Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Greiz? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Greiz

Sommerpalais Greiz

Westlich des Burgberges schufen die Familie Reuß den großen Schlosspark. Auf dem rechten Ufer der Weißen Elster baute der Graf und spätere Fürst Heinrich XI. das Sommerpalais. Auf dem Berg befand sich das Obere Schloss, das als Wehranlage diente. Am Rande der Altstadt ist das Untere Schloss. Es diente als Residenz der Familie. Das Sommerpalais wurde als Lustschloss angelegt. Als Andenken an Heinrich VI. nannten er und seine Gemahlin Konradine Eleonore Isabella alle ihre männlichen Nachkommen ebenfalls Heinrich. Der Vater von Heinrich VI., Friedrich Barbarossa, begann die landesherrliche Karriere der Familie. Die Familie Reuß teilte sich in kleine Fürstentümer auf. Es bestand die ältere und die jüngere Linie. Die jüngere Linie teilte sich weiter auf in die Häuser Reuß-Gera, Reuß-Ebersdorf, Reuß-Lobenstein und Reuß-Schleiz. Anfang des 20 Jahrhunderts waren noch 2 Fürstentümer übrig. 1918 schlossen sich die beiden Fürstentümer zum Freistaat Reuß zusammen. Bereits 1920 kamen die übrigen thüringer Zwergstaaten dazu und wurden zum Land Thüringen. Heinrich XI. liebte Pflanzen. Wie geschickt er die Pflanzen zum Schutz seiner Privatsphäre einsetzen konnte, zeigt sich in der ungewöhnlichen Verbindung der Orangerie im Erdgeschoss des Sommerpalais und der Wohnung, in dem die Fürstenfamilie im Sommer lebte. Die Orangerie ist ein weißer Gartensaal mit wunderbaren Stuckarbeiten. Von hier aus gelangt der Besucher direkt in die Privaträume. Heute wird die Orangerie im Sommer für Konzerte und Theateraufführungen genutzt. Das Obere Schloss kann heute mit Führung besichtigt werden. Im Unteren Schloss ist heute das Museum Greiz untergebracht und gibt Einblicke in die Geschichte der Stadt Greiz. Im Sommerpalais befindet sich eine staatliche Bücher- und Kupferstich-Sammlung und dem Satiricum. Das Satiricum ist eine nationale Karikaturensammlung der DDR.

Untere Schloss Greiz

In Greiz befinden sich 3 Schlösser, die schon auf den ersten Blick aufgrund ihrer Lage verdeutlichen, welche Aufgaben sie hatten. Das Obere Schloss thront oben auf einem 50 Meter hohen Berg. Es diente als Wehranlage. Das Untere Schloss liegt am Rand der Altstadt, direkt am Ufer der Weißen Elster. Das dritte Schloss liegt mitten in einem Park und diente als Sommerpalais für die Fürstenfamilie. Mit Friedrich Barbarossa begann die landesherrliche Karriere der Familie Reuß. Sein Sohn war Heinrich VI. Mit Konradine Eleonore Isabella bekam er 6 Söhne. Zum Andenken an Kaiser Heinrich VI. wurden alle seine Söhne ebenfalls Heinrich genannt. Das Fürstentum der Familie Reuß spaltete sich auf. Grob teilte sich die ältere und die jüngere Linie ab. Die jüngere Linie wurde in mehrere kleinere Verzweigungen aufgeteilt. Anfang des 20. Jahrhunderts waren noch 2 Fürstentümer übrig. Um 1900 umfasste das Fürstentum der älteren Linie 316 Quadratkilometer Land, aber nicht an einem Stück. Es hatte 2 Städte, 2 Marktflecken, 71 Dörfer und fast 68.400 Einwohner. Die beiden Fürstentümer schlossen sich zum Freistaat Reuß zusammen. 1920 kamen die übrigen thüringischen Zwergstaaten hinzu und vereinigten sich zum Land Thüringen. Im 18. Jahrhundert zog die Familie ins Untere Schloss. Aus dem Oberen schloss nahmen sie die Möbel mit. Heute sind die fürstlichen Räume im Unteren Schloss noch zu sehen. Bei einem Stadtbrand im Jahre 1802 wurde das ursprüngliche Schloss zerstört. Der Nachfolge-Bau ist im klassizistischen Stil erbaut worden. Wertvolle Stuckarbeiten sind im Weißen Saal erhalten. Hier finden heute Konzerte und Theateraufführungen statt. Der letzte regierende Fürst war Heinrich XXII. Sein Sohn konnte aus gesundheitlichen Gründen die Regierung nicht mehr übernehmen. 2 Jahre nach seinem Tod wurde das Reußische Heimatmuseum eröffnet. In Jahren 1997 bis 1999 legte man den Schlossgarten nach alten Plänen wieder an.

Obere Schloss Greiz

Drei Schlösser stehen in Greiz. Schon ihre Lage lässt vermuten, wofür sie dienten. Da ist zum einen das Obere Schloss. Es steht auf dem Fels. Das Untere Schloss steht am Rand der Altstadt mit unbebautem Vordergrund. Das dritte Schloss steht inmitten eines Parks. Das Obere Schloss liegt auf einem 50 Meter hohen Berg. Darunter erstreckt sich das Tal der weißen Elster. Seine Anfänge reichen vermutlich bis in das 11. / 12. Jahrhundert zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wird es am Anfang des 13. Jahrhunderts als eine Burg Groytz. Zu dieser Zeit wohnten hier die Vögte von Weida, der späteren reußischen Grafen. Die Gräfin und spätere Fürstin Konradine Eleonore Isabella hatte 6 Söhne. Im Hause Reuß war es üblich, alle männlichen Nachkommen zum Andenken an Kaiser Heinrich VI. Heinrich zu nennen. Dem Vater von Heinrich VI., Friedrich Barbarossa, verdankte die Familie die landesherrliche Karriere. Diese Tradition wurde auch nach der Spaltung in kleine Fürstentümer beibehalten. Von der älteren Linie zweigte sich die jüngere Linie ab. Vorübergehend war das Haus Reuß in Ober- und in Unter-Greiz aufgeteilt. Die jüngere Linie verzweigte sich in die Häuser Reuß-Gera, Reuß-Ebersdorf, Reuß-Lobenstein und Reuß-Schleiz. Im 20. Jahrhundert gab es noch 2 Fürstentümer. Es waren das Land der älteren und das Land der jüngeren Linie. Im Jahre 1918 schlossen sich die beiden Fürstentümer zum Freistaat Reuß zusammen. Im Jahre 1920 kamen die übrigen thüringischen Zwergstaaten dazu und vereinigten sich zum Land Thüringen. Das Obere Schloss diente, wie bereits erwähnt, als Wehranlage. Im Jahre 1540 wurden große Teile der Anlage durch einen Blitzschlag zerstört. Es fing an zu brennen. Nur die Außenmauern des östlichen Hauptflügels blieben verschont. Die Burg wurde sofort wieder aufgebaut und 1564 wurde sie zur Residenz eines neuen Zwergstaates erhoben. Im 17. / 18. Jahrhundert erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen. Es wurde zu einer barocken Anlage umgebaut. Die Wehranlagen wurden abgerissen. Beim Umzug in das Untere Schloss wurde das Mobiliar mitgenommen. Das Obere Schloss war für die Verwaltung des Fürstentums eingerichtet worden.

Wissenswertes

Die Stadt Greiz liegt im Bundesland Thüringen und gehört zum gleichnamigen Landkreis. Sie ist direkt an der Grenze zum Freistaat Sachsen gelegen. Die Gemeinde wird vom Tal der Weißen Elster umgeben und befindet sich an der Mündung der Göltzsch. Die angrenzenden Nachbargemeinden sind Vogtländisches Oberland, Neumühle/Elster, Mohlsdorf, Langenwetzendorf, Teichwolframsdorf, Mylau, Elsterberg, Reichenbach im Vogtland und Netzschkau. Wichtige Städte in der näheren Umgebung sind Zwickau, Plauen und Gera. Greiz ist in folgende Stadtteile gegliedert: Caselwitz, Gommla, Kurtschau, Obergrochlitz, Raasdorf, Rothenthal, Schönfeld, Untergrochlitz, Dölau, Irchwitz, Moschwitz, Pohlitz, Reinsdorf, Sachswitz und Thalbach. Heute zählt die Gemeinde fast 24.000 Einwohner.

Die ersten Spuren von Greiz führen in die jüngere Steinzeit zurück. Zu dieser Zeit war das Talkessel der Weißen Elster bereits besiedelt. Damals war die Stadt noch unter dem Namen "Grewcz" bekannt und ist vermutlich slawischer Herkunft. Eine erste schriftliche Erwähnung in einer Urkunde fand der Ort im Jahr 1209 unter dem Namen "Gradec". Im Jahr 1359 wurden der Gemeinde die Stadtrechte verliehen. 1449 teilten die Grafen von Reuß die Stadt in Unter- und Obergreiz auf. Deshalb existieren auch zwei Schlösser in der Gemeinde. Erst im Jahr 1768 wurden die beiden Gebiete wieder zur Grafschaft Reuß vereinigt. Diese wurde 1778 zum Fürstentum. Im Jahr 1802 wütete ein schlimmer Brand, der die Stadt fast komplett zerstörte. Im 19. Jahrhundert avancierte Graz zu einer wichtigen Industriestadt. 1871 errichtete man ein Zweigwerk. Daraufhin wechselte eine führende Textilfirma in Sachsen, die Firma Georg Schleber in Reichenbach, ihren Standort nach Greiz. Seit 1920 gehört die Gemeinde dem Bundesland Thüringen an. In der DDR war sie Kreisstadt im Bezirk Gera. Greiz wird auch "Hauptstadt des Thüringer Vogtlandes" genannt. Zu diesem Vogtland gehören auch die Städte Zeulenroda-Triebes, Schleiz und Weida. Im Jahr 1856 hatte man die Ortschaft Tannendorf eingemeindet. 1921 fand die Eingemeindung von Pohlitz statt. Ein Jahr später folgten Dölau, Gommla, Kurtschau, Irchwitz, Obergrochlitz, Schönfeld und Raasdorf. 1994 hatte man Reinsdorf inklusive Waltersdorf eingemeindet.

Verkaufsoffener Sonntag in Greiz

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