Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Haßfurt?





 

Sehenswürdigkeiten in Haßfurt

Burg Lichtenstein

Die mittelalterliche Burganlage Lichtenstein liegt 100 etwa sechs Kilometer nördlich von Ebern, 100 Meter über dem Tal der Weisach. Die Südburg der Ganerbenburg wird noch heute als Ansitz bewohnt, hingegen die Nordburg nur noch als Ruine erhalten blieb. Eine Kirche wurde in der Barockzeit an Stelle des verschwundenen dritten Baus errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg zusammen mit der Nachbarburg Altenstein im Jahre 1232. In der Auseinandersetzung um das Erbe Ottos von Andechs-Meranien, im schwelenden Konflikt mit Friedrich von Nürnberg und den Herren von Truhedingen nutzte der Hochstift Bamberg die Veste als Stützpunkt. Die Burg wurde im weiteren Verlauf der Geschichte zu einer typischen Ganerbenburg. Eine Ganerbenburg ist der Sitz verschiedener Familienzweige und derer Familien die Anteile und Wohnstätten auf der Burg besaßen. Diese Entwicklung ist vermutlich auf die Erbteilung und den finanziellen Schwierigkeiten der Herren von Lichtenstein zurückzuführen. Der nördliche Teil der Anlage wurde 1525, im Bauernkrieg, schwer beschädigt und ist noch heute eine Ruine. In der Renaissance erhielt die Südburg ihr heutiges Aussehen. Der Familie von Lichtenstein gelang es im 16. Jahrhundert im Besitz der gesamten Burg zu kommen. Mit dem Tod Wilhelm Ulrich von Lichtenstein erlosch die Hauptlinie. Der letzte Spross einer Nebenlinie der Lichtensteins starb 1845 und die Burg ging in den Besitz über die Grafen von Rottenhan an deren Verwandtschaft über. Seit dem besitzen und bewohnen die Freiherren von Rotenhan die Burg und bewohnen die Südburg. Die Nordburg überließ man der Obhut des Landkreises Haßberge. Aufgrund esoterisch veranlagter Laienforscher wurde die Nordburg zu einem frühgeschichtlichen Kult- und Heilplatz klassifiziert und kurbelte damit 1980 einen Esoterik-Tourismus aus dem In- und Ausland an. Grund hierfür waren Zeichen und Runen, die jedoch nachweislich erst nach dem zweiten Weltkrieg eingeschlagen wurden. Erst nach der Sanierung und intensiver burgenkundlicher Erforschung ging der Besucherstrom zurück. Der Besucherandrang sorgte für zahlreiche Schäden an der Bausubstanz. Auch Flora und Fauna um die „Kultobjekte“ wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Burgruine gilt als eine der am besten erforschten mittelalterlichen Ruine Deutschlands und so findet der Besucher zahlreiche Informationstafeln. Ein Besuch der Burg Lichtenstein ist jederzeit sehenswert.

Burg Altenstein

Die Burgruine Altenstein liegt zwischen Ebern und Maroldsweisach, 150 Meter über dem Weisachtal, auf einem lang gestreckten Bergrücken. Einige weitere Wehranlagen befinden sich ebenfalls auf dem Bergrücken. Einst war die Anlage der Stammsitz der Herren Stein zu Altenstein. Das Geschlecht der Steins hatte sich um 1200 in zwei Linien gespalten. Zum einen in die Familie von Lichtenstein und zum anderen in die Familie von Altenstein. Die Familie musste sich schon sehr früh der Lehnshoheit des Würzburger Hochstifts unterwerfen. Die Altensteiner traten im frühen 14. Jahrhundert nur noch als Würzburger Vasallen auf. Erstmals indirekt in Schriften erwähnt wurde die Burg 1225. Urkundlich trat sie erstmals 1231 in Erscheinung. Wie auch Burg Lichtenstein war Altenstein eine typische Ganerbenburg. Eine Ganerbenburg ist der Sitz verschiedener Familienzweig. Um 1296 waren es bis zu acht Familien die die Veste bewohnten. 1441 wurden in einem Burgfriedensvertrag zehn Brüder und Vettern aus fünf Familien benannt, die jeweils eigene Kemenaten, beheizbare Wohnungen, bewohnten. Die Altensteins konnten sich während des 14. Und 15. Jahrhunderts ein kleines Herrschaftsgebiet um die Stammburg errichten. Die noch erhaltenen aufwändigen Bauformen der Burg bezeugen den damaligen wirtschaftlichen Erfolg der Burgherren. Die Burganlage wurde während des Bauernkrieges um 1525 beschädigt. Kaiser Karl. V. belehnte die Familie 1549 mit der Hochgerichtsbarkeit. Das hieß, dass die Altensteiner auch Todesurteile vollstrecken durften. Wilhelm von Stein zu Altenstein lehnte sich gegen das Hochstift zu Würzburg während des Grumbachschen Händel und wurde folgedessen auf dem Marktplatz in Gotha durch das Schwert gerichtet. Darauf hin entzog das Hochstift der Familie die Lehen. Das Fiasko nahm kein Ende, denn während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg erneut verwüstet und somit die Familie wirtschaftlich ruiniert. Die Familie zog um 1703 hinab ins Tal in das neuerbaute Schloss in Pfaffendorf. Burg Altenstein verfiel zunehmend. Heute lädt die Burg zu einem wild-romantischen Spaziergang ein und ist immer einen Ausflug wert.

Die Stadt Haßfurt liegt im Bundesland Bayern und gehört zum Landkreis Haßberge im Regierungsbezirk Unterfranken. Am Rande der Stadt bahnt sich der Main seinen Weg. An die Gemeinde grenzen die Haßberge, welche zur Namensgebung beitrugen. Die angrenzenden Nachbargemeinden sind Schweinfurt, Bamberg, Gerolzhofen, Königsberg, Hofheim in Unterfranken und Zeil am Main. Haßfurt ist in folgende Stadtteile gegliedert: Haßfurt, Augsfeld, Mariaburghausen, Oberhohenried, Prappach, Sailershausen, Sylbach, Uchenhofen, Unterhohenried und Wülfingen. Über die Bundesstraße 26 gelangt man direkt in den Ort Haßfurt.

Eine erste schriftliche Erwähnung fand Haßfurt im Jahr 1230. Am 1.1.1972 hatte man die Gemeinden Sylbach, Augsfeld und Sailershausen eingemeindet. Am 1.1.1976 kam der Ort Mariaburghausen hinzu. Ein halbes Jahr später folgten die Gemeinde Unterhohenried und Oberhohenried. Am 1.5.1978 hatte man die Ortschaften Wülfingen, Prappach und Uchenhofen eingemeindet.

Der Stadtrat besteht aus 25 Mitgliedern und dem amtierenden Bürgermeister. Dabei ist die CSU führend. Sie ist mit insgesamt zwölf Sitzen vertreten. Danach folgt die SPD mit fünf Sitzen. Die GRÜNEN sind mit zwei Sitzen dabei. Die Wählergemeinschaft konnte drei Sitze ergattern. Die FDP und die Junge Liste teilen sich jeweils einen Sitz. Diese Zahlen basieren auf der Kommunalwahl vom 3. März 2002. Der derzeitige amtierende Bürgermeister ist Rudi Eck von der CSU.

Für Besucher hat Haßfurt auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sehenswert ist die Stadtpfarrkirche St. Kilian. Sie stammt aus dem Jahr 1390 und besitzt Werke des Künstlers Tilman Riemenschneider. Noch erhalten geblieben und besichtigt werden, können der Untere Turm und der Obere Turm sowie das Bamberger Tor und das Würzburger Tor. Diese Bauten entstanden etwa im Jahr 1230. Die Ritterkapelle St. Maria stammt von 1431 und besitzt 238 heraldische Schilde. Die Heiliggeist-Spitalkapelle wurde im Jahr 1430 errichtet. Das Alte Rathaus entstammt dem Jahr 1514. Das Neue Rathaus, welches heute als Amtshaus fungiert, wurde um 1700 erbaut. Die heutige Stadthalle war ehemals eine fürstbischöfliche Zehntscheuer, die Ende des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. Folgende Termine in Haßfurt und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Haßfurt gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Haßfurt sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Schnäppchenmarkt mit verkaufsoffenen Sonntag (14.11.2010)
Großer Frühlingsschnäppchenmarkt und verkaufsoffener Sonntag von 13.00 – 18.00 Uhr (10.04.2011)
In 97437 Haßfurt ist Schnäppchenmarkt von 12.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
In 97437 Haßfurt ist Frühjahrsmarkt (Zum verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte geöffnet 13 - 18 Uhr) (04.05.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-97437 Haßfurt von 13-18 Uhr Grund: Kirchweihmarkt (18.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 97437 Haßfurt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Schnäppchenmarkt (13.03.2016)


Städte in der Nähe von Haßfurt:
schweinfurt (32.3km), bamberg (44.3km), bad-neustadt (45.1km), hildburghausen (47.8km), werneck (48.6km), hoechstadt (49.4km), neustadt-an-der-aisch (51.1km), bad-kissingen (51.8km), kitzingen (52.5km),



Die letzten Suchanfragen für Haßfurt:
verkaufsoffene Sonntage Haßfurt, verkaufsoffen Haßfurt, Sonntagsöffnung Haßfurt, Sonntag Haßfurt geöffnet, Verkaufsoffene Sonntage Haßfurt, Verkaufsoffen 2019