Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Eschborn? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Eschborn

Skulpturenachse

Seit dem Jahre 1992 hat die Stadt Eschborn eine neue Sehenswürdigkeit: die Eschborner Skulpturenachse. Die Sammlung der Kunstwerke erstreckt sich über die ganze Stadt, so dass der Besucher einen Rundgang durch Eschborn inklusive international bekannten Skulpturen erhält. Die erste Figur wurde 1992 aufgestellt und heißt „7 Steine für Eschborn“. Die Künstlerin Gisela Weber erschuf das Werk, das aus sieben massiven Quadern besteht, die aus Mainsandstein gehauen wurden. Die nächste Station der Achse sind die so genannten „Drei Säulen“. Diese wurden im Jahr 1997 von den behinderten Menschen der Werkstatt Villa Luce erbaut und sind aus stabilem Holz. Weiter geht es bei der „Begegnung von Adam und Eva“ – die beiden Bronzestatuen wurden in Lebensgröße erbaut und stehen seit 1998 am Rathaus. Auf Adam und Eva kann der „Erschaffer“ Thomas Becker zu Recht stolz sein. Im Jahr 2002 steuerte der Künstler John Henry ein Werk für die Skulpturenachse bei. Wie eine Hand voll überdimensionaler Mikadostangen, thront die Figur namens „Fulcrum“ an einem Verkehrskreisel und wartet auf ihre Betrachter. Das nächste Werk heißt „Travel a Head“ und steht seit 2003 am Ortseingang von Eschborn. Der Kopf aus Mahagoniholz ist gut 3 Meter hoch und zeigt feinste Arbeitsweise. Der Künstler Florian Borkenhagen ließ den Kopf erst 2 Jahre lang um die Welt reisen, bevor er seinen endgültigen Standpunkt fand. Der Riesenkopf ist der Höhepunkt der Skulpturenachse und hat sich mittlerweile zu einem bekannten Wahrzeichen der Stadt Eschborn entwickelt. Doch auch die restlichen Werke, namens Hua, Versatzstück und Phönix sind sehenswerte Objekte.

Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Eschborn setzt sich aus zwei Gebäuden zusammen. Vor einigen Jahren erwarb die Stadt zwei baufällige Fachwerkhäuser, die direkt nebeneinander lagen. Eines davon war das ehemalige Gasthaus Krone aus dem 17. Jahrhundert. Die „Krone“ wurde umgebaut und saniert und sollte das neue Zuhause für das alte Eschborner Stadtarchiv werden. Das andere Haus war das Gebäude „Menje“, das zum Abriss freigegeben wurde. An dessen Stelle entstand ein hochmoderner Gebäudekomplex aus Glas und Stahl, doch das ursprüngliche Fachwerk des alten Hauses fand noch einen gebührenden Platz und wird nun in einer Dauerausstellung des Museums gezeigt. Anschließend wurden die alte „Krone“ und das neue „Menje“ mit einem gläsernen Zwischenbau verbunden, der als Empfangsbereich für das Museum glänzen soll. Eine der Ausstellungen befindet sich in den Kellerräumen und zeigt das 600. Jubiläum der Schlacht bei Eschborn. Viele Gemälde, Karten und andere Fundstücke erwecken den Kampf beinahe wieder zum Leben. Im Erdgeschoss ist der Hauptteil der Dauerausstellung, die „Archäologie des heimischen Raumes“ zu sehen. Dort wird eine Entdeckung aus dem Jahre 1983 anschaulich präsentiert: die Freilegung eines alemannischen Friedhofes. Über 50 Gräber wurden damals gefunden, davon waren circa 30 % der Grabstellen völlig intakt, die Bestatteten mit ihren Beigaben lagen friedlich unter der Erde. Der Rest der Gräber wies deutliche Spuren von Grabräubereien auf. Der zweite Schwerpunkt der Hauptausstellung liegt auf dem Maler Hanny Franke (1890-1973). Die Stadt erwarb die Privatsammlung des Künstlers von seiner Witwe und baute im Dachgeschoss des Gebäudes sein Atelier originalgetreu nach. So kann der Besucher viele Werke aus dem archäologischen, volkskundlichen und kunsthistorischen Bereich bewundern.

Wissenswertes

Die Stadt Eschborn liegt im Bundesland Hessen und gehört zum Main-Taunus-Kreis. Unmittelbar in Süden, circa sieben Kilometer entfernt, befindet sich Frankfurt am Main. Der Rhein-Main-Flughafen ist in 15 Kilometer Entfernung erreichbar. Zu Eschborn gehört der Ortsteil Niederhöchstadt. Die Nachbargemeinden sind Kronberg, Steinbach und Schwalbach. Heute zählt die Stadt fast 21.000 Einwohner.

Eine erste schriftliche Erwähnung fand Eschborn in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch im Jahr 770. Damals war die Gemeinde noch unter dem Namen "Aschenbrunne" bekannt. Der Name stammt aus dem Keltischen und heißt übersetzt soviel wie "Brunnen an der Esche". Im Jahr 875 wurde der gesamte Ort von einer schlimmen Überschwemmung zerstört. Auch die Kirche musste den Fluten weichen. 88 Menschen und nahezu alle Nutztiere wurden bei der Katastrophe getötet. Im 11. Jahrhundert begann man mit dem Bau der Eschborner Turmburg entlang der heutigen Straßen "Am Hofgraben" und "Burgstraße". 1389 bekriegten sich in dem Gebiet um Eschborn und Steinbach die "Ritter von Cronberg" und die Reichsstadt Frankfurt. Die Kronberger konnten einen erfolgreichen Sieg verbuchen und nahmen viele Widerstandskämpfer gefangen, darunter auch den damaligen Bürgermeister von Frankfurt. Erst gegen 73.000 Goldgulden wurde dieser wieder frei gelassen. Im Dreißigjährigen Krieg um 1622 traten General Tilly und Christian von Braunschweig bei Höchst gegeneinander an. Dabei wurden die Burganlage und fast der gesamte Ort verwüstet. Um 1707 hatte der kurmainzische Regierungs-, Revisions- und Hofrat Dr. Anton von Bartheld Besitz über nahezu den gesamten Stadtkern. Im Jahr 1874 feierten die Eschborner den Anschluss an das Bahnliniennetz Rödelheim - Kronberg. Am 19. August 1874 rollte der erste Zug die Strecke entlang. Am 1. Januar 1939 begann man mit den Bauarbeiten an dem Militärflugplatz "Frankfurt-Sossenheim". Leider fand dessen Ausbau nie statt. Später erstellte man mehrere Hangars, von denen heute immer noch einer existiert. Am 1. April 1963 feierte das Zweite Deutsche Fernsehen oder auch kurz gesagt das ZDF in Eschborn seine Premiere.

Verkaufsoffener Sonntag in Eschborn

Folgende Termine in Eschborn und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Eschborn gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Eschborn sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Niederhöchstädter Markt (15.08.2010)
Zum traditionellen Eschenfest wird auch in diesem Jahr wieder einiges für die großen und kleinen Besucher geboten. An zwei Tagen locken Konzert- und Theateraufführungen, bunte Verkaufsstände, ein Feuerwerk und kulinarische Genüsse in die neue Stadtmitte, Oberortstraße und den Eschenplatz. Entlang der Oberortstraße und auf dem Eschenplatz sind Verkaufs- und Informationsstände der Eschborner Vereine aufgebaut. Mitglieder der Werkstatt ’93 stellen ihre Werke im Hof des Museums vor (22.05.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (31.07.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (30.10.2011)
Eschenfest mit verkaufsoffenem Sonntag (12.05.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (28.07.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (27.10.2013)


Städte in der Nähe von Eschborn:
steinbach (2.4km), schwalbach-am-taunus (5.5km), oberursel (5.9km), kronberg (8.6km), bad-homburg (9.4km), bad-soden (10.1km), frankfurt (12.2km), kelsterbach (12.6km), friedrichsdorf (13.8km),



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