✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bad Aibling? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Bad Aibling

Kirche_st_.sebastian

Als 1548 zum ersten Mal die Pest wütete, wurde am Stadtplatz in Bad Aibling eine Kapelle zu Ehren des Pestheiligen St. Sebastian errichtet. Ab 1603 weiß man sicher von einer Kirche. Damals wurde eine Schützenbrüderschaft gegründet, da der Heilige zugleich Schutzpatron der Schützen ist. Zahlreiche Prozessionen nach Ebersberg, wo dieser seit jeher verehrt wird, fanden in dieser Zeit statt. Zwei Drittel der Bevölkerung starb in den Jahren von 1634 bis 1641 wiederum durch die Pest. Bei einem großen Stadtbrand 1765 wurde diese Kirche vernichtet. Eine Landessammlung für die verarmte Gemeinde brachte die nötigen Mittel ein für einen Neubau der Sebastianskirche. Die Fassade ist eher nüchtern gehalten. Im Inneren jedoch befindet sich ein Kleinod des ausgehenden Barocks. Der Höhepunkt ist der vom Aiblinger Bildschnitzer Joseph Götsch erschaffene Sebastiansaltar. Das Kirchenschiff ist überwölbt und öffnet sich zum Chorraum hin in einem Halbrund, das den Altar aufnimmt. Der obere Teil stützt sich auf vier Säulen, darauf steht eine lockere Bekrönung. Die barocken Figuren des Heiligen werden von Pfeilen getroffen. Vor den Säulen stehen die Heiligen Korbinian und Benno in Überlebensgröße. Ein Bär steht daneben, der einer Legende entspringt. Ebenso auf eine Legende weißen die Accessoires von Benno hin: Ein Fisch, der einen Schlüssel im Maul trägt. Die Seitenaltäre wurden von Stumbeck erschaffen. Die Figuren haben jedoch einen geringeren künstlerischen Ausdruck. Die erst bei einer Restaurierung freigelegten Deckenfresken sind vom gleichen Künstler erschaffen worden wie die Gemälde der Altarblätter. Die große Beliebtheit der Kirche äußert sich darin, dass viele Aiblinger Bürgerfamilien „ihren“ Kirchenstuhl bis heute bewahren. Heute wird am 20.Januar eine feierliche Messe von den Gebirgsschützen gestiftet, um den Patron damit zu verehren.

Kurpark

Der Kurpark Bad Aiblings gehört zu den schönsten in ganz Deutschland. Mitten in der Stadt gelegen, und dennoch abseits von Hektik und Stadtlärm liegt der Park. Er bietet Einwohnern wie Gästen eine grüne Oase der Ruhe, Entspannung und Begegnung. Bäche und Moorgarten, Wildstaudenbereich mit einheimischen Pflanzen, Duft- und Tastgarten ein ökologischer Wasserlehrpfad, Brunnen und Skulpturen, eine Voliere mit Fasanen und Ziervögeln sind einige der Highlights der Anlage. Kostenlose Konzerte im Brunnenhof, die verschiedensten Musikstilen Genüge tun, Gastronomische Einrichtungen und das Kurhaus mit internationalem Programm runden das Paradies des Aiblinger Kurwesens ab. Die Anlage ist sehr gepflegt, was vieler fleißiger Hände bedarf. Der alte Baumbestand, die vielen Spazierwege fern von Straßen und die Ruhe wissen viele Besucher außerordentlich zu schätzen. Tennisplätze und Minigolfanlage locken viele Hobbysportler auf das Areal. Der Kurpark hat sogar schon eine Auszeichnung bekommen. Als einer der schönsten 10 Parks wurde er im Jahr 2005 ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei, und der Kurpark ist immer geöffnet. Im Brunnenhof des Kurhauses findet ebenfalls regelmäßige Veranstaltungen statt, wie auch das Picknick auf der Kurparkwiese, das viele Anhänger hat. Die „Kultur im Park“ hat sich etabliert, und ist bei Jung und Alt zu einem „Dauerbrenner“ geworden. Flyer für die Veranstaltungen kann man online herunterladen und sich über die vielen Veranstaltungen auf der Internetseite von Bad Aibling informieren. Frühschoppenkonzerte und weitere Blasmusikveranstaltungen gehören ebenfalls zum beliebten Programm. Das alljährliche Bürgerfest steht auch 2011 wieder auf dem Programm. Dann wird die gesamte Innenstadt in Feierlaune sein und seine Gäste mit einem vielfältigen Programm begrüßen. Erleben auch Sie Bad Aibling in Stimmung!

Stadtkern

Die für ihre Moorheilbäder bekannte Stadt Bad Aibling liegt in der Nähe Rosenheims in Bayern. Das heilende Wasser des Thermalbades kommt aus einer Tiefe von 2300 Metern, wobei die Desiderius-Quelle ihren Namen vom Begründer des Moorheilbades, Dr. Desiderius Beck, hat. Die Stadt gliedert sich in 28 Stadtteile. Im Jahr 2004 konnte die Stadt ihr 1200-jähriges Bestehen feiern. Seit dem Jahr 2005 wird die Nullenergiestadt Mietraching erbaut. Die hier entstehenden Niedrigenergie-Holzbauen finden viel Beachtung, besonders die geplanten Holz-Hochhäuser. Bad Aibling ist vor allem für seine Kur- und Raha-Einrichtungen bekannt. Außerdem gibt es eine Neurologische Klinik. 2002 begann man mit der Bohrung nach Thermalwasser, die erfolgreich war. 2007 wurde daraufhin das Thermalbad eröffnet. Unternehmen aus den Bereichen der Pharmazie, Textilproduktion, Elektroindustrie, Kunststoff- und Milchverarbeitung sind hier ansässig. Außerdem noch ein paar Gerbereien, die es früher in der Gegend in großer Anzahl gab. Der Marienplatz ist der zentrale Ort Bad Aiblings. Wegen einer Pestepedemie wurde die Mariensäule errichtet. Der Platz wurde Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts neu gestaltet, und besteht jetzt in seinen Umbauten aus Rathaus, Schloss Prantshausen und Sebastianskirche. Restaurierte Bürgerhäuser gehören ebenso zum Stadtbild, der Hoberg mit der Stadtpfarrkirche und ihrem markanten Zwiebelturm ist ebenfalls von hier zu sehen. Das Schloss Prantshausen ist heute ein Romantikhotel, wobei die Grundmauern schon aus den Jahren um 600 stammen. Die Großbrände des 18.Jahrhunderts konnten den über einen Meter dicken Mauern des Gebäudes nichts anhaben. Die Barockfassade, die die abgebrannten Türme ersetzte, prägt heute das Bild des Marienplatzes. Beim Hofberg handelt es sich um einen ehemaligen Burgberg.

Maxlrainer_hof

Das Gebäude Maxlrainer Hof steht in der Kirchenzeile. Es wurde von Hieronymus Schrenk auf Jarezöd errichtet. Es sollte zunächst als herzogliches Kastenamt des Pfleggerichtes Aibling dienen. An seiner Stirnseite sieht man eine hohe Vorschussmauer. Dahinter verbirgt sich ein gotisches Grabendach. Die dicken Mauern und wuchtigen Gewölbe im Inneren geben Aufschluss über die Erbauungsjahre. Diese liegen Schätzungen zufolge bei circa 1530 bis 1550. Die Kastenknechte beantragten ein Schankrecht, dass sie auch erhielten. Dieses ist bis heute erhalten. 1806 schloss das Aiblinger Landgericht. Danach wurde das Gebäude als Gasthof genutzt. Sein erster Wirt war Mathias Schottner, weshalb die Wirtschaft den Namen „Schottenwirt“ bekam. Die Besitzer wechselten im Lauf der Zeit mehrfach. 1966 erwarb die Schlossbrauerei Maxlrain das Haus. Eine totale Innenrenovierung wurde in Auftrag gegeben, Diese wurden durch Gräfin Ehrengarde von Hohenthal und ihrer Schwester, der Bildhauerin Aopheda Puluj ausgeführt. Seither ist das Gebäude und der dazugehörige Garten im Sommer mit südländischen Flair geschmückt und bepflanzt. Die Schlossbrauerei Maxlrain, die ganz in der Nähe Bad Aiblings ihren Sitz hat, braut seit fast 400 Jahren Bier. Maxlrain betreibt an der Brauerei eine Schlosswirtschaft und ein Bräustüberl. Dort gibt es Events und Konzerte. 15 verschiedene Sorten Bier werden hier hergestellt, die einen hervorragenden Ruf unter den Bierkennern der Gegend genießen. Erst 2011 gab es wieder mehrere Auszeichnungen der DLG. So zum Beispiel das Schloss Gold, das Premium Pils oder das Engerl Hell. Desweiteren gibt es auch dunkle Sorten wie Schwarzbier, Schlosstrunk oder Jubilator, sowie das in der Gegend beliebte Weißbier wie Ernte Weisse oder Leo Weisse.

Sportvereine

Der Kreisfischereiverband Bad Aibling lädt alljährlich zum berühmten Königsfischen ein. Der Verein betreut das Gewässer „Mangfall“ von der Feldollinger Brücke flussabwärts bis zum Göttinger Steg. Hier kann man Regenbogen und Bachforellen fangen, Äsche, Aale, mitunter sogar Hecht und Barsch sowie Barben. Das zweite Gewässer ist der Lauser Weiher mit dem Kupferbach. Hier gibt es Karpfen, Schleie, Weißfische, Zander, Hecht und Krebs. Die Tageskarten kann man auch online lösen. Die Bestimmungen für die jeweiligen Gewässer kann man auf der Internetseite des Vereines nachlesen. Ein weiterer bekannter Sportverein der Stadt sind die Eishockeyspieler vom EHC Bad Aiblings, mit dem Namen „Aibdogs“. Der Verein nahm schon in den 80er Jahren an der Aufstiegsrunde der Regionalliga Süd teil. Außer der Seniorenmannschaft in der Landesliga Bayern nehmen unter dem Zusammenschluss des Vereines mehrere Nachwuchsmannschaften aller Altersklassen am Spielbetrieb teil. Die Mannschaft hat ein eigenes Stadion für ihren Spielbetrieb, die Eishalle in der Freizeitanlage Bad Aibling. Der städtische Musiktreff Bad Aibling kümmert sich um die musikalische Erziehung der Kleinsten, vor allem mit musikalischer Früherziehung und Schnupperkursen. Es werden so interessante Themen geboten wie Singen und Sprechen, Freigebundene Tänze, oder Musik hören. Die Stadtbücherei möchte nicht nur Kinder wieder mehr zum Lesen animieren. Sie betreibt aktiv Öffentlichkeitsarbeit, wie Vorlesestunden, Bücherflohmärkte und vieles mehr. Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wird ebenfalls hier durchgeführt. Die günstige Ausleihgebühr beträgt im Jahr für Erwachsene 10,00 Euro, für Kinder ist sie sogar frei. So kann man jederzeit für 4 Wochen jedes Lieblingsbuch ausleihen. Auch andere Medien sind vorrätig. Vor allem durch die Angebote für Kindergärten und Schulen wird das Lesen für die Kinder gefördert.

Stadtpfarrkirche_maria_himmelfahrt

Die Wahrzeichen Bad Aiblings sind das ehemals Churfürstliche Schloss und diese Kirche, die am Hofberg hoch über der Stadt thronen. Man erkennt noch immer die Anlage eines alten Königsgutes. Die Stadtkirche wurde als Hofkirche erbaut und ist 912 zum ersten Mal erwähnt worden. Das älteste Bild, das es von diesem herrlichen Bauwerk gibt, ist eine Zeichnung Phillip Apians aus dem 16.Jahrhundert. Dadurch ist bekannt, dass das Gebäude ursprünglich viel kleiner war. 1431 wurde die gotische Kirche errichtet. Jedoch wurde später bei Renovierungsarbeiten festgestellt, dass der untere Teil des Turmes bis circa in eine Höhe von 20 Metern sogar romanischen Ursprungs ist. 1755 erfolgte ein weiterer Umbau. Dieser wurde nach Plänen des Münchner Hofbaumeisters Johann Michael Fischer durchgeführt. Dabei erfolgte die Verlängerung in Richtung Westen. Die gotischen Kreuzrippen wurden dabei entfernt. Die neue Kirche wurde als Saalbau mit fünf Achsen erstellt, wobei die Stichkappentonne von korinthischen Pilastern getragen wird. Die Rokoko Stuckaturen , die ein reiches Blumenmotiv zeigen und sich an der Empore befinden, weisen Bilder der biblischen Geschichte auf. Das älteste Bild des Malers gibt es im Chorraum oben rechts zu bewundern. Die Deckenbemalung ist in einem ungewöhnlichen rosafarbenen Ton gehalten, und gibt damit dem Raum sein eigenes Flair. Diese Gemälde zeigen in der Mitte Mariä Himmelfahrt und im Chorraum nimmt man die Verherrlichung Mariens wieder auf. Die nördliche Außenwand ist mit einem herrlichen Kunstwerk geschmückt. Der Hochaltar war mit einem Gemälde ausgestattet, dass bei einem Brand nicht gerettet werden konnte. Heute thront dort die Gottesmutter in Form einer Figur von circa 1520. Da sie zwischenzeitlich in eine unbedeutende Ecke der Kirche verbannt war, nimmt sie erst seit 1937 wieder ihren angestammten Platz ein.

Baudenkmale

Die Liste der Baudenkmale ist lang. Einiges kann man bei einem Stadtrundgang besichtigen. Die Gebäude am Glonn, dem Fluss Bad Aiblings, werden auch Klein-Venedig genannt, da sie teilweise direkt am Wasser stehen. Allein in der Kirchzeile stehen viele Baudenkmale, die sehenswert sind, wie zum Beispiel die Nummern 2,4 und 5, auch 6 und 8. Ebenso das Geschäftshaus Nr. 10, ein Giebelbau mit Neurennaissancegliederung von ca. 1900. Desweiteren die Nr. 11 und 12 sowie das ehemalige Marktschreiberhaus, jetzt Hotel, mit einem flachen Satteldach und zwei Erkern aus dem 17.Jahrhundert, die heutige Nr. 13. Die Nr. 14 und 16 gehören ebenfalls dazu. Die Nummer 17 ist ein Benefiziatenhaus mit Walmdach von 1840. Weitere Häuser der Straße gehören zu den Baudenkmalen, wie ein Wohnhaus mit vorkragendem Flachsatteldach oder der Wandbrunnen mit einer Michaelis-Figur von 1884. In der Rosenheimer Straße gibt es ähnlich viel zu sehen. Wohnhäuser mit klassizistischen Fassadengliederungen, die Gedenktafel für Meggendorfer, die Villa Maria und vieles mehr. Ebenso das Theresienmonument und eine Gaststätte mit einem neubarocken Erkerturm. Das Bad Aiblinger Moorbad ist für die Anwendung zu Hause geeignet. Die heilsame Nutzung des Moores wurde in Aibling schon vor 150 Jahren erkannt. Die Moorgebiete in der Gegend wurden früher „schwarzes Gold“ genannt, da die gesundheitsfördernde Wirkung erkannt wurde. Es hilft gegen vielfältige Schmerzen und hilft bei Gicht. Es gibt daher Moorbänder, Moorsalben und Moorauflagen, die Sie in der Kur in Bad Aibling nutzen und dann zu Hause weiterverwenden können. Die Moor- Kissen-und Hüllen können Sie auch online kaufen. Probieren Sie es aus!

Theresienmonument

Bad Aibling im oberbayerischen Alpenvorland, im Kessel des ehemaligen Rosenheimer Sees, gelegen, ein Kurbad, das auf traditionelle Kurmittel setzt, insbesondere auf Badetorf, und zahlreiche Kur- und Rehabilitationseinrichtungen beherbergt, unter anderem mehrere Rheumakliniken und eine neurologische Klinik, zudem seit 2007 über eine eigene Therme verfügt, hat darüber hinaus auch als Ort einiges zu bieten. Neben dem zentralen Platz, dem Marienplatz, sei hier das Theresienmonument genannt, das kurz vor der Mangfallbrücke, in Richtung Rosenheim, zu finden ist. Es wurde von den Bad Aiblinger Frauen errichtet und erinnert an den leidvollen Abschied der Königinmutter Therese von Bayern, die am 6. Dezember 1832 ihren erst 17jährigen Sohn zu einer Reise nach Griechenland verabschiedete. Nach Aufständen im osmanischen Reich sollte das unabhängig gewordene Griechenland einen neuen König bekommen und die Wahl der europäischen Großmächte fiel auf Prinz Otto, Sohn des Königs Ludwig I. von Bayern. Die Bewohner Bad Aiblings, insbesondere die Frauen, fassten den Entschluss, an der Stätte des Abschieds von Mutter und Sohn ein Denkmal zu errichten und machten sich mit Erlaubnis des Königs Ludwigs I. daran, Spenden in der Bevölkerung zu sammeln, die so reichlich flossen, dass statt eines geplanten Gedenksteines das heutige Theresienmonument errichtet werden konnte. Das Denkmal wurde am 1. Juni 1835 enthüllt, am Tag, an dem Otto volljährig wurde und somit die Regierung von Griechenland übernehmen konnte. Das Monument, das auf der Südseite die Heilige Jungfrau, auf der Ostseite das Wappen Griechenlands, auf der Nordseite das Wappen des Marktes Aibling und auf der Westseite einen Text zur Erinnerung an den Abschied zeigt, wurde vom Architekten Georg Friedrich Ziebland gestaltet, die Bronzefigur wurde vom königlichen Erzgießerei-Inspektor Johann Baptist Stiglmeier gegossen.

Turn-und_sportverein

Der Tus Bad Aibling von 1861 hat zur Zeit über 2.000 Mitglieder. Er zählt in über 20 Sparten die verschiedensten Sportarten. In den Ballsportarten Basketball, Fußball, Volleyball und Tischtennis ist man hier aktiv. Hier gibt es sogar eine Abteilung Mädchenfußball. Für die Fitness gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, sich hier zu betätigen, wie zum Beispiel Bodystyling, Damengymnastik, Jedermann-Sport, Pilates, Yoga oder die Vorbereitung auf das Sportabzeichen. Abgelegt werden können hier das Deutsche Sportabzeichen, das Bayrische Leistungssportabzeichen und das Leichtathletikleistungsabzeichen. Man bemüht sich in diesem TuS auch um die Jüngsten, beispielsweise mit einer Mutter-Kind Gruppe für Kinder bis 4 Jahre und zwei Gruppen für Kinder im Vorschulalter. Für die Kinder von 8-11 Jahren gibt es die „Young Angels“, eine Tanzgruppe mit Technik- und Dynamiktraining, die das Schuljahr mit einem Auftritt beendet. Es gibt Training für Turner, für Bewegungskünstler mit Einradfahren, Jonglieren und Akrobatik und das Rhönradfahren. Auch bei den Leichtathleten sind neue Mitglieder gerne gesehen und Kampfsportarten werden in Form von Judo, Kickboxen und Karate angeboten. Selbst im Eissport gibt es eine Auswahl, man kann beim Eisstockschiessen mitmachen oder beim Eiskunstlauf. Die Angebote dieses Sportvereines sind wahnsinnig umfangreich und auch zu weiten Teilen ungewöhnlich, so dass jeder, der das möchte, etwas für sich oder sein Kind finden kann. Viele fleißige Helfer sorgen dafür, dass das Vereinsleben weiter betrieben werden kann, und die Angebote erhalten bleiben können. Für geringe Mitgliedsbeiträge wie beispielsweise 30 Euro für ein Kind mit Rabatt für Geschwisterkinder kann man hier an einem tollen Vereinsleben teilnehmen. Auch gibt es ermäßigte Beiträge für Ehegatten, Studenten oder Schwerbehinderte.

Sehenswertes

Das Jugenstilensemble besteht aus einigen villenartigen Kurpensionen und Kurärztehäusern, die an dem Ufer der Glonn circa 1900 auf Betreiben des Kaufmanns Meggendorfer errichtet wurden. Es gibt an diesen einzigartigen Gebäuden viele Erkertürmer, Ziergiebel, und anderen Accessoires der damaligen Baukunst, die, meist in asymetrischer Anordnung Details der Stile von Historismus und Jugenstil aufnehmen. Der Auftakt des Ensembles von der Bahnhofstraße her ist das Eckhaus, ein dreigeschossiges Wohn-und Geschäftshaus, Haus Merkur, Nr. 2. Das ehemalige Schloss Prantseck in Bad Aibling wurde von den Herren von Prant im 16.Jahrhundert errichtet. Es war der neue Edelsitz und stand über der Hofmühle. Das Adelsgeschlecht starb kurz danach aus, sodass das Anwesen mehrfach die Besitzer wechselte. Im 17. Und 18.Jahrhundert erfolgten mehrere Ausbauarbeiten. Der Schlosspark stammt aus dem 19.Jahrhunert. Heute ist das Schloss eine Kurklinik. Ein öffentliches Hallenbad ist dort ebenfalls errichtet worden, und wird von einer Interessengemeinschaft betrieben. Eventuell steht ein Umbau zum Altenheim zur Debatte, was aber noch nicht entschieden ist. Sehenswert ist weiterhin der Stadtteil Berbling. Dieser hat sich seinen dörflichen Charakter weitestgehend erhalten können. Der Ort wurde 804 zum ersten Mal erwähnt und gehört seit 1978 zur Bad Aibling. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Pfarrkirche Heilig Kreuz von 1751, die einen sehenswerten Hochaltar aufweist und mehrere Lüftlmalereien aus dem 18.Jahrhundert an den Bauernhäusern im voralpenländischen Stil. Die Kirche wurde von Phillip Millauer und Hans Thaller erbaut. Der Hochaltar stammt von J.K.Weidtinger. Im Zentralbau malte Wilhelm Leibl die berühmten „Drei Frauen in der Kirche“. Diese Sehenswürdigkeiten gehören zu einem Aufenthalt in Bad Aibling dazu. Lassen Sie sich in den Kuranlagen verwöhnen, und schalten Sie hier vom Alltag ab.

Historische_kurhotelruine_ludwigsbad

Das ehemalige Kurhotel Ludwigsbad in Bad Aibling ist das erste Moorheilbad Bayerns gewesen. Außerdem das erste salinische Moorheilbad der Welt. Zunächst gab es die Soolen- und Moorschlamm-Badeanstalt, die Desiderius Beck 1845 gegründet hatte. Aus dieser ging das Ludwigsbad hervor. Zunächst war das Bad im 19.Jahrhundert zentraler Punkt der Kurtätigkeit in dieser Stadt. Der Kurbetrieb blieb zwar in der Folge erhalten, aber das Hauptaugenmerk lag mehr und mehr auf der Tätigkeit als Grand Hotel. Zu Ehren des Bayernkönigs erhielt diese Stätte 1871 den Namen Ludwigsbad. Die Blütezeit des Hauses lag in der Zeit bis zum 1.Weltkrieg. In den 20er Jahren musste es veräußert werden. Bis 1936 war das Gebäude im Besitz der Stadt. Diese verkaufte das Anwesen schließlich an Familie Antretter, die den alten Erfolg aufleben lassen konnte, und das bis über den 2.Weltkrieg hinaus. Der Betrieb des Ludwigsbades war in den 20er Jahren eingestellt worden. Der Niedergang des Kurwesens machte auch vor diesem renomierten Haus nicht halt. Am 17.März 2007 wurde das Gebäude durch Brandstiftung zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Der Schaden belief sich auf ein- bis zwei Millionen Euro. Die Brandruine wurde in der Folgezeit gesichert, und das Dach gedeckt, um keine weiteren Schäden zuzulassen. Das Kleinod am Eingang zum Kurpark fand nach langem hin und her einen neuen Eigentümer, was in der Stadt auf Zustimmung stieß, da man gern das Schandfleck in neuem Glanz erstrahlen sehen würde. Zunächst sieht es aber so aus, als würde das Gebäude vom neuen Eigentümer abgerissen. Zwar soll dort wieder gebaut werden, aber das scheint noch in weiter Ferne zu liegen.

Wissenswertes

Bad Aibling ist einer der beliebtesten und bekanntesten Kurorte Bayerns. Die oberbayerische Stadt gehört dem Landkreis Rosenheim an und verfügt über eines der namhaftesten Moorheilbäder in ganz Deutschland. Die Innenstadt Bad Aiblings ist sehr dicht bebaut und liegt am Fuß eines Moränenhügels. Im Jahr 2004 wurden 17.645 Einwohner in Bad Aibling gezählt.

Ein Höhepunkt Bad Aiblings ist der Kurpark mit dem Irlachweiher, der gerne zu einem erholsamen Spaziergang einlädt.

Eine keltische Siedlung bestand in diesem Gebiet schon einige hundert Jahre vor Christus. Erstmals schriftlich tauchte der Ort im Jahr 804 nach Christus auf. Im Jahr 1244 stieg Bad Aibling zum Markt auf und bereits im 14. Jahrhundert bekam Aibling den Status als Stadt. Im Jahre 1845 wurde eine Soolen- und Moorschlamm-Badeanstalt eröffnet und nur zwölf Jahre später wurde der Ort um die Mangfalltalbahn bereichert. Als Heilbad wurde der Ort im Jahr 1895 bekannt. Das historische Rathaus wurde im Jahr 1940 durch einen Brand in Schutt und Asche gelegt. Im Jahre 2002 wurde begonnen, nach Thermalwasser zu bohren und zwei Jahre später feierte die Stadt ihr 1.200-jähriges Bestehen. Im Jahr 2005 wurde Bad Aibling um seine Therme bereichert. Leider musste der Ort auch 2007 einen Schicksalsschlag ertragen, denn nach einer Brandstiftung fiel das historische Kurhotel Ludwigsbad den Flammen zum Opfer.

Die Stadt Bad Aibling profitiert heute von bedeutenden Kur- und Rehabilitationseinrichtungen, die sich vorwiegend mit traditionellen Kurmitteln auseinanderzusetzen.

Erwähnenswert ist auch, dass das Thermalbad vom namhaften Architektenbüro Behnisch geplant wurde. Dieses Büro ist bereits durch das Dach des Münchner Olympiastadions und den ehemaligen Bundestag in Bonn weltberühmt geworden.

Der Marienplatz ist neben einigen anderen Sehenswürdigkeiten eine Empfehlung wert. Aufgrund einer Pestepidemie wurde hier die Mariensäule platziert. Umgeben ist der Marienplatz von einigen historisch wertvollen Gebäuden, wie beispielsweise Schloss Prantshausen und der Sebastianikirche.

Auch die Stadtpfarrkirche mit ihrem außergewöhnlichen Zwiebelturm ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert.

Verkaufsoffener Sonntag in Bad Aibling

Folgende Termine in Bad Aibling und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bad Aibling gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bad Aibling sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Kathreinmarkt (21.11.2010)
Kathreinmarkt (24.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in 83043 Bad Aibling Grund: Kathreinmarkt 12-17 Uhr (22.11.2015)


Städte in der Nähe von Bad Aibling:
kolbermoor (6.4km), bruckmuehl (7.5km), raubling (12.1km), rosenheim (13.2km), feldkirchen-westerham (16.4km), grafing (18.7km), ebersberg (22.2km), miesbach (23km), wasserburg (28.4km),



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