Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Deggendorf? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Deggendorf

Schloss Egg

Im Landkreis Deggendorf befinden sich gleich mehrere mittelalterliche Schlösser. Eines davon ist das bekannte Schloss Egg, etwa 12 km von der Kreisstadt entfernt.

Das Schluss wird erstmals als Sitz von Thiemo de Ekke im Jahr 1103 erwähnt. Es wurde also Ende des 11. oder zu Beginn den 12. Jahrhunderts als Wasserburg erbaut. Die Besitzer unterlagen den Grafen von Bogen und ab 1242 dienten sie den bayerischen Herzögen.

Anfang des 15. Jahrhunderts ging die Burg an die Frauenberger und wenige Jahre später an Heinrich den Reichen über. Erst 1752, als Graf Ludwig von Armansperg die Burg erwarb, wurde sie als Schloss umgebaut, und diente fortan dem Grafen als Altersruhesitz. Nach dessen Ableben wurde der Gebäudekomplex noch mehrfach verkauft, unter anderem war auch das nahe gelegene Kloster Metten kurzzeitig Inhaber. Erst mit dem Fabrikanten und chinesischen Konsul Josepf Maximilian Hartl, kam es in den Besitz einer Familie, die das Schloss heute noch als Eigenturm halten.

Die Anlage kann heute in großen Bereichen besichtigt werden. So beeindrucken die Festsäle und Salons mit original Einrichtungen aus dem 19. Jahrhundert, sowie die fast vollständig erhaltende Burganlage aus dem Mittelalter.

Schloss Bärnstein

In der Ortschaft Bärnstein, inmitten des Bayerischen Waldes, in der Nähe der Stadt Grafenau, befindet sich die Ruine des ehemaligen Schlosses Bärnstein.

Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von den Edlen von Bärnstein, die den damaligen Grafen von Formbach dienten, erbaut. Nachdem die Bärnsteiner keine weiteren Nachkommen hatten, fiel die Burg im Jahr 1207 den Grafen von Hals zu. Dieser bewohnte das Schloss allerdings nicht selbst sondern ließ es von Pflegern verwalten. Die Grafschaft Hals, und somit auch das Schloss, ging 1375 an Landgraf von Leuchtenberg über, der 1389 eine Schlosskapelle errichten ließ. Bereits wenige Jahre später im Jahr 1417 fiel das Schloss dem Graf Etzel I. von Ortenburg, der diese allerdings im Jahr 1438 an Herzog Heinrich überließ. Danach wurden die Wittelsbacher Eigentümer des Schlosses, unter denen es als Sitz eines Pflegers weitergeführt wurde.

Vier Jahrhunderte später wurde Bärnstein von Franz Freiherr von Trenck besetzt. Er war im österreichischen Erbfolgekrieg 1740 bis 1748 von Kaiserin Maria Theresa eingesetzt, und für seine Grausamkeiten auch gegenüber der Zivilbevölkerung bekannt. Schloss Bärnstein wurde als Stützpunkt für seine Panduren genutzt, die von dort auch die Gegend plünderten. Im Jahr 1742 ließ von Trenck die Burg niederbrennen, nachdem ein von ihm eingesetzter Hauptmann von hinten erschossen wurde. Die Schlosskapelle wurde gesprengt. Das Schloss wurde nicht wieder aufgebaut. Als Pfleggericht wurde stattdessen ein anderes Gebäude erbaut, das allerdings ebenfalls abbrannte.

Heute zeugen noch die Schlosswirtschaft, die etwas später erbaut wurde, sowie einige Mauerreste von dem einstigen mittelalterlichen Schloss.

Schloss Himmelberg

In der Nähe des Ortes Metten, im niederbayerischen Landkreis Deggendorf befindet sich ein kleines Schlösschen, dass im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Adalbert Tobiaschu, Abt im Mettener Kloster ließ das Schloss Himmelberg 1757 als Sommerhäuschen erbauen. Die Pläne erstellte der Architekt Albert Schöttl, der selbst Mönch im Kloster war.

Ein Teil des Schlosses beinhaltet die Schlosskapelle. Die Ausstattung der Kapelle wurde im Rokokostil gehalten Der Altar und die Kanzel schuf Josepf Deutschmann, ein damals bekannter Bildhauer aus Passau, der bereits andere Kirchen in der Umgebung ausgestattet hatte. Die Fresken wurden von Martin Speer erstellt, einen aus Regensburg stammenden bekannten Maler.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Schlosses befinden sich die Wirtschaftsräume, sowie ein Kabinett und der Festsaal. Die Malereien im Festsaal stammen ebenfalls aus der Hand von Martin Speer. Außerdem sind in der Decke Rokoko-Stuckaturen eingearbeitet, die von der Künstler- und Bildhauerfamilie Modler erstellt wurden. Die Familie hatte zu jener Zeit bereits bekannte Gebäude wie die Passauer „Neue Residenz“, sowie das Aldersbacher Kloster ausgestaltet.

Das kleine Schloss sollte dem letzten Mettener Abst, Cölestin Stöckl, als Wohnung dienen, nachdem das Kloster während der Säkularisation aufgelöst wurde. Als das Kloster später wieder errichtet wurde, ging auch das Schloss wieder in deren Besitz über. Nach einer umfangreichen Restaurierung in den Jahren 1985 und 1985 erstrahlt das Schlösschen wieder in neuen Glanz. Es wird heute für zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen im Kloster genutzt.

Wipfelwanderweg

Der Baumwipfelwanderweg befindet sich zwischen den Städten Straubing und Deggendorf, in dem kleinen Ort Maibrunn bei Sankt Engelmar. Er ist einer von bislang 5 Baumkronen- Wegen Deutschlandweit und wurde 2008 eröffnet. Der Weg befindet sich in einer Höhe von ca. 30 Meter und ist 370 Meter lang. Da der Pfad ca. 2,50 Meter breit ist, ist die Begehung mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen möglich. Der Steg wird von 36 Betonmasten getragen und wurde aus einheimischem Lärchenholzbohlen gebaut. Auf der Hälfte des Weges gibt es eine Aussichtsplattform, die eine einzigartige Sicht über den Bayerischen Wald garantiert. Am Ende des Weges angekommen, schließt sich ein Naturerlebnispfad an. Der Lehrpfad bietet die Möglichkeit, das Leben des Waldes kennenzulernen. An 25 Stationen können nicht nur die Kinder durch fühlen, riechen und sehen die Natur entdecken, sonder auch Erwachsene können ihr Wissen auf die Probe stellen. Der Pfad ist ca. 2 Kilometer lang und führt durch Wald und Flur. Ganz neu ist die Sinnes- Höhle, in der man ein Abenteuer mit Klängen und Düften erleben kann. Ein besonderes Highlight sind die Alpakafamilie und die Lamas, die hier ein schönes Heim gefunden haben. Das kleine Cafe sorgt auch bei den hungrigen Gästen für Zufriedenheit. Im Winter findet hier ein sehr schöner Christkindlesmarkt statt. Sowohl der Wipfelweg, als auch der Erlebnispfad sind das ganze Jahr über geöffnet. Unmittelbar vor der Anlage ist ein großer, kostenloser Parkplatz. Gegen ein Eintrittsgeld kann man hier ein paar schöne Stunden erleben.

Burg Winzer

Im niederbayerischen Markt Winzer, im Landkreis Deggendorf, befindet sich auf einem Hügel, der auch „Schlossberg“ genannt wird die Burg Oberwinzer.

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den Winzerer erbaut. Es handelte sich dabei um Ministeriale, die im Dienst des Bischof vom Bamberg standen, und die Burg auf Anweisung des Bischofs als Schutz für das umliegende, damals besiedelte Gebiet, erbauten. Der Bischof kam 1009 in den Besitz des Ortes, als er ihn vom damaligen Herzog von Bayern geschenkt bekam. Die Winzer wurden allerdings erst 1190 als Reichslehen erwähnt und erst ab dem Jahr 1230 als adelige Ritter geführt. Als die Winzerer keine Nachkommen mehr hatten, ging die Burg 1324 an die Herren von Puchberg, die diese bis 1558 in Besitz hatten. Die nachfolgenden Besitzer, die Herren von Schwarzenberg , ein überaus mächtiges Rittergeschlecht, ließen die Burg prächtig ausbaut. Nach deren Aussterben wurde im Jahr 1603 das Land Bayern Besitzer.

Die Burg fiel 1744 im Österreichischen Erfolgekrieg den Pandurenführer Franz von der Trenck zum Opfer, der von der nahe gelegenen Burg Bärenstein aus, die umliegenden Gebiete plünderte. Er ließ die Burg sprengen.

Bereits König Ludwig I ließ die Überreste der Burg im 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz stellen. Ihm ist es sicherlich mit zu verdanken, dass heute von der frühmittelalterlichen Burg noch Mauerreste mit einer Höhe von bis zu 8 Meter erhalten sind. Die Ruine kann jederzeit besichtigt werden.

Wissenswertes

In Niederbayern hat sich die Große Kreisstadt Deggendorf im gleichnamigen Landkreis niedergelassen. Deggendorf ist als Hochschulstadt bekannt und wer von der Stadt spricht, bezeichnet sie oft gerne auch als "Tor zum Bayerischen Wald".

In einer Urkunde von König Heinrich II. wurde der Ort im Jahr 1002 zum erstenmal schriftlich benannt. Bis zum Jahr 1320 war Deggendorf mit sämtlichen Stadtrechten ausgestattet und so konnten Markt und Handel erblühen. Im Dreißigjährigen Krieg verringerte sich die Anzahl der Einwohner der Stadt erheblich. In den Jahren 1633/34 forderte die Pest sehr viele Opfer. Der Spanische und Österreichische Erbfolgekrieg brachten grosse Feuerschäden mit sich. Über Jahrzehnte war Deggendorf mit der Reparatur der Schäden beschäftigt, doch das Stadtleben funktionierte mit Hilfe des Umlandes sehr schnell wieder. Das Selbstbewusstsein, das die Stadt hier an den Tag gelegt hatte, spiegelte sich im Bau des Grabkirchenturmes im Jahr 1722 wieder. Kunsthistoriker bezeichnen dieses Objekt als einen der ansprechendsten Türme in ganz Bayern. Ein 27 Meter langes Stück der mittelalterlichen Stadtmauer ist bis heute erhalten geblieben. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Deggendorf ein Lager für Displaced-Persons, kurz DP-Lager eingerichtet. Vor allem jüdische Personen wurden hier aufgefangen. Diese Einrichtung beherbergte bis zu 2.000 Menschen.

Im Kulturviertel Deggendorfs ist das Stadtmuseum beheimatet. Hier stehen dem Besucher über 10.000 Ausstellungsstücke zur kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Stadtentwicklung zur Besichtigung zur Verfügung. Gleich in der Nachbarschaft ist das Handwerksmuseum mit Ausstellungen zum regionalen und überregionalen Handwerk zu finden. Familien, Kindern und Schulklassen wird hier ein umfasendes Begleitprogramm geboten.

Kulturelle Angebote der verschiedensten Art werden im "Kapuzinerstadl" abgehalten. Die profanierte Kapuzinerkirche entstand im Jahr 1802 und hat sich zum Veranstaltungs- und Kongressgebäude entwickelt.

Auch die Stadtbibliothek, die im Jahr 1990 eröffnet worden ist, ist Bestandteil des Kulturviertels.

Die Stadt stellt seinen Einwohnern und Besuchern auch die "Deggendorfer Stadthalle" zur Verfügung. Hier finden grössere Veranstaltungen, wie Konzerte, Ausstellungen, Tagungen und Tanzabende ihren Platz.



Verkaufsoffener Sonntag in Deggendorf

Folgende Termine in Deggendorf und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Deggendorf gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Deggendorf sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Herbstmarkt in Deggendorf (31.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (10.04.2011)
In 94469 Deggendorf ist Fastenmarkt von 12.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in 94469 Deggendorf 12.00 - 17.00 Uhr Grund: Fastenmarkt (13.03.2016)


Städte in der Nähe von Deggendorf:
plattling (8.4km), osterhofen (17.1km), regen (21km), vilshofen (32.4km), zwiesel (33.7km), bogen (34km), landau-an-der-isar (37.5km), pfarrkirchen (44km), straubing (44.7km),



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