Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Füssen? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Füssen

Hohes Schloss

Das Hohe Schloss in Bayern liegt über der Altstadt der Stadt Füssen. Das Burgschloss, der Bischöfe von Augsburg, ist eine der am Besten erhaltenen Burganlagen des Freistaates Bayern. Die Geschichte der Anlage, die im gotischen Stil erbaut wurde, führt zurück ins 8. Jahrhundert. In den kommenden Jahrhunderten gab es immer wieder Streitigkeiten um den Besitz zwischen den Bischöfen und den Herzogen von Bayern. Um 1300 herum wurde es dann wieder in die Hände des Bischofs Friedrich dem I. gegeben und zum Sitz des Pflegamts gemacht. Sein Nachfolger, Bischof Friedrich II, veranlasste dann um 1460 herum einen umfangreichen Um- und Ausbau. Seither wurde das Antlitz kaum verändert. 1680 wurde das Burgschloss noch einmal Umgebaut, allerdings betraf diese Maßnahme hauptsächlich die Innenräume. 1862 wurden in einem Teil des Gebäudes sowohl das Amtsgericht von Füssen, als auch einige Wohnungen integriert. In einem anderen Teil des Schlosses findet man die Ausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Auch im Rittersaal findet man weitere Sammlungen an Gemälden und Skulpturen. Um 1960 herum erfolgte dann noch einmal eine Renovierung, bei der Innenräume und die Kapelle saniert wurden. Bei einer Besichtigung kann man im Torturm bis in die sechste Etage aufsteigen. Hier, im Türmerzimmer, hat man den eindrucksvollsten Blick auf die Stadt Füssen. Aber nicht nur die Altstadt bietet von hier Oben einen schönen Blick, man kann auch in die Weiten des Landes schauen. Auch zur Besichtigung freigegeben wurden der Uhrenturm und der so genannte Fallturm, der als Verlies diente. Die ebenfalls zu besichtigende Veitskapelle ist die am Höchsten gelegene Schlosskapelle Deutschlands. Besichtigen kann man die Anlage das gesamte Jahr über.

Schloss Neuschwanstein

König Ludwig II. schrieb im Mai 1868 an Richard Wagner, den er sehr verehrte, einen Brief, in dem er den Bau von Schloss Neuschwanstein ankündigte. Er schrieb, er wolle -...die alte Burgruine Hohenschwangau … im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen...- wieder aufbauen lassen.

Bereits im Sommer 1868 begann er mit dem Bau des Schlosses. Da sich der Standort auf einem zerklüfteten Felsen befand ist das Panorama von Schloss Neuschwanstein wohl einmalig, allerdings erschwerte es die Bauarbeiten zur damaligen Zeit erheblich. Der Entwurf des Schlosses stammte von einem Bühnenmaler. Es wurde im Styl des 13. Jahrhunderts gehalten, beinhaltet aber auch Bühnenbilder aus den Opern Richard Wagners. Auch das Bildnis des Schwans finde man immer wieder. Es ist zurückzuführen au f das Wappen von Graf Schwangau und ist gleichzeitig ein christliches Symbol, was Ludwig II. sehr wichtig war. Leider erlebte König Ludwig II. die Fertigstellung seines geliebten Schlosses nicht mehr, da er 1886 unter ungeklärten Umständen im Starnberger See verstarb.

Schloss Schwangau ist heute ein Besuchermagnet. Nach Angabe der Betreiber besuchen jährlich 1,3 Millionen Menschen das Schloss. Dies bedeutet natürlich auch eine hohe Belastung für die Bausubstand, was zusammen mit dem Standort und dem alpinen Klima für einen hohen Wartungsaufwand sorgt.

Die zu besichtigen Schlossteile erstrecken sich über vier Stockwerke.Die Führung beginnt im unteren Vorplatz in dem zahlreiche Wandmalereien und Marmorportale zu sehen sind. Gleich danach betritt man den Thronsaal, der sich vom ersten Obergeschoss – in dem man sich befindet – bis zum vierten Obergschoss reichte. Erwähnenswert ist der Kronleuchter mit einer Höhe von vier Meter. Trotz seines Prunks war der Thronsaal nicht für Staatsakte gedacht.

Ein weiteres Highlight ist die ursprünglich als Schreibzimmer gedachte Grotte. Sie stellt einen künstlich gestaltete Tropfsteinhöhle dar. Im angrenzenden Wintergarten kann man einen einmaligen Ausblick auf das Alpenpanorama werfen. Im vierte Obergeschoss befindet sich der sogenannten Sängersaal, der diese Etage fast vollständig einnimmt.

Neuschwanstein ist wohl eines der bekanntesten Bauten des sehr schüchternen Königs. Ursprünglich war das Schloss als ganz persönlicher Rückzugsort von Ludwig II. gedacht, wurde aber bereits wenige Wochen nach dessen Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wissenswertes

Die Stadt Füssen liegt im Bundesland Bayern und gehört zum Landkreis Ostallgäu. Im Süden der Stadt bahnt sich der Lech seinen Weg, wo er im Nordosten letztendlich in den Forggensee mündet. Der Weißensee und der Hopfensee befinden sich ebenfalls in der Nähe des Stadtgebietes. Der höchste Punkt der Stadt liegt bei 808 Metern. Somit ist Füssen die höchstgelegene Stadt im Bundesland Bayern. Füssen ist in die Gemarkungen Eschach, Hopfen am See, Füssen und Weißensee untergliedert. Zur Stadt an sich gehören die folgenden Ortschaften: Achmühle, Bad Faulenbach, Brand, Enzensberg, Eschach, Häusern, Hinteregg, Hopfen am See, Hubmannsegg, Niederried, Roßmoos, See, Thal, Vorderegg, Wiedmar, Wörth, Bachtal, Benken, Ehrwang, Erkenbollingen, Fischerbichl, Heidelsruh, Hof, Hub, Moos, Oberkirch, Schwarzenbach, Spöttl, Unterdeutsch, Weißensee, Wies und Ziegelwies.

Erste Spuren von Füssen finden sich im Jahr 748. In besagtem Jahr richtete der Heilige Magnus eine Zelle an dem Ort ein. Als sich weitere Mönche ansiedelten, errichtete man im 8. Jahrhundert das Benediktinerkloster St. Mang. Zur selben Zeit entstand auch ein fränkischer Königshof. Die spätere Vogtei war zunächst im Besitz der Welfen bis sie im Jahr 1191 an die Staufen verkauft wurde. Als Konradin in Neapel als letzter Staufer starb und somit auch das Adelsgeschlecht, erhielt das Reich das Herzogentum Schwaben zurück. Während dieser Zeit entwickelte sich eine kleine Siedlung entlang des Lechs. Im 13. Jahrhundert erreichte diese Siedlung das Ausmaß einer ansehnlichen Stadt, welche damals als die größte Gemeinde im Allgäu galt. Das genaue Datum der Verleihung der Stadtrechte ist bis heute ungeklärt geblieben. Sicher ist nur, dass Füssen im Jahr 1295 bereits als Stadt urkundlich erwähnt wurde. Als Kaiser Heinrich VII. Schulden in Höhe von 400 Mark Silber trug, verpfändete er 1313 die Gemeinde mit angrenzendem Gebiet an den Bischof von Augsburg. Zur Auslösung des Pfandes kam es jedoch nicht mehr. Seine Nachfolger Friedrich der Schöne und Ludwig der Bayer übernahmen das Gebiet. In den Jahren zwischen 1486 und 1505 ließen die Augsburger Fürstbischöfe das "Hohe Schloss" errichten. Die spätgotische Burganlage wurde gern als Sommerresidenz der Herren genutzt. Am 10. Juli 1546 besetzte eine Truppe der oberdeutschen Städte unter Leitung von Sebastian Schertlin von Burtenbach das Gebiet.

Verkaufsoffener Sonntag in Füssen

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