Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bad Iburg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Bad Iburg

Uhrenmuseum

Südlich von Osnabrück gelegen findet sich in Bad Iburg ein Uhrenmuseum. In diesem Museum kann der interessierte Besucher seit dem Jahr 1976, mittlerweile seit nunmehr über 31 Jahren einen Einblick in den eindrucksvollen und umfangreichen Entstehung- und Entwicklungsgeschichte einer Uhr und Messung der Zeit werfen. Das haupte Augemerk des Uhrenmuseums liegt auf der technischen Darstellung der Ausstellungsstücke, zum großen Teil wurden die Uhren in liebevoller Arbeit restauriert. Das Museum wird in einem Gebäude aus dem Jahre 1820 beherbergt, wer eine kleine Pause während der Besichtigung machen möchte, kann diese im eigenen Café im Hause machen, eine Kleinigkeit speisen, etwas trinken und dort in Ruhe die Eindrücke der Exponate von über 300 Uhrengeschichte auf sich wirken lassen. Insgesamt warten 800 Uhren darauf besichtigt zu werden, darunter finden sich auch 17 Kirchturmuhren, besonders diese Uhren verdeutlichen auf anschaulicher Weise den technischen Fortschritt der Geschichte. Von der Entwicklung einer alten Kirchturmuhr, über die aktuellen Funkuhren, bis hin zur größten Taschenuhr die die Welt je gesehen hat. All dies und noch mehr bietet die Ausstellung dem interessierten Besucher. Das Uhrenmuseum am Gografenhof 5 in Bad Iburg ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen eine Eintrittsgebühr von 2,50 Euro, Kinder zahlen nur 1,50. Auf Anfrage kann es auch eine Ermäßigung für Gruppen geben. Für Besucher die gerne mehr über die Entstehungsgeschichte einer Uhr wissen möchten lohnt sich ein Besuch im Uhrenmuseum, nachdem man tiefere Einblicke in die Technik werfen konnte wird man seine kleines Technikwunder mit völlig anderen Augen sehen.

Abteikirche St. Clemens

Gebaut wurde der dreischiffige Basiliska bereits 1080, wer hier beim betreten der 1000 Jahre alten Baugeschichte eine feine Barockausstattung erwartet wird leider etwas enttäuscht. Denn diese wundervolle Architektur wurde im 19. Jahrhundert bis ins kleinste Detail entfernt, auch der prachtvolle Hochalter musste dem damaligen Umbau weichen. Trotzdem erlebt der Besucher in der Abteikirche St. Clemens ein paar schöne Stunden und eine Reise in die Vergangenheit. In der gesamten Kirche ist noch eine Menge des Charmes aus der Anfangsbauphase erhalten, vor allem die Krypta mag den Besucher sofort in ihren Bann zu ziehen. Wer die Krypta betritt, betritt eine völlig neue und doch gleichzeitig alte Welt, unter der gotischen Hallenkirche wartet die Krypta mit Romantik erster Klasse auf ihre Besucher. Dort befinden sich auch heute noch die Grablegen der Äbte aus Mainz übersiedelten Benediktiner. Lange bevor die Basilika gebaut wurde, wurde der Ort schon für Bestattungen genutzt, die Aufzeichnungen gehen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Für viele ist es ungewohnt auf einer der vielen Sitzreihen Platz zu nehmen während unter der alten Kirche mehrere hunderte Gebeine im Erdreich ruhen. Aber dieser Fakt macht die Abteikirche St. Clemens so besonders, der alte Ort ist etwas ganz besonderes und strahlt eine Menge Energie aus. Diese Energie spürt jeder Besucher der etwas länger in der Basilika verweilt. Die Kirche kann nur während den Öffnungszeiten besucht werden. Eine Besichtigung ist also nur während den Schlossführungen möglich, da die Kirchengemeinde aus Angst vor eventuellen Vandalen die Türen außerhalb der offiziellen Führungen lieber geschlossen hält. Führungen finden Freitags, Samstag und Sonntags um 15 Uhr statt.

Averbecks Speicher

Auf dem Hofgelände von Averbeck befindet sich ein ehemaliger Speicher, zum weiteren Hof gehören die Remise und das Wohnhaus. Der Hof steht schon seit 1088 und nachweislich ist Averbeck somit einer der ältesten Höfe in ganz Bad Iburg. Die Geschwister Averbeck haben den landschaftlichen Betrieb, inklusive Gebäude und Grundstücke in eine gemeinnützige Stiftung verwandelt, die es sich zum Ziel gemacht hat die Denkmal- und Heimatpflege im kulturellen Bereich zu übernehmen. Aus diesem Vorhaben ist auch das Museum für Heimatkunde entstanden, dieses Museum findet sich heute im Speicher des Averbecker Hofs. Der Speicher war das erste Gebäude das von der Stiftung vollkommen neu gestaltet und restauriert wurde. Er bietet heute genug Raum für eine Vielzahl von heimatkundlichen Ausstellungsstücken. Ganz Bad Iburg war daran beteiligt, viele Bürger und Bürgerinnen haben beim Aufbau geholfen und das Heimatkundemuseum mit wertvollen Stücken versorgt. Im Erdgeschoss des Speichers wird mit stets wechselnden Ausstellungsstücken eine Verbindung zwischen Kunst und der Liebe zur Heimat dargestellt. Bilder von aktuellen Künstlern sind dort genauso zu finden wie alte Bildtafeln oder Portraits des in Glane bei Bad Idorf geborne Bildhauers Heinrich Polmann. Das Mittel- und Obergeschoss weist keine wechselnden Ausstellungen auf, dort sind Dauerausstellungen zu sehen. Die Mitte beschäftigt sich mit der Dorf- und Hofgeschichte. Das Obergeschoss ist der Mittelpunkt des Museums, hier finden sich Teile von den prachtvollsten Trachten, eine große Haubensammlung und weitere textile Highlights einer Vergangen Zeit warten auf die Besucher. Geöffnet ist das Museum Mittwochs und Sonntags in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Fleckenkirche St. Nikolaus

Bad Iburg ist hauptsächlich für das Schloss und seiner ehemaligen Benedikterabtei bekannt, dabei hat die Stadt noch ein weiteres Highlight zu bieten. Die kleine Stadtkirche St. Nikolaus, die meistens unter dem Namen Fleckenkirche bekannt ist. Versetzt man sich zurück ins Mittelalter, dann war Iburg zu der Zeit nur ein kleiner Flecken unterhalb der Fürstbischöflichen Burganlage. Von den Kaufleuten, die mit der Anlage mehr als zufrieden waren, wurde Iburg im 12. Jahrhundert eine neue Kirche geschenkt – die Fleckenkirche. Geweiht wurde diese von Hl. Nikolaus, dem Schutzpatron der Kaufleute, daher besitzt sie auch Ihren Namen. Zu Beginn wurde die Kirche nur mit einer flachen Decke aus Holz gebaut, im Verlauf der späteren Jahrhunderte wurde sie weiter ausgebaut und mit einem gotischen Deckengewölbe und Steildach versehen. Trotz der ganzen Veränderungen wurde Wert auf Erhaltung der Anfangsjahre gelegt, deswegen sind auch heute noch das alte Taufbecken, die Säulen, die Außenwände und ein Fresko erhalten. Die gesamte Kirche ist hell gestaltet und strahlt ein ruhiges und sehr entspanntes Ambiente aus, untermalt wird diese Atmosphäre von den pastellfarbenen Kirchenfenster die wunderschöne Lichtreflexe auf den Boden und auf die Wände zaubern, diese Reflexe werden durch die Figuren des Hochaltars noch verstärkt. Die Fleckenkirche St. Nikolaus steht seinen Besuchern tagsüber offen und jeder der möchte kann kostenlos eintreten und das Bauwerk bewundern. Auch für Bauinteressierte Besucher lohnt sich die Kirche, an einigen Stellen lässt sich der erste Bau der Kirche im romanischen Stil erkennen, während an anderen Stellen die Um- und Ausbauphase der folgenden Jahrhunderten gut erkennbar ist.

Schloss Bad Iburg

Das Schloss Bad Iburg wird gerne als Benedikterabtei bezeichnet und ist ein noch vollständig vorhandenes Schloss im Kreis Osnabrück. Bis in das Jahr 1673 wurde die großzügige Doppelanlage als fürstbischöfliche Residenz genutzt, bis ins Jahr 1803 war Schloss Iburg auch Benedikterabtei St Clemens. Gegründet wurde das Schloss bereits im 11. Jahrhundert von Bischof Benno II. von Osnabrück. Es handelt sich bei Schloss Iburg also um ein sehr altes und gut erhaltenes Stück deutsche Geschichte. Bis heute zählt der Rittersaal zu den optischen Highlights des Schlosses, der Saal wurde im 17. Jahrhundert gebaut und mit einer Vielzahl von Reichtümern ausgestattet, noch heute gilt der Rittersaal als eines der besten Beispiele der damaligen gemalten Scheinarchitektur, diese Architektur ist das letzte gut erhaltene Exemplar nördlich der Alpen. Im Rittersaal findet eine Dauerausstellung statt, wer Interesse an der Rekonstruktion des Rittersaales hat, kann diese in der Ausstellung „Zwischen Prunkgeschirr und Wäscheleine“ verfolgen. Die Führungen auf Schloss Iburg sind nicht nur für Erwachsene geeignet, auch für Kindgerechte Führungen ist mit „Zu Gast beim Ritterbischof Benno“ gesorgt. Besucher die ihre Hochzeit planen und sich bei einem Besuch in das Schloss verliebt haben, haben die Möglichkeit dort zu heiraten. Die im Schloss vorhandene Kapelle ermöglicht Eheschließungen und der wunderbare Ballsaal sorgt während der Feier für ein märchenhaftes Ambiente. Führungen finden von April bis Oktober Freitags, Samstags und Sonntags um 15:00 Uhr statt. Von November bis März kann Samstags und Sonntags um 15:00 an einer Führung teilgenommen werden. In der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März findet ein zusätzliches Highlight statt, ein abendlicher Spaziergang mit gruseligen Geschichten rund um das Thema Ritter, Schlösser, Gespenster und Fürsten erwarten die neugierigen Besucher. Die Termine für diese abendlichen Veranstaltungen werden auf der Website von Bad Iburg rechtzeitig bekannt gegeben. Pro Besucher wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 3,00 Euro verlangt.

Wissenswertes

Als außergewöhnliche Stadt und staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad hat sich Bad Iburg im Südwesten des Landkreises Osnabrück einen Namen gemacht. Im Bundesland Niedersachsen gelegen thront das bedeutendste Bauwerk der Stadt, Schloss Iburg, hervor. Über sieben Jahrhunderte hinweg war hier die Residenz der Bischöfe von Osnabrück beheimatet. Nach einem Brand der um das Jahr 1100 entfachte, erklärten die Bischöfe die Iburg zu ihrem ständigen Wohnsitz.

In den Fränkischen Reichsannalen wurde der Ort im Jahre 753 erstmals schriftlich erwähnt. Die heutige Fleckenskirche wurde im Jahr 1228 als St. Nikolaus-Kirche errichtet. Im Jahr 1349 wurden die Burg und das Kloster durch ein Feuer, das durch einen Blitzschlag entfachte, weitgehend zerstört. Ein weiterer verheerender Brand legte im Jahr 1585 53 Wohnungen samt Nebengebäuden und Stallungen in Schutt und Asche. Dies war ungefähr der halbe Ort. Im Jahr 1668 wurde die Tochter von Kurfürst Ernst August I., Sophie Charlotte, die Großmutter Friedrichs des Großen, auf der Iburg geboren. Im Jahr 1750 wurde damit begonnen, auf dem Burgberg ein neues Kloster im Barockstil zu errichten. Das Kloster fungierte bis ins Jahr 1803. in den Jahren 1932 und 1933 wurde Bad Iburg um den Charlottensee, der am Fuße des Schlossberges entstand, bereichert. Als staatliches Kneipp-Heilbad wurde die Stadt im Jahr 1967 anerkannt.

In den Räumlichkeiten des Schlosses sind heute das Amtsgericht für den südlichen Landkreis Osnabrück, sowie die niedersächsische Schulinspektion beheimatet.

Die bedeutende Sophie Charlotte war der Anstoß für eine Städtepartnerschaft mit Berlin-Charlottenburg. Dieses Bündnis besteht nun seit dem Jahr 1980. Um die Partnerschaft zu festigen, wurde der Rennbahn um den Charlottensee der Name "Charlottenburger Ring" zu eigen.

Absolut erwähnenswert ist der Rittersaal im Schloss Iburg. Auch das Schlossmuseum mit dem dazugehörigen Münzkabinett hat für interessierte Besucher einiges zu bieten. Wer sich mit der Heimatgeschichte der Stadt auseinandersetzen möchte, der ist in Averbecks Speicher, dem heimatkundlichen Museum, genau richtig. Wer noch etwas Zeit hat, macht noch einen Abstecher in das Uhrenmuseum.

Verkaufsoffener Sonntag in Bad Iburg

Folgende Termine in Bad Iburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bad Iburg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bad Iburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weinfest rund um den Gografenhof (29.08.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (10.10.2010)
verkaufsoffener Sonntag mit buntem Programm in der Innenstadt (09.10.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (02.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (02.02.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (02.03.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
In 49186 Bad Iburg ist Verkaufsoffener Sonntag (Zum verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte geöffnet 14.30 - 18 Uhr) (04.05.2014)
In 49186 Bad Iburg ist ein verkaufsoffener Sonntag (Verkaufsoffener Sonntag) von 14.30 - 18 Uhr (01.06.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-49186 Bad Iburg von 14-18 Uhr Grund: Ein Tag im Oktober (11.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 49186 Bad Iburg 14.30-18 Uhr Grund: Fest (27.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 49186 Bad Iburg 14.30 - 18.00 Uhr Grund: Fest (03.01.2016)
Verkaufsoffener Sonntag in 49186 Bad Iburg 14.30 - 18.00 Uhr Grund: Fest (06.03.2016)


Städte in der Nähe von Bad Iburg:
georgsmarienhuette (8.4km), hagen-am-teutoburger-wald (10.2km), hasbergen (13.6km), hilter (14.1km), sassenberg (14.4km), osnabrueck (15km), versmold (18.7km), wallenhorst (21.2km), warendorf (22.5km),



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