Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bad Reichenhall? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Bad Reichenhall

Koenigssee_im_berchtesgadener_land

Der atemberaubende Gebirgssee ist 192 m der tiefste See Bayerns. Von ihm geht eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Er liegt langgestreckt im Berchtesgadener Land und gehört zur Gemeinde Schönau am Königssee. Umrahmt wird dieses Idyll von den Bergen Watzmann, Jenner und dem Hagengebirge. Das Wasser im Königssee hat Trinkwasserqualität und der See gilt als einer der saubersten Deutschlands. Er ist auch etwas für Fischliebhaber. Im Königssee befindet sich nämlich eine Vielzahl an Forellen und Saiblingen.

Man vermutet, dass der Name Königssee nicht mit dem „König“ zu tun hat. Der See wurde früher wohl Kunigsee (von dem Vornamen Kuno) genannt und daraus hat sich im Laufe der Jahre Königssee entwickelt. So ist zumindest die Legende.

Entstanden ist der heute Königssee wohl bereits im Jura. Durch die folgenden Eiszeiten wurde das Becken vom damaligen Gletscher hunderte Meter tief ausgeschürft. Die um den See vorhandenen Gesteine haben sich während der Erosion sehr widerstandsfähig gezeigt. So kam es, dass der See noch heute sehr tief ist.

Mit den Elektrobooten der Bayerischen Seenschifffahrt kann man sich diesen einzigartigen See dann ganz genau anschauen. Los geht’s bei der Hauptanlegestelle „Königssee“, von dort fährt man weiter nach St. Bartholomä, Saletalm und schließlich zum Kessel, welcher auch eine Bedarfshaltestelle ist. Von der Station St. Bartholomä kann man die malerische Kapelle mit gleichem Namen besichtigen und wunderschöne Wanderwege erkunden. An der Saletalm befindet sich das Reitl. Das ist ein früherer Jagdstand von Kaiser Friedrich III. und hier findet täglich die Wildfütterung statt. Vom Kessel aus geht es zum Einstieg in das Steinerne Meer. Das ist was für die wahren Kletterer.

Eine der schönsten Aussichten auf diesen zauberhaften See genießt man vom Malerwinkel aus oder natürlich vom Gipfel des Jenner. Unbezahlbar.

Besonders lecker ist der „Steckerlfisch“, den man in verschiedenen Restaurants am Königssee bekommt. Ebenso empfehlenswert ist ein kulinarischer Abstecher in die Gemeinde Schönau am Königssee. Hier befindet sich nämlich das Lokal, in welchem die Serie „Unser Tierarzt Dr. Engel“ gedreht wurde.

Grassl_enzianbrennerei_berchtesgaden

Nur ca. 4 km vom Bahnhof Berchtesgaden in Richtung Salzburg finden sie an der Bundesstraße 305 die traditionsreiche Enzianbrennerei Grassl. Heutzutage ist diese für Besucher geöffnet.

Bereits 1602 wurde in Berchtesgaden erstmals Gebirgsenzian gebraut und zwar von Familie Grassl. Sie ist mittlerweile als älteste Brennerei von Gebirgsenzian bekannt und hat die Produktpalette deutlich aufgestockt.

Aber angefangen hat die Geschichte des Gebirgsenzians eben vor einigen hundert Jahren durch den Fürstprobst Ferdinand II. Er sah es als seine Aufgabe ein Klosterbräuhaus zu gründen und die Schnapsbrennerei zu regeln. Ferdinand II. vergab eine Urkunde an die Familie Grassl. In dieser Urkunde wurde festgelegt welche Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Milchviehhaltung und der Enzianbrennerei eingehalten werden müssen. Es wurde festgelegt, dass nur alle 6-7 Jahre Enzianwurzeln ausgegraben werden dürfen. Das Holz und das für die Herstellung des Destillates nötige Wasser, durfte kostenlos vom Berg genutzt werden. So entstanden die Brennhütten sozusagen an Ort und Stelle.

Es war aber ein sehr anstrengendes Geschäft und reich wurde die Familie davon auch nicht. Zur damaligen Zeit war Bier teurer als Schnaps. Thomas Grassl hat zum Beispiel im Jahr 1690 täglich 50-100kg gegraben und zwar 10 Wochen lang. Dann wurde der Enzian im Oktober auf den Hütten gebrannt und musste in Fässern ins Tal transportiert werden. Das erwies sich als sehr schwierig. Trotzdem oder gerade deshalb war der Gebirgsenzian sehr beliebt. Fast jede Familie hatte ein kleines Fässchen davon daheim.

Durch die Säkalurisation 1803 verlor die Familie Grassl erstmal alle Rechte. Franz Grassl kämpfte 16 Jahre lang bis er schließlich 1842, 1 Jahr nach seinem Tod, die Rechte neu bestätigt bekommen hat. Seine Familie führte das Werk nach seinem Tod weiter. Auch musisch war Franz Grassl sehr begabt. So hat er zu Lebzeiten auch bei König Ludwig gespielt und baute wichtige Kontakte auf.

Das Interesse am hochprozentigen Gebirgswasser wurde immer mehr und so konnte ab ca. 1929 nicht mehr ausschließlich auf wild wachsenden Enzian zurückgegriffen werden. Die Enzianbrennerei tat sich deshalb kurzerhand mit der Technischen Universität München zusammen und startete das Forschungsprojekt „Inkulturnahme Enzian“. Das Projekt ist geglückt und die Familie „züchtet“ den eigenen Enzian auf den Almen im Berchtesgadener Land. Das alles und noch mehr Informationen und Kostproben, bekommen sie während der Betriebsführung der Brennerei. Außerdem erwarten Sie ein Informationsfilm und das Brennhüttenmusum im 250 Jahre alten Almkaser.

Rupertus_therme

Neben der eindrucksvollen Bergwelt und den malerischen Wanderwegen, gibt es seit der Eröffnung der Rupertus Therme am 24. März 2005 auch die Möglichkeit die Seele bei jedem Wetter baumeln zu lassen. Bad Reichenhall ist um eine Attraktion reicher.

Auf über 24.000 qm Fläche kann man im Spa & Fitness Resort Rupertus Therme entspannen. Die Therme bietet als einziges SPA die AlpenSole direkt aus der Saline in die Becken. Die Sole ist dafür bekannt, viele positive Eigenschaften zu besitzen. Sie dient zur Belebung und Regeneration der Haut, Entlastung der Muskeln und zur allgemeinen Regeneration von Körper und Geist.

Die Thermenlandschaft ist aufgeteilt in drei Geschossbereiche. Im 1. Obergeschoss findet man das Aktivbecken, ein Liege- und ein Sitzbecken. Alle drei Becken sind mit 33 ° warmen Wasser gefüllt. Auf der Galerie kann man sich im Whirlpool und Warmbecken perfekt entspannen. Das Kaltbecken mit 18 Grad und Süßwasser gefüllt, dient zur Erfrischung. Das Erd- und Untergeschoss wartet mit einer Solegrotte, der Gradierwand, dem Solebecken und einem Präventionsbecken auf.

Außerdem verfügt die das Resort noch über eine große Saunalandschaft. Auf über 850 qm können Sie zwischen den unterschiedlichsten „Hitzetempeln“ wählen. Von der sanften Predigtstuhlsauna (60 Grad) bis zur heißen Unterbergsauna (90 Grad) gibt es für jeden etwas. Auch zwei Stollendampfbäder mit Salzanwendungen findet man hier. Zum Abkühlen gibt es ein Tauchbecken, Kaltduschen und einen Eiswürfelbrunnen. Natürlich kommt auch die Entspannung nicht zu kurz. Neben dem Ruheraum, gibt es ein Kaminzimmer und ein Bistro, welches auch für das leibliche Wohl sorgt.

Wer dann immer noch nicht genug hat, für den steht noch ein Außenbereich zur Verfügung. Hier stehen einem die holzbefeuerte Erdsauna mit bis zu 100 Grad zur Verfügung und eine doppelstöckige finnische Sauna. Die Highlights sind jedoch der Panorama-Ruheraum und der Saunabiergarten mit Sonnenterrasse.

Neben den verschiedenen Fitness- und Wellnessangeboten, findet man auch eine große Auswahl an Beautyanwendungen.

Nationalpark Berchtesgaden

An der äußersten südöstlichen Ecke von Deutschland liegt der Nationalpark Berchtesgaden. Das ist direkt an der Grenze zu Österreich. Der Watzmann ist dort der größte Berg und wohl auch der Bekannteste. Er ist 2.713 Meter hoch. Der Watzmann hat steile Felswände. Der Königssee liegt tief unten im Tal. Er ist 8 Kilometer lang und 192 Meter tief. Der Nationalpark Berchtesgaden ist ein Hochgebirgspark. Hier wohnen Tiere und wachsen Pflanzen, die nur in den Alpen vorkommen. Hier finden wir Rothirsche, Gämsen, Schneehasen, Alpendohle, Birkhühner und Schwarzspechte. Die Pflanzenwelt ist sehr umfangreich. Besondere Arten sind hier das Drachenmaul, das Edelweiss, der Enzian und die Rosa Mehlprimel. Die Umgebung lockt viele Touristen an. Die tiefen Täler, Gletscher, Wasserfälle und der Königssee sind wunderbare Fotomotive. Viele Wanderer nutzen die Gegend, um wunderbare Touren in der Natur zu unternehmen. Einige stören die Ruhe der Natur und der Tiere. Es gibt strenge Regeln für die Besucher der Landschaft. Sie dürfen die Wege nicht verlassen. Hunde dürfen nicht frei laufen. Es ist verboten zu campen, zu zelten oder Feuer zu machen. In den Gewässern darf nicht gebadet, getaucht oder geangelt werden. Wild lebenden Tiere darf nicht nachgestellt werden. Sie dürfen nicht beunruhigt oder ihre Lebensstätte zerstört werden. Es dürfen keine Pflanzen entnommen oder beschädigt werden. Der Mensch sollte nicht in die Natur eingreifen. Doch leider ist das in manchen Situationen notwendig. In den Alpen gibt es keine größeren Raubtiere mehr. Daher wächst zu viel Rotwild auf und frisst die Pflanzen ab. Dadurch wird der Wald geschädigt. Hier übernehmen Jäger dann die Aufgabe der Raubtiere und sorgen für weniger Bestand des Rotwildes. Die ersten Nationalparks wurden 1970 im Böhmerwald und im Bayerischen Wald eingerichtet.

St. Bartholomä am Königssee

Etwas entfernt von Bad-Reichenhall befindet sich der Königsee. Eingebettet in die malerische Landschaft der Alpen war er von jeher ein Anziehungspunkt vieler berühmter Persönlichkeiten. An der nur schwer zugänglichen Uferseite, die man mit dem Schiff oder zu Fuß nur über alpine Wanderwege erreicht, wurde 1134 die „Basilica Chinigesee“ erbaut. Ihre jetzige Form und barocke Ausgestaltung erhielt sie allerdings erst 1697, als größere Umbauten vorgenommen wurden. Der Grundriss und Stuckaturen wurde vom Salzburger Dom abgenommen.

Auf der Halbinsel, auf der die Kirche gebaut wurde, befinden sich noch eine Gaststätte, die ebenfalls unter dem Begriff St. Bartholomä geführt wird. Um 1700 wurde dieses Gebäude als Jagdschloss erbaut, das vor allem den bayerischen Königen gerne als Aufenthaltsort diente.

Heute wird die Kirche, die alljährlich im August Ziel der Almer Wallfahrt ist, gerne für Hochzeiten oder anderen Anlässen genutzt. Die herrliche Lage von St. Bartholomä, mit dem im Hintergrund gelegenen Watzmannmassiv, hat über die Jahre schon viele Maler inspiriert.

Salzzeitreise_ins_salzbergwerk_berchtesgaden

Das Salzbergwerk in Berchtesgaden ist nicht nur historisch interessant, sondern wirklich ein Spaß für Jung und Alt.

Zwischen Salzburg und Bad Reichenhall, am Fuße des Watzmanns, gelangt man zum Abenteuer Salzbergwerk Berchtesgaden. Hier beginnt die Salzzeitreise. Seit fast 500 Jahren ist das Bergwerk zum Salzabbau aktiv. Angefangen hat die Tradition des Salzabbaus unter Tage im Jahre 1517.

2007, also 490 Jahre später, wurde das Traditionsbergwerk zu einem modernen Erlebnisbergwerk umgestaltet. Das neue Konzept nennt sich Salzzeitreise und entführt die begeisterten Besucher in die alte Zeit des Bergbaus. Geführt werden die Gruppen meist von heimischen Bergmännern. Sie lassen die Geschichten lebendig werden und erzählen mit viel Witz und Charme von einer damals und heute sehr harten Arbeit unter Tage.

Angefangen hat der Bergbau in Berchtesgaden um 1193 am Tuval bei Schellenberg. Nur ein Jahr später wurde erstmal der Salzabbau in Berchtesgaden erwähnt, am Gollnbach. 1517 wird das Salzbergwerk Berchtesgaden durch den Fürstprobst Gregor Rainer gegründet. Im Jahr 1564 geht die Saline Frauenreuth in Betrieb.

1816 wird Berchtesgaden endgültig Bayern zugesprochen. Somit werden Salzbergbau und Saline an die Königliche General- Bergwerks- und Salinenadministration an gegliedert. Im selben Jahr wird das Salzbergwerk für ausgewählte Besucher zur Besichtigung geöffnet. Schlussendlich in 1880 beginnt eine neue Ära. Das Bergwerk wird für die gesamte Öffentlichkeit freigegeben.

Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit den Salzheilstollen zu besuchen. Durch das besondere Klima können Krankheiten wie Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis und vieles mehr geheilt oder verbessert werden. Außerdem gibt es noch den Salzshop. Hier können Sie auf 160 qm alles zum Thema Salz anschauen und selbstverständlich auch erwerben. Es werden verschiedenste Dinge, wie Schmuck, Salz und Wellnessartikel angeboten.



 

Alte_saline

In der wunderschönen Stadt Bad Reichenhall findet man die Alte Saline. Sie liegt ganz in der Nähe der Burg Gruttenstein. Die Alte Saline wurde 1834, nach einem Großbrand, von König Ludwig I. errichtet. Heute können sowohl die Saline als auch das später erbaute Salzmuseum besichtig werden. Im Salzmuseum erfahren die Besucher die geschichtlichen Hintergründe zum Thema Salz, wie die Soleförderung funktionierte und vieles mehr. Das Salzmuseum ist täglich von 1000 Uhr bis 1600 Uhr geöffnet.

Man geht davon aus, dass bereits in der Bronzezeit das „weiße Gold“ im Bad Reichenhaller Raum abgebaut wurde. Einen Hinweis darauf gibt ein Randleistenbeil, welches im Bereich der Solequellen gefunden wurde.

Zwischen dem 7. und dem 15. Jahrhundert gibt es immer wieder wechselnde Besitzer der Schürfrechte für das Salz. Es streiten sich sowohl weltliche als auch kirchliche Herrschaften um die Bad Reichenhaller Salzsudpfannen. Erst ab 1483 kehrt ein bisschen Ruhe in diese Streitigkeiten ein. Herzog Georg der Reiche und Herzog Albrecht IV. erwerben alle in der Hand von bürgerlichen Siedherren vorhandenen Sudstätten. Die Anlagen werden grundlegend erneuert. Von diesem Zeitpunkt steigt die Salzproduktion jährlich an. Zwischen 1782 und 1798 wird der Produktionsprozess optimiert.

Im Jahr 1816 wird der Bau einer Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall beschlossen. Der Auftrag wird an den Königlich Bayerischen Salinenrat Georg von Reichenbach vergeben. Es wurde eine 29km lange Rohrleitung erbaut. Diese musste extreme Höhenunterschiede überwinden. Erst durch die ausgefeilte Konstruktion von Georg von Reichenbach war dies möglich. Er baute die Wassersäulenhebemaschine und konnte somit die Sole bis zu 356 Meter bergauf pumpen. Damit gelang ihm ein Meisterstück und er wurde als großer Erfinder gefeiert. Die Rohrleitung blieb bis zum Februar 1927 ununterbrochen in Betrieb. Nur ein Jahr vorher wird die Salzproduktion an den Rand von Bad Reichenhall, in die Neue Saline, verlegt. In der „Alten Saline“ wird nach wie vor Salzwasser gefördert. Dieses wird in den Kureinrichtungen verwendet.

Obersalzberg

Seit dem 19. Jahrhundert nutzt man den Obersalzberg touristisch. Er liegt im nahe gelegenen Berchtesgaden. Kern des Tourismus war die Pension Moritz. Hier waren zahlreiche prominente Gäste beherbergt. Aber nicht zuletzt wurde der Obersalzberg durch die Nutzung Adolf Hitlers als Feriendomizil bekannt. Er wurde ab 1933 als Führersperrgebiet ausgebaut. Hitler mietet das Haus Wachenfeld von einer Witwe eines Lederwarenfabrikanten aus Buxtehude für nur 100 Reichsmark. Aus den Einnahmen vom Verkauf des Buches „Mein Kampf“ kaufte er das Haus und benannte es Berghof. Mehr und mehr Nazis strömten zum Haus des Führers. Der Berghof entwickelte sich bis 1945 als repräsentativer Wohnsitz. Zentrum des Hauses bildete der Konferenzraum mit versenkbarem Panoramafenster. Einige NS-Politiker gruppierten ihre Häuser um den Berghof. Desweiteren richtete man ein Gästehaus, eine SS-Kaserne, ein Gutshof und unterirdische Bunker ein. Adolf Hitler verbrachte häufig Monate auf seinem Anwesen, um von hier aus die Regierungsgeschäfte zu führen. Sei 1937 richtete man mit der Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden einen zweiten Regierungssitz ein. Man empfing Staatsgäste wie David Lloyd George, Marques de Magaz, Arthur Neville Chamberlain. Das wohl bedeutendste Treffen fand auf dem Berghof mit dem österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg statt. Ihm wurde unter der Drohung des Einmarsches mehrere Forderungen gestellt. Das resultierende Berchtesgadener Abkommen war der erste Schritt zum Anschluss Österreichs an das Dritte Reich. Die NS-Politiker sahen es als eine Art Auszeichnung von Hitler in seiner Residenz im privaten Rahmen empfangen zu werden. Hitler umgab sich gern mit seinen Adjutanten, deren Frauen und Kindern, sowie alten Parteifreunden. Eva Brau, inoffizielle Hausherrin, lud oft Verwandte und Freunde ein, auch wenn sich Hitler in Berlin, München oder im Führerhauptquartier Wolfsschanze aufhielt. Im April 1945 warfen Lancaster-Bomber der Royal Air Force ca. 1.300 Bomben au den Obersalzberg ab. Das im Tal liegende Berchtesgaden blieb nahezu vollständig verschont. Nach dem Angriff lag der Obersalzberg in Schutt und Asche. Den herannahenden amerikanischen Truppen überließ man kampflos das Gebiet. Das Gebiet wurde durch die US-Armee gesichert und 1947 an den Freistaat Bayern übergeben. Jedoch nutzte das amerikanische Militär einen Großteil weiter. Heute kann das Dokumentations-Zentrum und Teile der Bunkeranlagen besichtigt werden. Der Obersalzberg ist aufgrund seiner historischen Brisanz und wunderschönen Umgebung ein absolutes Highlight für jeden Touristen.

Kehlsteinhaus

Im nahe gelegenen Berchtesgaden befindet sich in 1.834 m Höhe mitten in den Berchtesgadener Alpen das Kehlsteinhaus. Das Objekt befindet sich innerhalb des ehemaligen Führersperrgebietes. Nach 13 Monaten wurde das Kehlsteinhaus im Sommer 1938 fertiggestellt und im Namen der NSDAP Adolf Hitler zum 50. Geburtstag geschenkt. Da die Ausflüge zur damaligen Zeit sehr zeitaufwändig und riskant waren, besuchte Hitler das Anwesen äußerst selten. Die Zahlen schwangen zwischen zehn und dreizehn Besuchen. Hitler kritisierte außerdem dass der Aufzugsschacht nicht sicher vor Blitzeinschlägen gewesen ist. Er fühlte sich zudem den Alliierten Bombern dort oben schutzlos ausgeliefert. Jedoch wurde das Kehlsteinhaus selbst während eines Fliegerangriffs britischer Lancaster-Bomber nicht getroffen. Vermutlich hatte es eine zu geringe Zielgröße für die damals nicht lenkbaren Bomben. Das Gebiet wurde im Mai 1945 kampflos den Amerikanern überlassen und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Im Sommer fahren Spezialbusse, dessen Motorleistung, Getriebe und Bremsen aufgrund der Gegebenheiten verändert werden mussten, hinauf zum Kehlsteinlift. Die Busse befahren die Kehlsteinstraße und überwinden 700 Meter über die aussichtsreiche Südseite. Aber auch zu Fuß kann der Weg hinauf bewältigt werden. Ein Lift bringt den Besucher direkt ins Vestibül des Gebäudes. Die Auffahrt dauert ganze 41 Sekunden. Das Kehlsteinhaus ist eines der touristischen Highlights in Oberbayern und zählt rund 300.000 Besucher aus dem In- und Ausland. Von hier aus hat man einen weiten Panoramablick auf die Alpen. Man kann die Westwand des Hohen Gölls, den Königssee, den Watzmann, den Hochkalter, den Untersberg und Salzburg sehen. Der Ort wird aber vor allem aufgrund seiner historischen Bedeutung aufgesucht. Im Restaurant kann der Besucher sich von der ausgezeichneten Küche überzeugen und den einmaligen Ausblick genießen.

Wissenswertes

Als Verwaltungssitz des Landreises Berchtesgadener im Süden des Bundeslandes Bayern ist die Große Kreisstadt Bad Reichenhall bekannt. Berühmt ist Bad Reichenhall auch als Kurstadt, die eine Vielzahl an Solebädern und Solequellen zu bieten hat. In einer sehr ansprechenden Landschaft ist die Stadt in Mitten von Bergen platziert.

Der Name Reichenhall wurde im Jahr 1323 erstmals schriftlich erwähnt. Bereits um das Jahr 1070 verlief er Salzhandel in der Hand der Hallgrafschaft Reichenhall rege. Aufgrund von Streitigkeiten bezüglich der Salzgewinnung wurde die Stadt im Jahr 1196 dem Erdboden gleichgemacht. Der Ort wurde sofort wieder aufgebaut und mit einer schützenden Stadtmauer umgeben. Ab 1493 entwickelte sich die Salzgewinnung zum Monopol des Staates. Im Laufe der Zeit verringerte eindringendes Süßwasser die Qualität der Quellen. Dem wurde im Jahr 1524 durch ein unterirdisches System zur Ableitung von Süßwasser entgegengewirkt. Vom Salzbergwerk Berchtesgaden aus wurde im Jahr 1817 eine 29 km lange Soleleitung errichtet. So findet auch heute noch ein Anteil von rund 66 % des in Bad Reichenhall verarbeiteten Salzes in Berchtesgaden seinen Ursprung. Durch einen Großbrand wurden im Jahr 1834 große Teile der Stadt zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde auch die Salzförderung moderniesiert. Seit 1846 hat sich Bad Reichenhall als Kur- und Badeort einen Namen gemacht. Negative Schlagzeilen machte die Stadt durch den Einsturz der Eislaufhalle am 02.01.2006. Dieses Schicksal forderte 15 Menschenleben.

Als Industriedenkmal von europäischem Rang ist die "Alte Saline" bekannt, die in den Jahren 1840 bis 1851 erbaut worden ist. Dieser Ort beherbergt eine Salinenkapelle und das Salzmuseum, das sich immer auf interessierte Besucher freut.

Auch das Alte Rathaus und die Pfarrkirche St. Nikolaus sind beliebte Sehenswürdigkeiten.

Ein Spaziergang durch das Altstadtviertel, das in seiner Originalität noch voll erhalten ist, lohnt sich immer. Hier ist auch der Peter und Paul Turm nicht zu übersehen.

Neben dem Salzmaierhaus und Schloss Marzoll hat Bad Reichenhall noch viele andere interessante Plätze zu bieten, die es auf jeden Fall lohnt, sie zu besuchen.





Verkaufsoffener Sonntag in Bad Reichenhall

Folgende Termine in Bad Reichenhall und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bad Reichenhall gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bad Reichenhall sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (10.04.2011)
In 83435 Bad Reichenhall ist Ostermarkt von 12.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
Eröffnung Winterzauber (24.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-83435 Bad Reichenhall von 12-17 Uhr Grund: Ruperti-Markt (27.09.2015)
In 83435 Bad Reichenhall gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Eröffnung Winterzauber - 12-17 Uhr (29.11.2015)


Städte in der Nähe von Bad Reichenhall:
ainring (14.3km), freilassing (19.4km), traunstein (28.2km), traunreut (38.6km), trostberg (44.4km), burgkirchen (46.5km), burghausen (47.1km), prien (56.8km), altoetting (57.1km),



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