Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Eberswalde? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Eberswalde

Schiffshebewerk Niederfinow

Das Schiffshebewerk Niederfinow nahm im März 1934 seine Arbeit auf und ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk in der BRD. Zwischen Scheitel- und Oderhaltung liegen 36 Meter Höhenunterschied, die man über das Hebewerk überwinden kann. Es ist ein geschütztes Industriedenkmal nach der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten und erhielt 2007 eine Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland. In den Jahren 1743 bis 1746 gebaute zweite Finowkanal stieß Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens an seine Grenzen. Die preußische Regierung beschloss 1905 aufgrund dessen den Bau des Großschifffahrtsweges Berlin-Stettin. Damit war der Grundstein für das Schiffshebewerk gelegt worden. Innerhalb eines Wettbewerbes entschied man 1912 sich für ein Hebewerk mit gleicharmigen Waagebalken. Aufgrund des ersten Weltkrieges konnte die geplante Fertigstellung um 1918 nicht eingehalten werden. Nach dem ersten Weltkrieg bezogen die Bauherren auch technische Weiterentwicklungen in die Planung auf. Auch die technischen Entwicklungen im Bereich der Schifffahrt wurden in den weiteren Jahren berücksichtigt und so kamen bis zur Eröffnung immer weitere Verbesserungen am Bau. Das 100.000ste Schiff wurde sage und schreibe schon im Januar 1939 geschleust. Es war der Kahn des Schiffers Haak. 2.832.000 Tonnen wurden hier über den Güterverkehr transportiert. 1980 musste das Werk generalüberholt werden und so mussten 1984 und 1985 die Tragseile erneuert werden. Für die heutigen Schiffsverbände ist das Schiffshebewerk Niederfinow zu kurz sodass die technischen Gegebenheiten für die Anlage nicht mehr zu bewältigen sind. Allerdings kristallisierte es sich zu einem wunderschönen Ausflugziel mit ca. 500.000 Besuchern jährlich. Auf zweierlei Art ist der Stahlbau zu erleben. Zum einen zu Fuß und zum anderen kann man über einen Ausflugsdampfer selbst geschleust werden. Jeder Besucher der Stadt Eberswalde sollte dieses imposante Bauwerk einmal erlebt haben.

Forstbotanischer Garten Eberswalde

Der Forstbotanische Garten in Eberswalde wurde 1830 durch eine preußische Forstlehranstalt gegründet und ist heute Teil der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Er gehört zu den ältesten Botanischen Gärten in Europa. Auf Betreiben des Forstwissenschaftlers Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil und Alexander von Humboldt wurde die Forstakademie von Berlin nach Eberswalde verlegt. Schon an der Forstakademie standen Forschung und Lehre im Mittelpunkt. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde der Forstbotanische Garten stetig ausgebaut und gewinnt an Renommee. 1905 erhielt der damalige Forstinspektor Bernhard Danckelmann posthum ein Denkmal, das der Künstler Fritz Heinemann entworfen und gestaltet hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Lehre mit Improvisation und Verhandlungsgeschick des damaligen Professors Johannes Schubert wieder aufgenommen. 1963 wurde von der DDR-Führung die Schließung der Forschungseinrichtung, die damals Institut für Forstwissenschaften hieß, angeordnet. Erst im Jahr 1991 wurde die Lehre wieder aufgenommen, in diesem Jahr wurde die Hochschule für nachhaltige Entwicklung gegründet. Heute arbeitet die Hochschule mit den Universitäten in Berlin, Bayreuth, im amerikanischen Corvallis (Oregon) und dem afrikanischen Pretoria zusammen. Im Garten können Studenten, Wissenschaftler und Besucher einheimische, aber auch exotische Pflanzen beobachten. Ziel ist dabei, seltene Pflanzenarten zu erhalten und wissenschaftliche Forschungsarbeit zu unterstützen. Zu sehen sind etwa Kräutergärten, exotische Pflanzen aus Afrika, Amerika und Asien. So sind hier zum Beispiel Japanische Kirschen, Chinesische Eschen oder der afrikanische Löffelbrotbaum zu sehen. So finden Besucher nicht nur Ruhe und Erholung, sondern erfahren Interessantes über die unterschiedlichsten Bäume und Pflanzen aus Deutschland und der ganzen Welt.

Wissenswertes

Die Stadt Eberswalde liegt im Bundesland Brandenburg und gehört zum Landkreis Barnim.

Archäologen fanden Material aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit, was darauf schließen lässt, dass sich schon in dieser Zeit die ersten Siedler dort niederließen. Ursprünglich entsprang die Stadt dem Ort Heegermühle, welcher 1375 genau 38 Hufen Land umfasste. Ab dem 17. Jahrhundert fing die Stadt durch viele neu hinzugezogene Bürger an zu wachsen. Auch die Wirtschaft entwickelte sich prächtig. Vorwiegend wurden Hand- und Spanndienste angeboten. Der Finowkanal diente als Transportträger und trieb den nationalen und internationalen Handel voran. Zudem waren der Wald und der Raseneisenstein wichtige Rohstofflieferanten. Das erste Eisenhammerwerk wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1660 durch einen Blechhammer erneuert. 37 Jahre später wurde das Hammerwerk wiederum von einem Messingwerk ersetzt. Zeitgleich errichtete man am Finowkanal ein Drahthammer und eine Eisenspalterei. Eine 1726 gebaute Papiermühle wurde 1760 im Siebenjährigen Krieg zerstört. Fünf Jahre darauf entstand eine neue Fabrik in Wolfswinkel. Mit der Einführung der Papiermaschine im Jahre 1832 verschwand die manuelle Verarbeitung nach und nach. Die Ziegeleien waren ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die produzierten Steine wurden über den Wasserweg nach Berlin transportiert. Heute wird der Oder-Havel-Kanal zum Baden genutzt. Ebersberg erlangte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wesentliche Verbesserung der Infrastruktur. So baute man 1907 eine Bahnstrecke zwischen Eberswalde und Schöpfurth und eröffnete 1920 die erste elektrische Straßenbahn, die von Eberswalde bis nach Eisenspalterei führte. Für weiteren wirtschaftlichen Aufschwung sorgte eine Linoleumfabrik und ein 1908 erbautes Elektrizitätswerk. Die ortsansässige Meinstatättengesellschaft Heegermühle-Messingwerk übernahm den Bau von Wohnhäusern. 1928 legte man die Orte Heegermühle, Eisenspalterei-Wolfswinkel und Messingwerk zu der Gemeinde Finow zusammen, die daraufhin 1935 zur Stadt erhoben wurde. Im März 1970 vereinigte man Finow mit Eberswalde.

Touristen sollten auf jeden Fall das Museum im ältesten Fachwerkhaus der Stadt, der Adler-Apotheke, besuchen. Von 1623 bis 1986 war in diesem Haus eine Apotheke zugegen. Heute befindet sich dort eine Touristeninformation.

Verkaufsoffener Sonntag in Eberswalde

Folgende Termine in Eberswalde und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Eberswalde gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Eberswalde sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Anlass: Erntedankmarkt (10.10.2010)
Erntedankmarkt (10.10.2010)
Adventsshopping zum Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Erntedankmarkt - Verkaufsoffener Sonntag von 13-20 Uhr (04.10.2015)
In 16225 Eberswalde gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Weihnachtsmarkt - 13-20 Uhr (29.11.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 16225 Eberswalde 13-20 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Eberswalde:
bad-freienwalde (26.3km), schorfheide (27.1km), strausberg (29km), angermuende (30.5km), bernau (32.5km), petershagen-eggersdorf (33.4km), neuenhagen (35.2km), panketal (35.8km), fredersdorf-vogelsdorf (36.3km),



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