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Sehenswürdigkeiten in Friedland (Niedersachsen)

Fangelturm

Der Mauerturm stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Im Mittelalter diente er als Kampf- und Wachturm. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass das Untergeschoss von der Stadt als Verlies genutzt wurde, in dem es ihre Gefangenen unterbrachte. Erst als der Turm nicht mehr als Gefängnis genutzt wurde, entstand der heutige Eingang. Der ursprüngliche Eingang befindet sich etwa in 8 m Höhe. Der runde Schaft des Turmes bestand im unteren Teil aus Feld-, im oberen Bereich aus Backsteinen. Im Jahr 1453 wurde der Turm bei einer Belagerung durch einen zentnerschweren Stein getroffen, woraufhin er einstürzte. Der Sockel blieb bis in die Neuzeit bestehen. Im 1. Viertel wurden in der Stadt verschiedene alte Bauwerke zum Abbruch verkauft, um die Steine für den Bau von Wohnhäusern verwenden zu können. Ein Goldschmied erwarb in diesem Zusammenhang den Fangelturm, erschoss sich aber aus Verzweiflung am Fuße des Turms, als er nach mühevollem Abtragen feststellen musste, dass nicht ein einziger heiler Ziegelstein gefunden werden konnte. Als sich Anfang des 20. Jahrhunderts ein neues Bewusstsein für Baudenkmäler durchsetzte, wurden viele dieser Objekte erfasst und saniert, so auch die erhaltene Anlage der Stadtbefestigung. In diesem Rahmen wurde auch der Fangelturm 1910/1911 wieder aufgebaut, für den eine spätere Nutzung als Wasserturm angedacht war, zu der es jedoch nicht kam. Dabei erhielt er sein jetziges Aussehen mit dem Zinnenkranz und dem massiven Kegelhelm, die originale untere Turmbasis blieb erhalten. 1996/1997 erfolgte eine grundlegende Sanierung, seitdem kann der Turm im Sommer wieder als Aussichtsturm genutzt werden. Auf einer Höhe von 27 m befindet sich eine Aussichtsplattform, insgesamt ist der Turm etwa 37 m hoch. Um die Aussicht genießen zu können, sind 147 Stufen zu besteigen.

Wissenswertes

Die Stadt Friedland liegt im Bundesland Niedersachsen und gehört zum Landkreis Göttingen. Die Stadt liegt an der Grenze zum Drei-Bundesländer-Eck Thüringen - Hessen - Niedersachsen. Bekannt ist die Gemeinde vor allem als Flüchtlingsort für vertriebene Ostdeutsche und Menschen aus dem Sudetenland. Das Lager errichtete man mit Hilfe der Universität Göttingen in einem Versuchsprojekt. Vor allem die Lage an den verschieden besetzten Besatzungszonen und der Bahnstrecke Hannover - Kassel machten Friedland zum Ziel vieler Flüchtlinge. Tausende von Heimkehrern wurden nach dem Zweiten Weltkrieg entlassen und konnten in ihre Heimat zurückkehren. Im Jahr 1955 konnten auch die letzten Zehntausend Flüchtlinge die Rückkehr in ihre Heimat Sowjetunion antreten. Dies war auch auf das Engagement von Konrad Adenauer zurückzuführen. Zwei Jahre darauf gründete man auch den Verein "Friedlandhilfe", um solchen Flüchtlingen zu helfen. In den darauf folgenden Jahren diente das Lager auch Übersiedlern aus der DDR. Heute gilt das Lager sogar als einziges Spätaussiedler Lager in Deutschland. Die Zuständigkeit dafür hat das Bundesverwaltungsamt. 1967 bis 1968 errichtete man ein Heimkehrerdenkmal, welches sich oberhalb der Stadt befindet. Auf dem Denkmal ist der Schriftzug "Völker, entsaget dem Hass - versöhnt Euch, dienet dem Frieden - baut Brücken zueinander" angebracht. Der Künstler Hans Wachter nahm die Gestaltung vor.

Friedland ist in folgende Ortschaften untergliedert: Ballenhausen, Elkershausen, Groß Schneen, Lichtenhagen, Mollenfelde, Niedernjesa, Reiffenhausen, Deiderode, Klein Schneen, Ludolfshausen, Niedergandern, Reckershausen und Stockhausen.

Der Ortsteil Klein Scheen fand im Jahr 1036 eine erste urkundliche Erwähnung. Im Nordwesten grenzt der Drammberg und im Südwesten der Eichen- bzw. Lohberg an und diese bilden somit die Ortsgrenze. Die Siedlung zählt zu den ältesten im Göttinger Raum. Am Südrand der Ortschaft fanden Forscher neolithische Siedlungsreste. Im Südosten existieren mehrere Kiesteiche. Die meisten dieser Teiche sind bereits ausgeschöpft. Nur im größten Kiesteich wird noch fleißig abgetragen. Im Ort befindet sich ein stattliches Rittergut mit zum Teil runden Dächern.

Verkaufsoffener Sonntag in Friedland (Niedersachsen)

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