Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Dresden? Alle Termine & Daten.

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Nicht nur als Kunst- und Kulturstadt ist die traditionsreiche Stadt an der Elbe berühmt. Auch die Einkaufsmöglichkeiten, die sich hier bieten, stehen anderen Weltstädten in Nichts nach. Das Bummeln und Schlendern durch die charmante, malerische und facettenreiche Stadt bietet nahezu jedem Käuferherz, was es begehrt. Man sollte sich für diese einmalige Shoppingkulisse im Mix der Architektur von Jahrhunderten viel Zeit nehmen, da hier Einkaufen zum Erlebnis wird. Direkt am Hauptbahnhof liegt der Wiener Platz, an dem vor dem Hintergrund modernster Architektur viele Einzelhändler und Dienstleister angesiedelt sind. Gerade für Bahnreisende ist der Wiener Platz Dresdens Entree zur Innenstadt. Das Angebot reicht von der neuen Frisur über Spezialitäten und Feinkostwarenläden, bis hin zu Geschäften für Geschenk- und Outdoorartikel. Bewegt man sich vom Hauptbahnhof weiter Richtung Norden, so stößt man unweigerlich auf die Prager Straße, in der die großen Filialen aller wichtigsten Ketten und Labels. Namhafte Modehäuser, Juweliere, Geschäfte für Elektronik und Telekommunikation - man hat viel zu tun, das reichhaltige Angebot zu bestaunen und zu begutachten. In die erst 2009 errichtete Centrum Galerie auf der Prager Straße sollte man unbedingt einen Blick werfen. Markenshops diverser Branchen, Trendläden, Dienstleister, sowie Elektronik- und Lebensmittelgeschäfte bieten ein ausgefallenes Angebot in einem modernen, lichtdurchfluteten Ambiente. Nördlich der Prager Straße, weiter Richtung Elbe liegt der historische Altmarkt, den jeder kennen lernen muss, der einmal Dresden besucht. Bereits seit Jahrhunderten existieren die historischen Gassen rund um den Markt, wie Tuchmachergasse, Webergasse und Scheffelgasse. Die ständig wachsende Altmarktgalerie in der Webergasse als besonderes Highlight beherbergt schon heute über 100 Geschäfte und gastronomische Einrichtungen. Lebensmittel aus der ganzen Welt erhält man hier ebenso wie Mode für Jung und Alt, Geschenkartikel und vieles mehr. In den vielen Cafés in den Straßen und Gassen rund um den Altmarkt kann man sich während der Shopping-Pausen die äußerst leckere Dresdner Eierschecke hervorragend schmecken lassen. Zur Weihnachtszeit dürfen auf keinen Fall der weltberühmte Dresdner Christstollen oder die Dresdner Dominosteine auf der Speisekarte fehlen, die in Dresden aber auch zu jeder anderen Jahreszeit erhältlich sind. Nimmt man seinen Weg vom Altmarkt-Quartier aus weiter hin zur Elbe, gelangt man zum Neumarkt-Bezirk. Rund um die berühmte Frauenkirche haben sich edle Boutiquen und spezialisierte Fachgeschäfte angesiedelt, in denen sich herrlich stöbern lässt. Vor Allem Wilsdruffer Straße, Töpferstraße und die Kleine Brüdergasse halten die eine oder andere Überraschung bereit. Überquert man vom Neumarkt aus die Elbe - zu Fuß über die Augustusbrücke oder mit dem Auto über die Carolabrücke, dann findet man sich im Barockviertel Innere Neustadt wieder. Kunstliebhaber kommen hier in den zahlreichen Galerien, Ateliers und Geschäften für Kunsthandwerk garantiert voll auf ihre Kosten. Modeboutiquen, Feinkosthändler und andere Fachgeschäfte runden das Angebot ab. Wer es schrill, jung und bunt mag, der fühlt sich in der Äußeren Neustadt im Norden Dresdens bestimmt gut aufgehoben. Trendige Szenegeschäfte und ausgefallene Läden laden hier ebenso wie unzählige Musikclubs, Kneipen und phantasievoll gestaltete Häuser und Hinterhöfe dazu ein, Dresdens wilde Seite kennen zu lernen. Ganz besonders zu empfehlen ist hier die Kunsthofpassage, die über die Zugänge in der Alaunstraße 70 oder der Görlitzer Straße 20 - 25 erreicht werden kann.

 

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Mathematisch-Physikalischer Salon

Die Gründung des Mathematisch-Physikalischen Salons geht bis in die Zeit des Kurfürsten August von Sachsen zurück, damals war er noch unter dem Namen Kurfürstliche Kunstkammer bekannt. Der Kurfürst hatte schon zu seiner Zeit eine Menge an technischen Geräten gesammelt und herstellen lassen. Die Monarchen gestalteten ihn wohl zu Präsentationszwecken, um zu zeigen wie hoch ihr technisches Verständnis ist und das Gefallen mechanischer Spielwerke. Durch die präzise, feinste und edelste Verarbeitung der Materialien zu technischen Geräten, wie vergoldete Thermometer oder Uhren, kann eine fürstliche Herkunft nicht geleugnet werden. Sein Standort war seit 1728 der Dresdener Zwinger, wo er heute noch untergebracht ist. Seine Sammlung besteht aus der damaligen Rüstkammer, wo er ausgegliedert wurde und auch Stücken anderer Sammlungen. Gesammelt hat man alle Gräte die durch ihre Präzision und deren edler Gestaltung auf fielen. Dazu gehören Sonnenuhren, Messgeräte und auch eine Globussammlung, um nur einige zu nennen. Die ältesten Rechenmaschinen, Uhren aus 500 Jahren Uhrmacherhandwerk und die größte Sammlung an Erd- und Himmelsgloben sind auf der ganzen Welt bekannt. 1784 wurde ein Observatorium an den Mathematischen- Physikalischen Salon angegliedert. Wilhelm Gotthelf Lohrmann gründete 1828 die technische Bildungsanstalt, die heute noch unter dem Namen Technische Universität Dresden existiert. Durch die Ausstellung im Mathematischen- Physikalischen Salon bekam damals schon die technische Entwicklung einen gewaltigen Aufschwung, durch die Herstellung immer besserer und schönerer Geräte. Da der Salon wegen einer Generalrenovierung des Dresdener Zwingers geschlossen ist, können die Sammlungen an anderen Orden, wie zum Beispiel im Dresdener Residenzschloss, besichtigt werden. Aber auch in anderen Bundesländern sind Möglichkeiten geschaffen wurden, um Ausstellungen der hervorragenden Sammlung den Besuchern zugänglich zu machen.

Erich Kästner Museum

Das Erich Kästner Museum beschäftigt sich mit dem weltbekannten Autor, Kabarettisten, Journalisten und Medienmann Erich Kästner. Der Architekt Ruairi OBrien entwarf 1999 die begehbare Schatzkiste. Sie ist ein Haus im Haus. Hier werden traditionelle Museumsinhalte mit neuen Technologien verknüpft. Besucher können spielerisch und selbständig die Welt von Erich Kästners erforschen. Der Donnerstag ist für angemeldete Gruppen reserviert. Ein Museumsshop darf natürlich auch nicht fehlen. Es finden viele Lesungen, Schreibwerkstätten und Kabinettausstellungen statt. Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren. Seine Eltern waren Ida und Emil Richard Kästner. 1917 bis 1918 verrichtete er seinen Militärdienst. 1919 machte er den Abschlusskurs am Lehrerseminar. Im gleichen Jahr veröffentlichte er sein erstes Gedicht „Die Jugend schreit“ in einer Schülerzeitung. 1919 erhielt er auch das Goldene Stipendium der Stadt Dresden. Danach begann er ein Studium an der Universität in Leipzig. Seine Themenschwerpunkte waren Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte. Im Jahre 1925 bekam er den Titel „Dr. phil.“. 1926 reiste er erstmalig ins Ausland nach Italien und in die Schweiz. 1927 zog er nach Berlin, wo er Luiselotte Enderle kennen lernte. Ein Jahr später veröffentlichte er den Gedichtband „Herz auf Taille“. Die bekannte Reihe „Emil und die Detektive“ begann er 1929. Der bekannte Kinderroman „Das fliegende Klassenzimmer“ entstand im Jahre 1933. Bei der Bücherverbrennung im Jahre 1933 in Berlin ist Kästner dabei. Im selben Jahr wird er erstmalig durch die Gestapo verhaftet. Im Jahre 1943 bekommt er das endgültige Schreibverbot. 1945 zieht er nach München und veröffentlich etliche Bücher. 1967 erscheint seine letzte Veröffentlichung „Der kleine Mann und die kleine Miss“. 1974 stirbt er in München. Von 1950 bis 1974 hat er viele Preise und Auszeichnungen bekommen.

Schloss und der Park Pillnitz

Der Kurfürst August der Starke liebte Frauen. Aus dem Grund kaufte er dieses Schloss. Seine Mätresse gestaltete es im barocken Stil um. Er selber lies etwas später noch das Berg- und das Wasserpalais vom Barockarchitekten Matthäus Daniel Pöppelmann dazu bauen. Das Schloss und der Park liegt an der Elbe und ist heute noch durch Dampfer auf dem Wasserweg zu erreichen. Damals ließen sich die Herrschaften schon gern auf der Elbe in geschmückten Gondeln spazieren fahren. Im Baustil verschmelzen die Architektur des fernen Ostens und der barocke Baustil auf genialster Weise. Drei Gärten, die Orangerie und ein Palmenhaus laden die Besucher zu Spatziergängen ein. Im Palmenhaus sind Pflanzen aus Australien, Neuseeland und Südafrika untergebracht. Auf über 600 Quadratmetern stehen diese in Warm- und Kaltbereiche und werden naturgetreu in Szene gesetzt. Eigens für eine 250 jährige japanische Kamelie, diese ist das Wertvollste auf Pillnitz, wurde zum Schutz ein Haus gebaut. Die gesamte Parkanlage besteht aus sechs zusammenhängenden Gärten und breitet sich auf eine Fläche von 28 Hektar aus. Diese Anlage beherbergt eine Sammlung von Pflanzen aus der ganzen Welt. Das Schloss diente zur Zeit des Kurfürsten August des Starken als Sommerresidenz. Hier wurde auch eine Fürstenzusammenkunft durchgeführt. Die in die Geschichte mit ihrer Pillnitzer Deklaration in die Weltgeschichte einging. Im Schloss Pillnitz sind heute verschiedene Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden untergebracht. Auch eine Schlosskirche durfte auf dem Gelände nicht fehlen. Diese spiegelt das religiöse katholische Leben der fürstlichen Familie wieder. An der Stelle des heutigen Neuen Palais befand sich eins ein Rittergut. Der Enkel des ehemaligen Besitzers soll heute noch im Schloss spuken.

Deutsches Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene Museum in Dresden ist in Europa einzigartig. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Als Dauerausstellung wird „Abenteuer Mensch“ präsentiert. Hier findet der Besucher Exponate, interaktive Elemente und Medienstationen. Der Besucher erfährt viel Interessantes über die Welt des Menschen, seinen Körper und der Gesundheit. „Unsere fünf Sinne“ ist eine Mitmachausstellung für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Es finden viele Sonderausstellungen zu Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft statt. Geplant sind die Ausstellungen „Kraftwerk Religion“, „Auf die Plätze“ und „Images of the Mind“. Geöffnet ist das Museum das ganze Jahr. Montags ist Ruhetag. Es werden viele Führungen und Vorträge für jedes Alter angeboten. Den Besuchern wird ein Audio Guide zur Verfügung gestellt. In den Ferien finden spezielle Programme für Kinder und Jugendliche statt. Das Museumscafe lädt zum Verweilen ein. Auch der Museumsshop hat eine große Auswahl. Kinder können ihren Geburtstag im Museum feiern und an einigen Tagen finden spezielle Aktionen für Familien statt. Die Dauerausstellung kann von behinderten Menschen ohne Probleme besucht werden, denn die Ausstellung ist barrierefrei gestaltet. Fast 45.000 Objekte werden hier zum Thema Körperpflege und Gesundheitsaufklärung präsentiert. Das anatomische Wachskabinett ist besonders interessant. Der größte Teil wurde in Dresden geschaffen. Es sind mehr als 200 Objekte zu besichtigen. Das Wachskabinett befasst sich mit der menschlichen Anatomie und medizinische Themen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Wachskabinette auf Jahrmärkten und ähnlichem präsentiert. Es gibt in Deutschland nur noch einzelne Stücke in Museen. Das Dresdner Wachskabinett ist das einzige Ensemble in Deutschland. Daher ist es eine kostbare Rarität. Da sich die Objekte in unterschiedlichen Erhaltungszuständen befinden, werden viele noch bearbeitet. Es ist geplant, die Objekte in einer Sonderausstellung im Jahr 2012 auszustellen.

Buchmuseum

Ein Zimelienzimmer wurde 1835 von dem Oberbibliothekar Constantin Carl Falkenstein für die kostbaren Bücher und Dokumente der königlichen öffentlichen Bibliothek eingerichtet. Das Buchmuseum der sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden besteht heute aus Dauer- und Wechselausstellungen. 1927 bis 1935 leitete Erhart Kästner das Museum. Zur damaligen Zeit befand es sich im japanischen Palais. 1945 wurde das Gebäude zerstört und das Buchmuseum war bis 2002 in einer ehemaligen Kaserne untergebracht. Es wurde ein neues Gebäude für die Bibliothek gebaut. Dieses wurde im Jahre 2003 eröffnet. Das bekannteste Exponat in der Sammlung ist die Dresdner Maya-Hanschrift aus dem 13. Jahrhundert. Aber es befinden sich noch weitere interessante Objekte in dem Museum. Dazu zählen das Skizzenbuch von Albrecht Dürer, Gutenbergsdrucke und Musikautographe von Johann Sebastian Bach und Antonio Viivaldi. Der Eintritt in das Buchmuseum ist frei. Die Dauerausstellung ist von Montags bis freitags geöffnet. Sonderausstellungen finden von montags bis samstags statt. Jeden ersten Sonnabend im Monat findet eine Führung durch die Schatzkammer statt. Im Museum befindet sich auch ein Cafe. Hier kann sich der Besucher nach einer intensiven Besichtigungstour stärken. Das Museum besitzt einen behindertengerechten Zugang zu allen Bereichen. Ebenfalls ist ein behindertengerechts WC vorhanden. Die sächsische Landesbibliothek gehört zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Hier wird jedem eine umfassende Recherche zu den unterschiedlichsten Themen ermöglicht. Sie gibt auch das Magazin „BIS“ heraus. Das Magazin erscheint 4 Mal im Jahr. Daneben werden noch Kataloge, eine Schriftreihe und weitere Dokumente gedruckt und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Vorträge und Lesungen abgehalten.

Skulpturensammlung

Die zu Staatlichen Kunstsammlung gehörende Skulpturensammlung beinhaltet Objekte aus fünf Jahrtausenden. Kurfürst und König von Polen, August der Starke, legte mit seiner Sammelleidenschaft den Grundstein dieser Sammlung. Nicht nur Skulpturen, sondern auch ägyptische Mumien, Relieftafeln, Vasen und noch einiges anderes gibt es hier zu sehen. Von der Antike bis in die Gegenwart, werden die Ausstellungsstücke den Besuchern zugänglich gemacht. Aus Griechenland stammende Skulpturen, römische Porträtplastiken, Kopien von römischen Meisterwerken und auch Exponate aus Deutschland und Frankreich sind in einer Vielzahl vorhanden. Da der Platz für Dauerausstellungen, der unerschöpflichen Menge von Objekten, nicht ausreichend ist, werden in Wechselausstellungen Kunstwerke gezeigt, die entweder lange nicht gezeigt wurden oder fast schon in Vergessenheit geraden sind. Aus diesem Grund sind die Skulpturenausstellungen auch auf mehrere Orte aufgeteilt. Im Klingersaal des Albertinum zum Beispiel begegnen sich Malerei und Skulpturen auf fantastische Weise. In der Rennesancshalle befindet sich eine Kopie des Siegerknaben nach Polyklet, es ist wohl die einzige noch existierende Nachbildung des Kunstwerkes von Skopas. Eine Abgusssammlung mit ca. 4700 Gipsabdrücken ist nach dem Hochwasser 2002 in die Antikensammlung aufgestellt wurden. Die nichtzeitgerechte Aufstellung ermöglicht den Besuchern die verschiedenen Kunstepochen zu vergleichen. In der Skulpturenhalle sind Ausstellungsstücke von DDR- Künstlern, wie zum Beispiel Wieland Förster, zur Schau gestellt. Im Schlossbergmuseum Chemnitz präsentiert sich die Skulpturensammlung Dresden auch. Dort werden Kunstobjekte der Romantik und auch gotische Skulpturen aus Kirchen gezeigt. In Zusammenarbeit mit anderen Museen können die Dresdener Kunstwerke in verschiedenster Weise ausgestellt werden. Das bringt den Besuchern die Möglichkeit die Objekte zu sehen und zu studieren.

Stallhof

Der Stallhof in Dresden ist im Stil der Renaissance. Hier werden höfische Turniere durchgeführt. Die Teilnehmer mussten Geschicklichkeit und Sportlichkeit unter Beweis stellen. Er ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der Renaissance in Dresden. 1591 wurde er fertiggestellt. An die damaligen Geschicklichkeitsübungen der höfischen Turniere erinnern 2 Bronzesäulen, die von Giovanni Maria Nosseni entworfen wurden. Im Jahre 1565 wurde mit dem Bau des Kanzleihauses begonnen. Dieser Bau dauerte bis 1567. Im Jahre 1586 wurde von Paul Buchner eine Rennbahn an der Südostecke gebaut. Der gesamte Komplex wird in den Jahren 1586 bis 1591 errichtet. Es entstehen ein Dreiflügelbau, ein eingeschlossener Hof, in den Hofecken jeweils ein Wendelstein, der Lange Gang mit 22 Rundbogenarkaden, der lange Saal, die Rüstkammer und Gästezimmer im Obergeschoss. In den Jahren 1722 bis 1725 wird das Gebäude zum ersten Mal umgebaut und bereits in den Jahren 1744 bis 1746 das 2. Mal. In den Jahren 1794 bis 1857 zieht das Mengsische Museum ein. Der Stallhof wird aber weiter noch als Stall genutzt. Leztmalig wird der Komplex in den Jahren 1872 bis 1877 umgebaut. Der Stallhof erhält den Namen Johanneum. Objekte aus der Rüstkammer wird als historisches Museum ausgestellt. Es ist die größte und bedeutendste Waffensammlung von Deutschland. Im Jahre 1935 wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Während der Bombenangriffe auf Dresden wird der Stallhof im Jahre 1945 zerstört. Nach dem Krieg beginnt man damit, ihn wieder aufzubauen und im Jahre 1956 wird das Verkehrsmuseum im Johanneum eröffnet. 1972 beginnen etliche Rkonstruktionsarbeiten und im Jahr 1993 wird der Stallhof ein Teil des Schlossbetriebes Schlösser und Gärten Dresden.

Kupferstichkabinett

Die Gründung des Kupferstichkabinett 1720 zeigt, das dieses das älteste Museum seiner Art in Deutschland ist. Schon der sächsische Kurfürst legte den Grundstein der Sammlung und über die Jahrhunderte wurde diese immer größer. Durch den zweiten Weltkrieg konnten hohe Verluste an Kunstwerken verzeichnet werde. Ein großer Teil der verbliebenen Kunstschätze verbrachte man dann in die Sowjetunion. In den 50er Jahren kamen diese wieder nach Dresden zurück. Und konnten der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Nur ein kleiner Teil kann den Besuchern präsentiert werden, denn die Sammlung umfasst über 500000 Kunstwerke. Kunstwerke von hoher Qualität aus vielen Ländern und von mehreren tausent Künstlern gestalten die Sammlung so vielfältig, das ein unendliches Spektrum erreicht wird. Dazu kommen noch das die Sammlungen acht Jahrhunderten umfasst und dieses vervollständigt. Es ist aus diesem Grund das wichtigste Museum seiner Art in der ganzen Welt. Und wem das bloße Ansehen der Kunstwerke nicht reicht, kann sich im Studiensaal Originale vorlegen lassen und diese genauer betrachten und studieren. Werke von berühmten Künstlern wie Hans Holbein, Albrecht Dürer, Picasso und vielen anderen sind im Besitzt des Kupferstichkabinett. Auserden kann diese Ausstellung auch 200 Zeichnungen der bekannten Künstlerin Käthe Kollwitz ihr eigen nennen und diese auch den Besuchern zeigen. Neben den eigenen Kunstwerken werden auch Leihgaben zur Ausstellung gebracht. Durch die Flexibilität des Kupferstichkabinetts und den großen Bestand an Kunstwerken lässt sich erahnen, das auch in der Zukunft vieles den Besuchern eröffnet wird. In den Ausstellungsräumen im Residenzschloss sind die Kunstwerke bestens ausgestellt und untergebracht, so das noch viele Generationen sich an den Werken erfreuen können.

Gemäldegalerie der Alten Meister

Zu Anfang gründete man die Kurfürstlichen Kunstkammer. Gemälde und anderes Sammelsurium spielten zur damaligen Zeit keine besondere Rolle. Gesammelt wurde alles was man bekommen konnte und einiger Maßen werdvoll war. Erst viele Jahre später, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts fing das an sich zuändern, jetzt befasste man sich mit der Systematik des Sammelns von Kunstgegenschätzen. Bekannt wurde diese Sammlung erst, als man Gemälde des Herzogs Francesco III. von Modena, natürlich aus dessen Sammlung, kaufte. Gottfried Semper plante den Bau der Galerie. Als er, noch vor der Fertigstellung, wegen seiner politischen Überzeugung fliehen musste, stellte Karl Moritz Haenel das Bauwerk fertig.1855 eröffnete dann schließlich die Galerie, dort befindet sie sich noch heute. Während des 2. Weltkrieges mussten die Gemälde in Sicherheit gebracht werden, unter anderen verbrachte man diese ins Kalkwerk Langenfelde. Die Galerie ist durch das Bombardieren von Dresden schwer getroffen und beschädigt wurden, aber die Kunstwerke blieben weitestgehend unzerstört. Nach dem Krieg nahmen die sowjetischen Besatzer viele Kunstwerke als Kriegsbeute mit in die Sowjetunion, wo sie restauriert wurden sind. Einige Jahre später kamen diese nach Dresden zurück. 1960 eröffnete die Ausstellung nach dem Wiederaufbau der Galerie neu. Die Sammlung der Gemäldegalerie der Alten Meister ist eine der Bedeutensten der ganzen Welt. Jährlich kommen die Besucher in Scharen, um die internationalen, wie zum Beispiel Werke des Italieners Tizian, Gemälde des holländischen Malers Van Dyck und vielen anderen zu sehen. Aber auch die nationalen Künstler sollte man unbedingt erwähnen. Mit diesen begann die Geschichte der Galerie der Alten Meister. So sind hervorragende Kunstwerke von Dürer und Holbein zu betrachten.

Museum Hofmühle

Das Herscherhaus kaufte 1568 das Grundstück und errichtet eine Hofmühle mit der sie etwa 300 Jahre wirtschaftete. Das Wappen des Kurfürsten ist heute noch an der Fassade zu sehen. Gottlieb Bienert erwarb die Hofmühle dann und machte daraus einen Großbetrieb. In diesem Betrieb wurde nicht nur Korn Gemahlen, in der Bäckerei die sich auch auf dem Areal befand, konnte gleichzeitig das Mehl verarbeitet werden. Das Mahlgut konnte auch durch den Anschluss ans Eisenbahnnetz gleich verladen werden. Dieser galt zu jener Zeit als einer der modernsten Betriebe in Europa. Bis 1972 führten die nachfolgenden Generationen das Unternehmen weiter. 1991 wurde diese dann ganz den Verfall hingegeben, bis die Stiftung Hofmühle Dresden 2006 es als Museum herrichtete und es damit vor den gänzlichen Verfall rettete. Das Museum befindet sich in einem zu diesem Zweck ausgebauten Gebäudeteils des Betriebes. Hier werden Dinge der Familie Bienert ausgestellt, die das Wirken und den Stand des Industriellen zu seiner Zeit darstellen. Die Familie setzte sich für die Förderung von Kunst und Kultur in Plauen und Dresden ein, somit waren sie beteiligt an den Aufschwung des Lebens. Die historische Mühltechnik hat man nicht vergessen. Sie bietet ein ganz besonderes Ambiente für Wechsel- und Dauerausstellungen. Dauerausstellungen, wie zum Beispiel die Schokoladenformen des Anton Reiche werden hier gezeigt. In dem Museum wird auch die Geschichte des Ortes unter die Lupe genommen, aber auch der Landschaftsraumes Plauenscher Grund ist mit eingebracht wurden. Ein anderer Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit Leben und Schaffen der Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca. Außerdem werden Vorträge gehalten, die das Leben der Familie Bienert näher bringen sollen und mit einer Führung abschließen.

Türckische Cammer im Residenzschloss

Im Residenzschloss befindet sich diese Ausstellung. Hier wird den Besuchern eindrücklich gezeigt und beschrieben, wie die damaligen Fürsten, durch ihre Sammelleidenschaft und Machtdarstellung, einen unermesslichen Reichtum an Schätzen aus dem osmanischen Reich über Jahrhunderte zusammen getragen haben. Kurfürst August der Starke und König von Polen, begeisterter Anhänger der osmanischen Kultur, lies eigens für seine Feste ein osmanisches Staatszelt samt Inventar und sogar Pferde und Kamele von dort importieren. Das Zelt ist ca. 20 Meter lang, 8 Meter breit und 6 Meter hoch. Es ist ein Traum aus Gold und Seide. Seine Ausstattung ist Atem beraubend. Dazu gehören auch die acht Araberpferde, Nachschnitzungen der Originale, mit ihrem prunkvollen Schmuck. Jedes dieser Pferde ist ein Unikat. Auch Ausstellungsstücke, wie die vier zusammenklappbaren Trinkbecher aus Leder, Kleidung die der Kurfürst auf seinen Festlichkeiten getragen hatte, Dolche und Schwerter in ihre kunstvoll gestalteten Scheiden und viele wertvolle Kleinigkeiten werden den Besuchern in ihrer dargestellten natürlichen Umgebung gezeigt. Auch einfache Gegenstände werden neben den reich verzierten Objekten im Kontrast ausgestellt. Über 600 Objekte, teils gekauft, geschenkt oder erobert, auf 750 Quadratmetern können die Besucher hautnah erleben. Diese Ausstellung zeigt den unerschöpflichen Reichtum und die ausgeprägte Kultur, aber das einfache genial des osmanischen Volkes in ihrer Herrlichkeit. Bei Führungen durch die Türckische Cammer tauchen die Gäste in eine Märchenwelt aus Tausend und eine Nacht ein. In Vorträgen wird den Besuchern bewiesen, wie offen die Herrschaft in der Barockzeit gegenüber dem Orient und dessen Kulturen waren und das es gegenseitiges Gefallen gab. Das zeigt sich auch an den Kunstobjekten die unter den Einfluss dieser Kultur in europäischen Werkstätten gefertigt wurden.

Galerie Neue Meister

Seit 1965 befindet sich die Galerie im Albertinum in Dresden. Sie gehört zu den staatlichen Kunstsammlungen und ist eine der wohl wichtigsten mit ihren ca.2500 Bildern des 19. und 20. Jahrhunderts. Nach dem Elbhochwasser 2002 wurde sie saniert, umgebaut und hochwassersicher gemacht. Einiges ist zur Geschichte zu sagen. Alles begann mit Bernhard August von Lindenau, der als Leiter des königlichen Museum immer mehr Kunstwerke ankaufte. Um dieses zu finanzieren steuerte er jährlich 700 Talern aus seinem Privatvermögen zu. Außerdem nahm man die Hälfte aller Einnahmen, von Kunstausstellungen der damaligen Kunstakademie, auch zum Kauf von Gemälden. Da die finanziellen Mittel trotzdem knapp bemessen waren, kaufte man ausschließlich Werke von deutschen Künstlern. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur vier Kunstwerke von besonderer Bedeutung in der Sammlung. Ab dem Jahre 1897 konnten auch ausländische Werke gekauft werden, denn es fand eine internationale Ausstellung statt. Auch durch Gründung verschiedener Kunstvereine stärkte man die finanziellen Mittel. Dann kam der 2. Weltkrieg. Durch dieses Inferno verbrannten weit über Hundert Gemälde. Außerdem sind über 50 Gemälde verkauft wurden, da sie nicht mit dem Sinnbild des Nationalsozialismus übereinstimmten. Die damalige DDR hat einige der verkauften Kunstwerke wieder zurückführen können. 2010 wurde die Galerie neu eröffnet. Jetzt bietet sie Platz für Restaurierungsräume und Raum zum aufbewahren der Kunstschätze. Es teilen sich auch die Galerie Neue Meister und eine Skulpturensammlung die Ausstellungssäle. Durch geführte Rundgänge können die Besucher Werke von der Romantik bis zur Gegenwart bestaunen. Viel Künstler, wie Otto Dix, Neo Rauch und Caspar David Friedrichs um nur einige zu nennen, stellen in der Galerie Neue Meister ihre Kunstwerke aus.

Straßenbahnmuseum

Die erste Pferdestraßenbahn fuhr in Dresden vor 135 Jahren. Im Straßenbahnmuseum gibt es 30 historische Straßenbahnen. Mit einigen kann man heute noch fahren. Der Verein lädt deshalb zu Sonderfahrten ein. Diese Führen den Besucher auf eine Reise an die Anfänge der elektrischen Eisenbahn. Im Triebwagen 309 aus dem Baujahr 1902 geht es auf die Reise. Auf dieser wird die Vergangenheit war. Auf harten Bänken sitzend fahren die Gäste laut rumpelnd auf dem Schienennetz der Stadt Dresden. Eingerichtet ist das Museum mit einem alten Bahnhof. Dort werden Triebwagen aus der Gründerzeit bis heute in Szene gesetzt. Ein Güterstraßenbahnwagen der Bienertmühle, mit dem damals das Mehl aus der Mühle transportiert wurde, gibt es auch zu sehen. Unter anderen gibt es noch einige Unikate zu bestaunen. Kleinigkeiten, wie alte Halteschilder und eine originale Dresdner Wartehalle wurden nicht vergessen. Von den berühmten Hechtwagen von Prof. Alfred Bockemühl bis hin zu den Tatrabahnen aus der Tschechoslowakei finden hier ihren Platz. Die Tatratriebwagen waren noch bis 2010 auf dem Straßenbahnnetz in Dresden zu sehen. Der erste dieser Art, wurde noch als Fahrschulwagen genutzt, steht seit 2000 auch zur Ausstellung auf dem Gelände des Straßenbahnmuseums in Dresden. Die Straßenbahnfreunde aus dem Verein haben alles mühevoll, im weitesten Sinn, zusammengetragen. Sie kümmern sich mit erheblichem Einsatz in ihrer Freizeit um den Erhalt und die Restaurierung ihrer Sammelstücke. Da die Sicherheit der Gäste auf dem Gelände der Ausstellung nicht gegeben ist, kann das Museum nur selten geöffnet werden. Die Betreiber müssen die Führungen vorher akribisch planen damit die Sicherheit der Besucher gewährleistet ist.

Stadtteile von Dresden

Dresen hat eine Gesamtfläche von 328 Quadratkilometer. Es leben hier fast 517.052 Einwohner. Die Stadt ist sehr gut an das internationale Verkehrsnetz angebunden. Mit der Bahn dem Auto oder per Flugzeug ist es gut zu erreichen. Sie ist Landeshauptstadt. Durch Dresden fließt die Elbe. Der Triebenberg ist 383 Meter hoch und somit der höchste Berg. Er liegt im Schönfelder Hochland. Die Elbe verläuft fast 30 Kilometer durch das Stadtgebiet. Über 9 Brücken kann sie überquert werden. Dresden hat fast 62 Prozent Wald- und Gründflächen. Es befinden sich 3 Naturschutzgebiete, 112 Naturdenkmale und 11 Landschaftsschutzgebiete in der Region. Dresden hat 64 Stadtteile. 1991 wurde das Stadtgebiet neugeordnet. Es wurden 10 Ortsamtsbereiche festgelegt. Zwischen 1997 und 1999 wurden viele Orte und selbständige Gemeinden eingemeindet. Die Orte sind in sieben statische Stadtteile eingegliedert. Die Stadtteile sind: Klotzsche, Hellerau, Rähnitz, Wilschdorf, Weixdorf, Lausa, Friedersdorf, Gomlitz, Marsdorf, Langebrück, Schönborn, Kaditz, Mickten, Übigau, Trachau, Trachenberge, Pieschen, Weißer Hirsch, Bühlau, Rochwitz, Loschwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Pillnitz, Oberpoyritz, Söbrigen, Dresdner Heide, Weißig, Schönfeld, Schullwitz, Pappritz, Gönnsdorf, Helfenberg, Borsberg, Eschdorf, Cunnersdorf, Rossendorf, Malschendorf, Rockau, Reitzendorf, Zaschendorf, Innere Neustadt, Leipziger Vorstadt, Albertstadt, Äußere Neustadt, Innere Altstadt, Wilsdruffer Vorstadt, Seevorstadt, Pirnaische Vorstadt, Großer Garten, Johannstadt, Friedrichstadt, Südvorstadt, Cossebaude, Gohlis, Niederwartha, Oberwartha, Leuteritz, Mobschatz, Brabschütz, Merbitz, Podemus, Rennersdorf, Stetzsch, Kemnitz, Briesnitz, Leutewitz, Omsewitz, Cotta, Striesen, Blasewitz, Gruna, Seidnitz, Tolkewitz, Laubegast, Dobritz, Leuben, Niedersedlitz, Sporbitz, Großzschachwitz, Kleinzschachwitz, Meußlitz, Zschieren, Gittersee, Coschütz, Plauen, Kaitz, Mockritz, Kleinpestitz, Räcknitz, Zschertnitz, Altfranken, Gorbitz, Wölfnitz, Naußlitz, Löbtau, Roßthal, Neunimptsch, Dölzschen, Gompitz, Pennrich, Zöllmen, Ockerwitz, Unkersdorf, Steinbach, Roitzsch, Leubnitz-Neuostra, Gostritz, Torna, Strehlen, Reick, Prohlis, Lockwitz, Nickern, Kauscha, Kleinluga und Großluga.

Palmenhaus im Schlosspark Pillnitz

Das Palmenhaus liegt im Schlosspark Pillnitz. Seit 2009 ist es wieder für Besucher geöffnet. Es zeigt auf fast 660 qm Planzen aus Südafrika, Australien und Neusseland. Es ist in 3 Abschnitte unterteilt. Im Nordflügel sind die australischen Pflanzen der kalten und warmen Bereiche untergebracht. In der Mittelhalle, dem Oktogon, sind Palmen als Warmhauspflanzen zu sehen. Sie werden ergänzt durch einen Springbrunnen. Dieser Bereich ist der attraktive Hauptaufenthaltsraum. Im Südflügel befinden sich südafrikanische Kappflanzen unterteilt in einem Kalt- und einem Warmbereich. Die Nebenräume des Plamenhauses zeigen eine Ausstellung zur Geschichte der Pillnitzer Gewächshäuser. Hier finden auch Sonderausstellungen zu botanischen Themen statt. Das Palmenhaus feiert im März 2009 sein 150. Jubiläum. Am Eingang ist eine Ausstellung mit Fotografien von Franz Zadnicek. Er fotografierte das Palmenhaus in den 80er Jahren und zeigt die Nutzung und den Verfall. Er hat kleine Texte mit persönlichen Erinnerungen an diese Zeit ausgestellt. Das Palmenhaus ist das ganze Jahr geöffnet. Montags ist Ruhetag. Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Pillnitzer Schlossgarten zu einer naturwissenschaftlichen Pflanzensammlung. Kurfürst Friedrich August III. hatte großes botanisches Interesse. 1785 ließ er den holländischen Garten anlegen. Die Pflanzen für diesen Garten kamen aus der damaligen holländischen Kolonie Südafrikas. Im 19. Jahrhundert wurde eine Botanische Schule gebaut. Hier betrieb Kurfürst Friedrich August III. seine Studien. Auch der sächsische König Friedich August II. war Botaniker aus Leidenschaft. Er fügte zahlreiche Neubauten hinzu. 1854 wurde ein Orchideenhaus im nördlichen teil des Schlossgartens erschaffen. König Johann ließ die Gebäude, außer das Orchideenhaus, im Jahre 1854 umbauen. 1859 wurde ein neues Palmenhaus mit 2 Flügeln errichtet.

Rüstkammer

Ihr Entstehen geht bis in die Zeit Albrecht der Beherzte zurück. Er lies sich eine Harnischkammer herrichten, in der er seine Leib-, Turnier- und Prunkwaffen untergebracht hatte. Kurfürst August präsentierte damals seine Bestände auf geschnitzten Holzpferden. Durch die vielen hervorragenden Handwerksmeister, die er beschäftigte, entstanden zahlreiche Kostbarkeiten. Auch kamen Objekte in die Ausstellung des König Ludwigs XIV. , die er anhand eines Freundschaftsvertrages von Frankreich erhielt. Die heutigen Ausstellungsstücke wurden damals entweder angefertigt, gekauft oder sogar erbeutet. Daher beruht die Vielfältigkeit der Objekte. Ein ganz besonderer Raum ist die Türkische Kammer. In dieser wird die Machtdarstellung der Fürsten zur damaligen Zeit nachempfunden. Durch diese und der Sammelleidenschaft der Kurfürsten entstand die weltweit zu den Ältesten Osmanischer Kunst zählende Sammlung außerhalb der Türkei. Die Kurfürsten trugen eine Vielzahl an Schätzen zusammen. August der Starke schickte aus diesem Grund häufig seine Adjutanten auf exotische Einkaufstouren. Die Besucher können heute noch das osmanische Zelt in seiner prunkvollen Ausstattung betreten, welches er sich extra für seine Feste importieren lies. So kann jeder hautnah die osmanische Textilkunst erleben. Pferde aus Holz in Originalgröße geschnitzt sind ein Höhepunkt des Zeltes. Diese sind prunkvoll geschmückt und zeigen die importierten Araberpferden, in ihrer vollen Eleganz und Schönheit. Mit über 600 Exponate zeigt man den Besucher die Reichtümer der Türkischen Kammer. Die Rüstkammer im Semperbau erlaubt den Besuchern auf eine Zeitreise zu gehen. Höfische Spiele umrahmt von prachtvollen Waffen spiegeln das Leben auf den Höfen der Fürsten wieder. Auch die Darstellung von Rittern und Fürsten die kämpfen und sich repräsentieren werden in Zehne gesetzt. Den Besuchern mit weniger Interesse an diesen gibt es Gegenstände zu betrachten, die einzigartig in ihrer Gestaltung sind.

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

Dieses wurde vor ungefähr 110 Jahre im Zentrum der Altstadt Dresdens gebaut. In der Chronik zur Vorgeschichte bis zur Übernahme durch die Volksarmee und der Chronik der Neugestaltung kann man die wechselhafte Geschichte des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr nachlesen. Durch Umbau und Neugestaltung ist es bis Ende 2011 geschlossen. Mit 25 Metern Höhe soll der Bau einen unvergesslichen Blick, für die Besucher, auf Dresden erlauben. In seinen Räumlichkeiten werden Ausstellungen platziert die sowie lehrreich und auch Erlebnis sind. Besuchern allen Alters, ob Schüler, Studenten, Familien und vielen Anderen wird hier die historische Geschichte des Militärs näher gebracht. Über eine Million gesammelter Gegenstände aus der gesamten Zeit der Militärgeschichte können von Interessierten bestaunt werden. Anhand von Ausstellungsstücken werden die geschichtlichen Themen, wie zum Beispiel des Bürgerkriegs, der Nationalen Volksarmee, des zweiten Weltkriegs und vieles mehr, dem Besuchern anschaulich dargebracht. Die sieben Sammlungen des Museums beherbergen geordnet Handwaffen, dazu gehören Feuer-, Hieb- und Stichwaffen, die Militärtechnik mit ihren Geräten, Munition und einiges anderes, die Uniformenabteilung zeigt unter anderen Kopfbedeckungen, Abzeichen und vieles mehr, die Sammlung Orden, zeigt zum Beispiel tragbare und nichttragbare Auszeichnungen. Andere Sammlungen, wie die Kunstsammlung, Schriftensammlung, Bildsammlung und sogar eine Bibliothek sind nicht außer Acht zu lassen. Um die Objekte in einem hervorragenden Zustand zu erhallten, besitzt das Museum eine eigene Restaurierungswerkstatt. Um diese auf den neusten Stand, in Sachen Technik und Platz, zu bringen, wird sie vergrößert und modernisiert. Um auch in der Zeit der Schließung ihre Sammlungen weiter zu zeigen, wurden einige Ausstellungen an andere Orte, wie zum Beispiel der Festung Königstein, verlagert.

Verkehrsmuseum

Dieses Museum ist im Johanneum untergebracht. Mit seinen 50 Jahren ist es das jüngste Museum in Dresden. Zurückzuführen ist es aber in die Zeit um 1877mit den Sammlungsbeginn des sächsischen Eisenbahnmuseums. Nach 1945 kamen die noch vorhandene Bestände in das zukünftige Verkehrsmuseum. Das Sammeln und Aufbereiten von geeignetem Material, ausgedehnt auf alle Verkehrszweige, waren die Aufgaben der Gründerzeit. In der Ausstellung ist heute alles untergebracht, was sich mit dem befördern in Verbindung bringen läst. Die Sammlung über den Nahverkehr zeigt Raritäten von einer Sänfte angefangen, über einen Pferdebus, bis hin zum alten Taxi, einen Mercedes 200 aus dem Jahr 1934. Eine Eisenbahnenausstellung ist auch vorhanden. In dieser wird die Geschichte der Dresdener Bahn, Uniformen und Fahrzeugmodelle anschaulich dargestellt. Zur Straßenverkehrsausstellung gehören unter anderen eine Nachbildung des legendären Dreirads von Benz, Kleinkrafträder wie eine alte Simson aus dem Jahr 1925 und einiges mehr. Fahrzeugmodelle vermitteln die Vielfalt der Nutzfahrzeuge. Selbst Fahrräder sind nicht vergessen wurden. Da zum Verkehr auch die Schifffahrt gehört, wird hier der Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte genommen. Mit Nachbildungen von Schiffsteilen, Schiffsmodelle und Bilder werden diese der Öffentlichkeit näher gebracht. Die Gäste werden auch aufgefordert sich aktiv an der Ausstellung zubeteiligen. So können sie üben wie Knoten gebunden werden oder steuern mal selber ein Containerschiff in den Hafen. Ausführlich wird in einer anderen Ausstellung die Luftfahrt unter die Lupe genommen. Objekte, wie zum Beispiel ein Model des Riedinger- Ballons und Zeppelin, Originalflugzeugteile und vieles mehr aus dem breiten Sortiment, können von den Besuchern bestaunt werden. Das Besondere an dieser Ausstellung ist ein Flugsimulator den Groß und Klein gerne nutzen. Es gibt eine Menge Veranstaltungen geboten, die es immer wieder interessant machen das Verkehrsmuseum zu besuchen.

Kunstgewerbemuseum

Nach mehreren Umzügen aus den ehemaligen Standorten befindet sich das Museum heute im Schloss Pillnitz. Gegründet wurde es damals als eine Ausstellung, die der Kunstgewerbeschule zu Anschauungszwecken dienen sollte um somit ein Gefühl für Material, Handwerk und Technik zu bekommen. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung geschlossen und weg geschafft. In den letzten Tagen des Krieges sind fast die Hälfte der Kunstschätze durch die Willkür der Eroberer zerstört und gestohlen wurden, vor allem betraf es die aus Glas gefertigten Werke. 1964 zog das Museum in seinem heutigen Standort ein. In der Ausstellung kann man heute kunstvolles Handwerk betrachten vom Mittelalter bis in die heutige Zeit sind Ausstellungsstücke zu finden. Da runter sind Möbel aus dem höfischen und auch vom Bürgertum vorhanden. Hervorragend und einzigartige Anfertigungen aus Glas, handbestickte Stoffe, Porzellane aus China und vieles mehr ziehen die Besucher in ihren Bann. Ein Einblick in das prunkvolle Leben der Kurfürstlichen Familie zeigen auch die noch erhaltenen Zimmer mit ihren reich geschmückten Inventar. Dazu gehören vergoldete Throne, Lackmöbel, aufs filigranste geschliffenes Glas und nicht die Bestickten Stoffe zu vergessen. Alles zeugt vom Luxus und der Eleganz dieser Bewohner. Wer sich zu einem Museumsbesuch der besonderen Art inspirieren läst, begeht gleichzeitig eine Reise durch fünf Jahrhunderte. Ob es das Inventar aus der Zeit des Kurfürsten und König oder die maschinell angefertigten Möbel aus der jetzigen Fabrik sind, dieses wird den Besuchern in einer echten und hervorragenden Weise dargestellt. Die Sammlung bietet auch internationale Kunstschätze. Da sind Bronzen aus Frankreich, Spitzen aus dem Orient und Kunstwerke aus Italien, um nur einige nennen zu wollen. Allerdings ist das Museum über die Wintermonate geschlossen.

Kunstbibliothek

Diese gehört ebenfalls zu der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Die Kunstbibliothek befindet sich heute in dem Residenzschloss in Dresden. Es ist eine nicht sehr alte Bibliothek. Diese ist öffentlich und für jeden zugänglich. Selbst Eintrittskosten entstehen bei einem Besuch der Kunstbibliothek nicht. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden hier die Bücher aus den zerstörten Bibliotheken zusammengetragen. Aus diesem Grund ist das Spektrum sehr breit gefächert. Dadurch kann man in dieser auch Spezialliteratur finden, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt. Die Auswahl erstreckt sich zwischen historischen Auflagen bis hin in unserer Zeit. Auch Kunstkataloge aus der ganzen Welt können hier eingesehen werden. Studenten nutzen diese Vielfalt, um sich für Referate vorzubereiten. Im großen Lesesaal gibt es die Möglichkeiten alleine oder in Gruppen sich dem Lesen hinzugeben. Hier können Besucher, wie in jeder anderen Bibliothek, in mehreren tausend Büchern studieren und einfach nur lesen. Die Leiterin der Kunstbibliothek in Dresden Dr. Elisabeth Häger-Weigel möchte auch mit einem Projekt,“ Kunst und Lesen“, Schülern von der ersten Klasse bis hin zur Oberstufe, vermitteln, wie wissenschaftlich gearbeitet wird. Dieses Projekt soll jüngeren Lesern die Welt der Bücher näher bringen und ihnen dadurch das Lesen erleichtern. Auch für ältere Schüler ist damit der Einstig in der Auseinandersetzung zu bestimmten Themen geebnet. Sie können selber lesen, Artikel schreiben und darüber diskutieren. Immer eine Klasse kann sich im Lesesaal zu einem Thema Gedanken machen. Die Themen werden immer Altersgerecht behandelt, wobei die Jüngsten keine Kinderbücher vorgelegt bekommen. Sie lernen dadurch schon zeitig, wie man mit Fachliteratur umgeht. Dieses Zusammenspiel zwischen Bibliothek und Schulen wird viel genutzt. Dadurch wächst das Interesse am Lesen und auch das achten an materiellen Gütern in der heutigen Zeit der Elektronik.

Kunsthalle im Lipsiusbau

Um 1890 entstand dieses Gebäude. Der Bau war damals nicht sehr willkommen, da seine Kuppel der Frauenkirche Kongruenz machen könnte. In der heutigen Zeit aber ergänzt er das Stadtbild. In ihm ist die Kunstakademie und der sächsische Kunstverein untergebracht. Die Eingangshalle wurde nach dem Vorbild eines griechischen Tempels gebaut. Das Gebäude wurde nach dem Architekturprofessor Constantin Lipsius benannt, der es auch entworfen hat, gebaut. Nach 1945 ist es ziemlich still um dieses Gebäude geworden. Durch die massive Zerstörung konnte es nicht genutzt werden. Ab 1990 hat man es wieder aufgebaut. Dabei ließen die Architekten die Zerstörungen sichtbar offen und diese fliesen mit in dem neuen Bau ein. Durch diese hervorragende Leistung am Wiederaufbau bekamen diese den Architekturpreis des Bundes der Architekten Sachsen verliehen. In den Sonderausstellungen der Kunsthalle wird vorwiegend Kunst der Gegenwart ausgestellt. Da sind die Ausstellungen der Künstlerin Beate Gütschow zu sehen, die mit ihren Fotografien weltbekannt ist. Ihre Fotografien sehen, wie ganz normale, der Realität entsprechend aus. Aber das sind sie nicht. Diese werden aus verschiedenen Bildern zusammengesetzt, so das die neu entstandenen Kunstwerke aussehen, als wurden sie irgendwo fotografiert. Hier treffen Wirklichkeit und Fantasie in einer hervorragenden Zusammensetzung aufeinander. Eine Ausstellung der ganz besonderen Art, ist die des Künstlers Jeff Wall. Diese zeigte den Fortschritt der Technik zur Fotobearbeitung. Es sind Werke aus seiner 32 jährigen Schaffenszeit zu sehen. Das sind nur zwei der Ausstellungen die man sich in der Kunsthalle im Lipsiusbau ansehen konnte. Es würde zu weit führen, wenn man alle beschreiben will. Die Kunsthalle ist allerdings nur den Ausstellungen entsprechen jeweils geöffnet.

Carl-Maria-von-Weber-Museum

Das Carl Maria von Weber Museum befindet sich in der Nähe des Pillnitzer Schlosses. Es ist ein typisches Winzerhaus. Bei einem Spaziergang mit seiner Frau entdeckte 1818 Carl Maria von Weber dieses Haus. In den warmen Monaten der Jahre 1818, 1819, 1822, 1823 und 1824 wohnte hier die Familie. In diesem Haus komponierte Weber die Opern „Der Freischütz, „Euryanthe“, „Oberon“ und „Aufforderung zum Tanz“. Der Besucher findet hier Notenschriften und Bild- und Textdokumente, die über das Schaffen und Wirken Carl Maria von Webers informieren. Das Museum ist mittwochs bis sonntags geöffnet. Führungen werden angeboten. Es finden auch viele Operneinführungen und Klavierkonzerte hier statt. Des Weiteren werden viele Programme für Vorschulkinder und Ferienprogramme gestartet. Das Gebäude gehörte dem Winzer Gottfried Felsner. Von diesem mietete Weber das Haus immer in den warmen Monaten. Diese Monate waren die glücklichsten Momente im Leben von Carl Maria von Weber. Hier empfing er bekannte Personen wie zum Beispiel J. N. Hummel, H. Marschner, L. Tieck und W. Schröder-Devrient. 1957 wurden die Wohnräume der Familie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Urenkelin stellte den Nachlass zur Verfügung. Sie starb 1956. Es ist das einzige Museum auf der Welt, das sich dem Leben des Komponisten befasst. Viele Veranstaltungen und Sonderausstellungen finden hier statt. Im Sommer wird der Garten für Konzerte genutzt. Aber auch in den kälteren Monaten finden hier Konzerte statt. Die Räumlichkeiten und der Garten kann auch für private Zwecke angemietet werden. Im Shop des Museums können Bücher, Karten, Plakate, Kunst und viele andere Dinge gekauft werden. Das Angebot ist sehr umfangreich. Die Inneneinrichtung des Hauses stammt aus der Biedermeier-Zeit. Hier bekommt der Besucher einen Eindruck von dem Leben und Arbeiten des Komponisten.

Zoo Dresden

Im Dresdener Zoo leben fast 2.000 Tiere. Es gibt hier 300 verschiedene Arten. Viele von ihnen kommen aus Asien. Das Gelände des Zoos ist fast 13 Hektar groß. Wer mal einen Schneeleoparden sehen möchte, ist hier genau richtig. Der Zoo gliedert sich in 7 Bereiche. Jeder Bereich umfaßt ein bestimmtes Thema. Im Afrikahaus findet der Besucher den Nacktmull, Elefanten und Mandrillen. Im Aquarium und Terrarium kann der Besucher einen chinesischen Riesenkalmar, Reptilien, Amphibien, und Süsswasserfische bewundern. In dem Bereich „Unter der Erde“ können die Besucher alle Tiere erleben, die unter der Erde leben. Dabei sind zum Beispiel Ratten, rote Weg-Ameisen, Höhlengrillen oder Vogelspinnen. Die Löwen- und Karakal-Anlage ist ca. 1300 qm groß. Hier kann der Besucher viel Interessantes über die Raubtierhaltung und die Geschichte des Dresdener Zoos erfahren. Die Savanne ist hier das Hauptthema. Die beiden Löwen können aus 5 Meter Höhe oder durch eine Glasscheibe beobachtet werden. Der Karakal hat die deutsche Bezeichnung Wüstenluchs. Er gehört aber nicht zu den Luchsen und lebt auch nicht in der Wüste. Seit Sommer 2008 sind auch wieder Giraffen im Zoo untergebracht. Sie leben im Giraffenhaus. Sie sind unterschiedlicher Arten. So kann der Besucher die Unterschiede erkennen. Ebenfalls können im Vogelhaus exotische und einheimische Vogelarten beobachtet werden. Hier wurde eine Tundra-Anlage eingerichtet, in der sich Birkhühner, Rotschenkel, Brachvögel und weitere Arten befinden. Auch unterschiedliche Wasservögel sind hier zu sehen. Seit Juli 2010 ist das Professor Brandes Haus eröffnet. Es ist das Tropenhaus und beherbergt Affen. Sie können beim Klettern und Hangeln beobachtet werden. Hier lebt auch Max. Es ist ein mehr als 4,50 großes Krokodil. Neben dem Affenhaus geht es zu den Orang Utans. Der Zoo in Dresden wurde 1861 eröffnet. Er wurde mehrmals modernisiert und vergrößert. Heute beteiligt sich der Zoo an einem Schutzprogramm für Tiere von den Philippinen.

Kraszewski- Museum

Dieses Museum befindet sich in der Radeberger Vorstadt, einen Stadtteil von Dresden. Es ist eines der Gebäude, wo der Schriftsteller Jozef Ignacy Kraszewki nach seiner Flucht aus dem Zarenreich bewohnte. Dieses war das erste Haus, welches er bezog. Er war nicht alleine auf der Flucht. Es flohen viele seiner Zeitgenossen in dieser Zeit aus Polen. Durch das Treffen mit weiteren Emigranten bekann sich eine Energie zu bilden, die er in Romane umsetzte. Als 1958 an dem Gebäude eine Gedenktafel angebracht wurde, um den großartigen Künstler zu ehren, entstand auch der Gedanke ein Museum einzurichten. Die Ausstellung gestalteten damals ausschließlich polnische Fachleute und gaben auch mehrere Kunstwerke als Dauerleihgabe dazu, um die Sammlung zu vervollständigen. Durch ein Abkommen wurde nun das Kraszewski- Museum für immer in die Hände der Stadt Dresden gegeben. Dadurch renovierte man es und die Kunstwerke wurden Katalogisiert. Durch die Lage kam auch dieses Museum 2002 durch das Hochwasser zu schaden. Es dauerte nur ein Jahr um diesen Schaden zu beheben und es öffnete wieder die Tür für die Besucher. Da das Gebäude auch über eine Bibliothek verfügt, können Interessierte sich in ca. 500 Bände in polnischer Sprache selber einlesen, oder den Lesungen im Lesecafe zuhören. Es sind aber nicht nur Werke von Jozef Ignacy Kraszewski zu betrachten, viele Schriften sind den auch den anderen Emigranten zu zuordnen. Kraszewski druckte diese in seiner Druckerei selber. Dieses Museum zeigt uns Dinge über das Leben des Künstlers. Es ist eine Begegnungsstätte zwischen Deutscher und Polnischer Kunst, wie diese Kraszewski auslebte. Durch die Sonderausstellungen die stattfinden wird heute noch die Aktualität der polnischen Kunst nahegelegt und zeigt auch die politische Situation in Polen. Mehrsprachige Führungen führen zu einem regen Zulauf auch für Ausländische Besucher.

Universitätssammlungen Kunst + Technik der TU Dresden

Zu dieser Sammlung gehört die Sammlung Farbenlehre. Mit über 8000 Proben, von den verschiedenen natürlichen und synthetischen Farbstoffen, ist diese die weltweit älteste und größte Sammlung ihrer Art. Auch einen ganz besonderen Höhepunkt bietet auch die Ausstellung des Hermann Krone, die Einzelheiten über die Geschichte der Fotografie enthalten. In wechselnden Ausstellungen werden Kunst und Technik in Einklang gebrach. Die Geschichte und auch die gegenwärtige Situation im Hinblick des Fortschritts werden der Öffentlichkeit näher gebracht. Auf reizvolle Weise stellt man wissenschaftlicher Forschungsergebnisse durch mathematische Modelle dar. Ein breites Spektrum von Zeichnungen bis hin zur Konstruktion wird in den Ausstellungen bereit gestellt. In Sammlungen zu Fotos, wird dieses neu definiert, hier zeigt man den Interessierten, das Fotos nicht nur Fotos sind, sondern durch ihre Bearbeitung und Gestaltung zu etwas Besonderes und Ausdruckstarkes werden. Diese sind dadurch auch ein medienwirksames Mittel. Selbst alte Lehrtafeln von Hermann Krone dürfen nicht in dieser Sammlung fehlen. Führende Wissenschaftler, Stundenden, Politiker und auch Interessierte können hier über Kunst und Technik diskutieren. Bei Rundgängen durch die Ausstellung und betrachten der Objekte wird den Besuchern vermittelt, das Kunst und Wissenschaft nicht weit auseinanderliegen und das diese sogar ineinander greifen und verschwimmen. Die TU Dresden lädt alle Interessierte ein, an den verschiedenen Veranstaltungen bezüglich der Ausstellungen, teilzunehmen, um ein besseres Verständnis diesbezüglich zu vermitteln. Neben der Aufgabe, der Universitätssammlung Kunst und Technik der TU Dresden, das alte zu bewahren und aufzubereiten, werden diese auch zu Forschungszwecken durch Studierenden und Wissenschaftlern genutzt. Mit ihrem brillanten Aufbau ist diese eine weitere bedeutende Sammlung der Stadt Dresden.

Stadtmuseum

In der Innenstadt, unweit der Frauenkirche, befindet sich das, in einer hervorragenden Stilmischung gebaute, Landhaus. Mit einer imposanten Treppe und seinen gewaltigen Festsaal ist es eine architektonische Sehenswürdigkeit. In diesem Gebäude ist das Stadtmuseum untergebracht. Es kann sich hier der Besucher über 800 Jahre Dresdner Geschichte informieren. In vier Sälen und in einigen Medienstationen werden das Wachstum und die Entwicklung der Stadt den Gästen präsentiert. Über 1800 Quadratmeter und mehrere Etagen sind gefüllt mit Wissenswertes aus acht Jahrhunderten der Landeshauptstadt. Durch das zusammengetragene Material ist es auch Forschungsstätte der Landeshauptstadt Dresden. Einen großen Teil nimmt dabei die Postkarten- und Fotosammlung ein. Mit ca. 200000 Sammelstücken ist diese das Herzstück der Ausstellung. Zu sehen sind historische Ansichten von Dresden, Porträts von Persönlichkeiten um nur einiges zu nennen. Auch Nachlässe von Sammlern bereichern das Museum. In einer anderen Sammlung kann sich der Interessierte Alltagsgegenstände, Kleidung, Musikinstrumente, Spielzeug und vieles mehr ansehen. Die Kunstsammlung ist ein weiterer Punkt der Gesamtausstellung. Hier werden Kunstwerke verschiedener Künstler, wie zum Beispiel Ludwig Richter, dem ein eigenes Zimmer gewidmet ist, ausgestellt. In einer eigenen Gruppe unter den Sammlungen befinden sich Plakate, Landkarten und Stadtpläne. Dann gibt es noch die Museumsbibliothek. Werke über die Stadtgeschichte, zum Beispiel Adressbücher von 1809 bis 1844, können von den Besuchern eingesehen werden. Dieses und vieles mehr machen es den Besuchern sich mit der Geschichte Dresdens auseinander zusetzen und diese auch kennen zulernen. Insbesondere können die verschiedenen Rundgänge genutzt werden, die von geschultem Personal geführt werden. Sonderpädagogische Veranstaltungen werden für Schulklassen angeboten, diese können natürlich auch von allen anderen genutzt werden.

Festung Dresden

Die Festung Dresden befindet sich im Inneren der Brühlschen Terrassen. Sie sind einzigartige Zeugnisse der Zeit. Die Festung scheint unterirdisch. Hier sind steinerne Zeugnisse der Renaissance zu sehen. Die Festung ist ein Anziehungspunkt in Dresden. Hier ist das letzte erhaltene Stadttor der sächsischen Residenz. Ebenfalls befindet sich die älteste Steinbrücke Dresdens hier. Zu sehen sind Wachstuben, Geschützhöfe, Wehrgänge, Wendelsteine, Buchners Kasematten und vieles mehr. Die Festung ist von April bis Oktober geöffnet. Führungen finden mit einem Audio Guide statt. Aber auch ganz individuelle Rundgänge werden angeboten. Einmal im Monat findet eine Führung mit der Stadtkommandantin statt. Die Brühlschen Terrassen sind erhaltene Wehranlagen von Dresden. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden sie von Heinrich Graf von Brühl, Friedrich August II., umgestaltet. Der Garten befindet sich also auf ehemaligem Militär – Gelände. Den Namen erhielt der Garten von Heinrich Graf von Brühl. Er hatte Abschnitte des Walls von den Kurfürsten geschenkt bekommen und beauftragte den Architekten Johann Christof Knöffel mit der Umgestaltung für die adelige Gesellschaft. Die Sekundogenitur, die ehemalige Bibliothek des Grafen, umfasste ca. 62.000 Bücher. Sie ist besonders sehenswert. Die Terrassen mit ihrer Architektur ist heute eine einzigartige Flaniermeile in Dresden. Sie werden auch als Balkon Europas bezeichnet. Dresden wurde im Jahr 1206 erstmalig erwähnt. Als Stadt wurde sie im Jahre 1216 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Terrassen sind für Veranstaltungen, Empfänge, Präsentationen, Ausstellungen, Konzerte und vieles weitere zu vermieten. Es sind 2 Buchnerkasematten mit insgesamt 460 qm Fläche nutzbar. Ansprechpartner sind die Schlösser und Gärten Dresden, Geschäftsstelle Zwinger / Brühlsche Terrassen in Dresden.

Technische Sammlungen

Zu finden ist dieses in einem der bedeutensten Industriebauten des letzten Jahrhunderts in Dresden. In den damaligen Produktionsräumen befinden sich heute interessante Dauerausstellungen. Hier werden Objekte der deutschen und vorwiegen der sächsischen Technikgeschichte den Besuchern zugänglich gemacht. Die Exponate greifen weitgefächerte Themen auf. Ca. 25000 Ausstellungsobjekte wurden hier zusammengetragen. Objekte aus der Schreib- und der Bürotechnik sind hier ebenso zu finden, wie welche aus Unterhaltungstechnik und Mikroelektronik. In der europaweit größten Schreibmaschinensammlung befindet sich die erste Schreibmaschine die gebaut wurde. So sind zum Beispiel auch eine Schatulle mit Stoffhandschuhen aus Ziegenleder, Handschuhspreizer und Ösenschließer, alte Fotografien, Perpetuum Mobile und vieles mehr in den Ausstellungen zu besichtigen. Im Kamera- Depot gibt es, auf den ersten Blick unscheinbar, eine Damenhandtasche in der eine Kamera verborgen ist zu sehen. Diese stammt aus der Produktion des Certo-Camera-Werk in Großzschachwitz bei Dresden um 1906. Der Bestand an Sammelstücken erweitert sich jährlich um mehrere Hundert Stücke, diese kommen zum Teil aus Spenden von privaten Nachlässen. Die Technische Sammlung Dresden bemüht sich den rasanten Fortschritt in Sache Technik festzuhalten für die Zukunft und damit nimmt sie Teil die aktuelle Entwicklung in der sächsischen Industrie den Besuchern bekannt zu machen. Auch Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen werden immer wieder gern von Interessierten angenommen. In diesen werden Themen, wie zum Beispiel das Phänomen Natur, aufgegriffen. Die Besucher werden zum Experimentieren aufgefordert und lernen damit wieder das Staunen und Wundern. Angebote, wie die pädagogischen Veranstaltungen für Kinder, helfen den jungen Besuchern bei ihrer Entdeckungsbereitschaft. Diese können hier ihre Phantasie beim Ausprobieren und Experimentieren freien Lauf lassen.

Schlossmuseum Pillnitz

Das Museum im Schloss Pillnitz informiert die Besucher über die Geschichte des Schlosses, sowie deren Bewohner. Es befasst sich auch mit der Mode der Chinoserie und die Fest- und Spielkultur des Barocks. Dabei kommt auch das religöse Leben der Bewohner des Schlosses nicht zu kurz. Im 18. Jahrhundert war das Pillnitzer Schloss eine Art Bühne für das höfische Spiel. August der Starke und Gräfin Cosel waren die Besitzer des Schlosses. Kurfürst Friedrich August III. machte das Schloss zur Sommerresidenz. Von hier aus wurde nun das Land regiert. Der Kuppelsaal im Schloss ist einer der bedeutendsten Säle des Dresdner Spätklassizismus. Aber auch die katholische Kapelle mit den Fresken des Hofmalers Carl Christian Vogel und die königliche Hofküche sind erwähnenswert. Die Hofküche wurde nach historischen Vorbild rekonstruiert. Sie wurde mit Kochmöglichkeiten und origales Küchenkupfergeschirr eingerichtet. Das Schlossmuseum ist von Apirl bis Oktober täglich geöffnet, außer montags. Von November bis März finden Rundgänge mit Führungen an den Wochenenden statt. Das Schloss befindet sich im Neuen Palais. Das Kunstgewerbemuseum liegt im Wasser- und Bergpalais. Das Kunstgewerbemuseum ist von Mai bis Oktober geöffnet. Die anderen Monate hat es geschlossen. Im Jahre 2010 fand eine Sonderausstellung statt. Es wurden Gemälde des Malers Ferdinand Dorsch ausgestellt. Er wurde 1875 in Siebenbürgen geboren und starb 1938. Seine Kindheit verbrachte er in Wien und seine Jugend in Dresden. Zu seinen Kunstwerken gehören Genrebilder, Porträts und Landschaften. Im Jahre 1902 wurde er von seiner Schwester, die geistesgestört war, mit Arsen vergiftet. An dieser Vergiftung starb er jedoch nicht. Er hatte nur sein Leben lang unter den Folgen zu leiden.

Eisenbahnmuseum Betriebswerk

Das Eisenbahnmuseum liegt im ehemaligen Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt. Es liegt an der Nossener Brücke. Im Lokschuppen kann der Besucher berühmte Schnellzuglokomotiven der Deutschen Bahn AG und des Verkehrsmuseums bewundern. Bei Sonderveranstaltungen hat der Besucher die Möglichkeit, auf dem Führerstand einer Dampf- oder Diesellok mitzufahren. Im Sozialgebäude befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte des Betriebswerks. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Souvenierverkauf. Geöffnet ist das Museum von April bis September. Viele Sonderveranstaltungen finden im Jahr statt. Dazu gehört das Dresdner Dampfloktreffen, das Kinderfest zum Muttertag, der internationale Museumstag, das Blaulichtfest, die Museumssommernacht und das Saisonabschlussfest. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten sind auf Anfrage möglich. 1872 begann die Geschichte des Betriebswerks Dresden Altstadt. Zu dieser Zeit wurde ein Lokanheizgebäude für 20 Loks und ein Kohleschuppen errichtet. 1884 wurde ein dreistöckiger Anbau errichtet. Es wurden noch weitere Gebäude gebaut. Schrittweise wurden vier Drehscheiben an die Lokomotivlängen angepasst. Im Haus 1 ist noch eine betriebsfähige 23 m Drehscheibe vorhanden. Die 18 m Scheibe am Haus 4 ist heute noch in Betrieb. Viele Schnellzüge und Personenzüge waren hier beheimatet. Besonders erwähnenswert ist der Henschel-Wegmann-Zug. Er erreichte den Berlin-Anhalter Bahnhof in 102 Minuten. Nach Inbetriebnahme der Lokwerkstatt im neuen Betriebswerk Dresden Friedrichstadt wurde das Heizhaus 3 abgebaut. 1945 brannte der größte Teil des Betriebswerks ab. Nur noch das Heizhaus 4 konnte wieder aufgebaut werden. Das Heizhaus 1 wurde erst 1953 wieder neu errichtet. 1989 gab die Eisenbahn das Betriebswerk Dresden Altstadt schrittweise auf. Jedoch wurde hier ein Verkehrsmuseum von traditionsbewussten Eisenbahnern eingerichtet. 1999 wurde der Verein IG Bw Dresden Altstadt e. V. gegründet. Der Verein möchte die Tradition des Bw Dresden Altstadt bewahren. 2001 wurde der Lokschuppen 1 zu einem Museum. Die Eröffnung erfolgte im Jahre 2002. Seit dem Jahr 2006 wird das Fahrzeugwerk im Bereich der ehemaligen Heizhäuser 2 und 3 aufgebaut.

Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik

Die Ausstellungsräume der Interessengemeinschaft befinden sich in dem Gebäude der Deutschen Telekom. Ein auf 200 Quadratmetern aufgebauter Wählersaal, in dem die Wirkungsweise der Meldetechnik gezeigt werden kann, ist der Höhepunkt jeden Besuchs. Neben diesen sind auch Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel alte Telefone, Fernschreibtechnik und vieles mehr, ausgestellt. Der Gemeinnütziger Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, all diese Gerätschaften aus den letzten 90 Jahren, zu sammeln, aufzuarbeiten und für die Zukunft in Betrieb zu halten. Ein Wählsystem mit Edelmetall- Motor- Wähler aus dem Jahr 1930 ist ebenso ein Ausstellungsstück, wie ein Fernwahlsystem in Schrankform aus heutiger Zeit. Interessant sind auch die Gruppenwähler mit Motor und Relais. An diesem Beispiel können die Besucher selber sehen in wie weit sich die Technik entwickelt hat. Was einmal riesig groß war, ist heute aufs kleinste geschrumpft. Außerdem werden Systeme, wie die Handvermittlung den heutigen modernen Vermittlungen gegenübergestellt. Interessant sind auch die elektromechanischen Vermittlungstechniken der Deutschen Post. Diese wurden noch bis in die jüngste Vergangenheit benutzt. Ausführlich wird die Geschichte zur Entwicklung der Fernmeldetechnik in der Ausstellung den Besuchern näher gebracht. Die interessierten Besucher können auch die alten Geräte in gang setzen, um die Funktionsweise besser zu begreifen. Die Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik in Dresden kümmert sich auch darum, das die jüngeren Besucher den Wert ihrer Arbeit schätzen lernen und die alte Technik nicht in Vergessenheit gerät. Durch Vorträge und gezielte Führungen, wird ihnen dabei altersgemäß, die Situation und die rasante Entwicklung der Fernmeldetechnik von früher und heute bildlich und auch praktisch veranschaulicht. Man kann allerdings auch alleine auf Entdeckungstour gehen, um das vielfältige Inventar zu erkunden.

Museum für Völkerkunde

Das Museum befindet sich im Japanischen Palais in Dresden. Mit seinen über 90000 Ausstellungsstücken ist für die Besucher immer etwas Neues zu entdecken. Aus der Sammelleidenschaft des Kurfürst von Sachsen besitzt heute das Völkerkundemuseum die ältesten Ausstellungsstücke. Dank August den Starken, König von Polen, sind auch Objekte außerhalb von Europa gesammelt wurden. Dieses wurde im Türgischen Zelt und in der Indianischen Kammer ausgestellt. Zu Zeiten Adolf Bernhard Meyer wurde zunehmend an der Entstehungsgeschichte der Menschen geforscht, dabei halfen die Sammlungen aus dem indonesischen- pazifischen Raum. Arnold Jacobi, zweiter Direktor, besetzte damals alle Abteilungen der Sammlung mit Fachkräften und sicherte damit die Aktualität und Qualität. Außerdem wurden in dieser Zeit auf Sammelreisen geschickt. Heute gibt es dank der Sammelleidenschaft der Vorgänger mehrere tausend Fundstücke im Museum zusehen. Diese wurden in Kataloge aufgenommen und in Karteien erfasst. In den einzelnen Ausstellungen sind Relikte aus vergangen Zeiten zu sehen. Aber auch kunstvoll gestaltete Dinge, wie prunkvolle Waffen, wundervoll bestickte Stoffe und vieles mehr dieser Art wird im Völkerkunde Museum zur schau gestellt. Selbst dinge des täglichen Lebens, einfache Gebrauchsgegenstände und Kleidung fehlen hier nicht. Artefakte, wie Rituelle Gegenstände werden in Sonderausstellungen gezeigt. Sie zeigen den Besuchern die Kultur und Lebensweise auf. Ein ganz besonderes Ausstellungsstück ist das Damaskuszimmer. Hier sind Wand- und Deckenvertäflungen aus einem arabischen Haus dargestellt. Diese sind bunt bemalt und aus verschiedenen Metallen hergestellt. Die zur Zeit stattfindende Restaurierung finden in der Öffentlichkeit statt, so das die Gäste den Fortschritt mitverfolgen können. Die Besucher können bei den Rundgängen viel Wissenswertes entdecken, welches in den Ausstellungen themengerecht ausgestellt ist.

Städtische Galerie

Die städtische Galerie befindet sich im Dresdner Landhaus, eines von den architektonischen Sehenswürdigkeiten Dresdens. Paul Ferdinand Schmidt baute in nur fünf Jahren bis 1924 eine beachtliche Sammlung auf. Diese wäre wohl die größte und genialste gewesen, wenn durch die damalige Kulturpolitik nicht so viel verloren gegangen wäre. Nur weniges ist erhalten geblieben. Doch die städtische Galerie kauft und beschafft ständig neue Kunstwerke. Dank zahlreicher Unterstützung konnte diese aus einem Privatbesitz Werke des Künstlers A. R. Penck erweben. Dieser hat in Dresden seinen Weltruhm erarbeitet. Ebenso ist der Mahler Oskar Zwintscher vertreten. Er bestimmte in Dresden eine neue Art der Kunst, die symbolische Malerei, wie es bei seinem Werk“ Der Sommertag“ gut zu beobachten ist. Den Hauptanteil an dieser Ausstellung ist die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Kunstwerke aus dem 16. Jahrhundert sind ebenfalls zusehen. 20000 Werke auf Papier werden hier den Besuchern gezeigt. Unter anderen sind Werke von Otto Dix, Hermann Klöckner, Otto Müller um nur einige zu nennen, befinden sich in der städtischen Galerie. Die Sammlung geht mit den Besuchern auf eine Reise durch die Kunst Dresden im 20. Jahrhundert. Die Dresdener Städtische Kunstgalerie ist immer bemüht seine Schätze zupflegen und zu vermehren. Das Besichtigen der Ausstellungsobjekte ist ein Streifzug durch die letzten 100 Jahre Dresdener Kunstgeschichte. Durch wechselnde Ausstellungen wird das Angebot für den Besucher noch interessanter gestaltet. Außerdem hält die Städtische Galerie noch einige andere Angebote für ihre Gäste bereit, wie zum Beispiel Führungen. Kinder können sogar ihren Geburtstag im Museum Feiern. Und nicht zuletzt die Vorträge nicht zugvergessen, diese bringen den Interessierten die Kunst und ihre Macher näher.

Gedenkstätte Münchner Platz

Dieses Gebäude wurde 1902 als Gerichtsgebäude gebaut. Oskar Kramer errichtete dieses monumentale Bauwerk. Es sollte von Anfang an darstellen zu welchen Zweck dieses dienen soll. Hier sollen Menschen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Aber wie die Geschichte zeigt ging nicht immer alles gerecht zu. Selbst in den langen Jahrzehnten blieb es immer Gerichtsgebäude mit einer Haftanstalt und Hinrichtungshof. Bis 1956, da endete seine Funktion als dieses. Es sind drei Gebäudeteile, eins davon ist der Georg- Schumann- Bau. Dieser trägt den Namen zu gedenken, an einem Wiederstandskämpfer, der bis zu seinem Tote, durch das Fallbeil, an seine Gesinnung festhielt. Die Haupthaftanstalt blieb seit dem Auszug des Gerichts unverändert. In diesem Teil befindet sich die Gedenkstätte. Diese beherbergt die Ausstellung zur Geschichte des Gerichtsgeländes. Sechs Todeszellen sind unverändert erhalten geblieben. Hier wurden Menschen verurteilt und auch hingerichtet. Auch in den Anfangsjahren der jungen DDR sind Menschen, wegen ihrer politischen Überzeugung, im Hinrichtungshof durch das Fallbeil zu Tote gekommen. Diese Ermordungen sind, wie so oft, verschwiegen wurden. Die Ausstellungen befassen sich hauptsächlich mit dem Gedenken an genau solchen Menschen, die vor allem politisch Verfolgten. Darunter auch die bekannte Ärztin Dr. Margarete Blank, die ein Oberarzt anzeigte, nur um sich wegen seiner gescheiterten Ehe zu profilieren. Schließlich wird sie zum Tote verurteilt und am 08.02. 1945 hingerichtet. So wie dieser Ärztin ging es vielen, zu viele, Menschen, die einfach nicht in das System basten. In der Gedenkstätte kann man gute 200 solcher Urteile studieren. In diesen steht nur eine allgemeine Formulierung, warum und weshalb diese Urteile zu guter Letzt so gesprochen wurden sind, kann man heute nicht mehr nachvollziehen.

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen

Die Senckenberger naturhistorischen Sammlungen besteht aus zwei unabhängigen Museen, den Museum für Tierkunde Dresden und dem Museum für Mineralogie und Geologie Dresden. Natürlich darf man dabei auch nicht die Naturhistorische Zentralbibliothek vergessen, die erheblichen Anteil an dieser Sammlung hat. Mit über Sechsmillionen Objekten gehört die Sammlung zu den größten Naturkundemuseen Deutschlands. Diese Ausstellungstücke geben einen Einblick in die Entwicklung der biologischen und geologischen Gestaltung der Erde. Hier wird die Natur bis ins kleinste Detail den Besuchern zugänglich gemacht. Vom kleinsten Käfer bis hin zu den größten Tieren die unseren Planeten heute bewohnen, aber auch solche die schon ausgestorben sind werden in den verschiedenen Räumen ausgestellt. Nicht nur das Festland mit seinem Artenreichtum hat seinen Platz in der Sammlung, auch alles Leben im Wasser und in der Luft wird ausgiebig beleuchtet. Besonderes Augenmerk ist dabei den Tiefseegiganten zugedacht. Der originalgetreu Nachgebaute Riesenkalmar nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Mit ihrer Vielfalt gibt diese unermessliche Anregungen zum Studieren und Rechergieren. Der Besuch kann aber auch nur in die Zeiten der Entwicklung bei seinen Besuchen eintauchen. Die geologische Sammlung umfasst ein gewaltiges Sammelsurium an Gesteinen und Mineralien, die in eindrucksvoller Weise aufgestellt sind. Die Beschaffenheit der Erdkruste und welche Bodenschätze sie in sich trägt. Dies und vieles mehr kann man sehen und in der Bibliothek lesend erforschen. Viele Veranstaltungen, wie zum Beispiel Taschenlampenführung durch das Museum lassen alles in einem ganz besonderen manchmal mystischen Ausdruck erscheinen. Auch für Kinder sind die Nachmittage buchbar. Sie können hierbei auch anfassen was sie sehen und dadurch besser verstehen. Dazu gehören wechselnde Ausstellungen in denen den Besuchern außerdem die Exponate, die sonst in Depots eingelagert sind, gezeigt werden und Gastausstellungen von namentaften Museen.

Kraftwerk- Dresdner Energiemuseum

In der mechanischen Werkstatt des ehemaligen Heizkraftwerkes Mitte, im Stadtteil Wilsdrufer Vorstadt, wurde dieses Museum untergebracht. Die Ausstellung umfasst alle Themen, welche mit der Energieversorgung Dresdens seit 1895 zu tun haben. Auf ca. 400 Quadratmetern werden alte Geräte, wie zum Beispiel Transformatoren, Messgeräte und vieles mehr ausgestellt und den Besuchern zugänglich gemacht. Eine ganz besondere Sache ist die Multimediashow in einem 360 Grad Kino. Dieses zeigt das Entstehen, im Jahre 1828, der ersten Gasanstalt, bis hin zur neuen Zeit und dem damit verbundenen Fortschritt. Ebenfalls kann ein Film über den Wasserkreislauf angesehen werden, der den Kreislauf vom Wassermolekühl bis hin zur Wasserwiederaufbereitung anschaulich und für jeden verständlich darstellt. Dieses wird gern von Schulklassen genutzt. Es wird den Kindern der Wasserkreislauf so auf einfache Weise anschaulich erklärt und beigebracht. Diese Führung für Kinder dauert ca. zwei Unterrichtsstunden und es wird ihnen darin auch erklärt, wo Dresden eigentlich sein Trinkwasser herbekommt. Die Bibliothek und die Studierstube von Rudolf Sigismund sind in dem Energiemuseum untergebracht und kann erkundet werden. Seit 1895 gab es in Dresden die Fernwärme. Dresden hatte nämlich das erste Fernwärmenetz in Europa. König Albert lies es damals bauen, um seine Resiedens mit Wärme zu versorgen. Dieses Werk wurde im zweiten Weltkrieg allerdings zerstört. Mit dem Thema Fernwärme beschäftigt sich eine eigene Ausstellung und zeigt deren Geschichte auf. Ein Teil dieser Ausstellung beherbergt auch Bildmaterial und Tafeln, auf welchen die explosionsartige Entwicklung der Energieversorgung gezeigt wird. Zu den Exponaten gehören auch alte aus Porzellan bestehende Heizkörper, Kohle- Gliederkessel und auch Teile von Rohren mit ihren veralteten Isolierungen. Vieles wird den Besuchern auch ein Lächeln ins Gesicht treiben, da sie sehen wie kurios und erfinderisch damals gearbeitet wurde.

Schillerhäuschen

In Dresden Löschwitz steht das Haus in dem das Schillermuseum untergebracht ist. In ihm sollte sich wohl damals Schiller aufgehalten haben. Ob dieses Häuschen wirklich zu Zeiten Schillers schon existiert hat ist fraglich. 1820 wurde es entweder völlig neu erbaut oder wieder erbaut. Jedenfalls ist 1855 eine Gedenktafel zu Ehren Friedrich Schillers zum 50 Todestag angebracht wurden. Es tut dem Gebäude keinen Abbruch ob und wieweit Schiller damit zu tun hatte, Es ist ein kleines aber feines Museum zum Gedenken an den großartigen Schriftsteller Friedrich Schiller. Jetzt beherbergt es als Literaturmuseum eine Auswahl an Dokumentationen von Schiller. Er soll in der Zeit seines Aufendhaltes in Dresden sich oft in das Gartenhäuschen zurückgezogen haben um dort seine Werke die Ode "An die Freude" zu vollenden und an dem Manuskript des "Don Carlos" zu arbeiten. Die von Privatleuten gestiftete Schillerstatue ging 1912 verloren. An deren Stelle wurde dann ein Schiller- Körnerdenkmal gesetzt. Das Schillerhäuschen ist das kleinste Museum in Dresden. In ihm sind Handschriften und Bildmaterial zu sehen, die Zeugnis geben über sein Schaffen in der Zeit seines Dresdenaufendhalts. Außerdem zeigt man den Besuchern über welchen Bekannten- und Freundeskreis Schiller verfügte. Ein Teil der Sammlung beschäftigt sich auch mit dem Künstler Christian Gottlieb Görner, der ein Freund von Schiller war und seine Dramen liebte. Durch eine Einladung Görners kam Schiller für zwei Jahre nach Dresden und wurde von ihm gefördert. Besonderes Angebot im Schillerhäuschen sind die Führungen durch Fachkräfte die natürlich gebucht werden müssen. Es ist ein besonderer Ort für Schillerfans und machen diesen zu einen interessanten Anziehungspunkt.

Museum Körnigreich

Dieses Museum ist dem Künstler Hans Körnig gewidmet. Es befindet sich in dem, von ihm Bewohnten Dachboden. Dieser war auch gleichzeitig seine Wirkungsstätte. 20 Jahre nach seinem Tot wurde hier ein Museum eigens zu seinem Gedenken eingerichtet. Hans Körnig war ein Dresdner Künstler, der durch seine Aquatinta- Radierung und durch seine zu Lebzeiten veranstalteten Ausstellungen bekannt wurde. Die Ausstellungen besuchte auch Otto Dix und es entwickelte sich zwischen ihnen ein Kollegiales Verhältnis. In wechselnden Ausstellungen auf ca. 260 Quadratmetern werden etwa 1300 graphische Arbeiten, ca. 300 Ölgemälde und Hunderte von großformatigen Zeichnungen den Besuchern gezeigt. Er greift auf seinen Kunstwerken immer wieder die Themen, die Familie, den Körber oder der Mensch auf. Die Mitglieder seiner Familie, Freunde, Bekannte und sogar der damalige Außenminister der DDR saß ihm Model. In den Jahren seines Exils hielt er immer wieder die Stimmungen seiner Frau und seiner Tochter fest. Selbst das eigene Altern und der damit zusammenhängenden Verfall seiner selbst wurden immer wieder auch teilweise auf ironischer Art sein Thema. Alles die kann von Besuchern des Museums Körnigreich betrachtet werden. Auch Bildungsangebote für Kinder sind in diesem Museum von Wert. Das Museumsteam liest den Kindern zwischen großflächiger Malerein Geschichten vor, um dem jungen Publikum die Ausstellung näher zubringen und in ihnen die Lust am Erkunden zu wecken. In kleinen Gruppen von 10- 15 Kindern werden die Lesungen abgehalten, um besser auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste eingehen zu können. Mit diesem Museum wird der Maler und Graphiker Hans Körnig geehrt. Er hat trotz Ausschluss aus dem Verband Bildender Künstler, durch die damalige DDR Regierung, seinen Freigeist nicht verloren. Dieses spiegeln viele seiner Werke wieder, die heute im Museum gezeigt werden.

Neustadt

Die Neustadt liegt am rechten Ufer der Elbe. Zu ihr zählen die dort gelegenen Stadtviertel. Die Siedlung liegt gegenüber der Altstadt. Bis zum 18. Jahrhundert trug sie den Namen „Altendresden“. Im Jahre 1403 erhielt sie die Stadtrechte. Nach einem großen Brand im Jahre 1685 wurde die Siedlung erneuert. Sie gehörte zu diesem Zeitpunkt schon zu Dresden. Aufgebaut wurde sie im Barock – Stil. Es entstanden wunderschöne Straßen und Plätze. Der Neustädter Markt ist Mittelpunkt der Neustadt. Hier steht das Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August I. Die Hauptverkehrslinie der Stadt ist die Hauptstraße, die dort beginnt. Direkt an der Neustadt liegt das Regierungsviertel am Königsufer. Hier dominieren die beiden Gebäude des sächsischen Finanzministeriums und der Staatskanzlei. Die Staatskanzlei war früher das Gesamtministerium. Das nördlich angrenzende Stadtviertel wird von den Dresdnern als „äußere Neustadt“ bezeichnet. Das Stadtviertel ist ein Wohngebiet. Die historische Architektur der Jahrhundertwende ist hier sehr gut erhalten. Gerade hier befindet sich eine vielfältige kulturelle Szene. Die äußere Neustadt liegt zwischen der Köngisbrücker Straße und dem Lutherplatz. Hier befinden sich viele Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangebote. Unter den Restaurants sind Pizzerien, China-Restaurants, gut bürgerliche Küche und viele Weitere Angebote zu finden. Es existieren viele Cafes. Für jeden Geschmack ist hier das Richtige dabei. Besonders um die Frauenkirche herum haben sich viele Gastronomie-Betriebe angesiedelt. Die Kirche ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden und zieht damit viele Besucher an. Viele Cafes, Restaurants und Bars haben sich auf die Besucher eingestellt. Sie verbergen sich hinter den schönen Fassaden in den meist authentisch rekonstruierten Gründerzeit-Häusern. Jeder Geschmack wird hier getroffen.

Leonhardi- Museum

Das Gebäude auch“ Rote Amsel“ genannt, war eine Wassermühle. Als moderne Mühlen dann die Arbeit aufnahmen, wurde diese stillgelegt. 1879 kaufte der Maler Eduard Leonhardi diesen Gebäudekomplex. Einen großen Teil lies er abreisen und baute einen Atelierbereich darauf. Nur das Wohnhaus ist heute an nähernd so wie damals. Um 1880 lies er die Außenfassade durch den Künstler Charles Palmié gestalten. So entstand die Rote Amsel, wo das Leonhardi- Museum heute untergebracht ist. Es sollte eine Stätte sein, wo junge Künstler treffen, wohnen und arbeiten können. Aber das zerschlug sich schnell. Er beschloss ein Museum zu eröffnen. Kunstinteressierte konnten sich damals schon in diesem die Malereien von Leonhardi ansehen. Im Krieg schwer mitgenommen, eröffneten seine Erben dieses Museum wieder und machten seine Werke den Besuchern zugänglich. Nach dem immer ständigen Wechsel zwischen öffnen und schließen, bekam Ulrike Haßler- Schobbert vom Kulturamt der Stadt Dresden den Auftrag diese Galerie ganz im Sinne Leonhardis zu eröffnen und zu Leiten. Diese soll auch heute Anlaufpunkt für junge Künstler sein. Gerade in den 60iger und 70iger Jahren wurde dieses Haus von jungen Künstlern genutzt, die hier wagemutige und vielfältige Ausstellungen veranstalteten. Heute wird das Gebäude für wechselnde Ausstellungen genutzt und auch dazu die Werke Leonhardis einen festen Platz zu geben. Hier werden die Werke gezeigt, die den Künstler als hervorragenden Landschaftsmaler auszeichnen. Das zeigt auch die enge Verbundenheit des Malers mit dem Loschwitzer Elbhang. Das Museum ist durch die Bemühungen der Stadt Dresden eine städtische Galerie. Die wechselnden Ausstellungen werden meist im Sechs Wochen Rhythmus neu gestaltet.

Zwinger

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das imposante Gebäude von dem Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann und dem Bildhauer Balthasar Permoser gebaut. Hier befinden sich weltberühmte Sammlungen. Zu erwähnen ist die Gemäldegalerie „Alte Meister“, das Glockenspiel aus Meissner Porzellan, das verstrecke Nymphenbad und eine der ältesten naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen der Welt. Der Zwinger wurde im Barock-Stil erbaut. August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen war der Auftraggeber für dieses Bauwerk. Das berühmte Kupferstichwerk zum Zwinger von Matthäus Daniel Pöppelmann ist noch erhalten geblieben. Umrahmt wird die Anlage von zwei runden und vier rechteckigen Pavillons. Die Pavillons sind verbunden. Nur durch das Kronentor werden sie unterbrochen. Das Tor wurde 1714 erbaut. Pöppelmann bekam im Jahre 1709 den Auftrag eine Orangerie für die Unterbringung der Pflanzen im Winter zu errichten. Später wurde die Anlage auch für Festlichkeiten genutzt. Der Zwinger wurde 1719 anlässlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der Kaisertochter Maria Josepha eingeweiht. Fertig gestellt wurde das Gebäude jedoch erst 1728. Im Februar 1945 wurde der Zwinger durch Bomben fast ganz zerstört. Nach 1945 wurde er jedoch wieder aufgebaut und konnte teilweise 1960 wiedereröffnet werden. Im Zwinger befinden sich heute verschiedene Museen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Es befinden sich folgende Ausstellungen im Zwinger: 1) die Gemäldegalerie Alte Meister, 2) die Rüstkammer, 3) die Porzellansammlung und 4) der Mathematisch-Physikalische Salon. Geöffnet sind die Ausstellungen täglich außer montags. Im Jahr 2010 bis März 2011 fand die Sonderausstellung „Das Gold des Herkules“ statt. Im Zwinger können auch Räumlichkeiten für Empfänge, Präsentationen, Konzerte oder ähnliches gemietet werden.

Josef- Hegenbarth- Archiv

Dieses Archiv gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen. Das Haus, in dem die Sammlung untergebracht ist, war bis zum Tote, Josef Hegenbarths 1962, seine Wohnung und seine Arbeitsstätte. Hier entstanden seine Werke. Er kaufte das Haus und bezog das Obergeschoss, wo er sich ein Atelier einrichtete. Ihm besuchten schon zu Lebzeiten viele Gäste, darunter Otto Dix, Herbert Volwahsen, sein Biograph Fritz Löffler und einige mehr. Auch seine Frau lebte noch weiter bis zu ihren Tot in dem Haus und vererbte es den Kupferstich- Kabinett Dresden. Aber bevor sie dieses macht, beauftragte sie die Sammlung ihres Mannes zu erfassen. Erst nach ihrem Ableben wurde das Haus für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Besucher können sich ansehen, wie Josef Hegenbarth mit seiner Frau gelebt hat und wie er gearbeitete. In dem Archiv befinden sich unter anderen Werke von ihm, seine Materialien und Werkzeuge mit denen er sich beschäftigte. Zeichnungen und Skizzen seiner Schaffenszeit können betrachtet werden. Tausende von Buchillustrationen, Bleistiftskizzen, Tuschezeichnungen und auch Zeichnungen anderer Künstler sind vorhanden. Nachdem das Gebäude 1991 wieder in den Zustand von den 1920iger Jahren rekonstruiert wurde und man die Werke des Künstlers erfasst hatte, öffnete 1998 wieder das Josef- Hegenbarth- Archiv und die Öffentlichkeit kann sich ein Bild von dem Leben der hervorragenden Künstler machen. In dem Gebäude sind außerdem Räume zur Verfügung gestellt in denen man ständig wechselnde Ausstellungen sehen kann. Außerdem kann die Wohnung des Künstlers, die auch Ausstellung seiner Werke ist, besichtigt werden. In Absprache mit der Leitung werden Sonderführungen in kleinen Gruppen bis maximal 13 Personen durchgeführt.

Kunstfonds

Ein weiterer Bereich der Staatlichen Kunstausstellung Dresden bildet der Kunstfonds. In dieser Ausstellung gibt es Kunst von nach 1945 bis in die heutige Gegenwart des Freistaat Sachsen zu sehen. Der Hauptsächliche Bestand an Exponaten wurde in der Zeit der DDR durch Ankäufe und Aufträge zusammengetragen. Nach der Wende sind einige durch Treuhandankäufe dazu gekommen. Es gibt auch Schaustücke die früher staatlich waren und nun an den Kunstfons übergeben wurde. Heute wird die Erweiterung der Exponate durch Förderankäufe getätigt. Seit einiger Zeit gibt es immer wechselnde Ausstellungen, in dem ehemaligen Gebäude der Landesbibliothek und wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nun kann man sehen wie die Kunstförderung in zwei Gesellschaftsordnungen statt gefunden hat. Ca. 23000 Werke, da runder Malerein, Skulpturen und vieles mehr, werden betreut. Ausgestellt werden auch Fotografien von Künstlern, zum Beispiel Porträt, Fotos von Bauwerken und gesammelte Fotos von der Zeit seit 1945 bis jetzt. In Schaudepots zeigt der Kunstfonds Gemälden, Grafiken und Plastiken. Das sind ausgewählte Werke die sächsische Künstler geschaffen haben. Jedes Jahr, wenn der Todestag oder der Geburtstag des Dichters Johann Wolfgang Goethe sich nähert, werden immer die Künstler und Grafiker tätig. Eine Menge an Werken kommen dann zum Vorschein, die zeigen wie jeder den Dichter mit seinen Augen auf seine Art und Weise sieht. Aus diesem Grund werden Grafiken des Dichters, die von Künstlern stammen, ausgestellt, die in Sachsen gelebt haben oder noch leben. Mit dieser Ausstellung wird die Zusammenarbeit des Kunstfonds und dem Dresdner Goethe-Institut weiter fortgesetzt. Man kann diese Ausstellung nur nach telefonischer Absprache besichtigen.

Innenstadt

Dresden besitzt viel Tradition aber auch viel Modernes. Die Innenstadt präsentiert sich in einem barocken Stil. Hier liegt die ehemalige Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige. Die wunderbare Landschaft um die Elbe versprüht ihren eigenen Charme. Besonders sehenswert sind die Frauenkirche, das Residenzschloss, der Zwinger, die Semperoper, die Elbschlösser, die Hellerauer Gartenstadt und die vielen Bauten der modernen Architektur. Durch die Sammelleidenschaft einiger Bewohner von Dresden konnten einzigartige Museen entstehen. Es werden viele Stadtrundfahrten angeboten, bei denen die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten erkundet werden können. Aber auch auf eigene Faust lohnt sich ein Stadtrundgang. Das historische Zentrum Dresdens befindet sich am linken Elbufer. Es war mehrere Jahrhunderte von Mauern umgeben und somit geschützt. Gebäude aus der Renaissance-, der Barock-Zeit und aus dem 19. Jahrhundert sind hier zu finden. Schon beim ersten Anblick ist Dresden als Kulturstadt mit europäischem Rang erkennbar. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt schwer beschädigt. Die Dresdner Altstadt wurde wieder aufgebaut. Dies ist gerade an der Dresdner Frauenkirche sichtbar. Der prachtvolle barocke Kuppelbau ragt nun wieder weit über die Stadt. In Dresden sind viele Kultureinrichtungen. Das grüne Gewölbe und das neue grüne Gewölbe beinhalten die Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige. In der Altstadt kann der Besucher das Stadtleben spüren. Es befinden sich etliche Einkaufszentren, Restaurants, Cafes, Boutiquen in der Altstadt. Aber auch die Kultur kommt hier nicht zu kurz. Dresden verfügt über etliche Museen. Die staatliche Kunstsammlung ist der älteste Museumsverbund in Deutschland. Aber auch die Gemäldegalerie Alte Meister ist weit über die Grenzen bekannt. Hier befindet sich Raffaels „Sixtinische Madonna“.

Kamelie im Schlosspark Pillnitz

Die Kamelie zählt zu den Teegewächsen und stammt aus Südost- und Ostasien. Es sind kleine Bäume und Sträucher, die immer grün sind. Bisher sind 82 Arten bekannt. Im 17. Jahrhundert kam die erste Planze mit Kaufleuten nach Europa. Die Herkunft und das Alter der Pillnitzer Kamelie konnte bisher nicht geklärt werden, trotzdem sie einen großen Bekanntheitsgrad besitzt. Der schwedische Botaniker Karl Peter Thunberg brachte von seiner Japanreise vier Pflanzen im Jahr 1779 in die botanischen Gärten Kew bei London mit. Karl Peter Thunberg wurde 1743 geboren und starb 1828. Eine Planze bieb in Kew. Die anderen wurden an die Gärten in Hannover, nach Schönbrunn bei Wien und nach Pillnitz abgegeben. Der Legende nach ist die Pillnitzer Pflanze das einzige noch existierende Exemplar. 1801 wurde die Kamelie durch den Hofgärtner Terscheck an ihrem heutigen Standort angepflanzt. Im Winter wird die Kamelie durch Holzhäuser geschützt. In den Akten kann man viel Interessantes über den jährlichen, sehr schwierigen, Auf- und Abbau lesen. 1905 brannte das Schutzhaus. Das Löschwasser wurde bei -20 Grad Celsius zu einem Eisberg und schütze so die Planze. Im Frühjahr trieb die Kamelie wieder aus. Die Pflanze hat ihren Namen nach Georg Joseph Kamel. Er war ein mährischer Jesuitenpater und Apotheker. Kamel arbeitete in Manila. Er hat sein Abbildungswerk über die Insel Luzon verfasst. Der Name Camelia japonica wurde der Pflanze 1735 von Carl von Linne gegeben. In chinesischen und japanischen Gärten ist die Kamelie weit verbreitet. Sie ist ein beliebter Zierstrauch. Die einfachblütigen Arten symbolisieren Freundschaft, Eleganz und Harmonie. In Japan trägt die Planze den Namen "tsubaki". Die roten Blütenblätter verliert die Pflanze einzeln, während noch Schnee liegt. Dies erinnert an vergossene Blutstropen in Japan. Die Japaner symbolisieren die Pflanze daher auch mit Tod und Vergänglichkeit. Die Pillnitzer Kameli ist eine Wildform.

Dresdner Parkeisenbahn

Die Dresdner Parkeisenbahn befindet sich im großen Garten und ist eine Touristenattraktion. Sie wird von Kindern und Jugendlichen als Freizeittätigkeit genutzt. Von April bis Oktober fahren hier Züge bei schönem Wetter im 12 bzw. 18-minütigen Takt. Die Parkeisenbahn besitzt 5 Bahnhöfe: Carolasse, Palaisteich, Karcherallee, Hauptbahnhof an der gläsernen Manufraktur (ehemals Bahnhof Am Straßburger Platz) und den Bahnhof Zoo mit Lokschuppen. Anfang der 30er Jahre führ hier schon eine Liliputbahn. Nach 1945 erinnerte man sich wieder an die Bahn und 1950 wurde die Kinderbahn wieder in Betrieb genommen. Heute ist die Strecke 5,6 Kilometer lang. 1990 wurde sie dann in Dresdner Parkeisenbahn umbenannt. Der Förderverein wurde 1992 gegründet. 1998 kam das Maskottchen „Parkolino“ hinzu. Es ist ein Eichhörnchen mit blauer Eisenbahnermütze, Zugführerband, Befehlsstab und Trillerpfeife. Die Spurweite der Bahn beträgt 381 Millimeter. Es bestehen 4 Loks, davon sind 2 Dampfloks und 2 Eletroakkumulatorenloks. Die Rundfahrt dauert ca. 30 Minuten. Sie führt durch den Großen Garten. Er ist ca. 147 Hektar groß. Inmitten des Gartens befindet sich das Palais. Außerdem sind hier viele Skulpturen, Wiesen, Wälder, ein Tierpark und der Carolasee, auf dem auch Gondeln fahren. Der Fahrbetrieb ist von April bis Oktober. Im Jahre 2005 wurde ein großes Fest gefeiert anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der beiden Dampflokomotiven. Im Jahr 2010 feierte man hier das 60-jährige Bestehen der Dresdner Parkeisenbahn. Es werden auch viele Sonderfahrten organisiert. Darunter sind die Lichterfahrten, im Advent fahren viele Sonderzüge. Es können auch Wagen für Hochzeiten und andere Festlichkeiten gemietet werden. Die Geschäftsstelle ist im Großen Garten / Kavaliershaus G.

Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik

1808 bezog Gerhard von Kügelgen mit seiner Familie die neun Zimmer der Wohnung in diesem Haus. Der Maler empfing viele sehr bekante und berühmte Leute als Gäste in seinem Zuhause, da runder waren Schriftsteller, wie Johann Wolfgang von Goethe, Musiker und Komponisten. Auch Carl Maria von Weber war zu Gast bei den Kügelgens. Natürlich sind bei ihm auch Maler und Gelehrte ein und ausgegangen. Auch heute treffen sich in dieser Wohnung noch viele Besucher, da die Stadt Dresden das Museum der Dresdner Romantik dort eingerichtet hat. In den Räumen der Wohnung gibt es außer Gemälde auch literarische Werke und auch Themen zur Musik finden hier ihren Platz. Bei der Renovierung des Gebäudes fand man sehr schöne bemalte Holzdecken. Diese wurden restauriert und sind jetzt ein Teil der Ausstellung. Im Einzigen großen Zimmer, den Salon der Familie, finden Veranstaltungen statt, unter anderen wird hier Kindern Märchen aus der Zeit Gerhard von Kügelgen erzählt und auch einfaches Spielzeug aus dieser Zeit gebastelt. Auch Vorträge werden immer wieder gehalten, um den Besuchern anschaulich die Zeit der Romantik darzustellen. Ein Raum beherbergt einen Teil vom Leben des Künstlers Christian Gottfried Körner und seinen damaligen Kollegenkreis. Zu diesen gehörten Friedrich Schiller, Anton Graff und Dora Stock, um nur einige zu nennen. In einem anderen Zimmer wird die Geschichte des Stadtteils Innere Neustadt den Besuchern zugänglich gemacht. Dieses und vieles mehr wird in den Räumlichkeiten der Wohnung des Künstlers ausgestellt. Die Besucher nehmen die Ausstellung gerne an. Das zeigt die große Besucherzahl die jährlich durch die Räume wandeln.

Ferienhaus im Schlosspark

Der Schlosspark stellt auch die Möglichkeit Übernachtungen in Ferienhäuser zu ermöglichen. Das Trompeterhaus liegt in der Südwestecke des Parks. Die Grundfläche des Hauses beträgt ca. 46 qm. Es ist 2 stöckig. Im Erdgeschoß befinden sich auch die technischen Anlagen und die Gartenmöbel. Das Obergeschoss ist der Wohnbereich. Er hat eine Größe von ca. 40 qm. Über eine Außentreppe ist dieser Wohnbereich zu erreichen. Er besteht aus einem Wohn/Schlafzimmer mit einem Kaminofen und einer offenen Küche. Daneben ist noch ein kleiner Flur und ein Bad vorhanden. Die Küche ist mit Geräten und Geschirr ausgestattet. In diesem Ferienhaus kann man sich gut erholen, da es mitten im Park liegt. Telefonanschluß und Fernseher sind nicht vorhanden. In der Umgebung kann ein reichhaltiges Freizeitangebot genutzt werden. Zu dem Ferienhaus gehört auch ein Garten, der genutzt werden kann. Der Schlosspark wird abends abgeschlossen und um 5 Uhr morgens wieder geöffnet. Die Bewohner der Ferienwohnung erhalten jedoch einen Schlüssel. Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit im Schlosspark ist das kleine Wächterhaus. Es wurde 1864 für den Hausmeister erbaut. In den Jahren 2003 bis 2004 wurde es umfassend saniert. Es liegt am westlichen Rand des Schlossparks. Das Ferienhaus eignet sich für bis zu 4 Personen. Es hat ein Wohnzimmer, Badezimmer, Küche und Schlafzimmer. Die Küche hat eine Küchenzeile mit Cerankochfeld und einem Backofen. Ebenfalls befindet sich ein Kühlschrank mit Gefrierfach in der Küche. Geschirr und Töpfe sind auch vorhanden. Haustiere sind nicht erlaubt. Ein Fernseher ist vorhanden. Ein Stellplatz für einen PKW ist neben einem Behindertenparkplat an der Fähre reserviert. Dieser liegt ca. 200 m vom Ferienhaus entfernt. Zum Be- und Entladen ist jedoch die Zufahrt zum Haus möglich.

Landesmuseum für Vorgeschichte

Die Geschichte des Museums geht bis in die Zeit 1728 zurück. Im Zwinger wurde erstmals ein Naturalienkabinett eingerichtet. Die Ausstellungsstücke des Landesmuseums sind Zusammenführungen aus anderen Museen und durch archelogische Funde. Durch die Einzigartigkeit im Freistaat Sachsen deckt es 280000 Jahre der Kulturgeschichte Sachsens ab. Da es nicht möglich ist eine Dauerausstellung im Japanischen Palais zu präsentieren, wird eine in Chemnitz, in einem nicht mehr genutzten Kaufhaus untergebracht. Um dieses Defizit abzudecken, werden ständig wechselnde Ausstellungen den Besuchern zugänglich gemacht. Es sind Ausstellungen, die den aktuellen Stand archelogischen Grabungen in Sachsen zeigen oder welche die der Entwicklung der Menschheit in ganz Europa gewidmet werden. Durch die vielen Schätze die teilweise in Depots lagern, ist dem Museum keine Grenzen gesetzt, um die wechselnden Ausstellungen immer neu und reizvoll zu gestalten. Unter anderen gibt es die älteste Tonfigur Europas den „Adonis von Zschernitz“, die Steinzeitfrau“ Rebekka“ und goldene Ringe zu sehen. Aber auch Ausstellungen zur modernen Kunst wurden schon durchgeführt. Diese zeigten Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen aus der heutigen Zeit. Ausstellungen werden auch mit ausländischen Museen durchgeführt oder Ausstellungsstücke werden getauscht. Interessierte können auch das reichhaltige Angebot an Lesungen, Führungen und Vorträgen war nehmen, die das Landesmuseum für Vorgeschichte veranstaltet. Das Landesmuseum hat aber nicht nur die Aufgabe Den Besuchen zu zeigen was vorhanden ist, dieses ist auch verantwortlich für die Pflege von Bodendenkmälern, leitet Ausgrabungen, sammelt und erforscht Fundstücke um diese dann zu erfassen. Die Aufgaben sind breit gefächert, damit nichts in der Geschichte verloren geht. Darüber hinaus ist auch die Zusammenarbeit mit Ausländischen Wissenschaftlern nicht zu vergessen. Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben zugriff auf das Archiv mit seinem über 15 Millionen Fundstücken.

Historische Altstadt

Gegenüber der Neustadt liegt die Altstadt von Dresden. Sie befindet sich am linken Elbufer. Die Elbe verläuft hier in einem Bogen. Die Altstadt war von starken Mauern umgeben, die die Stadt vor Angreifern und Feinden schützen sollte. Prägend sind heute noch die Gebäude aus der Renaissance-, Barock-Zeit und aus dem 19. Jahrhundert. Im 2. Weltkrieg wurde die Altstadt schwer beschädigt. Sie wurde aber wieder aufgebaut und ist heute das Zentrum des Stadtlebens. Der Sächsische Landtag tagt hier. Es befinden sich viele Einkaufszentren und Gastronomie-Betriebe in der Altstadt. Ebenfalls findet man hier das Rathaus. Die Prager Straße wurde zur Zeit der DDR wiederaufgebaut. Hier befindet sich Dresdens größtes Hotel. Aber auch viele unterschiedliche Geschäfte und Kaufhäuser liegen an der Prager Straße. Ein Einkaufsbummel in der Altstadt lohnt sich auf jeden Fall. Jeder findet hier etwas für seinen Geschmack. Die schöne Architektur der Häuser muss hier ebenfalls erwähnt werden. Ein zeitgenössisches Bauwerk ist der UFA Kristallpalast. Er hat eine Mischung aus einprägsamen städtebauchlichen Formen und den besonderen Einkaufs- und Erlebnisangeboten. Dadurch ist die Prager Straße ein sehr beliebtes Ausflugsziel für die Einwohner Dresdens wie auch für die Gäste der Stadt. Allein in der Centrum Galerie sind über 100 Geschäfte beheimatet. Dieses Projekt wird von der Multi Development Germany GmbH betreut. Die Architektur stammt von dem Architekturbüro T+T Design aus Holland. Die Galerie hat eine Gesamtfläche von 52.000 Quadratmetern und breitet sich über 4 Etagen aus. Der verantwortliche Architekt ist Peter Kulka. Bis 2006 stand an dieser Stelle das Alte Centrum Warenhaus. Die Planungs- und Bauzeit betrug 3 Jahre. Im Jahre 2009 wurde die Centrum Galerie eröffnet.

Heimat- und Palitzschmuseum Prohlis

Die Geschichte des Museums ist ganz einfach erklärt. Dieses befindet sich nicht auf dem Hof des Johann Georg Palitzsch, denn dieser wurde In der Schlacht um 1813 fast völlig zerstört. Übrig geblieben ist nur noch ein Stein aus der Mauer seiner Scheune und die Kanonenkugel die darin steckte. Das Heimat- und Palitzschmusem richtete man in einem von Bauern Johann Gotthelf Hünichen erbauten Hof ein. Zuerst sollte das Museum im Schloss Prohlis sein Zuhause finden, aber dieses brande ab, und musste schließlich abgerissen werden. So zog die Sammlung auf den Hof des Bauern Hünichen ein, wobei nur noch der Name über der Eingangstür an diesen erinnert. Er wurde kurzerhand in Palitzschhof umbenannt. Das ganze alte Dorf sollte ab 1975 abgerissen werden und einer Hochhausiedlung weichen, nur dieser Hof wurde verschont. Er diente den Bauleuten als Stützpunkt ihrer Arbeit. Nach aufwendigen Renovierungen und Baumaßnahmen befindet sich noch heute im Dachgeschoss das Heimat- und Palitzschmuseum, auf diesem Hof in Mitten von Hochhäusern. Johann Georg Palitzsch bekann die Naturwissenschaften zu Studieren und entdeckte im Dezember 1758 die Rückkehr des Halleyschen Kometen. Aber auch er hat dazu beigetragen das die Kartoffel nach Dresden als Nahrungsmittel kam. Er war es auch, der in Dresden den Blitzableiter einführte. Ihm wurde schon 1877 ein Denkmal gesetzt. Dieses ist nur wenig aus den Forschungen des Johann Georg Palitzsch. Durch seine intensiven Forschungen, in bezug auf die Astronomie, bringt er den Gästen heute noch das einheitliche Zusammenspiel des Sonnensystems näher. Dieses wird in der ständigen Ausstellung im Museum gezeigt. Außerdem befasst sich auch ein Teil der Sammlung mit der über 7000jährigen Geschichte des Ortes Prohlis, welche auf keinen Fall vergessen werden sollte.

Windbergbahn- Museum

Dieses befindet sich in einem Museumsbahnhof in Dresden- Gittersee. Die Windbergbahn auch Sächsische Semmeringbahn genannt ist die erste Gebirgseisenbahn Deutschlands gewesen. Diese wurde ausschließlich zum befördern der Kohle aus den Steinkohlebau gebaut. Sie ging aus der Albertbahn hervor und war eine Zweigstrecke von ihr. Die Erzählungen der Besatzung der Züge machten diese bekannt und an Sonn- und Feiertagen wurde die Bevölkerung in geschmückten Kohlewagen zu Besichtigungsfahrten eingeladen. Als diese dann vom Staat übernommen wurde, verbot man die Ausflugsfahrten aus Sicherheitsgründen und es kamen noch andere Änderungen dazu. Unter anderen wurden Bahnwärterhäuschen errichtet und Nullsteine aufgestellt. 1957 rollte das letzte mal die Windbergbahn auf ihrer Strecke. Heute können wieder Sonderfahrten gebucht werden, dank des Windberg e. V. In der Empfangshalle des Museumsbahnhof ist ein kleines Museum eingerichtet. Es ist eines von vier Museen in Dresden das sich mit Schienengebundenen Verkehrsmitteln beschäftigt. In ihm können die Besuche die Geschichte der Windbergbahn erfahren. Informationstafeln, sowie historische Gegenstände erzählen diese jedes auf seine Weise. Zur Besichtigung des alten historischen Stellwerk lädt der Verein auch ein. Dieses Stellwerk ist noch funktionstüchtig und kann bedient werden. Es ist allerdings das einzige Stellwerk auf dieser Strecke. Außerhalb des Gebäudes, auf den Gleisen der Strecke, stehen die Eisenbahnfahrzeuge des Windbergbahnvereins, zum Beispiel Abteilwagen mit ihren kleinen Fenstern und Aussichtswagen die aus zwei Abteilwagen umgebaut wurden. Diese werden heute noch zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel zu Pfingsten, in Betrieb genommen. Und somit wurde durch den Verein eine Tradition wieder aufgenommen. Sie laden heute, wie damals zu Ausflugsfahrten ein.

Kunsthaus

Das zur Kunstgalerie umgebaute barocke Gebäude liegt im Stadtteil Innere Stadt von Dresden. Die Ausstellung befast sich mit der Gegenwartskunst. Bis zur Wende wurden hier ausschließlich Werke von Dresdner Künstlern ausgestellt, das änderte sich nach der Wiedervereinigung. Auch die Plattenbauten in der nähe des Kunsthauses tun der Schönheit und der Präsents keinen Abbruch. Auf eine Fläche von ca. zwei Fußballfeldern wird in wechselnden Ausstellungen zeitgenössische Kunst gezeigt. Auch internationale Künstler können ihre Werke jetzt den Besuchern präsentieren. Kunstwerke von Timea Junghaus, Lage Opetal und einigen Anderen sind hier nicht selten. Auch die verschiedenen Themen der Ausstellungen bringen den Besuchern die aktuelle Situation um die Kunst näher. Sie zeigen aber auch wie sich die Situation der Entwicklung der Gesellschaft auf die Kunst auswirkt. Die enge Zusammenarbeit mit den Künstlern der Gegenwart ermöglicht eine lebendige Atmosphäre zu schaffen. Durch Filme, Vorträge und Führungen wird dieses noch abgerundet. Für Interessierte der modernen Kunst ist das Kunsthaus in Dresden eine wahre Fundgrube. Selbst Comics werden in ein anderes Licht gestellt und nicht nur als einfache Bildgeschichte hingenommen. Auch Fragen kommen bei dem Besuch auf. Bestimmt die Kunst die Gegenwart oder die Gegenwart die Kunst? Es ist nicht immer leicht die Realität zu begreifen. So sollen die wechselnden Ausstellungen ein bisschen Licht in die Dunkelheit bringen, welches den verschiedenen Künstlern, mit ihren persönlichen Ansichten über die Gegenwart mit Auszeichnung gelingt. Vorträge, wie die von Wolfgang Müller werden rege besucht. Seine Beiträge werden simultan auch in Gebärdensprache übersetzt, so das diese auch eine Tür in die Welt der Hörenden für Gehörlosen sind.

Botanischer Garten der TU Dresden

1893 eröffnete der Botanische Garten in Dresden. Fast 10.000 Pflanzenarten wachsen hier auf dem Freigelände und in 3 Schaugewächshäusern. Sie stammen aus 5 Kontinenten und den unterschiedlichsten Klimazonen. Besonders stolz ist der Garten auf die einzigartige Sammlung einjähriger Sommerblumen, eine Kollektion von Pelargonienarten und vielen Nutzpflanzen. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist kostenlos. Er ist ganzjährig geöffnet. Es werden auch museumspädagogische Führungen angeboten. Etliche Sonderausstellungen finden jährlich hier statt. Im Juni findet die Woche der Botanischen Gärten statt. Im August wird das Sommerfest ausgerichtet und im September wird die Lichterfahrt im großen Garten organisiert. In der Nähe des Botanischen Garten befindet sich eine große Parkanlage und die Gläserne VW-Manufaktur. Auch zum Stadtzentrum ist es nicht sehr weit. Der Botanische Garten verfügt über eine 3,5 ha große Fläche. Vor dem großen Tropenhaus sind fossile Baumstubben und Pflanzen der mitteleuropäischen Tertiärflora. In der morphologischen Abteilung kann der Besucher sich über pflanzliche Anpassungen an verschiedene Umweltfaktoren informieren. Die systematische Abteilung zeigt botanische Verwandtschaftsverhältnisse. Hier befindet sich auch die große Sammlung der einjährigen Pflanzen. Auf dem Freilandgebiet stehen asiatische Pflanzen. Zu den verschiedenen Jahreszeiten können hier auch Gehölze bewundert werden. Die Gartenverwaltung befindet sich direkt an dem Hauptweg. Ein Teil der Freianlage ist im Winter überdacht. Im Sukkulentenhaus befinden sich Pflanzen aus subtropischen und tropischen Gebieten. Das Sukkulentenhaus hat im Vorraum eine Vitrine, in der blühende Orchideen und fleischfressende Pflanzen ausgestellt sind. Im Viktoriahaus sind Pflanzen aus Amerika gepflanzt worden. Der mitteleuropäische Braunkohlewald wird in der Tertiär-Anlage dargestellt. Auf dem Gelände befinden sich auch das große Tropenhaus und das Alpinum.

Schulmuseum

Dieses ist in einem Gebäude in der Innenstadt von Dresden untergebracht. Das Nachbarhaus wird seit 1785 bis heute als Schulgebäude genutzt. Das Museum selber wird für die Erforschung der historischen Schulentwicklung, zur Ausstellung von Sammlungen der letzten 150 Jahre Bildungsgeschichte und natürlich auch zum Austausch neuer Forschungsergebnisse hinsichtlich der Bildung genutzt. Dieses Zusammenspiel der drei Schwerpunkte machen die Entwicklung neuer und optimaler Lern- und Erziehungsmethoden möglich. Durch den Verein Schulmuseum Dresden e. V. und der Technischen Universität wurde 2006 das Schulmuseum eröffnet und somit eine langjährige Tradition fortgesetzt. In drei Klassenzimmern werden jeweils der Zeit entsprechend mit dem dazugehörigen Inventar die einzelnen Epochen dargestellt. In einem weiteren Raum können alte Dia- und Filmprojektoren bestaunt werden. Außerdem werden hier auch Unterrichtsfilme angesehen werden. In verschiedenen Sonderausstellungen wird gezeigt, welche Berühmtheiten in Dresden ihre Schulbildung mehr oder weniger genossen, die Entwicklung im Laufe der Zeit der Gehörlosenschule Trachenberge. Welche Zuckertüte gab es? Wie sahen Schultaschen aus? Welche Schreibmaterialien und Utensilien wurden damals und werden heute genutzt? Dieses und noch einiges mehr bringen den Besuchern die Schulentwicklung der vergangenen Jahre bis in die Zeit heute näher. Alte Schulbänke laden die Gäste ein sich hinzusetzen. Die Älteren unter ihnen werden in ihre Schulzeit zurückversetzt, wo sie einst ihre Pläne für die Zukunft schmiedeten. Den Jüngeren wird dargestellt, wie die Schulen früher funktionierten. Dieses soll auch dazudienen die verschiedenen Generationen zusammen zu bringen und einige daraus folgenden Schwierigkeiten zu überwinden. Durch Führungen des geschulten Personals können Interessierte die Geschichten und die Entwicklung besser begreifen und beurteilen und nehmen das Schulmuseum Dresden auch gern als eine Lehranstalt der Superlative an.

Das historische Grüne Gewölbe

August der Starke, damaliger Kurfürst von Sachsen und König von Polen, lies das Grüne Gewölbe als Wunderkammer mit neun Räumen bauen. Dort konnte er seine Kunstschätze, die von seinen Vorfahren und natürlich auch von ihm gesammelt wurden, der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Laufe der Zeit hat man das Gewölbe um acht weitere Räume erweitert. Gewölbe sind damals viel gebaut wurden, da diese den optimalen Schutz gegen Feuer zu bieten schienen. Bis ins 20 Jahrhundert blieb das Gewölbe so, wie der Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann und der Innenausstatter Raymond Lepat es gebaut und gestaltet hatten. Neben dem Britischen Museum ist es damit das älteste Museum der Welt. In den Anfangsjahren des 2. Weltkrieges sind die Gemälde und Kunstschätze zur Sicherheit auf die Festung Königstein gebracht wurden und somit konnten diese nicht durch Bomben und Feuer zerstört werden. Auch diese Kunstschätze wurden nach dem Krieg in die Sowjetunion gebracht, um später wieder in den Besitz der damaligen DDR zu gelangen. Bis 2004 konnte man das Grüne Gewölbe im Albertinum besichtigen, nun öffnete das Neue Grüne Gewölbe wieder seine Forte. Und 2006 konnten die Besucher auch wieder das historische Grüne Gewölbe betreten. Ab diesem Zeitpunkt zeigte sich dieses nach aufwendiger Renovierung und nach Originalrekonstruktion wieder in vollem Glanz. Über 3000 Kunstschätze, da runder Gemälde und Skulpturen, können bestaunt und besichtigt werden. Diese sind in atemberaubender Weise aufgestellt, so das es die Macht und den Reichtum von August des Starken wiederspiegelt. Das bringt auch das Juwelenzimmer zum Ausdruck. Dort kann man die wundervolle Sammlung an Schmuckstücken betrachten, die in Besitz August des Starken und dessen Sohn waren.

Kleinbauernmuseum Reitzendorf

Der örtliche Heimatverein gründete dieses Museum. Örtlichkeit ist ein Dreiseitenhof, im Ortsteil Schönfeld- Weißig, von Dresden. Den Hof machen ein Wohnstall-, Auszugshaus und eine Scheune aus, wobei die Zentrale Lage nicht außer Acht gelassen werden sollte. Jedes Gebäude, selbst das Grundstück mit Garten und Hof werden vom Heimatverein als Ausstellungsfläche genutzt. Im Wohnhaus befinden sich eine Wohnküche, eine gute Stube und eine Schlafkammer. Die Innenräume wurden renoviert und im originalen wieder eingerichtet. Dazu gehören die Sachen der Familie, die zuletzt darin gewohnt haben und bei ihren übereilten Auszug hinterlassen hatten. Die Ausstattung des Wohngebäudes ist so gemütlich gestaltet, das es gerade so erscheint, die Familie kommt gleich wieder und führt ihr Leben weiter, als ob keine Zeit zwischen Auszug und Wiederkehr vergangen ist. Auf dem Außengelände befinden sich alte Maschinen, die nicht mehr genutzt werden, weil die heutige neue Technik das nicht mehr nötig macht. Diese wurden teilweise vom Heimatforscher Eberhard Pabst zusammengetragen. Aber auch viele Ausstellungsstücke kommen von der Bevölkerung. Im Auszugshaus sind wechselnde Ausstellungen zu besichtigen. Außerdem finden Festlichkeiten, Lesungen und andere Veranstaltungen darin statt. Die Ausstellungen in dem Kleinbauernmuseum ist etwas besonderes und Einzigartiges in der Umgebung des Ortes. Den Besuchern wird vermittelt, wie die Bauern gelebt und gearbeitet haben. Es ist für jede Altersgruppe etwas zu finden. So das, wenn man erst mal da gewesen ist, man immer den Wunsch hat, dort wieder einen neuen Besuch zu starten. Es ist kein Wunder das die Besucher immer wieder kommen, denn auf dem Bauernhof scheint es, als ob die Zeit stehen geblieben ist.

Stasiunterlagenbehörde

Diese ist eigentlich keine richtige Behörde. Gezeigt wird hier den Besuchern mit welchen Mitteln die damalige Staatssicherheit der DDR die Menschen aus Dresden bespitzelt hat. Dieses eigentliche Archiv dient zur Aufarbeitung der Geschichte des Staatssicherheitsdienstes der DDR im Raum Dresden. Dabei sind die Arbeitsweise, Aufbau und Organisation in den Mittelpunkt gestellt. Durch zahlreiche Akten, Bild- und Filmmaterial wird den Besuchern dieses System näher gebracht. Über Dreimillionen Karteikarten sind in der Behörde archiviert und können bei den Rundgängen besichtigt werden. Die absurdesten Zeitzeugen, wie zum Beispiel Konserven mit Geruchsträgern von angeblichen verdächtigen Personen bewahrt man hier auf und werden zur Schau gestellt. Auch über Bürger, die von der Stasi ganz besonders beobachtet und verfolgt wurden, können sich Interessierte ein Bild machen. Die Mittel und Wege die diese Organisation zum beobachten und ausspionieren benutzten werden aufgezeigt. Auch das mutige Handeln einiger Dresdner wird in das richtige Licht gesetzt. Durch Vorträge werden Geschichten zur Entstehung bis zum Zerfall der Stasi eindrucksvoll geschildert. Dieses wird noch das vorhandene Bild- und Tonmaterial unterstützt. Die gesammelten Unterlagen werden den Besuchern zur Verfügung gestellt und können von ihm genau studiert werden. In dieser Stasiunterlagenbehörte wird sich mit dem Leben, welches von dieser Institution beherrscht wurde, auseinandergesetzt. Es wird die dunklen Seiten dieser beleuchtet. Zum einen soll es die Eindrücke in der damaligen DDR schildern und gleichzeitig funktioniert diese auch als richtige Behörte bei welcher man Akteneinsicht beantragen kann. Menschen die verfolgt wurden können von dieser auf Antrag rehabilitiert werden. Um das ganze noch abzurunden finden regelmäßig Ausstellungen von Namenhaften Zeitgenössischen Künstlern statt.

Palais_Großer Garten

Es ist die größte Parkanlage mit Palais in Dresden und gehört zu den grünen Lungen der Stadt. Parks und Kartenanlagen haben in Dresden eine Jahrhunderte alte Tradition. Dieser ist aber der größte und schönste in der Umgebung. Der Kurfürst Johann Georg III. Beauftragte damals den Garten und den Palais vor den Toren der Stadt zu bauen. Er sollte für seine Gäste und den Seinigen zur Belustigung dienen. Er erlebte aber die Fertigstellung nicht. Seine Nachfolger machen aus seinen Vorhaben eine einzige Augenweite. Sie ließen Wiesen, Springbrunnen und Alleen anlegen. Selbst Bühnen wurden kunstvoll in das Gelände gesetzt. Die steinernen Skulpturen sind heute noch Zeitzeugen aus der Geschichte, deren Restaurierung geplant ist. Er erlebte eine Wechselhafte Geschichte. Erst war er Belustigungsstätte der Fürsten, er wurde zerstört und geplündert und ob das nicht reicht, wurde er auch durch die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges in Mitleidenschaft gezogen. Heute ist er durch seine Vielfalt und der Parkeisenbahn ein beliebtes Erholungszentrum der Stadt, der gerne besucht wird. In seiner Mitte befindet sich außerdem das Palais. Dieses wurde durch Johann Georg Starcke errichtet. Es sollte nicht zu Wohnzwecken dienen, sondern nur als Vergnügungsstätte in den Sommermonaten. Kurprinz Friedrich August von Sachsen, Sohn August des Starken feierte in diesen Palais seine prunkvolle Hochzeit. Im zweiten Weltkrieg wurde dieses zerstört und brande aus. Nach der Restaurierung steht es heute wieder den Besuchern zur Verfügung. In diesem Gebäude werden hauptsächlich Konzerte aufgeführt und es finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Zu erwähnen ist noch die Parkeisenbahn, diese lädt Groß und Klein zu einer Rundfahrt durch den Großen Garten ein.

Palais im Großen Garten

Das Palais im Großen Garten wurde von Johann Georg Starcke im Jahre 1683 erbaut. Es ist im frühbarocken Stil. Es wurde zu Repräsentationszwecke genutzt. Das Palais hat einen H-förmigen Grundriss. Er besteht aus einem Mitteltrakt und seitlichen Flügelbauten. Im Erdgeschoß ist eine Halle mit Kreuzgewölbe. Oben befindet sich der Festsaal. Früher war er reichlich mit Stuck geschmückt. Zur Ausstattung gehörten Gemälde von Samuel Bottschildt und Skulpturen von Jeremias Süßner und vielen anderen Meistern. Gedacht war das Palais als Ort für die sommerlichen Vergnügungen der Adeligen. Der Sohn von August dem Starken, Kurprinz Friedrich August von Sachsen und die österreichische Erzherzogin Maria Josepha feierten hier im Jahre 1719 ihre Hochzeit. In den Jahren 1730 bis 1747 wurden 194 Antiken der Sammlung Ghigi und Albani hier ausgestellt. Von 1841 bis 1945 nutzte der Altertumsverein das Palais als Ausstellungsgebäude. Im Februar 1945 brannte es völlig aus. Die gesamte Innenausstattung und alle Objekte des Museums wurden zerstört. Nach Kriegsende wurden Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung des Bauwerks durchgeführt. Studenten des Vermessungswesens der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden vermaßen 2002 bis 2003 das Palais. Seither kann am Computer ein Rundflug um das Palais unternommen werden. Im Großen Garten finden heute Konzerte und Theateraufführungen statt. Besucher des Gartens suchen Erholung und können viele und einzigartige Skulpturen bei dem Rundgang durch den Garten bewundern. Um das Palais herum befindet sich der Palaisteich. Hier sind viele Blumen und Pflanzen zu sehen. Früher befanden sich über 150 Skulpturen und Schmuckvasen in dem Park. Heute sind 22 davon zu sehen. . Einige Gastronomiebetriebe haben ihre Lokale im großen Garten. In der Nähe befindet sich der botanische und zoologische Garten. Durch den Park fährt die Dresdner Parkeisenbahn mit 5 Haltestellen.

Porzellansammlung

Die Entstehung geht bis zur Geschichte August des Starken zurück. Er tauschte damals Soldaten gegen chinesische Deckelvasen. Der Verkauf von Menschen war damals an der Tagesordnung, um an begehrte Sammelobjekte zu gelangen. Seine Sammelleidenschaft für zerbrechliche Kunstwerke ist der Grundstock der heutigen Porzellansammlung gewesen. Er war süchtig nach dem weisen Gold. Durch die Erfindung von Johann Friedrich Böttger, das Geheimnis der Porzellanherstellung, lies August der Starke die erste Porzellanmanufaktur Europas errichten. Die Ausstellung zeigt auch die Entwicklung des Meißner Porzellan bis zu ihrer Perfektion. In der Sammlung die ihren Platz im Zwinger hat, befinden sich ca. 50000 Stücke. Sie ist damit die größte Sammlung ihrer Art auf der ganzen Welt. Eine Sammlung die Porzellane in seiner Vielfalt, Perfektion und Schönheit aus China, Japan und ganz besonders aus Meißen zeigt. Auch die kunstvolle Arbeit bei den Malereien auf den zerbrechlichen Gütern, wird den Besuchern durch diese Ausstellungen näher gebracht. Mit der Eröffnung der neuen Ostasien-Galerie können die Besucher den gesamten Bestand der Porzellansammlung besichtigen. Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel Tiere, werden in einem Extraraum für sich dem Publikum gezeigt. Die Tiere, manchmal originalgetreu und auch verrückt gestaltet, sind vor ledernen Tapeten gestellt. Zu sehen sind außerdem eine Büste des Hofnarren Joseph Fröhlich, die Groteskkanne und einen Porzellan-Löwen von Gottlieb Kirchner, um nur einige zu nennen. Es gibt auch noch eine Studiengalerie. In ihr sind die Beschädigten Exponate sortiert untergebracht. Die vielen verschieden gestalteter Ausstellungsstücke lassen die exzentrischen Auftritte des August des Starken, für die er bekannt war, erahnen. Durch Führungen und Vorträgen werden die Neugier und das Interesse der Besucher am weisen Gold geweckt.

Schloss Pillnitz

Gerade die Architektur und Gartengestaltung des Schlosses Pillnitz ist außergewöhnlich. Es ist eingefügt in die Flusslandschaft des Elbtals. Im 18. Jahrhundert war der Einfluss der ostasiatischen Mode sehr groß. Dies spiegelt sich auch in dem Bau von Wasser- und Bergpalais in Europa wieder. Kurfürst Friedrich August der Starke erhält durch den Tod seines Bruders die Verwaltung der Schlossanlage. Er plant 24 thematische Lustschlösser. Pillnitz ist das erste dieser Planungen. Es sollte der königlichen Zerstreuung dienen. Nach den Entwürfen von Pöppelmann entsteht in den Jahren 1720 bis 1724 das Wasser- und Bergpalais. Er läßt eine dreiteilige Pavillongruppe bauen. Die Pavillons wurden als Torhäuser geschaffen, die die Gäste in den Gartenteil überleiten sollten. Sie wurden aber auch als Fest- und Spielstätten genutzt. Der Venustempel ergänzt die Pavillons. Der Garten war in Spielflächen gegliedert. 1768 beginnt die Regierungszeit von Kurfürst Friedrich August III., der Gerechte. Er erhebt das Schloss zur Sommerresidenz. Die Wohnungen waren vorübergehend im Berg- und Wasserpalais. 1788 begann der Bau der Flügelbauten und endeten 1791. Zeugnisse der musischen und wissenschaftlichen Interessen des Kurfürsten waren die englischen und chinesischen Gärten. Am 01. Mai 1818 brannte das Renaissanceschloss. Es wurde ein Neubau errichtet, der alle Funktionen des alten Schlosses ersetzte. Das Palmenhaus wurde 1859 gebaut. Hier befand sich die große königliche Pflanzensammlung. Das Ringrenngebäude wurde 1879 bis 1880 zur Orangerie erweitert. Erstmalig wird Pillnitz als Herrensitz von Ludewicus de Belennewitz Mitte des 14. Jahrhunderts erwähnt. 1694 tauscht Kurfürst Johann Georg IV. sein Schloss und sein Amt gegen das Pillnitzer Anwesen. Kurz darauf stirb er und der Besitz geht an seinen Bruder Friedrich August der Starke. Im Jahre 2006 öffnete das Schlossmuseum seine Türen.

Neues Grünes Gewölbe

Eines der Abteilungen des grünen Gewölbes im Residenzschloss ist das Neue Grüne Gewölbe. Die Ausstellungen werden in schlichten fensterlose Räume den Besuchern zugänglich gemacht. Es wird auch als moderne Schatzkammer Museum bezeichnet. Die wichtigsten Ausstellungsstücke werden auf Sockeln in Vitrinen ausgestellt. Dabei sind dieser in Reinfolge der Zeit aufgestellt und farblich unterschiedlich gestaltet, je nach Zeit und Ort. Die Ausstellungsstücke stammen vorwiegend aus dem Albertinum und sind als Einzelexemplare platziert. Diese können somit von den Besuchern hervorragend angesehen und studiert werden. Die Kunstwerke des berühmten Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger sind in einem eigenen Saal untergebracht. Der "Hofstaat zu Delhi" ist wohl das wertvollste Kunstwerk des Künstlers, welches sich in der Sammlung befindet. Ein Raum ist der Dinglinger-Saal in dem die Diana-Schale und den Apis-Altar besichtigen kann. In seinen zehn Räumen werden die Besucher in die Zeit zurück versetzt. Kunstwerke des Barock und der Renaissans sind so Platziert, das die Gäste staunend durch die Räume wandeln. Die Ausstellungsstücke sind ohne Hüllen aus Glas frei aufgestellt, so das sich Interessierte auf eine abenteuerliche Reise durch die historischen Kunstwerke führen lasse. Durch Führungen von nur kleinen Gruppen werden die Ausstellungsstücke keiner Gefahr durch Beschädigungen ausgesetzt. Da es auch Kunstwerke des Gegenwarts im Depot gibt und diese den Besuchern auch zugänglich gemacht werden sollen, können diese in wechselnden Ausstellungen angesehen werden. Der ständige Bilderankauf, aber auch die Organisation von Leihgaben wird ermöglicht durch die Gesellschaft Moderne Kunst in Dresden e. V. Diese ist zur Förderung der Galerie von großer Bedeutung und bemüht sich die erforderlichen Gelder zu beschaffen und alles zu organisieren.

Großer Garten

Der Große Garten in Dresden kann auf eine über jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Er ist der schönste Park in Dresden. Seine Fläche beträgt ca. 147 Hektar. Der Palais befindet sich in der Mitte. Er ist nicht weit von der Altstadt entfernt. Besonders beliebt ist er als Erholungsgebiet für Familien. Im Palais finden viele Ausstellungen statt. Bei den Führungen durch den Park und das Palais kann der Besucher viel über die Geschichte des Gartens und des Palais erfahren. Es sind 3 Open-Air-Bühnen vorhanden, auf denen im Sommer Konzerte und Theaterstücke aufgeführt werden. Die Dresdener Parkeisenbahn fährt auf 5,6 Kilometern durch den Garten und hält an 5 Bahnhöfen. Es werden auch Sonderfahrten und Thementage angeboten. Dresden ist eine der wenigen Städte, in denen es sehr viel Grün gibt. Die Obst- und Lustgärten umgaben Ende des 16. Jahrhunderts die Stadt. Hier wurden nicht nur einheimische Pflanzen gezüchtet, sondern auch sehr viele exotische. Der Kurfürst Johann Georg III. gab 1676 den Auftrag einen Garten vor den Toren der Stadt zu erschaffen. Es entstand ein richtiges Gartenkunstwerk mit Alleen, Kavaliershäuser, Rennbahnen und einem Lusthaus. Das Palais wurde 1683 erbaut. Es ist ein Bauwerk in frühbarockem Stil. Die Hochzeitsfeier des Kurprinzen im Jahre 1719 wurde hier gefeiert. Nach August dem Starken wurde der Garten zerstört und geplündert. Er wurde im englischen Landschaftsstil umgestaltet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er als Stadtpark genutzt. In den Jahren um 1945 wurde er jedoch auch von Bomben getroffen und schwer beschädigt. Heute jedoch wird er von Besuchern und Anwohnern Dresdens als Erholungsstätte genutzt.

Münzkabinett

Im Hausmannsturm des Residenzschloss in Dresden befindet sich eine der größten Sammlungen von Münzen, Geldscheinen und Medaillen. Ca. 300000 Ausstellungsstücke sind vorhanden, die allerdings nicht in Dauerausstellungen gezeigt werden können. Um aber den Bestand trotzdem zu zeigen werden Sonderausstellungen organisiert. Das Alter der Exponate erstreckt sich von der Antike bis hin zur Gegenwart. Diese sind wichtige Zeugen der Geschichte. Die Adligen und Kaufleute entdeckten schon um 1500 ihre Sammelleidenschaft, dieses bezeugt ein Schriftstück von 1560. In ihm steht geschrieben das es schon damals 950 Münzsammlungen in Europa gibt. Im 18. Jahrhundert sammelten alle Fürsten Münzen, um die Entwicklung ihrer Geschlechter festzuhalten. Auf den Münzen der damaligen Zeit befanden sich die Abbilder des jeweiligen Heerschers und meist auch Geburts- und Sterbetag. Mehrere Sammlungen kamen aus der Privatsammlung von König Friedrich August I. von Sachsen, da runder das Groschenkabinett von Hofrat David Samuel von Madai, Goldmünzensammlung des Hofkaplans Abbé Joseph Gotthart Baumgarten und einige mehr. Zu dieser Zeit wurden Münzen aus der Antike und Sachsens gesammelt. Am Anfang des 20. Jahrhundert kaufte man noch große und bedeutende Sammlungen dazu, zum Beispiel die Kleinmünzensammlung Geinitz mit 39500 Objekten. Den zweiten Weltkrieg ohne Verluste überstanden, wurde auch diese Sammlung in die Sowjetunion verbracht, um dann 1959 wieder nach Dresden zurückzukehren. Es ist eine große Spezialsammlung. Dazu gehört auch die riesige Sammlung an sächsischen Münzen, die den Besuchern wichtige Epochen der Landesgeschichte näher bringen. Einen Anteil des Münzkabinett hat auch die Spezialbibliothek, in der Vorträge zu den unterschiedlichen numismatischen Themen gehalten werden und wo Interessierte in über 30000 Schriften und Büchern studieren und lesen können.

Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung

1913 eröffnete Oskar Seyffert das“ Museum für sächsische Volkskunst“. Er richtete es im damals renovierten Jägerhof ein. Der über 400 Jahre alte Hof, bietet heute noch ein Ambiente, welches die Besucher ver- und bezaubert. Er wurde renoviert, Behindertengerecht ausgebaut und unter der Berücksichtigung der Tradition modernisiert. Alles dies konnte gemacht werden durch ein Konjunktionspaket. Die vollkommene Neugestaltung der Ausstellungsräume, zeigt den Besuchern im Erdgeschoss erst einmal die Geschichte der Volkskunst von den Wurzeln an, bevor diese dann in die eigentliche Sammlung gelangen. Die große Sammlung, die über Jahre von Oskar Seyffert zusammengetragen wurde, legte den Grundstock für dieses Museum. Die Person Seyfferts und seinen vielen Veranstaltungen ist es zu verdanken, das dieses als eines der ersten Museen nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Gezeigt werden in den Ausstellungen Schnitzereien, kunstvoll bestickte Stoffe, historische Spielzeuge und vieles mehr. Ein fast endloses Angebot an Ausstellungsstücken führt dazu, das die Besucher bei ihren Rundgängen immer wieder etwas neues entdecken. Von den prachtvoll gestalteten Trachten der Sorben bis hin zu reich verzierten Keramiken werden auf eine wundervolle Weise den Gästen präsentiert. Ausstellungsstücke die man nur mit der Lupe sehen kann, wie zum Beispiel ganze Wälder in Kirschkerne geschnitzt, kann der Besuche sich wirklich mit der Lupe ansehen. Für die im Museum befindliche Puppentheatersammlung legte die Privatsammlung des Lehrers Otto Link den Grundstein. Zu finden sind hier über 200 Jahre alte Puppen, Handpuppen die für Jahrmärkte bestimmt waren und auch Figuren der heutigen Zeit. Etwas ganz besonderes sind die mechanischen Welttheater des 19. Jahrhunderts, die so in ihrer Qualität in keinem europäischen Museum sonst zu sehen sind.

Wissenswertes

Verkaufsoffener Sonntag in Dresden

Folgende Termine in Dresden und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Dresden gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Dresden sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
verkaufsoffener Sonntag in Dresden (04.10.2009)
verkaufsoffener Sonntag in Dresden (06.12.2009)
verkaufsoffener Sonntag in Dresden (13.12.2009)
verkaufsoffener Sonntag in Dresden (20.12.2009)
verkaufsoffen zwischen 12.00 und 18.00 Uhr (10.10.2010)
verkaufsoffen zwischen 12.00 und 18.00 Uhr (ABGESAGT!) (07.11.2010)
verkaufsoffen zwischen 12.00 und 18.00 Uhr (ABGESAGT!) (05.12.2010)
verkaufsoffen zwischen 12.00 und 18.00 Uhr (ABGESAGT!) (12.12.2010)
Verkaufsoffen im Bereich der König- und Hauptstraße (02.10.2011)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (04.12.2011)
Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr (18.12.2011)
Verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 18 Uhr (02.12.2012)
Verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 18 Uhr (16.12.2012)
Verkaufsoffener Sonntag (02.06.2013)
775 Jahre Langebrück (30.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 18 Uhr (06.10.2013)
(2. Advent) 12 - 18 Uhr (08.12.2013)
(4. Advent) 12 - 18 Uhr (22.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
In 01127 Dresden-Pieschen ist ein verkaufsoffener Sonntag (Stadtteilfest Pieschen) von 12 - 18 Uhr (01.06.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 01067 Dresden-Innenstadt 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)


Städte in der Nähe von Dresden:
bannewitz (7km), radebeul (10.1km), freital (10.6km), coswig (17.4km), ottendorf-okrilla (17.5km), dippoldiswalde (18.1km), heidenau (19.2km), weinboehla (19.8km), wilsdruff (23.2km),



Die letzten Suchanfragen für Dresden:
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