Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bamberg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis










Sehenswürdigkeiten in Bamberg

Fränkisches Brauereimuseum

Bier spielt auch im Fränkischen eine große Rolle und die Braukunst hat in Bamberg lange Tradition. Das Brauereimuseum befindet sich heute in der ehemaligen Brauerei Michaelsberg, die ebenfalls eine lange Geschichte aufweist. Die Benediktinerabtei Michaelsberg wurde bereits im 11. Jahrhundert gegründet. Die Mönche besaßen das Braurecht und bauten auch selbst Hopfen und Gerste an, um damit für den eigenen Bedarf Bier zu kreieren. Balthasar Neumann baute das Gebäude im 18. Jahrhundert um, bevor das Kloster 1804 aufgrund der Säkularisation aufgelöst wurde und in den Besitz der Stadt überging. Verschiedene Pächter brauten nun bis zur Einstellung des Betriebes im Jahr 1969 hier ihr Bier. Ein Verein trägt heute das Museum und konnte 1981 die Brauereiräume Michaelsberg mieten, das Museum wurde schließlich 1986 eröffnet. Seitdem können Besucher die Arbeitsschritte des Bierbrauens nachvollziehen, historische Exponate und zahlreiche Schriftstücke zum Thema bewundern. In der angegliederten Bierakademie können Interessierte und Bierliebhaber tiefer in die Materie einsteigen und Seminare besuchen. Sonderausstellungen und Vorträge runden das Programm des Museums ab.

Schloss Weißenstein (Pommersfelden)

In Pommersfelden bei Bamberg liegt Schloss Weißenstein. Es wurde in den Jahren 1711 und 1718 von Lothar Franz von Schönborn errichtet. Das Schloss gilt als Gründungsbau des fränkischen Barocks. Der damals 34 jährige Neffe Johann Phillips wurde zum Präsidenten der Bamberger Hofkammer ernannt und vier Jahre später zum Fürstbischof erkoren. Mit 40 Jahren trug Lothar Franz von Schönborn den Titel des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz. Er vertrat die Belange der Reichsstände gegenüber dem Kurfürsten Wien und sah als Kirchenfürst im Kaiser den berufenen Schutzherren der geistlichen Staaten. Durch Vererbung gelangte er in den Besitz eines Wasserschlosses, welches ihm aufgrund seiner mittelalterlichen Enge als Repräsentationssitz nicht zusagte. Hingegen zu seiner „Räuberhöhle“, wie er gern seine neueste Errungenschaft titulierte, war er begeistert von der landschaftlichen Lage. Zudem verlief auch noch mitten durch den Bau die Lehensgrenze zwischen Bayreuth und Bamberg. Dies war ein weiterer Punkt der ihn ermutigte eine neue Residenz zu schaffen. Oberhalb des alten Schlosses ließ er den Neubau auf einer Anhöhe errichten. Die Mittel standen ihm aus der kaiserlichen Schatulle der Kaiserwahl zur Verfügung. Er wollte hier einen Ruhesitz haben in dem er seinen persönlichen Neigungen nachgehen konnte. Immerhin war Weißenstein nur drei Karossenstunden von Bamberg entfernt. Erstaunlicherweise fand Franz trotz seiner vielen Ämter noch die Zeit für die Planung und Ausführung der Baumaßnahmen ohne seine Aufgaben zu vernachlässigen. Besonders dem Treppenhaus von 8.000 m³ widmete er seine Aufmerksamkeit, welches zu diesem Zeitpunkt in Deutschland als einmalig galt. Vorbild hierfür war der Pariser Louvre. Baumeister Johann Lucas von Hildebrandt hatte stieß auf viel Widerstand, als seine Änderungsvorschläge drohten das Gesamtkonzept zu verwerfen. Das Schloss wurde nur einmal von den Truppen des Prinzen Heinrich von Preußen geplündert und erheblich beschädigt. Seine weitgehende Unversehrtheit verdankt es scheinbar seiner Abgeschiedenheit. Heute kann das Schloss über angebotene Führungen besichtigt werden. Diese finden vom 01. April bis Ende Oktober statt. Der Schlosspark ist ganzjährig über das Gittertor zugänglich.

Bamberger Dom

Der Bamberger Kaiserdom ist bereits weithin sichtbar, wenn man sich der Stadt nähert. Eingerahmt von der Alten Hofhaltung, der Neuen Residenz und den historischen Domherrenhöfe ragt er über der Stadt. Der Dom gehört zu den schönsten großen Reichs- und Kaiserdomen des Mittelalters. Stilistisch ist der Dom der späten Romantik und der frühen Gotik zuzuordnen. Ein erster Bau wurde bereits 1012 geweiht, dieser sowie der Nachfolgebau fielen jedoch schweren Bränden zum Opfer. Um 1215 begannen die Bauarbeiten zum heutigen Dom, der 1237 geweiht wurde. Nach dem 30Jährigen Krieg wurde der Dom von Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg im barocken Stil umgestaltet, was jedoch 1830 wieder rückgängig gemacht wurde. Markant sind die vier Türme, jeweils zwei Ost- und Westtürme. Im Bamberger Dom befinden sich zum einen die Grablege des heiliggesprochenen Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde, der Bamberger Reiter sowie das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Das Kaiserpaar Heinrich II. und seine Frau Kunigunde umgibt einige Legenden. So soll Kunigunde zum Beweis ihrer ehelichen Treue über glühende Pflugscharen gegangen und dabei unverletzt geblieben sein. Das Hochgrab aus Marmor entstand zwischen 1499 und 1513 in der Werkstatt von Tilman Riemenschneider. Die Herkunft und Identität des Bamberger Reiters ist in der Wissenschaft umstritten. Vermutet wird jedoch, dass es sich bei dieser filigranen Steinskulptur aus dem 13. Jahrhundert um ein Porträt des Heiligen Stephan I. von Ungarn handeln. Papst Clemens II. findet im Dom ebenfalls seine letzte Ruhe. Clemens war Bischof Suitgar von Bamberg und blieb dies auch nach seiner Papstwahl. Sein Grab ist heute nicht öffentlich zugänglich und befindet sich unter dem Bischofsstuhl, der Kathedra.

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus mitten in der Regnitz gehört zu den Bamberger Wahrzeichen. Der Sage nach war der Bamberger Bischof nicht bereit, den Bürger ein Stück Land für den Bau des Rathauses zu überlassen. Also bauten schufen die Bürger mit einigen Pfählen eine künstliche Insel in der Regnitz, auf der sie das Rathaus bauen konnten. Die Regnitz diente auch als Grenze zwischen der bürgerlichen Inselstadt und dem bischöflichen Zentrum der Bergstadt, die durch die Obere und Untere Brücke verbunden werden. Die beeindruckenden Fresken - sie erwecken durch die Scheinarchitektur einen besonders plastischen Eindruck - und die außergewöhnliche, scheinbar freischwebende Lage machen das Rathaus zu einem der Touristenmagnete in der Bamberger Altstadt. Das Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im gotischen Stil erbaut. Allerdings wurde ein Rathaus schon 1387 erstmals erwähnt. Im 18. Jahrhundert gestaltete Johann Küchel den Bau in barockem Stil um. Im Innern ist besonders der schmucke Ratssaal mit seiner Stuckdecke aus dem Jahr 1745 bemerkenswert. Einige Gemälde zeigen menschliche Tugenden und biblische Motive. So wird etwa die Klugheit, lat. Prudentia, durch das gerechte und weise Urteil Salomons oder die Tapferkeit, lat. Fortitudo, durch die Rechtfertigung Susannas dargestellt. Zu erwähnen wäre auch die umfangreiche Fayence- und Porzellansammlung, die seit 1995 hier heimisch ist.

Neue Residenz Banberg

In der oberfränkischen Stadt Bamberg beherrscht neben dem Dom noch ein weiteres Gebäude den Domplatz – die „Neue Residenz“. Dabei handelt es sich um ein mehrflügliges Bauwerk, das Johann Philipp von Gebsattel, einst Fürstbischof, ab 1612 als seinen Sitz erbauen ließ. Weitere Fürstbischofe ließen in den Jahren 1697 – 1703 das bis dahin im Renaissancestil gehaltene Gebäude um weitere zwei Flügel im Barocken Stil vergrößern.

Die Residenz war immer wieder Schauplatz der Weltgeschichte. So erinnert eine Gedenktafel an den Freitod eines Marschalls von Napoleon, der gegen Ende der Ära Napoleons im Jahr 1815 der russischen Armee nicht in die Hände fallen wollte, und seinem Leben selbst ein Ende setzte. Auch diente es dem griechischen Königspaar in den Jahren ab 1862 als Exil. Zeuge bayerischer Geschichte wurde im Jahr 1919 der Spiegelsaal, als dort die erste Bayerische Verfassung verabschiedet wurde.

Das Gebäude beinhaltet etwa 40 prunkvoll ausgestattete Räume. Besonders imposant zeigt sich der Kaisersaal mit 16 Kaiserbildnissen aus der Hand von Melchior Steidel, einer der bedeutendsten Freskanten seiner Zeit. Ebenfalls sehenswert ist das fürstbischöfliche Appartement, das Kurfürstenzimmer, sowie die Gemäldegalerie, in der Werke aus der altdeutschen und der barocken Zeit besichtigt werden können. Der Rosengarten erlaubt einen herrlichen Blick über Bamberg. Wie der Name schon sagt, finden sich in dem Garten etwa 4500 Rosen, die in den Sommermonaten ihren Duft verbreiten.

Heute befindet sich in dem Gebäude die Staatsbibliothek und die Staatsgalerie. Als bekanntester Maler sollte Hans Baldur benannt werden, der Anfang des 16. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Maler und Kupferstecher zählte.

Wissenswertes

Im Bundesland Bayern hat sich die Stadt Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken einen Namen gemacht. Sie ist vor allem als Universitäts- Erzbistums-, Bier- und Verwaltungsstadt überregional bekannt. Im Jahr 2006 zählte Bambeg 70.063 Einwohner.

Die Altstadt Bambergs ist absolut erhalten und als größter historischer Stadtkern von Deutschland bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Altstadt Bambers seit dem Jahr 1993 in der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe benannt ist. Auf der goldenen 100-Euro-Gedenkmünze aus dem Jahr 2004 wird die historische Stadtansicht von Bamberg wiedergegeben.

Im Dreißigjährigen Krieg machten die Schweden der Stadt schwer zu schaffen, und im Siebenjährigen Krieg taten die Preußen ihr Übriges. Auch im 19. Jahrhundert musste Bamberg unter den französischen Gruppen leiden. Am 25. und 26. Mai 1854 wurde in Bamberg die geschichtlich sehr bedeutende Bamberger Konferenz abgehalten. Vertreter aus den ehemals acht deutschen Mittelstaaten wohnten dieser Veranstaltung bei, um über die politische Lage Stellung zu nehmen. Die Bamberger Universität weiss bis aus dem Jahr 1647 zu erzählen. Als erster Bischof von Bamberg fungierte der Kanzler Heinrichs II., Eberhard, in den Jahren 1007 bis 1040.

Bamberg pflegt Städtepartnerschaften mit Orten aus Grossbritannien, Ungarn, Österreich, Tschechien und Frankreich.

Das Stadtbild ist einzigartig und wird von 1000 Jahren Baukunst durchzogen. Wie Rom wurde auch Bamberg auf sieben Hügeln erbaut. Daher wird Bamberg auch manchmal als Fränkisches Rom bezeichnet.

Eines der bedutendsten Bauwerke der Stadt ist der Bamberger Dom. Er wurde in den Jahren 1211 bis 1237 neu erbaut. Hier ist auch der Bamberger Reiter nicht zu übersehen. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Alte Rathaus, das sogenannte Brückenrathaus. Als bischöfliche Residenz war einst Schloss Geyerswörth bekannt. Das Wasserschloss Concordia beherbergt gegenwärtig das internationale Künstlerhaus. Die Obere Pfarre, eine Pfarrkirche im gotischen Stil ist mit dem berühmten Bild der Himmelfahrt Mariens, das von Jacopo Tintoretto erschaffen worden ist, ausgestattet.

Auch eine Vielzahl an Museen öffnet gerne seine Pforten für interessierte Gäste.







Verkaufsoffener Sonntag in Bamberg

Folgende Termine in Bamberg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bamberg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bamberg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag - Bamberg (17.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (16.10.2011)
Verkaufsoffener Sonntag in D-96047 Bamberg von 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Herbstmarkt (11.10.2015)


Städte in der Nähe von Bamberg:
hirschaid (13.9km), hoechstadt (19.2km), bad-staffelstein (28km), forchheim (28.1km), herzogenaurach (35.5km), lichtenfels (35.5km), erlangen (36.2km), coburg (40.2km), hassfurt (44.3km),



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