Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Anklam? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Anklam

Insel Usedom

Die Insel Usedom mit ihrem weißen Sandstrand ist seit mehr als 100 Jahren in allen Gesellschaftskreisen sehr beliebt. Der Sandstrand erstreckt sich wie ein weißes Band zwischen dem blauen Meer und dem grünen Wald. Er scheint unendlich zu sein. Mit einer Länge von 42 Kilometern hat er eine beeindruckende Länge. Der Sand ist sehr fein und gehört zu den allerfeinsten. Das hat sich auch schon vor mehr als 100 Jahren bis nach Berlin herum gesprochen. Zu dieser Zeit kam die bessere Gesellschaft aus der Großstadt auf die Insel Usedom, um hier Erholung zu finden. Auch der Kaiser mit seiner Familie besuchte die Ostseeinsel. Spöttisch wurde die Insel -Die Badewanne Berlins- genannt. An jene Zeit erinnern heute noch die Namen der Hotels, wie zum Beispiel -Kaiser Wilhelm- oder -Kaiserhof-. Die Insel war auch die Ferieninsel der ehemaligen DDR. Hier gab es für das einfache Volk einfache Unterkünfte und für die gehobene Gesellschaft Luxushotels und luxuriöse Villen und Herrenhäuser. Seit ewiger Zeit sprechen die Einheimischen der Insel Usedom Plattdeutsch. Einige Sprachschwierigkeiten gab es und gibt es auch noch heute. Die älteren Bewohner der Insel sprechen noch heute in Plattdeutsch. Der Strand ist an manchen Stellen 70 Meter breit. Das Wasser hat Top-Badequalität. An der Usedomer Seeküste hat man die Möglichkeit, weit aufs Meer hinaus zu wandern. Sie ist das Wahrzeichen der Insel. Die Heringsdorfer Seebrücke ist die längste Europas. Sie ist 508 Meter lang. Der Streckelsberg ist mit ca. 58 Meter die höchste Erhebung der Insel. Er liegt in dem Seebad Koserow. Der Yachthafen von dem Seebad Karlshafen ist der größte Hafen der Insel auf der deutschen Seite. Die historische Seebrücke von Ahlbeck ist 1898 erbaut worden. Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin werden auch die 3 Kaiserbäder genannt. Naturfreunde werden auf der Insel auf ihre Kosten kommen, denn die gesamte Insel ist ein wahres Naturparadies.

Fachwerkkirche Klempenow

In der Vorburg der Burg Klempenow wird im Jahre 1492 eine Kapelle erwähnt. Diese wird 1494 vom Bischof Benedicto von Cammin auf den Namen -Zu den heiligen fünf Wunden- geweiht. In dieser Zeit herrschten im ganzen Land viele Pest-Epidemien, daher waren die Menschen sehr fromm. Es entstanden viele religiöse Sekten. Es ist nicht bekannt, wie die Kapelle damals aussah. Ein Neubau war im Jahre 1570 geplant. Das jetzige Kirchengebäude wurde im Jahre 1690 erbaut. Im Jahre 1780 wurde ein Umbau der Kirche durchgeführt, wobei zwei Fensteröffnungen an der Ostseite geschlossen werden mussten. Der Anbau des Windfanges an der Südseite wurde im Jahre 1825 durchgeführt. Der moorige Untergrund und Witterungseinflüsse machen Reparaturarbeiten an den Fachwerkgebäuden ab 1720 notwendig. Die Glocke im Kirchenturm wurde im Jahre 1610 gegossen und ist heute noch vorhanden. Aufgrund maroder Holzbauteile durfte sie zeitweise nicht bewegt werden. Am Heiligabend 1989 wurde der vorerst letzte Gottesdienst gefeiert, das ist bedingt durch den schlechten baulichen Zustand der Kirche. Es wurde baupolizeilich gesperrt. Im Dezember 1995 wurde der Förderverein zur Sanierung der Fachwerkkirche Klempenow gegründet. Die Sanierung wurde von der deutschen Stiftung für Denkmalschutz, dem Landesamt für Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, dem Landkreis Demmin, der Ortsgemeinde Breest und privaten Spendern gefördert. Dadurch erfolgte sie in den Jahren 1997 bis 2000. Im Jahr 2000 wurde die Fachwerkkirche wieder eingeweiht. Seit dem Sommer 2007 finden hier wieder regelmäßig Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen statt. Unter anderem wird der Gesang auf einer Truhenorgel begleitet. Das Meisterstück ist ein Werk des Orgelbauers M. Beckmann aus Friesack im Havelland. Die Kirche zieht heute viele Besucher an. Früher war die Burg Klempenow von einer wehrhaften Mauer umgeben. Die Gebäude waren auf der Innenseite angebaut. Dadurch war ein geschlossener Hof mit einem Feldsteinbrunnen vorhanden.

Otto-Lilienthal-Museum

Otto Lilienthal wurde 1848 in Anklam geboren und ist wohl der bekannteste Bewohner der Stadt. Er unternahm seinen Erstflug im Jahre 1891. Bei einem Gleitflug in der Nähe von Berlin im Jahre 1896 kam er ums Leben. Er war Konstruktionsingenieur und Erfinder. Ihm ist das Otto-Lilienthal-Museum gewidmet. Seine Methode des Fliegens wurde von Flugpionieren in aller Welt übernommen. Er sprang meist von einer höheren Stelle und flog so mit seinem gebauten -Flugzeug-. Mit ihm begann das Zeitalter des Menschenflugs. Das Museum zeigt alle Seiten des Fliegens. Es befinden sich die unterschiedlichsten Flugapparate, aber auch Beschreibungen, wie aus dem Traum vom Fliegen Wirklichkeit wurde. Es sind nur wenige Apparate im Original erhalten. Nach den Grundlagen dieser Originalen und nach Recherchen wurden etliche Flugapparate rekonstruiert und können heute in dem Museum besichtigt werden. Aber die Besucher haben auch die Möglichkeit, das Fliegen aus physikalischer Sicht selbst zu erleben. Das Museumspersonal beantwortet den Besuchern alle Fragen. Das Museum hat das ganze Jahr geöffnet. Führungen werden angeboten. Seit 1927 besitzt Anklam ein Heimatmuseum. Der Bau eines eigenen Lilienthal-Museums wurde seit 1980 geplant. Zum 100 Jährigen Jubiläums des Menschenflugs wurde 1991 ein Treffen auf dem Flugplatz organisiert. Die Stadt erhielt den Namen -Lilienthalstadt-. Gefördert wurde das Museum vom Land Mecklenburg-Vorpommern. 1991 bekommt das Museum ein Ehrendiplom der internationalen Luftfahrtorganisation. Im Jahr 1999 erhält es als erstes ostdeutsches Museum die Auszeichnung -European Museum of the Year Award – Special Commendation-. Zum kulturellen Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung wird es im Jahre 2001 ausgewählt. Viele weitere Auszeichnungen folgten. Auf dem Außengelände befindet sich der Natur- und Erlebnispark Aeronauticon.

Historischer Stadtkern

Anklam ist eine Hansestadt. Sie liegt nah an der Ostsee. Anklam bietet dem aktiven Urlauber, sowie auch Ruhe und Erholungs-Suchenden sehr viel. Der Fluss Peene fließt direkt an dem Ort vorbei. Besonders Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Es bieten sich viele Freizeitaktivitäten an. Ob an Land, auf dem Wasser, in der Luft, zu Fuß oder per Rad, hier ist vieles möglich. Auf der Peene besteht ein breites Angebot für Wassersportler. Das Peenetal bietet viel für den Naturliebhaber. Hier werden Naturführungen, Vogelbeobachtungen und viele Sehenswürdigkeiten angeboten. Im Lilienthalmuseum erfährt der Besucher alles über den Pionier des Menschen-Flugs, Otto Lilienthal. Die Stadt hat eine bewegte Vergangenheit. Erstmalig erwähnt wurde sie im Jahre 1243. Im Jahre 1283 trat sie dem Hansebund bei. Von da an erfolgte eine schnelle Entwicklung zu eine blühenden Hansestadt. Durch die günstige Lage an der Peene gelangte die Stadt durch den Handel zu Reichtum. 1648 übernahm Schweden die Stadt. Erst 1720 kam der größte Teil Anklams wieder zu Preußen. Im Jahre 1815 kam auch der nördliche Teil der Peene wieder zu Preußen. 1848 wurde hier Otto Lilienthal geboren. Er ist wohl der berühmteste Bewohner der Stadt. Die Schwedenmühle war die erste Holländerwindmühle in Anklam. Sie wurde von Müller Christian Papke im Jahre 1728 erbaut. Die Ruine der Nikolaikirche liegt im Zentrum von Anklam. Im 2. Weltkrieg wurde sie zerstört. Eine Außenstelle des Otto-Lilienthal-Museums ist der Lehr- und Erlebnispark Aeronauticon. Hier wird spielerisch Wissenswertes über Fliegerei und Natur vermittelt. Heimat- und Regionalgeschichte zeigt das Museum im Steintor. Es ist das älteste regionale Museum Vorpommerns. In der Region sind viele Radwanderwege, die sehr gut ausgebaut sind. Natürlich besteht auch die Möglichkeit für Rundflüge vom Flugplatz Anklam. Sehenswert sind außerdem die St.-Marien-Kirche oder eines der vielen Feste, die hier gefeiert werden. In der Nähe befindet sich das Schloss Neetzow. Es ist heute ein Hotel. Aber auch das technische Denkmal der Ruine der Eisenbahnhubbrücke Karnin, die Burgruine Landskron, das Schloss Müggenburg und die Burg Klempenow sind einen Besuch wert.

Außengelände des Otto-Lilienthal- Museum – Aeronauticon

Zum Außengelände des Otto-Lilienthal-Museums gehört der museumspädagogische Natur- und Erlebnispark am Anklamer Flugplatz. Hier können die Besucher Natur und Technik anfassen und ausprobieren. Hier werden viele Fragen beantwortet. Der Natur- und Techniklehrpfad wird auch in polnischer Sprache angeboten. Es befindet sich ein Spielplatz mit Fluggeräten, Tower und Riesenvogel auf dem Gelände. Eine BMX- und Skaterbahn ist ebenfalls vorhanden. Der Park besitzt ein Schulungsgebäude, eine Gaststätte und ein Pension. In jedem Jahr finden die unterschiedlichsten museumspädagogischen Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungen sind für Jung und Alt. Sie werden auf dem Flugplatzgelände vorbereitet. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Blick in den Tower und Flugzeughangar des Flugplatzes Anklam, man kann in einem Cockpit eines historischen Flugzeugs des Museums sitzen, dem Flugbetrieb zusehen oder mitfliegen oder flugfähige Objekte basteln. Kindergeburtstage werden mit unterschiedlichen Themen organisiert. Das Schau-Depot enthält unterschiedliche Objekte. Das Aeronauticon wurde aus Mitteln der Gemeinschaftsinitiative Interreg III A, durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und vielen anderen gefördert. Anklam wird auch die Lilienthalstadt genannt, weil Otto Lilienthal hier geboren wurde. Er war der Pionier des Menschenflugs. 1891 unternahm er seinen Erstflug. Seine Art des Fliegens wurde von vielen anderen Fliegern übernommen. Bei einem Gleitflug in der Nähe von Berlin starb er im Jahre 1896. Das Otto-Lilienthal-Museum zeigt alles zum Thema Fliegen und dem Leben von Otto Lilienthal. Das Aeronauticon gehört zu dem Museum. Es hat die unterschiedlichsten Auszeichnungen erhalten. Anklam hat aber noch viel mehr zu bieten. Hier kann ein aktiver Urlaub genauso verbracht werden, wie ein Urlaub mit Ruhe und Erholung. Der Fluss Peene fließt direkt an der Stadt vorbei. Im Peenetal kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten.

Schloss Neetzow

In dem kleinen Ort Neetzow befindet sich das Schloss Neetzow. Es liegt mitten in einem Park mit alten Bäumen und einem kleinen See. Neetzow liegt zwischen Anklam und Jarmen. Das Schloss ist von der Hauptstraße aus nicht zu sehen. Von 1803 bis 1945 wohnte die Familie von Kruse in dem Schloss. Im Jahre 1848 ließ der Rittmeister von Kruse das Schloss ausbauen und so sieht man es noch heute. Es ist im Stil der englischen Landsitze ausgebaut worden. Mit dem Ausbau wurde der Schüler von Schinkel, Friedrich Hitzig, beauftragt. 1945 wurde die Familie von Kruse vertrieben. Das staatliche Dorfensemble und das Institut für Agrarökonomik der Ostberliner Akademie der Landwirtschaftswissenschaften wurden im dem Schloss untergebracht. Das war gut für das Schloss, weil im Gegensatz zu anderen Herrenhäusern, viel Wert auf die Erhaltung gelegt wurde. Im Schloss befinden sich noch viele originale Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel die Kamine. In den Jahren 2001 bis 2004 wurde das Schloss renoviert. Seit Mai 2004 ist das Schloss ein Hotel. Hinter der Eingangshalle schließt die Rotunde, ein kreisrunder Raum, an. Sie hat beeindruckende Figuren und Ornamente aus der Renaissancezeit. In allen Räumen ist ein kunstvoller Parkett-Mosaik-Boden. Von der Empore hat der Gast einen herrlichen Blick in die Rotunde. Der Landschaftspark zieht sich rund um das Schloss. Hier sind Gehölze aus fremden Ländern zu finden, zum Beispiel Kaukasische Flügelnüsse, orientalische Fichten, wintergrüne Eichen und noch viele andere Arten. Der See ist ca. 1,2 Hektar groß. Er ist kein Badesee. Die große Terrasse ist im Sommer geöffnet und der Gast hat von hier einen herrlichen Blick in den Park. Die gesamte Region ist sehenswert. Anklam ist eine Hansestadt und auch die Hansestädte Greifswald und Demmin sind einen Besuch wert. Die Ostsee und der Insel Usedom sind einen Abstecher wert, da sie sehr nah liegen. Sehenswert sind auch die Wikingergräber in Menzlin oder die Straußenfarmen der Region.

Nikolaikirche

Der heilige Nikolaus ist der Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Handelsleute. Ihm zu Ehren wurde die Nikolaikirche erbaut. Der Turm der Kirche war weit über das Haff zu sehen. Neben der Funktion als Gotteshaus war sie auch das Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol der Freiheit und des Wohlstandes. Um 1280 wurde mit dem Bau begonnen. Im Jahre 1300 wurde die Kirche erstmalig erwähnt. Der Bürger Thedericus Nordow stiftet der Kirche im Jahre 1336 den Altar. Der Turm wurde im Jahre 1586 mit Kupferplatten neu eingedeckt. In den Jahren 1696 bis 1700 finden große Reparaturarbeiten an der Kirche statt. Weitere Arbeiten werden im Jahre 1873 durchgeführt. In 2-jähriger Arbeit wird die Kirche von 1907 bis 1909 rekonstruiert. Im Jahre 1945 brennt die Kirche ab. Die deutsche Wehrmacht nimmt sie unter Beschuss. Seitdem war die Kirche eine Ruine. Der dreiflügelige Altar ist bis heute verschwunden. Die Apostelglocke von 1450, zwei Grabplatten und Teile des geschnitzten Chorgestühls sind noch erhalten. Im Jahre 1963 müssen Arbeiten zur Sicherung am Turm durchgeführt werden. Erst im Jahre 1993 werden die wertvollen mittelalterlichen Freskenmalereien gesichert. Ein Förderkreis wird am 26.11.1993 gegründet. Fast 2 Jahre später erhält das Kirchenschiff eine Notüberdachung. Seit dem Sommer 1999 ist die Ruine für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Im Jahre 2000 feiert die Kirche ihr 720-jähriges Baujubiläum. Es werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Leider können die Veranstaltungen im Folgejahr nicht fortgesetzt werden, da die Nikolaikirche vorübergehend gesperrt wurde. Auch im Jahre 2002 ist nur ein Teil der Kirche begehbar. Im Jahr 2003 kann die Kirche wieder genutzt werden. Die Bauarbeiten sind beendet. Viele Veranstaltungen und Ausstellungen finden statt und führen zu vielen Besuchern. Von Juni bis September besuchen 12.000 Gläubige die Kirche. Die Stadt Anklam wird im Jahre 2004 Eigentümerin der Kirche. Im Jahre 2008 kann der Turm wieder besichtigt werden. Hier finden Führungen statt. In den Jahren 2009 und 2010 bekommt die Kirche neue Fenster und ein neues Dach.

Museum im Steintor

Das Museum im Steintor in Anklam beschäftigt sich mit der Geschichte des Peenetals und der Stadt Anklam. Es befindet sich in einem wunderbaren Wehrturm der Backstein-Gotik und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Von oben hat der Besucher eine wunderbare Aussicht auf die Stadt Anklam und das Peenetal. Hier befindet sich der Besucher 30 Meter hoch. Das Steintor befindet sich am Rande des Zentrums der Stadt. Das Museum ist auf 5 Etagen verteilt. Verschiedene Dauerausstellungen werden gezeigt. Es werden viele Informationen über Anklam als Hansestadt, als Festungsstadt, als Grenzstadt, als Peenestadt und als Lilienthalstadt gegeben. Aber auch die vielen Sonderausstellungen sind sehenswert. Das Museum ist von Mai bis September geöffnet. Führungen werden angeboten. Der Pulverturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er steht zwischen Zentrum und Stadtgarten. Sein Geheimnis wird im Museum im Steintor preisgegeben. Als Baudenkmal gehörte er zu dem Museum. Besichtigt werden kann er in einer geführten Gruppe. Hierzu ist eine Voranmeldung nötig. Anklam wurde erstmalig im Jahre 1243 erwähnt. Im 17. Jahrhundert wird die Stadt schwedisch. Erst im Jahre 1720 kommt der größte Teil an Preußen. Im Jahre 1815 wird aber auch der nördlichste Teil, der Peendamm, wieder preußisch. Im Jahre 1848 wird Otto Lilienthal hier geboren. Er ist der berühmteste Bewohner der Stadt. Er unternahm seinen Erstflug im Jahre 1891. Damit setzte er ein bedeutendes Zeichen für die Luftfahrt. Das Gymnasium, das er mit seinem Bruder Gustav besuchte, erhielt seinen Namen. Gei einem Gleitflug in Stölln bei Berlin kam er im Jahre 1896 ums Leben. Ihm zu Ehren entstand das Otto-Lilienthal-Museum. Es befindet sich ebenfalls in Anklam. Das Museum im Steintor hat auch eine Dauerausstellung mit dem 1995 gefundenen Münzschatz von Anklam. Es ist der größte Hortfund aus der Zeit des 30-jährigen Krieges. Fast 3000 Schmuckstücke und Münzen umfasst die Ausstellung.

Peene

Die Peene ist der Fluss, an der die Stadt Anklam liegt. Sie wird auch als -Amazonas des Nordens- benannt. Hier sind unverbaute Flusstäler zu finden. Seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier zu finden. Dazu zählen Adler, Rothirsche, Biber, Kormorane, Kraniche und Seeadler. Die Peene hat eine Länge von 110 Kilometern. In dem weitläufigen Naturschutzgebiet an der Peene findet man unverwechselbare Naturlandschaften, Ruhe und Erholung. Man hat die Möglichkeit, Kanu-, Kajak- oder Floßfahrten zu unternehmen. Seit kurzem ist auch ein Solarboot unterwegs. Touren können auf eigene Faust unternommen werden, aber es werden auch geführte Touren angeboten. Für Angler ist die Peene ein Paradies. Hier sind Angler herzlich willkommen. Seit 2003 ist der Wasserwanderrastplatz neu eingerichtet worden. Hier kann man Wasserwandern. Er hat 13 Liegeplätze, eine Slipanlage, einen Spielplatz und das Sozialgebäude ist sehr modern und hat guten Komfort. In der Nähe besteht auch die Möglichkeit zum Campen. Biberburgen von 10 Metern Länge können in der Landschaft bewundert werden. Es sind unzählige Orchideen-Arten vorhanden. Das Peenetal hat auch kulturhistorische Besonderheiten zu bieten. Hier findet man Klöster, Burgruinen, Gutshäuser und Wikingergräber. Es existieren viele Naturwanderwege, die immer noch weiter ausgebaut werden. Der Kanu- und Floßverleih bietet die unterschiedlichsten Touren an. Feste Floß-Touren führen nach Menzlin und von Menzlin nach Stolpe. In Stolpe kann die Ruine des Benediktiner-klosters oder die Wartislaw-Gedächtniskirche besichtigt werden. Des Weiteren sind von Juni bis August Biber-Entdeckungstouren im Programm. Die Flusslandschaft der Peene ist in jeder Beziehung ein Abenteuer. Über 2000 seltene Tiere und Pflanzen können hier entdeckt werden. Unterwegs kann man Schilfgürtel, Auenwälder und eine wunderbare Natur erleben. Mit dem Kanu kann eine Tour bis zur Insel Usedom unternommen werden.

Marktplatz

Anklam ist eine Stadt an der Ostsee. Sie wurde im Jahre 1243 erstmalig urkundlich erwähnt. Im Jahre 1264 entstand der Marktplatz. Im Jahre 1283 wird die Stadt zur Hansestadt. Durch die gute Lage an der Peene wird die Stadt schnell durch Handel wohlhabend. Im Jahre 1648 wird sie schwedisch. Der größte Teil der Stadt wird im Jahre 1720 wieder preußisch und im Jahre 1815 kommt auch der nördliche Teil wieder zu Preußen. Der berühmteste Bewohner der Stadt ist Otto Lilienthal. Er wurde hier im Jahre 1848 geboren. Im zu Ehren besteht das Otto-Lilienthal-Museum. Im 16. Jahrhundert brennt das Rathaus am Markt ab. Der Neubau dauert bis 1549. Das 19. Jahrhundert war für die Stadt sehr bedeutsam. Die Synagoge wurde eingeweiht, eine Eisenbahnlinie wurde gebaut, die Zuckerfabrik wurde gegründet und der erste Flug von Otto Lilienthal fand statt. Das neue Rathaus am Markt wurde in den Jahren 1950 bis 1952 gebaut und im Jahre 2000 erweitert. Der Marktplatz liegt direkt im Stadtkern. In der Nähe sind die Nikolaikirche, die St. Marien-Kirche, das Museum im Steintor, die Mehrzweckhalle -Volkshaus-, der Pulverturm, das Arbeitsamt, das Amtsgericht und das Rathaus. Vom Marktplatz sind es nur wenige Fussminuten zum Hafen. Hier befindet sich auch eine Kanustation. Der Stadtpark liegt an der südlichen Grenze zum Marktplatz. Vom Marktplatz fährt der Stadtbus auch zum Bahnhof von Anklam. Von hier ist das Otto-Lilienthal-Museum nicht weit entfernt. Im Stadtkern befinden sich viele Restaurants und Cafes, die zum Verweilen einladen. Zur Ostsee ist es von Anklam aus nicht weit. Auch die Insel Usedom ist schnell zu erreichen. Auf dem Peendamm steht die Schwedenmühle. Sie ist die älteste Holländerwindmühle in Anklam. Heute ist sie ein gefährdetes Baudenkmal und der Verein -Schwedenmühle Anklam- setzt sich für ihre Erhaltung ein.

Schloss Müggenburg

Nachweislich reicht die Geschichte des Schlosses Müggenburg bis ins 14. Jahrhundert zurück. Erstmalig wird die Wasserburg im Jahre 1355 erwähnt. Es wurde auf einer Landzunge (Mügge) erbaut. Früher war sie der Stammsitz der Pommerschen Adelsfamilie von Nienkerken. Die Burg wurde im Jahre 1434 zerstört. Nur der Fangelturm blieb erhalten. Er ist 28 Meter hoch. Um den Bergfried wurde das heutige Schloss im neugotischen Stil in den Jahren 1889 bis 1891 erschaffen. Das Schloss und das Rittergut gehörten zu dieser Zeit Dr. Karl Friedrich Holz. Er verzierte die Wände der Eingangshalle mit 3 Bibelversen. Einer hat die Weltkriege und die Zeit der Deutschen Demokratischen Republik überstanden. Im Schloss wurde jeden Morgen eine Andacht abgehalten. Dr. Karl Friedrich Holz wurde zwangsenteignet und nach 1945 war die Gemeinde Neuenkirchen Besitzer des Schlosses. Es wurde als Wohnraum für Vertriebene genutzt und es war auch ein Kultur- und Versammlungszentrum der Gemeinde und der LPG Neuenkirchen. Ab 1980 wurde der Saal der LPG jedoch zu klein. Das Gebäude stand leer und verfiel. Bis 1994 schritten der Verfall und die Zerstörung des Schlosses weiter voran. Heute ist das Schloss in Familienbesitz der Familie Bohse, die hier eine Holzverarbeitungsfirma führt. Das Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden, da der Ausblick vom Fangelturm über die gesamte vorpommersche Landschaft geht. Die Holzverarbeitungsfirma ist wohl die einzige in Deutschland, die in einem Schloss ihren Firmensitz hat. Sie stellen Saunazubehör, Dusch- und Pflanzenkübel, Sauen und Gartenhäuser her. Auch das Material für den Innenausbau -Pommernplatte- produziert die Firma. Die gesamte Produktpalette enthält viele Holzprodukte. Die Pflanzen- und Blumenkübel sind für drinnen und draußen geeignet. Es werden einheimische Hölzer für die Produktion benutzt, wie zum Beispiel Erle und Esche. Durch ein besonders Verfahren wird das Durchdringen von Wasser vermindert und bildet eine Isolierschicht. Die Pommernplatte ist für Fußböden, Wände und Decken geeignet.

Marienkirche

Die erste Kirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts in Anklam erbaut. Teile der Doppelturmanlage und des rechteckigen Chorraums sind noch erhalten. Die Marienkirche wurde im Jahre 1296 erstmalig urkundlich erwähnt. Seit Ende des 15. Jahrhunderts hat die Kirche ihr heutiges Aussehen. Eine fundierte Baugeschichte ist aber noch nicht erforscht worden. In den Jahre 1936 und 1937 wurde sie restauriert. Dabei wurden an den Pfeilern und im Gewölbe Malereien des 14. Jahrhunderts gefunden. Viele Teile der Ausstattung sind während des 2. Weltkrieges ins Schloss Schwerinsburg gebracht worden. Die Marienfigur des Hochaltars ist in der Marienkirche verblieben. Seit 1957 steht sie in der Marienkapelle. Die Marienkirche gehört zu den schönsten Backsteinkirchen im gotischen Stil in Mecklenburg Vorpommern. Sie ist eine der Kirchen der europäischen Route der Backsteingotik. Zur Gemeinde gehören Anklam und die Orte Gellendin, Woserow, Bargischow und Gnevezin. Die Kirche steht nicht mitten in der Stadt, sondern am Rand. Die Kirchengemeinde Anklam hat fast 2.600 Mitglieder. Bei einer pfarramtlichen Verbindung wird die Gemeinde Teterin-Lüskow in den Orten Pelsin, Lüskow, Butzow, Alt- und Neu-Teterin und Müggenburg durch das Pfarramt Anklam verwaltet. Die St. Marienkirche wird als großer Schatz für Anklam betrachtet. Im Jahre 2010 war die Sanierung der letzten 6 Fenster des Kirchenschiffes ein großes Bauprojekt, das nur mit Hilfe von Spenden durchgeführt werden konnte. Geplant sind noch die Sanierung der Marienkapelle und des Außenmauerwerks. Anschließend soll der Innenbereich der Kirche renoviert werden. Auch die Ausstattungsgegenstände sollen restauriert werden. Darunter sind die Tafelmalereien des Haupt- und Sippenaltars, die Seitenkapelle und der Taufstein. Ein weiteres großes Projekt wird die Sanierung der Apostelglocke sein. Sie ist eine der wertvollsten Glocken von Norddeutschland. Früher war sie in der St. Nikolai Kirche. Im Krieg wurde sie stark beschädigt.

Schwedenmühle

Die Schwedenmühle wurde 1726 von dem Müller Christian Papke erbaut. Zu dieser Zeit war die Peene die Grenze zwischen Preußen und Schweden. Der Peendamm gehörte zu dieser Zeit zu Schweden. Im Jahre 1815 ist er preußisch geworden. Weil die Mühle das bedeutendste Gebäude auf dem Peendamm war, wurde hier die Gerichtsstube eingerichtet. Ein Richter aus Anklam übte die Gerichtsbarkeit aus. Es galten jedoch schwedisch-pommersche Gesetze. Der Müller musste einen Raum rechts neben dem Eingang zur Verfügung halten. Privatklagen und Straftaten wurden hier verhandelt. Die Gerichtsbarkeit wurde von Schweden im Jahre 1808 aufgehoben. Als der Peendamm 1815 zu Preußen kam, verlor die Mühle ihre besondere Bedeutung. Die Schwedenmühle ist die erste Holländerwindmühle in Anklam. Die Mühlenflügel waren am Anfang mit einem Segeltuch bespannt. Die Mühlenhaube musste mit der Hand gedreht werden. Im Jahre 1765 bekam sie kurzzeitig einen Wasserantrieb. Ab 1872 waren die Besitzer die Wesselschen Familie. 1880 wurde sie modernisiert. Sie bekam eine Windrose und die Mühlenflügel wurden beplankt. 1908 wird ein Ziegelgebäude hinter der Mühle errichtet. In dem Gebäude wird eine motorgetriebene Mühle in Betrieb genommen. Im Jahre 1922 wird der Mühlenbetrieb ganz eingestellt. Im Jahre 1958 erhält die Mühle ein Flachdach. Die Mühlenhaube war baufällig geworden und musste daher ersetzt werden. Im Jahre 2000 stirbt der letzte Müller, der die Mühle als Wohnung nutzte. Der Förderverein -Schwedenmühle Anklam- wird im Jahre 2006 gegründet und bemüht sich darum, das Gebäude vor dem Verfall zu retten. Der Bauzustand des Gebäudes ist aber immer noch sehr schlecht. Es dringt Wasser ein und hat zu Fäulnisschäden geführt. Der Verein organisiert Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen, um die Mühle zu erhalten.

Hafen

Der Hafen von Anklam liegt direkt an der Peene. Hier hat man die Möglichkeit, unterschiedliche Rundfahrten zu unternehmen. Eine Hafenrundfahrt führt zu den kleinen romantischen Häfen. Die Personenfähre bringt den Besucher von Kamp nach Karnin und zurück. Die Brückenrundfahrt führt rund um die historische Eisenbahnhubbrücke Karnin. Es besteht dort die Möglichkeit, die Brücke näher zu betrachten und zu fotografieren. Es werden historische Informationen über die Brücke vermittelt. An Bord werden Ansichtskarten und Informationshefte über die Eisenbahnhubbrücke Karnin angeboten. Die Personenfähre führt vom Festland auf die Insel Usedom. Die Abfahrt ist im Hafen Kamp und direkt an der Hubbrücke in Karnin ist der Zielhafen. Natürlich transportiert die Fähre die Gäste auch wieder zurück, Fahrräder dürfen mitgenommen werden. Im April herrscht nur eingeschränkter Fährbetrieb. Die Hafenrundfahrten führen die Besucher zu kleinen Häfen. Der Alte Hafen Kamp ist ein Fischerei- und Sportboothafen mit einem Kran und einer Slipanlage, ein Wasserwanderrastplatz und einem Imbiss. Von hier fährt die Personenfähre nach Karnin auf der Insel Usedom. Der Hafen Haffschänke Karnin ist ein Sportboothafen. Hier befinden sich eine Gaststätte, der Lotsenturm und die Personenfähre, die die Gäste wieder zum Festland nach Kamp fährt. Der Zollhafen Karnin ist der Liegeplatz von Zoll- und Bundesgrenzschutz-Booten. Hier fährt ebenfalls die Personenfähre. Ein Anleger für Fahrgastschiffe ist hier vorhanden. Neben der Eisenbahnhubbrücke und einem Kinderspielplatz ist hier auch ein Sportboothafen. Der Wasserwanderrastplatz -Westhafen Karnin- bietet seit 2003 Wasserwandern an. Der private Sportboothafen -Kölpin- ist im ehemaligen Schulgebäude untergebracht. 3 Häfen werden pro Fahrt angesteuert. Der Betrieb ist von Mai bis Oktober. Auf der Peene werden auch Solarboot-Touren, Kanutrips und Charterboote angeboten. Verschiedene Tierarten, wie Biber, Seeadler oder Eisvögel können hier beobachtet werden. Die Flusslandschaft kann auf eine 10.000 jährige Vergangenheit zurückblicken.

Burg Klempenow

Die Burg Klempenow war eine der ersten adligen Niederlassungen in der Zeit der deutschen Besiedlung in der Region. Um 1254 wurde die Burg als Niederungsburg erbaut. Sie wurde auf eine Schwemmsand-Insel mit Mauern, einem geschlossenen Innenhof und einem Wehrgang geschaffen. Urkundlich erwähnt wird die Burg in einer Urkunde des Papstes Johann XII. im Jahr 1331. Als Lehnsherren der Burg Klempenow ist die Familie Heydebreck bis ins 16. Jahrhundert geführt. Bekannte Familienmitglieder sind Joachim I. von Heydebreck und sein Sohn Heinrich IV. von Heydebreck. Joachim I. war Ende des 14. Jahrhunderts an zahlreichen Raubzügen beteiligt und sein Sohn Heinrich IV. war der Ratgeber des Herzogs von Pommern-Stettin von 1434 bis 1451. Dadurch war er in seiner Zeit sehr angesehen. Er hat vermutlich viele bauliche Veränderungen an der Burg vorgenommen. Im Norden entstand ein Ständerbau, der mit dem Turm verbunden. Später wurde der Bau mit einer Wand umbaut und so eine Verbindung mit dem Turm hergestellt. Von den Gebäuden an der Wehrmauer sind heute noch einige zu sehen. Die Burg war in fast allen Kriegen verwickelt. Das lag auch an der guten strategischen Lage. Der Friedensschluss mit den Pommernherzögen in Prenzlau im Jahre 1472 hatte zur Folge, dass Kurfürst Albrecht von Brandenburg die Burg Klempenow erhielt. Er erhielt die Lehnsherrschaft über die Länder Stettin und Pommern im Jahre 1470 vom Kaiser Friedrich III. Herzog Boleslaw C. widersetzte sich jedoch und konnte so die Befreiung Brandenburgs von der Lehnsherrschaft erreichen. Die Burg wird im 30-jährigen Krieg im Jahre 1631 von den Schweden besetzt und erobert. Der Generalfeldmarschall Dodo von Knyphausen bekommt die Burg als Pfandlehen und die Herrschaft bleibt über 3 Generationen in der Familie. Oft wurde die Burg zerstört und wieder aufgebaut. 1720 wird die Burg preußisch. Die Besitzer und Bewohner wechseln häufig. 1991 übernimmt ein Verein die Burg und saniert diese. Heute wird sie für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Wissenswertes

Sie ist Kreisstadt des im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gelegenen Landkreises Ostvorpommern. Es geht hier um die Stadt Anklam, die hier als amtsfreie Hansestadt zugegen ist. Von einer Straßenbrücke aus gelangen die Einwohner der Kreisstadt Anklam über den Peenestrom auf die Insel Usedom.

Im Jahre 1264 tauchte Anklam erstmals schriftlich als Stadt auf. Die finanziellen Mittel aus dem umfangreichen Heringshandel verhalfen der Stadt damals zu finanziellem Reichtum und einem frühen Beitritt zur Hanse. Erwähnenswert ist auch das Jahr 1377, ein Jahr das für die Stadt einen harten Schicksalsschlag mit sich brachte, denn nahezu ganz Anklam brannte hier ab. Nur die Marienkirche und ein paar Häuser blieben verschont. Im Jahr 1580 machten sich die Einwohner an die Arbeit, um ein Fernwasserversorgungssystem zu bauen. 1.600 Einwohner mussten im Jahr 1627 während des Dreißigjährigen Krieges ihr Leben lassen. Zehn Jahre später wurde Anklam von der Pest überfallen und weitere 1.400 Anklamer starben. Auch im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt nicht verschont.

1989 feierte Anklam ihr 725-jähriges Stadtjubiläum. Damals zählte die Stadt rund 21.300 Einwohner. Mangels der beruflichen Perspektive verlassen besonders junge, gut ausgebildete Einwohner die Stadt, um in wirtschaftlich stärkeren Gebieten Anschluss zu finden.

Bei der Kreisstadt Anklam werden Städtepartnerschaften groß geschrieben. Die Stadt unterhält partnerschaftliche Verbindungen zu Städten in Polen, Lettland und Schweden. Auch zur Stadt Heide in Schleswig-Holstein unterhält Anklam eine besondere Verbindung.

An Sehenswürdigkeiten hat Anklam so einiges zu bieten. Besonders erwähnenswerte Gotteshäuser sind die Marienkirche, die Nikolaikirche, sowie die römisch-katholische Pfarrkirche Salvator. Auch Reste der Alten Stadtbebauung stehen Besuchern wie Einheimischen zur Besichtigung zur Verfügung. Das letzte, erhaltene Stadttor kann so nicht übersehen werden und lohnt einen Besuch.

Wer von Kultur noch nicht genug hat, nimmt sich Zeit für die Vorpommersche Landesbühne Anklam, die ein fascettenreiches Programm zur Verfügung stellt. Auch das Kino-Center, das die Stadt Anklam zu bieten hat, bietet viel Unterhaltung.

Verkaufsoffener Sonntag in Anklam

Folgende Termine in Anklam und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Anklam nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Anklam:
wolgast (22.2km), torgelow (40.8km), ueckermuende (40.9km), greifswald (45.8km), pasewalk (48.8km), prenzlau (60.6km), neubrandenburg (61.3km), bergen (68.4km), sassnitz (73.6km),





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