Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Angermünde? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Angermünde

Blumberger Mühle

Angermünde ist ein kleiner Ort in Brandenburg. Neben der St. Marienkirche, dem Rathaus, der Fran-ziskaner Klosterkirche und dem Pulverturm sollte der Besucher auf jeden Fall auch das Naturerlebnis-zentrum Blumberger Mühle besichtigen. Das Zentrum ist das ganze Jahr geöffnet. Der Eintritt ist kos-tenlos. Hier befinden sich eine Naturerlebnislandschaft mit Irrgarten, eine Spiellandschaft, eine Sumpfschildkrötenanlage, eine Teichlandschaft und eine Biberanlage. Es werden außerdem interaktive Ausstellungen organisiert. Zu erwähnen wären da die Ausstellungen „sprechender Baum“ und „schwankendes Moor“. Täglich werden Führungen durch die Naturerlebnislandschaft durchgeführt. Aber auch Exkursionen in das Teichgebiet werden angeboten. Mit der Biber Bahn kann der Besucher von der Altstadt direkt bis zur Blumberger Mühle fahren. Das Naturschutzgebiet hat 20 Fischteiche auf einer 240 Hektar großen Fläche. Davon wurden 12 Hektar zur Naturerlebnislandschaft umgestaltet. Für das leigliche Wohl sorgt das Restaurant. Es werden leckere Speisen und Getränke angeboten. Außerdem gibt es Back- und Räucheraktionen auf dem Gelände. Der Besucher hat auch die Möglich-keit eine Kutsch- oder Kremserfahrt zu unternehmen. Das NABU Infozentrum ist einem hohlen Baum-stumpf nachempfunden. Hier erfährt der Besucher viel Wissenswertes über das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Eine sprechende Eiche erzählt den Besuchern Interessantes über die Landschaft. Es wurde beim Bau besonderer Wert auf naturverträgliche Baustoffe gelegt. Von der Autobahn aus ist die Blumberger Mühle schon beschildert. Wer also mit dem Auto anreist, wird sie gut finden. Seit über 100 Jahren ist die NABU aktiv am Naturschutz beteiligt. Sie wollen die Tier- und Pflanzenwelt in der Uckermark erhalten. Insgesamt betreut die Organisation 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Wer die NABU dabei unterstützen möchte, kann Mitglied werden. Das Erlebniszentrum in Angermünde besteht seit 1997.

Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal liegt in der Uckermark. Jedes Jahr im Frühling kommen hier viele Vogelschwärme an, die in der überfluteten Oderaue eine Rast einlegen. Es können Kiebitze, Brach-vögel und Kampfläufer gesehen werden. Im Sommer geht das Wasser wieder zurück. Dann können die kleinen Rundwanderwege mit dem Fahrrad, dem Kanu oder zu Fuß erkundet werden. Hier wachsen dann Sumpf- und Wasserpflanzen. Im Herbst kommt Nebel auf. Wieder ziehen viele Vogelschwärme über die Gegend. Im unteren Odertal machen Enten, Gänse, Schwäne und Kraniche eine Rast. Im Winter kann die gesamte Gegend bei einer Wanderung genossen werden. Die Oder ist mit Eis bedeckt und auch die Weisen sehen wunderbar und stimmungsvoll aus. Jede Jahreszeit hat ihre ganz besonderen Vorzüge. Am Wochenende finden Nationalpark-Exkursionen statt. Jeder kann sich daran beteiligen. Fachkundiges Personal zeigt den Besuchern die Geheimnisse der Landschaft. Das Nationalpark-Zentrum ist in dem Schloss in Criewen und den früheren Gutshof Gebäude unterge-bracht. Der ehemalige Schafstall ist heute das Besucherzentrum. Hier können die Besucher selbst aktiv werden. Die Stadt Schwedt an der Oder ist nicht weit entfernt. Sie ist das zentrale Tor zum Nati-onalpark. Ein Spaziergang durch die Altstadt ist auf jeden Fall lohnenswert. Die Stadt kann auf eine mehr als 700 jährige Vergangenheit zurückblicken. Die Uckermärkische Bühne Schwedt befindet sich an dem Platz, wo sich früher das Markgrafenschloss befand. Hier werden Theateraufführungen ge-zeigt. Viele Veranstaltungen im Jahr finden im und um den Nationalpark statt Besonders erwähnens-wert sind die Singschwantage, Tour de Natur und die Kranichwochen. Im Sommer werden auch Park-festspiele des Theaters im Schlosspark durchgeführt. Es ist geplant, den Park in einen Hugenotten-park umzugestalten.

Stolper Turm

Der Stolper Turm steht in Angermünde in dem Ortsteil Stolpe. Angermünde liegt in Brandenburg in der Uckermark. Die Stadt kann auf eine mehr als 750 Jahre lange Vergangenheit zurückblicken. Der be-rühmte Schriftsteller und Humanist Ehm Welk hat die Stadt in seinem Roman „Die Heiden von Kum-merow“ beschrieben. Der Stolper Turm ist ein Besuchermagnet. Er wird betreut von dem Dorfverein. Bekannt ist der Turm auch unter den Namen Grützpott. Der Dorfverein Stolpe e. V. wurde im Jahre 1997 gegründet. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Leben zu fördern, bei Jung und Alt, die Stolper Turmburg zu erhalten und den Tourismus weiterzuentwickeln. Heute ist der Verein nicht mehr zu entbehren. Der Verein organisiert die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Dazu zählt das traditionelle Osterfeuer am Sportplatz. Das Fest gilt auch gleichzeitig als Saisonstart. Es ist am 01. April. Ab da kann die Turmburg auch wieder besichtigt werden. Von oben hat man eine wunderbare Aussicht über die ganze Umgebung. Ostersonntag wird das traditionelle Eiertrudeln rund um die Turmburg ausgerichtet. Turmführer erzählen sonntags den Besuchern die Geschichte und die bauli-chen Besonderheiten. Die Führung dauert ca. 1 Stunde und der Besucher wird in den Wohnsaal, auf die Aussichtsplattform und ins Verlies geführt. Die Turmführer können alle Fragen um den Turm be-antworten. An den anderen Tagen kann der Turm ohne Führung besichtigt werden. Im Wohnsaal wird der Besucher begrüßt und auf der Aussichtsplattform kann er den wunderbaren Blick genießen. Der Dorfverein organisiert auch das Turmbergfest / Tag des offenen Denkmals. Hier sitzen die Besucher bei Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Bratwurst zusammen und können den Turm erklimmen. An diesem Tag sind die Führungen kostenlos und die Vereinsmitglieder kommen in mittelalterlicher Tracht. An diesem Tag kann auch die Chronik eingesehen werden. Der 31. Oktober ist der letzte Tag der Turmsaison. Es wird noch einmal so richtig Halloween gefeiert.

Franziskaner Klosterkirche Angermünde

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Angermünde ist die Franziskaner Klosterkirche „Peter und Paul“. Sie verkörpert in ihrem Baustil viel von der wechselvollen Geschichte Uckermärkisch-Brandenburgs. Die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Klosterkirche wurde anfänglich aus Feldsteinen errichtet und später als Backsteinbau vollendet. Architektonisch interessant ist die Tatsache, dass am noch im Original vorhandenen Kirchenschiff der Klosterkirche zwei Baustile, dem spätromanischen und den frühgotischen erkennbar sind. Aus der Spätromanik erhalten geblieben, ist im Originalzustand der Saalbau und aus der Zeit der Frühgotik der Ausbau der Klosterkirche zur zweischiffigen Hallenkirche. Bis zum Jahre 1543 wurde das Gelände rund um die Klosterkirche, vom Franziskaner Kloster „Peter und Paul“ bewirtschaftet. Diese klösterliche Einrichtung wurde erstmals 1299 in den brandenburgischen Chroniken und seine Urkunden aufgeführt. Nachdem die fortschreitende Reformation und Säkularisierung auch den uckermärkisch-brandenburgischen Raum erreichte, verlor das Kloster 1543 seinen Status und wurde fast 25 Jahre später von der Stadt Angermünde aufgekauft. Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts, verfiel das kirchliche Bauwerk in fortschreitenden Maße. Erst mit dem Beginn der Sanierung dieser baugeschichtlich wertvollen Klosterkirche, konnte dem fortschreitenden Verfall der Bausubstanz Einhalt geboten werden. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands, war die Sanierung der Klosterkirche in Angermünde eine der bedeutendsten Arbeiten des Denkmalschutzes der kommunalen Verwaltung Angermündes. Mit dem Geld vieler für die Erhaltung des Kirchenbauwerkes durchgeführter Spendenaktionen, konnte die Klosterkirche in Angermünde umfangreich restauriert und saniert werden. Das heute 680 Quadratmeter große Langhaus und der sich in diesem befindliche Chor, wird heute für viele Kulturelle Veranstaltungen der Stadt Angermünde und seinen Besuchern und Touristen genutzt.

Pulverturm

Ehemals war die Stadtmauer in Angermünde 2,7 km lang. Einige Rest sind heute noch erhalten. Sie zeugt noch heute vom Reichtum der Stadt. Durchschnittlich ist sie 7 Meter hoch und aus Backstein. Heute kennzeichnet ein neu gestalteter Rundweg den Verlauf der Stadtmauer in der damaligen Zeit. Der Pulverturm gehörte zu der Angermünder Stadtbefestigung. Vermutlich wurde er im 13. Jahrhundert fertig gestellt. Er diente als Wachturm auf der Südseite der Stadt. Im 18. Jahrhundert wurde er als Strafraum genutzt. Im 19. Jahrhundert richteten die Kaufleute hier ein Lager ein. Teilweise wurde hier auch Pulver gelagert. Sein Name stammt aus dieser Zeit. Er ist 21 Meter hoch. Von den 5 Geschos-sen des Turms befinden sich etwa 3,5 Meter unter der Erde. Oben auf dem spitzen Dach, welches mit Zinnen umrandet ist, nisten seit 1850 Störche. In der südöstlichen Uckermark ist es der älteste Nest-platz. Die Sanierung des Turms wurde von der Firma Hans Lausch durchgeführt. Durch Getreidehandel kam die Stadt Angermünde im 13. Jahrhundert zu Reichtum. Die Stadtmauer hatte vier Tore. Zu dieser Zeit wurde auch das gotische Rathaus gebaut. Waldemar verlieh der Stadt am Ende der Regie-rungszeit der Askanischen Markgrafen viele Privilegien. Sie bekam auch die Nutzung der Seen im Lande Stolpe zugesprochen. Seither sind der Mündesee und der Wolletzsee im Eigentum der Stadt. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadtkirche St. Marien und die Klosterkirche umfangreich erweitert. Noch während der Herrschaftszeit der Wittelsbacher wurde die Propstei von Stolpe nach Angermünde verlegt. In der Angermünder Burg wohnten Landreiter und Richter. Auch die umliegenden Dörfer sind sehr schön. So kann in Görlsdorf der Linné Park bewundert werden oder in Günterberg die Ruine der Greifenburg. Der Stolper Turm liegt in dem Ortsteil Stolpe. Von hier oben hat man einen schönen Ausblick über die Region. Die Stadtmauer hatte ursprünglich 38 Wachhäuser. Diese und die vier Tore mussten dem Verkehr weichen.

Ehm-Welk- und Heimatmuseum

Das Ehm-Welk- und Heimatmuseum Angermünde ist das ganze Jahr über geöffnet. Es liegt an der Puschkinallee / Birkenallee. Gegenüber ist der Tierpark. Bereits 1974 befand sich die Ehm Welk Ge-denkstätte mit einer Ausstellung über Ehm Welk hier. Er wurde vor allem durch seine Kummerow-Bücher bekannt. Das Heimatmuseum kann auf eine fast 100-jährige Vergangenheit zurückblicken. Es wurde im Jahre 1913 vom Angermünder Verein für Heimatkunde gegründet. Heute umfasst die Sammlung über 30.000 Objekte. Seit 2005 haben sich die beiden Sammlungen verbunden. Ehm Welk war sehr mit seiner Heimat verbunden. Er wurde 1884 in Bisenbrow bei Angermünde geboren. Ehm Welk war ein Schriftsteller und Humanist. Hier ging er auch zur Schule. Er absolvierte eine kaufmänni-sche Lehr in einer Weinhandlung in Stettin. Vier Jahre später wurde er Redakteur unterschiedlicher Zeitungen. 1908 heiratet er. Im Krieg diente er als Hundeführer einer Sanitätsstaffel. Im Jahre 1916 schreibt er in einem Lazarett seine erste Antikriegsgeschichte. 1921 wird er geschieden. 2 Jahre spä-ter unternimmt er eine Reise nach Amerika, bei der er zahlreiche Jobs vom Matrosen bis zum Teller-wäscher hat. 1924 heiratet er Agathe Lindner in Berlin. In den folgenden Jahren arbeitet er als Jour-nalist und die Uraufführung des Schauspiels Gewitter über Gottland findet statt. 1934 wird Ehm Welk verhaftet und ins KZ Sachsenhaus gebracht. Er erhält Berufsverbot. Danach erscheinen einige Roma-ne, wie z. B. Die Heiden von Kummerow und Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauers und viele mehr. Im Jahre 1944 erhält er den Ernst Moritz Arndt Preis. Nach 1946 gründet er 6 Volkshochschulen in Mecklenburg. In den folgenden Jahren erscheinen noch viele weitere Bücher. 1954 wird der Film „Kein Hüsung“ uraufgeführt. Er erhält die Ehrenbürgerschaft der Stadt Angermünde. Ein Jahr später erhält er den vaterländischen Verdienstorden in Silber und wiederum 1 Jahr später die Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald. Den Professorentitel erhält er zu seinem 80. Geburtstag im Jahre 1964. 1966 verstirbt Ehm Welk in Bad Doberan.

Rathaus und St. Marienkirche

Die Stadt Angermünde kann auf eine über 750 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Die Stadt wurde von größeren Beschädigungen in Kriegszeiten verschont. Auch ist der bauliche Verfall gut abgefangen worden. Das liegt unter anderem auch daran, dass die gesamte Altstadt seit 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Es wurden viele Gebäude seit dieser Zeit restauriert und saniert. Auch die Plätze und Straßen sind saniert worden. Der Mittelpunkt der Altstadt ist der Markt. Hier steht das barocke Rathaus. Viele schöne kleine Bürgerhäuser sind hier zu sehen. Das Rathaus steht mitten auf dem Marktplatz. Es ist von innen und von außen wunderschön. Im ersten Stock befindet sich die Rathausgalerie. Hier sind immer wechselnde Ausstellungen zu bewundern. Hinter dem Rathaus wurde der Viehmarkt abgehalten. Michael Kohlhaas kaufte hier 1538 die Pferde, die ihm ein Adeliger wenig später wegnahm. In der Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist ist dies nachzulesen. 1850 wurde hier das Amtsgericht mit dem Gefängnis erbaut. Wilhelm Voigt, der Hauptmann von Köpenick, saß hier ein. Wegen Scheckbetrug wurde er festgenommen und kam deswegen ins Gefängnis. In der Innenstadt sind viele ein- und zweistöckige Fachwerkhäuser. Überwiegend stammen sie aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Insgesamt gibt es hier 340 sehenswerte Häuser. Mittlerweile sind fast 40 % der Häuser saniert. Einige mussten abgerissen werden. Diese wurden durch neue Häuser ersetzt. Ein gutes Beispiel für ein saniertes Haus ist das Gebäude Hoher Steinweg 16. Es ist eins von zwei noch erhaltenen giebelständigen Gebäuden. Es wurde 1698 errichtet und im Jahre 1999 umfassend saniert. Sehenswert ist auch die Stadtkirche St. Marien. Sie kann während der Stadtführungen besichtigt werden. Jedes zweite Wochenende hat sie geschlossen. Es heißt, sie hätte den größten Feldsteinturm in Brandenburg. Er soll noch viel höher gewesen sein. Aus Berlin kamen aber Proteste. Er ist heute 57 Meter hoch und ein Wahrzeichen von Angermünde.

Historische Altstadt

Neben den „großen“ Sehenswürdigkeiten in Angermünde, dem Rathaus, der St. Marien-Kirche, der Franziskaner Klosterkirche, dem Pulverturm und der Blumberger Mühle gibt es noch schöne kleinere sehenswerte Dinge zu entdecken. Angermünde liegt in der Uckermark. Die Touristinformation befindet sich in der ehemaligen Ratswaage. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert von der Stadt erbaut, um die neu eingeführten Eichmaße Elle, Scheffel und Kanne aufzubewahren. Auf dem Klosterplatz befin-det sich das internationale Hartgesteinsymposium. Weiterhin hat die Altstadt viel moderne Kunst zu bieten. Zum Beispiel ist eine Skulpturengalerie „Steinzeit der Moderne“ vorhanden, ein Marktbrunnen, ein „Geschlossen offenes Tor“ und vieles mehr. Der Marktbrunnen ist von dem uckermärkischen Künstlers Christian Uhlig geschaffen worden. Der Künstler hat an den 6 Skulpturen 41 Tiere versteckt. Die „Steinzeit der Moderne“ wurde von dem Bildhauer Joachim Karbe mit international bekannten Bildhauern künstlerisch bearbeitet. Sie nahmen uckermärkische Findlinge aus der Eiszeit vor rund 10.000 Jahren und so entstand die Skulpturengalerie. Im Jahre 2004 fand das 7. Hartgesteinsymposi-um statt. Das „Geschlossen offene Tor“ ist ebenfalls von dem Künstler Christian Uhlig. Es steht im Kaisergarten. An der Stelle befand sich bis 1845 das Schwedter Stadttor. Es ist ein Tor, das rechts und links Umrisse von Menschen als Öffnung hat. Am Rande der Stadt befindet sich die Burgruine Schlosswall. Direkt am Mündesee ist die Promenade mit der Skulpturen Galerie. Sehenswert sind auch das Ehm-Welk- und Heimatmuseum, die Heilig-Geist-Kapelle und der Tierpark. Angermünde kann auf eine fast 750 Jahre alte Vergangenheit zurückblicken. Sie wurde von Beschädigungen im Krieg weitestgehend verschont. Die komplette Altstadt ist im Jahre 1990 unter Denkmalschutz gestellt worden. Hier findet der Besucher zahlreiche schöne Fachwerkhäuser und idyllische Plätze.

Klosterkirche

Angermünde ist ein liebenswerte Stadt in Brandenburg. Sie kann auf eine mehr als 750 Jahre alte Vergangenheit zurückblicken. Die Stadt wurde im Krieg weitestgehend von Angriffen verschont. Seit 1990 steht die gesamte Altstadt unter Denkmalschutz. Seit dieser Zeit wurden viele Gebäude reno-viert. Leider mussten auch einige abgerissen werden, aber an ihrer Stelle wurden neue Häuser gebaut. Auch die Straßen und Plätze sind saniert worden. Die Klosterkirche wurde um das Jahr 1250 aus Feldsteinen erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde sie mit Backsteinen fertiggestellt. Sie ist das einzig erhaltene Gebäude des ehemaligen Franziskaner Klosters. Die Kirche hat nur ein Seitenschiff. Das Gewölbe wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts abgenommen, da es einsturzgefährdet war. Eine Dachkonstruktion mit Balken aus dem 15. Jahrhundert ist dadurch sichtbar. Das Kloster ist von Mai bis Oktober zu besichtigen. Sie ist heute weitestgehend saniert. Heute beherbergt sie Ausstellungen zu Ordens- und Klostergeschichte, sowie „Ketzer Angermünde – ein toleranter Ort“. Das Angermünder Ketzerfest findet hier statt. Außerdem werden Konzerte, Theateraufführungen und weitere Veranstal-tungen organisiert. Sie gehört zu den ältesten Baudenkmälern im Land Brandenburg. Die zweischiffige Hallenkirche ist fast 30 Meter hoch. Die Wandmalereien stammen aus der Gründerzeit der Kloster-kirche. Sie hat sehr verzierte Gewölbe in der Sakristei. Auch der Klosterplatz wird für Veranstaltungen genutzt. Erstmalig wird die Kirche im Jahr 1292 erwähnt. Zu dem Kloster gehörten früher auch aus mehreren Gebäuden, Gärten und einer Brauerei. Hier brauten die Mönche das Ketterbier. Im Jahre 1336 wurde in Angermünde fast jeder 3. Einwohner als Ketzer verdächtigt. Es wurden 14 Männer und Frauen auf dem Marktplatz öffentlich verbrannt. Im 16. Jahrhundert kaufte die Stadt Angermünde die Klosteranlage. In den nachfolgenden Jahren verfielen die Gebäude immer mehr und mussten abge-rissen werden, bis auf die Kirche. 1933 wurde sie erstmals rekonstruiert. In den Jahren 1991 bis 1999 erfolgte sodann eine umfassende Sanierung. Am 3. Juli 1999 wurde sie wiedereröffnet.

Wissenswertes

Wer einmal das interessante Bundesland Brandenburg bereist, stößt vielleicht auf die Stadt Angermünde, die sich im Landkreis Uckermark befindet. In einer seenreichen Landschaft hat sich Angermünde ungefähr 80 km entfernt von der Bundeshauptstadt Berlin ihren Platz geschaffen.

Erstmals wurde die Stadt im Jahre 1284 urkundlich benannt. In der 1420 stattgefundenen Schlacht von Angermünde besiegten die Brandenburger ihre Gegner, die Pommern. Am 27. April 1945 wurde die Stadt kampflos den sowjetischen Truppen übergeben.

Die Stadt Angermünde pflegt Städtepartnerschaften mit zwei Städten aus Nordrhein-Westfalen. Das sind Lügde und Espelkamp.

Ein Spaziergang durch die historische Altstadt lohnt sich auf jeden Fall. Denn deren Erscheinungsbild ist nahezu ganz erhalten geblieben. Dank eines Sanierungsprogrammes "AG Historische Stadtkerne" konnten fast alle Gebäude der Innenstadt wieder aufbereitet werden. Besonders erwähnenswert sind als bedeutende Gebäude auch das Franziskanerkloster und die Marienkirche. Hier wird auch Kultur angeboten. Konzerte und andere Veranstaltungen können über das ganze Jahr hinweg im Franziskanerkloster besucht werden. Wer schon mal dort ist, kann auch gleich die Dauerausstellung des Heimatvereins besichtigen, die im Kloster beherbergt ist. Zum Angermünder Hartgesteinsymposium treffen sich alle zwei Jahre Bildhauer aus ganz Europa. Auch das Ehm Welk- und Heimatmuseum lädt Besucher und Einheimische dazu ein, in die Geschichte der Stadt einzutauchen. Die Stadt Angermünde ist auch stolz auf einen Tierpark. Im Jahre 2005 wurden hier rund 60.000 Menschen die Pforten geöffnet. Der Park erhält jährlich von der Stadt Angermünde einen beträchtlichen Betrag als finanziellen Zuschuss. Wer die Stadt Anfang Juni besucht, kommt vielleicht in den Genuss der Uckermärkischen Blasmusiktage. Dieses große Volksfest hält jährlich in Angermünde seinen Einzug. Gegenwärtig wird versucht, die Stadt für Touristen noch mehr attraktiv zu machen. Doch trotzdem ist die hohe Arbeitslosenquote dafür verantwortlich, dass immer mehr Einwohner in Gebiete mit einer stärkeren Wirtschaft abwandern.

Die Stadt ist stolz auf Günter Reimann, dem Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse, zurückzublicken, der im Jahr 2005 den Tod fand.



Verkaufsoffener Sonntag in Angermünde

Folgende Termine in Angermünde und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Angermünde gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Angermünde sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (03.10.2010)
Gänsemarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (01.09.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (31.08.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 16278 Angermünde 13-20 Uhr Grund: Gänsemarkt (06.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 16278 Angermünde 13-20 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Angermünde:
bad-freienwalde (28.3km), eberswalde (30.5km), schwedt (30.5km), prenzlau (32.7km), schorfheide (49.6km), pasewalk (49.9km), strausberg (51.2km), templin (54km), petershagen-eggersdorf (60km),



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