Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bad Friedrichshall? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Bad Friedrichshall

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bad Wimpfen

Der Stadtspaziergang durch Bad Wimpfen führt uns an das ehemalige Spital, welches auch ein Fachwerkbau ist. Heute befindet sich in dem ehemaligen geistlichen Spital das Reichsstädtische Museum von Bad Wimpfen. Im Erdgeschoss kann man das Städtische Kulturamt finden und eine Galerie der Stadt. Der Weg geht weiter zum ehemaligen Gasthaus „Zur Krone“, welches eines der ältesten Gasthäuser der Stadt ist. Heute befindet sich in dem herrlichen Gebäude ein Cafe. Das Sammler- und Glücksschweinmuseum ist hier nicht weit. Die ehemalige Spitalkirche, die später zum Wohnhaus umgebaut wurde, gehört zusammen mit dem Konventhaus in der Langgasse. Der Barocke Umbau im 18. Jahrhundert ist deutlich zu sehen. Der Übergang von alemannischen zum fränkischen Fachwerk ist gut am sogenannten „Riesenhaus“ zu sehen. Dieses finden Sie in der Langgasse 15. Ein Fachwerkensemble der besonderen Art gibt es in der Schafgasse aus dem 16. Jahrhundert. Es beinhaltet ein mittelalterliches Badehaus. Die katholische Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz ist ein gotischer Bau der als Dominikanerkloster im 13.Jahrhundert gegründet wurde. Ein barocker Umbau erfolgte im 18.Jahrhundert. Mehrere Teile der Innenausstattung sind sehenswert, wie eine spätgotische Kreuzigungsgruppe oder eine Ehrlich-Orgel. Das Stadthaus derer von Ehrenberg ist eines der markantesten Fachwerkhäuser und trägt an der Fassade die Jahreszahl 1451. Ein Reichsadler und das Stadtwappen zieren den Löwenbrunnen aus dem 16.Jahrhundert. Wander wir weiter durch Bad Wimpfen treffen wie auf das sogenannte Bollwerk. Es handelt sich hierbei um ein Artillerierondell aus dem 16. Jahrhundert. Der Stadtgraben mit dem Birkensee bildet ein harmonisches Ensemble, das wir auf unserem Rundgang antreffen.

Jagsttal

Der Fluss Jagst entspringt auf der höchsten Erhebung der Frankenhöhe. Der Bad Friedrichshaller Stadtteil Jagstfeld hat von ihm seinen Namen. Hier mündet das Gewässer nach rund 200 Kilometern in den Neckar. Später kommt ganz in der Nähe noch die Kocher hinzu. Jagst und Kocher werden im Volksmund „Zwillingsflüsse“ genannt, da diese auf den letzten 50 Kilometern vor der Mündung fast parallel verlaufen. In Jagsttal gibt es einige Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel das Schloss Langenburg, das noch heute von der Familie Hohenlohe-Langenburg bewohnt wird, deren Residenz es schon vor vielen Jahrzenten war. Aktuell beherbergt es außerdem noch ein Museum und ein Schlosscafe, sowie das „Deutsche Automuseum“. Im Barocksaal finden Konzerte im Rahmen des „Hohenloher Kultursommers“ statt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Krypta unter der Kirche von Unterregenbach, die Götzenburg vom berühmten Götz von Berlichingen und das Zisterzienserkloster Schöntal. Dieses hat in seinen Mauern eine kunstvolle Barockkirche, die wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammt. Auch der Klostergarten ist sehenswert. Die Altstadt von Kirchberg an der Jagst ist für Besucher ein Tipp. Der Jüdische Friehof von Hohebach ebenso. In der Nähe von Dörzbach befindet sich die Kapelle St. Wendel zum Stein. Bei dieser steht ein Mesnerhaus inmitten des Naturschutzgebietes mit gleichem Namen. In der Felswand findet man Beweise für frühere Kapellen und sogar eiszeitlich bewohnte Höhlen. Hier werden heute noch Andachten und Gottesdienste gefeiert. Die Kapelle gehört zu den Sehenswürdigkeiten des Kocher-Jagst-Radweges. Desweiteren ist hier die Burg Leofels sowie die Burgruine sehenswert. In Jagsttal laden gemütliche Unterkünfte zum Verweilen ein. Die Besucher erwartet ein reichhaltiges Besichtigungsprogramm.

Voltigierverein

Der Voltigierverein beschäftigt sich sowohl mit Breitensport als auch mit Turniersport. Es gibt Angebote für Kinder und Erwachsene. Bereits ab 4 Jahren kann man hier mitmachen, außer Turniergruppen in unterschiedlichen Leistungsklassen gibt es auch die Wellnessgruppe für Erwachsene. Ferienkurse werden ebenfalls angeboten, und Neuankömmlinge und Interessenten werden gern gesehen. Selbst Kinder mit gesundheitlichen Einschränkungen dürfen zu den Nachwuchsgruppen kommen. Auch gibt es das tolle Angebot hier seinen Kindergeburtstag zu feiern. Im Verein gibt es 10 Voltigierpferde. Beispielsweise „Adlon“, ein Pferd, das im Jahr 2000 geboren wurde. Er ist erst seit diesem Jahr in Bad Friedrichshaller Verein zu Hause. Das Pferd aus der Rasse „Westfale von Ribbeck“ muss noch trainiert werden, ehe er seine vollen Aufgaben bewältigen kann. Der ein Jahr ältere Rokko ist ein Pony, dessen herausragende Eigenschaft es ist, sich gut im Schnee wälzen zu können. Die Turner starten als Einzel- und Doppel und vollbringen auf den Pferden die tollsten Figuren. Außer den Eltern der trainierenden Kinder gibt es viele kleine und größere Firmen, die den Verein, vor allem finanziell, unterstützen. Alle Kinder die hier ihre Freizeit verbringen und auf und für die Pferde trainieren, werden auf der Homepage des Vereines vorgestellt. Die Pferde müssen eine spezielle Ausbildung erhalten, um sich an die Sportler zu gewöhnen, und auf deren besondere Kommandos zu hören. Auch alle Pferde, die im Dienst des Vereines stehen, und auch die, die nicht mehr dabei sind, werden auf der Homepage genannt und vorgestellt. Jedes der Kinder hat ein Lieblingspferd, das noch die eine oder andere Streicheleinheit extra bekommt, aber alle fühlen sich in der besonderen Gemeinschaft wohl.

Kocher-Jagst-Radweg

Ein Geheimtipp unter den Radwegen Deutschlands ist der Kocher-Jagst-Radweg. Die Flüsse Jagst und Kocher fließen in Bad Friedrichshall in den Neckar, und an dieser Stelle startet der Radweg. Von hier aus können Sie entscheiden, ob Sie zunächst an der Jagst entlang fahren, oder an der Kocher. Beide Richtungen sind möglich. Der Weg insgesamt ist 330 Kilometer lang, und daher nicht nur eine Tagestour. Entlang herrlicher Flusslandschaften geht es vorbei an Schlössern und Burgen. Der Weg ist gut ausgebaut und durchgängig beschildert. Beider Richtungen führen bis zum Ursprung der Flüsse. Natürlich können Sie gern die gesamte Tour abfahren, und dabei unterwegs übernachten. Man sagt, dass es bequem in 6-7 Tagesetappen zu schaffen ist. Aber man kann auch eine Querverbindung vom Kochertal in das Jagsttal auswählen, und die Tour so verkürzen. Die romantischen alten Städte die Ihnen begegnen und die steil aufragenden Weinberge sind auf alle Fälle einen Abzweig und einen Aufenthalt wert. Auch gibt es eine Verbindung zum Salz- und Sole-Radweg, so dass man sich die Tour entlang der Flüsse gut nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Viele Erlebnisse und Entdeckungen verspricht der Kocher- Jagst-Radweg und ist auf alle Fälle eine Reise wert. Denn am Wegesrand warten solche Highlights auf Sie wie die Burgfestspiele in Jagsthausen, die Jagsttalbühne in Möckmühl oder die historische Fachwerkstadt Mockmühl selbst. Das Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf ist ebenfalls sehenswert. Es gibt ein Gewinnspiel über die Gegend, bei dem Sie eine Radtour auf dem Kocher-Jagst-Radweg gewinnen können. Der noch relativ junge Radweg, der vor 12 Jahren entstand, wird von Saison zu Saison beliebter.

Sebastianskirche und Syndikus Jägerscher Bau

Die evangelische Kirche in Kochendorf ist die Sebastianskirche. Sie ist das älteste Gebäude des Ortes. Wahrscheinlich ist sie um 1100 entstanden. Die ehemalige Wehrkirche fand 1294 erstmals Erwähnung. Um die Kirche wurde der Friedhof errichtet. Im Jahr 1600 entstand ein neuer Friedhof außerhalb der Ortschaft. Nach einem Blitzschlag im 17. Jahrhundert musste die Kirchturmspitze erneuert werden. Um das Jahr 1900 fanden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen an der Kirche statt. Historische Grabmale des alten Friedhofs wurden an die Außenwand versetzt. Statt der alten Außentreppen wurden zu den Emporen Treppentürme gebaut. 1945 brannte die Kirche, nachdem sie unter Beschuss der amerikanischen Truppen geraten war. Zwar gab es Löschversuche, aber im Dach schwelte das Feuer weiter, und die Kirche brannte in der Folge bis auf die Grundmauern nieder. Die wertvollen historischen Grabmale und fast alle Ausstattungsgegenstände wurden dadurch vernichtet. Nur im Bereich des Chores blieben ein paar wenige historische Relikte erhalten, unter anderem ein gotisches Sakramentshaus und Reste von Wandmalereien. Bis zum Jahr 1948 wurde sie restauriert und erhielt ´52 neue Glocken aus der Glockengießerei Bachert, die im benachbarten Schloss untergebracht war. Der Syndikus Jägersche Bau ist ein Anwesen in Kochendorf gewesen, das im 18. Jahrhundert als Gästehaus und Ritterakademie erbaut wurde. Es diente vor allem der Unterbringung der ritterlichen Konventsteilnehmer und war Wohn- und Verwaltungsgebäude Jägers, der dort die Ritterakademie plante. Das Gebäude wurde 1795 bis zum Jahr 1806 mehrmals als Feldspital genutzt und der Hauptbau 1812 abgerissen. Die beiden verbleibenden Flügelanbauten sind bis heute erhalten geblieben. Heute dienen diese als Wohnungen.

Salzbergwerk

Das Salzbergwerk liegt im Ortsteil Kochendorf. Die Salzgewinnung hat vielen Orten Reichtum und Ansehen gebracht, und nicht selten entwickelte sich daraus ein Kurbetrieb. Der Salzsieder war ein sehr angesehener Beruf. In Jagstfeld, ebenfalls ein Stadtteil von Bad Friedrichshall verzeichnete den ersten Steinsalzfund in Mitteleuropa. Dies war im Jahr 1816. Daraus entstand der erste Schacht, dieser wurde immerhin bis 1895 betrieben. Bereits 4 Jahre später begann man im benachbarten Kochendorf mit der Förderung. 200 Millionen Jahr e der Erdgeschichte erlebt man heute in Stunden, wenn man dieses Salzbergwerk in Bad Friedrichshall besucht. Bis in die Tiefe von 180 Metern kann man mit dem Förderkorb fahren. Auf einem ausgeschilderten Rundgang kann man zu verschiedenen Stationen gelangen, die das sind: geologische Schautafeln, ein Saurier in Lebensgröße und eine Tonbildschau. Weiterhin gibt es die Technik-Ausstellung mit Infos über Salzbergbau früher und heute. Die Kristall-Sammelstelle ist ebenfalls zu sehen. Hier darf man sich Salzkristalle zur Erinnerung mitnehmen. Danach kommt man zum Kristallsaal. Geht man den Rundgang weiter, unterquert man ein Förderband und kommt zum Auftausalzlager und zu den Infotafeln über die Umwelt-Dienstleistungen der Südwestdeutschen Salzwerke. Der Kuppelsaal und die Rutschbahn sind weitere Stationen. Seit 1999 gibt es eine Sonderausstellung, die der Errichtung des Konzentrationslagers gewidmet ist. Dieser Ausstellungsteil wird von der Miklos-Klein-Stiftung betrieben. Der Eintritt ist in der Zahlung für das Besucherbergwerk enthalten. Das Streckennetz unter Tage beträgt 700 Kilometer, sozusagen eine Welt für sich im Dunkel des Berges, die man sich über Tage kaum vorstellen kann. Geöffnet ist das Salzbergwerk für Besucher von Mai bis Oktober.

Auto- und Technik Museum in Sinsheim

Das Abenteuer Technik ist nicht immer in einem Museum widerzugeben, besonders nicht in seinem großen Umfang. Aber dieses Museum hat es geschafft, wenigstens einen Teil der Technik in ihrer einzigartigen Form erlebbar zu machen. Es stellt Technik spannend und aufregend dar, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren. Es gibt Sportwagen und Oldtimer zu besichtigen, Flugzeuge und Motorräder, Nutzfahrzeuge und Lokomotiven. Außerdem ist eine Formel-eins-Ausstellung integriert. Eine originale Concorde der Air France sowie eine Tupolev TU-144 aus Russland sind nicht nur zu sehen, sondern auch von innen begehbar. Das ist Museum zum anfassen. Ein luxuriöses Museumshotel steht gleich daneben. Weiterhin gibt es ein Restaurant im Museum und den Souveniershop sowie das IMAX 3D Filmtheater. Die Öffnungszeiten sind dem Internet zu entnehmen. Die Eintrittspreise variieren je nach Inanspruchnahme der angebotenen Teile, so gibt es zum Beispiel ein Kombiticket, welches zum Eintritt in alle Teile und verschiedene Museen berechtigt. Sie sollten allerdings für das Technikmuseum 3-4 Stunden Zeit einplanen, wenn Sie sich sehr dafür interessieren, sogar den ganzen Tag. Außerdem gibt es hier noch Veranstaltungen wie Motorrad-Klassiktreffen, das Harley-Davidson-Treffen oder 125 Jahre Automobil. Das barrierefreie Museum darf für private Zwecke fotografiert werden. Allerdings dürfen Sie die Fotos im Internet veröffentlichen, und auch den Betreibern des Museums zusenden. Einen Newsletter können Sie abonnieren, damit Sie jederzeit auf dem Laufenden sind, und keinen Veranstaltungstermin verpassen. Auch ist es ein originelles Geschenk, Eintrittsgutscheine oder entsprechende Fachliteratur sowie etwas aus dem Online-Shop zu kaufen. In diesem finden Sie DVDs, Bücher und vieles mehr.

Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn

Das Eisenbahnmuseum in Heilbronn wirbt mit dem Slogan „Eisenbahnnostalgie und Dampflokatmosphäre“. Genau das beschreibt den Inhalt der Ausstellung. Auf dem einstigen Gelände des Bahnbetriebswerkes konnte das Museum in den letzten Jahren aufgebaut werden. Das Areal wurde im Jahr 2000 von dem Verein erworben, der das Museum heute betreibt. So begann der Aufbau des Eisenbahnmuseums. Über 80 Fahrzeuge aus den verschiedenen Epochen der Eisenbahn sind im denkmalgeschützten Ringlokschuppen untergebracht. Dieser ist der letzte seiner Art, der noch original erhalten ist. Eine wunderbare Wagenhalle gehört ebenso dazu. Die 23-Meter-Drehscheibe steht auch unter Denkmalschutz und ist sehenswert. Von März bis Oktober kann man an Wochenenden und Feiertagen dieses ungewöhnliche Museum besuchen. Auf der Internetseite des Museums findet man herrliche Bilder des Museumsinhaltes und kann sich über einen wöchentlichen Kurzbericht informieren. Der Verein hat rund 300 Mitglieder, wovon rund 20 aktiv an den Museumsstücken restaurieren. Diese sind aus der Zeit von 1895 bis in die 50er Jahre. Die denkmalgeschützten Gebäude und Anlagen des alten Bahnbetriebswerkes sollen erhalten werden. 10 Fahrzeuge werden momentan aufgearbeitet. Unter anderem befindet sich unter den Raritäten ein Schneepflug. Stimmungsvolle Fotos findet man auf der Homepage des Eisenbahnmuseums. Außerdem Hinweise zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sowie weitere interessante Details. Zu finden ist das Museum im Stadtteil Böckingen. Die Fahrzeuge sind Dampflokomotiven, Diesellokomotiven, Elektrolokomotiven und verschiedene Wagen. Die preußischen und sächsischen Reisezugwagen, die hier gesammelt wurden, haben oft vor der Übernahme durch den Museumsverein im Freien gestanden und haben dadurch erhebliche Schäden davongetragen, die nun mühsam wieder repariert werden müssen.

Wendelinsturm

Die katholische Pfarrkirche in Jagstfeld „Heiliger Wendelin“ steht nicht mehr. Einstig der Turm ist erhalten geblieben. Die Kirche befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Alten Rathaus. Seit 1879 bestand hier eine eigene Pfarrei. Das Gotteshaus wurde mehrfach erneuert. Franz Häffele, Barockbaumeister aus Neckarsulm, der im Heilbronner Land zahlreiche Kirchen und andere repräsentative Bauwerke errichtet hat, baute sie 1752 um. 1878 erhielt das Haus eine nochmalige Neuerung. Ein Turm war nach Osten ausgerichtet, der eigentliche Eingang hat sich im Westgiebel des Langhauses befunden. Rundbogige Fenster und Eingänge und die gewölbte Decke des Kirchenschiffs haben dem Haus ein besonderes Aussehen. Außer dem Hauptaltar gab es Seitenaltäre, die dem Heiligen Sebastian und der Heiligen Maria geweiht waren. Das Untergeschoss des Turmes steht auf einem alten Vorgängerfundament. Er ist zunächst viereckig, bis er sich dann nach oben verjüngt und oben einen achteckigen Grundriss hat. Eine verschieferte Kuppel ist das obere Ende des Turmes. Ab 1919 wollte man hier eine neue katholische Kirche errichten, weil die alte zu klein geworden war. Die neue sogenannte Auferstehungskirche wurde circa 100 Meter weiter in den 50er Jahren gebaut und 1957 geweiht. Die alte Kirche wurde danach bis auf den Turm abgerissen. Der Bau der neuen Kirche beruhte vor allem auf Spenden von katholischen Gemeindemitgliedern. Der Architekt Fritz Vogt zeichnete für den Bau verantwortlich. Das rechteckige Kirchgebäude ist sachlich und schlicht gehalten. Mit den schmuckvollen Bauten der Gotteshäuser aus den vergangenen Jahrhunderten hat es nichts zu tun. Der Glockenturm steht neben dem Gebäude und ragt 28 Meter in die Höhe. Er ist über einen Wandelgang mit der Kirche verbunden.

Volkshochschule Unterland e.V.

Die Volkshochschule Unterland e.V. hat außer Bad Friedrichshall noch zahlreiche andere Außenstellen, wie beispielsweise Neuenstadt, Offenau oder Brackenheim. Es handelt sich um einen Zweckverband von 36 Städten und Gemeinden im Landkreis Heilbronn. Man ist Mitglied im Volkshochschulverband Baden-Württemberg-e.V. Als Highlights werden Kurse für Motorsägen und Brennholz abgehalten, Vorträge zu verschiedenen Themen und Studienreisen. Auch gibt es speziell eine Unterteilung nach Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Senioren. Die Vielfalt der Themen ist groß, man kann sich für Geschichte und Politik einschreiben, für Länderkunde und Studienreisen, Pädagogik, Religion und Psychologie sowie Natur, Technik und vieles weitere. Desweiteren gibt es Kurse zum Thema Kultur und Gestalten, wie beispielsweise Musik und Tanz. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Gesundheitsbildung mit Ernährung, Kochen und weiteren nützlichen Alltäglichkeiten. Dann gibt es noch Sprachen, von Deutsch über Englisch bis zu Spanisch und weiteren Fragen. Für EDV und berufliche Bildung gibt es ebenfalls Kurse. Auch Berufliche Sprachkurse sind im Angebot. Desweiteren werden Veranstaltungen angeboten wie Familien-Walderlebnistag und Spiele programmieren für Kinder ab 10 Jahren. Das Anmelden ist denkbar einfach. Sie können das online erledigen. Auch eine direkte email ist möglich. Außerdem ist es möglich, sich persönlich anzumelden oder die Formulare per Post zu schicken. Gibt es Fragen, können Sie sich gern per Telefon melden und sich Auskünfte erteilen lassen. Auch eine Anmeldung ist dabei gleich möglich. Die Belegung der Kurse erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Es kann passieren, dass eine Veranstaltung nicht stattfindet, weil die erforderliche Teilnehmerzahl von mindestens 10 nicht erreicht wurde.

Drachenfreunde e.V.

Die Drachenfreunde Heuchlinger Höhe sind Betreiber des Leistungszentrums Süd als Plattform der Wettkampfpiloten. Hier kann man sich zum Training treffen, oder zusammen gemütliche Stunden verbringen. Erfahrungen werden ausgetauscht, und die Neusten Drachen bewundert. Der Club der Drachenfreunde wurde im Jahre 1997 gegründet. Er hat derzeit rund 50 Mitglieder. Zwanglos und spontan trifft man sich auf der Wiese zum Drachensteigen oder gemütlich plaudern. Die „Heuchlinger Höhe“, die Flugwiese des Vereines befindet sich zwischen Bad Friedrichshall-Kochendorf und Untergriesheim. Seit ´99 gibt es Wettkampfabteilungen der Drachenfreunde. 10 Aktive gibt es im Verein und zwei Schiedsrichter. 2003 kamen 4 der 10 besten Piloten Deutschlands aus diesem Verein. Im Jahr darauf sogar 5 von 10. Auch ein Familiendrachenfest gibt es inzwsichen, das auf dem Hofgut Hohschön in Gundelsheim gefeiert wird. Mehrere Aktivitäten der Drachenfreunde sind über das Jahr verteilt, wie Schulungen für Anfänger und „Alte Hasen“, Flugvorführungen und Feste und vieles mehr. Bis zu 5 Flugschulungen gibt es in jedem Jahr. Diese werden zusammen mit der Drachenhäusle Kitehouse Heilbronn veranstaltet und organisiert. Eine Anmeldung dafür ist erforderlich. Bei Stadtfesten, Geburtstagen oder sonstigen privaten Festen kann man die Flieger für eine Vorführung buchen, sofern ein geeignetes Gelände zur Verfügung steht. Balletts der Wettkampfabteilung sind ein schönes Beispiel dafür. Die bunten Schmuckstücke sind nicht einfach Drachen. Es sind die Lieblinge ihrer Besitzer, und nicht selten richtig etwas wert. Vor allem durch die tollen und außergewöhnlichen Farben und Formen sind sie eine Augenweide für jeden Zuschauer. Dass es einigen Trainings bedarf, damit man diese großen Teile bedienen kann, ist vorstellbar, wenn man sie aus der Nähe sieht.

ACV

Der Automobil-Club Verkehr der Bundesrepublik Deutschland hat auch in Bad Friedrichshall einen Ortsclub. Der Mitgliedsbeitrag sind 48 Euro im Jahr für diverse Clubleistungen und eine europaweite Schutzbriefversicherung. Neu ist die Single Mitgliedschaft, von der Alleinlebende in einem Einpersonenhaushalt und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern profitieren. Im Verein wird auch zusammen gefeiert oder man unternimmt gemeinsam Ausflüge. Unter anderem einen Tagesausflug in den Schwarzwald oder eine Feier im Clublokal. Schon auf der Homepage gibt es nützliche Tipps wie beispielsweise zur Feinstaubplakette, der Reiseapotheke oder dem Tagesfahrlicht. Auch dem richtigen Verhalten bei Aquaplaning ist aktuell ein Beitrag gewidmet. Seit über 40 Jahren gibt es den Verein in Deutschland. Hier geht es vor allem um günstige Konditionen für die Leistungen der Mitglieder und die Sicherheit sowie den Schutz rund ums Auto. Zu den Leistungen gehören ein 24 Stunden Notrufservice, die Clubzeitschrift und die Tourenberatung. Es gibt Sicherheitstrainings oder Fahrzeugbewertungen und vieles mehr. Im Zusammenhang mit den noch relativ neuen Feinstaubplaketten gibt es auf der Homepage des ACV sogar einen Plakettenfinder, der es Ihnen erlaubt, ihr Fahrzeug in die richtige Kategorie einzustufen. Als Mitglied des Vereines gibt es den Shop online, mit vielen nützlichen Angeboten. Außerdem hat man die Möglichkeit, einen Leserbrief zu schreiben, der von den Experten in der Redaktion beantwortet wird. Auch Journalisten, die zu einem Thema rund ums Auto etwas Wichtiges beizutragen haben, können sich hier melden. Viele Firmen sind Kooperationspartner des Clubs wie Hertz, MARITIM-Hotels, Europcar oder BHW. Schauen Sie sich um, und denken Sie darüber nach, ob Sie die Vorteile einer Mitgliedschaft nutzen möchten.

Stadtkern

Die berühmte Solestadt am Neckar, gelegen im Norden Baden Württembergs, ist eine relativ junge Stadt. Denn nach der Zusammenlegung der Orte Kochendorf und Jagstfeld im Laufe des letzten Jahrhunderts sowie weiteren Eingemeindungen bekam Bad Friedrichshall erst 1951 das Stadtrecht zugesprochen. Der Name ist der Saline entlehnt, die in Jagstfeld nach König Friedrich dem I. so genannt worden war. Das "Bad“ im Namen verdankt die Stadt dem Solebad in Jagstfeld. Jagstfeld war einst ein Eisenbahnknotenpunkt, denn die Gabelbahnen (Ost und West) fuhren in den Ort und 1879 folgte die Neckartalbahn sowie 1907 die Untere Kochertalbahn. Nachdem die Saline in Jagstfeld nicht mehr wirtschaftlich arbeiten konnte, wurde in Kochendorf ein Salzbergwerk erbaut. Dort wurde aus einem 180 Meter tiefen Schacht das Salz gefördert. Die Anlage arbeitet seit 1899, und förderte ein mächtiges Salzlager zu Tage. Mehrere besondere Sehenswürdigkeiten laden hierher ein. So zum Beispiel Schloss Lehen, das seinen Ursprung in einer alten Wasserburg hat. Oder das Greckenschloss und das St. Andre´sche Schlösschen. Die Sebastianskirche und das Salzbergwerk können von Besuchern besichtigt werden. Außerdem gibt es das Schachtsee-Fest, das jährlich stattfindet und das Wald- und Bockbierfest, welches ebenfalls alljährlich ausgetragen wird. Das Wappen von Bad Friedrichshall wurde 1936 neu „erfunden“. Es vereint Siegel und Wappenfiguren der beiden Orte Jagstfeld und Kochendorf. Die drei in der Gemarkung liegenden Flüsse Neckar, Jagst und Kocher finden in dem Wappen ebenfalls ihren Niederschlag. Die Farben weiß und blau wurden 1951 festgelegt. Wappen und Flagge wurden 1963 an die Stadt durch das baden württembergische Innenministerium verliehen.

Kirche St. Johann Baptist

Die katholische Kirchgemeinde St. Johann Baptist im Bad Friedrichshaller Stadtteil Untergrießheim ist der Nachfolgebau der Cäcilienkirche, die im 13. Jahrhundert erbaut worden war. Nachdem diese trotz Anbaus zu klein war, wurde sie 1845 abgerissen und man baute an ein wenig anderer Stelle die heutige Kirche, die 1849 eingeweiht wurde. Die alte Orgel wird zunächst weiter verwendet, aber 1940 spendet die Kirchgemeinde eine Neue. Eine Innenrenovierung begann 1946 und wurde 1971 vollendet. Leider mussten die Putze von Decke und Wänden entfernt werden, somit verschwandt auch das Deckengemälde. Die drei Altäre, die Kommunionbank und die Kanzel, alles wird erneuert. Der Seiteneingang Richtung Norden wird zugemauert, in dieser Nische findet ein neuer Beichtstuhl seinen Platz. 1974 wird eine neue Weihe vorgenommen. Zum Ende des letzten Jahrhunderts wird wiederum renoviert. Man möchte das Innere des Kirchbaues schmuckreicher gestalten. Die Wiedereröffnung wird am 19.12.1993 gefeiert. Zur Katholischen Gemeinde gehört ein Kindergarten, der ebenfalls den Namen St. Johann trägt. In der Kirche ist vor allem das Gestühl aus der Zeit des Rokoko sehenswert und die barocke Madonna. Vor der Kirche steht seit 1993 der Johannesbrunnen. Untergrießheim wurde 767 erstmals erwähnt. Der ehemalige fränkische Herrenhof wurde vor langer Zeit abgerissen. Erst 1860 hat der Ort ein Rathaus und eine Schule erhalten. Seit 1870 fährt hier die Eisenbahn. Seit der Eingemeindung 1975 gehört Untergrießheim zu Bad Friedrichshall. Die landschaftliche Umgebung des Ortes ist sehenswert und führt viele Wanderer hierher. Das Tal der Jagst ist Treffpunkt für viele Zeltlager oder sonstige touristische Veranstaltungen. Momentan hat der Ort circa 1400 Einwohner.

Liederkranz Kochendorf

Einer der ältesten Bad Friedrichshaller Vereine ist der Liederkranz Kochendorf. Der moderne Gesangskörper mit einem extra Teil für Kinder- und Jugend- sowie Männerchor ist eigentlich ein gemischter Chor. Die Leistungsfähigkeit ist bei vielen Auftritten zu bewundern. Altes Liedgut wird gepflegt, anspruchsvolles Neues wird dazugelernt. Moderne Lieder finden ebenfalls ihren Platz im Repertoire. Die Geselligkeit im Verein kommt ebenfalls nicht zu kurz. Der Vereinsraum ist im ehemaligen Meierhof zu finden am Schloss-Lehen-Park. Dort ist auch einmal in der Woche der Treffpunkt zur Probe. Der Eingang ist gegenüber dem Schlosspark Cafe. Sangesfreudige und gemütliche Leute sind immer willkommen. Der Verein von 1835 ist ein sehr alter Chor, der stolz sein kann, eine so lange Tradition zu bewahren. Im Mai dieses Jahres gab es ein Frühjahrskonzert des neugegründeten Jugendchores in der Lindenberghalle Kochendorfs, das viel Anklang fand. In diesem Jahr gab es auch ein kleines Jubiläum zu feiern, nämlich das 25 jährige Bestehen der Chorräumlichkeiten im Schloss Lehen. Die Stadt hatte dem Chor dort Räume zur Verfügung gestellt, der von den Chormitgliedern liebevoll hergerichtet wurde samt Küche und Schalldecke und vielen anderen Verbesserungen. Schließlich wurde Mobiliar angeschafft, und die zahlreichen Urkunden und Fotos konnten angebracht werden. Inzwischen gibt es ein regelrechtes kleines Museum mit all den Zeugnissen aus 175 Jahren Chorgeschichte. Beim Tag der offenen Tür kann man diese Schmuckkästchen bewundern und im „Cafe Liederkranz“ mitsingen und schunkeln. So wurde es für Mitglieder wie für Besucher ein schöner und ereignisreicher Tag. Wer Lust hat, kann sich beim Chor melden, vielleicht werden Sie auch ein Stück Liederkranz.

Obst- und Gartenbauverein

Der in Kochendorf ansässige Verein wurde bereits 1948 gegründet. Viele der Mitglieder kommen aus den Stadtteilen Kochendorf, Jagstfeld und Hagenbach. Man ist Mitglied im Kreisverband Heilbronn. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Der Jahresbeitrag beträgt lediglich 12,00 Euro. Dafür kann man alle Leistungen in Anspruch nehmen, wie beispielsweise Vorträge und Schulungen durch diverse Fachleute besuchen, wie über Baumschnitt oder Veredelungen. Auch kann man an Lehrfahrten und Exkursionen teilnehmen. Darin beinhaltet ist der Besuch von kulturellen Sehenswürdigkeiten oder Betriebsbesichtigungen. Desweiteren ist die Teilnahme an fachlichen Unterweisungen im Versuchsgarten beinhaltet. Man kümmert sich weiterhin um die Jugendarbeit in der Jugendgruppe des Vereines, den „Friedrichshaller Früchtle“. Gesellige Veranstaltungen gehören ebenfalls zum Programm des Vereines, und die Mitarbeit in der lokalen Agenda der Stadt. Günstige Versicherungen kann man ebenfalls in Anspruch nehmen, wie beispielsweise für Gartenhäuser. Der Verleih von Gartengeräten ist ebenfalls möglich und es gibt verbilligte Bezugspreise für die Fachzeitschrift „Obst und Garten“. Wie entspannend und beglückend die Arbeit in einem Garten und die Obsternte sein können, wissen alle, die schon einmal Gelegenheit dazu hatten. Vor allem, wer in einer Mietwohnung lebt, und sonst wenig Gelegenheit zur Betätigung in freier Natur hat, wird einen Garten zu schätzen wissen. Die Arbeit dort ist zwar mitunter mühsam, aber auch erfüllend und gesundheitsfördernd. Und nichts schmeckt besser, als die Früchte aus dem eigenen Garten, sei es nun ein knackiger Apfel oder saftige Zwetschen. Vor allem für Kinder ist es eine herrliche Gelegenheit, Früchte nicht nur auf dem Ladentisch kennenzulernen, sondern spielerisch an Landwirtschaft und Gartenbau herangeführt zu werden.

Auferstehungskirche

Die katholische Kirche im Ort besteht seit 1879. Jagstfeld wurde circa 650 missioniert, und die Katholiken gehörten fortan zu Wimpfen. Ab 1881 bekamen Sie einen eigenen Vikar, der die Gemeinde von Offenau aus betreute. Durch die Salzbergwerke wuchs die Bevölkerung der Gegend so schnell und stark, dass eine eigenständige Pfarrei im Jahr 1879 eingerichtet wurde. Die Kirche wurde im Jahr 1350 aus einem ehemaligen römischen Wachturm gebaut. 1752 erfolgte der Umbau zur barocken Kirche, die 1878 noch einmal erweitert wurde. Dabei handelte es sich um die Wendelinus-Kirche, die aber 1970 abgerissen wurde. Der ehemalige Turm ist das Wahrzeichen von Jagstfeld. Er wurde stehen gelassen und steht heute unter Denkmalschutz. Die heutige Kirche „Zur Auferstehung Christi“ wurde 1957 geweiht. Der Kirchenneubau wurde durch Spendensammlungen möglich, die schon im Jahr 1919 begonnen worden waren. Diese ersten Sammlungen waren aber der Währungsreform und der Inflation zum Opfer gefallen, und deshalb musste neu begonnen werden. Die Altarwand wird von einem großen Mosaik geschmückt. Die bunten Glasfenster bilden dazu einen guten Kontrast. Eher zurückhaltend sind die Fenster der Rückfront gestaltet. Die Kirche steht am rechten Ufer des Neckars im Landkreis Heilbronn. Sie wurde in den Jahren 1953 bis 1957 erbaut. Die Pläne stammten vom Schorndorfer Architekten Fritz Vogt. Der schlichte und sachliche Bau lässt zunächst nicht die Kirche erahnen. Der freistehende schlanke Glockenturm ist 28 Meter hoch, und sieht zunächst auch nicht unbedingt wie der Turm einer Kirche aus. Er ist über einen Wandelgang auf dem Vorplatz mit der Kirche verbunden.

Historisches in Bad Wimpfen

Beginnen wir den Gang durch den historischen, von der Kaiserpfalz geprägten Ort am Bürgermeister Elsässer Haus. Dieses steht in der Turmgasse 1. Der äußerst repräsentative Rachwerkbau aus dem 16.Jahrhundert mit dem Barockerker von 1717 ist eines der Highlights auf dem Gang durch die Stadt. Das liebevoll restaurierte Gebäude ist einmalig. Fundamente des dritten Bergfrieds der Kaiserpfalz wurden bei Bauarbeiten in den 80er Jahren im Garten des Hauses gefunden. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Blaue Turm. Ebenfalls ein Bergfried der Kaiserpfalz, diente er bis ins 19.Jahrhundert als Hochwachturm. Von hier haben die Gäste einen wunderbaren Blick über die Altstadt und das Tal des Neckar. Geht man weiter, kommt man zum Rathaus. Dieser klassizistische Bau aus dem Jahr 1836 in an der Stelle eines spätmittelalterlichen Fachwerkbaus errichtet worden. Weitere Besonderheit der Stadt ist der „Wormser Hof“. Er ist noch heute Sitz des Bischof-Vertreters von Worms. Die evangelische Pfarrkirche mit ihrer wertvollen Innenausstattung ist für Besichtigungen geöffnet. Unter anderem findet man hier Wandmalereien und einen lutherischen Beichtstuhl. Außerdem gehören zu den Sehenswürdigkeiten die Kreuzigungsgruppe des bekannten Bildhauers Backoffen sowie das Grab des ehemaligen Bürgermeisters Koberer. Etwas weiter, in der Badgasse 10, findet man ein Haus der besonderen Art. Vom Volksmund „Bügeleisenhaus“ getauft, ist es das schmalste Fachwerkhaus der Stadt. Ein sehr außergewöhnlicher und unbedingt sehenswerter Fränkischer Fachwerkbau befindet sich in der Badgasse 8. Ein Fachwerkbau im alemanischen Stil aus dem Jahr 1500 ist ebenfalls zu sehen. Weiter kommen wir bei unserem Rundgang durch die Stadt am Adlerbrunnen vorbei, den das städtische Wappen ziert.

Heuchlinger Laienspielgruppe e.V.

Zum 50.Jahrestag der Gründung Bad Friedrichshalls 1983 wurde eine Freilichtaufführung „Gerichtstag zu Heuchlingen“ im Schlosshof der Burg Heuchlingen aufgeführt. Das war die Gründung der Gruppe, die seither besteht. Die ordentliche Gründung fand 1985 statt, damals gab es 23 Mitglieder. Heute sind es 54, davon spielen circa ein Drittel aktiv mit. Gemütliches Beisammensein gibt es einmal im Monat im Vereinshaus in Kochendorf. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Im Jahr 2010 konnte das 25.jährige Vereinsjubiläum begangen werden. Ein großer Festabend im Oktober mit der Aufführung des Stückes „Meine Chefin kommt aus Indien“ war ein großer Erfolg. Auch in diesem Jahr gibt es ein Stück von Erich Koche, „Wein, Weiber und andere Katastrophen“. Die Aufführungen finden in der Aula der Otto-Kleinert-Realschule statt. Die nächsten sind im Oktober und November 2011. Amüsante Stunden erlebten die Zuschauer schon 2007 bei der Aufführung des Schwanks „Alles nur Theater“, der wunderbare Kritiken bekam. Sieben der angestammten Heuchlinger Schauspieler und eine Newcomerin führten eine mehr als gelungene Prämiere auf. Auch die Makenbildnerin hatte tolle Arbeit geleistet und sogar eine Souffleuse gibt es bei der Truppe. Die Bühnenmeister bauten eine perfekte Illusion, die viel Lob bekam. Die Laienspielgruppe ist eine feste Größe in Bad Friedrichshall geworden, die keiner mehr missen möchte. Auch junge Leute sind willkommen, sich mit guten Ideen oder als Schauspieler einzubringen, um den Fortbestand der Truppe zu gewährleisten. Viele Einwohner und Gäste freuen sich schon auf die neue Spielsaison, in der es auf alle Fälle wieder viel zu lachen gibt, soviel ist schon sicher.

DLRG

Die Ortsgruppe Bad Friedrichshall der Deutschen Lebens-Rettungs Gesellschaft gibt es schon seit 1959. Bereits ein Jahr später begann man damit, Rettungswachstunden am Kocher zu absolvieren. Im 1973 neu eröffneten Solefreibad der Stadt leistete man ab der Eröffnung ebenfalls freiwillige Rettungswachstunden. Zum 50jährigen Vereinsjubiläum zählte der Verein 270 Mitglieder. Man trainiert zusammen und fährt zu Wettkämpfen. Natürlich wird nach wie vor die Rettungswache durchgeführt und man organisiert jährlich ein Jugendzeltlager. Man bemüht sich um Kindergartenkinder und deren Eltern durch eine Kampagne, die über die Gefahren am und im Wasser aufklärt. Es werden Baderegeln erklärt und der Umgang mit Rettungsgeräten. Man hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kinder vor dem Ertrinken zu retten, die statistisch gesehen im Alter von 0-5 Jahren am Häufigsten betroffen sind. Es gibt Schwimmkurse für Anfänger. Kinder ab 5 Jahren können hier teilnehmen. Ist der Abschluss erfolgreich absolviert, gibt es das Frühschwimmer-Abzeichen in Form eines Seepferdchens, das die Kinder dann stolz tragen. Voraussetzungen hierfür sind ein Sprung vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen sowie einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser herauszuholen. Die Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft ist eine gemeinnützige Organisation. Sie arbeitet ehrenamtlich. Gegründet wurde der Verein bereits 1913 in Leipzig. Anlass war eine Katastrophe in der Ostsee, die mehreren Menschen, vor allen Kindern, das Leben kostete. Die DLRG gab es nach dem Krieg nur noch in der Bundesrepublik, in der DDR war die Organisation verboten. Dort gab es stattdessen die Wasserwacht. Die hauptsächlichen erklärten Ziele sind Wassergewöhnung und Schwimmenlernen. Auch Rettungsschwimmer werden ausgebildet.

Alb-Neckar-Radweg

Ein weiterer der zahlreichen Radwege die durch Bad Friedrichshall verlaufen ist der Alb-Neckar-Radweg. Er beginnt in Ebersbach und führt entlang des Neckars durch das Heilbronner Land. In Bad Friedrichshall trifft er den Neckartal-Radweg, und folgt dessen Spuren. Weiter geht es in Richtung Stuttgart, durchquert das Remstal und führt auf dem Weg nach Ulm durch das Albvorland. Die Tour hat eine Länge von circa 270 Kilometern. Die landschaftliche äußerst reizvolle Gegend der schwäbischen Alb und die romantische Neckarlandschaft sowie die wunderbaren mittelalterlichen Stadtkerne der Orte machen die Strecke entlang der Weinberge zu einem ganz besonderen Erlebnis. Da der Zielort Ulm ist, kann man sich für die Strecke mit einer Aussicht vom Ulmer Münster belohnen, denn hierbei handelt es sich um den höchsten Kirchturm der Welt. Das nahezu unerschöpfliche Radlerparadies um den Neckar und die sagenumwobenen Burgen und sehenswerten Tropfsteinhöhlen werden Sie begeistern. Die Tour ist vorwiegend geteert oder geschottert. Die geringen bis mittelschweren Steigungen wechseln sich mit starken Steigungen im Albvorland ab. Größtenteils ist die Strecke auch mit Kindern zu bewältigen, und auch vorwiegend ruhig. Wenn Sie mit kleinen Kindern unterwegs sein wollen, sollten Sie die Strecke zuvor per Internet gut planen und in schaffbare Einheiten aufteilen. Eine Übernachtung am Wegesrand ist auf alle Fälle zu finden, und manch romantisches Städtchen lädt ein, länger zu verweilen. Eine extra auf Radfahrer ausgelegte Unterkunft können Sie ebenfalls über das Internet finden. Auch gibt es hier Hinweise zur Tourenplanung. Seien Sie herzlich willkommen am Neckar und radeln Sie sich alle Probleme von der Seele.

Kinder Sport Schule KISS

Die Kinder Sport Schule will den Spaß an Bewegung und die Grundfähigkeiten fördern. Außerdem verbessern sich damit die Konzentrationsfähigkeit und die Lernbereitschaft. Auch in puncto Gesundheitsvorsorge lernen die Kids hier einiges. Die Inhalte sind aufgeschlüsselt in Allgemeine Grundlagenausbildung von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und so weiter, den spielerischen Umgang mit Materialien, vielseitige Körpererfahrungen, abwechslungsreiche Spiele und vielem mehr. Die Ausbildungsstufen sind so gewählt, dass Kinder der 1.-3. Klasse zusammen unterrichtet werden, und Kinder der 4. Stufe extra. Auch kann es möglich sein, dass Sie für Ihr Kind eine Primärprävention von der Krankenkasse bezuschusst bekommen. Das muss beantragt werden. Das entsprechende Formular finden Sie auf der Seite der Sportschule. Die Kiss Kinder Sportschulen gibt es im ganzen Land. Sie bilden einen Dachverband, zu dem auch Bad Friedrichshall gehört. In den Schulen werden von hauptamtlichen Sportfachkräften mit abgeschlossenem Sportstudium Kinder zwischen 5 und 10 Jahren pädagogisch und ganzheitlich unterrichtet. Der Unterricht findet zweimal pro Woche a 60 Minuten statt. Das hohe Ausbildungsniveau wird durch die Lehrkräfte abgesichert und durch deren eigene hohe Ausbildung unterstützt. Die Schule finanziert sich hauptsächlich über die Mitgliedsbeiträge. Man möchte mit dem Konzept die Leistungsfähigkeit von Kindern erhalten und wieder erhöhen, nach dem diese in bedenklicher Art und Weise abgesunken ist. Da gleichzeitig das Risiko für gesundheitliche Einschränkungen gestiegen ist, sind auch die Krankenkassen mit im Boot. Meist kann man schon nach kurzer Zeit nicht nur den Spaß an der Bewegung sehen, sondern auch ein gestiegenes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Musikschule Unterer Neckar

Das Angebot der Musikschule ist für Kleinkinder bis Erwachsene konzipiert. Daneben gibt es Sonderkurse wie den „Musikgarten“ für Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahren. Die kulturelle Bereicherung des Gemeindewesens ist ebenfalls eine Aufgabe der Schule. Dabei wird mit Schulen und Laienmusikgruppen zusammen gearbeitet. Es gibt spezielle Förderungen für besonders begabte Kinder, und extra Kurse für Behinderte oder ausländische Mitbürger. Es gibt in der Einrichtung Einzel- und Gruppenunterricht, oder auch den klassenweisen Unterricht. Es gibt außerdem die Unterscheidung in Grund-, Unter-, Mittel-, und Oberstufe. Die Musikschule Bad Friedrichshall gründete sich bereits 1978 aus dem „Musikverein Duttenberg“. Seit 1991 gibt es einen neuen Verein, der sich um die Belange der Schule kümmert, und die „Musikschule Unterer Neckar“ war geboren. Hier kommen zusammen: Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Gundelsheim und Siegelsbach. Inzwischen wurde eine Schülerzahl von 1600 erreicht. Das Konzept der Schule beinhaltet, möglichst viele Menschen, auch schon Kinder, durch die Musik zusammenzuführen und verschiedene Bildungen, verschiedene Altersgruppen und auch verschiedene Mentalitäten und Nationalitäten zu verbinden. In Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ gibt es regelmäßig große Erfolge der Schüler dieser Schule. Kurse und Workshops werden regelmäßig neben den anderen Veranstaltungen abgehalten. In der Vielzahl der Angebote findet jeder das Richtige, ob er erst neu ein Instrument erlernen will, oder schon länger spielt- ob er noch im Kinderalter ist, oder schon Senior, es ist nie zu spät, mit etwas Neuem anzufangen. Eine der Gruppen der Schule ist die Bläserklasse, die schon viele erfolgreiche Auftritte außerhalb der Musikschule absolviert hat.

Flussgelaunt von Ort zu Ort

Unter diesem ungewöhnlichen Titel gibt es aller zwei Jahre ein Spektakel der besonderen Art auf dem Neckar. Das Sommerfest mit fünffachem Feuerwerk kann man in vollen Zügen genießen, wenn man pendelt, und verschiedene Feste und Veranstaltungen besucht. Ein stündlicher Schiffspendelverkehr, der die Veranstaltungsorte verbindet sorgt dafür, dass Sie überall dabei sein können. Am und auf dem Wasser wird von Bad Friedrichshall bis nach Gundelsheim gefeiert. Der Höhepunkt des Wochenendes ist ein Schiffskorso, der am Abend durch die Dunkelheit stattfindet, wobei es Musik und Tanz und natürlich Feuerwerk gibt. Die tolle Atmosphäre der Lichter und Feuerwerke, die sich im Wasser widerspiegeln, ist unbeschreiblich. Vom Ufer aus ist dieses Highlight wunderbar anzusehen. Die teilnehmenden Boote werden geschmückt und beleuchtet, und bieten einen unvergesslichen Anblick. Neckar 2000 ist ein tolles Schauspiel vor einer unheimlich romantischen Kulisse, die die Landschaft hier bietet. Das nächst Mal kann man dieses Ausnahmeereignis vom vierten August bis zum fünften August im Jahr 2012 erleben. Am Rande gibt es tolle Erlebnisse wie Kutschfahrten, Neckarwettkämpfe, jede Menge musikalischer Unterhaltung und eine Vorführung der Wasserrettung. Stadtführungen an der Schiffsanlegestelle werden ebenfalls angeboten sowie eine Harley Davidson – und Trike-Parade. Auch Kanufahrten sind möglich und ein Schnupperrudern beim ansässigen Ruderverein. Eine Fahrt mit dem Trollinger-Express oder ein Hubschrauberflug, Gleitschirmflüge und Tandemflüge sind für die Gäste das Richtige, die ein bisschen Nervenkitzel haben wollen. Ein Bungee-Trampolin wird aufgebaut und ein Wikingerschiff ist auf dem Neckar zu sehen. Viele Highlights wären noch erwähnenswert wie die Nachtwächtervorführung, aber kommen und staunen Sie selbst.

Deutsche Greifenwarte auf der Burg Guttenberg

Die Burg liegt am Neckar und bietet so wunderbare Veranstaltungen und Möglichkeiten: Hochzeiten finden hier statt und Ritteressen, es gibt ein Burgmuseum und eine Greifenwarte, eine Burgschenke und viel Interessantes zu bestaunen. Die Burg gilt als eines der bekanntesten Ausflugsziele des Neckartales und liegt in herrlicher Kulisse. Die deutsche Greifenwarte lädt täglich von 9 bis 18 Uhr zu Aufführungen ein. Auf Burg Guttenberg kann man Adler, Geier und Uhus fliegen sehen, und manch spektakulären Flug der Vögel. Viel Wissen kann man hier über die besonderen Vögel von fachkundigen Mitarbeitern mitnehmen. Die Zwingeranlagen der Burg, die rund 120 Vögel beherbergen sind ebenso einen Besuch wert, wie Ausstellungen und Skulpturen, die man hier findet. Zur Entspannung nach dem Flug kann man in die Burgschänke einkehren und sich auf einem Rundgang über die Burg entspannen. Wer hier Freude an den Vögeln gefunden hat, und mehr davon erleben möchte, ist herzlich zur Falcon-Expo mit dem internationalen Falknerfestival nach Bad Säckingen im Oktober eingeladen. Alljährlich zu Pfingsten kann man auf der Burg Guttenberg ein buntes Treiben erleben. Denn dann findet hier das große Burgfest statt, unter anderem mit einem Mittelaltermarkt. Der interessante Burghof lädt ein, das Gelände näher zu erkunden. Dabei stößt man auf das Burgmuseum, das unter anderem eine preisgekrönte Ausstellung beherbergt. „Leben auf der Ritterburg“ nimmt die Betrachter mit auf eine Zeitreise ins 19.Jahrhundert, mit Rittern, Reformatoren, Kriegsherren und Jägern. Mit vielen Exopnaten wartet das nicht alltägliche Museum auf und verspricht Wissen und Spaß. Auf für Schulausflüge ist das Gemäuer prädestiniert.

Robert-Mayer-Sternwarte in Heilbronn

Im Herzen Heilbronns ist die 90 Jahre alte Sternwarte zu finden. Sie steht auf dem Dach eines Teiles der Schule. Der historische Hohlglobus ist die besondere Attraktion. Die Sternwarte gilt als sehr gut ausgestattet. Auf dem Weg zu den Sternen muss man fast 100 Stufen meistern. Ein Vortragsraum mit moderner Technik macht es möglich, dass pädagogisch wertvolle Vorträge gehalten werden können. Über das Turmzimmer und weitere Stufen gelangt man von hier zur eigentlichen Aussichtsplattform. Der Kuppelraum ist ein auffälliges Gebäude welches man von hier sieht. Alle technischen Finessen der letzten Jahrzehnte wurden fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Mit mobilen Geräten versuchen die Experten der Sternwarte in die Gegend um die Stadt zu entfliehen, wenn der Dunst die Arbeit in der Innenstadt vereitelt. Die Plattform auf dem Dach des Gymnasiums ist vor fast einhundert Jahren für astronomische Beobachtungen der Schüler erbaut worden. Seit 1914 versuchte man daraus, eine vollwertige Sternwarte zu bauen. Der Krieg forderte auch an diesem Gebäude seinen Tribut, und als das Gymnasium nach 1945 wieder aufgebaut wurde, stand die Sternwarte zunächst leer. Ab 1952 kamen durch Spenden und Schenkungen wieder Geräte an die alte Stelle, die die Möglichkeit zu astronomischen Erkundungen geboten haben. Von 1979 bis 1987 wurde der Wiederaufbau der Sternwarte mit ganzer Kraft vorangetrieben. Im gleichen Jahr ist ein Trägerverein gegründet worden, der sich um alle Belange im Zusammenhang mit der Sternwarte kümmern sollte. Heute ist sie von Schülern wie Besuchern gleichermaßen geschätzt, und die historischen alten Instrumente haben neben den modernen Anschaffungen ihren besonderen Reiz.

Sebastianskirche Kochendorf

Die evangelische Kirchgemeinde Kochendorf, zu der Oedheim und Plattenwald gehören, umfasst außerdem noch Hagenbach und Degmarn. Fast 6000 Mitglieder groß ist die Gemeinde, und bietet drei Pfarrstellen. Als Träger kümmert man sich um 2 Kindergärten. Diese sind der Kiga Waldau im Friedrichshaller Rosenweg und der Kiga Waldersee in der Neckarsulmer Straße in Bad Friedrichshall. Dazu gibt es einen Kindergartenförderverein, der sich um die Belange kümmert. Die Kirchgemeinde besteht seit der Reformation im Jahr 1549. Die Kirche St. Sebastian ist die Hauptkirche der Gemeinde. Sie ist das älteste Bauwerk des Ortes und steht nahe dem Greckenschloss, das ebenfalls sehenswert ist. Der Name kommt öfter vor, die Kirchen, die St. Sebastian oder Heiliger-Sebastian-Kirche heißen, sind dem Schutzheiligen gegen Pest, andere Seuchen und Soldaten, Kriegsinvaliden und ähnlichen gewidmet. Gedenktag ist der 20. Januar. Um die Kirche herum befand sich der Friedhof, allerdings wurde 1600 ein neuer Friedhof angelegt. Der Turm wurde 1655 von einem Blitzschlag getroffen, aber 1661 wieder in Stand gesetzt. Bei der Renovierung um 1900 wurden die alten Außentreppen weggerissen, und zwei Treppentürme gebaut, die heute noch verwendet werden. Nachdem die Kirche im Krieg schwer beschädigt worden war, wurde sie 1948 restauriert und bekam 1952 neue Glocken aus der Glockengießerei Bachert. Historische Grabmale und fast alle Ausstattungsgegenstände wurden bei dem Brand zerstört. Nur wenige historische Relikte blieben daher erhalten, darunter ein Sakratmentshaus aus gotischer Zeit und diverse Reste von Wandmalereien. Seither dient sie wieder den Gläubigen der Orte als Platz für Gottesdienste und andere Verantstaltungen.

Schäferhundeverein

Der Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. Bad Friedrichshall ist ein Hundeverein in dem sich Menschen treffen, die Spaß und Freude mit und an ihren Hunden haben wollen. Es gibt Trainingsmöglichkeiten, an denen auch andere Hunderassen teilnehmen dürfen. Im Vereinsheim werden zu den Übungszeiten die Mitglieder bewirtet. Der Verein besteht seit 1947 und gehört zum Hauptverein in Augsburg. Man kümmert sich hier um die Zucht und Ausbildung der Deutschen Schäferhunde. Der Übungsplatz war zunächst der Salinenplatz am Kanal und an der Kocher. Danach wurden die Übungen auf den Sportplatz in Jagstfeld verlegt. Schließlich legte man sich Vereinsheim, Übungsplatz und Vereinssitz an das Neckarufer, in den Gänsegarten, um. Aber leider kamen alle Bauten bei einem Hochwasser „unter Wasser“. So musste ein neues Vereinsheim her, das Anfang der 60er Jahre gebaut wurde. Dabei wurde ein Fundament aus Findlingen errichtet, sodass das Hochwasser keinen Schaden mehr anrichten konnte. Die Mitglieder des Vereines erbauten ein Haus mit Terrasse, den heutigen Gastraum. 1976 wurde erneut gewerkelt, und Theken- sowie Küchenbereich und die Toiletten angebaut. So wird von den Mitgliedern ständig verbessert und vergrößert, damit sich alle hier wohl fühlen können. Nachdem dies in den ersten Vereinsjahren nicht so üblich war, kommen heute immer mehr Hundefreunde mit anderen Rassen zu den Übungsstunden. Vor allem werden Welpen sozialisiert und an bestimmte Situationen gewöhnt. Danach gibt es die Junghundegruppe und schließlich die Übungszeiten für die „Großen“. Inzwischen gibt es Agilitiy Übungen, Treffen mit anderen Vereinen und Wettkämpfe. Der Salzstadt-Cup wird ausgetragen und ein Faschings-Turnier. Auch in diesem Frühsommer fand der Salzstadt-Cup wieder statt.

Plattenwald

Der Verein von Förderung von Kultur und Sport sowie Förderung der Heimat Plattenwald setzt sich für die Umwelt und den Naturschutz ein. Geplant werden kulturelle und sportliche Aktivitäten wie Literaturtreffs, Wanderungen, Bastelabende oder Radtouren mit Besichtigungen und Weinproben. Auch einen Seniorentreff für alle über 60 jährigen gibt es. Zu den regelmäßigen Aktivitäten zählen die Moutainbikegruppe, der Walkingtreff der Frauen und der Lauftreff, sowie der Vereinsstammtisch. Man veranstaltet einen Kinderfasching, den Plattenwaldlauf, eine Adventsfeier am Europaplatz oder einen Babybasar. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich im Verein zu engagieren. Hervorgegangen ist der Verein aus einer Bürgerinitiative, die eine fortschreitende Bebauung verhindern wollte. Schließlich kam daraus die Vereinsgründung zu Stande. Diese fand 1998 statt. Seither gab es viele Veranstaltungen, für die der Verein federführend war, und das 10-jähige Bestehen des Vereines konnte ebenso begangen werden. Allein der „Plattenwaldlauf“ zieht in jedem Jahr viele Besucher nach Bad Friedrichshall und ist zu einem beliebten Event geworden. In diesem Jahr findet er am 6. Oktober statt. Es handelt sich um einen 5 Kilometer-Lauf, auch gibt es eine zusätzliche Nordic-Walking-Strecke. Der Lauf führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, zu der Waldstrecken gehören aber auch asphaltierte Wege. Die gut ausgeschilderte Strecke wird alle 1000 Meter markiert. Start und Ziel ist die Sporthalle der Grundschule Plattenwald. Zu den dringend benötigten Unterstützern bzw. Sponsoren des Vereines sind die Sparkasse oder die AOK geworden. Weitere Helfer sind gern gesehen. Auch in diesem Jahr gab es schon das Fest der Kulturen. Es war wieder für jeden etwas dabei und wurde zu einem großen Erfolg.

NABU Bad Friedrichshall und Umgebung e.V.

Der NABU Bad Friedrichshall besteht bereits seit 75 Jahren. Ein Stück der Gestaltung der berühmten Salzstadt kann sich der Verein als Erfolg verbuchen. Die Anfänge der Gruppe waren als „Deutscher Bund für Vogelschutz“ zu verzeichnen, woraus sich mit der Zeit eine der mitgliederstärksten Gruppen des NABU herausgebildet hat. Schon seit 1975 gibt sich der Verein vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit Mühe, schon den Kleinsten die Natur nahezubringen. Man hat sich aktiv in Kindergärten, Schulen und Feriengestaltungen eingebracht, um hier von Anfang an Interesse zu wecken. Ein gutes Verhältnis zu den Verwaltungen der Ort ist wichtig, um zusammen das eine oder andere Projekt in Angriff zu nehmen. Die Gruppe unterhält eine NABU Greifvogelstation, die über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bekannt ist. Jedoch ist diese Arbeit auch mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden, der durch Spenden allein nicht mehr zu stemmen ist. Daher hofft man auf die Unterstützung von Landesebene. Im September dieses Jahres gibt es einen Familientag am Kocherwald und einen Festabend in der Aula des Friedrich – von - Alberti – Gymnasiums. Zu den Maßnahmen des NABU gehören praktische Maßnahmen verschiedenster Art, wie beispielsweise die Landschaftspflege oder Vorträge und gemeinsame Exkursionen. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Die Greifvogelpflegestation hat sich im Lauf der Zeit immer weiter entwickelt. Bei einem Tag der offenen Tür kann man sich über Arbeit dort informieren. Umweltweiterbildungen schreibt der NABU in Bad Friedrichshall groß. Unter dem Motto „Rotkäppchen irrt“ informiert man beispielsweise Kindergartenkinder spielerisch über Wölfe. Kostenlose Aktionspakete werden für die Kindergärten angeboten.

Märchenhafter Weihnachtsmarkt in Bad Friedrichshall

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Bad Friedrichshall findet alljährlich für ein Wochenende statt. Er ist klein aber fein, und wird in diesem Jahr von 25.-27. November begangen. Das auch als „Märchenhafter Weihnachtsmarkt“ bekannte Christkindelsfest ist in seiner Art einzigartig und gemütlich. Weihnachtlich geschmückte Hütten stehen vor den herrlichen Kulissen von Greckenschloss, Sebastianskirche und der Altstadt Kochendorfs. Ein buntes Programm hält Überraschungen für Jung und Alt bereit. Ein kleines Märchendorf wird die Kleinsten verzaubern und auf die Weihnachtszeit einstimmen. Märchenzelte werden im Innenhof des Greckenschlosses aufgestellt, in denen Erzählkünstler, Märchenerzähler, Clowns, Puppenspieler und Geschichtenspieler Groß und Klein verzaubern wollen. Der Eintritt zu diesem herrlich weihnachtlichen Spektakel ist frei. Täglich kommen zwei Engel vorbei, wobei die Kinder Wunschzettel mit Luftballons zum Weihnachtsmann schicken können. Ein besinnliches Rahmenprogramm wird geboten. Zunächst geht es mit buntem Treiben am Freitagabend los mit einer Liveband, unter dem Motto „Christmas rockt“. Hier wird alles gespielt, was dem Publikum gefällt. Am Samstagabend wir ein Gospelkonzert alle Gäste verzaubern. Musikschulen und Musikvereine geben ihr Bestes, um den Weihnachtsmarkt wieder zu einem gelungenen Ereignis zu machen. Die Apres-Ski-Party darf auch nicht fehlen. Sie steigt rund um das Bistro Grecken, unter dem Motto „Feiern bis zum abwinken“. Der Markt, dessen stimmungsvolle Beleuchtung und die herrliche Kulisse sind ein Weihnachtsmärchen, dem sich keiner entziehen kann. Bad Friedrichshall lädt alle ein in eine weihnachtliche und winterliche Märchenwelt. Machen Sie mit ihren Kindern einen Ausflug in das adventlich geschmückte Städtchen am Neckar und lassen Sie sich diesen Weihnachtsmarkt nicht entgehen.

Solefreibad

Das Solefreibad in Bad Friedrichshall-Jagstfeld hat ein mit Salzwasser gefülltes Sportbecken, das stolze 900 Quadratmeter groß ist. Besonders von den jungen Badegästen wird das Spaßbecken geschätzt, welches mit 320 Quadratmetern ebenfalls eine stattliche Größe aufweist. Dieses kann mit Strömungskanal, Sprudlern und Massagedüsen aufwarten. Die Riesenrutsche wurde im Jahr 2009 erneuert. Auch gibt es ein neues Edelstahlbecken nebst Komforteinstieg, einen erneuerten Umkleide und Sanitärbereich und ganz neu die Durchschreite-Dusch-Plätze. Die ganz kleinen unter den Badegästen erfreuen sich an Planschbecken, Wasserpilz und Bachlauf. Besondere Freude macht der Matschplatz. Mit einer Schwengelpumpe und der Wasserente haben die Kleinen alle Hände voll zu tun. Die 50 Meter Bahn im salzhaltigen Wasser dient vielen Stammgästen für den Morgensport. Das Wasser ist hier 22 bis 25 Grad warm, und ist ein wahrer Gesundbrunnen. Gegen Schulterverspannungen und so manches andere Leiden hilft die Bewegung in der warmen Sole auf alle Fälle. Alle dreißig Minuten gibt es ein Wellenbad, an dem sich Groß und Klein erfreuen. Die vielen Liegewiesen am Waldrand im Schatten oder auch in der prallen Sonne bieten Freizeitvergnügen pur. Die Sonnenterrasse bietet einen Kiosk, an dem sich alle Badegäste verwöhnen lassen können. Das Sektfrühstück am Sonntagmorgen ist Urlaubsvergnügen pur. Die Öffnungszeiten variieren nach schönem und schlechtem Wetter. Aktuell kann man sie über eine Telefonnummer erfragen, die im Internet zu finden ist. Ein großer Spaß ist in diesem super ausgestatteten Bad garantiert, und zwar für Touristen wie Einheimische. Lassen Sie sich diesen Urlaubsspaß nicht entgehen und besuchen Sie in Ihren Ferien das Solefreibad in Bad Friedrichshall.

DRK Pflegedienst Heilbronn

Der Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes Heilbronn bemüht sich um die stationäre Pflege alter und kranker Menschen. Das Pflegeheim Bad Friedrichshall bietet 86 Personen Platz. Außerdem gibt es die Häusliche Krankenpflege, die sich in Grundpflege, Behandlungspflege und prophylaktische Maßnahmen teilt. Beim DRK kann man ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Jugendliche zwischen 17 und 27 Jahren sind herzlich willkommen. Im Pflegeheim des DRK in Bad Friedrichshall bemüht man sich um die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige. Es wird auf die Transparenz der Arbeit Wert gelegt und auf die Ganzheitlichkeit. Es wird auf die Biographie der Menschen eingegangen. Die individuellen Wünsche werden angehört und wenn möglich erfüllt. Eine gut geplante Pflege erreicht auch eine hohe Güte. In diesem Sinne bemühen sich die Angestellten darum. Unabhängigkeit und Wohnbefinden für die Bewohner soll geschaffen werden. Dies geschieht durch die Behandlungen aber auch durch den Umgang mit den Menschen. Religiöse und spirituelle Bedürfnisse werden angenommen und man versucht, darauf einzugehen. Auch gibt es Demenzerkrankte im Heim. Alle Angestellten versuchen, auf deren Erlebniswelt einzugehen und sie mit Verständnis zu behandeln. Aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse nehmen auf die Arbeit Einfluss. Die Angehörigen werden zuvorkommend behandelt und über die Pflege und andere notwendige Maßnahmen unterrichtet. Auch versucht man die Angehörigen in Entscheidungen mit einzubeziehen. So kann man versuchen, den Kranken die Möglichkeit eines weitestgehend selbstbestimmten Lebens zu geben. Nur so kann man erreichen, dass sich die Pflegebedürftigen wohl fühlen und die Angehörigen ebenso mit der neuen Situation umgehen können.

Sehenswertes in Bad Wimpfen

Die Ritterstiftskirche in Wimpfen ist ein Bau, der sich aus Teilen aus dem 10. Jahrhundert und weiteren Teilen aus dem 13. Jahrhundert zusammensetzt. Der Hochgotische Kreuzgang ist besonders sehenswert. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Benediktinerkloster, in dessen Mauern heute noch Gottesdienste stattfinden. Eines der ältesten Wohnhäuser in ganz Baden-Württemberg befindet sich am Marktplatz Nr. 6. Es handelt sich hierbei um einen romanischen Bau aus dem 13. Jahrhundert. Gehen wir den Weg zum Ortsteil Wimpfen im Tal, kommen wir an der alten Saline vorbei. Diese liegt am Alten Berg. Die Talstadt liegt auf den Fundamenten eines alten römischen Kastells. Die noch zu sehenden Reste der Stadtmauer haben einen mittelalterlichen Ursprung. Ein gotisches Tor war damals der Eingang zum Kloster. Ebenfalls in der Talstadt liegt am östlichen Ende die Cornelienkirche. Diese befindet sich auf dem Friedhof nahe dem Bahndamm. Das Gotteshaus wurde anno 1476 erbaut und hieß zunächst Liebfrauenkirche. Nachdem der Bau verfallen war, sollte er abgerissen werden. Um die Jahrhundertwende wurde das Kirchlein restauriert und damit gerettet. Der schlichte Bau mit seinem rechteckigen Grundriss hat nur an den beiden Portalen Schmuckelemente. Das Nordportal wird als besonders interessant angesehen. Von der Innenausstattung des Hauses sind vor allem die Wandmalereien von Interesse. Diese stammen aus dem 15. Jahrhundert und wurden 1918 erneuert. Die Schöpfungsgeschichte wurde hier in acht Bilder dargestellt. So beispielsweise St. Jodokus, eine heilige Sippe und ein Christus mit Lendentuch und Dornenkrone. Aus seinem Fuß wächst Weizen. Diese Darstellung wird als einmalig angesehen. Außerdem finden sich noch weitere Darstellungen von Verkündigung und Weltgericht bei den Malereien.

Theater Heilbronn

Alle drei Theater der Stadt, die 1844, 1913 und 1982 errichtet wurden, haben ihre Entstehung der Hartnäckigkeit und dem finanziellen Engagements der Bürger der Stadt Heilbronn zu verdanken. Die Geschichte des Heilbronner Theaterlebens reicht bis ins Mittelalter zurück. Schließlich wurde das erste feste Theater gebaut. Durch den großen Zuspruch der Zuschauer sah die Stadt ihre finanzielle Initiative für das Theater als lohnend an. Schließlich hatte es Heilbronn geschafft, einen guten Ruf als Theaterstadt zu erobern. Der neue Jugendstilbau Anfang des 20 Jahrhunderts war Zeugnis des großen Interesses in der Stadt. 1944 wurde das Theaterhaus so schwer von Bomben getroffen, dass 1970 die Ruine gesprengt werden musste. Am Berliner Platz wurde 1983 ein Neubau feierlich eröffnet, der alle technischen Raffinessen enthielt, die es damals gab. Auch heute ist das Haus noch eines der bestausgestattetsten Theater in ganz Deutschland. Vor allem auf die jungen Zuschauer wird hier Wert gelegt. Man beschäftigt eine Theaterpädagogin, und hat eine Kooperation gebildet zwischen Theater und Schulen. So gibt es spezielle Angebote des Theaters für Lehrer und Schüler. Außer einem Kinderclub im Theater gibt es auch einen Theaterjugendclub. Die Clubszene hat sich inzwischen etabliert und hat viele Freunde gefunden. Auf dem Spielplan stehen auch immer wieder Klassiker wie Hamlet oder Faust, dennoch viel Modernes und gar nicht theatertypisches. Auch außergewöhnliche Veranstaltungen wie das „Theaterfrühstück zu Maria Stuart“, welches eine Einführungsveranstaltung mit Frühstücksbuffet ist, oder eine literarische Mittagspause gibt es in Heilbronn. Die eigene Schauspielsparte sorgt für ein kunterbuntes Treiben, die Gastspiele von anderen Musiktheatern sind gern gesehen. Die Einweihung des heutigen Stadttheaters 1982 wurde mit dem bekannten und beliebten Musical „My Fair Lady“ begangen.

Salz- und Sole Radweg

Die Spuren des „weißen Goldes“ Salz ziehen sich in dieser Gegend durch viele Orte. Entlang dieses Weges kann man wunderbar Radfahren, und so wurde der Salz- und Sole Radweg ins Leben gerufen. An vielen Infotafeln kann man sich informieren. An diesen führt der Weg unmittelbar vorbei. Der 38 km lange Pfad für Radler verbindet die Orte Bad Friedrichshall, Offenau, Gundelsheim, Bad Rappenau, Bad Wimpfen und Untereisesheim. In all diesen Orten spielte und spielt das Salz noch heute eine besondere Rolle. Die genauen Infos zur Streckenführung bekommen Sie im Internet und vor Ort. Die Schwierigkeit der Strecke erlaubt es jeder Alterklasse diese zu fahren. Es ist somit eine ideale Ganztagestour für die ganze Familie. Entlang abwechslungsreicher Landschaften, am Ufer des Neckars kann man sich so über die Solebäder informieren. Das idyllische Fünfmühlental und herrliche Ausblicke lassen die Runde zur Romantiktour werden. Die Tour wurde durchgehend gut beschildert, und ist deshalb leicht zu finden. Auch Einkehr und Ausflugstipps entlang der Strecke findet man im Netz. Eine Kanu+Bike Tour führt ebenfalls hier entlang, und Sie finden an dem Weg auch Gastgeber von Bett & Bike. In Gundelsheim finden Sie eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art: Die Schokoladenmanufaktur Schell mit Cafe und Zimmervermietung. Hier kann man die Seele baumeln lassen und sich nach der anstrengenden Radlerei erholen und verwöhnen lassen. Das erstklassige Konditorenhandwerk der Manufaktur wird schon in der 3. Generation betrieben. Entsprechend können Sie zum Thema „Schokolade und Wein“ besondere Stunden erleben, die Sie nirgends wieder so finden werden.

Friedrichshaller Sportverein

Der Friedrichshaller Sportverein 1898 e.V., kurz FSV genannt, wurde 1996 aus TSV Bad Friedrichshall, TSV Hagenbach und dem TSV Jagstfeld zusammengeschlossen. Heute ist der Verein einer der größten im Kreis Heilbronn. Er besteht aus zehn Abteilungen, und ist im Sportpark in Jagstfeld beheimatet. Dieses groß angelegte Sportgelände bietet für viele Sportarten die besten Bedingungen. Nach der Zusammenlegung der drei geschichtsträchtigen Sportvereine, die jeweils schon rund einhundert Jahre alt waren, kam man auf eine Mitgliederzahl von circa 2900 Sportlern. Die Abteilungen Fußball, Handball, Volleyball, Tischtennis, Karate, Turnen, Leichtathletik, Sportakrobatik, Eisstockschießen und Behindertensport sind aktiv. Während die Fußballer in verschiedenen Mannschaften um Siege kämpfen gibt es auch bei den Handballern derzeit Sage und Schreibe 9 Mannschaften, was wohl kaum ein anderer Verein aufbieten kann. Auch bei der Abteilung Karate gibt es eine Ausbildung speziell für Kinder. Bei den Turnern gibt es Angebote für kleine und große Vereinsmitglieder. Auch Fitness- und Entspannungskurse beim FSV sind begehrt. Die seltene Abteilung „Sportakrobatik“ bietet eine Basisgruppe und eine Leistungsgruppe. Die im Behindertensport Aktiven sind stolz auf Ihre Integration ins Vereinsleben, die hier wirklich nicht nur auf dem Papier steht. Jeder der hier Lust und Laune zu sportlicher Betätigung hat, ist herzlich willkommen. Zum Verein gehören sogar drei verschiedene Gaststätten, wie die Sportparkgaststätte, der Schnitzel-Charly und das Clubheim Hagenbach. Der neue Sportpark wurde 2009 eingeweiht. Er liegt zwischen Kocherwaldhalle, dem Kocherwald und dem Solefreibad und hat nach vielen Jahren des Bauens seinen Abschluss gefunden um nun für Groß und Klein zweites zu Hause zu sein.

Rathaus Kernstadt

Die Stadt in ihrer heutigen Form wurde 1933 bis 35 durch den Zusammenschluss von verschiedenen Orten gegründet und so wurde beschlossen, dass in der neuentstandenen „Mitte“ ein neues Rathaus entstehen muss. Dieses wurde am 14.Oktober 1967 eingeweiht. Die Planung des modernen Gebäudes unterlag Herrn Professor Roland Ostertag aus Stuttgart. Die typische Art der 60er Jahre, mit Sichtbeton und geraden Formen ist hier deutlich sichtbar. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die 19.000 Einwohner zählende Stadt unterhält Städtepartnerschaften mit Saint Jean le Blanc in Frankreich, Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt und Isenbüttel in Niedersachsen. Die Stadt liegt am Neckar, welcher hier seit den 20er Jahren für die Schifffahrt ausgebaut ist, und heute eine Bundeswasserstraße ist. Der Bürgermeister der Stadt hat einen Gemeinderat unterstellt, sowie mehrere Ausschüsse. Verschiedene Fachbereiche, wie Verwaltung und Finanzen, Öffentliche Ordnung und Soziales sowie Umwelt und die Fachbereiche Planen und Bauen sowie Tiefbau sind in die Verwaltung der Stadt integriert. Die Stadtwerke sind ein Eigenbetrieb der Stadt. Ihre Büros liegen ebenso im Rathaus wie die der öffentlichen Verwaltung. Dazu gehören auch Mitarbeiter der Stadtentwässerung und der Betriebsausschuss. Die Stadt verwaltet circa 80 Mietwohnengen. Ob und welche frei sind, kann man auf der Internetseite der Stadt erfahren. Auch einen aktuellen Mietspiegel finden Sie hier sowie andere Regelungen und Gebühren, die für Bürger der Stadt relevant sind. Da die Wohnungen sehr begehrt sind, wurden im Moment auch alle vermietet. Ausschreibungen für die Arbeitsplätze im Rathaus gibt es momentan auch keine. Es sind alle Stellen besetzt.

Neckartal-Radweg

Der fast steigungsfreie Weg führt auf 350 Kilometern vom Neckarursprung in Villingen-Schwenningen bis in die malerische Stadt Heidelberg. Dabei kommt er in Stuttgart vorbei, im Heilbronner Land und führt dann über Bad Friedrichshall. Entlang des Weges kann man dabei alle so unterschiedlichen Landschaften Baden-Württembergs sehen, die Industrie- und Wirtschaftsorte, den Weinbau und die Landwirtschaft und die historischen Gemäuer der Schlösser und Burgen. Das Teilstück des Weges in der Nähe von Bad Friedrichshall verläuft zusammen mit dem Paneuropa-Radweg, dem Burgenstraßen-Radweg und dem Alb-Neckar-Radweg. Dadurch kann man die Strecke wunderbar planen und mehrere Wege nutzen. Der geheimnisvolle Odenwald und die Schwäbische Weinstraße lernen Sie kennen, ruhige Landstraßen und Radwege, die allesamt gut ausgeschildert sind, und Ihnen so den rechten Weg weisen. Wunderbare bekannte Städte sind am Wegesrand zu entdecken und laden zu einer Pause ein, wie Marbach oder Lauffen. Der Weinbau und die Winzer lohnen hier einen Abstecher, der mit einer Weinprobe belohnt wird. Auch kommen Sie in der Nähe von Lauffen am Naturpark Stromberg-Heuchelberg vorbei. Wer diese Berge erklimmt, kann mit einer tollen Fernsicht rechnen. Der beste deutsche Rotwein kam 2006 aus dieser Region. Der Schwarzriesling wurde mehrfach ausgezeichnet. Verkostungen und Kauf von Wein sind an vielen Stellen möglich. Die Biergartenhauptstadt Heilbronn liegt ebenfalls an Ihrem Weg. Der Salz-und Sole Radweg kann von hier aus befahren werden, und ein Abstecher nach Bad Friedrichshall lohnt auf alle Fälle. Die Wellness- und Gesundheitseinrichtungen von Bad Rappenau und anderen Kurorten laden zum verweilen ein. Hier können Sie neue Kräfte tanken für die weitere Radtour.

Angelsportverein Bad Friedrichshall-Kochendorf e.V.

Der Verein wurde bereits 1883 gegründet, aber da für einige Jahre keine Unterlagen existieren, kann der Verein seine Geschichte erst seit 1934 nachzeichnen. Auch hier war die Vereinstätigkeit durch den Krieg überschattet und schließlich unterbrochen. Erst 1946 wurde die Arbeit wieder aufgenommen. 1993 wurde zum 100 jährigen Bestehen ein großes Fest gefeiert. Heute hat der Verein 145 Mitglieder davon 32 Passive. Die Mitglieder angeln in der Kocher, dem Salinekanal, dem Schachtsee und dem alten Neckar. Die Gewässer werden von den Mitgliedern nicht nur beangelt, sondern auch gepflegt und sauber gehalten. Ziel ist ein artenreicher Fischbestand in gesunden Gewässern, was jedoch nicht allein in der Macht des Angelvereines steht. Die Jugendbetreuung hat dabei einen großen Stellenwert. Außerdem gibt es im Vereinsraum Unterweisungen in Angelkunde, Gewässerkunde, über Pflanzen und Tiere in und am Gewässer, Knotentechniken und Fliegenbinden, Posenbasteln und praktischer Angelunterricht. Es gibt im Vereinsleben Ausflüge an interessante Fischgewässer und Übernachtungen an Vereinsgewässern. Zwischen 10 und 16 Jahren ist Nachwuchs in der Jugendgruppe willkommen. Das Vereinsheim im unteren Teil des Greckenschlosses wurde dem Verein 2003 zur Verfügung gestellt. Die Renovierung konnte beginnen. Trotz des schlechten Zustandes in dem die Räume übergeben wurden, haben sich die Mitglieder mit viel Tatendrang und Fleiß ans Werk gemacht. Mit 2000 Arbeitsstunden wurde aus der Ruine ein Schmuckstück. 2004 konnte das neue Vereinsheim mit einem Tag der offenen Tür eröffnet werden. Was mit gemeinsamen Wollen und viel Geschick geschaffen werden kann, ist den Bildern auf der Homepage des Vereines zu entnehmen. Das zur Eröffnung eingeheimste Lob für die Arbeiter ist mehr als verdient.

Der Tag des offenen Denkmals

In jedem Jahr am 13. September steht ganz Deutschland unter dem Motto „Tag des offenen Denkmals“. Auch in Österreich und der Schweiz wird dieser Tag unter anderem Namen begangen. Die Tagesveranstaltung soll der Öffentlichkeit die Bedeutung des kulturellen Erbes nahebringen. Auch die Belange der Denkmalpflege müssen in den Mittelpunkt gerückt werden, um immer wieder Interessierte dafür zu gewinnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert den Tag. Die Länder haben jedoch die Organisation in ihrer Verantwortung. In diesem Jahr wird der Tag unter dem Motto stehen „Romantik, Realismus, Revolution – das 19.Jahrhundert“. Insbesondere der rasante technische Fortschritt der damaligen Zeit soll damit in den Mittelpunkt gerückt werden. In Bad Friedrichshall wurden am Tag des offenen Denkmals im Jahr 2009 Schloss Heuchlingen, Schloss Lehen und die Sebastianskirche zugänglich gemacht. Da das Motto „Historische Orte des Genusses“ war, wurden an allen drei Standorten die Gäste bewirtet. In Schloss Heuchlingen konnten die Gäste sogar die Sonne auf dem Schlosshof genießen. Die Geschichte des Deutschordensschlosses in einer Ausstellung, ein Forscher-Quiz für Kinder und eine Ausstellung von Gartenmöbeln im Park sowie die Hochzeitsausstellung im Gewölbekeller ergänzten das wunderbare Programm. Führungen wurden von den Gästeführern der Stadt angeboten. Mehr als 500 Besucher nahmen daran interessiert teil. Die jährlichen Themen geben wieder, um was sich die Anschauung der Geschichte alles drehen kann, wie zum Beispiel: „Denkmal als Schule – Schule als Denkmal“, welches das Motto im Jahr 2001 war, oder „Wie läufts? Schwerpunktthema Wasser“ im Jahr 2004. 2005 war das bedeutsame Thema „Krieg und Frieden“ an der Reihe und lockte bundesweit mehr als 4 Millionen Menschen in die Denkmale.

Schloss Heuchlingen

Außerhalb Bad Friedrichshalls, auf Ländereien des Ortsteils Duttenberg, befindet sich das Schloss Heuchlingen. Es handelte sich hier um eine landwirtschaftlich genutzte Staatsdomäne. Der Ursprung liegt im 12.Jahrhundert als Burg. 1222 wurde diese samt einer Mühle erstmals erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde das Anwesen vom Deutschordensamt renoviert und genutzt. Eine Zerstörung während des Bauernkrieges 1525 setzte dem Gemäuer ein jähes Ende. Ab 1530 gab es einen Wiederaufbau, der im Stil der Renaissance erfolgte. Umbaumaßnahmen im ausgehenden 18.Jahrhunderten führten zu dem barocken Aussehen des Schlosses. Der Deutschordensmeister Karl Alexander von Lothringen gab diesen Umbau in Auftrag. Sein Wappen ist noch heute an der Fassade zu sehen. Seit 1900 gehörte das Anwesen der Südzucker AG, die es als Mitarbeiterwohnungen nutzte. Seit 2002 sind Büros und Wohnungen verpachtet. 1954 fielen 20 Hektar des dazugehörenden Landes an die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg. Die Anlage ist nicht zugänglich, außer zum Tag der offenen Tür 2006, als man das Anwesen besichtigen durfte. Das dreiteilige barocke Wohngebäude mitsamt den Wirtschaftsgebäuden, Kellern, Torhaus und Türmen sind von Mauern und Gräben umzäunt. Außerhalb der Mauern gibt es weiterer Gebäude, die dazu gehören. Der Schlossbrunnen hat einen unterirdischen Gang zum Untergeschoss des Torturms. Im Inneren ist durch die jahrelange Nutzung mit Landwirtschaft und Militär jeglicher Prunk verschwunden. Nur im historischen Rittersaal wurden die Reste einer Wandmalerei freigelegt. Imposant von außen anzusehen ist der halbrunde Treppenturm, der zwei Gebäudeteile scheinbar miteinander verbindet. Auch wenn das Innere nicht zu besichtigen ist, so ist doch der Gebäudekomplex von außen sehenswert und interessant.

AGRIA Freunde Untergriesheim

Die AGRIA Werke GmbH stellt Motorgeräte für die landwirtschaftliche, gärtnerische und kommunale Verwendung her. Typisches Beispiel dafür sind Kleintraktoren. In der Nähe von Mockmühl wurde die Firma 1945 gegründet. Das legendäre „Käutermoped“ war eine Erfindung und Herstellung dieses Betriebes. Die Freunde dieser schönen Maschinen haben sich in diesem Verein zusammengeschlossen und veranstalten viele Fahrten, Feste und nehmen an diversen Veranstaltungen teil. Zum 1. Mai gibt es eine traditionelle Ausfahrt, Jahreswanderungen werden organisiert und weiter Zusammenkünfte. Das Agria-Fest wurde auch im letzten Jahr von einer Börse begleitet, die ein Rekordergebnis einbrachte. Faschingsumzug und Vatertagsausflug gehören ebenfalls zum Vereinsleben. Es findet eine AGRIA-Dreiecksfahrt statt. Auch gibt es Treffen der verschiedenen Fanclubs, sogar international. Der Bundesverband heißt „Historische Landtechnik Deutschland e.V.“. Einen kuriosen Rekord stellte man auf, als 725 Kilometer mit Tempo 10 zwischen Heilbronn und Ungarn zurückgelegt wurden. Und zwar auf einem AGRIA-Einachsschlepper. Mit vier dieser Fahrzeuge war man unterwegs. Am Tag wurden rund 100 Kilometer zurückgelegt. Die Fahrzeuge sind Oldtimer, die liebevoll gepflegt und restauriert sind. Die AGRIA, der sogenannte „Mercedes unter den Ackermaschinen“, verließ in dieser Bauart in den 50er Jahren das Werk. Bis zu dieser stolzen Herausforderung war die längste zurückgelegte Strecke lediglich 50 Kilometer lang. Ersatzteile und Benzinkanister waren an Bord. Auch nahm man an der Umwelt- und Energieausstellung in Möckmühl teil. Die Mitglieder des Bad Friedrichshaller Vereines sorgten mit ihren Maschinen für einen originellen Zubringerdienst in Möckmühl. Wer sich für die wunderbaren alten Maschinen interessiert, kann sich beim Verein melden und kann eventuell die eine oder andere interessante Geschichte zu den Agrias beitragen.

Mennonitengemeinde

Im Bad Friedrichshaller Ortsteil Kochendorf gibt es die Freikirche der Mennoniten. Hier feiert man jeden Sonntag einen Gottesdienst und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein. Die Mennoniten sind eine evangelische Glaubensgemeinschaft. Sie ging aus der Täuferbewegung der Reformation hervor. Angeblich hat diese kirchliche Gemeinschaft weltweit circa 1,6 Millionen Anhänger, in Deutschland davon 40.000 in ungefähr 190 Gemeinden. Man trifft sich in Kochendorf wöchtenlich zu Gesprächskreisen und Arbeitskreisen. Auch gibt es Seniorentreffen und Abende für „Frauen in der Lebensmitte“. Zudem gibt es jährliche Veranstaltungen wie ein gemeinsames Frühstück am 1.Advent oder das Erntedankfest. Das Gemeindehaus befindet sich in der Bachstraße 14, davor steht ein Brunnen. Über die Gemeinde gibt es das Jugendwerk der Süddeutschen Mennonitengemeinden, die Freizeiten für Kinder und Jugendliche organisieren. Die Tagesstätte Thomashof e.V. ist das Bibelheim der Mennoniten. Dazu gibt es das Ausbildungs- und Tagungszentrum Bienenberg und die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland. Zur Zeit sucht man einen Pastor. Die Gemeinde mit circa 60 Mitgliedern im Umkreis von 40 Kilometern um Kochendorf möchte für Ihr Gemeindeleben einen neuen Pastor haben. Dieser sollte selbstverständlich eine theologische Ausbildung haben und Erfahrungen in den speziellen Arbeiten der mennonitischen Gemeinde mitbringen. Das Gemeindeleben wird von den Mitgliedern gemeinsam gestaltet. Dies betrifft nicht nur die Gestaltung des Gottesdienstes, sondern auch alle anderen Aufgaben werden stets von mindestens zwei Gemeindemitgliedern ausgeführt. Ein Gemeindebrief erscheint monatlich. Diesen kann man sich auf Wunsch schicken lassen. Zu Erfahrungsaustausch und seelsorgerischem Zuspruch sind Sie von der evangelischen Freikirche der Mennoniten herzlich eingeladen.

Burg Hornberg Neckarzimmern

In Neckarzimmern, unweit des Flusses Neckar, gelegen zwischen Bad Wimpfen und Mosbach finden Sie die ehemalige Ritterburg Hornberg. 1184 wurden erstmals Daten über die Burg festgehalten. Allerdings gibt es Hinweise, dass das Bauwerk bereits aus dem 11. Jahrhundert stammt. Besitzer waren zunächst die Grafen von Laufen, bis sie dann mehrfach veräußert wurde. Der berühmte Götz von Berlichingen kaufte die Hornbergburg 1517 und verbrachte einen Großteil seines Lebens hier. Die hier von ihm verfassten Notizen für eine Autobiographie waren die Vorlage für Goethes berühmtes Werk. Später verkauften die Erben das Gemäuer an Freiherrn von Gemmingen, die noch heute Besitzer der Burg sind. 1689 wurde die Burg teilweise zerstört. Erst 1825 wurde die zu großen Teilen verfallene Anlage mit staatlicher Unterstützung wieder aufgebaut. In den 50er Jahren hat man einen Umbau veranlasst, der der Errichtung einer Burggaststätte diente. Später wurde das Restaurant noch mit einem Hotel erweitert. Noch heute ist die Burg ein wunderbares Burghotel. Das Museum, das seit den 60er Jahren für Besucher geöffnet hat, beherbergt alte Waffen und vor allem eine große Bibliothek, die viele Bände ihr eigen nennt. Das Glanzstück der Ausstellung ist die Ritterrüstung von Götz von Berlichingen, die im Original zu bewundern ist. Viele Besucher kommen alljährlich nach Bad Friedrichshall, die diese Burg ganz in der Nähe besuchen wollen. Eine gute Gelegenheit dafür sind solche Großereignisse der Stadt wie „Bad Friedrichshall leuchtet“ oder das „Schacht-See-Fest“. Auch Flussfeste auf dem Neckar sind etwas Besonderes, und das riesige Straßenfest lockt Jung und Alt ins Freie. Kindertheater und Clowns, Zauberer und Zirkus sind hier zu Gast.

Duttenberger Bockbierfest

Das traditionsreichste Vereinsfest Bad Friedrichshalls ist das Duttenberger Bockbierfest. Es wird seit dem Jahr 1968 durch den Musikverein begangen. Die ortsansässige Brauerei hat das Fest unterstützt, und so wurde aus dem Vereinsfest das über die regionalen Grenzen hinaus bekannte Bockbierfest. Da die Brauerei verkauft wurde, kam auch die Existenz des Festes in Gefahr. Von 1999 bis 2002 feierte der Verein an dessen Stelle das Krabbäfest. Die Eppinger Brauerei Palmbräu half schließlich dabei, dass zum 111jährigen Vereinsjubiläum die Tradition wieder aufleben konnte. Hier erhält man helles und dunkles Bockbier, was aber nicht das einzige ist, was man auf diesem Fest trinken kann. Auch bekommt man auf dem Fest etwas in den Magen, damit man das starke Bier auch verträgt. In jedem Jahr gibt es ein buntes Programm, wie beispielsweise eine Theateraufführung, der traditionelle Fassbieranstich, und die Jugend des Duttenberger Musikvereins gibt ihr Können zum Besten. Blasmusik verschiedener Vereine darf natürlich nicht fehlen und am Festsonntag gibt es einen ökumenischen Gottesdienst. Die Unterhaltungsmusik des Vereines bietet herrliche Stunden für Jung und Alt. Außerdem gibt es immer auch ein Fest für die Kinder. Der Musikverein Duttenberg e.V. wurde bereits 1892 gegründet. In jedem Jahr gibt es außer dem Bockbierfest noch ein Jahreskonzert. Dieses fand auch im Jahr 2011 statt. Der Verein freut sich über Nachwuchs. Vielleicht besuchen auch Sie im nächsten Jahr das traditionsreiche Bockbierfest und lassen sich von guter Laune und Musik anstecken. Und vielleicht ist der eine oder andere dabei, der Lust dazu hat, beim Musikverein mitzumachen oder zumindest ein Instrument zu lernen.

Bad Wimpfener Stadtspaziergang bis zum Steinhaus

Die Touristinformation von Bad Wimpfen ist im historischen Bahnhofsgebäude untergebracht. Es handelt sich dabei um den einzigen neugotischen Bahnhof in ganz Süddeutschland. 1868 wurde er erbaut und bietet heute nicht nur Information der Stadt Platz, sondern auch noch einem Restaurant. Hier beginnen die Stadtführungen durch Bad Wimpfen. Folgen wir einer solchen Stadtführung, kommen wir als erstes nach dem Bahnhof an das Hohenstaufentor. Es hat auch den Namen Schwibbogen-Tor. Es handelt sich hier um den ehemaligen Zugang zur Kaiserpfalz. In der Schwibbogengasse findet man ein herrliches Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert mit hebräischer Inschrift. Ein jüdischer Betsaal war hier untergebracht. Der sogenannte „Rote Turm“ gehörte ebenfalls zur Kaiserpfalz. Gleich nebenan steht das „Nürnberger Türmchen“, welches an die Hilfe der Stadt Nürnberg nach dem 30jährigen Krieg erinnert. Ebenfalls in der Schwibbogengasse kommen wir an einem romantischen Wohnhaus vorbei, welches eine herrliche Fassade hat. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert. Nächster Besucherpunkt sind die Arkaden des staufischen Palas. Hier stand ehemals der große Saal der Kaiserpfalz. Errichtet sind die gigantischen Säulen etwa 1200. Die romanische Baukunst ist hier besonders zu bewundern. Die Pfalzkapelle der Kaiserpfalz ist genauso alt. Sie wurde dem Heiligen Nikolaus geweiht und 1837 in ein Bauernhaus mit Scheune umgewandelt. Nachdem die Kapelle Anfang des 20 Jahrhunderts wieder ihre ursprüngliche Gestalt angenommen hatte, beherbergt sie heute das Kirchenhistorische Museum von Bad Wimpfen. Das Steinhaus wurde wahrscheinlich als Kemenate der staufischen Pfalz errichtet. Es gilt als größter romanischer Bau als Wohngebäude in ganz Deutschland. Das siebenteilige Fenster findet vor allem bei Kennern viel Interesse. Ebenso die Wandmalereien im Inneren.

Bergkapelle

Die Verknüpfung von Industrie und Tradition wird hier hoch gehalten. Aus den Reihen der Südwestdeutschen Salzwerke AG hat sich eine Bergkapelle zusammengefunden, wobei die Anfänge bis in das späte 19.Jahrhundert zurückreichen. Mit rund dreißig Mitgliedern ist hier ein populäres Blasorchester entstanden. Sogar Rundfunkt und Fernsehauftritte gab es schon. Repräsentative Aufgaben werden durch das Orchester wahrgenommen. Die alljährliche Barbarafeier der Bergleute mit einem Festmarsch durch die Bad Friedrichshaller oder Heilbronner Straßen ist ein Highlight im Orchester. Schallplatten und CD-Produktionen gab es schon, mit den Titeln „Ein klingendes Glückauf“, „Munter schallt´s im Salz“ sowie „Glückauf ihr Bergleute“ und „Sole, Songs und Spezialitäten“. Die neueste CD „Spaß mit Brass“ ist ebenfalls inzwischen auf dem Markt. Im Besucherbergwerk Bad Friedrichshall – Kochendorf ist die Bergkapelle über und unter Tage zu erleben. Wer also einen Besuch in Bad Friedrichshall auf seinem Programm hat, was auf alle Fälle aufgrund der zahlreichen Attraktionen lohnt, sollte das Schaubergewerk auf alle Fälle einplanen und die Bergkapelle möglichst live erleben. Denn ein solches Schauspiel bekommt man nicht überall geboten. Auch in diesem Jahr war das Orchester bei der Eröffnung der Salzstadtmesse in Bad Friedrichshall dabei. Die bis zu 10.000 Besucher, die die Messe hat, konnten sich an den Darbietungen erfreuen. Die Messe, die alle 5 Jahre stattfindet, ist ein Zeichen des großen Erfolges dieser Stadt, zu der auch zahlreiche Kulturgruppen wie die Bergkapelle gehören. Wollen Sie also etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden tun, kommen Sie nach Bad Friedrichshall, und genießen Sie Sole und Kultur hautnah.

Spaß trifft Straße

Alljährlich gibt es im Herbst in Bad Friedrichshall ein Straßenfest der besonderen Art. „Spaß trifft Straße“ hieß es auch im Oktober 2010. Ein Riesenprogramm wartet beim Straßen-Theater-Fest auf seine Besucher. Es gibt Comedy, Kindertheater, Zauberer und Clowns, Zirkus, Stelzenkünstler und vieles mehr. Ein verkaufsoffener Sonntag und der Wochenmarkt schließen sich dem bunten Programm an. Der Handels- und Gewerbeverein hat zusammen mit der Stadtverwaltung dieses Event ins Leben gerufen, um ein spaßiges und interessantes Einkaufserlebnis zu schaffen. Da sich die Stadt Bad Friedrichshall als kinderfreundlicher Ort präsentieren möchte, gibt es diesen bunten Tag für alle in der Familie. Das gesamte Programm ist ohne Eintrittsgelder zu besichtigen. Alle Kunstformen der Straße werden an diesem Tag in Bad Friedrichshall erwartet. Verschiedene Bühnen werden aufgebaut, ein Zelt, und viele Künstler werden einfach so zwischendurch auf der Straße Ihr Können zeigen. Spektakuläre Darbietungen werden erwartet, humorvoll und mitreißend soll es wieder zugehen. Der verkaufsoffene Sonntag für die Eltern und Großeltern und der zum Fest in die Innenstadt verlegte Wochenmarkt sollen zum wohlfühlen der ganze Familie beitragen. Ganz Bad Friedrichshalls Innenstadt wird an diesem Tag zur Bühne, ein Shuttle mit einem Kleinbus wird eingerichtet, damit man schneller von einem Ende des Straßenfestes zum anderen kommt. So kann die ganze Familie mit den Kindern einen schönen Tag im Herbst erleben, die Erwachsenen können ohne Stress einkaufen, während die Kinder einen großen Spielplatz um sich herum haben. Die Straßenkünstler aus dem ganzen Land, die sich hier präsentieren, werden viel Neues im Gepäck haben, das noch keiner kennt.

Fischerei und Sportangler Verein Neckarsulm und Umgebung e.V.

Der Verein, der 1891 in Jagstfeld gegründet wurde, hat zum 120jährigen Bestehen eine Rückschau gehalten. Leider werden die Datensammlungen zu den ersten Jahrzehnten dadurch erschwert, dass eine Zerstörung durch den Krieg 1945 auch fast alle Vereinsunterlagen betroffen hatte. Allerdings kann anderen Unterlagen entnommen werden, dass der Verein bereits vor der Jahrhundertwende rund 150 Mitglieder hatte, und somit äußerst beliebt gewesen sein muss. Man hat sich von Anfang an im Verein darauf konzentriert, die Gewässer reinzuhalten, Rechte und Interessen der vielen Fischereiberechtigten zu wahren und die Fischzucht zu fördern und zu beobachten. Die einheimischen Fischarten, die sich hier gut züchten lassen, sollten kontrolliert vermehrt werden. Der Verein setzt Fische in die Gewässer ein, wie Karpfen und Hechte, aber auch andere Arten. Bereits zu Anfang des 20.Jahrhunderts wurde festgestellt, dass durch die Einleitung der Abwässer von anliegenden Fabriken die Wasserqualität erheblich leidet. So wurden die Produktionsstätten dazu aufgefordert, Klärbassins zu bauen, für die damalige Zeit sehr fortschrittlich. 1949 gab es ein großes Fischsterben durch den Überlauf eines übergelaufenen Klärteichs. Der Verein erstritt daraufhin für seine Mitglieder eine Entschädigung. Auch 1953 gab es nochmals ein großes Fischsterben, dessen Auslöser aber nicht gefunden werden konnte. Seit 1981 darf man diesem Verein ab 10 Jahren beitreten. Dafür muss man im Besitz des Jugendjahresfischereischeines sein. In den ganzen Jahren sorgten viele fleißige Hände für ständige Verbesserungen für die Fischer und Angler, wurden Umweltsünden aufgedeckt und Entschädigungen erstritten. Dieser nicht immer leichten Aufgabe bleibt man sich treu. So wurde im Jahr 2008 ein neuer Fischaufstieg gebaut.

Bad Friedrichshall leuchtet

Eine Vielzahl von Festveranstaltungen wird in jedem Jahr den Besuchern und Einheimischen von Bad Friedrichshall geboten. Unter anderem das Sommerfest „Bad Friedrichshall leuchtet“. Unter dem Motto „Licht und Musik im Herzen von Bad Friedrichshall“ findet ein Lichterfest statt. Organisiert von der Stadtverwaltung und dem Handels-und Gewerbeverein lädt man herzlich zur „Langen Nacht des Einkaufens“ ein. Lichtkunstkonzept und Livemusik sorgen für die richtige Stimmung und sind an sechs Standorten vertreten. So werden das Fest und das Einkaufen zum wunderbaren Erlebnis in der Stadt. Aus Nah und Fern reisen zu diesem Spektakel Tausende an um dieses Fest voll Atmosphäre zu genießen. Wie in jedem Jahr wird der Abend stimmungsvoll sein, und alle Besucher verzaubern. Eine OpenAir-Veranstaltung vereint „Licht und Sound“ in der Innenstadt von Bad Friedrichshall. In farbiges Licht gesetzte Häuserfassaden bringen imposante Bilder zu Tage, ebenso andere eigentlich alltägliche Dinge, die mit dem Licht verzaubert werden. Für 2011 gibt es ein Lichterlabyrinth auf dem Rathausplatz unter dem Motto „Auf leisen Sohlen statt mit Pauken und Trompeten“. Licht- und Schatteninstallationen von mannshohen Scherenschnitten werden die Besucher faszinieren. Regionale Bands werden an diesem Abend für Livemusik sorgen. Durch einige Sponsoren aus der Wirtschaft Bad Friedrichshalls kann das Fest auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg werden. Nach dem Sonnenuntergang sieht man die Stadt leuchten, während sich tausende fröhliche Menschen auf den Straßen tummeln. Mit diesem faszinierenden Bild aus dem Hotel- oder Wohnungsfenster kann man Bad Friedrichshall in besonderer Stimmung genießen. Lassen Sie sich davon inspirieren und kommen Sie im nächsten Jahr wieder, wenn es heißt: „Bad Friedrichshall leuchtet“.

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Die Jugendhilfe Bad Friedrichshall e.V. hat die offene Kinder- und Jugendarbeit ins Leben gerufen. So gibt es unter der Federführung des Vereines unter anderem den Kinder- und Jugendtreff Stadtmitte. Hier gibt es Termine für Kindertreffs, Termine die der Jugend vorbehalten sind, und einen speziellen Mädchentreff. Desweiteren gibt es den Kinder- und Jugendtreff „Magnet“, der mit Terminen für einen „offenen Treff“ verschiedene Altersgruppen zusammenbringen möchte. Der Dritte im Bunde ist der Treff „Schafhaus“, der Termine für Kinder und Jugendliche anbietet. Auch gibt es noch den Treff „VIP“, der ebenfalls für alle Altersklassen Termine anbietet. Viele Projekte werden vorbereitet und durchgeführt, wie die Sommerfreizeit, in der in die Nähe von Strassbourg gefahren wird. Dort gibt es 5 Tage lang erlebnispädagogische Aktionen, zu denen es nähere Informationen bei den Jugendpflegern gibt. Auch gab es eine KultTour 2011, bei der zusammen das Ruhrgebiet erkundet wurde. Es werden für viele Veranstaltungen wie das Kinderfest am Schachtsee immer gerne helfende Hände gesehen. Dazu gibt es außerdem Treffübergreifende Projekte und Aktionen, wie im vorigen Jahr die Aktionswoche von Kinder- und Jugendarbeit und Schulsozialarbeit mit mehreren Angeboten zum Thema Internet und Co. Eine Berlinfahrt gab es ebenfalls im letzten Jahr, die allen Spaß gemacht hat. Höhepunkt war der Besuch des Bundestages. Selbst Theaterbesuche stehen auf dem Programm, wie im Vorjahr eine Aufführung der deutsch-türkischen Theatergruppe in Heilbronn. Das Schülercafe wird gerne genutzt und steht allen offen, vor allem den Schülern der umliegenden Schulen. Dazu gibt es Kreativangebote. Für die zahlreichen Aktivitäten können jederzeit Vorschläge eingebracht werden.

Der Handels- und Gewerbeverein Bad Friedrichshall e.V.

Der Handels-und Gewerbeverein Kochendorf und der gleiche Verein in Jagstfeld fusionierten 1966. Die Maßnahmen des Vereines sollen zur Leistungsfähigkeit des Standortes beitragen. Man informiert die Bevölkerung und versucht, die lokale Wirtschaftskraft zu stärken. Auch bemüht man sich um die Erhaltung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen. Viele Geschäftsinhaber sind hier Mitglied von Raumausstattung bis Pflegedienst, von Gastronomischen Einrichtungen bis zu KfZ-Reparaturen-Betrieben. Der Verein ist auch der Initiator der alljährlichen Veranstaltung „Bad Friedrichshall leuchtet“, und lädt dabei zu einer langen Einkaufsnacht ein. Inzwischen ist das Fest schon zur Tradition geworden und fand auch in diesem Jahr im Juni statt. Tausende aus Nah und Fern kamen und besuchten die Veranstaltungen rund um Lichterlebnis und Lichtkunst. Licht und Sound waren in Bad Friedrichshall zu Gast und unter dem Motto „Auf leisen Sohlen statt mit Pauken und Trompeten“ gab es Illusionen in skurrilen Gestalten. Sechs regionale Bands sorgten bis weit in die Nacht für Stimmung bei jeder Generation. Die Hauptsponsoren, die Stadtwerke Bad Friedrichshall und Weitere machten dieses Spektakel möglich. Der Verein vertritt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen von Industrie, Handel und Handwerk sowie weiteren Gewerbetreibenden. Damit soll unter anderem der Mittelstand gestärkt werden, und seine Stimme bei mancher Entscheidung deutlich gemacht werden. Denn nur so ist eine Wechselwirkung zwischen Stadt und Gewerbe von Nutzen und Unterstützung möglich. Die Kommunikation in diesem Bereich wird vom Verein aufrechterhalten und gefördert, um den Gewerbetreibenden eine geballte Stimme zu verleihen, die mehr Gewicht hat, als die einzelnen Betroffenen. Die Erfolge der letzten Jahre geben der Arbeit des Vereins Recht.

Schachtsee – Fest

Bad Friedrichshall feiert jährlich ein großes Stadtfest rund um den Schacht-See. Immer am 2. Juli Wochenende wird hier die Festlaune ausgepackt, und Gäste aus Nah und Fern werden nach Bad Friedrichshall eingeladen. Nicht zu vergessen die Einheimischen, die dieses Spektakel keinesfalls verpassen wollen. Das das Programm für alle Altersklassen ausgelegt wird und die tolle Atmosphäre in der Natur unvergleichlich ist, wurde das Fest zu einem bekannten und beliebten Highlight der Region. Mit einer Beach-Party geht es am Freitag los, und der Strandbereich wird dafür geöffnet. Ein DJ wird für Partystimmung sorgen, und die Sonne ist bestellt. Das Programm von Samstag bis Montag ist sehr abwechslungsreich und bunt. Es soll mitgemacht und flaniert werden, genossen und entspannt. An den Nachmittagen bieten die Vereine ihr Können dar mit Tanz, Musik und Show. Die Abende und Nächte kann dann jeder bei Musik und Geselligkeit verbringen, die hier großgeschrieben wird. Auf mehreren Bühnen spielen Live-Bands zum Tanz für jedes Alter. Ein sogenannter „Rundgang der Genüsse“ wird in den Zelten der Vereine geboten. Internationale Spezialitäten werden geboten und jeder wird etwas finden, das ihm besonders gut schmeckt. Am Montag gibt es noch das Kinderfest, bei dem eine große Spielwiese das Areal in buntes Treiben verwandeln wird. Wasserspiele und Akrobatik, Malschule und vieles mehr laden alle großen und kleinen Kinder herzlich an den Schachtsee ein. Die zahlreichen helfenden Hände und Organisatoren haben monatelange Arbeit investiert, und freuen sich auf zahlreiche Gäste bei hoffentlich sommerlich angenehmen Wetter. Bad Friedrichshall lädt Sie herzlich ein.

Kanu- und Radverleih Bad Friedrichshall an Neckar, Jagst und Kocher

Die Firma 100% Kanu+Bike bietet bereits seit 25 Jahren für alle Touristen die Möglichkeit an, geführte Touren zu unternehmen, oder auf eigene Faust los zu paddeln oder zu radeln. Die Wanderungen führen durch die Täler der drei Flüsse durch herrliche Landschaft. Von Mai bis Oktober wird man hier täglich bedient. Das Programm ist so gestaltet, dass es für Anfänger und Fortgeschrittene möglich ist, daran teilzunehmen. Ein Naturvergnügen der besonderen Art ist garantiert. Auch Schulklassen und andere große Gruppen sind willkommen. Bei jedem Wetter finden die Touren statt, außer bei größeren Unwettern, dann wird der Termin verlegt. Verschiedene Kanutouren führen Sie auf den herrlichen Flüssen entlang. Beispielsweise die Zwei-Stunden-Tour von Bad Friedrichshall nach Gundelsheim, oder eine Stunde länger bis nach Neckarmühlbach. Tagestouren nach Neckarelz oder Mehrtagestouren sind ebenfalls im Programm. So findet jeder das Richtige. Auch kann man bei der Firma ab und an gebrauchte Kanus käuflich erwerben, wenn man bei einer Tour besondere Freude daran gefunden hat. Ein besonderes Highlight sind die „Fit-and-Fun-Touren an Kocher, Jagst und Neckar. Dabei handelt es sich um eine 2-Tages-Kombi-Tour, mit eintägiger Kanutour, einem Tag Radfahren mit einem Mietfahrrad und einer Übernachtung mit Frühstück in einem Hotel am Neckar. Für 86 Euro pro Person ist diese Tour nicht nur ein besonderes, sondern auch ein preiswertes Vergnügen. Gleiches gibt es auch noch „DeLuxe“ oder „DeLuxe“ mit E-Bike sowie in weiteren interessanten Varianten. Wenn dann noch die Sonne vom Himmel strahlt, kann man sich fast nichts Schöneres vorstellen.

Das alte Rathaus von Kochendorf

Das im Jahr 1897 erbaute Rathaus ist ein herrliches Fachwerkgebäude, und eines der schönsten Fachwerk-Rathäuser des Landes. Es ist eine Augenweide der ganz besonderen Art. Die hölzerne Treppe ist überdacht, sie führt an der Südseite in den ersten Stock. Das Dach ist hoch und steil und wird von einem spitzen Glockentürmchen gekrönt. Die Balken sind verziert und am südöstlichen Eckbalken ist noch der Platz zu sehen, an dem der Pranger angebracht war. Darüber steht die Jahreszahl 1597. In einem der Fenster ist ein altes farbiges Scheibchen eingefasst, das die Jahreszahl 1554 und die Buchstaben H E beinhaltet. Ein Richterspruch ist zu lesen, der wahrscheinlich aus einer alten Gerichtsstube stammt. Früher gab es in den unteren Räumen die Polizeistube und eine Arrestzelle. Das Alte Rathaus steht an der Hauptstraße und sollte bei keinem Stadtrundgang fehlen. Im Internet gibt es ein herrliches Foto des Rathauses im winterlichen Kochendorf mit weihnachtlich geschmückter Straße. Sein heutiges Aussehen erhielt das Gebäude bei einer Renovierung im Jahre 1890. Das Gebäude war ursprünglich im Erdgeschoss eine halboffene Markthalle. Daraus wurden erst später die heutigen Lagerräume im Erdgeschoss geschaffen. Vermutlich geht deshalb auch die charakteristische Außentreppe in den ersten Stock, da der Haupteingang des Gebäudes nicht im Erdgeschoss war. Zusammen mit dem Greckenschloss , dem Schloss Lehen und der Sebastianskirche hat schon der Ortsteil Kochendorf einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten. Sie können hier sogar fürstlich übernachten, denn das Schloss Lehen bietet Übernachtungsmöglichkeiten an. Seien Sie willkommen in einem schönen Fleckchen Baden-Württemberg.

Deutsches Zweirad- und NSU Museum Neckarsulm

In Neckarsulm befindet sich das Deutsche Zweirad- und NSU Museum. Hier verspricht man eine Erlebnisreise für die gesamte Familie. Ein interessanter Streifzug die die Geschichte von Fahrrad und Motorrad mit 400 Exponaten ist das Ergebnis vieler fleißiger Hände, die dieses Museum auf die Beine stellten. Auf einem Areal von mehr als 2000 Quadratmetern ist es die größte historische Sammlung von Zweirädern ist ganz Deutschland. Dein Schloss aus dem 16. Jahrhundert bildet die Kulisse für dieses Schauspiel, in dem man vom Fahrrad über die Laufmaschine und interessante Hochräder bis zur Moderne imposante Exponate bewundern kann. Der Beginn der Motorisierung und die Legenden der Zweiradgeschichte sind hier an Zweirädern verschiedener Hersteller zu sehen. Über 50 Firmen sind mit ihren Produkten aus vergangener Zeit vertreten. Weltrekordmaschinen wie von Toni Mang gibt es ebenfalls zu bestaunen. NSU war ein Zweiradhersteller, der seit 1880 in Neckarsulm produzierte. Es war Anfang des 20. Jahrhunderts an der Entwicklung von Motorrädern in Deutschland entscheidend beteiligt. Mit ausgewählten Exponaten wird im Museum die Entwicklung der erfolgreichen Firma nachgezeichnet. Die weltweit größte Sammlung von Produkten von NSU hat mit Hochrädern begonnen, und präsentiert die Gesamtentwicklung des Motorrades. Die „Lambretta“, ein wahres Kultfahrzeug, ist natürlich entsprechend präsentiert. Auch im Rennsport war die Firma erfolgreich. Darauf wird in der Ausstellung ebenfalls eingegangen. Die Autos der Firma wie der Prinz kann man auch im NSU-Museum bestaunen. Die erstmalige Ausstattung mit dem Wankel-Motor wurde zwar preisgekrönt, brachte aber nicht den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg. Auch der berühmte Rennwagen steht hier.

Dreifaltigkeitskirche Kochendorf

Im Bad Friedrichshaller Stadtteil Kochendorf findet man die Dreifaltigkeitskirche der katholischen Kirchgemeinde St. Barbara. Sie befindet sich in der Gartenstraße 8. Der ehemals zur Pfarrei Neckarsulm gehörende Ort hatte bis Kriegsende nur wenige katholische Familien, was sich aber durch die Flüchtlinge aus dem Osten änderte. Der erste Gottesdienst der „Notkirche“ Dreifaltigkeit fand im Jahre 1950 statt. Damals wurde ein sogenanntes Expositurvikariat Hagenbach mit Kochendorf „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ eingerichtet. Der Ort Kochendorf wurde im Jahr 817 zum ersten Mal erwähnt. Der Ort hat mit seinen 3 Schlössern und 2 Kirchen einiges sehenswerte zu bieten. Wirtschaftlichen Aufschwung erhielt der Ort, der damals noch nicht zu Bad Friedrichshall gehörte, durch das Salzbergwerk, das 1899 mit einem 180 Meter tiefen Schacht erbaut wurde. Die Ernst Heinkel Flugzeugwerke beanspruchten 1944 zwei Salzkammern des Salzbergwerkes Kochendorf für die bombensicherere Herstellung von Flugzeugturbinen. Hier mussten Zwangsarbeiter Ihren Dienst versehen. Um auch KZ-Häftlinge beschäftigen zu können, wurde das KZ Kochendorf als Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet. Bis zum Kriegsende bestand es glücklicherweise nur ein halbes Jahr. Entsprechende Jagdbomberangriffe der Amerikaner zerstörten viele Gebäude in Kochendorf, wobei auch 40 Menschen ums Leben kamen. Die ehemalige jüdische Gemeinde Kochendorfs hat sich aufgelöst und die Synagoge wurde 1925 an die evangelische Kirchgemeinde verkauft. Die Judenverfolgung der 40er Jahre kostete fünft der sieben noch lebenden Kochendorfer Juden das Leben. So hat der ehemals kleine Ort Kochendorf bezüglich seiner Kirchen eine wechselvolle und besondere Geschichte erlebt. Das eine oder andere Gebäude erzählt noch davon und legt Zeugnis ab von den Planungen und Bauarbeiten früherer Zeit.

AOK Radrundwanderweg

Idyllisch gelegen, abseits der Verkehrswege, führt der AOK Radrundwanderweg in einem leichten bis mittelschwerem Parkur über 29 Kilometer. Eine Fahrzeit von zweieinhalb Stunden muss auf alle Fälle eingeplant werden. Der Weg ist für Radwanderer ausgezeichnet geeignet, die hier die pure Natur erlebenkönnen. Nach beiden Richtungen kann man sich hier zurechtfinden, denn die Ausschilderung ist beidseitig. Man kann sich den Startpunkt je nach Belieben auswählen, beispielsweise in Untergriesheim an dem Wandererparkplatz unweit der Brücke über die Jagst. Wer hier startet, fährt als erstes die Ortsverbindung bis nach Obergriesheim, während man vom Weg aus wunderbar das Panorama von Untergriesheim sehen kann. Ein leichter Anstieg ist als nächstes zu bewältigen. An der nächsten Kreuzung hält man sich links, und fährt an der Kirche vorbei. Nach 300 Metern biegt man rechts in einen Wirtschaftsweg ein, und kommt am Friedhof vorbei. Die alte Straßenverbindung „Rhein-Neckar-Donau“, heute „Gundelsheimer Weg“, ist unser Ziel. Diesen fahren wir leicht bergan entlang, vorbei am Grillplatz. Auf der Höhe zeigt sich ein tolles Panorama. Weiter geht es nach Offenau, wo gegenüber des Rathauses eine kleine Kapelle auf Ihre Besichtigung wartet. Durch Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen geht es weiter bis zur Neckarbrücke. Hier trifft der Weg auf mehrere andere Radfernwege. Vorbei an der alten Stadtmauer und dem Kloster, mit dem Blick auf Jagstfeld. Ein kleiner Steg führt Sie über den Neckar, und weiter bis zum Marktplatz von Kochendorf. Nach dem Überqueren der Kocher öffnet sich der Blick auf Oedheim und Nauenstadt. Durch den Kirchwald kommt man zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Spielmannszug der Feuerwehr

Die Geschichte der Feuerwehr beginnt hier schon 1861, als der Ortsvorstand von Kochendorf die Aufstellung einer Steigerkompanie beschloss. Schließlich wurde die Pflichtfeuerwehr ins Leben gerufen. Durch die immer mehr steigende Mitgliederzahl wurde der Umbau des Spritzenhauses 1864 notwendig. Die Feuerwehr in Jagstfeld gründete sich 1909. Der Zusammenschluss sämtlicher Wehren der heutigen Ortsteile ging mit dem Zusammenschluss der Stadt einher. Feuerwehrangehörige des Löschzuges Hagenbach gründeten 1954 den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Friedrichshall. Bereits 1981 konnte der Zug sein 25.Jubiläum feiern, und im Jahre 2005 folgte das 50. Gute Kontakte zu den örtlichen Musik- und Gesangsvereinen und der Musikschule sind heute selbstverständlich. Eine Jugendgruppe des Spielmannszuges bildete sich 1965, und schafft so den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Momentan gehören 33 Mitglieder zum Spielmannszug. Davon sind 22 Aktive und 11 Jugendliche. Nachwuchs ist jederzeit willkommen, und wer der lustigen Truppe mal über die Schulter schauen möchte, kann gern an einer der Proben teilnehmen. Die Feuerwehr Bad Friedrichshall hat Partnerwehren, so dass auch ein reger künstlerischer Austausch möglich ist. Diese sind Wasserlosen in Bayern, Hoisbüttel in Schleswig-Holstein, Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt und Saint-Jean-le Blanc aus Frankreich sowie Tschagguns/Latschau in Österreich. Zu Jubiläen und Feuerwehrfesten besucht man sich gegenseitig, zu Tagen der offenen Tür oder auch zu traurigen Anlässen wie Trauerfeiern von langjährigen Mitgliedern, da nicht selten auch private Freundschaften entstanden sind. Die Jugendfeuerwehr ist noch relativ jung, sie wurde 1995 gegründet. Hier hofft man ständig auf neue Mitglieder, um auch den Nachwuchs für die „richtige“ Feuerwehr ausbilden zu können.

Das Wald- und Bockbierfest der Stadtkapelle

Der Musikverein Bad Friedrichshall e.V. , die Stadtkapelle feiert traditionell im Sommer ihr Wald- und Bockbierfest. Im Jahr 2010 gab es bereits die 53. Auflage. Das Fest fand beim Waldheim in Bad Friedrichshall-Jagstfeld statt. Biergartenatmosphäre und viel Spaß ist für die Besucher garantiert. Bei drei Tagen mit Blasmusik und Feierlaune gibt es jede Menge für die ganze Familie zu erleben. Nicht nur das Bockbier wird ausgeschenkt, auch andere Sorten lagern in den Fässern, die für dieses Fest angestochen werden. Bei Weißwurstessen, Kaffee und Kuchen, Hähnchen und Grillpfanne und vielen weiteren Leckereien findet jeder etwas für seinen Geschmack. Ein Überraschung für die Kleinen gibt es ebenfalls noch. Da das Fest traditionell am letzten Juliwochenende stattfindet, haben Sie in diesem Jahr noch die Gelegenheit, es zu besuchen. Unter den idyllischen Bäumen des Kocherwaldes kommen hier die Freunde der Stadtkapelle seit 1955 zusammen. Verschiedene Orchester der Region treffen sich hier, und begehen zusammen mit der Kapelle das älteste Bockbierfest der Region. Der Musikverein besteht schon seit 1902. Die Mitglieder der ersten Kapelle waren leider zum Großteil Opfer des I.Weltkrieges, so dass die Tradition zunächst nicht fortgesetzt werden konnte. Seit 1919 konnten die Zurückgekommenen zusammen mit Neuzugängen das Musikmachen erneut aufleben lassen. Allerdings dauerte es nicht allzu lange, bis auch der II. Weltkrieg seinen Tribut forderte. Erst 1951 konnte in Jagstfeld wieder musiziert werden. Als Bad Friedrichshall im September 1952 das Stadtrecht verliehen bekam, erhielt der Verein den Namen Stadtkapelle. Momentan hat der Verein über 500 Mitglieder und unterhält neben der Stadtkapelle auch ein Jugendorchester.

Kindersolbad

Die Einrichtung des Vereines „Jugendhilfe Bad Reichenhall e.V.“ ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Man verfügt über ein professionelles Team sozial- und heilpädagogischer sowie medizinischer Fachkräfte. Man kann hier Kinder zeitweilig aufnehmen, bei denen zu Hause Krisenstimmung herrscht sowie Kinder zu ihrem Schutz beherbergen. Dr. August Hermann Werner, der von 1808 bis 1882 lebte, verdankt man das Kindersolbad Bad Friedrichshall. Er hat als erster in Deutschland die Wirkung der Sole entdeckt. Daher schuf er 1862 das Kindersolbad im Ortsteil Jagstfeld. Erst viele Jahre später gab es weitre Kinderbadeheilanstalten. Durch den großen Zuspruch, den die Einrichtung hatte, wurden schon 1868 und 1874 Anbauten nötig. Jährlich wurden in dieser Zeit circa 300 Kinder betreut. Schließlich waren es 1600 Kinder, die hier zu Gast waren, und sich erholen konnten. Träger der Einrichtung ist in dieser Zeit die Familie Werner und Freunde sowie der König von Württemberg. Schließlich gibt es zwei Häuser, und beide müssen während des Krieges als Lazarett dienen. Schließlich werden sie zerstört und nach Jahren wieder aufgebaut. Leider ist seither das Geld knapp, und die Kinder, die meist aus armen Verhältnissen stammen, bringen Lebensmittel zur Bezahlung mit. Schließlich wird eine angrenzende Brauerei angemietet, um mehr Platz zu schaffen. Der Tagessatz, der verlangt wird, liegt bei 1,80 Reichsmark. 1930 wird erneut ein Anbau eingeweiht. 1939 muss das Haus geräumt werden, da der Platz für Flüchtlinge und Verwundete benötigt wird. 1945 wird die Heilanstalt zur Kneipe der Rüstungsarbeiter. Nach dem Krieg wird Schritt für Schritt zu der eigentlichen Bestimmung zurückgekehrt, und 2003 wäre fast das Ende besiegelt gewesen, da die Trägerschaft ungeklärt blieb. Aber zu Hilfe kam die Jugendhilfe e.V., die das Heim, umgewandelt in eine GmbH, übernahm.

Greckenschloss und St. Andresches Schlösschen sowie das alte Rathaus

Das Greckenschloss wurde um das Jahr 1600 errichtet. Die Grecken von Kochendorf nutzten dieses als Herrensitz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss schwer beschädigt. 1681 musste es daher erneuert werden. Das Gebäude sowie der gesamte Ort kamen dann in den Besitz des Ritterkantons Odenwald. Im Jahr 1830 ging das Schloss über in Privatbesitz. Sogar eine Zigarren- sowie eine Likörfabrik waren darin untergebracht. Schul- und Wohnhaus war es ebenso. Die Denkmalstiftung des Landes Baden-Württemberg ernannte das Schloss Im Oktober 2005 zum „Denkmal des Monats“. Zwischen 2004 und 2010 wurde es umfangreich saniert. Seither sind hier die Grundschule Kochendorf, eine Musikschule und eine Malschule untergebracht. Das St. Andresche Schlösschen war ebenfalls ein Herrensitz, der allerdings 1710 erbaut wurde. Das Haus wurde 1829 an die Glockengießerei Bachert verkauft und gelangte erst 1983 in öffentliche Hände in Form der Stadt Bad Friedrichshall, welches es ab 1990 sanierte. Früher befand sich hier das Unterschloss, einer der drei Herrensitze der Stadt. Später wurde dann das St. Andresche Schlösschen errichtet. Zu Zeiten, in denen das Grundstück die Glockengießerei beherbergte, wurden weitere Gebäude in der Nachbarschaft errichtet. Diese Fabrikanlagen wurden später wieder abgerissen. Eine umfassende Umgestaltung des Innenraumes, wie sie ein Investor plante, wurden Bedenken des Denkmalamtes geäußert. Die Sehenswürdigkeiten im Inneren sind beispielsweise das historische Treppenhaus und die Stuckdecke und das hochwertige Parkett im Magnus-Friedrich Saal. Das alte Rathaus von Kochendorf ist ein Fachwerkhaus von 1597. Es wurde 1890 grundlegend renoviert. Die ursprünglich im Erdgeschoss befindliche offene Markhalle ist später zu Lagerräumen geworden. Einstmals beherbergte das Gebäude den Polizeisitz. Das Gebäude ist heute stark sanierungsbedürftig und wird heute von Vereinen und als Wohnungen genutzt.

Die badische Landesbühne Bruchsal

Die Badische Landesbühne besteht seit 1949. Zunächst wurde in Neckarsulm gespielt, 1952 zog das Theater nach Bruchsal um. Die Baden-Württembergischen Theatertage fanden 1991 in Bruchsal statt. Viele bekannte Stücke wie „Der Besuch der alten Dame“, „Cabaret“ oder „Romeo und Julia“ wurden schon gespielt. Das gemischte Programm das dargeboten wird, hat für jeden Geschmack etwas dabei. Das Heuchlinger Freilichttheater bietet ein Kinderstück und abends etwas für Erwachsene. Auch Projekte wie Theater im Klassenzimmer, Schultheatertage und Theaterpädagogik, die Badische Landesbühne arbeitet viel für Kinder und mit Schulen zusammen. 17 Mitgliedsgemeinden, in denen Theater gespielt wird, gehören dazu. Auch Bad Friedrichshall ist dabei. Hier gastiert die Landesbühne mit 7 verschiedenen Stücken pro Saison. Dass das tolle Programm mit seinen guten Inszenierungen und fantastischen Bühnenbildern sozusagen vor die Haustür kommt, ist für viele eine große Freude, vor allem für die, denen ein weiter Weg ins Theater nicht mehr so leicht fällt. Man kann ein Abonnement kaufen oder auch Karten als Sextett oder Quartett, und natürlich auch einzelne Tickets für ein bestimmtes Stück. Für Kinder und Jugendliche gibt es ermäßigte Eintrittspreise. Im Juli findet wieder der Theatersommer in Bruchsal statt. Vor der Kulisse des Barockschlosses ist wieder ein Erlebnis der Extraklasse zu erwarten. Für Kinder ab 6 Jahren gibt es in diesem Jahr den „Herr der Diebe“ und für die Erwachsenen den „Wilhelm Tell“. An drei Abenden gibt es gute Unterhaltung auf der Freilichtbühne vor dem Schloss mit „Willi die Bühne“. Den neuen Spielplan für 2011/2012 kann man bereits im Internet einsehen, und seine Theaterabende planen.

Erlebnispark Tripsdrill

In einer Entfernung von rund 30 Kilometern von Bad Friedrichshall findet man ganz in der Nähe Stuttgarts mitten in der Natur den Erlebnispark Tripsdrill. 77 groß ist das Areal, mit seinen über 100 nicht alltäglichen Attraktionen. Nur eine kurze Strecke von hier entfernt, liegt das Wildparadies, mit einem Wald Erlebnispfad und einem Abenteuerspielplatz sowie einem Barfuß Pfad und Fütterungen von Luchsen, Wölfen, Greifvögeln und Bären. Der Erlebnispark wurde bereits 1929 eröffnet, und beherbergt auch gastronomische Einrichtungen, die solche Spezialitäten wie Wild oder andere hausgemachte Leckerli bieten. Auch übernachten kann man hier, urige nicht alltägliche Unterkünfte stehen mitten in der Natur und laden ein, ohne Komfort, dafür mit viel grün drumherum einem gesunden Schlaf zu frönen. Die Schäferwagen haben dennoch Waschbecken und Kühlschrank, ein zentrales Sanitärgebäude gibt es auch. Im Erlebnispark kann man Schwaben anno 1880 erleben, mit Dorfstraße, Gasthaus und Mühlensee. Eine Holzachterbahn, ein Waschzuber-Rafting, doppelter Donnerbalken, und interaktiver Maibaum, Heiratsmarkt und fröhlicher Weinberg, man bekommt schon beim Lesen Lust auf einen Besuch in Tripsdrill. Im Eintritt von diesem herrlichen Erlebnispark ist schon die Zahlung für den Wildpark beinhaltet, und so kann man hier unendlich schöne Stunden verbringen. Ein wunderbarer Ausflug für Jung und Alt ist hier möglich. Außerdem gibt es tolle Gruppenangebote, beispielsweise für Schulklassen. Aber auch für Erwachsene, für Vereine oder Kollegen ist es eine top Idee. Eine Busfahrt nach Tripsdrill, vielleicht noch mit einer Besichtigung in Bad Friedrichshall ist eine Reise wert und macht garantiert allen Spaß. Von Mitte April bis Anfang November ist dies möglich, und sollte vielleicht schon für das nächste Jahr vorgemerkt werden.

Neuapostolische Kirche

Die Neuapostolische Kirche hat in Bad Friedrichshall in der Mörikestraße 7 ihr Gemeindehaus. Mittwoch abends und Sonntags Vormittag finden hier Gottesdienste statt. Dank der guten Ausstattung kann man hier überregionale Gottesdienste empfangen. Der Inhalt der Glaubenslehre ist das Evangelium Jesu Christi, das durch die Heilige Schrift überliefert ist sowie die Lehre seiner Apostel. Bei den Gottesdiensten wird traditionell die Bibel-Übersetzung von Martin Luther verwendet. Diese Veranstaltungen stehen allen offen. Die Neuapostolische Kirche kennt drei Sakramente, die Heilige Versiegelung, die Heilige Taufe und das Heilige Abendmahl. Diese sind für alle Menschen möglich, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Es gibt verschiedene Angebote wie Sonntagsschule für Kinder, Religionsunterricht, für Jugendliche die Jugendstunden und die Jugendgottesdienste sowie die Jugendbegegnungen und für die Senioren die Seniorentreffen. Dabei werden „die Gemeinschaft gepflegt und der Zusammenhalt gefördert“. Der Chor der Gemeinde kommt regelmäßig zusammen und es gibt auf musikalischer Ebene eine Menge Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Die Seelsorger sind Laien, die keine theologische Ausbildung haben. Die karitative und soziale Arbeit spielt ebenfalls eine Rolle. Spendenaktionen und ähnliches werden unterstützt oder ins Leben gerufen. Die Neuapostolische Kirche erbaut seit über 100 Jahren ihre eigenen Gebäude. Dafür unterhält sie seit 1953 eine eigene Bauabteilung. In architektonischer Hinsicht hat sich mit den Jahren ein Wandel bemerkbar gemacht. In den Kirchen gibt es einen Sakralraum mit einem Altar. Heiligenbilder und Reliquien kennt die Neuapostolische Kirche nicht. Desweiteren gibt es Nebenräume für diverse Veranstaltungen des Gemeindelebens. Darunter auch eine Sakristei und Unterrichtsräume, sowie sanitäre Anlagen und eine Küche.

Rad- und Rollschuhverein e.V.

Der Verein kann stolz auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits 1908 als „Arbeiter-Radfahrerclub Freiheit“ gegründet, und nach dem Vereinsverbot 1933 im Jahre 1949 als „Rad- und Kraftfahrerverein“ wiedergegründet. Er gehörte damals zum TSV Kochendorf. Viele Erfolge im Motorsport, Kunstradfahren und ab 1956 auch im Rollschuhlaufen krönten die Vereinsarbeit. Die 100 jährige Vereinsgeschichte wurde 2008 mit einer unvergesslichen Show gefeiert. Viele frühere und heutige Vereinsmitglieder kamen zu diesem Anlass zusammen. Bundespräsident Horst Köhler würdigte den Verein mit der Sportplakette der Bundesrepublik Deutschland. 2006 erhielt der rührige Verein den „Toto-Lotto-Sportjungend-Förderpreis“, und im Jahr 2007 den „Großen Stern des Sports“. Heute hat der Verein eine eigene Rollsportanlage im Kocherwald. Diese konnte sogar inzwischen mit einer Überdachung ausgerüstet werden. Auch gibt es hier ein Vereinsheim mit Trainingshalle sowie ein eigenes Gelände für die alljährlichen Zeltlager. Die Rollsportabteilung umfasst heute 80 Läufer, die auf Länder und Bundesebene sehr erfolgreich sind. Das erfolgreichste Rollkunstlaufpaar Deutschlands kam viele Jahre aus diesem Verein. Ebenfalls in diesem Verein gibt es eine Skaterhockeymannschaft , die „Roadrunners“. Diese spielen seit 2010 in der 2. Bundesliega. Eine zwischendurch gegründete Jugendmannschaft musste mangels Spielern aufgelöst werden und die Spieler wurden in die Herrenmannschaft integriert. Die Radsportabteilung macht Touren und Ausfahrten über drei Tage oder sogar eine ganze Woche und organisiert eine Radbörse. Jedes Jahr im Frühling kann man hier gebrauchte Räder kaufen, und dabei das eine oder andere Schnäppchen machen. Über den Winter bleiben die Radfreunde auch in Kontakt und treffen sich zu einem gemütlichen Beisammensein.

Schloss Lehen

Das im Jahre 1553 erbaute Renaissanceschloss „Schloss Lehen“ im Bad Friedrichshaller Stadtteil Kochendorf liegt in einem Schlosspark. Am Ufer der Kocher befindet sich der kleine Park, nahe der Mündung der Kocher in den Neckar. Das Schloss gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Burgenstraße. Eine der ältesten Wasserburgen war der Ursprung dieses Baus. Der Name kommt daher, dass der Besitz seit 1294 ein Lehen war. Im Mittelalter befand sich an gleicher Stelle ein fränkischer Herrenhof. Später wurde die erwähnte Wasserburg errichtet. Diese lag außerhalb des Ortes. Später wurde der Neubau nach Zerstörung der Wasserburg als „Altes Schloss“ benannt. Der Vorhof ist noch heute in weiten Teilen erhalten, die Befestigungen ebenso. Am Ende des 19.Jahrhunderts wurde einer der drei Türme des Vorhofes abgerissen, um eine neue Toreinfahrt zu schaffen. 1928 wechselte das Schloss den Besitzer. Es ging in die Hände des Großgärtners Paul Mank über. Eine Umgestaltung der zu den Gebäuden gehörenden Scheune fand 1948 statt. 1953 wechselte das Anwesen erneut den Besitzer. Neuer Schlossherr wurde der Fabrikant Karl Edwin Merkle aus Neckarsulm. Unter dessen Regier wurde ein Umbau zum Hotel veranlasst. Noch heute befindet sich hier das Schlosshotel. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Das dreigeschossige Steinhaus im Renaissancestil hat an seiner Schauseite einen geschwungenen Giebel. Der achteckige Treppenturm ist von einem Spitzdach bekrönt. Das Erdgeschoss ist überwölbt. Der dort befindliche Rittersaal wird heute wieder genutzt. Über dem Hauptportal ist das Allinzwappen der Grecken und Gemminger angebracht. Die Zahl 1553 lässt darauf schließen, dass in jeder Zeit der Schlossneubau vollzogen war.

Kunst Kreativ Reich

Im Kunst Kreativ Reich Bad Friedrichshall gibt es zahlreiche künstlerische Angebote für Kinder und Erwachsene. Die Kurse gliedern sich in jeweils mehrere Termine, an denen eine bestimmte Kunstrichtung im Mittelpunkt steht, wie beispielsweise das Aktzeichnen. Dazu gibt es dann eine Kursgebühr und das Material ist selbst mitzubringen. Welches das sein soll, kann man den Kursinfos entnehmen. Für Kinder gibt es beispielsweise Angebote, wie das „Offene Atelier“ für Kinder von 6 Jahren an. Hier wird Verschiedenes behandelt, und die Kinder können für eine geringe Kursgebühr, die dann inklusive des Materials ist, mehrere Tage der Ferien hier mit kreativen Beschäftigungen verbringen. Auch gibt es so tolle Angebote wie Pappmachekurse für Kinder oder Ferienangebote, bei denen sogar die Mahlzeiten beinhaltet sind. Zudem gibt es für die Kleinen fortlaufende Kurse, die mit einer monatlichen Kursgebühr belegt sind, und in verschiedene Altersklasse unterteilt sind. Besonderes Highlight sind die Angebote, bei denen die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern zusammen kreativ sein können. Zudem wird die Sommerakademie angeboten, in der jeweils ein bestimmtes Stück im Mittelpunkt steht, wie eine Mosaikkugel aus Keramik herzustellen oder Lampen aus Pappmache zu basteln. Auch Comiczeichnen oder Power Painting stehen auf dem Programm. Besonderheiten wie „Lebensgroße Figurenbilder“ sind ebenfalls buchbar. Das Angebot ist groß und äußerst vielfältig. Das Team um die Inhaberin Barbara Kraus lädt Sie oder/und Ihre Kinder ein, sich der Welt der Kunst hinzugeben, und eine tolle Freizeitbeschäftigung zu finden, zu der sicher das eine oder andere Talent finden lässt, was bisher verborgen geblieben war.

Burgenstraße

Eine der ältesten und auch bekanntesten Touristikrouten Deutschlands ist die Burgenstraße. Sie führt an der Salzstadt Bad Friedrichshall vorbei, auf ihrem Weg durch das Neckartal, das Hohenloher Land, die Frankenhöhe, die Fränkische Schweiz das Fichtelgebirge und den Kaiserwald. Sie wurde bereits 1954 gegründet. Da die Burgenstraße seit ein paar Jahren bis in die „Goldene Stadt“ Prag in Tschechien reicht, hat sie fast eine Länge von 1000 Kilometern. Sie beginnt am Kurfürstlichen Schloss in Mannheim und endet an der berühmten Prager Burg. In Bad Friedrichshall lohnen vier verschiedene Schlösser einen Ausflug: das Greckenschloss, welches heute als Schule genutzt wird, das Schloss Lehen, welches aktuell ein Schlosshotel ist, das Andresche Schlösschen mit dem Notariat und das Heuchlinger Schloss, welches dem Land gehört. Bad Friedrichshall mit seinen drei Flüssen ist eine Reise wert, und idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und jede andere Art von Ausflügen. Überörtliche Radwege und diverse Bahnlinien können dafür genutzt werden. Bad Wimpfen und Neckarzimmern, Mosbach und viele andere benachbarte Ort mit historischen Altstädten und wunderbaren Fachwerkbauten laden ebenso zu einem Besuch ein. Die Burgenstraße ist eine besonders reizvolle Route, die alle Arten von Prachtbauten aus verschiedenen Epochen die Deutschland zu bieten hat, an seiner Strecke vereint. Über 100 Museen über verschiedene Künste und Kulturen, über Geschichte und Handwerk sind an dieser Ferienstraße zu finden. In Bad Friedrichshall ist das Besucherbergwerk sehenswert, denn der Salzabbau und die dazugehörigen Ausstellungen bieten eine einmalige Atraktion für die Besucher. Wenn man die Burgenstraße abfährt oder streckenweise erwandert, muss man in Bad Friedrichshall auf alle Fälle Station machen.

Tennisclub

Der Tennisclub von Bad Friedrichshall besteht aus 340 Mitgliedern und verfügt über 8 Sand- und 2 Hallenplätze. 13 aktive Mannschaften plus 13 Jugendmannschaften sind im Verein sportlich tätig. Seit 1985 haben die Aktiven des Tennisclub viele beachtliche Erfolge errungen, wie der entsprechenden Chronik auf der Homepage zu entnehmen ist. Der Förderverein, der sich besonders um die Jugendarbeit bemüht, hatte die gute Idee, „Förderbausteine“ zu verkaufen. Diese sind für 50,--, 100,--, 200,- 500,- und 1.000,- Euro erhältlich. Diese Bausteine fördern die Jugendarbeit und sollen eine schnellere Spielerentwicklung und einen raschen Aufstieg in die Herrenmannschaften unterstützen. Schon die kleinsten werden im Bad Friedrichshaller Tennisclub gefördert, der Mini-Club hat auch schon ein paar Mitglieder, die schon ab 6 Jahren hier spielen dürfen. Über einen Hallenbelegungsplan im Internet kann man sich Plätze buchen um zu spielen. Gegen eine geringe Gebühr kann man dann die Halle nutzen, und alle Ausstattungen nutzen. Die aktuellsten guten Platzierungen der Mitglieder sind im Jahr 2011 zu verzeichnen. Diese kann man jeweils auf der Internetseite nachlesen. Bei Bezirksmeisterschaften und ähnlichen Turnieren erreichen die Mitglieder der Mannschaften aus Bad Friedrichshall meist sehr gute Platzierungen. In jedem Jahr wird eine Winterfeier durchgeführt. Dabei wird ein wenig gespielt und es gibt eine sogenannte „Weihnachtsverpflegung“. Für Interessierte gibt es via Homepage Ansprechpartner. Vorbildliche Platzwarte kümmern sich um die Anlagen, die ständiger Pflege bedürfen, um für die Sportlicher optimale Bedingungen zu schaffen. Viele ehrenamtliche Helfer sind zu Turnieren und Feiern gefragt, um vor allem für die Jugend unvergessliche Stunden zu organisieren.

Kunstgewerbliche Ausstellung mit Bilderbörse

Wenn am verkaufsoffenen Sonntag im Oktober das Straßentheaterfest gefeiert wird, laden die talentierten Freizeitkünstler zur zweitägigen kunstgewerblichen Ausstellung mit Bilderbörse. Ein sogenanntes „Schaufenster“ wird von den Beteiligten in der Otto-Klenert-Realschule eingerichtet. In der Aula der Schule und im Foyer verkaufen und präsentieren sie ihre Werke. Die Besucher können sich an dem Rundgang erfreuen und sich Anregungen für eigene Tätigkeiten holen. Bilder, Schmuck, Weihnachtskrippen und anderes werden gezeigt. Figuren aus Pappmache oder Filz- und Patchworkarbeiten sind ebenso dabei. Sogar Drechselarbeiten werden angefertigt. In diesem Jahr findet dieser wunderbare Kunstmarkt am 15. Und 16. Oktober statt. Das Event stellte im vorigen Jahr die Arbeiten von 19 Hobbykünstlern aus. Die lebendig umgesetzten phantasievollen Arbeiten aus verschiedenen Bereichen und Materialien wurden wieder von allen Besuchern bewundert. Die Vernissage wurde mit wunderbaren Klaviermelodien von Musiklehrer Alejandro Graziani umrahmt und verschönert. Als „Glanzpunkt des Wochenendes“ lobte der Bürgermeister die Arbeit in der Zwei-Tage-Galerie. Auch die städtischen Mitarbeiter, die sich um die Ausstellung bemüht hatten, wurden genannt. Zu sehen waren Besonderheiten wie Aquarelle, Tiere aus Stoff und Fell, Teelichtlämpchen und Perlenschmuck, Glückwunschkarten und vieles mehr. Auch konnte man mit den beteiligten Künstlern sprechen und sich über die Arbeiten unterhalten. Besonders toll finden die Besucher, dass man die Stücke, die besonderes Gefallen finden, auch erwerben kann. Auch in diesem Jahr wird diese Ausstellung wieder ein voller Erfolg werden, daran gibt es keinen Zweifel. Der Stadt sei hiermit im Namen der Besucher gedankt, dass sie ihren Künstlern diese Möglichkeit einräumt, was leider in immer weniger Städten der Fall ist.

Kirche St. Kilian, Duttenberg

Die Katholische Kirchengemeinde St. Kilian in Bad Friedrichshall-Duttenberg befindet sich in der Deutschherrenstraße 19. Weit ins Land ist die Kirche über dem Jagsttal zu sehen. Die stattliche, dem heiligen St. Kilian gewidmete Dorfkirche in Duttenberg wurde 1734 erbaut. Baumeister war ein Herr Wenger aus Neckarulm. Davon legt das Hauptportal Zeugnis ab, an dem die Jahreszahl zu lesen ist. Historiker sind der Meinung, dass an dem Platz der heutigen Kirche schon um 778 ein Kirchlein gestanden haben muss. Da St. Kilian der Hauptschutzheilige des neuen Bistums Würzburg in dieser Zeit war, erscheint diese Theorie als wahrscheinlich. Es handelte sich damals um die Mutterkirche mehrerer Gemeinden. Obergriesheim und Hagenbach schieden dann aber aus diesem Kirchenverbund aus. Offenau und Bachenau wurden später eigene Kirchgemeinden. Die heutige barocke Kirche ist rund 270 Jahre alt. Der Übergang zum Klassizismus wird an den strengen Formen der Altäre, Portale und Stukkaturen sichtbar. Der Blick auf den Hochaltar zeigt den Schutzheiligen der von Petrus und Paulus flankiert wird. Auf dem Marienaltar wirdem Josef und Maria mit ihrem Kind verewigt sowie auf der rechten Seite die 14 Nothelfer. Die Deutschordenswappen auf den Seitenaltären tragen Inschriften. Diese weisen auf die Erbauer hin, die dem Deutschorden angehörten. Die Kirche wurde im Jahre 1973 renoviert. Der Mittelgang wurde entfernt und die alte zweistöckige Empore durch eine neue ersetzt. 2008 wurde erneut renoviert. Dazu gehört die im Tal stehende Kreuzkapelle, die aus dem 15.Jahrhundert stammt. Bei einer Sanierung 1959 wurden wertvolle Wandmalereien freigelegt und dadurch für die Nachwelt erhalten.

Andre´sches Schlösschen

Im Stadtteil Kochendorf, unweit des Alten Rathauses, steht das Andre´sche Schlösschen. Gegenüber des Schlosses Lehen wurde es im 18.Jahrhundert von Friedrich Magnus von Saint-Andre gebaut. 1710 erfolgte die Fertigstellung. Durch die Inschrift mit Jahreszahl über der Eingangstür sind diese Daten überliefert. Das Grecksche Unterschloss, das hundert Jahre zuvor der Wohnsitz der Familie Walther Greck war, stand an dieser Stelle. Das Portal, welches das Gebäude ziert, wird über eine Freitreppe erreicht. Die klassischen Säulen tragen einen Giebel über der hölzernen Eingangstür, der nach oben offen ist. Das Wappen des Erbauers ist hier angebracht. Dieses Wappen zeigt links einen Anker mit geharnischtem Arm, rechts daneben einen aufgerichteten Löwen. Im inneren befindet sich der Friedrich-Magnus Saal. Bei Reihenbestuhlung finden hier 48 Personen Platz. Ein Klavier gehört zur Ausstattung. Diese Räumlichkeit kann man mieten, und zahlt inklusive der Nebenkosten dafür 50,00 Euro. Ab dem Jahre 1829 gehörte das Haus der Glockengießerei Bachert und gelangte im Jahr 1983 in den Besitz der Stadt Bad Friedrichshall, welche es nach 1990 sanierte. In der Nachbarschaft wurden von der Glockengießerei noch weitere Gebäude als Fabrik genutzt. 1978 wurden diese aber vom Schlösschen getrennt. Die Fabrikgebäude wurden abgerissen. Eine umfassende Umgestaltung wurde vom Denkmalamt verhindert, die ein Investor geplant hatte, der das Gebäude der Stadt abkaufen wollte. So hat die Stadt schließlich selbst die Sanierung übernommen und nutzt es für verschiedene Städtische Ämter. Das historische Treppenhaus ist sehenswert sowie die Stuckdecke und das Parkett im vorgenannten Saal, in dem auch Trauungen stattfinden. So konnte das Gebäude im historischen Sinne erhalten und der Öffentlichkeit weiter zugänglich gemacht werden.

Wissenswertes

Im deutschen Bundesland Baden-Württemberg hat sich die Stadt Bad Friedrichshall platziert.

Ihren Namen hat die Stadt einer Saline zu verdanken, die im Jahr 1818 Friedrichshall genannt worden war, zur Ehre des Königs Friedrich I. Die drei Gemeinden Kochendorf, Jagstfeld und Hagenbach schlossen sich im Laufe der Jahre 1934/35 zur Stadt Bad Friedrichshall zusammen. Den Zusatz Bad hat die Stadt dem Solbad in Jagstfeld zu verdanken.

Im Rahmen des Zweiten Weltkrieges wurde in den damaligen Gemeindegebieten von der SS eine Außenstelle des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof errichtet. Im Salzbergwerk sollte eine Rüstungsfabrik von den Häftlingen erstellt werden. Bei dieser Arbeit und dem späteren Todesmarsch ins Konzentrationslager Dachau mussten ungefähr 400 Häftlinge ihr Leben lassen. Zum Gedenken an die vielen Opfer befindet sich heute im Besucherbergwerk eine Austellung.

Bad Friedrichshall verfügt über einige sehenswerte Bauwerke. So wurde zum Beispiel das Greckenschloss im Jahr 1602 erbaut. Ab dem Jahr 1806 wurden diese Räumlichkeiten Wohn- und Schulzwecken zur Verfügung gestellt. Schloss Lehen beherbergt heute ein Hotel, und ein Notariat hat im St. Andre´schen Schlösschen seinen Platz gefunden. Die Geschichte des Alten Rathauses, das die Gemeinde Kochendorf mit nach Bad Friedrichshall brachte, geht bis ins Jahr 1597 zurück. Renoviert wurde das Gebäude 1890. An Stelle der früheren Burg Hagenbach wurde um 1800 das Alte Rathaus Hagenbach errichtet. Auch die Friedhofskapelle Hagenbach ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Wer ende Juli, anfang August auf dem Weg nach Bad Friedrichshall ist, kommt in den Genuss des jährlichen Wald- und Bockbierfestes, das immer wieder Anziehungspunkt für Besucher und Einheimische ist. Auch der Kilianimarkt darf nicht vergessen werden, der in jedem Jahr anfang Juli die Stadt erfreut.

Bad Friedrichshall ist mit zwei deutschen Städten partnerschaftlich verbunden. Es handelt sich zum einen um die Stadt Hohenmölsen, die in Sachsen-Anhalt zu finden ist und zum anderen um die Stadt Isenbüttel im Bundesland Niedersachsen. Auch zu einer Stadt in Frankreich besteht seit 1989 eine Partnerschaft.

Verkaufsoffener Sonntag in Bad Friedrichshall

Folgende Termine in Bad Friedrichshall und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bad Friedrichshall gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bad Friedrichshall sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Straßentheaterfest (17.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag, Stadtmitte, Stadt Bad Friedrichshall/HGV (16.10.2011)
Gewerbegebiet am Neckar (23.03.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-74177 Bad Friedrichshall von 13-18 Uhr Grund: Straßentheaterfest (11.10.2015)


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