Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bannewitz? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Bannewitz

Marienschacht mit Förderturm

Der Marienschacht mit dem Malakow-Förderturm ist ein bekanntes Wahrzeichen von Bannewitz, das sich auch im Wappen der Stadt wieder findet. Der Schacht ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk und bildet zusammen mit dem Förderturm ein Ensemble aus der bergbauhistorischen Zeit. Zwischen 1886 und 1893 bohrten die Freiherrlich von Burgker Steinkohlewerke, ein privat geführtes Montanunternehmen, die ersten Schächte und trafen in 545 Metern Tiefe auf ein großes Steinkohleflöz. Bedingt durch große Wasserablagerungen, benötigten die Arbeiter für die Aufwältigung über 7 Jahre, bevor die erste Steinkohle gefördert werden konnte. Der anschließende Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer, denn die Abbauarbeiten fanden bereits 1930 ihr Ende. Erst in der ehemaligen DDR wurde in dem Schacht wieder Steinkohle gefördert, diesmal vom Steinkohlewerk Willi Agatz. Zu dieser Zeit entdeckte man, dass die abgebaute Steinkohle einen Urangehalt von 0,3% aufwies, deshalb erfolgte fortan eine Konzentrierung auf den Gewinn von Uran aus der Steinkohle. Die SDAG Wismut übernahm im Jahre 1968 diese Aufgabe. 1989 wurde der Schacht dann schließlich stillgelegt und in den folgenden 10 Jahren saniert. Der Förderturm wurde im Jahre 1891 errichtet und wird auch Malakow-Turm genannt. Im deutschen Raum sind nur wenige Türme dieser Bauweise zu finden. Der Name rührt von der Festung Sewastopol her, deren Bastion im Krimkrieg von den Franzosen erobert wurde. Der Förderturm in Bannewitz ist der letzte Förderturm, der in Deutschland nach dieser Bauart errichtet wurde. Heute ist der Malakow-Turm ein technisches Denkmal, an das in den 60er Jahren ein Überbau aus Bruchsteinmauerwerk, als Schutz vor Regen und Wind, eine so genannte Kaue, angebaut wurde.

Schloss Nöthnitz

Der Kern des Schlosses Nöthnitz wurde im 16. Jahrhundert erbaut und noch im gleichen Jahrhundert erfolgte die Errichtung eines Drei-Flügel-Baus mit Wendelstein, bevor im 19. Jahrhundert der Umbau des gesamten Schlosses erfolgte. Ein bedeutender Wandel im Inneren des Schlosses vollzog sich im 18. Jahrhundert, als der Reichsgraf Heinrich von Bünau, der von 1697 bis 1762 lebte, seine zur damaligen Zeit weltberühmte Bibliothek im linken Schlossflügel einrichtete. Die Bibliothek ist ein Werk von Johann Joachim Winkelmann, der in den Jahren 1748 bis 1754 mit der Erschaffung beauftragt war. Der Künstler ist heute als Begründer der neueren Kunstwissenschaften bekannt und seine Werke waren maßgeblich an dem Wandel vom Barock zum Klassizismus beteiligt. Im Jahre 1945 wurde das Schloss, bei der so genannten Bodenreform, erstmals enteignet und erst nach 51 Jahren von der Familie von Fink zurückgekauft. Seit 1996 befindet sich das Schloss in der Restauration. Besonders der Festsaal des Schlosses Nöthnitz ist heute bekannt für seine originalgetreuen Details. Die übrigen Räume wurden im Formenstil der Antike restauriert und zeigen einige Beispiele der Arbeiten von Winkelmann. Dort werden heute Konzerte und Vorträge veranstaltet. In den Museumsräumen des Schlosses kann der Besucher den Wandel von der Rokoko-Epoche zum Klassizismus bewundern, ebenso wie Auszüge aus dem Nachleben der Antike. Viele Werke wie Kupferstiche, Gemälde und Plastiken können dort bestaunt werden. Der große Park, der dem Bauwerk angeschlossen ist, zeigt Elemente des Barock und erinnert an einen englischen Landschaftspark. Hier kann der Besucher verweilen oder ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren unternehmen.

Wissenswertes

Die Gemeinde Bannewitz liegt südlich von Dresden im Weißeritzkreis. Im Jahr 2006 beherbergte die Gemeinde 10.742 Einwohner.

Bannewitz liegt in unmittelbarer Nachbarschaft mit einigen Ortsteilen von Kreischa, Stadtteilen von Rabenau, sowie dem Ort Freital und der Landeshauptstadt Sachsens, Dresen.

Die Gemeinde Bannewitz ist zusammengesetzt aus den Ortschaften Bannewitz, Possendorf, Goppeln und Rippien. Jede dieser Ortschaften ist noch in einzelne Ortsteile gegliedert.

Erstmals schriftliche erwähnt wurde der Ort Bannewitz im Jahr 1311. Im Jahr 1953 wurde die Gemeinde dem Landkreis Freital zugesprochen, der dann im Jahr 1994 mit dem Landkreis Dippoldiswalde zusammengeführt wurde. Seitdem gehört die Gemeinde dem neuen Weißeritzkreis an.

Die Gemeinde Bannewitz pflegt ein partnerschaftliches Verhältnis zur Stadt Bräunlingen, die im deutschen Baden-Württemberg ihren Sitz hat.

Die Gemeinde Bannewitz verfügt über einige interessante Plätze, die es auf jeden Fall lohnt, besichtigt zu werden. Als erstes sei hier die Triangulationssäule auf der Goldenen Höhe, dem Gohling, genannt. Der letzte deutsche Malakowturm entstand im Jahr 1891 in Bannewitz. Das markante Bauwerk spiegelt sich auch im Wappen der Gemeinde wieder. Die Geschichte von Schloss Nöthnitz reicht bis ins Jahr 1635 zurück und die Gebäude sind im Jahr 1870 nocheinmal überarbeitet worden. Im 18. Jahrhundert war hier die Bibliothek des Heinrich Graf von Bünau untergebracht. 42.000 Bände waren hier platziert. Im Jahr 1864 war in Bannewitz eine Schule gegründet worden, die ab 1877 der Kreuzkirchengemeinde Dresden als Betsaal zur Verfügung stand. Im Jahr 1885 wurde das Haus mit einen Kirchturm versehen, und so entstand die Kirche in Bannewitz. Als Wahrzeichen des Ortsteils Possendorf gilt die evangelische Kirche. Ihr Turm ragt 57 Meter in die Höhe. Die Geschichte der Grundmauern reicht bis ins Jahr 1521 zurück. Der größte Teil des Gotteshauses wurde in den Jahren 1595/96 erbaut. Es ist auch interessant zu wissen, dass der Gasthof auf dem Lerchenberg mit einem Aussichtsturm ausgestattet ist. Von hier aus kann das Osterzgebirge besichtigt werden.



Verkaufsoffener Sonntag in Bannewitz

Folgende Termine in Bannewitz und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bannewitz gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bannewitz sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (02.06.2013)
In 01728 Bannewitz ist ein verkaufsoffener Sonntag (Verkaufsoffener Sonntag) von 12 - 18 Uhr (01.06.2014)
In 1728 Bannewitz gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Fest - 12-18 Uhr (29.11.2015)


Städte in der Nähe von Bannewitz:
dresden (7km), freital (8.5km), dippoldiswalde (11.7km), radebeul (15.2km), heidenau (16.9km), coswig (21.8km), ottendorf-okrilla (23km), wilsdruff (23.5km), weinboehla (24.5km),



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