Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Altötting? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Altötting

Stadtkern

Altötting ist eine Stadt in Bayern. In der Nähe wurde der Papst Benedikt XVI. geboren. Mit Altötting verbindet ihn sehr viel. Er sagte über die Stadt, dass sie das Herz Bayerns ist. Ihre Bewohner sind jedoch aufgeschlossen und weltoffen, haben sich aber ihre Geschichte und Tradition bewahrt. Der erste Bayernherzog wurde hier von Rupert mit dem Salzfassl, der heilige Bischof von Salzburg, vor mehr als 1300 Jahren getauft. Alle bayerischen Kurfürsten und Könige haben ihre Herzen in silbernen Urnen vor dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna bestatten lassen. Kurfürst Maximilian I. hat sich der Patrona Bavariae verschrieben. Bekräftigt hat er dies in einem Weihebrief, den er mit seinem eigenen Blut geschrieben hat. Die Aufenthalte der Päpste waren in der Geschichte von Altötting immer ein großes Ereignis. Der erste Besuch eines Papstes fand 1782 statt. Auch Johannes Paul II. hielt Gottesdienste auf dem Kapellplatz ab. Begeisterung macht sich in der Stadt breit, als im Jahre 2005 Joseph Ratzinger zum neuen Papst gewählt wurde. Er ist mit Altötting tief verbunden. Mit einem großen Fest wurde er im Jahre 2006 hier empfangen. Es war sein erster Heimatbesuch nach der Ernennung zum Papst. In Altötting sind aber viele weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stiftspfarrkirche wurde 1511 von Jörg Perger erbaut. Sie ist eine Hallenkirche mit einem wunderbaren Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert. Hier ist die Gruft des Feldmarschalls Tilly. In der Gnadenkapelle befindet sich das Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Sie stammt aus dem Jahr um 1330. Die St. Magdalena Kirche ist im spätbarocken Stil. Sie wurde 1912 eingeweiht. Die St. Michael Kirche wurde 1469 eingeweiht. Sie ist für Gottesdienste mit kleinen Gruppen geeignet. Die ehemalige Franziskanerkirche, Bruder Konrad Kirche, besitzt die Grabstätte des heiligen Bruder Konrad. In Altötting Süd befindet sich die Stadtpfarrkirche St. Josef. Eine kleine spätgotische Dariae Heimsuchung. Im Zentrum befindet sich das Raumbild von Professor Gebhard Fugel -Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi- und das Rathaus. In der Nähe ist die Stadtgalerie. Sehenswert sind auch das Marienwerk -Neues Haus- und das evangelisch-lutherische Gemeindezentrum -Zum Guten Hirten-.

Wallfahrtsmuseum und neue Schatzkammer, Haus Papst Benedikt XVI.

Altötting ist eine Stadt in Bayern, die mit dem heutigen Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, sehr eng verbunden ist. Er sagte über die Stadt, sie sei das Herz Bayerns. Mit ihr verbindet er viele Kindheits- und Jugenderlebnisse, da er in der Nähe, in Marktl am Inn, geboren wurde. Er wurde im Jahre 2005 zum neuen Papst ernannt. In der neuen Schatzkammer erfährt der Besucher viel Interessantes über die Gesichte der Altöttinger Wallfahrt, aber auch viele Informationen und Objekte der Kunst. Hier findet man zum Beispiel das bekannte Goldene Rössl. Vielen Menschen ist auch die österreichische Kaiserin Elisabeth bestens bekannt. Aber wahrscheinlich ehr unter dem Namen Sissi. Rommy Schneider spielte diese Rolle hervorragend in den Filmen -Sissi-. Diese haben bis heute nicht an ihrer Faszination verloren und werden mindestens einmal im Jahr im Fernsehen ausgestrahlt. Meist geschieht dies um die Weihnachtszeit. Aber in dem Museum sind noch viele weitere Exponate vorhanden. Fast 2000 Rosenkränze, 1200 Schmuckstücke, 1600 Münzen und Abzeichen der Wallfahrt, etliche liturgische Gewänder und Geräte. Diese Zahlen stammen aus einer Inventur. Aber das wertvollste und bedeutendste Objekt in dem Museum ist ein kleiner Marienaltar. Er besteht aus Gold und Email. Es ist weltweit das Einzige seiner Art. Es wird das -Goldene Rössl- genannt. In Europa zählt es zu den kostbarsten Kunstschätzen und weltweit sogar als das kostbarste Exemplar der Goldschmiede- und Emailkunst. Das Museum ist von März bis Oktober geöffnet und im Advent. Führungen sollten vorher vereinbart werden. Verantwortlich ist die Bischöfliche Administration der Kapellstiftung. Die Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum befindet sich an dem Kapellplatz. Er ist Mittelpunkt der Stadt. In der Mitte befindet sich die Gnadenkirche und etliche Kirchen sind in der näheren Umgebung.

St. Konrad Kirche

Altötting liegt in Bayern und ist mit dem Papst Benedikt XIV. stark verbunden. Er wuchs in der näheren Umgebung als Joseph Ratzinger auf. Geboren wurde er in Marktl am Inn. Er selbst verbindet viel mit Altötting und hat die Stadt als -Das Herz Bayerns- bezeichnet. 1654 kamen die Franziskaner nach Altötting. Kardinal von Wartenberg hatte sie hierher berufen, um die Wallfahrt zu fördern. Dies war nach dem 30-jährigen Krieg erforderlich, um den Menschen Hoffnung und Glauben wieder zu geben. Die Franziskaner erbauten ein Kloster und eine Kirche. Sie erhielten die heilige Mutter Anna als Patronin. Im Jahre 1802, während der Säkularisation wurden die Franziskaner von hier vertrieben. Danach folgten auch die Kapuziner. König Ludwig I. erlaubte es ihnen wieder, Novizen aufzunehmen und so bekam der vom -Aussterben- bedrohte Orden einen neuen Aufschwung. Der Bauer Johann Birndorfer aus Parzham im Rottal trat 1849 als Laienbruder in das Kloster ein. Er bekam den Namen Bruder Konrad. Er führte ein Leben der Frömmigkeit und Armut. Lebenslang war er als Pförtner in dem Kapuzinerkloster St. Anna. 1894 verstarb er. Im Jahre 1930 wurde er selig gesprochen. Papst Pius XI. sprach ihn im Jahre 1934 heilig. Heute ist er der bekannteste Heilige in Bayern. Die Kirche St. Konrad hat einen schlichten Innenraum. Das Tonnengewölbe ist schmucklos und wie die gesamte Kirche im schlichten franziskanischen Stil. Im Jahr 1960 wurde die Kirche umgestaltet. Die Kreuzigungsgruppe in der Apsis und den Mittelaltar mit Baldachin erbaute der Bildhauer Siegfried Moroder. Unter dem Mittelaltar ist ein gläserner Sarkophag. Er enthält eine Nachbildung des Heiligen und die Hauptreliquie. Reliquien sind Körper oder Teile des Körpers von Heiligen. Viele Kirchen haben Reliquien unter ihren Schätzen.

Stiftspfarrkirche

Die Stiftspfarrkirche in Altötting steht an dem Kapellplatz, südlich der Gnadenkapelle. Sie ist eine 2-türmige gotische Kirche. Ihr heutiges Aussehen erhielt die St. Phillipp und Jakob Kirche in den Jahren 1499 und 1511. Sie entstand als letzte gotische Hallenkirche in Süddeutschland. Nötig war der Bau aufgrund der vielen Pilger, die bereits vor Beginn der Wallfahrt hierher kamen. Jörg Perger und Ulrich Häntler haben sie geschaffen. Es ist nicht bekannt, ob zur Zeit des agilolfingischen Herzoghofes hier schon eine Kirche war. Der heutige Bau ist aber gewiss der 3. an dieser Stelle. Die Pfalzbasilika mit dem Chorherrenstift ist historisch gesichert. Sie wurde von König Karlmann im Jahre 876 erschaffen. 3 Jahre später wurde er hier begraben. Vor Jahren wurde dieses Grab entdeckt. Die Basilika wurde 907 zerstört. Im Jahre 1228 wurde errichtete man hier eine zweitürmige Basilika. Gleichzeitig baute Herzog Ludwig den Kelheimer Chorherrenstift wieder auf. Die gotische Kirche wurde ab 1499 mit Teilen der romanischen Basilika erbaut. Der westliche Teil mit dem romanischen Portal ist von der alten Basilika erhalten geblieben. Das Innere der Kirche hat kaum noch Teile der gotischen Ausstattung. Jedoch sind die Kunstwerke, die noch erhalten sind, sehr kostbar. Darunter sind Werke des Bildhauers Matthias Kreniß. An der Nord- und Südseite sind von dem Künstler geschnitzte Portale vorhanden. Am Südportal wird Christi Geburt und die Anbetung der Heiligen Drei Könige dargestellt. Am Nordportal befinden sich Maria und Ursula, die Kirchenpatrone Philippus und Jakobus, zwei Zyklen von Propheten und Kirchenvätern und viele symbolische und allegorische Hinweise auf die Jungfräulichkeit Mariens. Auch das überlebensgroße Kruzifix an der Nordwand des Presbyteriums ist sehr wertvoll. Es stammt wahrscheinlich von der Leinberger Schule. Aus der Zeit nach 1790 sind der Hochaltar, die Seitenaltäre und das Chorgestühl. Die Schrankuhr aus der Pestzeit ist ebenfalls eine beliebte Sehenswürdigkeit in der Kirche.

Basilika St. Anna und St. Magdalena Kirche

Anfang unseres Jahrhunderts erlebte die Wallfahrt einen Aufschwung. Es wurde erforderlich, eine große Wallfahrtskirche zu bauen. In den Jahren 1910 bis 1912 wurde daher die St. Anna-Kirche gebaut. Innen ist sie 83 Meter lang und 27,5 Meter breit. Die Höhe beträgt 24 Meter. Sie ist die größte Kirche in Altötting. Sie hat Platz für mehr als 8000 Gläubige. Der damalige Guardian von St. Konrad, P. Josef Anton Keßler veranlasste den Bau. Der Architekt war Johannes Schott. Er plante das Gebäude im Stil des Neobarocks oder des Historismus. Die Kirche wurde am 13. Oktober 1912 eingeweiht. Papst Pius C. machte sie 1913 zur päpstlichen Basilika. Beeindruckend ist die Größe der Kirche. Sie hat innen einen mächtigen Hochaltar und 12 Seitenaltäre. St. Magdalena ist eine Kapuzinerkirche und steht östlich der Gnadenkapelle. Sie ist im barocken Stil erbaut. Mit den Jesuiten in Altötting wurde auch Kirche gebaut. 1591 wurden sie zur Wallfahrtsseelsorge nach Altötting gerufen. 1593 fingen sie an ein Kloster und eine kleine Kirche zu bauen. Der Jesuiten-Laienbruder Thomas Troyer aus Mittersill / Salzburg baute die heutige Kirche in den Jahren 1697 bis 1700. Der Stuck in der Kirche ist besonders üppig. Die Erbauer sind wahrscheinlich Meister aus Oberitalien. Die Seitenaltäre stammen aus den Jahren 1712 / 1713. Sie sind im spätbarocken Stil mit Gemälden des Münchener Hofmalers Johann Caspar Sing. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1795. Er trägt das Gemälde der heiligen Magdalena. Über dem Gemälde ist das Kreuz des Münchener Hofmalers Christian Winck. Altötting ist eng mit Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., verbunden. Es liegt in Bayern. Papst Benedikt XVI. sagte über den Ort, dass er das Herz Bayerns ist. Die Menschen hier sind freundlich, modern und weltoffen. Aber trotzdem haben sie sich ihre Geschichte und Tradition bewahren können.

Mariae Heimsuchung und Anbetungskapelle an der Stiftskirche

Etwa vier Kilometer westlich von Altötting liegt die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung in Unterholzhausen. Sie ist im gotischen Stil. Erstmals wird Holzhausen um das Jahr 1130 erwähnt. Zu dieser Zeit besteht schon eine Verbindung zu dem Chorherrenstift Au am Inn. Das heutige Aussehen erhielt die Kirche um 1460. 10 Jahre später war der einschiffige, dreijochige Bau beendet. Sie wurde auf den Titel Mariae Heimsuchung geweiht. Anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Kirche wurde sie renoviert. Das war im Jahr 1970. Der Innenraum der Kirche mit seinem Netzrippengewölbe ist in schlichtem gotischem Stil. Schmuckstücke sind die Plastiken aus der gotischen und barocken Zeit. Sie verleihen der Kirche prachtvolles Aussehen. Eine gotische Mariae Heimsuchungsgruppe befindet sich im Inneren der Kirche. Der gotische Hochaltar hat ein gotisches Marienbildnis. Es ist der optische Mittelpunkt des Altars. Seit Jahrhunderten ist dieses Bildnis auch Wallfahrtziel vieler Pilger aus der gesamten Umgebung, aber es kommen auch viele Leute von weit her. Die Ursprünge dieser Wallfahrt sind nicht bekannt. Besonderen Aufschwung erlebte sie im 17. Und 18. Jahrhundert. In Altötting ist sie neben der Gnadenkirche und der St. Konrad Kirche mit dem Grab des heiligen Bruders die dritte Wallfahrtsstätte. Bei der letzten Gebietsreform wurden Holzhausen und die Gemeinde Raitenhart nach Altötting eingemeindet. In der ehemaligen Schatzkammer ist heute die Anbetungskapelle. Sie wurde von Papst Benedikt CVI. bei seinem Besuch im Jahre 2006 eröffnet. Sie ist an der Nordseite der Stiftskirche angebaut. Die Stiftskirche befindet sich auf dem Kapellplatz. Die Anbetungskapelle besteht aus einem hellen spätgotischen Raum. Die vergoldete Monstranz ruht auf einem Originalstück der alten Münchener Mariensäule. Er wurde 1690 von König Josef I. gestiftet. Er ist die bemerkenswerteste Kostbarkeit in der kleinen Kapelle.

Dioramenschau und die mechanische Krippe

Die Geschichte Altöttings als Wallfahrtsort ist schon mehr als 500 Jahre alt. Sie wird in 22 dreidimensionalen Großbildern mit über 5000 Figuren in der Dioramenschau vorgestellt. Die Idee hatte der Gründer des Altöttinger Marienwerkes, Monsignore Ludwig Uttlinger. Es werden wichtige Ereignisse der Wallfahrtsgeschichte vorgestellt. Die in dem Marienfilm nicht genannten Details sollen so dem Besucher näher gebracht werden. Es treten große Fürsten und viele Gläubige auf. Es wird gezeigt, wie Pest und Kriege der Wallfahrt geschadet haben. Die ganze Zeit ist das machtvolle Wirken der Gnadenmutter von Altötting zu spüren, sogar bis zum heutigen Tage. Die Figuren sind aus Ton geformt. Sie sind umgeben von den typischen gestalteten Landschaften. Die künstlerische Liebe zum Detail ist an den Gesichtern zu erkennen. Sie sind so detailgetreu gestaltet, dass die Figuren einen wunderbaren realistischen Eindruck von der Wallfahrt nach Altötting rüber bringen. Geöffnet ist die Dioramenschau das ganze Jahr über. In der Nähe des Kapellplatzes befindet sich die mechanische Krippe. Sie wurde schon von je her von vielen Pilgern, Besuchern, Interessierten, Kinder wie auch Erwachsene bestaunt. Die Figuren stammen aus den Jahren 1926 bis 1928. Sie wurden von Oberammergauer Meistern geschnitzt. Die Geburt Christi und einige Szenen aus dem Leben in Bethlehem sind auf einer Fläche von ca. 25 Quadratmetern dargestellt. Ca. 130 Figuren sind hier zu sehen. Sie sind elektrisch angetrieben und bewegen sich. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, diese Krippe in Bewegung zu sehen. Von März bis Dezember kann die Krippe bestaunt werden. Im Januar und Februar ist dies auch auf Anfrage möglich.

Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi und der Marienfilm

Das Jerusalem Panorama ist ein ungewöhnliches Museum. Einen Rundumblick bezeichnet man als Panorama. Im 19. Jahrhundert war die Kunst des Panoramas weit verbreitet. Jedoch gibt es heute in Europa nur noch wenige solcher Gemälde. Das Jerusalem Panorama ist das einzige historische Großraumpanorama in ganz Deutschland. Seine Leinwand hat eine Fläche von ca. 1200 Quadratmetern. Es zeigt die Kreuzigung Christis. Professor Gebhard Fugel ist der Künstler. Er lebte von 1863 bis 1939. Er war ein Altmeister des Bibelbildes im 20. Jahrhundert. Das Panorama, welches auch Fugels Panorama genannt wird, befindet sich in einem kirchengroßen Zentralbau. Er ist zwölfeckig. Entstanden ist er im Jahre 1903. In den Jahren 1981 bis 1989 wurde er umfassend restauriert und seht unter Denkmalschutz. Geöffnet ist es von März bis Oktober. In der Zeit von November bis Februar finden Gruppenführungen statt, die vorher angemeldet werden müssen. Die Geschichte der Wallfahrt in Altötting können die Besucher aber auch in einem Film ansehen. -Unsere Liebe Frau- heißt der Film. Er beginnt mit der Zeit des früheren Ötting. Der Heilige Rupertus und der Kaiser Karl der Große waren zu dieser Zeit hier. In dem Film wird ebenfalls ein Wunder gezeigt. Im Jahre 1489 wird ein Junge von einem Heuwagen überrollt. An dem Altar der heiligen Kapelle wird er wiederbelebt. Das war der ausschlaggebende Grund für die Wallfahrt. Kurfürst Maximilian I. von Bayern war ebenfalls ein großer Marienverehrer und pilgerte nach Altötting. Im 30-jährigen Krieg wird das Gnadenbild nach Salzburg gebracht, damit es nicht beschädigt wird. Im Spanischen Erbfolgekrieg wollte man das Gnadenbild wieder aus der Stadt schaffen, aber die Bewohner von Altötting waren dagegen. Nun wird es für Immer in Altötting bleiben. Der Film wird von Ostern bis Oktober gezeigt. Auf Anfrage werden auch Sondervorstellungen organisiert.

Kapellplatz

Die Gnadenkapelle war vermutlich um 700 eine Taufkapelle. Hier befindet sich das Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Es ist eine burgundische Arbeit und wurde um 1330 erschaffen. Hier tragen Menschen von nah und fern ihre Sorgen, Krankheiten und Nöte vor. Mit Hoffnung kehren sie nach Hause zurück. Vor der Mutter Gottes kniet Max III. Joseph. Sein Vater war der Kurfürst und Kaiser Karl Albrecht. Er hat diese Figur aus 41 Pfund Silber machen lassen, da sein Sohn lebensbedrohlich krank war. Gegenüber kniet der Heilige Bruder Konrad von Parzham. Diese Statue ist ebenfalls aus Silber. Er hat sein ganzes Leben als Pförtner am Kapuzinerkloster St. Anna verbracht. Bestattet ist er in der St. Konrad Kirche. Heute ist er einer der bekanntesten Heiligen Bayerns. Die Mirakeltafeln und die Aufzeichnungen der Mirakelbücher zeugen von den vielen Hilfen. In der neuen Schatzkammer befinden sich Kunstwerke, die von der Dankbarkeit der Menschen zeugen. Hierher pilgern viele Menschen, egal ob jung oder alt. Aber nicht nur zu der Lichterprozession zeigen die Menschen, dass sie auf Gott vertrauen. Die Gnadenkapelle gehört zu den ältesten Kirchbauten in Deutschland. Früher stand hier ein Baptisterium aus dem 8. Jahrhundert neben der karolingischen Königspfalz. Das Langhaus wurde angebaut und ist mit dem Umgang dominierend auf dem Kapellplatz. Der religiöse Mittelpunkt liegt her schon seit vielen Jahren. Sobald die Wallfahrer hier her kommen, drängen sie sich auf dem Platz und haben Hoffnungen und Erwartungen. Um den Platz herum befinden sich viele Kirchen. Direkt sind die St. Philippus und Jakobus Kirche und die Jesuitenkirche St. Magdalena am Kapellplatz. Das Wallfahrtsmuseum grenzt ebenfalls an dem Platz. Neben der Gnadenkapelle ist der Marienbrunnen. An der östlichen Seite steht das Rathaus, in dem sich auch das Wallfahrts- und Verkehrsbüro befinden. Gegenüber auf der westlichen Seite ist das Marienwerk. Neben dem Marienwerk ist der Bruder-Konrad-Platz. Hier steht die Papstlinde und die St. Konrad Kirche mit dem Kapuzinerkloster St. Konrad.

Gnadenkapelle

Der Kapellplatz in Altötting wird eigentlich von einer kleinen Kapelle, der Gnadenkapelle, beherrscht. Aber lediglich die bauliche Form ist relativ klein, Geschichte und Bedeutung dieser Kapelle sind umso größer. Der Kernbau der Gnadenkapelle ist ein sogenanntes Oktogon, und entstand etwa um 750. Ursprünglich war das Bauwerk als Taufkapelle bestimmt. Die frühgotische stehende Muttergottes mit dem Kind, die etwa 70 cm hoch und aus Lindenholz geschnitzt ist, kam etwa 1330 entweder aus Burgund oder vom Oberrhein nach Altötting. Die Figur ist in ein prunkvolles Gewand gehüllt, und der Kerzenrauch in der Kapelle über die vielen Jahrhunderte machte sie zur -Schwarzen Madonna-.Ab 1489 wurde sie zum Gnadenbild und zum Ziel von Wallfahrten, nachdem über 2 Heilungswunder berichtet worden war. Wenige Jahre nach Beginn der Wallfahrten, im frühen 16. Jahrhundert wurden an das Oktogon das spätgotische Langhaus und der überdachte Umgang angebaut. In dem Bogenumgang sind heute etwa 2000 Votivbilder zu sehen, die aus mehreren Jahrhunderten stammen und über die Sorgen und Bitten der Wallfahrer berichten. Bei den Wallfahrten umrunden die Pilger – teilweise sogar auf den Knien – die Kapelle, oftmals auch mit Holzkreuzen und beten um Hilfe. Im Inneren der Gnadenkapelle finden sich verschiedene Kunstwerke, so der Silberschmuck des Gnadenaltars, der etwa 1670 vollendet wurde. In Wandnischen werden zahlreiche silberne Votivgaben aufbewahrt. Und es befinden sich dort 21 silberne Herz-Urnen von bedeutenden Persönlichkeiten aus dem Hause Wittelsbach und des Feldherrn Tilly. Der Alter wird rechts von einer lebensgroßen silbernen Figur des 10-jährigen Kurprinzen Max II. Joseph in einer Rokoko-Rüstung, auf der linken Seite von der Figur des knienden Hl. Bruders Konrad in Silber flankiert. Als erste Stadt Deutschlands erhielt Altötting von Papst Benedikt XVI. 2008 die -Goldene Rose- als Zeichen seiner Wertschätzung.

Kapuzinerkloster

Die Stadt Altötting ist einer der bekanntesten Wallfahrtsorte Bayerns. So ist es fast selbstverständlich, dass dort auch Klöster mit Jahrhunderte langer Tradition zu finden sind. Eines davon ist das heutige Kapuzinerkloster in Altötting.

Das Kloster wurde 1654 von Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg gegründet. Leider blieb auch dieses Kloster nicht von der Säkularisation verschont. So wurden die Mönche, damals Franziskaner, im Jahr 1802 aus dem Kloster vertrieben und kamen in den Klöstern Ingolstadt und Tölz unter. Das Kloster wurde dann an den Kapuzinerorden übergeben und etwa 150 München als neue Heimatstätte zugewiesen. Erst unter Ludwig I., Bayerischer König von 1825 bis 1848, erstrahlte das Kloster wieder neu. Die Wallfahrt zum Gnadenbild -Unserer Lieben Frau- wird seither von den Kapuzinern betreut. Im Jahr 1953 erfolgte die Umbenennung und die damit zusammenhängende Umgestaltung der Kirche von St. Anna in Bruder-Konrad. Neun Jahre später folgende auch das Kloster, so dass es heute Bruder-Konrad-Kloster genannt wird.

In der Ausstattung des Klosters finden sich zahlreiche Plätze, die dem Bruder Konrad gewidmet sind. So befindet sich in der Nähe der Klosterpforte die sogenannte -Alexiuszelle-, ein Ort, an dem er gerne gebetet hatte. Hier können auch Bittbriefe, die an den Heiligen gerichtet sind, abgegeben werden. Sogar ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken an den Bruder wurde errichtet. Die Gebeine des Heiligen ruhen unter dem Altar in einer Silberfigur. Die ursprüngliche Ruhestätte in der Gruft kann bereits seit 1965 besichtigt werden.

Joseph Ratzinger

Marktl am Inn hat seinen Bekanntheitsgrad durch die Geburt von Joseph Ratzinger erhöht. Er wurde hier am 16. April 1927 geboren. Sein Geburtshaus steht am Marktplatz. Die Kirche St. Oswald mit dem alten Taufstein ist Besuchermagnet geworden. Der Vater des Oberhauptes der katholischen Kirche war Gendarmerie Beamter. 1929 zog die Familie nach Tittmoning an der Salzbach. Im ehemaligen Augustinerkloster ging Josef Ratzinger in den Kindergarten. Dort wohnte die Familie im Stubenrauchhaus. Heute ist in dem Gebäude die Sparkasse untergebracht. Michael Kardinal von Faulhaber besuchte um 1930 den Kindergarten. Da wurde Joseph Ratzinger klar, dass er auch einmal Kardinal werden wollte. 1932 zog die Familie Ratzinger dann nach Aschau am Inn. Hier ging Joseph zur Volkshochschule. In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt empfing er die erste heilige Kommunion. 1937 kaufte die Familie ein Haus in Hufschlag bei Traunstein. Hier besuchte Joseph Ratzinger das Gymnasium und machte sein Abitur. Mit seinem Bruder ging er zum erzbischöflichen Studienseminar. 1951 empfing er die Priesterweihe. Danach studierte er in München. Weiterhin war er in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg tätig. 1977 wurde er zum Erzbischof von München Freising ernannt und ein paar Monate später zum Kardinal. Mit Altötting verbindet ihn viel. Er ging hier mit seiner Familie zur Wallfahrt. Er begleitete Papst Johannes Paul II. bei seinem Aufenthalt in Altötting. 1989 hielt er den Eröffnungsgottesdienst der Jubiläumsfeier -500 Jahre Marienwallfahrt Altötting-. Regelmäßig besuchte er die Gnadenkapelle in Altötting. Auch zu seinem 75. Geburtstag kam er hierher. Zu dieser Zeit lebte er schon in Rom. Zu seiner Amtseinführung am 25. April 2005 überreichte der Altöttinger Bürgermeister eine Kopie der Altöttinger Madonna. Im Jahr 2006 wurde Papst Bendedikt XVI. die Ehrenbürgerwürde verliehen. Über dem Portal der Altöttinger St. Anna-Basilika hängt das Wappen von Papst Benedikt XVI.

Anbetungskirche Missionshaus Heilig Kreuz und St. Josefs-Kirche

Altötting ist das Herz Bayerns. So zumindest bezeichnete Joseph Ratzinger, heutige Papst Benedikt XVI., die Stadt. Er ist eng mit ihr verbunden. In Marktl am Inn wurde er geboren und verbrachte in der Region seine Kindheit und Jugend. Im Jahre 2005 wurde er zum Papst ernannt. Über der St. Anna Kirche hängt das Wappen von Papst Benedikt XVI. Die erste Lehrschwester vom Heiligen Kreuz kam vor über 100 Jahren nach Altötting. Mit dem Bau des Kreszentialheims wurde im Jahre 1900 begonnen. Bereits in den Jahren 1915 und 1916 wurde es erweitert. Zu dieser Zeit erhielt es eine Herz-Jesu-Anbetungskirche. Diese wurde neugebaut. Die Kirche steht heute unter Denkmalschutz. Der Architekt war Professor Kurz aus Augsburg. Er hat die Kirche im Jugendstil erbauen lassen. Der Hauptaltar zeigt eine Darstellung des Herzens Jesu. Es ist umgeben von Engeln. Der Altar wurde von dem Bildhauer Franz Hoser erschaffen. Am 06.05.1917 wurde das Fest Patrona Bavaria eingeführt. An diesem Tag erhielt die Herz-Jesu-Kirche ihren ersten Altar zu Ehren der Patronin Bayerns. Es ist der Seitenaltar links. Die Schwestern der Englischen Fräulein gründeten 1721 ein Kloster in Altötting, Die dazugehörende St. Josefs-Kirche ist dem heiligen Josef geweiht. Sie wurde 1734 bis 1737 erbaut. Regierungsbaudirektor Augustin Wiedemann und Pallier Josef Leberer erschufen sie. Vermutlich sind die Fresken und das Altargemälde von dem Künstler Innozenz Anton Waräthi aus Serzing. An dem Stuck kann man im oberen Bereich ist die ganze Pracht zu erkennen. Hier sieht der Besucher den sogenannten Bandlwerk-Stuck. Rechts und links neben dem Tabernakel befinden sich zwei Engel. Sie sind wahrscheinlich von dem Rokoko-Bildhauer Josef Deutschmann aus Passau.

Benediktweg

Die Regionen Inn-Salzbach, Chiemgau, Chiemsee und Rosenheimer Land haben die Stätten der Kindheit und Jugend von Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., mit einer Radroute verbunden. Der Weg ist 248 Kilometer lang. Startpunkt der Route ist die Linde, die Papst Johannes Paul II. im Jahr 1980 in Altötting gepflanzt hat. Die wichtigsten Stationen sind der Geburtsort des Papstes Bendedikt XVI. Marktl am Inn und die Wohnorte Tittmoning, Aschau am Inn und Traunstein. Aber auf dem Weg können wunderbare Landschaften, idyllische Dörfer und Städte bewandert werden. Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Klöster liegen ebenfalls am Wegesrand. Erwähnenswerte Klöster, die sich an der Strecke befinden, sind die ehemalige Zisterzienserabtei Raitenhaslach, das ehemalige Benediktinerkloster Seeon, die Klöster Gars und Au am Inn und die Benediktinerinnenabtei Frauenchiemsee. Die Stationen sind per Rad mit dem Auto oder als Tagesausflug mit dem Bus erreichbar. Die Radtouren sind auch für Familien mit Kindern gut fahrbar. Auch die Südost-Bayern-Bahn bieten unterschiedliche Fahrten und Kombinationen an. Der Weg beginnt in Altötting und führt von dort aus nach Marktl am Inn. Über Burghausen führt er weiter nach Tittmoning. Vorbei am Tachinger See über Waging ist die nächste Station Traunstein. Rechts liegt der Chiemsee an der Strecke. Seeon ist die weitere Station. Von hier aus geht es nach Breitbrunn, wo die Möglichkeit besteht, die Inseln Frauenchiemsee und Herrenchiemsee zu besichtigen. Über Bad Endorf und Amerang verläuft der Weg nach Wasserburg. Die nächsten Stationen sind Au am Inn und Aschau am Inn. Über Mühldorf am Inn geht es zum Ausgangspunkt zurück. Josef Ratzinger wurde in Marktl am Inn geboren. Danach zog die Familie nach Tittmoning und nach Aschau am Inn. Die Familie kaufte ein Haus in Hufschlag bei Traunstein. Joseph Ratzinger studierte in München. Tätig war er später in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. Papst wurde Joseph Ratzinger im April 2005.

Wissenswertes

Ganz im Süden Deutschlands im Regierungsbezirk Oberbayern liegt die wunderschöne Kreisstadt Altötting. Wer Altötting in Richtung Osten verlässt, erreicht nach etwa 90 km die Bayerische Landeshauptstadt München.

Weit über die Region hinaus ist Altötting als Wallfahrtsort bekannt. Die Schwarze Madonna ist jährlich Anziehungspunkt für zahlreiche Gäste. Ein Wunder soll sich im Jahre 1489 ereignet haben, als ein dreijähriger Knabe in den Mörnbach gefallen war und von der Strömung mitgerissen wurde. Das Kind wurde schon für ertrunken erklärt, als der leblose Körper schließlich doch noch geborgen werden konnte. Die Mutter war so verzweifelt, dass sie ihren Sohn in der Marienkapelle auf den Altar legte und mit anderen Gläubigen zu beten begann. Kurz darauf soll der Junge Lebenszeichen von sich gegeben haben. Laut dieser Legende wurde aus dem Knaben einst ein Priester. Wenn ein Gläubiger Maria um Hilfe bitten möchte, so zieht es ihn seit dieser Zeit in den Marienwallfahrtsort Altötting, um in der Gnadenkapelle zu beten. Mit unzähligen Votivtafeln ist die Kapelle an den Außenwänden, wie auch im Innenraum geschmückt. Sie dienen dem Zweck, um Maria für die getätigten Wunder zu danken. Es ist auch üblich, dass die Pilger beim Sprechen ihrer Gebete, die Kapelle mit Holzkreuzen umrunden.

Unser heutiger Papst Benedikt der XVI. hat im nur 11 km entfernten Marktl das Licht der Welt erblickt. Der heimatverbundene Papst besuchte Altötting am 11. September 2006.

Das Wallfahrts- und Heimatmuseum, die Schatzkammer, das Bruder-Konrad-Museum, die Altöttiger Stadtgalerie und noch einige andere Museen laden gerne zu einem informativen Rundgang ein. Besonders erwähnenswert ist die Mechanische Krippe. Mit 130 Figuren stammt sie aus den Jahren 1926 bis 1928.

Neben der Gnadenkapelle lohnt auch die Stiftspfarrkirche einen Besuch. Diese gotische Hallenkirche wurde von 1499 bis 1511 errichtet.

Auch die barocke St. Magdalena-Kirche, den Kongregationssaal und der Marienbrunnen sind sehr interessante Sehenswürdigkeiten von Altötting.



Verkaufsoffener Sonntag in Altötting

Folgende Termine in Altötting und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Altötting gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Altötting sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (10.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (31.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (28.11.2010)
Altöttinger Fastenmarkt und verkaufsoffener Sonntag (13.00 - 17.00 Uhr) (10.04.2011)
Altöttinger Kirta und verkaufsoffener Sonntag (13.00 - 17.00 Uhr) (02.10.2011)
Altöttinger Tillymarkt und verkaufsoffener Sonntag (13.00 - 17.00 Uhr) (30.10.2011)
Altöttinger Christkindlmarkt und verkaufsoffener Sonntag (13.00 - 17.00 Uhr) (27.11.2011)
In 84503 Altötting ist Fastenmarkt von 13.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
Kirta - Verkaufsoffener Sonntag von 13.00 - 17.00 Uhr (04.10.2015)
In 84503 Altötting gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Christkindlmarkt - 12.00 - 17.00 Uhr (29.11.2015)


Städte in der Nähe von Altötting:
burgkirchen (11.4km), muehldorf (16.2km), burghausen (19.2km), eggenfelden (21.1km), trostberg (22.6km), neufahrn (25.6km), waldkraiburg (28.2km), traunreut (30.2km), traunstein (37km),



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