auch auf eigene Regie durchgeführt werden. Die Touren führen durch Wiesen und Wälder und an etlichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Am Wegesrand laden Restaurants und Cafes zum Verweilen ein. Es finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Nicht nur Vereine organisieren Events, Konzerte und Theateraufführungen. Im Jahre 2007 und 2009 wurde die Kulturarbeit in Altenberge von der Landesregierung gewürdigt. Die Gemeinde bekam die Auszeichnung „Kommunales Gesamtkonzept für kulturelle Bildung“. Die historische Eiskelleranlage der ehemaligen Bierbrauerei der Gebrüder Beuing ist ein ganz besonderes Projekt. Eine Kelleranlage der ehemaligen Brauerei geht über mehrere Etagen. Hier lagerten bis 1931 das Eis, das für die Kühlung benutzt wurde und die Fässer. Im Zusammenhang mit der Regionale 2004 wurde die Anlage für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Form einer Eisscholle ist ein Museum entstanden. Die Ausstellung zeigt die Funktion der Anlage und wie diese von Fledermäusen als Winterquartier genutzt wurde. Sachkundiges Personal begleitet die Besucher bei der Besichtigung. Der integrative Reitweg wurde im Jahre 2004 geschaffen. Er ist breit genug, dass auch ein Reiter mit Behinderung mit einem Begleiter auf ihm Platz hat. Egal ist dabei, ob der Begleiter ebenfalls reitet oder zu Fuß geht. Altenberge verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Egal ob man mit Bahn, Bus, Auto oder dem Flugzeug anreist, die Stadt ist immer gut zu erreichen. Viele Industrie- und Gewerbebetriebe haben sich in den Gewerbegebieten nieder gelassen. Vom Heimatverein wird eine Dorfführung angeboten, wobei das Heimathues Kittken mit dem Speicher, dem Backhaus und dem Bauerngarten besichtigt wird. Das Haus der Katharina Plettendorf wird ebenfalls besucht. Sie war die Amme der Dichterin Annette von Droste Hülshoff. Das Schlepper- und Gerätemuseum ist ebenfalls sehr sehenswert. Hier bekommt der Besucher einige Einblicke in die landwirtschaftliche Arbeit und dem Leben aus vergangener Zeit.

Schlepper und Geräte Museum

Die schöne Stadt Altenberge liegt im wunderschönen Münsterland. Es ist eine Landgemeinde mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Hier findet man urige, gemütliche Gaststätten und Cafes, ein Hallen- und ein Freibad, Tennis- und Reithalle und die jahrhundertealten Bauernhöfe. Viele Sehenswürdigkei-ten, besonders der historische Eiskeller, gibt es zu entdecken. Die Altstadt von Münster, der Prinzi-palmarkt, der Zoo und das Planetarium in Münster sind nicht weit entfernt. In Nienberge kann das Haus Rüschhaus, ein Museum, besichtigt werden. In Havixbeck befinden sich das Sandsteinmuseum und die Burg Hülshoff. In Steinfurt sind das Wasserschloss und der Bagno-See sehr empfehlenswert. Ca. 20 Kilometer entfernt sind der Vogelpark in Metelen und der Märchenwald, die Sommerrodelbahn und das Wellenbad in Ibbenbüren. Das Schlepper und Geräte Museum liegt zwischen Altenberge und Havixbeck. Hier werden Maschinen, Geräte und das westfälische Brauchtum im Wandel der Zeit dar-gestellt. Die Schlepperentwicklung und der Schlepperbau werden von den Anfängen bis etwa zum Jahr 1970 vorgestellt. Es werden die Mechanisierung der Landwirtschaft und die dazugehörenden Geräte von 1900 bis 1960 gezeigt. Ebenfalls befasst sich das Museum mit dem Thema Schmieden. Typische Schmiedegerätschaften und Werkstücke werden ebenso behandelt wie die Gestaltung des Schmiedefeuerumfeldes mit dem elektrisch betriebenen Schmiedehammers. Etliche Sonderausstel-lungen finden hier statt. Empfehlenswert ist die Saatvorbereitung bis zur Erne oder das Schlepper-Oldtimertreffen. Die Firma Wesseler hat sicher ihren Teil zur Geschichte beigetragen. Von 1936 bis 1966 fertigte die Firma Traktoren, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Das alte Gebäude der Firma wurde für das Museum genutzt. Mitte des Jahres 2003 wurde der Museums-Verein gegründet. Die Mitglieder fördern, pflegen und erhalten die landwirtschaftlichen Maschinen, Schlepper, Traktoren und Geräte und bewahren die Dokumentationen darüber für die Zukunft auf.

Eiskeller

Im Jahre 1860 gründeten die Gebrüder Beuing eine Brauerei in Altenberge. 1931 wurde sie in eine Brennerei umgewandelt. Die historische Eiskelleranlage ist weitgehend unbeschädigt. Im Jahre 2004 erfolgte im Zusammenhang mit der Regionale 2004 die Erschließung des Eiskellers. Über mehrere Etagen zieht sich die Kelleranlage. Hier wurden das Eis zur Kühlung und die Fässer zur Gärung und Reife gelagert. Das Anwesen am Berghang „Borndal“ kauften damals die Gebrüder Franz und Johann Hermann Beuing. 1860 bis 1861 wurden der untere Lagerkeller, der Eiskeller, der Rundeiskeller und die Gärkeller gebaut. 1931 wurde der Betrieb eingestellt. Als die Borndalschule in den Jahren 1997 / 1998 neugebaut wurde, kamen die Keller wieder zum Vorschein. Seit längerer Zeit hatten sich im unteren Bereich Fledermäuse niedergelassen. Heute hat der Eiskeller 3 Funktionen: Denkmal, Unterschlupf für Fledermäuse und Ausstellungsräume. Über den Mauerresten des ehemaligen Brauereigebäudes entstand ein Pavillon. Er ist aus dunklem Stahl mit blau schimmerndem Glas. Die Eisscholle zeigt im Inneren die Geschichte der Gebrüder Beuing und gibt Informationen über den Eiskeller. Führungen durch die Anlage organisiert der Heimatverein Altenberge e.V. Sachkunde Mitglieder zeigen den Besuchern die Eiskelleranlage von Mai bis September. Von Oktober bis April kommen seltene Fledermausarten hierher, um den Winter hier zu verbringen. Die Eisscholle ist der Zugang zum Eiskel-ler. Früher hatten die Menschen wenige Möglichkeiten, ihre Lebensmittel zu kühlen. Eis wurde auf sogenannten Eiswiesen das Eis zur Kühlung beschafft. Die Ausstellung in der Eisscholle zeigt diese mühsame Arbeit und befasst sich auch mit der Geschichte der Kälte. Sie ist damit die einzige Ausstel-lung zu diesem Thema in Deutschland. Dokumentationen über den ersten Kühlschrank aus dem Jahre 1931 gehören ebenfalls zu der Ausstellung.

Baumlehrpfad

Stadt Altenberge liegt im Münsterland und hat ca. 11.000 Einwohner. Die Gesamtfläche beträgt ca. 6257 Hektar. Eine verkehrsgünstige Verbindung und das nahegelegene Münster macht die Stadt zu einer beliebten Wohngegend. Aber auch als Ferienort ist Altenberge bekannt und geschätzt. Es be-stehen viele Naturschönheiten. Aufgrund der einzigartigen Lage hat der Besucher eine gute Aussicht auf das Münsterland, den Baumbergen und bei gutem Wetter sogar bis zum Teutoburger Wald. Um den Rösteberg liegt ein schönes Naturschutzgebiet. Laut einer Sage soll der Riese Grinkenschmied hier gewohnt haben. Daneben sind die jahrhundertealten Bauernhöfe und die waldreiche Umgebung einen Besuch wert. Der Heimatverein Altenberge e.V. wurde 1926 gegründet. Er betreut den Baum-lehrpfad in Altenberge. Der Arbeitskreis Baumlehrpfad hat das Ziel, Bäume stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu integrieren. Die Kelten waren der Meinung, dass Bäume Lebewesen mit besonde-rer Bedeutung sind. Die Kalender der Kelten wurden nach den Bäumen gerichtet. Daraus entwickelte sich ein Horoskop. Bäume sind für das menschliche Leben sehr wichtig. Das mag auch der Grund sein, warum die Kelten sehr viel Wert auf sie legten. Bäume binden Kohlendioxyd und geben Sauer-stoff ab. Dadurch wird der Prozess der Photosynthese erzeugt. Die ist die Grundlage für das Leben. Der Baumlehrpfad liegt rechts von der Borghorster Straße. Um das Heimathaus stehen die unter-schiedlichsten Bäume, wie zum Beispiel Hainbuchen, Eichen, Wallnussbäume, Linden, Trompeten-bäume, Trauerweiden, Ahornbäume, Eiben, Tulpenbäume, Kiefern, Kastanien, Pappeln, Haselnuss-bäume, Apfelbäume, Eschen, Rotbuchen, Weißdornbäume, Fichten und Birken. Der Baumlehrpfad befasst sich mit den Aufgaben der Bäume. Sie haben zum Beispiel eine geschichtliche Bedeutung. Sie spenden Schatten und Sauerstoff. Kinder können auf ihnen spielen. Viele Tiere haben hier ihren Lebensraum. Sie geben Windschutz und reinigen die Luft. Obstbäume liefern und Nahrung und aus alle Bäume lässt sich Holz gewinnen.

Wissenswertes

Im Kreis Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich ungefähr 16 km nordwestlich der Universitätsstadt Münster die Stadt Altenberge niedergelassen. Für den Altenberger gehört es zum Grundwissen, dass sein Heimatort mit 100 Metern über NN die am höchsten gelegene Gemeinde im Altkreis Steinfurt ist.

Gegliedert ist die Gemeinde in den Ort Altenberge selbst und sechs Bauernschaften.

So unscheinbar die Gemeinde Altenberge nach außen hin erscheint, gibt es doch viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch jederzeit lohnen. Beginnen kann man als Tourist gleich bei der Kapelle für Reisende, die zwischen Altenberge und Münster zu finden ist. Die "Madonna der Landstraße" entstand im Jahre 1953. Der Wappenbaum des Ortes ist die Krüsellinde. Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist freut sich über Gäste, wie auch Einheimische. Der ein oder andere interessierte Kirchenbesucher denkt bei der Bauweise im Inneren vielleicht an die Überwasserkirche in Münster oder an die Lamberti. Gern wird die Kirche auch als Wahrzeichen von Altenberge angesehen, so ist doch der 75 Meter hohe Turm bereits aus einiger Entfernung sichtbar. Die Keller der ehemaligen Brauerei Beuing sind unter dem Namen Eiskeller bekannt. Hier wurde ehemals im Sommer das Bier kühl gehalten. Um das Bier auf eine Temperatur von acht bis zehn Grad zu bringen, ist extra für diesen Zweck hergestelltes Eis in die Räume gebracht worden. Über den örtlichen Heimatverein können die Keller von interessierten Gästen gerne angesehen werden. Das Haus Sieverding stammt aus dem Jahre 1661 und war in der Geschichte der Stadt die Wasseranlage. Heute besteht nur noch der Speicher, in dem die Studienfonds der Uni Münster aufbewahrt werden. Auch der Alte Friedhof, sowie der Marktplatz und das sehr interessante Fachwerkhaus "Kittken" dürfen bei einer Stadtbesichtigung nicht fehlen.

Da die Stadt Altenberge an der 100-Schlösser-Route liegt, ist das Gebiet sehr gut mit Radwegen ausgebaut. So bietet es sich für Groß und Klein an, bei schönem Wetter Touren zu unternehmen.

Verkaufsoffener Sonntag in Altenberge

Folgende Termine in Altenberge und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Altenberge gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Altenberge sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Oldtimertreffen (01.08.2010)
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
In 48341 Altenberge gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Weihnachtsmarkt - 13.00 - 18.00 Uhr (29.11.2015)


Städte in der Nähe von Altenberge:
havixbeck (8.3km), nottuln (16.4km), billerbeck (16.7km), emsdetten (16.8km), steinfurt (16.9km), muenster (17.6km), senden-westfalen (18.9km), greven (20.1km), neuenkirchen (25.3km),



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