Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Höxter?





 

Sehenswürdigkeiten in Höxter

Kloster Corvey

Imposant erhebt sich vor den Toren der Stadt Höxter das Kloster Corvey. Schon von weitem sieht man das karolingische Westwerk der Abteikirche mit ihren zwei Türmen. Karl der Große hatte die Idee, als Glaubensbastion an der Grenze zu Sachsen ein Kloster einzusetzen. Und tatsächlich wurde von Corvey aus die Missionierung des deutschen Nordens und Skandinaviens vorangetrieben. Um 815 gründete Ludwig der Fromme, Sohn und Nachfolger Karl des Großen, eine Probstei, die von dem westfränkischen Kloster Corbie an der Somme (Nordfrankreich) abhängig war und geführt wurde. Schon 822 verlegten die Mönche ihren Sitz in die Weserauen nahe der heutigen Stadt Höxter. Vier Jahre später wurde das Kloster „Nova Corbeia“ (neues Corbie) von seinem Mutterkloster unabhängig. Kaiser Ludwig verlieh ihm freie Abtswahl und gab dem Kloster Immunität. Um 830 begann der Bau der 844 geweihten Klosterkirche ursprünglich als schmale, dreischiffige Basiklika. Das Bauwerk setzte Maßstäbe als neuer Typ einer Kaiserkirche mit dem westlich vorgelagerten Atrium, einer Säulenhalle, der hochgelegenen Kaiserloge im ersten Obergeschoss sowie einem Gerichtssaal im zweiten Stockwerk. Im Dreißigjährigen Krieg wurden die Gebäude vollständig zerstört. Die Klosterkirche wurde anschließend als einschiffiger barocker Saalbau neu errichtet. Nach wechselvoller Geschichte wurde Corvey 1809 dem Königreich Westfalen zugeschlagen. Anschließend gehörte das Kloster zu Preußen, das es 1821 an den Landgrafen Viktor Amadeus von Hessen-Rothenburg abtrat. Der Landgraf vererbte Corvey weiter. Ein Neffe, Viktor von Hohenlohe-Schillingsfürst, der 1840 den Titel eines Herzogs von Ratibor und Fürsten von Corvy annahm, übernahm die Besitzungen. Fortan ist das Kloster und Schloss Corvey im Besitz der Familie Ratibor und Corvy. Für Besucher des Klosters und des Schlosses lohnt sich ein Blick auf dem Friedhof. Hier liegt der Dichter des Deutschlandliedes, Hoffmann von Fallersleben, begraben, der ab 1860 in der Hofbibliothek arbeitete.

Die östliche Stadt des Bundeslandes Westfalens ist Höxter. Mehr als 32.000 Einwohner leben in der Stadtgemeinschaft, die sich 1970 aus elf Ortschaften bildete. Dazu gehören Albaxen, Bosseborn, Bödexen, Brenkhausen, Bruchhausen, Fürstenau, Godelheim, Lüchtringen, Lütmarsen, Ottbergen, Ovenhausen und Stahle. Die Gemeinde Höxter liegt im Weserbergland auf der linken Flussseite, im so genannten Oberwälder Land. Höxter gehört zu den ältesten Städten Norddeutschlands. Begünstigt wurde die Gründung durch die Lage im hcohwassergeschützten Bereich der Weserniederung und durch eine nahe Furt. Im Jahr 800 wird zum ersten Mal über die Missionskirche des heiligen Kilian auf Stadtgebiet berichtet, erste Erwähnung in datierbaren Schriftstücken findet Höxter in Zusammenhang mit der Reichsabtei Corvey. Höxter wurde zum einen durch die Nähe zu dieser wichtigen Abtei gefördert, aber auch durch die verkehrstechnisch günstige Lage am Westfälischen Hellweg. Für die wachsende Stadt ergaben sich viele Handelschancen an dieser Fernhandelsstraße, die das Rhein-Maas-Gebiet mit den Silberhändlern in Goslar und Magdeburg verband, und die in Höxter ab 1115 über die Weser führte. Der Brückenmarkt verlor erst im 13. Jahrhundert an Bedeutung, da auch in anderen Orten Brücken über die Weser gebaut wurden. Schließlich konzentrierten sich die Höxter Kaufleute nicht mehr auf den Fernhandel, sondern auf den regionalen Markt. Auch die Autonomie von der Abtei Corvey wurde zunehmend verlangt, bis sich die Bürger schließlich Mitte des 16. Jahrhunderts der Reformation anschlossen. In dieser Zeit entstanden die prächtigen Häuser der Weserrenaissance, die zum Teil bis heute als sorgsam restaurierte Fachwerkbauten das Bild der Stadt prägen. Die Weserbrücke, die Höxter in Friedenszeiten Wohlstand beschert hatte, wurde ihr in Kriegszeiten oft zum Verhängnis. So besetzten im 30-Jährigen Krieg alle am Kampf beteiligten Mächte den Ort, was 1634 sogar im "Blutbad von Höxter" gipfelte. Etwa 1500 Einwohner sollen damals den Besatzern zum Opfer gefallen sein. Die Weserbrücke wurde 1673 gänzlich zerstört und konnte erst im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut werden. Folgende Termine in Höxter und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Höxter gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Höxter sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Adventsshopping zum Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (29.09.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (08.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-37671 Höxter von 13-18 Uhr Grund: Huxori-Markt (27.09.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in D-37671 Höxter von 13-18 Uhr Grund: Märchentag (18.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 37671 Höxter 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 37671 Höxter 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Frühlingsfest (20.03.2016)
Höxteraner Frühling (25.03.2018)
Huxori (30.09.2018)
Märchensonntag (20.10.2018)
Weihnachtsmarkt - 29.11. - 24.12.2018 (09.12.2018)


Städte in der Nähe von Höxter:
luegde (13.6km), beverungen (15.2km), holzminden (16.6km), bad-pyrmont (21.7km), brakel (22.7km), emmerthal (25km), aerzen (29.9km), hofgeismar (32.8km), hameln (33.3km),



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