Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Apolda? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Apolda

Bismarckturm

Der eiserne Kanzler hat auch die Bevölkerung von Apolda in seinen Bann gezogen. Der fast 24 Meter hohe Turm, mit einem quadratischen Terrassenfuß von 5,6 x 5,6 m, wurde 1904 auf der Mattstedter Höhe feierlich eingeweiht. Baumeister war Adolf Günther. Die Grundsteinlegung erfolge am 01.04.1902, dem 87. Geburtstag von Bismarck. Hierbei wurden als Relikte eine Apoldaer Chronik, der Entwurf des Turmes und eine Bismarckrede von 1888 mit eingemauert. Der imposante Turm ist aus Possenkalkstein gefertigt. Der Eingangsbereich wird von vielen Schmuckelementen verziert, die für die Zeit der Entstehung des Turmes ihre Bedeutung haben. So findet sich unter anderem ein Bismarck Bildnis aus gegossener Bronze, das Familienwappen der Bismarcks und das Wappen des Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. 93 Stufen führen hinauf zu einer grandiosen Aussichtform mit Wasserspeiern, von der aus man weite Blicke auf das Weimarer Land genießen kann. Im zweiten Weltkrieg wurde der Turm als Aussichtplattform genutzt. Später nannte man den Turm in Friedensturm um, da die Erinnerungen an nationalsozialistische Figuren mit der ursprünglichen Bezeichnung in Verbindung gebracht wurden und dies bei der Regierung Handlungsbedarf erforderte. Im Jahre 2004 wurde der Turm umfangreich saniert und erstrahlt wieder in imposantem Glanz.

Glocken- und Stadtmuseum

Die Kulturgeschichte der Glocke, in all ihren Facetten sowie viel Wissenswertes über die textile Kunst des Wirkens und Strickens erfährt der Besucher im Glocken- und Stadtmuseum Apolda. 1952 wurde das Museum gegründet und lässt wirklich keinen Aspekt der Entwicklungsgeschichte der Glocke aus. Der Aufbau der Ausstellung ist so gestaltet. dass der Besucher durch ein großes Buch mit verschiedenen Kapiteln wandern kann. Dabei darf auch mal -angeschlagen- werden, um dem einzigartigen Klang zu lauschen. In der ersten Abteilung finden sich etliche Exponate zur Glockenarchäologie, mit ganz besonderen Schätzen aus der Frühkultur. Die Turmglocke speziell und viele andere Modelle, wie Schiffsglocken, Handglocken, usw. sind in der zweiten Abteilung zu bestaunen. Gleichzeitig wird der besondere Beruf des Glockengießers vorgestellt und die berühmten Glockengießereien der Stadt Apolda werden aufgezeigt. Auch Glocken aus aller Welt sind hier ein Thema. Weiter geht es in Abteilung drei mit Glockentürmen und dem Läuten von Glocken. Wie Glocken in anderen Erdteilen aussehen, zeigt ein besonders wertvolles, chinesisches Tempelexemplar in der vierten Abteilung. Ein reiches Inforationsangebot über Glocken rund um den Erdball ergänzt diese Ausstellung. Auch die Textilindustrie spielt in der Stadtgeschichte von Apolda eine wesentliche Rolle. Das Haus, in dem das Museum beheimatet ist, wurde seinerzeit von einem großen Textilfabrikanten erbaut. In der Abteilung -Geschichte der Apoldaer Textilindustrie- gewinnt der Besucher exklusive Einblicke in das Wirker- und Strickergewerbe. Diese Tätigkeit war für die Einwohner von Apolda und den umliegenden Regionen mehr als 400 Jahre die Haupterwerbsquelle. Maschinen, Bekleidungsstücke und Musterexemplare belegen die wechselvolle Entwicklung dieses Industriezweiges. Im Glocken- und Stadtmuseum Apolda sind im Laufe des Jahres auch zahlreiche Wechselausstellungen zu sehen.

Museumsbaracke „Olle DDR“

Zeitzeugnisse der besten Art findet der Besucher in der Bahnhofstraße 42 in Apolda. In der Baracke der früheren Kreisverwaltung zeichnen Alltaggegenstände und Kurioses das Leben in diesem Teil Deutschlands nach. In mehr als 12.000 Exponaten steckt der Geist vergangener Tage. Die Ausstellung bietet sowohl interessierten Besuchern, die sich über das Leben in der ehemaligen DDR informieren wollen, als auch Mitbürgern, die diese Zeit wahrhaftig erlebt haben, ein umfassendes Konstrukt der DDR Geschichte aus bürgerlicher Sicht. Alles, was mit dem Alltagsleben zu tun hatte, ist in der Ausstellung von A-Z vertreten. Auch die Unterkunft für die vergangenen Schätze ist ein Original. In der 1963 erbauten Kreisbaracke waren bis in das Jahr 1990 verschiedene Verwaltungsapparate untergebracht. So hatte z.B. das Kreisbauamt hier seinen Sitz, ebenso wie der Vorsitzende und der Sekretär des Rates von Apolda, das Kulturamt, das Parteiamt und viele andere mehr. Daher bietet dieser Schauplatz die ideale Kulisse für das Erlebnis -Olle DDR-. Drei komplett eingerichtete Räume veranschaulichen das Betriebsschwesternzimmer, das Büro eines Parteifunktionärs und eine Neubauwohnung. Des Weiteren sind unzählige Exponate, die einfach zum Leben dazugehörten, in liebevoller Weise ausgestellt. Ata Reinigungsmittel, Edelwachse von Wittol, eine Dunkelkammerausrüstung, DDR-Geld, ein Honeckerporträt, ein Kinderzimmer, optische Geräte, Nina Hagen, typische Küchen- und Haushaltsgeräte und sogar ein Trabbi mit Zubehör sind hier zu bestaunen. Und Betriebskrankenschwester Yvonne gibt einen Einblick in das Krankenwesen dieser unvergesslichen Zeit. Die Ausstellung ist kein Sammelsurium von alten Gegenständen, sondern zeigt ganzheitlich das alltägliche Leben in einem realen Sozialismus.

Bürgerbrunnen

Zu jeder Stadt gehört ein Brunnen. Denn früher war der Brunnen in der Dorf- oder Stadtmitte ein Platz wo viele Menschen zusammenkamen, in erster Linie natürlich zum Wasser holen, aber der gesellige und kommunikative Faktor spielte auch eine große Rolle. In Apolda, auf dem Brauhof stand genau so ein Brunnen, allerdings war dies eher ein Holbottich mit einer Kette daran, um das Wasser nach oben zu ziehen. Dieses Hochziehen machte allerdings so einen Lärm, dass der Brunnen im Volksmund schlicht und einfach nur noch -Rumpelborn- genannt wurde. Später stand dann an der gleichen Stelle ein edler, gusseiserner Brunnen mit einer Mittelsäule. Doch irgendwann verschwand er und der Brauhof musste gänzlich ohne Brunnen auskommen. Da zu einem Stadtbild aber ein Brunnen gehört, wurde 1998 ein neuer Brunnen an besagter Stelle errichtet. Und dass es nicht irgendein Brunnen ist, zeigt die aufwendige Gestaltung. Hier wurden die wesentlichen Elemente der Stadtgeschichte sowie aus bekannten Legenden und Sagen um Apolda eingearbeitet. Der Apfelbaumstumpf aus dem Wappen von Apolda bildet den Fuß des Brunnens. Entlang der Brunnschale und der Mittelsäule ranken sich Zweige empor. Der Fuß der Mittelsäule ist in einem Viereck gearbeitet, in das je ein Fries mit den besonderen Merkmalen Apoldas eingelassen ist. Dargestellt werden die traditionsreiche Glockengießerei, die Brauereikunst, die Strickerei und der Dobermann. Vier Lindwürmer, die aus der Sagenwelt der Stadt bekannt sind, lassen das Wasser in den Brunnen sprudeln. Hoch oben, auf der Mittelsäule, thront das Symbol der Stadt – der Apfel. So hat der Brauhof wieder einen Brunnen und der interessierte Besucher erhält hier einen kurzweiligen Einblick in die Geschichte der Stadt.

Dobermann-Denkmal

Wussten Sie, dass die Dobermann Hunderasse ihren Ursprung in Apolda hat? Diese Hunderasse wurde nach Karl-Friedrich-Louis Dobermann (1834 – 1894) benannt, der für die Züchtung verantwortlich ist. Das Dobermann-Denkmal in der Teichgasse wurde von der Bildhauerin Kerstin Stöckel aus Kapellendorf entworfen und zeigt eine Dobermannfamilie in harmonischer Pose. Dieses Denkmal ist einzigartig in Europa. Der Apoldaer Bürger Karl-Friedrich-Louis Dobermann war seinerzeit als fleißiger Mensch bekannt und ging seiner Arbeit in der Hauptsache als Vollzugsbeamter, Polizeidiener und Hundefänger nach. Durch wachsame und scharfe Hunden, die ihn auf seiner Arbeit begleiteten, bekamen diese Hunde von der Bevölkerung bald den Namen -Dobermannsche Hunde-. Um sich etwas nebenbei zu verdienen, war Dobermann auch als Hundezüchter tätig. Durch die Kreuzung verschiedener Rassen erreichte Friedrich Dobermann etwa 1860 die Dobernmann-Pinscher. Damals allerdings hatten sie weniger Ähnlichkeit mit den heutigen Dobermann-Hunden. Nach dem Tod von Friedrich Dobermann führten Freunde von ihm die Zucht weiter. 1899 wurde der erste Dobermannpinscher-Klub in Apolda gegründet. Ab diesem Jahr konnte die Zucht nur noch nach festgelegten Richtlinien erfolgen. Anfang des 20.Jahrhunderts entstanden viele weitere Vereine und die Zucht breitete sich nach und nach über Apolda hinaus aus. Durch Export gelangte die Hunderasse in die ganze Welt. Als Erinnerung an den Urvater der Dobermann Hunderasse wurde das Denkmal 1999 feierlich eingeweiht.

Kunsthaus Avantgarde

Eine breit gefächerte Palette exklusiver Kunstausstellungen, mit vielfältigen Themenbereichen, bietet das Kunsthaus Avantgarde. Lagerfeld, Liebermann, Man Ray, Picasso, Kokoschka, Hesse - das ist ein Auszug vergangener Ausstellungen und die Aufzählung ist noch lange nicht erschöpft. Hier gibt es ständig Kunst zu entdecken, die Ausstellungen sind abwechslungsreich und bunt gemischt. Besonders das Thema Bauhaus ist immer wieder, in unterschiedlicher Umsetzung, in zahlreichen Ausstellungen, zu sehen. Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, Collagen überwiegen bei den Exponaten. Schon alleine das Gebäude, in dem die Ausstellungen gezeigt werden, ist wahrhaft kunstvoll: Eine Villa im italienischen Landhausstil, mit zwei Stockwerken, umgeben von herrlicher Landschaft. Erbaut wurde dieses prächtige Haus 1871 von Robert Francke, Fabrikant und Mitinhaber der Wollfabrik Spoer und Francke. Die Villa diente bis in die frühen 1950er Jahre als Wohnsitz für die Familie Spoer, die verwandtschaftliche Kontakte zu den Inhabern der berühmten Wollfabrik Zimmermann & Sohn in Apolda unterhielt. Danach bezog die Kreisverwaltung das Gebäude in ihre Planungen ein und es entstanden hier Diensträume, zuerst für den Rat des Kreises und später für das Landratsamt. Als das Landratsamt dann in ein anderes Gebäude zog, waren die Weichen für eine neue Nutzung des Hauses gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein -Apolda Avantgarde- wurden im Landkreis viele Ausstellungen organisiert und der große Zuspruch erforderte ein umfassendes Ausstellungskonzept mit eigenen Räumlichkeiten. Hierzu konnte der Kunstverein ab 1995 die Villa nutzen und sanierte in eigener Regie das stattliche Haus. Im Juni 1995 wurde die erste große Ausstellung eröffnet. Liebermann und Corinth brachten Besucherrekorde nach Apolda und die hochrangigen Ausstellungen ziehen heute Kunstliebhaber aus aller Welt an.

Viadukt

Ein Viadukt bezeichnet eine Brücke, in diesem Fall eine Eisenbahnbrücke für den Bau der thüringischen Eisenbahn in den Jahren 1844-46. Im Zuge des Baus wurden auch im Norden von Apolda neue Strecken errichtet. Mehr als 2000 Arbeiter halfen bei dem großen Projekt. Zwischen Naumburg und Apolda sollte die Linie eingleisig befahren werden und von Apolda bis Erfurt zweigleisig. Und so wurde die Errichtung eines Viaduktes an der Kreuzungsstelle der zweigleisigen Trasse mit dem Herressenser Bach und der heutigen Buttstädterstraße erforderlich. Die Arbeit wurde allerdings durch den ungünstigen Baugrund erschwert. Es war nur Treibsand und mooriger Grund vorhanden. Deshalb entschied man sich für den Bau eines Pfahlrostes, mit über 1300 Eichenholzpfählen. Der Viadukt besteht aus zwei großen runden Hauptgewölben und wiederum jeweils vier bogenförmige Gewölbe sind an den Seiten, in zwei Etagen, angebracht. Den Mittelpfeiler ziert ein Löwenkopf. Bei diesem Volumen kann man sich vorstellen, dass auch 2000 Arbeiter nicht ausreichten, um das zu bewältigen und so kamen noch mehr als 100 Leute dazu. Am 16. Dezember 1846 war es dann soweit. Der 95 Meter lange und 23 Meter hohe Viadukt wurde feierlich eingeweiht. So konnte der Verkehr drei Tage später auf der Strecke Weißenfels-Weimar rollen. Bis 1967 wurde der Viadukt von Dampf- und Diesellokomotiven befahren, doch mit der Elektrifizierung bot sich die Notwendigkeit, am bestehenden Viadukt Änderungen vorzunehmen, damit auch bald schon E-Loks die Strecke passieren konnten. Da der Bau seit 1977 unter Denkmalschutz steht, werden auch weiterhin regelmäßig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Marktplatz mit Rathaus

Die Geschichte des Apoldaer Rathauses und des Marktplatzes gehen weit bis in das 12. Jahrhundert zurück. Heute gilt der Platz mit dem historischen Gebäude als Wahrzeichen der Stadt. Die Anfänge des Marktplatzes lassen sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Apolda war zu dieser Zeit noch Burgsiedlung und der Markplatz an der heutigen Stelle diente zum Austausch von Waren. Das erste Rathaus entstand im 13. Jahrhundert, genau in der Mitte des Platzes. Das kleine Haus musste einem größeren Bau weichen und im Jahr 1669 erhielt das Rathaus, nach mehr als hundert Jahren, einen Turm mit Turmuhr und Glocken. Kaum fertig gestellt, erlitt das Haus, durch den Stadtbrand von 1673, schwere Beschädigungen und musste in Folge dessen wieder neu aufgebaut werden. Mit einer Höhe von mehr als 17 Metern und einer Grundfläche von 22 x 14 Meter erstrahlte der Bau, nach relativ kurzer Bauzeit, im Renaissance Stil. Im Laufe der Jahrhunderte folgten weitere Um- und Anbauten und der Rathausturm erhielt eine neue bronzene Glocke. Seit 1957 wurden in regelmäßigen Abständen immer wieder Renovierungsarbeiten vorgenommen. In den 1990er Jahren widmete sich die Stadt auch der Rekonstruktion von wichtigen Merkmalen des Gebäudes, um den Kern des historischen Hauses für immer zu schützen. So ist es der Stadt gelungen, auch heute noch ein authentischen Erhaltungsbild zu zeigen, dass von alten Fotos aus dem 19. Jahrhundert nur wenig abweicht. So kann der Besucher sich eingehend mit der Geschichte, eines der wichtigsten Plätze der Stadt Apolda, vertraut machen.

Schloss

Hinter dem Rathaus, auf einer Anhöhe gelegen, erblickt man das Schloss Apolda, das ursprünglich eine Burg war. Die Geschichte der Burganlage geht bis in das 10. Jh. zurück und Fundspuren belegen die Besiedelung durch Ackerbauern aus der Steinzeit, Siedler aus der Bronzezeit und der Bevölkerung zur Zeit Christi Geburt. Gebäude sind aus dieser Zeit allerdings nicht erhalten. Bauteile und Reste der letzten 800 Jahren kann die vierflügelige Schlossanlage aufweisen. Erst ab dem 13. Jahrhundert ist die Geschichte dann deutlicher belegt - mit der Herrschaft der Familie Vizthum von Apolda. Die Schlossherren Moritz und Christop Vizthum errichteten einen Renaissancebau, der eher zweckmäßig als schön war. Mauerreste und Tonnenkeller zeugen heute noch davon. Im Laufe der Jahre brach die Armut über die Familie ein und als der letzte Schlossherr 1631 starb, war die Ära der Herrschaft vorbei. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ging das Schloss an die Universität von Jena und wurde zu einen Gut mit vielen Stallanlagen umgebaut. Einen weiteren Verwendungszweck fand die Anlage als Gerichtsstätte von Apolda, bis in das Jahr 1833. Die Stadt erwarb das Schloss und nutzte es für landwirtschaftliche Zwecke. 1949 gelangte es in staatlichen Besitz und wurde schließlich 1960 nach der Gründung der LPG ganz geräumt. In den darauf folgenden Jahren gab es wenig Interesse an den historischen Bestandteilen der Anlage und es wurde angebaut, umgebaut, ohne denkmalrelevante Aspekte zu beachten. Dies nahm ein Ende mit der Aufnahme in die Denkmalliste im Jahr 1980. Durch die Wende 1989/90 blühte das ehrwürdige Gemäuer wieder auf und Einrichtungen, wie das Kulturamt der Stadt, der Kulturverein Apolda und die Musikschule haben dort ihren Sitz gefunden. Das einmalige Landschaftsbild, in luftiger Höhe, verbindet moderne Kultur mit mystischer Geschichte und wer mag, der kann in einer der vielen Sagen, um das letzte Herrschergeschlecht der Vizthums, schwelgen.

Wissenswertes

Als Kreisstadt des Landkreises Weimarer Land in der Mitte Thüringens gelegen ist Apolda ein Begriff. Der Ort liegt nicht weit der Ilm im Städtedreieck Weimar-Jena-Naumburg. Im Jahr 2005 zählte die Stadt rund 24.500 Einwohner.

Zum ersten Mal wurde der Ort Apolda im Jahre 1119 schriftlich erwähnt. Die Strickerei machte die Stadt ab dem Jahr 1600 bedeutend. Die Glockengießerei wurde 1722 eröffnet.

Mit besonderem Stolz sprechen die Einwohner des Ortes Apolda von ihrem ehemaligen Glockengießer Heinrich Ulrich. 1923 stellte er die St. Petersglocke für den Kölner Dom fertig. Dieses Meisterwerk stellt die größte freischwingende und läutbare Glocke der Welt dar.

Die Kreisstadt Apolda pflegt drei Städtepartnerschaften. In Europa sind das die Städte Marks Kommun in Schweden und Seclin in Frankreich. Auch mit der Stadt Rapid City im Bundesstaat South Dakota in den USA steht Apolda in Partnerschaft.

Die Kultur kommt in Apolda nicht zu kurz. Das Glocken- und Stadtmuseum lockt immer wieder Stadtbewohner und Gäste an, um sich mit der Geschichte der Kreisstadt auseinanderzusetzen. Auch das Kunsthaus Apolda Avantgarde steht zur Verfügung, um etwas Kultur zu erfahren. Die Dauerausstellung "Olle DDR", die ebenfalls in Apolda ihren Platz gefunden hat, darf hier natürlich nicht unerwähnt bleiben. Im Saal des Schlosses von Apolda kann man in den Genuß der Theatergruppe kommen. Bis ins Jahr 1910 reicht die Tradition des Theaterspielens in der Stadt zurück.

Sehr schöne Sehenswürdigkeiten der Kreisstadt sind das ansässige Schloss, der Marktplatz mit dem Rathaus, sowie der Bismarckturm. Wer einen Hang zur Besichtigung von Gotteshäusern hat, besucht die Lutherkirche aus dem Jahre 1894, die Bonifatiuskirche oder die sehr geschichtsträchtige Martinskirche.

Gleich mehrere Faschingsvereine laden die Einwohner Apoldas ein, die fünfte Jahreszeit aktiv oder mit anderen Gästen als Zuschauer mitzuerleben.

Im Motocross-Sport hat sich Apolda einen Namen gemacht. Denn seit mehr als 50 Jahren ist die Kreisstadt Apolda der Mittelpunkt für Deutsche und Internationale Meisterschaften im Motocross.



Verkaufsoffener Sonntag in Apolda

Folgende Termine in Apolda und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Apolda gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Apolda sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Zwiebelmarkt & Bockbieranstich (26.09.2010)
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag – Zwiebelmarkt (29.09.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in D-99510 Apolda von 12-18 Uhr Grund: Zwiebelmarkt (27.09.2015)
In 99510 Apolda gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Lichterfest - 12-18 Uhr (29.11.2015)
Am Samstag, um 19:00 Uhr, wird ein Höhenfeuerwerk den Apoldaer Nachthimmel in bunte Farben tauchen. Zum verkaufsoffenen Sonntag laden die Händler Ihre Kundschaft von 13:00 bis 18:00 Uhr zum Weihnachts-Shopping ein (27.11.2016)


Städte in der Nähe von Apolda:
jena (11.7km), neuenburg (35km), poessneck (37.2km), rudolstadt (39.5km), querfurt (40.1km), eisenberg (43.2km), saalfeld (44.7km), soemmerda (46.6km), braunsbedra (49.7km),



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