Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Regen (Stadt)? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Regen (Stadt)

Burgruine Linden

In dem kleinen Dorf Linden, Gemeinde Geiersthal, etwa 20 km von Regen entfernt, befindet sich die Burgruine Linden. Die einstige Wasserburg wurde im 12. Jahrhundert unter den Grafen von Bogen errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts ging der Besitz an Konrad von Nußberg über. Dies aber ungewöhnlicherweise durch einen Tausch zwischen ihm und Herzog Albrecht IV. Getaucht wurde die Burg Linden gegen die Hälfte der nahe gelegenen Burg Neunußberg.

Unter den Degenbergs, die zur damaligen Zeit die einzigen waren, die die Erlaubnis hatten Weißbier zu brauen, wurde die Burg als Brauerei umfunktioniert, und war ab 1553 für viele Jahre die einzige Weißbierbrauerei in der Region. Nachdem die Familie Degenberger keine weiteren Nachkommen hatte, ging die Burg in den Besitz der Wittelsbacher über. Diese hatten jedoch wenig Interesse an dem Bau, so dass sie sie als Pfleghaus nutzten und verfallen ließen. 1641, im dreißigjährigen Krieg, wurde das Gebäude niedergebrannt. Seit 1761 befindet sich die Burg nun in Privatbesitz, daher ist eine Besichtigung nur von außen möglich. Von dem mittelalterlichen Bau zeugen heute noch ein Turmrest und diverse Gräben.

Gläserne Scheune Viechtach

Der Glasmaler Rudolf Schmid sen. hat seinen Traum verwirklicht und schaffte ein Gesamtkunstwerk, das einmalig ist. Er hat sein Lebenswerk geschaffen. 1980 begann er, ein Heustadl in ein gläsernes Monument zu verwandeln. Er ersetzt die Holzwände durch riesige Glaswände. Mit den Motiven aus den Weissagungen des Waldpropheten Mühlhiasl bemalt er die Glasflächen. Der Waldprophet Mühlhiasl war ein Müllersohn aus Apoig beim Kloster Windberg. Er lebte im 18. Jahrhundert. Mühlhiasl konnte sehen, was kommt. Er war davon überzeugt, dass er das was passieren würde, vorhersagen könnte. Volkstumsforscher vermuten den Ursprung seiner von Mund zu Mund getragenen Geschichten in den mittelalterlichen Wanderprophezeihungen. Mühlhiasl prophezeite: Der Wald wird licht werden. Das Holz wird teuer. Das Bayerland wird verheert und verzehrt. Das Böhmerland wird ausgekehrt. Viele Leute werden krank und niemand kann ihnen helfen. Der Glasmaler Rudolf Schmid hat schon viele dieser Glasscheiben fertig und eingebaut. Das Scheunentor ist reich bemalt. Es zeigt die Szenerie "Wilde Jagd". Sie ist 30 Zentner schwer. Inspiriert wurde der Künstler auch von dem Räuber Heigl. Er trieb sein Unwesen im Zellertal und ging auch nach Böhmen, wenn es für ihn eng wurde. Aber auch im Viechtacher Raum wanderte er mit einem Freund und trickste die Leute aus, um an ihr Geld zu kommen. Der Heilige Franziskus ist hier ebenfalls bildlich festgehalten. Die Szene vom grimmigen Wolf, den der heilige Franz zähmte, hat sich der Künstler ausgesucht und gemalt. Der Ortsteil Blossersberg ist durch dieses "Glashaus" ein Magnet für Touristen geworden. Viele Leute kommen hier her, um sich das Kunstwerk von Rudolf Schmid anzusehen. Seine Tochter hat eine Biographie geschrieben. Das Buch heißt „Der König von Rauhbühl“. Die Autorin setzt ihren Vater auf einen symbolischen Thron und erklärt das Haus von Rudolf Schmid zum Königreich. Es zeigt die Höhen und die Tiefen im Leben von Rudolf Schmid sen.

Burg Altnußberg

In der Nähe des Ortes Geiersthal im Landkreis Regen befindet sich die Burg Altnußberg. Sie wird als älteste und größte Burganlage des Bayerischen Waldes geführt.

Die Geschichte der Burg geht zurück bis ins 12. Jahrhundert, wo sie zwischen 1174 und 1194 erbaut wurde. Damalige Besitzer waren die Herrn von Nußberg, ein durchaus angesehenes Rittergeschlecht, das den Grafen von Bogen unterlag. Die Burg diente den Nußbergern als Stammsitz, bis sie Mitte des 14. Jahrhunderts von der neu erbauten Burg Neunußberg abgelöst wurde. Später ging sie in den Besitz der Herren von Degenberg über. Ein Aufstand der Ritter im Bayerischen Wald gegen den Herzog Albrecht IV. in den Jahren 1468 und 1469 verlief erfolglos. Der Hauptmann übergab bei einer Niederlage die Burg, woraufhin sie niedergebrannt wurde.

Seit 1983 wurde die Burg ausgegraben und teilweise wieder aufgebaut. Dabei wurde der fünfeckige Bergfried mit einer Höhe von 22 Meter wieder hergestellt. Er dient heute als Aussichtsturm. Außerdem können die Grundmauern der Anlage, die Burgkapelle, Wohnbauten und Wirtschaftsgebäude und einiges mehr besichtigt werden. Sehr interessant ist auch das Museum, in dem die Gegenstände, wie Schmuck, Waffen, Hausrat usw., die bei den Ausgrabungen entdeckt wurden, ausgestellt werden.

Burg Weißenstein

Der Name der Burg stammt von dem „weißen Stein“, auf dem die Burg gebaut ist. Es ist ein Felsenzug aus hellem Quarz. Er ist ca. 150 km lang und schnurgerade. Auch die strategisch gute Lage war wichtig, um hier eine Burg zu errichten. Sie liegt auf halben Weg des alten Saumpfades von der Donau nach Böhmen. Ca. im 12. Jahrhundert wurde die Burg von den Grafen von Bogen erbaut. 1242 ging der Besitz an den bayerischen Herzog Otto II. Die Burg wurde dann 1308 an das Degenberger Rittergeschlecht verliehen und um 1340 ging die Burg Weißenstein in deren Besitz über. 1467 bis 1468 stritten sich Herzoge um die Besitztümer. Im Verlauf des Kampfes wurden alle Burgen der Degenberger zerstört. Da Weißenstein der Lieblingssitz der Deggenbergern war, wurde die Burg wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert baute man sie zu einer ausgedehnten Burganlage aus. 1602 erwarb Herzog Maximilian von Bayern die Burg. Die Burg Weißenstein wurde im 30-jährigen Krieg vollkommen zerstört. Pfleger und Kastner Ludwig Laininger ließen alles wieder aufbauen. 1742 wohnte der letzte Gast auf der Burg, der berüchtigte Pandurenoberst Trenck. Er ließ die komplette Burg einäschern. Die Amtswohnung und die Wirtschaftsgebäude werden notdürftig repariert. Bis zum Jahr 1974 wohnte der Dichter Siegfried von Vegesack auf der Burg. 1978 erwirbt die Stadt Regen die Burg und wandelt es in ein Museum mit Ausstellungsräumen um. 1983 war die Eröffnung. In einem Turm ist heute ein Literaturarchiv und ein Museum mit sakraler Kunst, Geologie- und Geräteausstellung, Flachs und Leinen. In der Nähe ist die größte Schnupftabaksammlung der Welt. Diese wurde sogar im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen.

Burg Neunußberg

Für Liebhaber Mittelalterlicher Burgen bietet der Landkreis Regen gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die Burg Neunußberg, auf der heute jedes Jahr im Sommer die „Burgfestspiele Neunußberg“ stattfinden. Die Burg befindet sich im Ort Neunußberg, etwa 30 km von der Kreisstadt entfernt. Sie wurde auf dem Schlossberg erbaut, der sich etwa 290 m über dem Tal neben dem„Schwarzen Regen“ erhebt.

Besitzer der Burg waren die Herren von Nußberg, die ursprünglich den Grafen von Bogen dienten. Nach deren Aussterben im Jahr 1242 unterlagen die Nußberger den Wittelsbachern, unter den sie ebenfalls als sehr angesehenes Geschlecht in der Region des Bayerischen Waldes galten. Die Burg wurde in den Jahren 1340 und 1350 erbauen und sollte als neuer Stammsitz, der bis dahin im der Burg Altnußberg wohnenden Familie, dienen.

Aufgrund eines folgenschweren Feldzug gegen den damaligen Herzog Albrecht IV., musste Konrad von Nußberg im Jahr 1470 die Hälfte der Burg im Gegenzug gegen das damalige Schloss Linden – heute eine Burgruine – mit dem Herzog eintauschen. Die Burg wurde 1564 durch einen Blitzschlag zerstört und ging 1569, nachdem die Nußberger keine weiteren Nachkommen hatten, an die Wittelsbacher über. Da sie militärisch keinen Nutzen hatte, war das Interesse der Wittelsbacher sehr gering. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts, also wenige Jahr nach dem Besitzübergang , war die Burg unbewohnt und dem Verfall ausgesetzt.

Erst um 1939, nachdem die Ruine in den Besitz den Bayerischen-Wald-Vereins übergegangen war, wurde mit ersten Renovierungen begonnen. Zahlreiche Baumaßnahmen in den folgenden Jahrzehnten sicherten den Bestand der Burg. Seit 1968 werden jährlich Burgfestspiele dort abgehalten. Außerdem entwickelte sie sich mit den Jahren zu einem Ort, an dem immer wieder historische Burgfeste mit Tanz und Musik stattfinden. Die Besichtigung der Burganlage ist für jedermann möglich.

Burg Kollnburg

Der Landkreis Regen im Bayerischen Wald hat einige Burgruinen zu bieten, die noch Zeugen des mittelalterlichen Ritterlebens in der Region sind. Eine davon ist die Burgruine Kollnburg.

Sie geht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Allerdings fand sich keine Überlieferung ob damals bereits die Herrn von Kalmberg die Burg errichten ließen. Sie wurden nämlich erstmals 1153 urkundlich als Besitzer erwähnt. Später, in den Jahren 1363 bis 1472, ging die Burg an die Herren von Nußberg über, die als Ministeriale dem Grafen von Bogen dienten. Die damaligen Ritter im Bayerischen Wald organisierten in dem Jahren 1468 und 1469 einen Aufstand, der sich gegen Herzog Albrecht IV richtete. Dieser verlief allerdings nicht erfolgreich. Im Zuge dieser Kämpfe wurde die Burg niedergebrannt. Zwar wurde sie in den folgenden Jahren wieder aufgebaut, aber im Dreiißigjährigen Krieg von den Schweden erneut zerstört. Bis zu Beginn den 19. Jahrhunderts wechselte sie immer wieder die Besitzer und verfiel zusehens.

Erst im Jahr 1912, nachdem der Bayerische-Wald-Verein die Burg erworben hatte, wurde mit ersten Renovierungen begonnen. Heute ist der Turm ein gerne genutztes Ausflugsziel. Als Aussichtsturm bietet er einen herrlichen Rundblick über den Bayerischen Wald. Von der ehemaligen Burganlage sind lediglich der Burgbrunnen, der Bergfried sowie die Grundmauer des Palas zu sehen.

Wissenswertes

Die Stadt Regen liegt im Bundesland Bayern im bayerischen Wald am Schwarzen Regen und ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Niederbayern. Dabei wurde Regen nach dem gleichnamigen Fluss, der in die Donau mündet, benannt. Seit Dezember 2004 ist Regen staatlich anerkannter Luftkurort. Die Stadt Regen besteht aus vier Stadtteilen und 55 Ortsteilen. Regen erfährt erstmals am 30. März 1148 urkundliche Erwähnung. Und zwar in einem päpstlichen Schutzbrief von Papst Eugen III., den er an das Kloster Niederaltaich schreibt. In diesem Brief erfährt das Stift Niederaltaich die Beschädigung, dass die Kirche von Regen ihr gehört. Zu einem wichtigen Brücken- und Grenzort entwickelt sich Regen in der Folgezeit. Eine Holzbrücke wird erstmal 1207 genannt. An dieser Stelle wird zwischen 1902 und 1905 die Ludwigsbrücke erbaut, die nach dem späteren König Ludwig III. benannt wurde. Klostermarkt wird Regen 1254. 1548 verleiht Herzog Albrecht III. der Stadt Regen das Stadtwappen. Von den Schweden wird Regen geplündert während des Dreißigjährigen Krieges 1633, 1641 und 1648. Munizipalgemeinde wird Regen 1828. Die Eisenbahnlinie Deggendorf-Zwiesel wird am 16.9.1877 eingeweiht. Zur Stadt wird Regen am 1. Januar 1932 erhoben. Bundeswehrstandort wird Regen im Jahr 1960. In den unter 1990er Jahren verlässt die US-Armee die Kaserne Camp May bei March. Während die Pfarrei Regen zum Bistum Passau gehört, ist eingemeindete March zum Bistum Regensburg gehörig. Zur Pfarrei Regen gehören drei Kirchen. Dies sind die Kirchen Stadtpfarrkirche St. Michael, St. Johann-Kirche und Heilig-Geist-Kirche. Diese wurde von 1421-1425 als Spitalkirche erbaut. Außerdem wurde zwischen 1957 und 1958 die evangelische Kirche erbaut. Stand 2005 zählte Regen 12.553 Einwohner. Die Stadt Regen betreibt drei Städtepartnerschaften. Dies ist zum einen die Städtepartnerschaft mit der Stadt Eschwege in Hessen, die seit 1997 besteht, die Städtepartnerschaft mit der Stadt Mirebeau in Frankreich, sowie die Städtepartnerschaft mit der Stadt Roth in Bayern. Außerdem betreibt die Stadt Regen eine Patenschaft mit dem Heimatkreis Bergreichenstein e.V. (tschech. Kasperské Hory), die seit 1984 besteht.

Verkaufsoffener Sonntag in Regen (Stadt)

Folgende Termine in Regen (Stadt) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Regen (Stadt) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Regen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Herbstmilchsonntag in Regen (24.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in Regen (17.04.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 94209 Regen 12.00 - 17.00 Uhr Grund: Regen blüht auf (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Regen (Stadt):
zwiesel (12.9km), deggendorf (21km), plattling (29.3km), osterhofen (32.7km), vilshofen (36.1km), bogen (50km), passau (56.3km), cham (57.2km), landau-an-der-isar (58.5km),



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