Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Anröchte? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Anröchte

Ortsteil effeln

Der Ortsteil Effeln liegt am Nordrand des Sauerlandes. 1232 wurde zum ersten Mal eine Kirche offiziell erwähnt. Sie trägt den Namen Skt. Maria Magdalena Kirche zu Effeln. 1816 wurde das heute noch zu sehende Kirchenschiff erbaut. 1892 kamen das Chor-Querschiff und die Sakristei hinzu. Eine grundlegende Renovierung des Gotteshauses erfolgte schließlich Neunzehnhundertdreiundsiebzig. Die Architektur des Bauwerkes und seine überaus reiche Ausstattung erstrahlen seither wieder in altem Glanz. Das Kirchenschiff wurde seinerzeit im Stile des Historismus erbaut. 1899 wurden herrliche Gemälde angebracht, die insgesamt eine Fläche von über 1000 qm einnehmen und dem Betrachter viel zu bieten haben. Der sandsteinerne Zelebrationsaltar aus dem Jahr 1982, der Ambo und der Hochaltar sind Sehenswürdigkeiten innerhalb des Hauses. Der Altar ist ein Zeugnis der Schnitzkunst anno 1892 und ist daher der Neoromanik zuzuordnen. Ebenso sind die Kanzel und die Orgelempore von 1816 sehenswert. Die Orgel wurde noch lange Zeit mit einem Blasebalg bedient, und erst 1919 restauriert. Da das Äußere der Orgel wiederverwendet wurde, sieht das Instrument einer Barockorgel gleich. Leider ist das Jahr der Erbauung des Ur-Instrumentes nicht bekannt. Die Immaculata ist eine weitere Sehenswürdigkeit des Hauses. Zwischen 1720 und 1750 ist diese entstanden. Die gekrönte Jungfrau steht von Engeln umgeben auf einer Wappenkonsole. Die herrlich klingenden Glocken stammen aus dem Jahr 1960. Wer sich anmeldet, darf vielleicht einen Blick auf den hölzernen Glockenstuhl werfen, welcher das Geläute hält. Zum Patronatsfest, das in jedem Jahr begangen wird, geht eine Prozession durch den Ort. Sie heißt nach der Maria Magdalena, die angeblich die erste war, der der Auferstandene begegnet war.

Auferstehungskirche

Die evangelische Auferstehungskirche wurde nach circa einjähriger Bauzeit im Jahre 1989 fertiggestellt. Das von außen nicht wie eine typische Kirche anmutende Gebäude enthält im Erdgeschoss einen Sakralraum und zwei Gemeinderäume. Im Keller wurden Jugendräume eingerichtet, wie Billardraum, Kickerecke, sowie zwei weitere Räume, die den Jugendlichen für ihre Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen. Sie können sich hier treffen um Gespräche zu führen, zu spielen oder Musik zu hören. Sogar eine kleine Küche wurde hier für die Jugendlichen eingerichtet. Die evangelische Kirchgemeinde Anröchte ist die zweite Pfarrstelle der Kirchgemeinde Erwitte. Die Meisten der ursprünglichen Protestanten kamen aus dem Ruhrgebiet und aus Schlesien sowie Ostpreußen. Viele junge Familien sind inzwischen in Anröchte zu Hause, dabei auch viele Spätaussiedler. Somit liegt der Anteil der evangelischen Bevölkerung bei rund 14 % innerhalb der vorwiegend katholischen Gemeinde. Sonntags findet sowohl ein Kindergottesdienst als auch einer für Erwachsene statt. Montags trifft man sich zur Seniorengymnastik und hält diverse Gesprächskreise ab, darunter auch für Alleinerziehende, die hier ihre speziellen Probleme ansprechen können. Krabbelgruppe und Frauenhilfe gehören genauso zum Programm der Kirche. Ebenso gibt es Spiel und Tanz für Senioren. Konfirmandenunterricht, Gesprächskreise speziell für junge Frauen und andere Veranstaltungen zeugen von einer regen Gemeindetätigkeit. Das evangelische Pfarramt steht für Anfragen sowie Rat und Tat zur Verfügung. So strahlt der Steinbau mit dem roten Ziegeldach nicht nur von außen Gemütlichkeit und eine Einladung zur Einkehr aus, sondern bietet jedem im Ort eine Veranstaltung, in die er sich einbringen kann, oder wo er, wenn nötig, Hilfe bekommt. Die gepflegte Außenanlage tut ein Übriges, um sich wohl zu fühlen.

Anroechter karnevalsverein

Außer einer Vielzahl anderer Vereine ist besonders der Anröchter Karnevalsverein zu nennen. Seit 1934 findet in der 5. Jahreszeit ein reges Treiben in der Gemeinde statt. Bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges übernahm der Chor die Organisation dieses Festes. Zusammen mit der Kolpingfamilie hat man nach dem Krieg bis in die 50er Jahre weitere Karnevalsessions auf die Beine gestellt. Danach gesellten sich noch die Soldatenkameradschaft und der Turn- und Sportverein dazu. Eine Großveranstaltung am Karnevalssamstag war die Folge der gemeinsamen Bemühungen um die Organisation des närrischen Wochenendes. In den Folgejahren war es besonders dem Sportverein zu verdanken, dass es diese Veranstaltung weiterhin gab. Eine Kinderveranstaltung wurde ebenfalls ins Leben gerufen, die sich aber leider nicht behaupten konnte. Da die Veranstaltung schließlich -nur- noch ein Kostümball war, beschloss man die Gründung eines Karnevalklubs. Sieben Leute -opferten- sich und ihre Freizeit für die Gründung und die Erstellung der Vereinssatzung. 1994 wurde eine mehr oder minder erfolgreiche Gründungsveranstaltung abgehalten, die zur Folge hatte, dass der Verein inzwischen auf 250 Mitglieder anwuchs. Aktiv sind dabei 60 Personen tätig, die nicht nur aus Männern bestehen, sondern auch Frauen in ihrem Elferrat haben. Pünktlich zum 11.11. wird alljährlich der Sessionsauftakt begangen. Weiberfastnacht und Prunksitzung folgen, Kinderkarneval und Rosenmontag. In Belecke nimmt man am Rosenmontagsumzug teil. Nachdem auch noch am Dienstag gefeiert wurde, sind am Mittwoch nicht mehr alle in der Lage, zur Schlüsselübergabe am Rathaus zu erscheinen. Wer möge ihnen das verdenken. Viele Stunden arbeiten die Freiwilligen daran, ein alljährlich wieder schönes Fest für alle zu organisieren. Außer einer Vielzahl anderer Vereine ist besonders der Anröchter Karnevalsverein zu nennen. Seit 1934 findet in der 5. Jahreszeit ein reges Treiben in der Gemeinde statt. Bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges übernahm der Chor die Organisation dieses Festes. Zusammen mit der Kolpingfamilie hat man nach dem Krieg bis in die 50er Jahre weitere Karnevalsessions auf die Beine gestellt. Danach gesellten sich noch die Soldatenkameradschaft und der Turn- und Sportverein dazu. Eine Großveranstaltung am Karnevalssamstag war die Folge der gemeinsamen Bemühungen um die Organisation des närrischen Wochenendes. In den Folgejahren war es besonders dem Sportverein zu verdanken, dass es diese Veranstaltung weiterhin gab. Eine Kinderveranstaltung wurde ebenfalls ins Leben gerufen, die sich aber leider nicht behaupten konnte. Da die Veranstaltung schließlich -nur- noch ein Kostümball war, beschloss man die Gründung eines Karnevalklubs. Sieben Leute -opferten- sich und ihre Freizeit für die Gründung und die Erstellung der Vereinssatzung. 1994 wurde eine mehr oder minder erfolgreiche Gründungsveranstaltung abgehalten, die zur Folge hatte, dass der Verein inzwischen auf 250 Mitglieder anwuchs. Aktiv sind dabei 60 Personen tätig, die nicht nur aus Männern bestehen, sondern auch Frauen in ihrem Elferrat haben. Pünktlich zum 11.11. wird alljährlich der Sessionsauftakt begangen. Weiberfastnacht und Prunksitzung folgen, Kinderkarneval und Rosenmontag. In Belecke nimmt man am Rosenmontagsumzug teil. Nachdem auch noch am Dienstag gefeiert wurde, sind am Mittwoch nicht mehr alle in der Lage, zur Schlüsselübergabe am Rathaus zu erscheinen. Wer möge ihnen das verdenken. Viele Stunden arbeiten die Freiwilligen daran, ein alljährlich wieder schönes Fest für alle zu organisieren.

Kulturring

Viele Förderer der Kultur haben sich für den Kulturring engagiert. Dadurch ist es erst möglich geworden, ein so umfangreiches Programm zu organisieren. An mehreren Vorverkaufsstellen können Karten für die Veranstaltungen erworben werden. Auch im Jahre 2011 werden wieder viele Künstler dabei sein, unter anderem Basta, Classic Brass Ruhr, Malediva und Andreas Rebers. Es wurde in den letzten Jahren viele a-capella Gruppen in das Konzept aufgenommen, die ohne jegliche Instrumente auskommen. Die günstigen Preise sind durch ehrenamtliche Arbeit, viel Unterstützung und zahlreiche Besucher möglich. Besucher aus der gesamten Region nehmen das Programm dankend an. Zum 20-jährigen Bestehen gingen die Künstler nicht auf eine Bühne, sondern gingen zu den Gästen an die Tische. Das Jubiläum wurde im Rathaussaal gefeiert. Die Gäste wurden in die Show mit einbezogen. Im Jahre 2010 feierte der Kulturring sein 20-jähriges Bestehen. Er ist aus dem ehemaligen Bürgerhaus-Komitee entstanden. Die Veranstaltungsarena wurde renoviert. Zu diesem Anlass gründete man den Kulturring. Das Komitee setzte sich mit Politikern zusammen, um ein Konzept zu erarbeiten. Von 1987 bis 1990 entstand die Idee. Bei der Gestaltung des Programms setzten die Verantwortlichen auf unterschiedliche Interessenbereiche. Die Fäden laufen bei dem Ansprechpartner, Wolfgang Dreger, im Rathaus zusammen. Er hat viel zu tun. Viele Agenturen möchten ihre Schützlinge im Programm des Kulturrings unterbringen. Aber die Plätze sind begrenzt. Pro Saison können nur 8 bis 10 Termine angeboten werden. Durchschnittlich sind 200 Besucher, die diese Termine wahrnehmen. 140 davon sind feste Abonnementen. Früher nutzte man das Atrium in der Realschule. Heute finden die Veranstaltungen im Bürgerhaus statt. Das Programm richtet sich an Menschen jeden Alters. Aber die Ideen sind dem Team noch nicht ausgegangen.

Vereine

Ein Verein des Ortes ist beispielsweise der -Dicke Bohnen Club-, der sich der Brauchtumspflege verschrieben hat. Der 1991 entstandene Verein möchte die Nachbarschaft, die örtliche Tradition und die Gestaltung der Freizeit unter seine Fittiche nehmen. Es gibt seither eine Maiwanderung, das traditionelle Dicke Bohnen Essen, ein Damenfrühstück, eine Feier zum Ende der Grillsaison , eine Weihnachtsfeier und einen Jahresausflug. Ein anderer Verein von Anröchte ist der gemischte Chor -Sängertreu-. Der Gesangverein hat 40 aktive Mitglieder, und besteht ausschließlich aus Laiensängern. Er besteht immerhin schon seit 1934. Ein jährliches Adventskonzert und viele weitere Anlässe im Ort werden genutzt, um allen die Kunst des Chores nahezubringen. Mit vielen geselligen Veranstaltungen ist auch hier ein tolles Vereinsleben garantiert. Eine andere Art von Musik macht der Anröchter Gospelchor -Spirit of Music-, der aus seinen Einnahmen Hilfsprojekte unterstützt. Auch bei diesem 50 Mann starken Chor sind neue Mitglieder herzlich willkommen. Weitere Vereine sind die Jagdhornbläsergruppe, die Hospizinitiative, der Kaninchenzüchterverein und die Laienspielschar e.V. , um nur einige zu nennen. Dieser Verein wiederum besteht seit 1978 und besteht aus Mitspielern, Maskenbildnern, Soufleuse und verschiedenen anderen Mitwirkenden. In jedem Jahr gibt es ein neues Stück, welches dann mehrfach aufgeführt wird. Alle sind mit ganzem Herzen und viel Freizeit dabei. Der Landfrauenverein, der Männerschützenverein und die Musik- und Kunstschule e.V. sowie der Tennisclub sind nur einige weitere Zusammenschlüsse, die sich der aktiven gemeinsamen Freizeitgestaltung verschrieben haben. So kann man durchaus sagen, dass der Ort vor Lebenslust und Unternehmertum nur so sprüht, und es für jeden das Richtige gibt. Mitmachen ist überall gern gesehen.

St. pankratius

Die nordrhein-westfälische zehntausend-Seelen-Gemeinde Anröchte hat unter ihren Sehenswürdigkeiten die katholische Kirche St. Pankratius. Der mächtige Turm des Bauwerkes ist weithin zu sehen. Die Kirche wurde um 1180 gebaut. Aus dieser Zeit ist der Westturm erhalten sowie die zweijochige Halle. Ab 1845 wurde ein neugotischer Anbau begonnen, der nach Süden ausgerichtet ist. Von der Kirche St. Pankratius gibt es alljährlich die Fronleichnamsprozesion, die in der Gegend einen hohen Stellenwert hat. Sie führt durch den gesamten Ort, und erstreckt sich auch auf die Kapelle in der Feldflur, die zur Kirche gehört. Der Kirchenbau ist für eine Gemeinde dieser Größe ein ungewöhnliches Bauwerk. Mehrere Kirchenbau-Sachverständige haben sich dazu bereits geäußert, da der Bau immer wieder Beachtung findet. Auch der Erweiterungsbau ist in Form einer Halle vorgenommen worden, sodass eine gewisse Harmonie zwischen den beiden Bauten entstand. Steinmetze der Umgebung haben hier bemerkenswerte Arbeiten hinterlassen. Vor ca. 10 Jahren wurde der Kirchenbau grundlegend renoviert. Die Besonderheit ist eine neue Orgel, was aufgrund der hohen Kosten eher selten ist. Der Orgelbauer Siegfried Sauer aus Höxter-Ostbergen hat diese angefertigt. Das zur Kirche gehörende historische Pfarrhaus ist ebenfalls sehenswert. Es stellt ein Schmuckstück des Ortes dar und wurde 1715 erbaut. Die Fachwerk-Fassade begeistert viele Besucher. Die ebenfalls dazu gehörige Franken-Kapelle wurde in der Feldflur errichtet, und steht auch unter Denkmalschutz. Sie dient als Andachtsort, ebenso wie mehrere Bildstöcke aus der Barockzeit. Zur Kirche des Kernortes gehören circa 4.500 Katholiken, die die Sonntagsmessen um 8.00 und um 10.30 Uhr besuchen. Eine Gemeindereferentin unterstützt die Pfarrer der Gemeinde in ihrer Arbeit.

Schloss eggeringhausen

Das Schloss Eggeringhausen in Mellrich gehört seit der Eingemeindung des Ortes zu Anröchte. Ein englischer Park umgibt den Prachtbau. Es handelt sich dabei um einen Dreiflügelbau, der mit markanten, quadratischen Ecktürmen erbaut wurde. Ein Schweizer Marstall gehört ebenfalls zum Palais. Das Vorgebäude ist über eine Brücke erreichbar. Das Schloss bietet sich als Veranstaltungsort an, was rege genutzt wird. 1181 wurde der Bau erstmals offiziell erwähnt. Das damals als Burg bezeichnete Bauwerke lag damals in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Die Burg war die Heimstatt der Ritter von Meldereke. Ein gewisser Noldecke von Mellrich verkaufte das Schloss schließlich 1483 an Goddert zu Kettler. 1603 wechselte das Gebäude wiederum den Besitzer, und zwar war der neue Herr Graf Johann von Ostfriesland und Rietberg. 1660 wurde das Anwesen von Frau Anna Catharina Gräfin zu Salm-Reiferscheid zum Witwensitz umgebaut. 1829 wechselte das Wasserschloss wiederum den Besitzer, der neue Eigentümer war Freiherr Friedrich von Fürstenberg. Die Familie Fürstenberg-Körtlinghausen ist nunmehr der rechtmäßige Eigentümer des Anwesens. Das Hauptgebäude ist somit privat genutzt, und steht nicht für Besichtigungen zur Verfügung. Der Laden in der Vorburg ist für Besucher zugänglich. Eine Besichtigung der Außenanlage ist möglich. Eine Parkbesichtigung ist nach Terminabsprache ebenfalls möglich. Haus- und Gartenfestivals, Konzerte, ein alljährlicher Weihnachtsmarkt und manch anderes kulturelles Highlight der Gemeinde finden hier statt. Das Geschäft der Burg -Country Lifestyle- bietet viele besondere Waren an. Bekleidung, Schals, Taschen, Modeschmuck und Keramik sind nur einige davon. Düfte und Seifen aus Frankreich kann man ebenso erwerben wie Babywolle aus Österreich oder Schmuck für Hof, Haus und Garten, der im ehemaligen Pferdestall veräußert wird.

Waldfreibad

Das Waldfreibad hat von Mai bis September geöffnet. In den Wintermonaten kann das Schwimmbad in der Grundschule genutzt werden. Die Freibadterrasse ist während der Öffnungszeiten auch für Besucher erreichbar, die nicht schwimmen wollen. Sie haben hier freien Eintritt. Ein Taxi-Bus fährt zum Freibad. Es wurde 1977 gebaut und hat ein Sportbecken, ein Variobecken, ein Springerbecken und ein Planschbecken. Die Wasserfläche ist ca. 1.350 Quadratmeter groß. Das Sportbecken hat eine Tiefe von 1 – 2 Metern und ist 50 x 16,66 Meter groß. Das Variobecken ist 25 x 12,50 Meter und hat eine Tiefe von 0,6 bis 2,1 Metern. Das Springerbecken hat eine Tiefe von 3,8 Metern und ist 12,5 x 10,25 Meter groß und das Planschbecken hat eine Tiefe von 0,4 Metern und ist 8 x 10 Meter groß. Rundherum befindet sich eine große Liegewiese, die ca. 12.000 Quadratmeter groß ist. Das Springerbecken hat einen Turm. Hier kann aus 1 Meter und 3 Metern gesprungen werden. In 5 Meter Höhe befindet sich eine Sprungplattform. Das Variobecken hat einen höhenverstellbaren Boden und ist beheizt. Von der Wärmehallte führt eine Schwimmschleuse zum Variobecken. Auf dem Gelände befindet sich ein Kiosk mit Terrasse, ein Beachvolleyballplatz, eine Spielwiese, die getrennt von der Liegewiese ist mit Tischtennis und Basketball-Feld, ein Sandkasten und Spielgeräte für Kleinkinder. Eine Wasserrutsche macht hier besonders viel Spaß. Sie ist 5,50 Meter hoch und es kann über eine Länge von 54 Metern gerutscht werden. Das Freibad ist immer gut besucht. Hier kommen die Menschen von nah und fern, um sich zu erholen, abzukühlen, Spaß zu haben und es ist auch ein beliebter Treffpunkt der Jugendlichen.

Gruensandstein

Der berühmte Grünsandstein ist über Millionen von Jahren in Anröchte gewachsen. Jeder einzelne Stein ist individuell. Verarbeitungsmöglichkeiten sind Bodenbeläge, Fassaden, Treppen Fensterbänke und vieles mehr. In großen Steinbrüchen, die ca. 15 Meter tief sind, wird der Stein abgebaut. Er wird in 2 Schichten gewonnen. Diese werden durch eine dünne Mergellage geteilt. Beim Abbau wird er in eine untere grüne und eine obere blaue Schicht unterteilt. Die Gewinnung des Steins wird heute von Maschinen im Steinbruch unterstützt. Viele bekannte Gebäude wurden unter Verwendung des Gesteins gebaut. Dazu gehört das Paul-Löbe-Haus, die Zentralbibliothek in Denver, das Museum in Venlo, Die Französische Botschaft in Mali, das Landesarchiv in Dresden, die Stadtvillen im Europagarten in Frankfurt, der Flughafen Genf und viele weitere Gebäude in der ganzen Welt. Die bekannten Städte Warstein und Lippstadt sind nicht allzu weit von Anröchte entfernt. Die Gemeinde hat 10 Stadtteile, die zum Teil auch ihre eigenen Kirchen haben. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist katholischer Konfession. Seit 1976 ist die Gemeinde berechtigt, ein Wappen zu führen. Dieses sieht folgendermaßen aus: in Gold auf grün-silber geschachter Mauerpyramide ein auffliegender schwarzer Adler. Darin wird das Vorkommen des grünen Steines wieder aufgegriffen. Der Adler gehört zu einer Adelsfamilie, die eng mit der Gründung des Ortes verbunden war. Es besteht eine Städtepartnerschaft zu einer Gemeinde in Polen. Schüleraustausch und gemeinsame kulturelle Veranstaltungen werden organisiert. Ergebnis dieser Beziehungen ist die Gründung des Fördervereines -Förderkreis der Partnerschaft Anröchte-Radkow-. Außerdem gibt es im Ort mehrere Sportvereine. Eine Dreifachsporthalle und ein Fußballplatz stehen zur Verfügung. Das große Sportzentrum mit Fußballplätzen, Tennisplatz, Reithalle und beheiztem Freibad wird von vielen genutzt. Musikverein und Chöre runden das kulturelle Angebot der Gemeinde ab. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival -Big Day Out- bringt nationale und internationale Bands in den Ort.

Katholische kirchen

Weitere katholische Kirchen außer St. Maria Magdalena sind die St. Alexander Kirche in Anröchte-Mellrich und die St. Nikolaus in Altengeseke. Dazu kommt noch die St. Michael in Berge. Drei Priester sowie eine Gemeindereferentin betreuen die insgesamt fünf Pfarrgemeinden, die zusammen einen Pastoralverbund bilden. Das Leben der Pfarrgemeinden wird durch kirchliche Verbände und Vereine bestimmt. Eine katholische Frauengemeinschaft gibt es in allen Gemeinden und fast überall eine Caritas-Konferenz. Diese nimmt sich vor allem sozialer Probleme an. Sie kümmert sich um Menschen in Not und um alte sowie Hilfsbedürftige Leute. Die katholische Arbeitnehmerbewegung hat ebenfalls in Anröchte einen Sitz. Pfarr- und Jugendheime werden von den katholischen Kirchen unterstützt oder sogar unterhalten. Hier können sich diverse Jugendgruppen, freie Initiativen, Familienverbände, Eltern-Kind-Kreise oder Ministrantengruppen treffen. Ein katholischer Kindergarten und ein Altenheim der Kirche stehen im Kernort. (Haus St. Elisabeth) In einer sehr gemütlichen Atmosphäre bietet das Haus 60 Bewohnern Platz. Auch die heute oft benötigte Kurzzeitpflege ist hier möglich. Betreutes Wohnen für ältere Mitmenschen ist hier ebenfalls 1998 eingerichtet worden, und bietet 28 Einheiten. Caritas – Sozialstation, mit häuslicher Krankenpflege und einer Einrichtung zur Tagespflege bedürftiger Menschen sind ebenfalls hier zu Hause. Zusätzlich wird -Essen auf Rädern- angeboten. Eine gemeinsame Zeitung, der -Zeitblick- wird herausgebracht, und unterrichtet die gesamte Gemeinde über Veranstaltungen und Neuerungen innerhalb der Pfarrgemeinde. Die Gottesdienstzeiten und Anderes werden hier publiziert. Die Gottesdienste finden in allen Ortsteilen statt, sodass jeder die Möglichkeit bekommt, diese zu besuchen. So kann man feststellen, dass die Gemeinde durch die katholische Kirche viele nötige und auch zusätzliche Dienste abgenommen bekommt und diese eine hervorragende Sozial- und Kirchenarbeit leistet.

Kurkoelnisches amtshaus

Zu den Bauten kulturhistorischen Wertes gehört das kurkölnische Amtshaus in Anröchte. Es wurde 1880 erbaut. Eine historische Postkarte von 1903 zeigt als Highlights des Ortes dieses Amtshaus zusammen mit einem Kriegerdenkmal. Eine schwierige Zeit hatte Anröchte in den Jahren 1908 bis 1912. Hier fand eine Auseinandersetzung zwischen Steinbrucharbeitern und dem Amtmann Stennes statt. Der Amtmann Stennes kam 1904 nach Anröchte. Er wollte der Wilderei ein Ende setzen. Es kam zur Eskalation. Am 18. August 1909 wurde das Amtshaus beschossen. Ein Schuss gelangte durch die Fensterlade, ließ eine Scheibe splittern und landete in einem Aktenregal. Die Auseinandersetzung endete erst mit der Verurteilung von fast 10 Arbeitern. Sie bekamen mehrjährige Gefängnisstrafen. Das kurkölnische Amtshaus befand sich von 1577 bis 1664 im Pfandbesitz der Familie von Meschede. Sie verfügten seit dem 13. Jahrhundert über mehrere Besitztümer in Anröchte. Auch das Rittergut Effeln war um etwa 1300 Eigentum der Familie. Die landschaftliche geprägte Gemeinde hat mit diesem Gebäude und anderen Sehenswürdigkeiten einen Namen unter den Interessenten und Gutachtern alter Bauwerke. Der Grünsandstein stammt aus dieser Gegend, und ist an vielen Bauten zu sehen. Bereits seit dem 11. Jahrhundert wird dieser Stein als Baumaterial verwendet. Kirchen und andere große Bauwerke am Hellweg sind aus Grünsandstein. Anröchte liegt am Rand zum Sauerland. In den großen Waldgebieten befinden sich viele Wanderwege. Diese sind für Anfänger, fortgeschrittene Wanderer und auch für ältere Menschen geeignet. Viele Kirchen, das Wasserschloss Eggeringhausen und andere historische Gebäude sind sehr sehenswert. Anröchte gehört zu dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Regierungsbezirk ist Arnsberg. Anrächte hat ca. 11.000 Einwohner. Die Gemeinde ist in 10 Ortsteilen untergliedert.

Bürgerhaus

Das Bürgerhaus wird vom Kulturring Anröchte genutzt. Hier finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Im Jahre 1990 wurde der Kulturring gegründet und feierte 2010 sein 20-jähriges Bestehen. Immer wieder werden neue Ideen umgesetzt. Das Programm des Kulturrings richtet sich an Alt und Jung. Das Bürgerhaus kann aber auch für Hochzeiten, Partys, Konzerte, Vereinssitzungen, Tagungen oder Seminare genutzt werden. Es sind aber viele Anfragen für solche Feierlichkeiten. Es stehen hier attraktive Räumlichkeiten für jede Veranstaltung zur Verfügung. Egal ob es Familienfeiern, Tagungen, Vereins- oder Betriebsfeste, Ausstellungen oder Konzerte sind, die Räume können durch verschiebbare Trennwände genau auf die Feierlichkeit zugeschnitten werden. Daher sind kleine und große Veranstaltungen hier kein Problem. Direkt vor dem Bürgerhaus befindet sich der Schützenparkplatz. Daher kann hier ohne Probleme mit dem PKW fast direkt vor dem Eingang geparkt werden. Der Speisesaal mit der Küche ist 100 qm groß und bietet Platz für 20 bis 80 Gäste. Im Foyer haben 80 bis 150 Personen Platz, da der Raum 180 qm groß ist. Der Nordsaal hat 500 qm und reicht für 150 bis 500 Menschen. Der Mittelsaal ist für 200 bis 600 Personen geeignet und hat eine Größe von 750 qm. Der Südsaal reicht für 400 bis 600 Personen und ist 650 qm groß und der Nord- und Mittelsaal zusammen reicht dann für 600 bis 1000 Menschen. Durch die flexible Raumgestaltung können die Räume auch miteinander verbunden werden. Die technische Ausstattung für Tagungen, Seminare und Konferenzen bieten Firmen aus dem Ort an. Hier können Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen, Lichteffekte, Verstärkeranlagen, Beamer und vieles mehr ausgeliehen werden. Das Bürgerhaus verfügt über eine mobile Bühnenkonstruktion. Sie besteht aus 2 höhenverstellbaren Elementen. Die Bühne ist über eine Rampe erreichbar und so ist es kein Problem, das Equipment dort hinzutransportieren.

Wissenswertes

Im wunderschönen Nordrhein-Westfalen ist die Gemeinde Anröchte ansässig. Im Landkreis Soest hat sie ihren Platz gefunden. Nachbarn der Gemeinde Anröchte sind die Orte Bad Sassendorf, Erwitte, Warstein und Rüthen. Auch nach Lippstadt ist es von Anröchte aus nicht mehr weit. Das Gebiet um die Gemeinde weist Grünsandsteinvorräte auf. Dies trägt erheblich zur wirtschaftlichen Bedeutung des Ortes bei. Die Gemeinde ist in zehn Ortsteile gegliedert.

Der Hexenkommissar Heinrich Schultheiß leitete in der Zeit der Hexenverfolgungen um das Jahr 1630 die Hexenprozesse des Ortes.

Die Gemeinde Anröchte steht im Schatten eines nicht zu übersehenden Turmes, der zur katholischen St.-Pankratius-Kirche gehört. Das historisch bedeutende Gebäude hat seinen Ursprung im Jahre 1180.

Eine Vielzahl von Veranstaltungen beherbergt jährlich das Bürgerhaus, das im Zentrum des Ortes thront. Auch namhafte Künstler beleben hier die Räumlichkeiten mit anspruchsvollen Programmen.

Mehrere Sportstätten zeichnen die Gemeinde aus. Diese werden von den Anröchter Vereinen geführt. Im Zusammenhang mit diesen Treffpunkten stehen mehrere Fußballplätze und Tennisplätze zur Auswahl. Sogar eine Reithalle hat in der Gemeinde ihr zu Hause. Ein beheiztes Waldfreibad steht Besuchern wie Einheimischen in den Sommermonaten zur Verfügung.

Der Anröchter Grünsandstein findet in verschiedenen Bausparten Anwendung. So kommt er zum Beispiel bei der Erstellung von Fassadenverblendungen, Mauern und Fußböden zum Einsatz. Der in Anröcht abgebaute Grünsandstein dient sogar als Ausgangsmaterial für Kunstwerke. Gegenwärtig gibt es in der Gemeinde drei großflächeige Gewerbegebiete, die zum Teil von einem direkten Autoanschluss profitieren können. Ein weiterer bedeutender wirtschaftlicher Faktor ist in der Windenergie zu finden. Hier ist die geologische Lage der Gemeine Anröcht von Vorteil. So bietet der nahe gelegene Höhenzug des Haarstrangs, eine der Erhebungen im Inland, auf der der Wind am produktivsten verarbeitet werden kann, gute wirtschaftliche Voraussetzungen. Der Punkt Wirtschaftsförderung hat in Anröchte höchste Priorität. Aus diesem Grunde obliegt die Organisation dieses Bereiches direkt dem Bürgermeister.

Die Gemeinde Anröchte ist auch mit einer örtlichen Bücherei ausgestattet. Ergänzend hierzu wird der Ort in regelmäßigen Abständen von der Kreisfahrbücherei befahren.





Verkaufsoffener Sonntag in Anröchte

Folgende Termine in Anröchte und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Anröchte nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Anröchte:
erwitte (7.1km), warstein (10.5km), ruethen (13.3km), bad-sassendorf (14.7km), lippstadt (16km), wadersloh (18.7km), geseke (20.9km), moehnesee (22.1km), soest (22.8km),





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