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Sehenswürdigkeiten in Fürstenfeldbruck

Klosteranlage Fürstenfeld

Der bayerische Herzog Ludwig III., der auch als -der Strenge- bekannt war, ließ 1256 seine Frau hinrichten. Er hatte ihr Untreue unterstellt. Seine Handlung war wohl etwas voreilig, und zur Sühne für seine Tat wurde ihm vom Papst die Gründung eines Klosters auferlegt. Dies übernahmen im Jahr 1263 die Zisterzienser, das Kloster wurde vom Herzog sehr großzügig mit Ländereien und Privilegien versehen. Aus Backsteinen wurde die erste Klosteranlage zwischen 1270 und 1290 errichtet. In den folgenden Jahrhunderten veränderte es sich immer wieder aufgrund von Renovierungen, Umbauten und Erweiterungen. Nach seinem Tod 1294 fand der Herzog in der Klosterkirche seine letzte Ruhestätte, leider ist die genaue Lage des Grabes nicht bekannt. Auch sein Sohn, der spätere Kaiser Ludwig von Bayern, hatte eine sehr enge Verbindung zu dem Kloster, sein Herz soll ebenfalls in Fürstenfeld begraben sein. Die bayerische Herrscherfamilie spielte eine große und gewichtige Rolle in der Geschichte des Klosters bis zu dessen Aufhebung im Jahre 1803. Deshalb erinnern auch 2 Figuren am Übergang zum Chorraum der Kirche an die Wittelsbacher. Während des 30-jährigen Krieges erlitt Kloster Fürstenfeld große Beschädigungen. Im Jahr 1700 schließlich wurde mit dem Bau der barocken Klosterkirche begonnen, die 1741 geweiht wurde. Es dauerte jedoch noch 25 Jahre, bis die Ausstattung der Kirche beendet war. Nachdem die Säkularisation für das Kloster 1803 das Aus bedeutete, wurden Kloster und Kirche zunächst an einen Privatmann verkauft, bis 1817 beides vom Staat zurückerworben wurde. Bereits 1816 war die Klosterkirche von König Maximilian I. Joseph zur königlichen Landhofkirche ernannt worden. Ab 1817 durchlief die Klosteranlage die verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten, von der Kaserne über ein Lazarett bis zur heutigen Beamtenfachhochschule für den Fachbereich Polizei. Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude werden heute von der Stadt Fürstenfeldbruck als Kulturzentrum genutzt.

Wissenswertes

Die Stadt Fürstenfeldbruck liegt im Bundesland Bayern und gehört zum gleichnamigen Landkreis. Circa 25 Kilometer in nordwestlicher Richtung befindet sich die Bundeshauptstadt München. Der Fluss Amper bahnt sich seinen Weg durch die Stadt. Die angrenzenden Nachbargemeinden sind Maisach, Emmering, Alling, Schöngeising, Landsberied und Mammendorf. Zu Fürstenfeldbruck gehören auch die Ortschaften Aich, Gelbenholzen, Fürstenfeld, Kreuth, Neu-Lindach, Puch, Hasenheide, Weiherhaus, Rothschwaig und Pfaffing. Die Gemeinde ist vor allem durch das mitteleuropäische Übergangsklima geprägt. Im Winter herrscht meistens ein raues, kaltes Klima und der Schneefall ist relativ hoch. Dies liegt auch an der Höhenlage von mehr als 500 Metern. Das Klima im Sommer ist sehr warm und schwül. Die Alpen steuern ebenso ihren Einfluss zum Wetter bei. Somit bleibt es meist wechselhaft. Der Landkreis Fürstenfeldbruck zählt heute fast 180.000 Einwohner. Seit dem 1. Januar 2006 darf sich Fürstenfeldbruck Große Kreisstadt nennen. Negativ in die Schlagzeilen geriet die Stadt 1972 während der Olympischen Spiele, als eine Geiselnahme stattfand.

Der Stadtname entstammt den Orten "Fürstenfeld" und "Bruck". Der Flur "Fürstenfeld" gehörte ehemals zum Besitz der Wittelsbacher. Im Jahr 1263 gründete man dort das Zisterzienserkloster Fürstenfeld. Die Ortschaft Bruck befand sich in der Nähe des Klosters, am Amper-Übergang. Wer die Brücke zu der Salzstraße überqueren wollte, musste damals Zoll an die Familie bezahlen. Neben dieser Zollstation wurde eine Poststelle errichtet und bald darauf siedelten sich immer mehr Bürger an und neue Gebäude wurden errichtet. Eine erste Erwähnung fand diese Siedlung als Markt im Jahr 1306. 1425 wurden schließlich auch die letzten Eigentumsansprüche an das Kloster übertragen. Daraus entstand der heutige Stadtname Fürstenfeldbruck. Im Jahr 1803 fand die Säkularisierung des Klosters statt, woraus sich eine bürgerliche Selbstverwaltung entwickelte. Am 30. September 1935 wurden dem Markt die Stadtrechte verliehen. In den 40er Jahren nahm man die Ansiedlung des Fliegerhorstes vor und schloss 1972 die Stadt an das Nahverkehrsnetz nach München an. Daraufhin schnellte die Einwohnerzahl in die Höhe.

Verkaufsoffener Sonntag in Fürstenfeldbruck

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