Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Friedberg (Hessen)? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Friedberg (Hessen)

Judenbad

Die Stadt Friedberg und ihre sechs Stadtteile liegen in der hessischen Wetterau, einer sehr fruchtbaren Landschaft zwischen Taunus und Vogelsberg, die ihren Namen von dem Flüsschen Wetter hat. Die Geschichte hat hier reichlich Spuren hinterlassen. Ein Zeugnis der Geschichte bietet hier das Judenbad, der seit 1241 urkundlich erwähnten jüdischen Gemeinde in Friedberg. Die so genannte Mikwe, befindet sich in der Judengasse im ehemaligen jüdischen Viertel. Unter den noch erhaltenen Mikwen in Deutschland ist das Friedberger Judenbad das größte. Der jüdische Glaube schreibt einen Besuch des rituellen Tauchbades bei bestimmten Ereignissen vor. Dazu gehören der monatliche Zyklus der Frau, die Geburt eines Kindes, Berührung mit einem Toten, Hochzeit oder auch die Konversion zum jüdischen Glauben und andere. Im Eintauchen in das frische Quellwasser, denn die Mikwe muss zwingend an fließendes sich immer wieder selbst erneuerndes Wasser angeschlossen sein, soll der Zustand der völligen Reinheit im geistigen und spirituellen Sinn, der Tahara, wieder erlangt werden. Quellwasser stand im Friedberger jüdischen Viertel nicht zur Verfügung. Aufgrund dieser Besonderheit musste der Schacht tiefer als gewöhnlich gegraben werden, um an den Grundwasserspiegel zu gelangen. Die Tiefe des Schachtes beträgt 25 Meter und der Umfang der Mauern 5,50 Meter x 5,50 Meter. Das Wasser steht ca. 5 Meter tief und hat eine Temperatur von 7° - 10° Celsius. Zur Architektur sei zu sagen, dass es wohl die gleichen Handwerker gewesen sein müssen, die sich im Judenbad als auch in der Friedberger Stadtkirche betätigt haben. Es gibt hier frappierende Ähnlichkeiten in den Steinmetzzeichen sowie in der Verwendung des gleichen Baustoffes, des Bellmuther Sandsteins.

Adolfsturm

Der Adolfsturm, ein über 50 Meter hoher Bergfried in der Friedberger Burg, gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde der Turm in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Geld für die Errichtung stammte aus dem hohen Lösegeld, das die Burgmannen für die Freilassung Graf Adolfs von Nassau am Ende des Jahres 1347 erhielten. Sie hatten den dem böhmischen König Karl nahe stehenden Grafen bei einem Überfall gefangen genommen und in der Burg festgehalten. Die Friedberger Burgmannen und Bürger der Stadt befanden sich auf der Seite Kaiser Ludwigs von Bayern, dem Gegner o. g. König Karl von Böhmen. Nach dem plötzlichen Tod des Kaisers sollte die Stadt verpfändet werden. Die Friedberger wehrten sich jedoch heftig, und so kam es zu der Gefangennahme von Adolf von Nassau. Dokumentierte Belege gibt es für diese Geschichte aber nicht. Die Materialien zum Bau des Turms gab es reichlich in der Nähe, denn der Friedberger Burgberg besteht aus Basaltstein und ist ein Ausläufer des Vulkangebietes Vogelsberg. Der benötigte Quarzit stammte aus dem Taunus. Die vier kleinen Seitentürme und das Helmdach entstanden erst viel später in den Jahren 1893 – 1896 im Rahmen einer Romantisierung des Bauwerkes. Davor war die Architektur des Turmes geprägt durch seine „Butterfass-Form. Der Eingang zum Turm befindet sich in 13 Meter Höhe und war früher nur durch eine Leiter zu erreichen. Heute gelangt man durch diesen Einlass über eine Steganlage. Eine Aussichtsplattform befindet sich in 42 Meter Höhe. Im Februar 2010 zerstörte der Orkan Xynthia die Wetterfahne des Turmes. Sie ist bis heute nicht repariert worden, da der Stadt die nötigen Mittel in Höhe von 50000 – 60000 Euro fehlen.

Wissenswertes

Die Stadt Friedberg-Hessen befindet sich am Rande des Rhein-Main-Gebietes und gehört zum Wetteraukreis. Hinter Friedberg liegt eine reiche Vergangenheit, was sich auch heute noch an dem Stadtbild widerspiegelt. Die beliebten Sehenswürdigkeiten sind die gotische Stadtkirche, das Judenbad uns die Reichsburg. Circa 30 Kilometer in nördlicher Richtung befindet sich die Metropole Frankfurt am Main. Am Rande der Stadt mündet die Usa in die Wetter. Die angrenzenden Nachbargemeinden sind Ober-Mörlen, Bad Nauheim, Wölfersheim, Reichelsheim, Florstadt, Niddatal, Wöllstadt, Rosbach vor der Höhe und Wehrheim. Friedberg ist in die acht Stadtteile Kernstadt, Bruchenbrücken, Friedberg, Dorheim, Ossenheim, Fauerbach, Ockstadt und Bauernheim untergliedert. Heute zählt die Gemeinde fast 28.500 Einwohner.

Erste Spuren von Friedberg-Hessen finden sich auf dem Friedberger Burgberg. Dort war im 1. Jahrhundert nach Christi ein römisches Militärlager stationiert. Es wurde für die Feldzüge des Germanicus gebaut. Nach Beendigung der Feldzüge blieb Friedberg lange Zeit frei von römischer Besatzung. Erst als Kaiser Vespasians sein Amt antrat, errichtete man 69 bis 79 ein römisches Kastell auf dem Burgberg. Als sich die Römer mehreren Niederschlägen ergeben mussten, gaben sie das Gebiet um 260 nach Christi auf. Noch heute erhalten geblieben sind Überreste der Badeanlage, die, wie man annimmt, Teil des Kastells war. Zwischen den Jahren 1171 und 1180 gründete wahrscheinlich Kuno von Münzenberg im Auftrag von Kaiser Barbarossa eine Burg und die Stadt Friedberg auf einem Basaltfelsen in der Wetterau. Die älteste Urkunde, die das Existieren der Burg festhält, stammt aus dem Jahr 1219. Vorbild für den Bau der Burg war ein staufischer Stadtgrundriss. Die Burg und die Stadt waren beide für lange Zeit zwei selbstständige Einheiten. Diese Abgrenzung führte jedoch des Öfteren zu Streitigkeiten. Im Laufe der Jahre war vor allem die Tuchproduktion ein wichtiger Industriezweig. Bereits im Jahr 1252 wurde Friedberg zur Reichsstadt. Jedes Jahr fanden zwei Messen statt. Das Friedberger Tuch wurde europaweit exportiert und fand Abnehmer in unter anderem Wien und den Niederlanden.

Verkaufsoffener Sonntag in Friedberg (Hessen)

Folgende Termine in Friedberg (Hessen) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Friedberg (Hessen) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Friedberg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Am 9. und 10. April 2011 findet in Friedberg auf der Kaiserstraße von 10 Uhr bis 18 Uhr der Friedberger Frühlingsmarkt mit ungefähr 70 Ausstellern statt. Der Friedberger Handel lädt am 10. April von 12 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein (10.04.2011)


Städte in der Nähe von Friedberg (Hessen):
bad-nauheim (5.6km), rosbach (8.1km), karben (11.2km), friedrichsdorf (15.3km), bad-vilbel (15.5km), butzbach (16.9km), nidderau (17.1km), schoeneck (17.8km), pohlheim (19.4km),



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